Gewinnspiel: 2×2 Eintrittskarten ins Deutsche Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit dem 19.09.2015 das Hightech-Museum „Deutsches Spionagemuseum“ verschrieben hat.
 
In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch selbst agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich bei meinem letzten Besuch die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Deutsche Spionagemuseum
Wann? Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
Wo? Deutsches Spionagemuseum, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und kommentieren!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Juni 2020, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Hier die in der Corona-Zeit wichtigen Hinweise für die Besucher:
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Text und Foto © E. Günther

Tagesausflugtipp: Kloster Neuzelle und Umgebung

Am Samstag, den 30. Mai 2020, entschieden wir uns dazu, mit sehr guten Freunden einen längst überfälligen Tagesausflug zu unternehmen. Von einer langjährigen Freundin hatte ich den Tipp bekommen, dass es in Neuzelle ein prachtvolles Kloster gibt. Doch wie prachtvoll und wunderschön dieses Kloster tatsächlich ist, konnten wir nach einer ca. zweistündigen Fahrt von Berlin aus und dem Parken auf dem kostenfreien Parkplatz neben dem Kloster selbst erleben. Mit seinen beiden Barockkirchen, dem spätgotischen Kreuzgang und dem barocken Klostergarten gehört das Kloster zu den größten Barockdenkmälern Deutschlands.
Im Jahr 1268 stiftete Markgraf Heinrich von Meißen das Kloster Neuzelle. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die barocke Umgestaltung der Anlage durch Mönche aus Böhmen in Auftrag gegeben. 1817 wurde das Kloster von Preußen aufgelöst und verstaatlicht.
Im Jahr 2017 kehrten die Zisterziensermönche nach Neuzelle zurück und gründeten am 2. September 2018 ein Priorat in Neuzelle. Heute ist die historische Klosteranlage sowie der etwa 113 Quadratkilometer große Grundbesitz im Eigentum der staatlichen Stiftung Stift Neuzelle.
Das Leben der Zisterzienser orientiert sich an der Regel des Heiligen Benedikt und teilt sich auf in Gebet (7-mal am Tag) und Arbeit (u.a. Seelsorge).
 
Das Zisterzienserkloster ist im Inneren unglaublich prunkvoll. Der figürliche und ornamentale Schmuck  mit den vielen liebevollen Details raubt dem Besucher, der auch an dem Gebet teilnehmen kann, den Atem.
Verlässt man das Kloster, erwartet einen eine zauberhafte Idylle aus Dorfteich, Lindenallee und gelb-weißen Klosterkirchen. Kein Wunder, dass wir an dem Tag ein glückliches Brautpaar beim Fotografieren im Park sehen konnten.
 
Neben dem barocken und pompösen Zisterzienserkloster und dem sehr gepflegten Klostergarten findet man auf dem Gelände ein Museum mit den europaweit einzigartigen Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab, einen Weinberg (Rekultivierung im Jahr 2002), eine Klosterbrennerei und die letzte produzierende Klosterbrauerei im Land Brandenburg. Beim nächsten Besuch werden wir unbedingt die Brauereiführung mit anschließender Verkostung mitmachen.
 
Mein Fazit: Möchte man nicht weit von Berlin ein imposantes Bauwerk besichtigen und in dem klostereigenen Garten zur Ruhe kommen und die Hektik der Stadt vergessen, so ist man im Kloster Neuzelle genau richtig. Auch für das kulinarische Wohl wird in der Nähe gesorgt. In der Umgebung findet man zudem zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.
 
Adresse: Kloster Neuzelle
Stiftplatz 5
Neuzelle
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

„Der Helle Wahnsinn“ im Wintergarten Berlin – eine Show der vielen Emotionen

Darf man solche ernsten Themen wie Homophobie, Rassismus, Auswirkungen der Nazi-Zeit, Schizophrenie und übersteigerte Heroisierung Amerikas in einer Unterhaltungsshow zeigen, in der getanzt, gesungen und gelacht wird? Nein, man muss es sogar – auch mit der Intention, dadurch ein größeres Publikum für diese Themen zu sensibilisieren…Hier mein Bericht aus dem Jahr 2016 zu dieser mutigen Show: https://meineventtipp.wordpress.com/2016/06/18/der-helle-wahnsinn-im-wintergarten-variete-eine-show-der-vielen-emotionen/amp/ (Text von E.Günther)… Wenn Ihr damals diese emotionale Show mit großartigen Artisten und Künstlern verpasst habt, dann könnt Ihr dies jetzt nachholen, indem Ihr eine virtuelle Eintrittskarte erwerbt und so die Show online schauen und damit den Wintergarten unterstützen könnt. Weitere Informationen findet Ihr hier: https://www.wintergarten-berlin.de/stream/

