Gewinnspiel: 1×2 Karten für das Konzert „Fortenbacher singt Streisand“ im Wintergarten Berlin

Heutzutage klingen so viele Lieder gleich, doch es gibt sie noch immer: musikalische Evergreens und deren legendäre Interpreten. Dazu gehört auch die Sängerin Barbara Streisand, die mit weltweit über 145 Mio. verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Sängerinnen weltweit gehört und deren Lieder wie „Woman in Love“ und „The Way we were“ noch immer Millionen Menschen begeistern.
 
Nur die wenigen sind in der Lage, ihre großartigen Lieder zu singen. Carolin Fortenbacher traut sich das zum Glück, denn sie hat nicht nur musikalisches Talent, sondern ist auch sehr charismatisch. Fortenbacher, eine deutsche Sängerin und Schauspielerin, wurde durch das ABBA-Musical „Mamma Mia!“ bekannt, in dem sie von 2002 bis 2007 die Hauptdarstellerin am Hamburger Operettenhaus spielte.
 
Seit September 2018 läuft ihr neues Programm, „Fortenbacher singt Streisand“, erfolgreich im Hamburger Schmidt Theater, und im Januar 2019 erschien das Live-Album. Und nun kommt die Ausnahmesängerin am 11. Februar 2019 in den Wintergarten Berlin und performt in dem edlen Wintergarten Barbara Streisands berühmte Lieder.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Karten für das Konzert „Fortenbacher singt Streisand“ und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für das Konzert „Fortenbacher singt Streisand“
Wo? Wintergarten Berlin, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Wann? Montag, den 11. Februar 2019, um 20 Uhr
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 22. Januar 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
© E. Günther
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UCI Luxe Mercedes Platz – mein neues Kino-Erlebnis

Heutzutage gehen die Kinobesucherzahlen immer mehr zurück, deswegen lassen sich die Kinoketten immer wieder etwas Neues einfallen.

Seit November 2018 gibt es am modernisierten Mercedes-Platz, neben der Mercedes-Benz-Arena, das Luxuskino der UCI-Kette: das UCI Luxe Mercedes Platz-Kino, das wir am Dienstag, den 25. Dezember 2018, besucht haben. Den an dem Tag geschauten Film „Aquaman“ werde ich an dieser Stelle nicht analysieren, da es genug Filmgruppen dafür gibt, sondern im Folgenden nur auf das Kino eingehen.

Das UCI Luxe Mercedes Platz-Kino verfügt über 14 exklusive Kinosäle mit mehr als 1600 Plätzen und einen iSense-Kinosaal und ein IMAX. Doch das Besondere sind die Reclining Seats, elektrisch verstellbare Ledersessel, die es ermöglichen, den Film auch im Liegen zu schauen. Neben diesen bequemen Kinosesseln hat der Zuschauer auch sehr viel Beinfreiheit im Kinosaal und auch im Liegen eine uneingeschränkte Sicht auf die sehr große Kinoleinwand.
 
Im Foyer- und Barbereich warten Coca-Cola Freestyle Automaten auf den Kinogast, an denen man das individuelle Lieblingserfrischungsgetränk aus über 100 Geschmacksrichtungen zusammenstellen kann. So hatten wir Sprite mit Himbeergeschmack.
 
Mein Fazit: Das UCI Luxe Mercedes Platz-Kino bietet ein besonderes Kinoerlebnis und das zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis (siehe Foto). Man kann sich im wahrsten Sinne in dem Kinosaal zurücklehnen und den Film genießen.
 
Zusammen mit dem UCI Luxe Mercedes Platz-Kino gibt es jetzt auch das UCI Luxe in den Gropius Passagen und die UCI-Luxusvariante in Potsdam.
 
Adresse: UCI Luxe Mercedes Platz
Mildred-Harnack-Straße 13
10243 Berlin
 
Text und Fotos © E. Günther

 

Gewinnspiel: 1×2 Karten für das Computerspielemuseum

1997 eröffnet und seit dem 21. Januar 2011 mit einer neuen Dauerausstellung ist das Computerspielemuseum ein Ort für Comuterspielenostalgiker geworden.
Im Museum findet man (Stand: 2015) über ca. 25.000 originale Datenträger mit Computerspielen und Anwendungen, ca. 12.000 Fachmagazine, 120 verschiedene historische Heimcomputer und Konsolensysteme und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten, wie z.B. Videos, Poster und Handbücher. Das Computerspielemuseum verfügt über eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa.
 
