Die Oper „Madama Butterfly“ – Puccinis tragische Liebesgeschichte

Mit 16 Jahren habe ich Giacomo Puccinis (1858-1924) Oper „Madama Butterfly“ mit meinen Eltern in Verona erleben dürfen. Schon damals hat mich die Tragödie in drei Akten nach „Madam Butterfly“ von David Belasco fasziniert und aufgrund der tragischen Liebe eines jungen Mädchens erschüttert.

Jetzt als Frau musste ich diese Oper noch einmal sehen und überprüfen, ob ich diesen Schmerz genauso nachempfinden kann wie damals mit 16 Jahren. Am Samstag, den 10. März 2018, hatte ich dazu in der Deutschen Oper Berlin die Gelegenheit.
 
Die weltbekannte Oper wurde in einem ausverkauften Saal in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln gesungen. Carlo Rizzi, der zu den führenden Dirigenten weltweit zählt, übernahm die musikalische Leitung.
 
Doch zuerst zu der Handlung, die mich auch noch fast zehn Jahre danach in ihren Bann zieht: Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton heiratet in Japan die junge Geisha Cio-Cio-San, die er liebevoll Butterfly nennt. Butterfly empfindet eine echte und tiefe Liebe für den Amerikaner und nimmt deswegen seinen Glauben an, woraufhin sie von ihrer Familie verstoßen wird.
Doch Pinkerton freut sich schon auf den Tag, wenn er eine Amerikanerin in den USA heiraten wird. Nach den Flitterwochen geht Pinkerton in die USA. Butterfly wartet drei Jahre auf ihn, ohne eine Nachricht von ihm zu erhalten. Die Heiratsanträge der anderen Männer lehnt sie ab. Schließlich kommt Pinkerton eines Tages zurück. Doch kommt er nicht allein, sondern mit seiner amerikanischen Ehefrau, mit der er Butterfly den gemeinsamen Sohn wegnehmen will, um ihn mit seiner neuen Ehefrau gemeinsam in den USA groß zu ziehen. Die verzweifelte Butterfly sieht nur einen Ausweg: Sie bringt sich mit einem Dolch ihres Vaters selbst um.
 
Maria José Siri spielt die wunderschöne und gleichzeitig zerbrechliche Butterfly. Für ihre Liebe zum Amerikaner Pinkerton ist sie bereit, alles zu opfern. Sie nimmt seinen Glauben an, weswegen sich ihre Familie von ihr lossagt. Drei Jahre lang bleibt sie ihrem Pinkerton treu ergeben. Obwohl sie nahe der Armut lebt, keinen außer ihrem Sohn und ihrer loyalen Dienerin Suzuki hat, lehnt sie den Heiratsantrag des Fürstes Yamadori ab. Als verlassene Ehefrau kann sich nicht mehr den Beruf der Geisha ausüben. Bis zuletzt glaubt sie an die Rückkehr ihres geliebten Mannes. Am Ende sieht die enttäuschte und verzweifelte Cio-Cio-San keinen anderen Ausweg als den Freitod. Auf dem Dolch, mit dem sie sich selbst das Leben nimmt, steht: „In Ehren sterbe, wer nicht in Ehren leben kann.“
 
Ich konnte über zwei Stunden lang mit Siri mitfühlen und alle Gefühle nachempfinden: Zuerst ein naives Mädchen, das noch an die große und wahre Gefühle glaubt wird sie zu einer starken Frau, die auf die Rückkehr ihrer großen Liebe hofft, allen Widerständen trotzt und deswegen drei Jahre lang treu bleibt. Am Ende konnte ich und zahlreiche Frauen im Publikum Maria José Siri ihre ausweglose Verzweiflung und die Enttäuschung darüber, dass sich nicht genauso geliebt wurde, abnehmen und vergossen deswegen viele Tränen.
Eine sehr überzeugende Darstellung der Maria José Siri, die zudem über eine sehr kraftvolle Stimme verfügt! Zurecht wurde diese Leistung am Ende mit einem tosenden Applaus gewürdigt.
 
