WUNSCHKINDER im Renaissance-Theater – Ist es heutzutage verboten, jung und unbeschwert zu sein?

Warum dürfen heutzutage Kinder nicht einfach Kinder sein? Kann denn ein Kind nicht einfach verspielt und albern sein? Nein, stattdessen bekommen die Kinder von heute Tabletten, um sie ruhig zu stellen und das nur weil sie sich ihrem Alter entsprechend verhalten. Muss ein 19-Jähriger nach dem Abitur sofort wissen, was er später machen möchte? Ja, in der heutigen Gesellschaft, die nur auf sichtbaren Erfolg ausgerichtet ist, wird es erwartet.

Das alles sind Fragen, die ich mir als Pädagogin sehr oft stellen muss. Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut, dass das Renaissance-Theater „Wunschkinder“, eines der bekanntesten Texte von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, deren Werke mehrfach ausgezeichnet wurden und zu den meistgespielten Texten der Gegenwart auf deutschen Bühnen gehören, ins Programm aufgenommen hat.
 
Am Samstag, den 4. Februar 2017, haben wir schließlich das an diesem Abend fast bis auf den letzten Platz ausverkaufte Theaterstück unter der Regie von Torsten Fischer und des Regieassistenten Joachim Flicker besucht und waren ganz gespannt, zu erfahren, ob die vielen positiven Kritiken im Vorfeld berechtigt waren.
 
Die „Wunschkinder“ handeln von Marc, der nach seinem Abitur vor vier Monaten sich hat hängen lassen. Er ist nur am Kiffen, Schlafen und am Feiern, sonst hat sein Leben keinen weiteren Sinn mehr. Seine Eltern Gerd und Bettine sind natürlich deswegen verzweifelt. Eines Tages ändert sich jedoch alles zum Guten, da Marc eine neue Freundin hat: Selma. Doch dann kommt Marc eines Abends völlig verstört nach Hause zu seinen Eltern …
 
Simone Thomalla war für mich die positive Überraschung an diesem Abend. Ich wusste nicht, welches schauspielerische Talent sich in ihr verbirgt. In ihrer Rolle der liebenden und fürsorglichen Mutter Bettine, die für ihren Sohn alles aufgegeben hat und immer für ihn da ist, geht sie förmlich auf. Egal, ob beim schnellen Tanzen, dem guten Zureden oder beim Ausrasten, in allen Szenen machte sie im doppelten Sinne eine gute Figur.
 
Bettines Ehemann, Gerd, ist leitender und gut verdienender Ingenieur, der von dem Schauspieler Christian Schreiber gespielt wird. Im Gegensatz zur Mutter Bettine ist er ungeduldiger und erwartet mehr von seinem Sohn, seiner „Investition“. Schließlich hat er für die Erziehung und Schulbildung seines Sohnes viel bezahlt. Die Rolle des strengen, aber doch liebenden Vater nahm der Zuschauer Christian Schreiber ab und honorierte diese Leistung mit einem entsprechenden Applaus am Ende.
 
Am meisten als Schauspielerin hat uns an diesem Abend Judith Rosmair überzeugt, die Selmas Mutter, Heidrun, verkörpert. Sie ist eine besorgte und gutmütige Mutter, die ihre Tochter über alles liebt und mit dieser eine unzertrennliche Einheit bildet. Doch das harte Leben als allein erziehende Mutter hat sie krank und zerbrechlich gemacht. Auf den Zuschauer wirkt sie leicht verrückt, was durch ihre zerzausten Haare unterstrichen wird.
 
Arne Gottschling ist Marc, Gerds und Bettines Sohn. Er versteht den ganzen Druck seitens der Eltern nicht, schließlich hat er doch vor Kurzem Abitur gemacht. Jetzt will er einfach nur das Leben genießen, ohne einen genauen Lebensplan zu haben. Er spielt den typischen jungen Mann, der gerne Sport macht und nicht von den neuen Medien loszureißen ist. Am meisten vertraut er seiner Tante, die ihn am besten verstehen kann. In der Rolle des orientierungslosen jungen Mannes hat mich Gottschling überzeugt.
 
Die von vielen anderen Theaterstücken bekannte Angelika Milster (darunter von dem Theaterstück „Doris Day“) übernimmt die Rolle der coolen Tante Katrin, die das totale Gegenstück zu ihrer spießigen Schwester Bettine ist. Sie ist aufgeschlossen und so kommen Marc und seine Freundin zu ihr, wenn sie etwas bedrückt. Eine Rolle, die der Darstellerin auf den Leib geschneidert ist!
 