Den legendären Pong-Automaten; Nimrod, das erste Computerspiel (auf der Industrieausstellung 1951 in Berlin zu bestaunen gewesen); die Wall of Hardware mit über 50 Lieblings-Maschinen (Apple II. Commodore PET. Atari); Games Meilensteine mit 52 Spielemitschnitten berühmter Videospiele, historische Schätze wie „Poly-Play“, aktuelle 3D-Spiele, Tanz- und Bewegungsspiele und und – all das findet Ihr im Computerspielemuseum im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
Was? 1×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum
Wann? Die Karten sind bis Ende 2019 gültig.
Wo? Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93A, 10243 Berlin
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Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 12. Januar 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück und alles Gute im Jahr 2019!
 
 
© E. Günther

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„Was zählt, ist die Familie!“ im Schlosspark Theater – Familie, Pflichtgefühl und Essen

Als Tochter ukrainischer Eltern habe ich früh gelernt, dass das Wichtigste auf der Welt die Familie ist. Am Anfang sieht man nur die zahlreichen Geburtstage, an die man (ohne Facebook) denken muss und ist von den ständigen Erzählungen aus der Vergangenheit und den Ratschlägen während einer leichten Erkältung genervt. Doch je älter man wird, desto mehr weiß man diesen wertvollsten Schatz auf der Welt zu schätzen und erkennt, dass die Familie das einzige Sicherungsnetz im Leben darstellt.
 
Als ich erfahren habe, dass die Komödie „Was zählt, ist die Familie!“ von Joe DiPietro (deutsch von Nick Walsh) unter der Regie von Anatol Preissler ins Programm des Schlosspark Theaters aufgenommen wurde, versprach ich mir am Freitag, den 28. Dezember 2018, nicht nur gut unterhalten zu werden, sondern auch Parallelen zum eigenen Leben in dem Mehrgenerationenstück, das seit 20 Jahren die Zuschauer begeistert, zu entdecken. Und ich sollte in allen Punkten Recht behalten.
 
Das Theaterstück „Was zählt, ist die Familie!“ handelt von dem 24-jährigen Nick, der von seinen zwei italo-amerikanischen Großelternpaaren vergöttert und verwöhnt wird. Diese Liebe und das ständige Essen können aber manchmal auch sehr anstrengend sein. Doch schließlich wird Nick befördert und muss seine Großeltern verlassen, um in Seattle sich beruflich und privat verwirklichen zu können. Die Großeltern wollen natürlich diesen drohenden Verlust nicht akzeptieren und beschließen, ihren Enkel mit der hübschen Caitlin zu verkuppeln…
 
Der Enkel Nick wird großartig von Johannes Hallervorden dargestellt. Nick besucht seine Großeltern zwar jeden Sonntag und überhäuft sie mit wertvollen Geschenken, doch ist er nie mit seiner ganzen Seele bei ihnen. Seine lauten Großeltern, die kein Verständnis für sein modernes Leben (Single mit Mitte 20 und wie die meisten seines Alters in den USA in Therapie) haben, sind ihm gar oft peinlich.
Hin-und hergerissen zwischen seiner Liebe und seinem Pflichtgefühl gegenüber seinen Großeltern auf der einen Seite und dem Verlangen, sich endlich selbst zu finden, auf der anderen Seite, erleidet Nick eine Panikattacke und wird ausgerechnet von seiner Großmutter wieder gesund gepflegt.
Anfänglich oft von der aufopferungsvollen Liebe erdrückt, erkennt er am Ende, dass unabhängig vom Wohnort seine Wurzeln immer bei seiner Familie liegen werden.
 
Anita Kupsch in ihrer Rolle der liebenden Großmutter Aida Gianelle spielt sich mit ihrer sympathischen Art sofort in die Herzen der Zuschauer. Sie verkörpert eine typisch italienische Großmutter, die am liebsten stündlich ihre Gäste und vor allem Nick mit Essen vollstopfen würde, schließlich sieht doch jeder so furchtbar hungrig aus. Dass ihr Lieblingsenkel nun die Familie aus beruflichen Gründen verlassen will, kann und will sie einfach nicht akzeptieren.
 
Ihr Ehemann Frank Gianelle – auf eine sehr authentische Art und Weise von Herman van Ulzen dargestellt – unterstützt sie zum Glück in ihrem Kampf um Nick. Doch leider hört er so gar nicht beim Thema „Auto fahren“ auf seine Frau und ist wegen seines hohen Alters in häufige Auffahrunfälle verwickelt.
 