Piero Pretti stellt die Rolle des arroganten Pinkerton überzeugend dar. Obwohl er am Anfang gewarnt wird, dass die Liebe seiner Geisha ernst sei und er ihr das Herz brechen werde, geht er trotzdem die Beziehung, die zum Verderben des Schmetterlings führt und seine Flügel bricht, ein. Pretti macht gesanglich und darstellerisch alles richtig und das Publikum honoriert dies am Ende begeistert.
 
Auch Jana Kurucová in ihrer Rolle der treuen Dienerin und Dong-Hwan Lee in seiner Rolle des mitfühlenden Sharpless glänzen auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin.
Die Kostüme von Pier Luigi Samaritani und das schlichte Bühnenbild ( hintereinander gestaffelten Reihen zarter Gazevorhänge) versetzen den Zuschauer ins traditionelle Japan, in dem die Ehre eine wichtige Rolle spielt.
 
Mein Fazit: Noch heute gehört Puccinis Oper „Madama Butterfly“ zu meinen Lieblingsopern. Egal, ob damals als Mädchen oder jetzt als Frau, beide Mal war ich zutiefst von der echten und treuen Liebe des wunderschönen Schmetterlings ergriffen. Die Operndarsteller singen und agieren fantastisch, die Musik ist traumhaft schön.
 
Weitere Informationen zur Oper:
 
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© E. Günther

 

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Gewinnspiel: Deutsches Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit 19.09.2015 das Hightech-Museum „Deutsches Spionagemuseum“ verschrieben hat.
Gemeinsam mit dem Deutschen Spionagemuseum verlose ich 1×2 Eintrittskarten, die bis 2019 gültig sind.

In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch selbst agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich bei meinem letzten Besuch die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:

Was? Jeweils 1×2 Eintrittskarten für das Deutsche Spionagemuseum
Wann? Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
Wo? Deutsches Spionagemuseum, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 14. März 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!

Weitere Informationen zum Museum:
https://www.deutsches-spionagemuseum.de/
https://www.facebook.com/spionagemuseum/

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© E. Günther

TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS – die neue Show im Wintergarten Berlin

Kennt Ihr auch dieses Gefühl, dass Ihr nur noch arbeitet und Euch in einer Art Hamsterrad befindet?! Wir leben in einer Zeit, in der wir die Probleme der Arbeit mit nach Hause nehmen und haben uns die Fesseln der ständigen Erreichbarkeit selbst angelegt.
Die neue Show des Wintergarten Berlin, TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS, verspricht, für zwei Stunden diese Fesseln zu lösen. „Take it easy“, bei diesem Konzept wollten auch wir am Samstag, den 3. März 2018, dabei sein.

Und obwohl wir eine Stunde vor Showbeginn in dem gefüllten Saal Platz nahmen, erlebten wir von erster Minute an den Leitfaden der neuen Show. Während auf der Bühne einer der vier Showsänger ganz ruhig Prince‘ „Puple Rain“ und Britney Spears „Hit me one more time“ sang, vergas ich immer mehr die alltäglichen Probleme, die einen in der Woche quälen. Wir waren also bereit für die Hauptshow.

Für mich stand jedoch die Show noch unter einem weiteren, persönlichen, Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die vier Sänger der Show kannte ich bereits von anderen Shows. Der Sänger Tim Wilhelm war mir nicht nur als Frontmann der Band Münchner Freiheit bekannt, sondern hat mich schon als ein temperamentvoller Sänger mit kraftvoller Stimme in der Wintergarten-Show „Atemlos“ begeistert. Die zauberhafte Henriette Schreiner verzauberte mich bereits in dem Musical „The Addams Family“ in ihrer Rolle der Wednesday Addams. Die Gesangs- und Entertainmenttalente der quirligen Vanessa S. und des energiegeladenen Sängers Crsto lernte ich bereits in der Wintergarten-Show „Relax“ zu schätzen.