Lotta Wegner ist die starke Figur Selma, die ihre Mutter abgöttisch liebt und schon früh lernen musste, stark zu sein und alles Schlechte von ihrer Mutter abzuwenden. Neben ihrer kranken Mutter und ihrem Abschluss hat sie zudem noch zwei Jobs.
Ich konnte mich mit dieser Figur sehr gut identifizieren, da ich auch eine starke Bindung zu meiner Mutter habe und viele Menschen oft nicht sehen, dass hinter dieser Stärke aber eine große Zerbrechlichkeit versteckt ist.
 
Das Theaterstück spricht sehr viele gesellschaftskritische Themen an:
° den hohen Leistungsdruck der Eltern, die ihre Wünsche und Erwartungen auf ihre Kinder projizieren.
° die Rebellion der wohlbehüteten Kinder, die am liebsten aus diesem Kokon ausbrechen möchten.
° den Zusammenprall zweier Generationen, die ein unterschiedliches Verständnis von Erfolg haben und die Tatsache, dass die ältere Generation vergessen hat, dass auch sie mal jung war.
° die Probleme zwischen Eheleuten, die sich im Laufe der Zeit entwickeln können.
° das noch immer unterschiedliche Männer- und Frauenbild: Der Mann ist der Großverdiener, der die Familie ernährt, die Mutter kümmert sich um die Erziehung der Kinder und ist für die Harmonie im Haus verantwortlich.
° die starke Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind.
° Schwestern, die sich ständig vergleichen, aber dennoch zusammenhalten, wenn es darauf ankommt.
Allerdings werden diese Themen auf eine unglaubliche humorvolle Art und Weise dargestellt. Zwei Stunden lag konnten die Zuschauer ihr lautes Gelächter nicht unterdrücken.
 
Mein Fazit: Das ganze Theaterstück über habe ich viel gelacht und war froh darüber, dass die Themen, die mich oft beschäftigen, nicht zu moralisierend behandelt wurden. Am Ende kamen mir jedoch Tränen, da „Wunschkinder“ einen trotzdem zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Ich kann jedem das Theaterstück nur empfehlen: eine großartige Geschichte und ein wundervoller Cast, was will man mehr?!
 
Kontakt: Renaissance-Theater
Knesebeckstraße 100
10623 Berlin
030 3159730
 
Vorstellungen: 6. Februar 2017 (16 Uhr) / 14. – 17. Februar 2017 (20 Uhr) /18. Februar 2017 (18 Uhr) / 19. Februar 2017 (18 Uhr) mit anschließendem Publikumsgespräch / 28. Februar – 4. März 2017 (20 Uhr) / 5. März 2017 (18 Uhr) / 6. – 9. März 2017 (20 Uhr)
 
Kartenpreise: 10,- bis 42,- € (So. – Do.) und 12,- bis 48,- € (Fr., Sa.+ Feiertage)
 
Achtung: Azubis zwischen dem 16. und dem 24. Lebensjahr können das Azubi-Ticket erwerben, das ihnen ermöglicht, in dem Theater Stücke für 3 Euro zu besuchen. Auch Studenten kommen nach dem Erwerb der „Studi-Flät“ für 10 Euro in den Genuss von Vergünstigungen. In den darauffolgenden sechs Monaten erhält der/die Student/in an der Abendkasse für alle Vorstellungen im Renaissance-Theater Berlin – nach Maßgabe der vorhandenen Plätze – ein Ticket für nur 1 Euro.
 
Weitere Informationen:
 
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© E. Günther

 

 

Restaurant Pastis – Essen wie in Frankreich

Im Westteil Berlins (Schmargendof) befindet sich ein kleines französisches Restaurant, dessen Küche mehrfach ausgezeichnet wurde. Da wir gute Küche zu schätzen wissen, haben wir natürlich in diesem Restaurant gespeist und konnten Folgendes feststellen:
Das Servicepersonal in dem Restaurant ist sehr zuvorkommend und nimmt sich für die individuelle Beratung des Gastes genügend Zeit. Die Servicekräfte haben französische Wurzeln, sprechen aber auch einwandfrei Deutsch.
 
Auf der Karte stehen viele typisch französische Gerichte (z.B. Blutwurst), Wir haben uns für die folgende Speisenreihenfolge entschieden: Als Vorspeise wählte ich, eine Liebhaberin von Fischsuppen, die Fischsuppe „Marseille“ mit Croûtons, Rouille und geriebenem Käse für 8,90 Euro. Die Fischsuppe war püriert und schmeckte sehr originell und anders, als ich es dahin gewohnt war. Mein Mann bestellte als ersten Gang sechs Burgunderschnecken mit Kräuterbutter für 6,90 Euro. Ich probierte selbstverständlich eine und obwohl ich kein Fan von Schnecken bin, hat mir die Zubereitung sehr gefallen.
 