Dagmar Biener geht in ihrer Rolle der Emma, der Großmutter väterlicherseits, die immer den Rat des Pfarrers einholt und zu jeder Gelegenheit für ihren Enkel Nick Messen lesen lässt, auf. Von ihr kommt auch die Idee, Nick mit Caitlin zu verkuppeln. Zwar wirkt sie in ihrem Umgang mit ihrem Ehemann auf den ersten Blick dominant, doch merkt das Publikum am Ende, wie unendlich sie ihren Mann geliebt hat.
Der Schauspieler Holger Petzold repräsentiert sehr glaubhaft mit seiner Rolle des Nunzio, Emmas Ehemann, die Probleme, mit der sich die ältere Generation herumschlagen muss: den Umgang mit neuen Geräten wie dem DVD-Recorder. Genauso wie die anderen älteren Herrschaften kann er nichts mit den neuen Entwicklungen in dem Leben der jungen Leute anfangen und versteht daher auch nicht, warum Caitlin (Katharina Maria Abt) eine Vegetarierin ist.
 
Die Mehrgenerationenkomödie brachte mich in der ersten Hälfte permanent zum Lachen. Oft musste ich mir Tränen vor Lachen wegwischen. Ich erkannte so viele Parallelen zwischen der Handlung auf der Bühne und meinem eigenen Leben. Auch wir unterhalten uns sehr lebhaft beim Essen und mischen uns in das Leben des anderen ein. Meine Großmutter hält mich auch dauernd für hungrig und sieht gerne zu, wie ich esse.
 
Doch in der zweiten Hälfte des Theaterstückes wurden aus den Tränen vor Lachen Tränen der Erkenntnis und Tränen der Traurigkeit, denn man bekam aufgezeigt, dass unsere Lieben nicht ewig leben und wir jede Minute mit ihnen genießen sollten. Rückblickend verstand man viel besser seine Familienangehörigen, die sich ein besseres Leben für einen gewünscht und oft nur deswegen auf buntes Spielzeug verzichtet haben, weil sie es sich finanziell nicht leisten konnten.
 
Mein Fazit: Die Komödie „Was zählt, ist die Familie!“ ist ein sehr amüsantes Theaterstück und die Darsteller wurden hervorragend ausgesucht. Jeder findet in dem Theaterstück eine Figur, mit der er sich identifizieren kann oder die einen an jemanden aus seiner Familie erinnert. Und am Ende lernt man eine wichtige Lektion: Nutzt die Zeit, die Ihr mit Euren Lieben habt, bevor die Zeit Euch Eure Lieben nimmt. Unbedingt gucken, bis Ende März 2019 im Schlosspark Theater.
 
Die genauen Termine und alles Weitere findet Ihr hier:
 
Text © E. Günther
Fotos © DERDEHMEL/Urbschat

Zimt & Zauber im Wintergarten Berlin: Aufstand der Uhren – oder wenn keiner mehr weiß, wie spät es ist

Jetzt seid bitte ehrlich: Wie oft habt Ihr in den letzten Tagen auf die Uhr geschaut? Bestimmt unzählige Male! Die Plätzchen mussten schließlich rechtzeitig aus dem Ofen geholt werden, die Geschenke mussten besorgt werden und dann habt Ihr bestimmt wieder ungeduldig darauf gewartet, dass Eure Gäste kommen – und wieder gehen.
 
In unserer schnelllebigen Gesellschaft schauen wir ständig auf die Uhr, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein. Der Wintergarten Berlin geht aber wieder mit der ZEIT und würdigt mit einem Berliner Weihnachtsmärchen dem wichtigsten Gegenstand unserer Gesellschaft: die Uhr (egal in welcher Form).
 
Unter der Regie von Sammy Tavalis und Fabian Gröger bringt der Wintergarten Berlin wie jedes Jahr im Winter in Zusammenarbeit mit dem CABUWAZI-Springling Kinderzirkus und den 29. Berliner Märchentagen – im der beliebten Veranstaltungsreihe „Zimt & Zauber“ – eine märchenhafte Show auf die Bühne, die die großen und kleinen Kinder erfreuen wird.
 
Im Jahr 2016 besuchte ich die Show „Die Schneekönigin…und die Suche nach dem kleinen Glück“, im Jahr 2017 die Show „Die kleine Meerjungfrau“ und am Sonntag, den 23. Dezember 2018 die Show „Aufstand der Uhren – oder wenn keiner mehr weiß, wie spät es ist“.
 
Das Foyer war wieder sehr weihnachtlich geschmückt und bot alle möglichen Leckereien an: Bagels, Popcorn, Brezel, Muffins und Quarkbällchen, von denen wir vor der Show erst einmal drei Stück für 2 € aßen. Auch die Speisekarte im Saal war auf die Wünsche der kleinen Gäste abgestimmt: So konnte man das Nudelgericht „Pippi Langstrumpf“ oder die Bouletten „ Anna und Elsa“ bestellen. Wir orderten als Hauptgang das Krümmelmonster (kleines Kalbsschnitzel mit Pommes) für 7,50 € und als Dessert „Biene Maja“ (Eierkuchen mit Waldbeerenfüllung und Vanillesauce) für 4 €. Beide Gerichte waren hervorragend zubereitet und so konnten wir, zwei niemals erwachsen werdenden Naschkatzen, der Show um 14 Uhr noch begeisterter folgen.
 