Ich versprach mir also einen gesanglichen Abend der Extraklasse und wurde wieder nicht enttäuscht. Über zwei Stunden lang präsentierten die vier Sänger, unter der Begleitung der Live-Band (Erez Frank, Gidon Carmel, Oded Kaydar und Timothy Hook), Lieder der Musikrichtungen Folk, Country, Rock und Pop und sangen die zeitlosen Evergreens von Johnny Cash, Dolly Parton, James Blunt, den Rolling Stones, Joe Cocker, Nirvana und Ed Sheeran.
Mal standen die Sänger alleine auf der Bühne und gaben eine Art Konzert, bei dem wir uns zurücklehnten und die Ruhe genossen oder begeistert mitgingen, mal begleiteten die vier gesanglich die Programmpunkte der Artisten.

Ja, die Artisten – die Artisten des Wintergarten Berlin schafften auch diesmal ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen und hingerissen von der kraftvollen Schönheit der Akrobaten zurückzulassen.
Mein absolutes Showhighlight waren für mich Dasha und Vadym. Im ersten Teil der Show zeigten sie eine kraftvolle Bodenakrobatik bzw. eher einen kraftvollen Bodenakrobatiktanz, bei dem sie durch anspruchsvolle (Tanz-) Bewegungen, leichtfüßig vorgetragen, bestachen. Im zweiten Teil glänzten sie in ihrem hinreißenden Aerial Silk-Showprogramm zum Lied „You’re beautiful“ von James Blunt. Ein Programmpunkt, der mich zum Weinen brachte, weil er so unglaublich schön war.

Der zweite Höhepunkt waren für mich die durchtrainierten White Gothic, die zu dem Antikriegssong „Brothers in Arm“ von Dire Straits eine dynamische Hand-auf-Hand-Akrobatik demonstrierten, die den Zuschauern den Atem raubte.

Alle Akrobaten der Show „Take it easy“ bewiesen ihr vielseitiges Talent und boten ein akrobatisches Spektakel auf der Bühne: Der Luftakroabat Chris Kiliano war in seiner schwarzen Lederjacke über nackter Haut eine Augenweide und stellte an den Strapaten sein ganzes Können dar.
Melanie Chy ist auch schon so eine Erscheinung, auf der Harley Davidson brachte sie allerdings mit ihrer Handstand-Equilibristik den Saal zum Brennen.

Timothy Trust und Diamond Diaz ließen das Publikum mit ihrer Zauberkunst (Gedankenlesen und das Durchstechen einer Box mit zahlreichen Säbeln, aus der aber Diaz unversehrt wieder herauskam) verblüfft zurück. Mit seiner Bauchredner-Nummer in der zweiten Hälfte bewies Trust wiederum, dass er auch ein großartiger Komödiant ist.
Und auch das Duo Niko Y Vito mit ihrer Springseil-Nummer, die Twin Spin mit ihrer Diabolo- und Jonglageperformance und die Karpovich Brothers auf dem Schleuderbrett agierten in ihren Programmpunkten höchst sehenswert.

Mein Fazit: Für die Show TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS im Wintergarten muss ich ein großes Lob aussprechen. Wir wurden zwei Stunden lang auf höchsten Niveau unterhalten. Die Sänger zeigten eine unglaubliche Bühnenpräsenz und sorgten dafür, dass wir in einigen Momenten unsere Seele baumeln lassen konnten oder in anderen Momenten uns mitgerissen auf unseren Stühlen bewegten. Die Akrobaten waren wieder eine Ausnahmeerscheinung und begeisterten uns über zwei Stunden lang.
„Take it easy“ ist für mich eine Show der guten Laune, bei der das Konzept, die Sehnsucht nach Freiheit und Entschleunigung, vollkommen aufgeht. Bis zum 10. Juni 2018 könnt Ihr Euch noch davon überzeugen.