Als Hauptgang orderte ich das Gericht „Ossobuco vom Seeteufel auf Tomaten-Orangen-Reduktion an Gnocchi mit Zucchini und Oliven“ für 24,90 Euro. Der Preis war vollkommen angebracht, da der Fisch sehr zart und das Gemüse sehr frisch waren. Mit der perfekt abgeschmeckten Soße war das Gericht ein Gedicht.
Mein Mann entschied sich bei seinem Hauptgang für eine ganze Dorade mit Kartoffeln und Gemüse (21,90 Euro), die ihm auch sehr gut schmeckte.
 
Um das Geschmackserlebnis abzurunden, durfte natürlich ein Dessert nicht fehlen. Wie sollte es anders sein, bestellte ich ein Gericht mit Schokolade: ein warmes Valrhona-Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern aus Praliné und Pekannuss (7,90 Euro) – für mich das beste Schokoladenküchlein, das ich je gegessen habe.
Mein Mann trank wie immer zum Schluss einen Kaffee und aß dazu kleine Patisserie-Köstlichkeiten, die zusammen mit dem Kaffee 7,90 Euro kosteten.
 
Mein Fazit: Wer französische Küche liebt und einen schönen Abend bei qualitativ hochwertigem Essen und in einer entspannten Atmosphäre verbringen möchte, der sollte unbedingt einen Tisch im Restaurant Pastis reservieren. Natürlich bietet das Restaurant in der Woche auch eine Mittagskarte an (12-16 Uhr). Das Restaurant ist täglich von 12 Uhr bis 23 Uhr geöffnet (warme Küche bis 22 Uhr).
 
 
Kontakt: Restaurant Pastis
Rüdesheimer Str. 9
14197 Berlin
030 81055769
 
Weitere Informationen:
 
 
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© E. Günther

 

 

 

Blitzverlosung für die Show „Relax!“ – die Akrobatikshow mit den Hits der 80er-Jahre im Wintergarten Berlin –

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„Relax, take it easy“ – das richtige Motto nach einer anstrengenden Arbeitswoche…
Nachdem uns der Wintergarten bereits musikalisch mit den besten Soulhits („All Night Long“) und den älteren und aktuellen Schlagerliedern („Atemlos“) verwöhnt hat, kann man nun die Show „Relax!“ besuchen, in der man eine musikalische Reise in die 80er-Jahre unternimmt.
Wer weitere Informationen für diese Show benötigt, der sollte sich unbedingt meinen begeisterten Bericht vom 17. September 2016 durchlesen:
Damit meine Blogleser in denselben Genuss kommen können, verlose ich für diesen Mittwoch, den 25. Januar 2017, 2×2 Tickets. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu liken und im Kommentarfeld zu schreiben: „Ich bin dabei!“.
Die Verlosung dauert bis Dienstag, den 24. Januar 2017, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Ich wünsche Euch viel Glück!
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
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© E. Günther

Restaurant Hanok – unser Lieblingskoreaner

Als mein Mann vor zwei Jahren von seiner Geschäftsreise aus Südkorea zurückgekommen ist, hat er fast täglich begeistert von der koreanischen Küche berichtet. So habe ich nach einem Restaurant mit authentisch koreanischer Küche in Berlin gesucht und wurde aufgrund der sehr guten Bewertungen schnell fündig, und das auch noch in unserer Nähe. Das Restaurant Hanok am Ku’damm versprach sehr gut zu sein.
Seitdem gehen wir sehr gerne dort essen und haben schon viele Verwandte und Freunde zu begeisterten Stammgästen gemacht. Das Restaurant wirkt zwar sowohl außen als auch innen sehr unscheinbar, wird aber von vielen Koreanern besucht und bietet typisch koreanische Küche an. Also das, was im Grunde zählt!
Von Montag bis Samstag kann man in der Zeit von 12 Uhr bis 17 Uhr die preiswerteren Mittagsspeisen essen. Alle Gerichte kosten ca. 8 Euro und wir haben schon fast alle probiert. Dazu wird vorab eine warme Suppe und zu jeder Speise drei typisch koreanische Beilagen (wie z.B. ein eingelegter Kimchi) serviert.
Das Koreanische Curry mit Huhn (Nummer 410) für 8 Euro zählt zum Lieblingsessen meines Mannes, ich bestelle sehr gerne die Ente in Misopaste, mariniert mit Reis (Nummer 414) für 8,50 Euro.
Abends kann man viele weitere Speisen zu ebenfalls moderaten Preisen ordern. Unser Ziel ist es, einmal unbedingt an dem Koreanischen Barbecue teilzunehmen.
Mein Fazit: Wer schon immer typisch koreanische Gerichte probieren und nicht zu tief ins Portemonnaie greifen wollte, dem sei das Hanok sehr zu empfehlen, sowohl mittags als auch abends. Das Restaurant hat von Montag bis Samstag von 12 bis 22.30 Uhr und sonntags von 12 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen:
Kontakt: Restaurant Hanok
Kurfürstendamm 134
10711 Berlin
030 89541892
© E. Günther

 

 

Gewinnspiel zum Theaterstück „Erbarmen“ im Berliner Kriminal Theater

2_120Wer kennt nicht den spannenden Psychothriller von Jussi Adler-Olsen?! Schon die Verfilmung hat viele begeistert. Nun gibt es das Theaterstück dazu.