Die Show „Aufstand der Uhren – oder wenn keiner mehr weiß, wie spät es ist“ handelt davon, dass sich weltweit die Uhren nicht von den Menschen geschätzt fühlen und in Streik treten. Jede Uhr verstellt ihre Uhrzeit und keiner weiß am Ende, wie spät es ist. Katastrophen sind hier natürlich vorprogrammiert: In Restaurants wird das Essen angebrannt, die Sonne und der Mond erscheinen zusammen am Himmel und zu allem Überfluss steht der Silvester-Countdown vor der Tür. Als die Uhren ihren begangenen Fehler bemerken, ist es schon zu spät, denn keine Uhr kennt die richtige Uhrzeit. Ein Wettlauf um die Zeit beginnt…
 
Die Hauptdarsteller – Leon Düvel als der gewissenhafte Uhren-Anführer Wasserdicht, Ulli Lohr als der etwas verpeilte, aber sehr loyale Alte Wecker, die coole und die breakdancende Digitaluhr (Mitlied der Battle Beasts) und die herzlichen Uhren, die Frau Stunde und die Frau Minute (von Camilla Elisabeth Bergmann und von Natascha Fiedler verkörpert), verzauberten uns sowohl als Darsteller/innen als auch Sänger/innen.
 
Doch die Show lebt vor allem von ihren bezaubernden Artisten/Artistinnen: Die sehr jungen Artisten//Artistinnen vom Kinderzirkus CABUWAZI-Springling verdrehten auch dieses Jahr mit ihrem Programm (bestehend aus Seilspringen, Luftakrobatik und Hand-in-Hand-Performance) dem Zuschauer den Kopf, und das in diesem Alter.
Meine Lieblingsszene war der akrobatische „Wettstreit“ zwischen der Sonne und dem Mond, begleitet von den Sternen. Eine wahrlich zauberhafte Szene!
 
Wie letztes Jahr lautet mein Fazit daher auch dieses Jahr: Die märchenhafte Wintershow zaubert einem wie immer mit der interessanten Geschichte, der schönen Musik und den begabten Darstellern/Darstellerinnen und Artisten//Artistinnen ein Lächeln ins Gesicht. Am besten die Show mit der gesamten Familie besuchen! „Aufstand der Uhren – oder wenn keiner mehr weiß, wie spät es ist“ läuft noch bis zum 20. Januar 2019 im Wintergarten Berlin.
 
Preise:
Kinder: ab 14,00 Euro
Erwachsene: ab 19,00 Euro
Familienticket: 4 Personen ab 14,00 Euro p.P.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Wintergarten Berlin
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: 1×2 Karten für „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry – ein literarisches Meisterwerk auf der Bühne des Admiralspalastes

Seit 1943 begeistert „Der kleine Prinz“ Kinder und Erwachsene und lehrt sie, was wirklich wichtig im Leben ist: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ (Antoine de Saint-Exupéry)
 
Ich habe die Erzählung bereits mehrere Male auf Deutsch und Französisch gelesen und kann mich ihr noch immer nicht entziehen. So habe ich mich sehr gefreut, dass die Drehbühne Berlin dieses literarische Meisterwerk unter der Regie von Lorenz Christian Köhler wieder auf die Bühne des Admiralspalastes (Studio) brachte. Die Tatsache, dass 2€ jeder verkauften Karte seit der Premiere an das Kinderhilfswerk UNICEF geht, bestärkte mich weiterhin in dem Entschluss, den kleinen Prinzen am Freitag, den 22. Dezember 2017, als Bühnenfassung zu erleben.
 
Trotz der Einfachheit der Erzählung auf den ersten Blick erscheint der Inhalt doch sehr komplex, wenn es um das Verständnis der moralischen Aussagen und der Umsetzung auf der Bühne geht. Doch dies wird auf der Bühne perfekt umgesetzt, indem man das Theaterstück mit dem Puppenspiel und dem Medium Film (Leinwand) verbindet. Unterstützt wird das Ganze von einer Live-Band, die arabisch-orientalische Livemusik spielt.
 