Das Hafendorf Rheinsberg – Ausflugstipp für Brandenburg

In meinem Bericht am 7. Juni 2019 habe ich Euch von der Uckermark und den verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten in dieser Gegend vorgeschwärmt, darunter auch dem Schloss Rheinsberg, das ich sowohl innen als auch außen besichtigt habe:
 
Im Juli 2019, als die Welt noch in Ordnung war, war ich noch einmal in Rheinsberg und habe an diesem Tag das Hafendorf in Rheinsberg besucht.
Das Rheinsberger Hafendorf mit seinen vielen Ferienhäusern liegt auf einem 134.000 m² großen Gebiet direkt am Rheinsberger See. Die Ferienhäuser im Marinapark Rheinsberg ähneln dem skandinavischen Fachwerkstil. Neben dem 22 m hohen Leuchtturm findet man im Hafendorf auch ein Hafenrestaurant und viele Bootsanleger. Das Hafendorf bietet sich für einen Tagesausflug oder für einen entspannten Kurzurlaub an.
 
Adresse: Hafendorf in Rheinsberg
Uferstrasse 5
16831 Rheinsberg
 
Text und Fotos © E. Günther

Gärten der Welt – internationale Gartenkunst und ein Ort der Erholung in Berlin

Ich weiß schon ganz genau, wohin ich, nachdem wir alle zusammen die diesjährige Krise überstanden hatten, gehen werde. Genau wie schon im September 2019 werde ich wieder die Gärten der Welt aufsuchen, wo ich nicht nur die Gartenkunst verschiedener Länder bewundern, sondern wo auch meine Seele zur Ruhe kommen kann.
 
Im Jahr 2017, im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung in Berlin (IGA), sind die Gärten der Welt auf 43 Hektar gewachsen und vielfältiger geworden. Im Erholungspark Marzahn können Besucher zehn internationale Themengärten besuchen: Orientalischer Garten, Japanischer Garten, Südkoreanischer Garten, Chinesischer Garten, Balinesischer Garten, Italienischer Renaisancegarten, Englischer Landschaftsgarten, Christlicher Garten, Jüdischer Garten und Gartenlabyrinth.
Orientalischer Garten
Das Wort „Paradies“ kommt aus dem Alt-Persischen („pairidaeza“) und bedeutet „ummauerter Raum“. Dies erklärt auch, warum viele Gartenhöfe des Orients traditionell hinter einem Mauerwerk versteckt sind – wie auch der Orientalische Garten in den Gärten der Welt. Der Orientalische „Garten der vier Ströme” wurde im Juli 2005 eröffnet und zeigt die Gartentradition verschiedener islamischer Länder. Durch den „Saal der Empfänge“ kommt der Besucher in den viergeteilten Gartenhof, in dessen Mitte sich ein Pavillon und ein Brunnen befinden. „Zillij, die marokkanischen Keramikkacheln, zieren die Mauern und die Arkaden des Gartens.
 
Japanischer Garten
Im Japanischen „Garten des zusammenfließenden Wassers“, dem Projekt der Städtepartnerschaft Berlin-Tokio, fand ich die größtmögliche Erholung. Der Garten verfügt über einen Pavillon, einen Teich, Wasserläufe, einen Trockengarten und beeindruckende Steinsetzungen, die seit Mai 2003 die Besucher entzücken. In Japan haben Steine eine große Bedeutung, denn es wird davon ausgegangen, dass Steine eine Seele besitzen. 300 sehr alte Augengneis-Steine liegen daher im Japanischen Garten. Zudem entdeckt der Besucher typische japanische Pflanzen wie Fächerahorn, Japanischen Blumenhartriegel oder Japanische Lavendelheide und viele Zierkirschen im Garten.
Die drei miteinander verbundenen Gärten im Japanischen Garten stehen für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Mitte der drei Gärten befindet sich ein Pavillon, der Chaya.
 
Südkoreanischer Garten
Am 31. März 2006 öffnete der Koreanische „Seouler Garten“, ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin. Der Garten vereint drei wichtige Elemente Südkoreas: den Buddhismus, die Lehren des Konfuzius und den volkstümlichen schamanischen Glauben, in dem das Gleichgewicht männlicher und weiblicher Kräfte in der Natur gelehrt wird. So findet man jeweils am Eingang und am Ausgang des Dorfes die männliche („Ritter des Himmels“) und die weibliche Figur („Ritterin der Erde“). Zudem gibt es im Südkoreanichen Garten einen Pavillon, vier aufeinander folgende Höfe, abstrakte Holzfiguren und Totempfähle.
 