Ich verlose 1×2 Freikarten für das Kriminalstück ERBARMEN am Montag, den 30.01.2017, um 20 Uhr im Berliner Kriminal Theater.

Das Berliner Kriminal Theater in Friedrichshain, das zu meinen Lieblingstheatern gehört, befindet sich in einem kleinen Hinterhof neben dem Restaurant Umspannwerk Ost. Im Hinterhof hängen Bilder der aktuell gespielten Theaterstücke. Dabei handelt es sich, wie der Name „Kriminal Theater“ schon sagt, um die Inszenierungen bekannter Krimis, sei es von Agatha Christie, Umberto Eco oder Alfred Hitchcock. Im Foyer kann man die Fotos der männlichen und weiblichen Darsteller der einzelnen Theaterstücke bewundern.
Bereits zwei Theterstücke habe ich in dem Theater besucht und war jedes Mal von der Umsetzung des literarischen Stoffes und von dem Cast begeistert.

Zu der Handlung des Theaterstückes: Carl Mørck ist seit 25 Jahren Vizekriminalkommissar bei der Mordkommission Kopenhagen. Bei einem besonders heiklen Einsatz gerät sein Team in einen Hinterhalt, ein Kollege wird getötet und ein anderer schwer verletzt. Mørck selbst kommt äußerlich fast unbeschadet davon, erleidet allerdings ein Trauma. Erst zwei Monate später kehrt er in den Dienst zurück. Er wird in ein Kellerbüro abgeschoben und mit dem Aufbau des Sonderdezernats Q beauftragt, das alte uaufgeklärte Fälle unauffällig zum Abschluss bringen soll. Dazu bekommt er mit dem Syrer Hafez el-Assad einen neuen Assistenten. Die beiden lassen es ruhig angehen, bis Mørck auf die Akte der seit Jahren vermissten Politikerin Merete Lynggaard stößt: Sie war spurlos von einer Personenfähre verschwunden, ihr Fall wurde schließlich als wahrscheinlicher Selbstmord eingestuft und nicht weiter verfolgt. Mørcks alter Ehrgeiz ist geweckt und er geht einigen Nachlässigkeiten bei den bisherigen Ermittlungen nach. Er findet immer deutlichere Hinweise darauf, dass die vermeintlich Tote noch am Leben sein könnte und sich in großer Gefahr befindet, denn sie wird seit Jahren in völliger Isolation und Dunkelheit gefangen gehalten.

Adresse: Berliner Kriminal Theater
Palisadenstraße 48
10243 Berlin

Falls dein Interesse geweckt worden ist, dann mach bei dem Gewinnspiel mit! Alles, was du dafür tun musst, ist: Like diesen Beitrag UND kommentiere in dem unteren Kommentarfeld, was dein Lieblingskriminalroman ist! Die Verlosung endet am Donnerstag, den 26. Januar 2017, um 17 Uhr.

Ich wünsche Euch viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Weitere Informationen: http://kriminaltheater.de/index.php?article_id=161

© E. Günther

Blitzverlosung zu meinem 100. Beitrag – „Wer früher zockt ist länger reich“ im Kabarett-Theater DISTEL

In Kooperation mit dem Kabarett-Theater DISTEL verlose ich für diesen Donnerstag, den 19. Januar 2017, 3×2 Karten für die 20 Uhr-Vorstellung der Satire über die Merkel-Zeit: „Wer früher zockt ist länger reich“.
Zur Handlung des Satirestücks über den Kapitalismus in Deutschland: Der Verschönerungsverein in dem 900-Seelen-Dorf Ehmte ist erschüttert, denn seine Schwarzkasse droht, aufzufliegen. Und zu allem Überfluss verfällt die Vereinsspitze nach der letzten Vorstandsklausur dem Glücksspiel, aus den paar Mäusen werden schnell 133.465,27 EUR.
Das Finanzamt kann sich aber nur schwer dem Problem widmen, denn mit den Flüchtlingen und der Griechenlandhilfe hat man schließlich genug zu tun.
Ich war schon häufig in dem Kabarett-Theater und konnte bis jetzt immer herzhaft lachen. Wenn auch du mal wieder richtig über die aktuellen Probleme Deutschlands lachen möchtest, dann mach unbedingt bei der Verlosung mit. Dazu musst du einfach bis Mittwoch, den 18. Januar 2017, um 12 Uhr den Beitrag liken und in dem Kommentarfeld schreiben, mit wem du in das Satirestück gehen möchtest.
Wie immer wünsche ich Euch viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Adresse: Kabarett-Theater DISTEL
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
© E. Günther

„The One Grand Show“ im Friedrichstadt-Palast – die momentan glamouröseste Show in Berlin?