Von der Bühne aus, die die Wüste Sahara und damit die Erde darstellen soll, begegnet der kleine Prinz den anderen Planetenbewohnern, die auf einer großen Leinwand erscheinen.
Die auf der großen Leinwand erscheinenden Planetenbewohner werden von sehr namhaften deutschsprachigen Film- und Theaterschauspieler gespielt: Bruno Ganz (Geograf), Horst Krause (Säufer), Florian Lukas (Laternenanzünder), Dieter Mann (Geschäftsmann), Michael Mendl (König) und Armin Rohde (der eitle Mann). Die Rolle des Piloten spielen Lorenz Chr. Köhler, bzw. Matthias Zeeb.
 
Das Theaterstück schafft es sehr gut, die moralischen Aussagen der Erzählung auf die Bühne zu bringen: Die Erwachsenen verlieren im Laufe ihres Lebens die Fantasie und vergessen durch ihre Arbeit und die Hektik des Alltags, was wirklich im Leben zählt: Liebe und Freundschaft. Dies macht sie einsam und verbittert, da sie nur materiellen Dingen nacheifern.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit als 1. Preis 1×2 Karten für „Der Kleine Prinz“ und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für „Der Kleine Prinz“
Wann? am Freitag, den 11. Januar 2019, um 19.30 Uhr
Wo? Admiralspalast (Studio), Friedrichstraße 101, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Als 2. Preis verlose ich das Familienpuzzle „Der kleine Prinz – Der Garten der Rosen“, das aus 1000 Teilen besteht.
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 1. Januar 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück und frohe und besinnliche Weihnachten im Kreise Eurer Lieben!
© E. Günther
 

Gewinnspiel: 1×2 Karten für „Oh Dio Mio“ – die italienische Dinnershow im Queens 45 BC

Wie viele von Euch wissen, bin ich ein sehr großer Fan der italienischen Kultur. Ich liebe einfach Italien, die Menschen, die italienische Musik und natürlich das italienische Essen. Es musste also eine himmlische Fügung sein, dass ich am Freitag, den 29. Dezember 2017, die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ besuchen konnte, denn hier wird alles, was ich an Italien liebe, in einer Show vereint.

Um 18 Uhr, eine Stunde vor Showbeginn, wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit einer Fliege zu der schön gedeckten Tafel geführt. Die Vorspeise, eine gegrillte Gemüse-Variation an Rucola-Salat, stand schon für jeden Gast bereit.
Nach der ersten Stärkung setzten wir uns mit der Abfolge des mediterranen Showmenüs des Chefkochs „Signore Matteo“ auseinander: In der Pause sollte es den Hauptgang, Pasta Duo (Penne Bolognese und Ricotta-Spinat Ravioli), geben. Nach der Show würden wir das Dessert Trio (Panna Cotta al Limone mit Mini-Cannolo und Praline) serviert bekommen.
Kurz vor der Show kam Claudio Maniscalco, der Ideengeber für die Show und der Texter der Showsongs, auf die Bühne, begrüßte das Publikum und stimmte es auf die Show ein.
 
„Oh Dio Mio“ handelt von dem Pfarrer Paolo, der aus dem Vatikan verbannt und in das kleine Dorf Monte Pellegrino strafversetzt wurde, weil er die vatikanischen Regeln nicht konsequent umsetzte. Dort begegnet Paolo Peppina seiner Jugendliebe, die einst sein Herz verschmäht hat und ihn aber jetzt zurückhaben möchte. Wird es ihr gelingen, das Herz des Pfarrers zu erobern? Und welche Rolle spielt dabei das Ehepaar Giuseppe und Isabella?
 
Es war eine höchst amüsante Show mit überzeugenden Darstellern, einem gut zubereiteten mediterranen Essen, schönen Stimmen und passender Livemusik. Meine Lachmuskeln und mein Gaumen wurden ausreichend verwöhnt. Der Eintritt zur Show inklusive einem Drei-Gänge-Menü kostet normalerweise 49 Euro.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Eintrittskarten für die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Eintrittskarten für die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ (Dinner UND Show)
Wo? Queens 45 BC, Königin-Elisabeth-Strasse 45, 14059 Berlin
Wann? Freitag, den 28. Dezember 2018, um 19.30 Uhr
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Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 25. Dezember 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
 
© E. Günther

Flashdance – What A Feeling! im Admiralspalast Berlin

„[…] Take your passion
And make it happen […]“
 
Das Lied „What A Feeling!“ von Irene Cara, der Titelsong zum Tanzfilm „Flashdance“, wurde nicht nur mit einem Oscar ausgezeichnet, sondern ist bis heute ein Klassiker.
35 Jahre nach der Kinopremiere im Jahre 1983 kommt mit „Flashdance“ der Disco-Klassiker der 80er-Jahre, der neben „Dirty Dancing“, „Footloose“ und „Fame“ Millionen von Jugendlichen zum Tanzen brachte und auch die späteren Generationen prägte, auf seiner Deutschlandtournee endlich nach Berlin (Admiralspalast).
 