Chinesischer Garten
Der Chinesische Garten, der „Garten des wiedergewonnenen Mondes“, ist der erste „Garten der Welt“. Im Zentrum des Gartens liegt ein 4.500 Quadratmeter großer See. Das Teehaus („Berghaus zum Osmanthussaft“) ist über Uferwege und eine Zickzackbrücke mit anderen typisch chinesischen Bauten verbunden. Dort kann man über 30 verschiedene Sorten Grünen Tee trinken. Im Chinesischen Garten blühen viele typische und symbolträchtige Blumen der Chinesischen Gartenkultur: u.a. Chrysanthemen, die erst dann blühen, wenn alle anderen Pflanzen schon verblüht sind (Symbol für ein langes Leben). Die Magnolien im Chinesischen Garten symbolisieren die Schönheit und Reinheit der Frau und die Kiefern die Struktur und Beständigkeit des Mannes.
 
Balinesischer Garten
Seit dem 18. Dezember 2003 erkundet der Besucher den Balinesischen „Garten der drei Harmonien“ in einem Gewächshaus. Er entstand 2003 im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Jakarta und umfasst insgesamt 2.000 qm. Der Balinesische Garten – dem einzigen Garten in einem Tropenhaus – versinnbildlicht das Streben des Menschen nach Einklang mit sich selbst und seinem Umfeld.
 
Italienischer Renaisancegarten
Am 31. Mai 2008 wurde der Italienische Renaissancegarten eröffnet. Mit seiner Loggia, seinen Blumenbeeten und seinem reichen Skulpturenschmuck versetzt er den Besucher in die Zeit der Renaissance. Der Italienische Renaisancegarten, der an Villengärten der Toskana erinnert, besteht aus vier Teilen und besticht durch antike Marmorskulpturen, Säulen, Treppen, Bänke und Plattenflächen.
 
Englischer Landschaftsgarten
Der Englische Landschaftsgarten beeindruckt auf 6.000 hügeligen Quadratmetern durch eine idyllische Wildnis der Landschaftsmalerei. Weite Wiesenflächen, ein Obstbaumhain, ein Rosengarten, Staudenbeete und ein Gemüsegarten, all das findet man im Englischen Garten.
 
Christlicher Garten
Der Christliche Garten wurde im Jahr 2011 eröffnet. Im Zentrum des Christlichen Gartens liegt der „Raum der Sprache und des Wortes“ mit modern gestalteten Zitaten aus der Bibel und der abendländischen Philosophie. Der Garten hat die Form eines Quadrates und steht für die Beziehung des Menschen zur Natur, die sich auch im Wasserspiel des Christlichen Gartens widerspiegelt.
 
Jüdischer Garten
Seit Herbst 2019 entsteht hier, mit Blickkontakt zum Christlichen Garten, auf 2.000 qm der Jüdische Garten, den wir bei unserem letzten Besuch noch nicht sehen konnten. Damit werden in den Gärten der Welt die drei großen monotheistischen Religionen abgebildet: das Judentum, das Christentum und der Islam.
 
Die Gärten der Welt kann man auch von oben mit der Seilbahn erkunden, die jetzt aufgrund der Corona-Krise nicht fährt. Zudem finden hier zahlreiche Konzerte und sommerliche Veranstaltungen statt, die wegen der Pandemie vorerst abgesagt wurden.
 
Mein Fazit: Wollte man schon immer die beeindruckenden Gärten und Pflanzenkulturen verschiedener Länder entdecken, kann man dies zu fairen Preisen in den Gärten der Welt tun. Zudem kommt man hier, fernab von dem hektischen Alltag des Stadtkerns, zur Ruhe.
 
Adresse: Gärten der Welt
Eisenacher Str. 99
12685 Berlin
 
verschiedene Eingänge: Besucherzentrum (Blumberger Damm), Eingang Kienbergpark (Seilbahn) und Eingang Nord (Eisenacher Straße)
 
Eintrittspreise:
Winterpreis (November bis März, je nach Saisonende und -anfang): Tageskarte 4€, ermäßigt 2€
Kombi-Ticket mit Seilbahnfahrt 6,90€, ermäßigt 4,50€
 
Sommerpreis (April bis Oktober, je nach Saisonanfang und -ende): Tageskarte 7€, ermäßigt 3€
Kombi-Ticket mit Seilbahnfahrt 9,90€, ermäßigt 5,50€
Feierabendticket ab 17 Uhr 4,50€
 
wichtiger Hinweis: Hunde und Fahrräder sind im Park nicht erlaubt.
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