Die Sehnsucht nach dem/der Richtigen macht im Grunde die menschliche Existenz aus. Einige von uns haben „The One“ schon gefunden, einige sind der Person schon längst begegnet und haben es nicht erkannt und einige von uns sind noch immer auf der Suche. Genau dieses Thema, die Sehnsucht und Suche nach „The One“ bildet den roten Faden der neusten Megashow im Friedrichstadt-Palast.

Noch nie habe ich eine Show im Friedrichstadt-Palast verpasst und freute mich jedes mal darauf, zu erfahren, wie der Friedrichstadt-Palast es diesmal wieder geschafft hat, die vorherige Show zu übertreffen. Auch in dieser Show hat der Friedrichstadt-Palast seine Budgetkosten erhöht und die teuerste Ensuite-Showproduktion in Europa geschaffen. Und so waren wir auch bei dieser Show dabei und nahmen am Samstag, den 14. Januar 2017, in der 15. Reihe Platz.

Der Zuschauer erlebt ein verlassenes Revuetheater, wo eine wilde Undergroundparty stattfindet. „The One Grand Show“ des Showmachers Roland Welke schafft diesmal viele Traumwelten in der Show. Mal wird es verrückt und lasziv, wenn das Kabinett der vielen Kuriositäten auf der Bühne tanzt: Wir sehen unter anderem eine Frau mit drei Köpfen und eine Frau mit sechs Beinen.
Mal wird es nachdenklich, wenn der Sänger Roman Lob, der Deutschland 2007 beim Eurovision Song Contest vertreten hat, auf der Bühne „rennt“ und das Lied „Glaubst du an die Liebe?“ singt, bei dem mir sogar die Tränen gekommen sind. Mal wird es mystisch, wenn Blüten in einer Tropfsteinhöhle Fabelwesen offenbaren. Auch diesmal bricht die Show mit Tabus und den Grenzen zwischen den Geschlechtern und thematisiert daher auch Homosexualität und Transsexualität.
Wie immer kommen am Ende Frauen mit unmenschlich langen Beinen auf die Bühne und wollen ihren berühmten Revuetanz, das wiederkehrende Element des Friedrichstadt-Palastes, aufführen. Aber in dieser Show machen sie es anders: geheimnisvoller und im Wechsel zwischen langsamen und schnellen Bewegungen.

Diese verschiedenen Traumwelten werden dank der 500 extravaganten Kostüme des Ausnahmedesigners Jean Paul Gaultier hervorgehoben. Überall ist seine Handschrift zu erkennen: Die Männer tragen die berühmten roten Karoröcke, die Frauen die spitzen Büstenhalter, die wir schon bei Madonna gesehen haben. Natürlich dürfen auch keine Matrosenanzüge fehlen.
Weiterhin bekommen die Traumwelten ihre magische Note durch den Einsatz des spektakulären Lichtdesigns des Emmy-Preisträgers Peter Morse.

Mein Fazit: Diese Saison präsentiert sich der Friedrichstadt-Palast wieder mit der glamourösesten Show Berlins. Ein kleines Las Vegas, mitten in Berlin. Die Collagen atemberaubender Showbilder, welche die Traumvisionen des jungen Mannes auf der Suche nach der Richtigen zeigen, haben jeden im Publikum begeistert. Für jeden Berliner und Berlin-Besucher ist diese Show ein Muss. Die Show läuft noch bis Sommer 2018.

Weitere Informationen:
https://www.palast.berlin/de/index/shows/the-one-grand-show/
https://www.facebook.com/friedrichstadt.palast/?fref=ts

Kontakt: Fiedrichstadtpalast
Friedrichstraße 107
10117 Berlin
030 23262326

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Text © E. Günther
Fotos © Tobias Schwarz / AFP und Sven Darmer

 

 

 

„My fair lady“ in der Komischen Oper Berlin – ein Klassiker par excellence?