Weitere Informationen zur Show:
http://www.wintergarten-berlin.de/show/showcafe_take-it-easy/
https://www.facebook.com/WintergartenBerlin/

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© E. Günther

 

 

 

 

Gewinnspiel „Don Quixote“ (Staatsballett Berlin) in der Deutschen Oper Berlin

Liebe Blogleser,
vor Kurzem haben wir das 500. Mitglied auf der Blogseite „Mein Event-Tipp“ (Facebook)begrüßen dürfen und dieses wundervolle Ereignis muss gefeiert werden!
Aus diesem Grund verlose ich gemeinsam mit dem Staatsballett Berlin 1×2 Karten für die Ballettaufführung des spanischen Literaturklassikers „Don Quixote“ in der Deutschen Oper Berlin.

„Don Quixote“ gehört zurecht zu den besten Ballettstücken mit den schönsten Partituren. Víctor Ullate hat auf eine wunderschöne Art und Weise diesen Klassiker auf die Ballettbühne gebracht.
Zum Inhalt: Der Ritter Don Quixote von der traurigen Gestalt kämpft für die Liebe von Kitri und Basil, trifft auf eine Gruppe Gitanos, wird von Traumgestalten heimgesucht und feiert schließlich die Hochzeit des Liebespaares im Palast des reichen Edelmannes Gamacho.
Einfach kitschig – einfach schön!

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 1×2 Karten für die Ballettaufführung „Don Quixote“
Wann? Am Donnerstag, den 15. März 2018, um 19.30 Uhr
Wo? Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 7.März 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!

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Die große Andrew Lloyd Webber Musical Gala – eine Hommage an das musikalische Lebenswerk von Andrew Lloyd Webber

Es gibt Abende, die bleiben für immer unvergessen! Gestern war wieder so ein Abend, denn am Sonntag, den 18. Februar 2018, wurden wir auf eine musikalische Reise durch das Lebenswerk des Musicalgenies Andrew Lloyd Webber mitgenommen.

Zwei Stunden lang erlebten wir die emotionale Bandbreite der Musicals „Cats“, „Evita“, „Sunset Boulevard“, „Jesus Christ Superstar“, „Starlight Express“ und „School of Rock“, Webbers aktuellste Musicalschöpfung.
Zwar wurde auf die berühmten Kostüme (Katzenkostüme aus „Cats“, die Phantom der Oper-Maske) verzichtet, doch das Konzept des Regisseurs Jochen Sautter mit schönen Projektionen auf transparenten Vorhängen, einer effektvollen Lichtshow und farbenprächtigen Show-Kostümen ging vollkommen auf und ließ uns begeistert zurück.

Internationale Sänger mit einer voluminösen Stimme (Laurent N’Diaye, Natalie Bryant, Zac Hamilton, Lindsay Kearns, Jonathan Radford ) und acht singende und tanzende Musicaldarsteller sorgten mit weltbekannten Musicalhits wie „Memory“ und dem Phantom der Oper-Duett für Gänsehautmomente, begleitet wurden die Ausnahmesänger von einem 14-köpfigen Live-Orchester.
Am meisten stimmlich begeistert haben mich gestern Abend Natalie Bryant und Zac Hamilton.

Der singende Moderator Laurent N’Diaye führte durch das Programm und verband die einzelnen Musicalblöcke, die für bestimmte Gefühle standen: „Evita“ für Tragik, „Das Phantom der Oper“ für unerfüllte Liebe und „Sunset Boulevard“ für Lebensfreude.

Mein Fazit: Die große Andrew Lloyd Webber Musical Gala ist eine gelungene Hommage an das musikalische Lebenswerk von Andrew Lloyd Webber und berührt mit einzelnen Szenen der weltbekanntesten Musicals das Herz jedes Musicalliebhabers.

