CATS – die englischsprachige Musicallegende endlich auf Deutschlandtournee (Berlin, Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln)

Das Musical „Cats“ des Ausnahmetalentes Andrew Lloyd Webber ist bis heute das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Seit der Uraufführung im Jahr 1981 am New London Theatre haben weltweit 73 Millionen Zuschauer „Cats“ gesehen. Und endlich, endlich kam das Musical auf große Deutschlandtournee.
Wie konnte ich mir also dieses Großereignis entgehen lassen?!
Am Samstag, den 12. August 2017, nahmen wir aufgeregt Platz im Admiralspalast und konnten unsere gespannte Vorfreude kaum verbergen.
Das auf der ganzen Welt bekannte Musical nach der Regie von Trevor Nunn basiert auf dem 1939 veröffentlichten „Old Possum’s Book of Practical Cats“ (dt. „Old Possums Katzenbuch“), in dem der englischsprachige Lyriker und Dramatiker T.S. Eliot für seine Patenkinder Katzengedichte geschrieben hatte.
Um 20 Uhr wurden wir ohne Umschweife in das Leben der grazilen Lebewesen eingeführt: Auf einem nächtlichen Schrottplatz bei Vollmond feiern die Jellicle Cats auf einem jährlichen Ball sich selbst. Wie jedes Jahr soll der weise und gutmütige Old Deuteronomy (John Ellis), der Oberhaupt der Katzenfamilie, eine Katze bestimmen, die wiedergeboren werden und damit die Chance auf ein zweites Leben bekommen soll.
Im Folgenden werden die verschiedenen Katzencharaktere vorgestellt, die zu dieser großen Katzenfamilie gehören, darunter der attraktive Draufgänger und Casanova Rum Tum Tugger (John Brannoch), den alle Katzen verehren, das lebensbejahende Pärchen Mungojerrie (Joe Henry) und Rumpelteazer (Meg Astin), das nur Unsinn im Kopf hat, die wunderschöne White Cat (Sophia McAvoy) und der Zauberer Mistoffelees (Robbie McMillian).
Doch wie jeder im Zuschauersaal war ich am meisten berührt von Grizabella (Joanna Ampil), der Glamourkatze, die vor Jahren ihre Familie verließ und nun wieder in den Schoss ihrer Katzenfamilie aufgenommen werden will. Doch die Sippschaft meidet sie und so sind ihre Augen schwer vor Melancholie und Einsamkeit und sie versucht so wie in ihrer Jugend noch einmal zu tanzen, jedoch ohne Erfolg – eine berührende Szene.
Die Musik dieses legendären Musicals umfasst viele Genres, von Jazz bis Soul ist alles vertreten. Das von Grizabella gesungene Lied „Memory“ treibt einem Tränen in die Augen, während das Lied „Macivity“ einen ins Cabaret der Goldenen Zwanziger bringt. Die Lieder und die Musik gehen mitten ins Herz und bleiben noch lange im Ohr.
In jedem Musical lobte ich bis jetzt immer einen Musicaldarsteller besonders für seine gesangliche Leistung, jedoch nicht bei „Cats“. Bei „Cats“ überzeugt jeder mit seiner Stimme und verursacht öfters bei dem Zuschauer Gänsehaut. Manchmal dachte ich, dass ich am Broadway oder in einer Oper sitze.
Doch außer dem Singen müssen die Musicaldarsteller in diesem Musical so viel mehr können: Tanzen, Steppen, Akrobatik und Ballett – und das alles, während sie singen. Eine Glanzleistung der unglaublich talentierten Musicaldarsteller und der Choreografin Gillian Lynne.
Aber auch schauspielerisch überzeugen die Darsteller auf der Bühne, indem die Katzen mit ihrem Fauchen und Anschleichen sehr authentisch dargestellt werden, was aber auch den wunderschönen Kostümen des Designers John Napier zu verdanken ist.
Mein Fazit: Das Musical „Cats“ ist das beste Musical, was je im Admiralspalast gezeigt wurde! Jeder einzelne auf der Bühne verdient eine Auszeichnung, denn die Musicaldarsteller singen großartig, tanzen dabei sowohl grazil als auch schnell und gehen in ihren Rollen förmlich auf.
„Cats“ ist wegen der wunderschönen Darsteller und Kostüme nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein musikalisches Meisterwerk mit Ohrwürmern wie dem weltbekannten Lied „Memory“.
Bis zum 19. August 2017 gastiert das Musical noch in Berlin (Admiralspalast), danach zieht es weiter durch Deutschland (Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln).
Weitere Informationen zum Musical:
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Text © E. Günther
Fotos © Alessandro Pinna