 

Die Sprechübung „Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen“ ist bis heute auf der ganzen Welt bekannt und wird sofort mit dem umjubelten Musical „My fair lady“ in Verbindung gebracht. Und endlich kam Frederick Loewes Erfolgsmusical wieder nach Berlin.
Am Samstag, den 6. Januar 2017, besuchten wir das Musical nach dem Buch von Alan Jay Lerner. Wie vor jeder Aufführung in der Komischen Oper fand eine halbe Stunde zuvor in dem Foyer in der zweiten Etage eine Einführung in das Werk statt. Genauso wie das spätere Musical war auch diese Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. In den 15 Minuten erfuhren wir sehr viele interessante Hintergrundinformationen zum Musical, von denen einige mir bereits aus meinem Profilkurs Englisch in der Schule bekannt waren.
Die literarische Vorlage zum Musical bietet das gesellschaftskritische Werk „Pygmalion“ von George Bernard Shaw, das wiederum auf dem antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich in eine von ihm aus Elfenbein selbst geschnitzte Traumfrau verliebt hat, beruht.
Nach der Informationsaufnahme gingen alle Besucher zu ihren Plätzen und freuten sich umso mehr auf das Musical in zwei Akten. Wir nahmen in der vierten Reihe Platz und hatten einen sehr guten Blick auf das folgende Bühnengeschehen.
Auf der Bühne befand sich ein kleines Grammophon, das im Folgenden ein wichtiges Element der Handlung bilden sollte, doch dazu später mehr.
Zur Handlung dieses musikalischen Evergreens sei Folgendes zu schreiben: Higgins, ein besessener Professor der Phonetik, wettet mit seinem Freund Oberst Pickering, dass er aus dem ungebildeten und vulgären Blumenmädchen Eliza Doolittle eine Dame der Gesellschaft machen kann. Nach sechs Monaten soll sie jeder auf dem Diplomatenball für eine Prinzessin halten.
Andreas Homoki hält sich bei seiner Inszenierung exakt an die literarische Vorlage, nur spricht hier die Arbeiterklasse den Berliner Jargon, der sie von der englischen Upper Class sprachlich abgrenzt.
Ganz besonders freute ich mich im Vorfeld auf die weltbekannten Ohrwürmer des Musicals und wurde dank der musikalischen Leitung von Kristiina Poska und Peter Christian Feigel nicht enttäuscht. Lieder wie „Ich hätt‘ getanzt heut’ Nacht“, „Es grünt so grün“ und “Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht” wurden voller Inbrunst auf der Bühne gesungen und begleiteten mich noch nachts in meinen Träumen.
Das Bühnenbild von Frank Philipp Schlößmann war zwar ein wenig spartanisch, doch passte es sehr gut zum Musical, da man sich so besser auf die Handlung und die wundervollen Protagonisten konzentrieren konnte. Zwei Vorhänge in Gold und Blau-Gold ermöglichten einen Szenenwechsel auf der Bühne, bei dem uns Grammophone in verschiedener Größe präsentiert wurden. Der Einsatz der vielen Grammophone als Requisiten war hervorragend gewählt, denn schließlich stand hier die Arbeit eines Phonetikers im Vordergrund.
Auch die Kostüme von Mechthild Seipel waren sehr gut ausgewählt, denn sie machten den Gegensatz zwischen der Oberschicht mit ihren Roben und ihren großen Hütten und der
Arbeiterschicht, in der Latzhosen und Schiebermützen getragen wurden, in der Zeit um 1920 deutlich.
Aber das Musical lebte vor allem von seinem exzellenten Cast, der uns alle im Saal verzauberte.
Professor Henry Higgins wird von dem fabelhaften Max Hopp gespielt, der perfekt den sprachbesessenen Professor verkörpert. Für Higgins existieren keine Gefühle, nur die Sprache zählt. So quält er die arme Eliza und vergisst es, sie für ihre sprachlichen Erfolge zu loben. Da sich die Inszenierung an Shaws Vorlage orientiert, beschimpft Higgins manchmal Eliza mit sehr derben Ausdrücken (z.B. „Gassenschlampe“), was im Gegensatz zu seinem Bestreben, ein sprachlich hoch angesehener Mann zu sein, steht.
Higgins ist ein überzeugter Junggeselle, der noch nie eine Frau in sein Herz gelassen hat. So ist seine Frage „Warum kann eine Frau nicht so sein wie ein Mann?” -als Lied vorgetragen – symbolisch für seine Einstellung zu Frauen. Er ist ein Rationalist, der nur seine Liebe zur Sprache zum Ausdruck bringen kann. Doch am Ende stellt auch Higgins selbst fest, dass er doch nicht der gefühlskalte Mann bleiben will, für den immer die anderen gehalten haben.