„Pretty Woman – Das Musical“ in Hamburg – eine ungewöhnliche Liebesgeschichte im Stage Theater an der Elbe

Wahre Liebe kennt keinen Grenzen und schafft es, sowohl religiöse als auch gesellschaftliche Hindernisse zu überwinden. Dies faszinierte auch ein Millionenpublikum im Jahr 1990 an dem Film „Pretty Woman“, in dem sich die Figuren von Richard Gere und Julia Roberts trotz aller Hindernisse die ewige Liebe schworen. 30 Jahre nach dem Kassenschlager an den Kinokassen läuft im Stage Theater an der Elbe in Hamburg die Musicalversion des Films, in dem wir alle von Julia Roberts‘ Lachen verzaubert wurde.
 
Und das Musical konnte nur gut werden. Schließlich führt bei dem Musical mit Jerry Mitchell, dem Regisseur auch beim Erfolgsfilm, ein zweifacher Tony Award-Gewinner Regie. Am Samstag, den 7. März 2020, wurde ich mal wieder Zeugin der außergewöhnlichen Liebe zwischen Vivian und Edward im Beverly Hills der späten 80er-Jahre.
 
„Pretty Woman“ handelt vom erfolgreichen, gutaussehenden und reichen Geschäftsmann Edward Lewis. Dieser will nur nach dem Weg zu seinem Luxushotel in Beverly Hills fragen und trifft dabei zufällig die hübsche und nicht auf den Mund gefallene Prostituierte Vivian Ward. Edward bucht Vivian für eine Woche. Diese Woche verändert das Leben der beiden und lässt ihre Liebe zueinander aufblühen. Doch die unterschiedliche Herkunft des Paares stellt es immer wieder vor große Probleme. Schaffen es Vivian und Edward, trotz aller Hürden ein gemeinsames Leben aufzubauen?
 
Hanna Mall, vielen aus dem Musical „Doktor Schiwago“ bekannt, hatte eine sehr schwierige Rolle. Schließlich musste sie in die Fußstapfen der einzigartigen Julia Roberts treten. Doch Mall gelingt die Interpretation der Vivian Ward erstaunlich gut. Auch die Musical-Version dieser Figur ist eine aufgeweckte junge Frau, die jeden nicht nur durch ihr hübsches Aussehen, sondern auch durch ihre erfrischende Art in ihren Bann zieht – so auch ihre große Liebe Edward Lewis. Hanna Mall überzeugte mich dabei mit ihrem Gesang und ihrem Schauspiel.
 
Edward Lewis ist nicht nur gutaussehend, sondern auch sehr reich. Diesen Reichtum hat er auch seiner beruflichen Skrupellosigkeit zu verdanken. Beim Aufkaufen von großen und von der Insolvenz betroffenen Firma ist er nicht an den Schicksalen der einzelnen Mitarbeiter, sondern nur an dem Profit interessiert. Dies ändert sich jedoch, als Edward der Vivian begegnet, die ihre Meinung zu seinen Geschäften offen sagt. Durch sie entdeckt er seine empathische und positive Seite und zum ersten Mal auch, was es heißt, jemanden aufrichtig zu lieben.
Seit dem 23. Februar 2020 spielt Mathias Edenborn, der allen Musicalliebhabern aus dem Musical „Tanz der Vampire“ bekannt ist, die Rolle des Edward Lewis. Mit seiner authentischen Darstellung der Figur und seinem starken Gesang hat er mich an dem Abend begeistert.
 
Ein großer Gewinn für die Musicalproduktion ist auf jeden Fall die Musicaldarstellerin Piek van der Kaaden, die die temperamentvolle Prostituierte Kit de Luca spielt. Kit de Luca feiert gerne und ist Vivian gegenüber eine loyale Freundin. Sie entscheidet sich dank des Zusammentreffens zwischen Vivian und Edward auch dazu, etwas aus ihrem Leben zu machen. Die rockige und ausdrucksstarke Stimme von Piek van der Kaaden hat mich mitgerissen und ich hoffe, dass ich von der Musicaldarstellerin noch viel sehen werde.
 
Auch eine gute Besetzung stellt Marco Heinrich in seiner Rolle des Hotelmanagers Mr. Thompson dar. Mr. Thompson ist immer für Vivian da und gewinnt nicht nur Vivians Herz mit seiner positiven Art. Das hat Marco Heinrich gut umgesetzt.
 