 

 

 

Restauranttipp: „Grüne Lampe“ in Berlin – der Brunch mit dem besten Preis-Leistungsniveau der Stadt

Als jemand, der in der Ukraine geboren ist, liebe ich natürlich die ukrainische und russische Küche und wie jede Frau mit ukrainischen Wurzeln bin ich natürlich der Meinung, dass keiner so gut kochen kann wie meine Mama und meine Oma. Aber vor einem Jahr habe ich ein Restaurant entdeckt, das sehr gute und frische ukrainische, russische und georgische Hausmannskost anbietet und mich zu seinen Stammgästen zählen kann: das nach einem Elite-Club in St. Petersburg, in dem unter anderem Puschkin dinierte, benannte und im Jahr 2005 eröffnete Restaurant „Grüne Lampe“.

Am liebsten besuche ich mit Familie und/oder Freunden das Mittagsbuffet von Montag bis Freitag von 12 Uhr bis 16 Uhr für 8 Euro! Trotz des günstigen Preises ist das Mittagsbuffet unglaublich reichlich und frisch. Zu den Speisen gehören immer zwei warme Suppen (Bortsch und Lammfleischsuppe am 3.8.17), diverse kalte Vorspeisen, zwei warme Speisen (Bouletten mit Champignons und Buchweizen, Hähnchen mit Reis am 3.8.17) und Nachspeisen (Schokokuchen und Bienenstich am 3.8.17).

Zu den Vorspeisen gehören verschiedene Salate, die jede Frau aus den Ostblock-Staaten liebt: Olivier (Salat bestehend aus Fleisch, Kartoffeln, Erbsen, Salzgurken und Mayonnaise), Vinaigrette (Salat aus roter Beete, Kartoffeln, Zwiebeln und grünen Erbsen), ein Möhrensalat und ein Rote-Beete-Salat mit getrockneten Pflaumen und Walnüssen. Am 3.8.17 konnte man sich auch Blinis mit Quark und Zucchini-Puffer holen.

Manchmal gibt es auch Hering oder andere Fisch-Vorspeisen. Alle Speisen werden regelmäßig nachgefüllt. Auch die Bedienung ist sehr freundlich und unaufdringlich.

Die „Grüne Lampe“ bietet das gleiche Buffet auch donnerstags und samstags von 18 Uhr bis 22 Uhr an, allerdings für 14 Euro, was bei der Menge und Frische auch ein sehr fairer Preis ist. Aus diesem Grund haben wir hier auch schon einmal Geburtstag an einem Samstag gefeiert.

Sonntags findet hier das bei den Gästen sehr beliebte Kaviar-Buffet für 14 Euro statt: von 10 Uhr bis 15.30 Uhr. Auch habe ich in dem Restaurant schon einzelne Gerichte von der Speisekarte bestellt und war von deren Zubereitung mehr als angetan. Neben den oben genannten Salaten habe ich z.B. die georgische Spezialität Tschanachi (Lammfleisch mit Auberginen, Tomaten, Zucchini und Kartoffeln) für 13,50 Euro und die georgische Hauptspeise Tschachochbili (Hähnchenfleisch ohne Knochen, geschmort in Rotweintomatensauce) für ebenfalls 13,50 Euro gegessen – zwei sehr zu empfehlende Hauptspeisen.

Mein Fazit: Wer ukrainische, russische und georgische Küche liebt oder schon immer sehr gute Hausmannskost der Ostblock-Staaten probieren wollte, dem ich kann das Restaurant „Grüne Lampe“ mit voller Überzeugung empfehlen.