Katharine Mehrling, die Eliza Doolittle-Darstellerin, hat mich von der ersten Minuten an begeistert. Zuerst sieht der Zuschauer in ihr nur ein Blumenmädchen in Latzhose und Karohemd, das derb spricht und berlinert und keine Manieren zu haben scheint, doch dann erkennt man ihr hartes Leben: Als Tochter eines Alkoholikers muss sie diesen immer finanziell unterstützen. Ihre vulgäre Sprache steht im Gegensatz zu ihrem großen Herz. Sie ist eine freche, aber ehrliche Frau.
Eliza will ihr Leben verbessern und aus sich etwas machen, so will sie für den Unterricht sogar selbst bezahlen, arbeitet sehr hart daran, sich sprachlich besser auszudrücken und lässt die Qualen, die der Sprachunterricht mit sich bringt, über sich ergehen. Auch die sprachlichen Rückschritte während des Pferderennens können sie nicht entmutigen.
Mehrling geht in ihrer Rolle auf und man nimmt ihr die Entwicklung zu einer starken Frau, die sich nun auch artikulieren kann, ab. Auch gesanglich hat sie mich sehr überzeugt.
Oberst Pickering (Christoph Späth) ist der Weiche von den beiden Herren und redet Eliza und dem Professor immer gut zu. Auf ihn kann sich Eliza verlassen, denn er sieht in Eliza nicht nur eine Marionette.
Zu weiteren Darstellern, die das Publikum begeistern konnten, gehörte Jens Larsen, der Darsteller von Elizas Vater, Alfred P. Doolittle. Elizas Vater ist ein Alkoholiker, der sich nichts aus dem Wohl seiner Tochter macht und diese sogar „verkauft“. Er lässt sich von Eliza aushalten und als es ihm finanziell gut geht, hilft er ihr nicht. Obwohl Larsen eine unsympathische Figur spielt, bekommt er neben den Hauptdarstellern den größten Applaus von den Zuschauern, was an seiner gesanglichen und schauspielerischen Leistung lag.
Mrs. Pearce (Christiane Oertel), Higgins‘ Hausdame, ist das gute Herz des Hauses. Trotz ihres strengen Auftretens steht sie der armen Eliza bei. Zu den weiteren Lieblingsfiguren im Musical gehört Mrs. Higgins (Susanne Häusler), die ein angespanntes Verhältnis zu ihrem Sohn hat und sein dominantes Verhalten nicht nachvollziehen kann. Trotz ihrer anfänglicher Skepsis gegenüber Eliza, kann sich Eliza am Ende voll und ganz auf sie verlassen.
Aber auch die die Leistung von Freddy Eynsford-Hill  (Adrian Strooper), eher einer „Randfigur“ bei „My fair lady“, wird am Ende honoriert. Strooper kann nicht nur besonders gut singen, sondern spielt auch sehr überzeugend den verliebten Dandy.
In dem Musical prahlen zwei Gesellschaften aufeinander, die durch ihre Sprache und ihre Kleidung rigide voneinander abgegrenzt werden. So steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern die Kritik an der Herrschaft der Oberschicht, die sich für etwas Besseres hält. Will man in die Oberschicht aufsteigen, so muss man sich verbiegen und seinen Hintergrund verleugnen.
Auch das Wort „fair“ kann auf zwei verschiedene Weisen übersetzt werden. Zum einen bedeutet das Wort „schön“, zum Anderen steht „my fair lady“ auch für „meine Marktfrau“. Doch Eliza bemerkt richtig: Der Unterschied zwischen einem Blumenmädchen und einer Lady liegt nicht in dem Verhalten der beiden Frauen, sondern in dem Benehmen der anderen ihnen gegenüber.
Mein Fazit: Ich war von dem Musical mehr als begeistert, da hier alles zusammenpasst. Die Musik, die Handlung und die Darsteller ergeben ein grandioses Gesamtkunstwerk. Selbst die drei Stunden (mit Pause) wirkten nie zu lange, ein sehr gutes Zeichen! Das ganze Musical über hat das Publikum gelacht und euphorisch applaudiert, was an der Schärfe der Dialoge und an den vielen komischen Szenen im Musical lag.
„My fair lady“ ist ein Klassiker par excellence und muss von jedem Musicalliebhaber besucht werden. An folgenden Tagen könnt Ihr, nein müsst Ihr, dies machen: 13. und 15. Januar 2017, 18. und 28. Februar 2017, 11. und 19. März 2017, 1. und 15. April 2017
Kontakt: Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
030 47997400
Weitere Informationen:
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Text © E. Günther
Fotos © Iko Freese | drama-berlin.de