Die Rolle des skrupellosen und machtgeilen Anwalts scheint Nigel Casey wie auf den Leib geschnitten zu sein. Schon als Anwalt Billy Flynn in dem Musical „Chicago“ erfreute er das Publikum.
Das gelingt ihm auch mit seiner Darstellung des Antagonisten Philip Stuckey in dem Musical „Pretty Woman“. Philip ist nicht an der Freundschaft mit Edward, sondern nur an den Aufträgen interessiert.
 
Eine weitere grandiose Besetzung ist die des Hotelpagen Giulio. Johnny Galeandro machte aus dieser kleinen Rolle etwas ganz Großes und brachte das Publikum durchgehend zum Lachen. Zurecht bekam der Darsteller am Ende einen sehr großen Applaus.
 
Zum Glück schaffte es meine Lieblingsszene aus dem Film „Pretty Woman“ auch in das gleichnamige Musical. Auch diesmal kamen mir bei Vivians und Edwards Besuch der Oper „La Traviata“ die Tränen. Eine wunderschöne Gegenüberstellung zwischen dem Gesang der Hauptdarsteller und dem Operngesang!
Die bezaubernde Schlussszene aus dem Film wurde im Musical mit der Bank als Pferd wunderbar gelöst.
Überhaupt ist der blitzschnelle Wechsel zwischen den Schauplätzen dem Bühnenbildner David Rockwell sehr gelungen. Der große Eingangsportal des Hotels, das elegante Penthouse mit der berühmten Badewannenszene – alles findet sich auch in dem Musical wieder.
 
Einer der Gründe, warum ich unbedingt das Musical „Pretty Woman“ sehen wollte, war die Tatsache, dass die Musik und die Songtexte von dem Grammygewinner Bryan Adams stammen. 21 Songs wurden von Bryan Adams und Jim Wallance für das Musical geschrieben. Viele der Lieder berühren das Herz der Zuschauer (und Zuhörer), andere Lieder sind hingegen rockig.
Der Dirigent Anday Rodriguez Toledo und die Band (nicht Orchester) interpretierten sehr gut die Musik von Bryan Adams an dem besagten Abend.
 
Mein Fazit: Das Musical „Pretty Woman“ wird jeden Liebhaber des gleichnamigen Films glücklich machen. Fast jede Filmszene kommt genauso im Musical vor. Die Besetzung der großen und vor allem der kleinen Rollen ist sehr geglückt. Und am Ende kommt auch in der Zugabe unser geliebtes „Pretty Woman“-Lied. Bis zum 8. November 2020 läuft „Pretty Woman“ noch im Stage Theater an der Elbe in Hamburg.
 
Weitere Informationen zum Musical „Pretty Woman“:
 
Text © E. Günther
Fotos © Stage Entertainment (Achtung: Auf den Fotos sind Mark Seibert als Edward Lewis und Patricia Meeden als Vivian Ward abgebildet.)

Vogelpark Streichelzoo Teltow – Tagesausflugtipp für die ganze Familie

Leider komme ich aus zeitlichen Gründen nicht dazu, meine Nichte und meinen Neffen häufig zu sehen. Aber wenn wir uns sehen, dann versuche ich etwas zu finden, wo die Kinder draußen an der frischen Luft spielen können. So war das auch im September 2019 und zwar im Vogelpark Teltow.
 
Nachdem wir an einem sonnigen Sonntag unser Auto auf dem kostenfreien Parkplatz direkt vor der Tür abgestellt hatten, kauften wir am Kiosk Futtertüten für 0,50 €, die Obst, Brot und Gemüse beinhalteten. Damit sollten später mein Neffe und meine Nichte unter Beachtung der Hinweisschilder, die Füttern einiger Tiere und Vögel verbieten, die Tiere füttern.
Und dann ging es schon los mit der Begehung des ca. 10000 qm großen Geländes. Die Kinder durften
Alpakas, einen weißen Pfau, einen Esel, Kaninchen, zwei Hängebauchschweine, Zebrafinken, Ziegen, ein Pony und viele andere Tiere bestaunen und einige Tiere sogar liebevoll streicheln.
 
Nach den Streicheleinheiten tobten wir uns alle auf dem Kinderspielplatz aus. Während meine Nichte sich für die Hüpfburg entschied, interessierte sich mein Neffe für die BobbyCars. So viel Spieltrieb macht natürlich hungrig. Den Hunger stillten wir bei wunderschönem Wetter in der Vogelpark-Klause “Zum weißen Kakadu“.
 