Am Samstag, den 15. Dezember 2018, ging auch ich mit einer Dauerwelle und viel Tanzbegeisterung im Herzen in den Admiralspalast und konnte es kaum erwarten, die Bühnenadaption des Films von Adrian Lyne – unter der Regie von Anders Albien – mit Songs von Produzent Giorgio Moroder und Keith Forsey zu erleben.
Der Sänger und Songschreiber Tom Hadley und der Filmregisseur Robert Cary verfassten das Buch zu dem Musical „Flashdance“, Robbie Roth war für die ergänzend komponierte Musik verantwortlich.
 
Wer jedoch einen der größten Tanzfilme der Filmgeschichte bis heute noch nicht geschaut hat, dem sei an dieser Stelle die Handlung des Kultfilms erzählt:
Alexandra „Alex“ Owens hat große Träume: Während sie tagsüber als Schweißerin arbeitet, tanzt sie nachts in einem Club und träumt von einer großen Karriere als Tänzerin. Dafür muss sie aber eine klassische Tanzausbildung an der Shipley Tanzakademie in Pittsburgh absolvieren, was für sie, eine Arbeiterin aus der Mittelschicht, unmöglich erscheint.
Als ob sie nicht schon genug Probleme hätte, geht sie mit ihrem Chef Nick eine Liebesbeziehung voller Stolpersteine und Missverständnisse ein und muss ihre Freundin Gloria aus einer unglücklichen Lage retten. Schafft es Alex trotzdem, ihren großen Traum zu verwirklichen?
 
Es gibt im Filmgeschäft DIE Filmrollen, die mit einer bestimmten Schauspielerin/ einem bestimmten Schauspieler verbunden sind, die es unmöglich machen, diese Rolle mit einer anderen Darstellerin/einem anderen Darsteller zu besetzen. Diese Sorge hatte ich auch bei der Figur Alex, die im Film großartig von Jennifer Beals gespielt wird. Doch zum Glück wurde ich im Musical „Flashdance“ eines Besseren belehrt.
 
Hannah Leser wird in dem Musical zur Figur Alex und lässt einen vergessen, dass diese Rolle im Film von jemand Anderen verkörpert wurde. Die Musicaldarstellerin Hannah Leser zeigt das ganze Spektrum einer sehr guten Musicaldarstellerin: Sie spielt sehr glaubhaft die auf den ersten Blick selbstbewusste und ihre Freiheit liebende Alex, die ihren Prinzipien treu bleiben und alles alleine schaffen will, doch im Grunde ihres Herzens zerbrechlich ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Hannah Leaser legt ihre ganze Seele in ihre leidenschaftlichen und kraftvollen Tanzszenen und den starken Gesang. Eine großartige Leistung!
 
Zunächst war ich bei der Besetzung der Figur des Nick Hurley durch Sasha Di Capri sehr skeptisch. Schließlich sah der Musicaldarsteller der Filmfigur gar nicht ähnlich, doch meine Skepsis legte sich gleich in der ersten Minute, als ich den Musicaldarsteller in seiner Rolle überzeugend agieren und mit seiner rockigen Stimme habe singen hören.
Sasha Di Capri stellte authentisch Nick Hurley dar, der trotz seines Reichtums auch mit Problemen zu kämpfen hat. So muss er sich immer wieder für sein Familienerbe entschuldigen, seine Menschlichkeit beweisen und fast täglich um seine Liebe zu Alex kämpfen. Doch Sasha Di Capri ist nicht nur eine Augenweide, die die weiblichen Zuschauer in einer bestimmten Szene zum Kreischen brachte, sondern auch ein sehr überzeugender Darsteller und Sänger.
 
Zu den hellsten Sternen an dem gestrigen Abend gehörte für mich Ann Sophie Dürmeyer, die im Jahr 2015 am Eurovision Song Contest teilgenommen hatte. Ann Sophie Dürmeyer übernimmt die Rolle der Gloria, Alex‘ bester Freundin, und zeigt, dass Frauen zu jeder Zeit sexuell ausgebeutet wurden. Genauso wie Alex träumt auch sie von einer Karriere als Tänzerin, doch vertraut sie dem falschen Mann und landet schließlich in einem Stripclub, wo sie mit Kokain gefügig gemacht wird.
Sophie Dürmeyer beweist eine enorme Bühnenpräsenz und bringt den Zuschauer mit ihrer herzzerreißenden Interpretation des Liedes „Gloria“ von Laura Branigan zum Weinen. Am Ende sang sie zudem voller Inbrunst den Klassiker „What A Feeling“ – ein Gänsehautmoment.
 