 

 

Die satirische Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“ in den Wühlmäusen

Alle zwei Monate am ersten Montag des Monats veranstalten die Wühlmäuse die Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“, in der ein Moderator und sechs sowohl bekannte als auch unbekannte Komiker, satirische Musiker und Kabarettisten die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren.
Als ich gelesen habe, dass am Montag, den 2. Januar 2017, der Moderator John Doyle, von dem ich ein großer Fan bin, durch den Abend führen sollte, kaufte ich gleich vier Karten – für meinen Mann, meine Schwiegereltern und mich.
 
John Doyle war also an dem gestrigen Abend der sehr gut besuchten Show unser Gastgeber, der uns durch die Show führte und zwischen den Programmpunkten der übrigen sechs Künstler auftrat.
Doyle ist ein amerikanischer Komiker mit einem amerikanischen Akzent. Das erste Mal fiel mir dieser Ausnahmekünstler im Jahr 2003 auf, als er in der Casting-Show „Star Search“ in der Kategorie Comedy das Finale erreichte. Seitdem gehört er zu meinen Lieblingscomedians in Deutschland. Auch gestern war er der unangefochtene Star des Abends und brachte mit seinen Witzen über aufkommende Eheprobleme und den realitätsfernen Unterrichtsstoff in Deutschkursen generationenübergreifend das Publikum zum tränenreichen Lachen und einem gröhlenden Applaus.
 
Als Nächstes trat Archie Clapp auf, der meinen Mann und mich mit seiner exzentrischen Frisur, seiner Art von Humor und seiner Frische sofort packen konnte. Seine Witze über das Zusammenleben von Arabern, Türken und einem Chinesen in Neukölln und die Wiedergabe seiner niedergeschriebenen Tagebuchgeschichten traf unseren Sinn für Humor. Am Ende des Programms stand Clapp fast nackt auf der Bühne, was zu seinem übrigen Programm hervorragend passte.
Archie Clapp kann man solo am 09.02.17 im Quasimodo bewundern.
 
Die Wühlmäuse ohne politische Satire? Das geht natürlich gar nicht! So kam es uns gelegen, dass gleich danach Helene Mierscheid auf die Bühne kam, die uns ihren bissigen Jahresrückblick präsentierte. Dazu gehörten Themen wie Trump, der Berliner Flughafen, der Krieg zwischen Jemen und Saudi-Arabien sowie die Zeugen Jehovas. Helene Mierscheid spielt vom 16.-18.02.17 in der Ufa-Fabrik.
 
Am Ende der ersten Hälfte gab es mit dem Liedermacher Falk wieder einen Höhepunkt. Der junge Musiker mit einem Gespür für schwarzen Humor sang auf seiner Gitarre über den Vorsatz Joggen, Erziehungskonzepte, die zum Ziel hatten, Illusionen der Kinder zu zerstören, Schwiegereltern und die Erkältung bei Männern. Es war einfach herrlich ironisch!
Falk spielt sein Konzertprogramm am 23.03.17 im Quasimodo.
 
Nach der Pause ging es musikalisch weiter: Christin Henkel sang am Klavier über Hashtags, die übergroße Zahl von geposteten Bildern auf Instagram, junge Leute, die früher Drogen nahmen und nun Ingwer-Tee trinken und über Liebeslieder, die sich beim Älterwerden verändern. Trotz ihrer jugendlichen Themen hörte man auch die ältere Generation im Publikum kichern.
 
Politisch wurde es wieder mit Paco Erhard, der die ganze Welt bereist hat und der verschiedene Themen in seinem Programm witzig verpackte: Pegida, Homosexualität, die unterschiedliche Wertigkeit von englischem und indischem Akzent – alles wurde aufs Korn genommen.
Paco spielt sein Soloprogramm am 02.02.17 im Quasimodo.
 
Den Abschluss des Abends bildete Desimo, der zum Thema seines Programms Ehebetrug, Statistiken und den ständig gestressten Menschen machte. Dabei zeigte er uns Kunststücke mit einer „Yogamatte“ und unterhielt uns abschließend mit weiteren Zaubertricks.
Desimo spielt sein Soloprogramm am 12.03.2017 in den Wühlmäusen.
 
Mein Fazit: Meinem Mann und mir hat dieser Abend außerordentlich gut gefallen und wir konnten bei jedem Künstler herzhaft lachen, genau wie der Großteil der Zuschauer. Wer also einen lustigen und satirischen Abend erleben möchte, dem sei die Show wärmstens zu empfehlen. Die nächste „7 auf einen Streich-Show“ findet am 06.03.17 statt. Der Moderator an diesem Abend wird Pawel Popolski sein und u.a. folgende Gäste begrüßen: Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Friedemann Weise, Onkel Fisch, Yann Yuro und Özgur Cebe.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Berliner Kabarett-Theater DIE WÜHLMÄUSE
Pommernallee 2 – 4 D
14052 Berlin
Tel: 030-30 67 30 10
Fax: 030-30 67 30 30
e-mail: info@wuehlmaeuse.de
 
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© E. Günther

 

 

Einen guten Rutsch! 

Meine lieben Blogleser, ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge das neue Jahr Euch Glück, die große Liebe, Gesundheit und innere Zufriedenheit bringen! Feiert heute schön und ausgelassen! Seid im neuen Jahr erfolgreich, in dem, was Ihr tut! Und sagt den Menschen, die Ihr liebt, rechtzeitig, dass Ihr es tut, denn das Leben ist zu kurz und man sollte jeden Moment genießen! Und ich freue mich schon darauf, viele von Euch im neuen Jahr wiederzusehen und auf viele neue einzigartige Events, von denen ich Euch an dieser Stelle berichten werde! Liebe Grüße und bis bald ❤