Mein Fazit: Der Vogelpark Streichelzoo Teltow bietet ein überaus faires Preis-Leistungsverhältnis. Für wenig Geld kann man schöne Tiere sehen und streicheln, auf dem Spielplatz spielen und anschließend sich gut bürgerlich stärken. Wir kommen auf jeden Fall wieder!
 
Eintritt:
Erwachsene: 3,50 €
Kinder: 2,50 €
 
Futtertüten am Kiosk: 0,50 €
 
Adresse: Vogelpark Streichelzoo Teltow
Kastanienstr. 13-19
14513 Teltow
 
Text und Fotos © E. Günther

20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue im Wintergarten Berlin

Spoiler: die künstlerisch bedeutendste Show des Wintergarten Berlin
 
Bevor die dunkelste Zeit der Weltgeschichte über die Welt hereinbrach, gab es mit den Goldenen Zwanzigern eine Zeit der sündigen Freude, des verruchten Jazz und der leicht bekleideten Damen, die genau wie die Männer nur eins wollten: ausgelassen feiern und dabei den Alltag vergessen.
Die Berliner Regisseure Pierre Caesar (Seine Show „Like Berlin“ habe ich im Jahr 2017 im Wintergarten Berlin gesehen.) und Markus Pabst und der talentierte Paradiesvogel Jack Woodhead – beide von mir seit der Show „Der Helle Wahnsinn“ (2014) höchst geschätzt – stellten mit ihrer neuen Show „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ eine schillernde Show im Wintergarten Berlin auf die Beine, in der sie an diese Zeit der Sünde erinnerten.
 
Am Samstag, den 22. Februar 2020, wurde ich ein Teil der Hommage an die Roaring Twenties und der musikalischen und vor allem der geschichtlichen Verbindung zu den heutigen 20-er Jahren. Gleich zu Beginn der Show äußerte Markus Pabst seinen sehnlichsten Wunsch, den er mit vielen im Publikum teilte: „Ich hoffe, dass wir es diesmal [die 20-er Jahre 100 Jahre später] nicht wieder verkacken.“ Es gab einen zustimmenden Applaus vom Publikum – in einer Zeit, in der sich nicht nur wie in Thüringen die Geschichte zu wiederholen scheint.
 
 „Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat. …“ (Erich Kästner)
Die Zitate von Kurt Tucholsky und Erich Kästner an diesem Abend und die Parallelen zwischen damals und heute lassen mich zu der Meinung kommen, dass mit „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ dem Wintergarten die künstlerisch bedeutendste Show gelungen ist.
 
Doch die Show „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ steht keineswegs nur für mahnende Worte, sondern transportiert in Form des Burlesque-Tanzes, der erotischen Kontorsion, den authentischen Kostümen der Musiker und Artisten auf der Bühne und der Servicekräfte im Saal und der guten Jazz-Musik in der Show das verboten fröhliche Lebensgefühl der Goldenen Zwanziger in den Wintergarten Berlin. Und kein anderer kann diese verrückte und frivole Zeit so gut herüberbringen wie der glänzende Paradiesvogel Jack Woodhead, der uns an diesem Abend als Moderater und Sänger begeisterte.
 
Wie in allen bisherigen Shows des Wintergarten Berlin spielte die Musik auch diesmal eine wichtige Rolle. Vor allem in der ersten Showhälfte gab es eine musikalische Zeitreise (u.a.„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ von Marlene Dietrich, „In der Bar zum Krokodil“ von den Comedian Harmonists, „Two Ladys“ aus dem legendären Musical „Cabaret“). In der zweiten Showhälfte bekam der Zuschauer dann moderne Elektromusik zu hören – eine wunderbare musikalische Mischung.
 
Neben Jack Woodhead durfte ich aber auch weitere Sänger an diesem Abend erleben, die in der Show für viele Gänsehautmomente bei mir sorgten: Yamil Borges, die mich mit ihrer sehr starken und gefühlvollen Stimme an den „blauen Engel“ erinnerte und die vielen aus dem Musical-Film „A Chorus Line“ mit Michael Douglas bekannt ist.
Der Sänger Ye Fei steht für das, was eine gute Musik ausmachen sollte: Gefühl und Sprengung aller Grenzen. Dass Markus Pabst ihn, einen chinesischen Opernsänger, in einem Restaurant entdeckt hat, ist ein unglaublicher Glücksfall, für den Wintergarten Berlin und für die Musikwelt. Es war ein magischer und berührender Moment in der Show, als Fei mit seiner kraftvollen Stimme sang und der Tänzer Dennis Mac Dao dazu in einem Schnee aus weißem Konfetti ästhetisch tanzte.
 