Weitere Informationen zum Restaurant:

http://www.gruene-lampe.de/start/

https://www.facebook.com/pages/Caf%C3%A9-Gr%C3%BCne-Lampe/1002093973223596

 

Kontakt: Grüne Lampe

Uhlandstr. 51

10719 Berlin–Wilmersdorf

Tel.: (030) 887 193 93

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© E. Günther

 

 

 

 

Bärliner Autokino – die neusten Filme in einer relativ privaten Atmosphäre

Was soll ich sagen? Ich bin ein sehr großer Filmfan und eine begeisterte Kinogängerin. Aber kennt Ihr das auch? Man möchte einen neuen Film auf einer großen Kinoleinwand sehen, dennoch möchte man ein wenig Privatsphäre haben und auf die manchmal unqualifizierten Kommentare der anderen Kinogänger verzichten.

Genau das bietet das Bärliner Autokino, das ich am Samstag, den 22. Juli 2017, bereits zum vierten Mal besucht habe. Auf einer 180qm großen Leinwand und mit einem 4k-Projektor wird dabei für zwei bis drei Wochen ein neuer Film gezeigt, den man dann aus seinem Auto entspannt sehen kann. An dem besagten Tag war es der Film „Spiderman: Homecoming“.

Wie die drei Male zuvor habe ich auch diesmal im Vorfeld einen Groupon-Gutschein für 20 Euro für 2 Personen gekauft. In diesem Gutschein ist neben dem Kinobesuch für zwei Personen in einem Auto Folgendes enthalten: 2 Burger, 2 Portionen Pommes, 2 Cola-Flaschen und 2 kleine Popcorntüten – ein unschlagbar günstiges Angebot! Das Autokino bietet übrigens auch ein weiteres faires Angebot an: Für 10 € erhält eine Person neben dem Eintritt eine Flasche Cola 0,33l.

Nach dem Erwerb des Groupon-Gutscheins schaue ich immer online, welcher Film demnächst im Bärliner Autokino läuft und reserviere den Tag entsprechend.

Bei der Ankunft erhält man gleich zwei kleine Popcorntüten und zwei Marken, eine fürs Essen und eine für die Getränke. Nachdem man geparkt hat, kann man es sich in der Outdoor-Lounge gemütlich machen und dort seine Essens- und Getränkemarke einlösen. Selbstverständlich gibt es dort auch eine reguläre Speisekarte und man kann unabhängig von seinen Gutscheinen Essen, Getränke, Snacks und Cocktails ordern. Die Lounge ist sehr gemütlich und es läuft Chartsmusik im Hintergrund.

Hat man keine Lust auf die Lounge, kann das Essen von einer netten Servicekraft direkt zum Auto gebracht werden. Und dann genießt man einfach den Film. Übrigens wird die Lautstärke des Films über das autoeigene Radio reguliert. Die Radiofrequenz erfährt man vor Ort.

Als Nächstes läuft der Film „Planet der Affen 3 – Survival“ im Bärliner Autokino (03.08. – 23.08.17 ab 21:00 Uhr)! Dabei wünsche ich Euch jetzt schon viel Spaß:)

Eine praktische Information für die Autofahrer: Falls Euer Auto nicht mehr starten sollte, dann gibt es vor Ort auch einen kostenlosen und netten Notstartservice.

Weitere Informationen zum Bärliner Autokino:

http://www.berliner-autokino.de/

https://www.facebook.com/berliner.autokino.gmbh/?hc_ref=ARRV6O_8Y4xSa-2rG7L4X3LT5jwDn8x_pAhi3Tl_RGe36uxmOEG0G2WV0k0piF3Oj8k&pnref=story

 

Kontakt: Bärliner Autokino

Kurt Schumacher Damm 207

13405 Berlin – Reinickendorf

030/36203255

 

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Texte und Fotos © E. Günther

 

Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! – eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns –

Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Am Samstag, den 29. Juli 2017, gingen auch wir auf eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns und wurden Zeuge eines bis ins kleinste Detail durchdachten Konzeptes.
Unsere Reise begann im Foyer, wo überall rote Lampenschirme hingen und japanische Musik im Hintergrund lief. Nachdem wir unsere Reisetickets eingelöst haben, wurden wir von einer in einem Kimono gekleideten Servicekraft zu unserem Platz, einem Tisch in der zweiten Reihe, geführt.
Aber eine Reise in ein fernes Land funktioniert natürlich nicht ohne die Entdeckung der kulinarischen Köstlichkeiten des Gastgeberlandes. Dies hat auch der Wintergarten Berlin verstanden und serviert deswegen zur Show verschiedene japanische Speisen.
Nachdem uns eine Wasabi-Butter mit einem Brotkorb gebracht wurde, freuten wir uns schon auf unsere Vorspeisen. Als bekennende Sushi-Liebhaberin entschied ich mich natürlich für den Vorspeisenteller „Onigri meets Maki“ für 11,50 Euro: Reissnack – Lachs-Wasabi und Lachs-scharfe Pflaume – im gerösteten Nori-Algenblatt, Maki (Paprika, Gurke, Rettich) und Inside Out, serviert mit einer Sojasauce, Ingwer und Wasabi. Meine Begleitung wählte den Wakamesalat mit Garnelen für 13,50 Euro (Wakamealgen abgeschmeckt mit Ingwer, Koriander und Chili, dazu gerösteter Sesam und Tempuragarnelen). Beide Vorspeisen schmeckten vorzüglich.
Zum Essen wurden wir von einer traditioneller Live-Musik begleitet und auf die kommende Show eingestimmt, die gleich nach unseren japanischen Hauptspeisen begann: Ich aß eine mit Sojasauce gelackte Hühnchenbrust auf Reisnudeln mit Wokgemüse für 17,50 Euro, eine perfekt abgeschmeckte Hauptspeise. Meine Begleitung orderte das Gericht „Gyudon“ für 17,50 Euro (karamellisierte Rindfleischstreifen, gebraten mit Lauch und Sesam, serviert auf Reis mit Koriander und einem Spiegelei) – eine zu empfehlende Hauptspeise.
Um 20 Uhr konnten wir dann gesättigt und gestärkt die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, entdecken. Unsere Reiseführerinnen waren drei bezaubernde Sängerinnen: Yuri Yoshimura (Japan), Jacqueline Macaulay (Deutschland) und Gina Marie Hudson (USA), die den ganzen Abend japanisch- und englischsprachige Hits zum Thema „Japan“ zum Besten gaben. Dabei waren sie sowohl elegant, verführerisch oder als Mangas auf der Bühne gekleidet.
Zu den Liedern des Abends gehörten Hits wie „Big in Japan“ der Band Alphaville, „Hiroshima“, eine Ballade des britischen One-Hit-Wunders Wishful Thinking, oder die Titelmelodie des Nintendo-Konsolen-Klassikers „Super Mario“.
Über zwei Stunden lang erlebten wir ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug war, der wurde bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der uns Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher brachte.
Natürlich durften auch in dieser Show des Wintergarten keine talentierten Artisten fehlen. Mein Gänsehautmoment an diesem Abend war der Geisha-Tanz der Akrobatin Arisa Meguro, die grazil mit ihrem weißen Schirm tanzte und sich zum Lied „Big in Japan“ von den Zwängen ihrer Geisha-Rolle befreite. Ein Moment, der mir Tränen in die Augen trieb und auch bei den anderen Zuschauern Jubelrufe hervorlockte!
Aber auch weitere Artisten sorgten für eine hervorragende Unterhaltung: der exzentrische Jongleur Senmaru, der mit dem Jojo spielende Naoto und die „Super Mario“-Tanztruppe, die Tokyo Jumpz, die mit ihrem Springseil rasend schnell sprangen und tanzten.
Nach zwei Stunden war leider diese schillernde Show zu Ende und wir brauchten ein wenig, um die vielen verschiedenen Eindrücke dieses Abends zu realisieren.
Mein Fazit: „Sayonara Tokyo“ ist eine originelle und schillernde Show, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint. Wer diese künstlerische und gesangliche Extravaganz selbst erleben und auf eine Reise in ein atemberaubend interessantes Land voller Kontraste gehen möchte, der kann dies bis zum 11. Februar 2018 im Wintergarten Berlin tun.
Weitere Informationen zur Show:
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
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© E. Günther

 

Der Hauptmann von Köpenick – ein geschichtsträchtiges Musical im Admiralspalast

Wer kennt sie nicht aus dem Deutschunterricht in seiner Schulzeit: die Tragikomödie von Carl Zuckmayer aus dem Jahr 1931?!
Heiko Stang hat diese nur auf den ersten Blick schwerfällige Geschichte als Musical auf die Bühne gebracht. Im Rahmen des Sommerfestivals SOFA kann man nun im Admiralspalast Zeuge dieses geschichtsträchtigen Musicals werden, das ich zur Premierenaufführung besucht habe und nun im Folgenden Euch vorstellen werde.
 