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/DiegrosseAndrewLloydWebberGala/

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„Die Alternative Wahrheit“ in Die Stachelschweine im Europa-Center

 

„Fake News“ war einer der Favoriten auf des Unwort des Jahres 2017. Der Begriff „alternative Fakten“ ist es schließlich geworden – ein Begriff, der von Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conways in der CNN-Sendung „Meet the Press” geprägt wurde. Was ist heutzutage noch wahr und was hat sich die Presse nur ausgedacht?
Die Stachelschweine, das erste politische Nachkriegskabarett in Deutschland, geht wieder mit der Zeit und der politischen und medialen Entwicklung und bringt mit „Die Alternative Wahrheit“ eine Satireshow der Extraklasse auf die Bühne.
 
Am Freitag, den 16. Februar 2018, nahmen wir in dem traditionsreichen Theater im Untergeschoss des Europa-Centers, das 331 Sitzplätze im Parkett und an Tischen bietet, Platz und freuten uns auf die Show von Klaus-Peter Grap und Dirk Bublies und ich darf schon einmal vorab verraten, dass meine großen Erwartungen nicht enttäuscht wurden.
 
Der neue Clou der Stachelschweine beschäftigt sich mit allen Themen, die in Deutschland aktuell sind: Erdogan, Terrorismus, Helikopter-Eltern, Flüchtlinge, Nordkorea, Putin und Trump und die Wohnungsnot.
Björn Geske, Kristin Wolf und Daniel Kröhnert zeigen zwei Stunden lang, was gutes Kabarett bedeutet: Egal, ob musikalisch oder darstellerisch – wir wurden zwei Stunden lang exzellent unterhalten.
 
Zu meinen Lieblingsszenen gehörte die Interaktion zwischen einer Sozialarbeiterin und einem gewaltbereiten Jugendlichen, der viel zu gut davonkommt. Der zweite Höhepunkt befasste sich mit den Flüchtlingen, die „endlich schwimmen lernen müssen“. Ein Blick auf die verschiedenen Schichten und Personengruppen und deren Meinungen zu den Geflüchteten sorgte für viele Lacher und tosenden Applaus. Und die Szene, in der sich Angela Merkel und Ursula von der Leyen ein Zimmer im Altersheim teilen, begeisterte auch das Publikum.
 
Mein Fazit: „Die Alternative Wahrheit“ ist eine sehr gelungene Gesellschaftssatire, die einen Sketch nach dem anderen bringt und das Publikum sehr gut unterhält. Ein Must-See, nicht nur für die politisch Interessierten!
 
Kontakt: Die Stachelschweine
im Europa-Center
Tauentzienstraße 9
10789 Berlin
030/261 47 95
 
Weitere Informationen:
 
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Zwei Gewinnspiele in einem – Cavewoman und Caveman

Schon Charlie Chaplin wusste: „Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.“. Und damit meine treuen Blogleser einen wundervollen Tag erleben können, verlose ich gemeinsam mit dem Admiralspalast Berlin (Studio)

 
2 x 2 Karten für die Show Cavewoman am Donnerstag, den 8. März 2018 (Frauentag)
 
und
 
2 x 2 Karten für die Show Caveman am Sonntag, den 11. März 2018.
 
Cavewoman – Praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners
In der auf Emma Peirsons „Defending the Cavewoman“ basierenden Soloshow klärt CAVEWOMAN Heike (die erste deutsche Cavewoman-Darstellerin Ramona Krönke) auf eine ironische Art und Weise die zu früh erschienenen Hochzeitsgäste über das Funktionieren einer Mann-Frau-Beziehung auf und gibt ihnen praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners. „Wenn Männer so gute Liebhaber wären, wie sie denken, hätten die Frauen gar keine Zeit mehr, sich die Haare zu machen.“
Cavewoman gehört zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows in Deutschland und wird fast zwei Stunden lang deine Lachmuskeln zum Beben bringen.
 