Die Band, diesmal nicht im Hintergrund, sondern oben auf der Bühne und damit ein wichtiger Teil der Show, brachte mit den Liedern und dem Jazz den Flair der Zwanziger Jahre in den Wintergarten Berlin. Tobias Tinker (Keyboard, Akkordeon, Horn, Trompete, Band Leader), Felix Buchner (Bass),
Florent Mannant (Tenor Saxophon) und der mir aus den Shows „Der Helle Wahnsinn“ und „Like Berlin“ bekannte Lukas Thielecke (Schlagzeug) sorgten für einen schwungvollen Abend.
 
Ich bin mir sicher, dass viele meiner treuen Blogleser, die den Wintergarten genauso lieben wie ich, beim Lesen meines Berichtes etwas nervös geworden sind und sich aufgeregt fragen: Wo bleiben die Akrobaten, die die Shows im Wintergarten zu etwas Besonderem machen? Ich darf Euch beruhigen, auch diesmal waren die Akrobaten da und wie sie es waren. Vielleicht habe ich das in den Shows zuvor genauso geschrieben, aber die Artisten der Show „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ haben mir oft den Atem geraubt.
 
Katharina Lebedew verinnerlichte bei ihrer Handstandakrobatik die Musik und verzauberte die Zuschauer mit einer vollkommenen Harmonie zwischen Musik und Tanz. Ihre Bewegungen erinnerten auf eine ästhetische Art und Weise an Amphibien. Eine imposante Mischung aus Burlesque und Handstanakrobatik auf der Bühne.
Apropos Burlesque, ich liebe diese Kunstform. Banbury Cross („die kugelsichere Blondine“) – begeisterte mich daher mit ihrer Classic Burlesque, einer nassen Champagner-Nummer und einem erotischen Fächertanz auf ganzer Linie. Nicht nur der Champagner sprudelte, sondern auch die Künstlerin vor erotischer Energie. Ich bin mir sicher, dass die „Neo-Marilyn“ sowohl jedem Mann als auch jeder Frau im Publikum richtig einheizte.
 
Die Frauen waren auch in dieser Show artistisch wieder sehr stark. Das Duo Sienna (Sina Brummer und Vienna Holz) hat mit ihrer kraftvollen, aber dennoch grazilen Performance und Synchronität an der Pole und am Vertikaltuch (Sina) und Luftring (Vienna) bei dem Zuschauer keine Wünsche offen gelassen. In Zusammenarbeit mit Thula Moon (Aerial Hoop) zeigte das Duo ein atemberaubend schönes und gefühlvolles Unterhaltungsprogramm. Zum Weinen schön!
Doris „die älteste noch arbeitende Artistin am Vertikaltuch“ – ist wohlgemerkt im Jahr 1945 geboren und rockt mit ihrer Akrobatik noch immer die Bühne. Meine Hochachtung vor so viel Biegsamkeit in diesem Alter.
 
Biegsam ist auch David Pereira, den ich bereits in „Der Helle Wahnsinn“ bewundern durfte. Mit seinen beiden Showelementen Kontorsion und Hula Hoop beweist dieser Ausnahmeakrobat mal wieder, dass er sich in alle Richtungen bewegen kann.
Chris Myland an den Strapaten war für die großen Gefühle zuständig. In Verbindung mit der Livemusik und dem Licht kamen mir sogar die Tränen bei seiner Performance.
Alessandro Di Sazio überzeugte als sinnlicher Tänzer und als Akrobat am Chinesischen Mast – gemeinsam mit Girma Tsehai. Tsehai kannte ich schon aus der Wiga-Show „Like Berlin“. Auch diesmal begeisterte er alle mit seinem Charme und seiner Hut-Jonglage. Einige Damen im Saal waren bestimmt enttäuscht, dass die Hüte doch nicht heruntergefallen waren.
 
Leider muss ich bei einem der Showprogramme etwas Trauriges schreiben: Die Collins Brothers kamen uns viel zu kurz. Wir hätten sie gerne noch viel länger bzw. häufiger auf der Bühne gesehen. Mit ihrem schwarzen Anarcho-Humor und ihrer naiven und tollpatschigen Art haben sie uns zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Ein sympathisches und zum Brüllen komisches Duo!
 