Doch zunächst zur Erinnerung die Handlung: Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit einem Freund in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus.
Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt kommt bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht unter. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert zum wiederholten Male. Er soll ausgewiesen werden.
Also kauft sich Voigt eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält eine Gruppe von Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus und nimmt dort den Bürgermeister gefangen. Voigt muss aber erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.
 
Am meisten als Schauspieler und Sänger hat uns an diesem Abend Maximilian Nowka überzeugt, der perfekt die Rolle des verzweifelten Kleinkriminellen Wilhelm Voigt darstellt. Gefangen in dem strengen Bürokratieteufelskreis wird er immer wieder kriminell, da ihm die Behörden in Preußen keine andere Alternative bieten. Am Ende erleben wir einen erstarkten Voigt, der sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein der Hauptmannsuniform zu verdanken hat. Kleider machen eben doch Leute.
 
Bei den Frauen hat uns besonders Juliane Maria Wolff gefallen, die gleich mehrere Rollen spielt (wie viele Darsteller an diesem Abend), darunter Plörösenmieze und Liesken. Ihre freche Art und ihre dynamische Stimme bringen Frische auf die Bühne.
Aber auch Tobias Berroth, der Voigts Freund Kalle und Ina Wagler-Fendrich, die Voigts herzensgute Schwester Maria Hoprecht spielen, sind wie der gesamte Cast in ihren Rollen sehr überzeugend.
 
In dem Musical werden genauso wie in der Tragikomödie die Beamtenmentalität, die strenge Bürokratie (ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung und ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit) und die Hierarchien in einer Militärgesellschaft kritisiert, ohne jedoch ermüdend auf den Zuschauer zu wirken, denn es werden viele lustige Elemente auf die Bühne gebracht, z.B. der Harzer Käse Song „Deftig fein“.
Wer das historische und dennoch noch immer aktuell wirkende Musical besuchen möchte, hat noch bis zum 6. August 2017 dazu die Gelegenheit.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
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© E. Günther

The Art of Banksy – die Motive des weltberühmten Streetart-Künstlers endlich in Berlin

 

Das erste Mal habe ich in London von dem britischen Straßen- und Graffitikünstler Banksy erfahren. Seine oft politischen und gesellschaftskritischen Werke haben mich sofort angesprochen und so habe ich die Kopie eines seiner bekanntesten Werke, „Girl With Balloon“, käuflich erworben.
In Berlin angekommen habe ich mich dann auch genauer mit dem Künstler Banksy beschäftigt. Banksy ist bis heute ein Mysterium, keiner hat den Künstler (ein Künstlerkollektiv?) je live gesehen oder kennt seinen richtigen Namen. Nur so viel weiß man: In kurzer Zeit hat es Banksy von einem unbekannten Graffitikünstler zu einem weltweit gefeierten Streetart-Künstler geschafft. Und nun kann man seine Werke in Berlin bewundern, was wir am Samstag, den 15. Juli 2017, dann schließlich auch getan haben.
 
Über 80 Kunstwerke mit einem Gesamtwert von über 20 Millionen Pfund werden in der Berliner Ausstellung „The Art of Banksy“ im Felix Clubrestaurant präsentiert. Die Bilder stammen aus privaten Sammlungen aus der ganzen Welt. Steve Lazarides, Banksys ehemaliger Manager, tritt dabei als Kurator auf.
Auf zwei Etagen kann man den Aufstieg des Streetart-Künstlers zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit verfolgen. Mit seinen Bildern übt Banksy Kritik an der Konsumgesellschaft, dem Kriegstreiben der USA, der Ausbeutung des einfachen Menschen und der fanatischen Ausübung der Religionen.
 
Mein Fazit: Die Ausstellung kann ich jedem Banksy-Liebhaber und Liebhaber gesellschaftskritischer Kunst empfehlen! Bis zum 30. Oktober 2017 könnt Ihr noch die Bilder der Streetart-Ikone bewundern, täglich von 10 bis 20 Uhr (Kassenschluss: 19.30 Uhr).
 