Weiterhin hat mich an dem gestrigen Abend der Musicaldarsteller Konstantin Busack in seiner Rolle des Jimmy begeistert. Jimmy träumt davon, ein berühmter Komiker zu werden, doch leider fehlt ihm das nötige Talent dazu. In seinem beruflichen Eifer stößt er seine Liebe Gloria von sich und treibt sie in die Hände des skrupellosen C.C. Zuerst dachte ich, dass die Rolle Jimmy nur dafür da ist, um die Zuschauer zum Lachen zu bringen, doch dann sang der Musicaldarsteller und stellte auch gesanglich sein Talent unter Beweis.
 
Auch weitere Darsteller waren in ihren Rollen ein echter Gewinn für die Musicaladaption: Gitte Haenning wickelt mit ihrer herzhaften Darstellung von Hannahs Mentorin die Zuschauer um den Finger. Michael Sattler bringt mit seiner Rolle des Antagonisten C.C., der die naive Gloria ausnutzt, das Publikum gegen sich auf.
 
Die Musik im Musical war genauso mitreißend wie im Film. Die sechsköpfige Live-Band mit ihrem Dirigenten Damian Omansen interpretierte live die bekannten Hits des Films, darunter „What A Feeling“, „Maniac“ und „Gloria“. Die Choreographien (Jennie Widegren) – Modern Dance, Arebok, Ballett etc.- rissen jeden Filmfan von seinem Stuhl. Auch das Bühnenbild (Andreas Bini) mit blitzschnellem Bühnenwechsel und der LED-Technik war hervorragend konzipiert
 
An dem Film bemängelten einige Filmkritiker, dass er zu wenig Handlung biete, doch dem muss ich nach dem Besuch des Musicals erneut widersprechen, denn es werden sehr viele wichtige Themen im Leben angesprochen: Liebe, Freundschaft, Loyalität, Hingabe, ein falsches Frauenbild, die Überwindung der gesellschaftlichen Hindernisse und die Tatsache, dass man immer an seine Träume glauben muss.
 
Mein Fazit: What A Feeling! Egal, ob Ihr den Film gesehen habt oder nicht, das Musical wird euch von den Socken hauen, denn hier stimmt einfach alles: der Cast, die Lieder und die Choreografie. Am Ende sprang ich auf und tanzte begeistert. Bis zum 23 Dezember 2018 läuft das Musical „Flashdance“ noch im Admiralspalast Berlin.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
Text © E. Günther

Gewinnspiel: 1×2 Karten für das Konzert „Keith Tynes und Band“ im Quasimodo

Das erste Mal habe ich diesen Ausnahmesänger auf der SoulDance-Show erleben dürfen. Auf Anhieb sang sich der amerikanische Soul- und Gospel-Sänger und Entertainer Keith Tynes, Ex-Mitglied von „The Platters“, in mein Herz.
Kein Wunder, denn seine warme Stimme umfasst über dreieinhalb Oktaven. Keith Tynes stand schon mit den ganz Großen der Weltmusik auf der Bühne: mit Gloria Gaynor, Stevie Wonder und „The Weather Girls“.
 
Am Freitag, den 21. Dezember 2018, tritt Keith Tynes mit einem wunderschönen Mix aus traditionellen und modernen Weihnachtsliedern, Soul und Gospel im Quasimodo auf und Ihr habt die Chance, 1×2 Karten für dieses Konzert auf meiner Blogseite zu gewinnen. Im Vorverkauf kosten die Karten ab 18 Euro (zzgl. Gebühr).
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Karten für das Konzert und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für das Konzert „Keith Tynes und Band“
Wann? Freitag, den 21. Dezember 2018, um 22.30 Uhr (Einlass: 21.00 Uhr)
Wo? Quasimodo, Kantstraße 12A, 10623 Berlin-Charlottenburg
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ abonnieren und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am am Freitag, den 14. Dezember 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
© E. Günther

Künstler gegen Aids – Die Gala 2018 im Stage Theater des Westens

Am 1. Dezember wird die Welt an eines der größten menschlichen Schandflecken erinnert: an die Krankheit AIDS, denn noch immer stecken sich – auch in den westlichen Ländern – viel zu viele Menschen mit diesem Virus an. Noch immer kennen viel zu wenige Menschen die Gefahren eines ungeschützten Sexuallebens. Noch immer haben viel zu wenig Menschen einen Zugang zu notwendigen Medikamenten. Und noch immer werden die Erkrankten ausgegrenzt und diskriminiert.
 