Caveman – „du sammeln, ich jagen“
Witze über die Unterschiede zwischen Frauen und Männern – eigentlich dachte ich, man hätte schon alles zu diesem Thema gehört. Doch als ich die Show „Caveman“ vor einem Jahr besucht habe, wurde ich eines Besseren belehrt.
In der Soloshow CAVEMAN schneidet der Darsteller Karsten Kaie verschiedene Themen an: u.a. die Entwicklung seiner Beziehung zu Heidi, die sich wie jede Beziehung im Laufe der Jahre veränderte, die unterschiedlichen Charaktereigenschaften bei Mann und Frau und die Veränderung des Männerbildes, die noch heute oft zu Identitätsproblemen bei dem männlichen Geschlecht führt. Die genannten Themen versucht der Akteur mit der unterschiedlichen Rollenzuweisung bei Mann und Frau zu Zeiten des Neandertalers zu erklären und spart dabei nicht mit Ironie.
 
Man könnte annehmen, dass dieses Thema über die Unterschiede zwischen Mann und Frau einen nicht mehr packen könnte, doch lagen viele im Publikum – auch ich – oft vor Lachen auf dem Boden. Das liegt daran, dass die Theaterdarsteller sowohl die Frau als auch den Mann perfekt nachahmen und die Situationen darstellen können, mit den wir uns alle identifizieren können.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? Jeweils 2×2 Karten für die Show Cavewoman oder Caveman
Wann? Am Donnerstag, den 8. März 2018 (Cavewoman) oder am Sonntag, den 11. März 2018 (Caveman)
Wo? Admiralspalast (Studio), Friedrichstrasse 101, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag kommentieren, ob Ihr Karten für Cavoman oder Caveman haben wollt!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 28. Februar 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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Richard O’Brien’s Rocky Horror Show – das schrillste Musical wieder auf Tournee

Strapsen, Konfetti, Wasserpistolen, Toilettenpapier – an was denkt Ihr da sofort? Richtig, an Richard O’Brien’s „Rocky Horror Show“, das Musical mit der verrücktesten und gleichzeitig liebenswertesten Fangemeinde.