Mein Fazit: Die Show „20 20 – Die 20er Jahre Varieté Revue“ ist aufgrund einiger historischer Verweise und Zitate aufrüttelnd, aber auch höchst unterhaltsam und sehenswert! Die Musik ist fetzig, die Stimmen der Sänger sind stark und gefühlvoll und die sehr talentierten Akrobaten sind wie immer eine Augenweide! Diesmal wird die Dosis Sexappeal auf der Bühne sogar etwas erhöht. Das Essen (Meine Vorspeise, die Jakobsmuscheln, habe ich sogar zwei Mal bestellt.) und der Service waren wie immer fabelhaft. Ich kann jedem die Show, die noch bis zum 11. Juni 2020 im Wintergarten Berlin läuft, wärmstens empfehlen. Übrigens gibt es diesmal sogar eine nostalgische Holzklasse in der ersten Reihe. Eine wunderbare Reise in die Goldenen Zwanziger, die einen amüsiert, aber auch aufmerksam für die aktuellen Geschehnisse in der Politik nach Hause gehen lässt.
 
Adresse: Wintergarten Berlin
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther 
erstes Foto (Titelbild) © Wintergarten Berlin

Gewinnspiel: 2×2 Karten für das Computerspielemuseum

imagegroup1997 eröffnet und seit dem 21. Januar 2011 mit einer neuen Dauerausstellung ist das Computerspielemuseum ein Ort für Comuterspielenostalgiker geworden.
Im Museum findet man (Stand: 2015) über ca. 25.000 originale Datenträger mit Computerspielen und Anwendungen, ca. 12.000 Fachmagazine, 120 verschiedene historische Heimcomputer und Konsolensysteme und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten, wie z.B. Videos, Poster und Handbücher. Das Computerspielemuseum verfügt über eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa.
 
Den legendären Pong-Automaten; Nimrod, das erste Computerspiel (auf der Industrieausstellung 1951 in Berlin zu bestaunen gewesen); die Wall of Hardware mit über 50 Lieblings-Maschinen (Apple II. Commodore PET. Atari); Games Meilensteine mit 52 Spielemitschnitten berühmter Videospiele, historische Schätze wie „Poly-Play“, aktuelle 3D-Spiele, Tanz- und Bewegungsspiele und und – all das findet Ihr im Computerspielemuseum im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 2×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum
Wann? Die Karten sind bis Ende 2020 gültig.
Wo? Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93A, 10243 Berlin
Was muss ich dafür machen? Den Newsletter der Blogseite „Mein Event-Tipp“ abonnieren und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 3. März 2020, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück und ein schönes Wochenende!
 
Text © E. Günther
Foto „Eingangsbereich des Computerspielemuseums in Berlin“ © Jörg Metzner/​Computerspielemuseum

Jazz-Livemusik, Oldtimer-Dauerausstellung und Sonntagsbrunch in der Classic Remise (Berlin und Düsseldorf)

Über die Weihnachtsfeiertage 2019 kam eine liebe Freundin mit ihrem Mann und ihrem 12-jährigen Sohn nach Berlin zu Besuch. Um sie, ihren Mann und ihr Kind zu beeindrucken, habe ich nach einem besonderen Ort für ein Treffen gesucht und wurde schnell fündig: Classic Remise.
 
In einem liebevoll restaurierten wilhelminischen Straßenbahndepot in Moabit können kostenlos 300 historische und klassische Fahrzeuge bewundert und einer der 100 Oldtimer käuflich erworben werden. Doch um die drei Berlinbesucher vollkommen zu begeistern, reservierte ich zudem einen Tisch für vier Personen im Restaurant Trofeo
in der Classic Remise Berlin.
Sonntags findet nämlich zwischen 10.00 und 14.00 Uhr im Restaurant Trofeo in der Classic Remise Berlin ein Sonntagsbrunch mit Jazz-Livemusik statt. Der Jazz-Brunch kostet 24,60 Euro pro Person (ohne Getränke), was ich sehr fair finde, da wir an dem Tag noch einer wunder- und schwungvollen Jazz-Livemusik lauschen durften, bei der uns die Sängerin begeisterte.
Nachdem wir von dem reichhaltigen Sonntagsbrunch gegessen und uns der Musik hingegeben hatten, schauten wir uns die beeindruckende Oldtimer-Ausstellung genauer an. Vor allem die Männer waren hin und weg und ab und zu in dem Männerparadies verschwunden.
 
Mein Fazit: Möchte man eine hochwertige Jazz-Livemusik hören, dabei genüsslich essen und danach oder davor oder währenddessen polierte Oldtimer betrachten, dann ist man in der Classic Remise genau richtig.
Adresse: Jazz-Brunch in der Classic Remise Berlin
Wiebestraße 36 – 37
10553 Berlin
 
Weitere Informationen:
 
Auch in Düsseldorf findet man in einem denkmalgeschützten und liebevoll restaurierten Ringlokschuppen die Classic Remise.
 
Text und Fotos © E. Günther