An diese weltweiten Probleme erinnert nun schon zum 18. Mal die Gala „Künstler gegen Aids“ im Stage Theater des Westens.
Und diesmal wollte ich ein weiteres Zeichen gegen Aids setzen, indem ich an der Gala der Schirmherren Klaus Wowereit, Berlins ehemaligem Bürgermeister und der Schauspielerin Judy Winter und unter der Rege von Julian Kamphausen am Montag, den 19. November 2018, teilgenommen habe.
In ihrem Kampf gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung wurden die Schirmherren von der Berliner Aids-Hilfe e.V. und zahlreichen Künstlern, die an diesem Abend auf ihre Gagen verzichtet haben, unterstützt.
 
Um 18.30 Uhr fanden wir uns in dem sehr edlen Spiegelfoyer des Stage Theaters des Westens zu einem Prosecco-Empfang mit DJ Gideon wieder. Neben alkoholischen Getränken konnte man an der Bar auch nicht-alkoholische Getränke auf Kosten des Hauses holen.
Das Spiegelfoyer war schon sehr voll, die Partystimmung existierte bereits von der ersten Minute an. Wir holten unsere Getränke und saßen uns auf die Couch, um die extravagant gekleideten Gäste zu beobachten. Frauen in Ballkleidern, Männer auf High Heels oder ebenfalls in schönen Kleidern – die Mischung der Gäste an dem Abend war genauso bunt wie Berlin selbst.
 
Um ca. 19.40 Uhr begann die Show, die von den elegant gekleideten Wayne Carpendale und Florian Weiss moderiert wurde. Der erste Teil der Show wurde von der amerikanischen Sängerin und Partykanone Gayle Tufts eingeläutet, die mit den beiden Liedern „Diamonds“ und „One Wish“ dem Publikum so richtig einheizte.
 
Nach einem Gedicht von Judy Winter kam der Akrobat Philipp Tigris auf die Bühne, der mit seinem Körper Unglaubliches vorführte. Ein Filmbeitrag des Youthwork-Teams über die Präventionsarbeit für Jugendliche, der im zweiten Teil der Show fortgesetzt wurde, folgte.
Nach dem Grußwort von Dilek Kolat, der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, und der Scheckübergabe von M-A-C AIDS Fund amüsierte uns die Familie Flöz mit ihrem physischen Theater mit Masken. Ihr non-verbales Theaterstück mit Masken alter Männer unterhielt das Publikum hervorragend.
 
Wer die Notes of Berlin noch immer nicht kannte, dem hat Joab Nist – Gründer und Betreiber des Erfolgblogs Notes of Berlin – gezeigt, was er bisher verpasst hat. Der Berliner Blog veröffentlicht täglich lustige Zettel, die in Berlins Bezirken gefunden werden. Wir bekamen eine Kostprobe von diesem herrlichen Fundus. Was soll ich sagen? Es war zum Brüllen komisch!
 
Nach der Verleihung des 4.HIV Awareness-Award kamen wir zu einem meiner musikalischen Höhepunkte an diesem Abend: Sharon Brauner sang – in Begleitung ihres musikalischen Quartetts – die beiden Lieder „Bay Mir Bistu Sheyn“ und „Otschi Tschornie“ und entließ uns gut gelaunt in die Pause.
 
Der zweite Teil begann mit dem Lied bzw. der Szene „Nightmare“ aus meinem absoluten Lieblingsmusical „Tanz der Vampire“, das derzeit im Stage Theater des Westens spielt, und obwohl ich das Musical bereits mehrere Male besucht habe, hatte ich wieder Gänsehaut.
 
Das absolute Highlight an diesem Abend war die weltbekannte Musicaldarstellerin Ute Lemper, die 2013 für einen Grammy nominiert war. Voller Inbrunst sang sie die drei Lieder „Ich bin von Kopf bis Fuß…“, „Where Have All The Flowers Gone“ und „Je ne regrette rien“. Das war ein stimmgewaltiger Auftritt.
 
Nach der Show wartete auf die Gäste eine After-Show-Party mit Mitternachtsbuffet und mit DJ Ades Zabel im Spiegelfoyer und Dragqueen Gloria Gray and Friends in der Piano-Lounge. Doch leider mussten wir schon nach Hause, da wir am nächsten Tag früh aufstehen mussten. Aber am Ende erhielt noch jeder Gast eine Geschenketüte.
 
Mein Fazit: Es war ein wundervoller Abend mit vielen unvergesslichen Momenten, sowohl auf der Bühne als auch im Spiegelfoyer. Wir durften wundervolle Künstler erleben und dabei eine großartige Sache, den Kampf gegen Aids in Form von Aufklärung und die Bekämpfung von Ausgrenzung, unterstützen.
 
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© E. Günther