Weitere Informationen:
 
Adresse:
Felix
Behrenstrasse 72
10117 Berlin
 
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© E. Günther

 

Dornröschen – der märchenhafte Ballettklassiker in der Deutschen Oper Berlin

Es war einmal ein König und eine Königin, sie wünschten sich nichts mehr als ein Kind. Nach langem Warten bekam die Königin endlich ein Mädchen. Es war ein wunderschönes Mädchen. Der König und die Königin veranstalteten daraufhin ein großes Fest und luden das ganze Volk und alle guten Feen ein.

Ich bin mir sicher, dass wenn ich den Anfang dieses Märchens jedem großen und kleinen Kind vorlesen würde, dann würde jeder sofort wissen, um welches Märchen es sich hierbei handelt: um „Dornröschen“.

Am Freitag, den 30. Juni 2017, kamen wir in den Genuss, dieses Märchen als Ballettaufführung in drei Akten mit Prolog mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky, nach der Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato und der musikalischen Leitung von Robert Reimer zu erleben.
Schon bei der „Der Nussknacker“-Inszenierung war ich davon begeistert, wie Duato die Geschichte tänzerisch und Reimer die Musik von Tschaikowsky umsetzten und war also wieder sehr gespannt.

Das Ballettmärchen beginnt mit einem Prolog: Nach vielen Jahren hat sich endlich der sehnlichste Wunsch des Königspaares erfüllt: die Geburt eines Kindes! Sie nennen die Tochter Aurora, und heute soll eine Taufe stattfinden. Zu der Feier wurden neben der Hofgesellschaft auch die guten Feen eingeladen, die der Prinzessin Geschenke und gute Wünsche überbringen. Allerdings hat das Königspaar die dunkle Fee Carabosse nicht zur Taufe eingeladen. Aus Wut darüber, dass sie keine Einladung erhalten hat, verflucht sie Aurora.
Wenn Aurora ihr 16. Lebensjahr erreichen werde, solle sie sich an einer Spindel stechen und daran sterben. Die Fliederfee, die als Glückbringerin gilt, kann zwar den Fluch nicht rückgängig machen, aber doch etwas abmildern: Aurora werde nicht sterben, sondern lediglich in einen hundertjährigen Schlaf fallen. Wenn sie dann von einem Prinzen geküsst werde, erwacht sie wieder zum Leben.
Nach einer kleinen Pause, bei der die Zuschauer im Saal aber sitzen bleiben, geht es mit dem 1. Akt, der Auroras 16. Geburtstag zeigt, weiter. Die Prinzessin feiert ihren 16. Geburtstag und erfreut sich an den Heiratsanträgen der vier jungen Prinzen. Auf der Feier erhält Aurora einen riesigen Strauß Rosen, in dem Carabosse eine Spindel versteckt hat, an der sich das Mädchen sticht….

Meinen Lieblingsakt stellt der dritte Akt dar, in dem alle Märchenfiguren auf dem rauschenden Fest grazil tanzen: egal, ob Rotkäppchen und der Wolf (Maria Boumpouli und Giacomo Bevilacqua), der Froschkönig und die Prinzessin (Pamela Valim und Wei Wang), Kater und Kätzchen (Ulian Topor und Danielle Muir), der blaue Vogel und Prinzessin Florine (Marina Kanno und Denis Vieira) – alle scheinen eingeladen worden zu sein und lassen das Kostümfest noch farbenfroher erscheinen.
Dass das Fest so pompös und farbenprächtig erscheint, ist dem Bühnenbild und den Kostümen der preisgekrönten Designerin Angelina Atlagic zu verdanken, die in jeder Szene unsere Fantasie anregt.

Tänzerisch hat mich an diesem Abend am meisten Ksenia Ovsyanick überzeugt, die gleich bei ihrem ersten Auftritt einen Applaus von offensichtlich bekennenden Bewunderern ihres tänzerischen Talents bekommt und die mit einer unglaublichen Leichtigkeit die Rolle der Prinzessin Aurora ausfüllt.
Ein weiterer tänzerischer Stern an diesem Abend war für mich Julia Golitsina, die ihrer Rolle der Fée des Lilas etwas Zauberhaftes verleiht.
Marian Walter kannte ich schon von „Der Nussknacker“, auch an diesem Abend hat er uns in seiner Rolle des Prinzen Desiré sehr gefallen.
An diesem Abend bekam aber auch eine andere Figur einen begeisterten Applaus: Die Figur Carabosse wurde von dem männlichen Tänzer Michael Banzhaf auf der Bühne verkörpert, der es schaffte, das Bedrohliche der bösen Fee auf den Zuschauer zu transportieren.