Und nun tourt das audiovisuelle Musicalerlebnis wieder durch Deutschland und am Samstag, den 27. Januar 2018, habe auch ich den legendären Time Warp im fast auf den letzten Platz gefüllten Admiralspalast getanzt.
Die Fan-Community war genauso gut vorbereitet wie bei meinem letzten Besuch des Musicals vor vielen Jahren: Spielkarten, Zeitungen, Konfetti, Wasserpistolen, Toilettenpapier – alles hatte sie dabei. Wir gehörten zu den wenigen Fans, die an diesem Abend nicht verkleidet waren. Es versprach also ein schräger und kultiger Abend zu werden.
Der Erzähler an diesem Abend war Sky Du Mont, der charmante Gentleman unter den deutschen Schauspielern. Trotz der obligatorischen „Laaaaangweilig“- und „Buuuuuh“-Rufe, die jeder Rocky Horror Show-Fan perfekt beherrschen muss, blieb Du Mont charmant wie immer und bewies mal wieder mit seinem spontanen und schlagfertigen Humor, warum er zu den beliebtesten Schauspielern Deutschlands gehört.
Er begleitete uns durch die ausgefallenste Geschichte in einem Musical: Das frisch verliebte und verlobte Paar Brad und Janet bleibt in einer regnerischen Novembernacht mit ihrem Auto auf einer einsamen Landstraße liegen und gerät so in das Schloss des exzentrischen und sexbesessenen Dr. Frank’n’Furter vom Planeten Transsexuell der Galaxie Transylvania, der ihnen eine Welt der verbotenen Lüste zeigt, in der sie viel über sich selbst erfahren. Dort lernt das anfangs noch schüchterne Paar viele verrückte Lebewesen kennen, darunter auch den blonden und muskelbepackten Rocky, der von Frank’n’Furter in erster Linie zum sexuellem Vergnügen erschaffen wurde. Wo sind da nur Brad und Janet hineingeraten und können sie ihren Prinzipien und einander treu bleiben?
Die Musik berührte mal wieder jede Pore der eingefleischten Fans: Beim legendären Lied „The Time Warp“ schüttelten wir enthusiastisch unsere Hüften und sangen lautstark mit. Das emotionale Lied „I’m going home!“ entlockte mir die ein oder andere Träne. Es war ein ekstatischer Glam Rock-Abend!
Die treuen Fans wussten den ganzen Abend, was zu tun war, an welchen Stellen man die anderen Fans mit der Wasserpistole nass spritzen und wann man das Toilettenpapier zu werfen hatte. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Der Mitmachkult in diesem Musical findet man nirgendwo sonst so ausgeprägt.
Aber natürlich kann diese schrille Geschichte nur von einem hervorragend ausgesuchten Cast getragen werden und der Cast war bis in die kleinste Rolle perfekt zusammengestellt. Am meisten begeistert haben mich die Hauptdarsteller an diesem Abend: Gary Tushaw, Sophie Isaacs und Felix Mosse.
Für Gary Tushaw scheint die Rolle des exzentrischen Frank’n’Furter wie auf den Leib geschnitten worden zu sein. Mit seinen Strapsen und seinen langen Beinen wirkt der kühle Blonde diabolisch und verführerisch zugleich und überzeugte auch gesanglich in jeder Minute.
Sophie Isaacs hat mich an dem gestrigen Abend vollkommen in ihren Bann gezogen. Die Darstellerin hat nicht nur eine voluminöse Stimme, sondern überzeugt wie Felix Mosse auch darstellerisch. Beide verkörpern sehr glaubwürdig das unschuldige Paar Brad und Janet, das sich im Laufe der Geschichte sexuell befreit.
Das Musical präsentiert eine zeitlose Geschichte der sexuellen Befreiung und der körperlichen Selbstbestimmung. „Don’t dream it – Be it!“ Warum auch nicht?! Du darfst alles sein, was du dir erträumst.
Alles an diesem Musical ist ein Kult: die Fans, die begeistert mitsingen, mittanzen und mitspielen; die Ohrwurmlieder, die bizarre und vulgäre Geschichte und die Darsteller, die in ihren Rollen aufgehen. Das Musical ist ein Phänomen, das man wenigstens einmal in seinem Leben live erleben muss. Bis zum 10. Februar 2018 hast du im Admiralspalast dazu die Gelegenheit. Danach zieht das Musical nach Stuttgart und München weiter.
Weitere Informationen zum Musical:
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© E. Günther

 

Grindhouse-Homemade Burgers – the coolest burger in the jungle

Berlin ist ein Großstadtdschungel, ein Dschungel voller cooler Burgerläden. Doch es gibt immer einen Burgerladen, der on the top ist und diesen habe ich am Samstag, den 6.Januar 2018, gefunden: Grindhouse-Homemade Burgers in der Kollwitzstraße.
 
Zum Glück haben wir reserviert, denn auch andere hatten dieselbe Idee wie wir. Im Laden befanden sich Menschen aus unterschiedlichen Gruppen: Familien, junge Männer, Pärchen und englischsprachige Touristen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung – und das schon zur Mittagszeit.
 
Wir bestellten alle den Burger Trüffel Heaven für 11,90 Euro, der folgende himmlische Zutaten beinhaltet:
Trüffel Entrecôte Beef, Tomate, Babyspinat, Zwiebeln, sautierte Champignons, Gruyère, Grindhouse Sauce, getrüffeltes Brötchen.
Das Fleisch war genau richtig zubereitet (wir bestellten medium und durch) und die Zutaten waren frisch. Zusätzlich orderten wir noch knusprige Pommes mit Trüffel Öl und mit Parmesan für 5,90 Euro. Unser Essen war nicht nur geschmacklich ein Gedicht, sondern auch visuell ein Hingucker.
Und auch die Servicekraft war sehr freundlich und geduldig.
 
Mein Fazit: Wir haben the coolest burger in the jungle gefunden und kommen definitiv wieder. Es müssen schließlich noch weitere Burger probiert werden, denn man kann noch unzählige andere Burgerkreationen à la carte bestellen oder selbst zusammenstellen. Eine Reservierung ist unabdingbar.
 
Adresse: Grindhouse-Homemade Burgers
Kollwitzstraße 50
10405 Berlin
030 44308353
 
Weitere Informationen zum Burgerladen:
 
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© E. Günther

 

Sticks’n’Sushi – der kulinarische Hotspot in der Potsdamer Straße (Berlin)

Wie meine fleißigen Blogleser bereits wissen, esse ich sehr gerne Sushi und Fisch und erkenne daher recht schnell, ob es sich bei dem servierten Sushi um eine gute Qualität handelt. Da bereits viele meiner Bekannten von dem Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße geschwärmt hatten, schlug ich meinem Papa vor, seinen Geburtstag im November dort zu feiern, um herausfinden, ob das Restaurant zurecht ein Hotspot ist.

Das Restaurant Sticks’n’Sushi ist auch in Kopenhagen und in London vertreten und erfreut sich auch in den anderen beiden Städten sehr großer Beliebtheit. Im Jahr 2017 eröffneten die Dänen Kim Rahbek und Thor Andersen schließlich ihr Restaurant auch endlich in Berlin und blieben ihrem Konzept treu, indem sie japanisches Essen mit nordischen Aromen und einem eleganten, aber schlichten, Design im Restaurant verbinden. Song Lee aus Seoul (Südkorea) ist für die Zubereitung der innovativen Speisekreationen verantwortlich. Das Restaurant erstreckt sich auf zwei Etagen, die Räume sind sehr groß. Die Servicekräfte sind sehr zuvorkommend, nehmen gleich beim Eintritt die Garderobe entgegen, bringen ein frisches Handtuch mit Zitrusduft für jeden Gast an den Tisch und sind auch so jederzeit ansprechbar.

An dem Abend bestellten wir folgende Gerichte als Vorspeisen: Kobu Kataifi für 13 Euro (Wolfsbarsch, Chunky Wafu, Kataifi und Frühlingszwiebeln), Mixed Emotions für 25 Euro (Nigiri: Lachs, Tuna, Gelbflossenmakrele und Garnele; Maki: Pink Alaska, Spicey Tuna und Gypsy Roll; Sticks: Schweinebauch, Hähnchen mit Chili und Teriyaki und Hähnchenfleischbällchen; Edamame mit Meersalz) und Black Cod Daikon für 16 Euro (misomarinierter schwarzer Kabeljau, Avocado, Frischkäse, rote Zwiebel, Masagno, Shiso, Spargel und Rettich).

Alle Vorspeisen waren sehr gut und frisch zubereitet und waren ihren Preis wert. Nach diesen interessanten Kreationen waren wir eigentlich schon gesättigt, doch erwartete uns noch das Hauptgericht: Jungle Fish für 19,80 Euro. Die große Portion Salat überzeugte durch die Frische und durch die Kombination vieler leckerer Komponenten, die zusammen eine Geschmacksexplosion ergaben: gegrillter Lachs, flambierter Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame, Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und Miso Senf Dressing.

Der geschmacklich hochwertige Abend wurde von dem Marcel Chocolate Cake für 13,50 Euro abgerundet, der mit Scholadenperlen garniert war.

Mein Fazit: Das Restaurant ist zurecht ein Hotspot. Wir waren an dem Abend so von den innovativen und sehr gut zubereiteten Gerichten und dem freundlichen Service begeistert, dass wir auch Mamas Geburtstag im Januar in diesem Restaurant feierten. Allerdings sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren.

Weitere Informationen zum Restaurant:
http://www.sticksnsushi.berlin/
https://www.facebook.com/sticksnsushide/

Kontakt: Sticks’n’Sushi
Potsdamer Straße 85
10785 Berlin
030 88789416

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© E. Günther