Mein Fazit: Mit seiner Inszenierung des Ballettmärchens „Dornröschen“ gelingt Nacho Duato eine zauberhafte und verspielte Version, in der wir zusammen mit den talentierten Tänzern in eine Märchenwelt voller Magie eintauchen. Ich konnte ca. zwei Stunden lang nicht aufhören, verträumt zu lächeln und war wie der größte Teil des Publikums hin und weg. Am Ende haben die Zuschauer die Tänzer und die Verantwortlichen zurecht begeistert gefeiert.

An folgenden Terminen läuft noch „Dornröschen“ in der Deutschen Oper:
Montag, den 3. Juli 2017
Mittwoch, den 5. Juli 2017
Freitag, den 15. September 2017
und an vier Tagen im Oktober 2017.

Adresse: Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin

Weitere Informationen zu „Dornröschen“ (Ballett):
http://www.staatsballett-berlin.de/de/spielplan/dornroschen/30-06-2017/376
https://www.facebook.com/StaatsballettBerlin/
https://www.deutscheoperberlin.de/
https://www.facebook.com/DeutscheOperBerlin/

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© E. Günther

 

 

 

Berlin im Musicalfieber – die Musicals von Juli bis Dezember 2017 in Berlin

Wer braucht schon New York und London, um die besten Musicals der Welt zu sehen?! Wir leben schließlich in Berlin, der Stadt, die immer mehr zum Zentrum der weltberühmten Musicals wird. Auch dieses Jahr jagt in Berlin ein Musicalhighlight das nächste und im folgenden Bericht stelle ich Euch die Musicalperlen vor, die Ihr aktuell oder demnächst besuchen könnt:
 
Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater des Westens – Disneys erstes erwachsene Musical?
(bis zum 4. November 2017 im Theater des Westens)
 
Bei „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt es sich um ein Musical, das auf allen Ebenen gelungen ist! Das Musical lebt von der darstellerischen, musikalischen und tänzerischen Glanzleistung seiner Darsteller, von dem opulenten Bühnenbild, von der emotionalen Musik und von einer dramatischen Geschichte, die keinen unberührt zurücklässt. Es geht um die Macht der Liebe, die alle Grenzen zu überwinden scheint, um die Akzeptanz von Andersdenkenden und Andersaussehenden, um Loyalität und Menschlichkeit, die Folgen des Krieges für den Einzelnen und ist somit so aktuell wie nie zuvor. 
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Wildes Berlin – das Hauptstadtmusical im BKA-Theater
(Juli und November 2017 im BKA-Theater)
Eine rappende Türkentaube und eine Gras rauchende Füchsin im Görlitzer Park? Ihr meint, dass das zu verrückt für ein Musical wäre? Verrückt ja, aber genau das Richtige für ein Off-Musical im für seine schrägen Shows bekannten BKA.
Das Musical ist lustig und an manchen Stellen vulgär und ich liebe es! Ein Besuch dieses Musicals ist nicht nur für jeden Berliner unabdingbar, da er viele Lacher garantiert. Das Musical könnt Ihr in den Monaten Juli und November 2017 besuchen (immer um 20 Uhr). Für genauere Termine besucht Ihr bitte eine der folgenden Seiten:
 
 
Der Hauptmann von Köpenick – ein echtes Berliner Volkstheater-Musical im Admiralspalast
(19. Juli – 06. August 2017 im Admiralspalast)
Als Deutschlehrerin und begeisterte Berlinerin habe ich das Drama von Carl Zuckmayer mehrere Male gelesen und mir deswegen voller Vorfreude Karten für das Musical, das vom 19. Juli bis zum 06. August 2017 im Admiralspalast im Rahmen des Sommerfestivals SOFA aufgeführt wird, besorgt. Einen ausführlichen Bericht dazu werdet Ihr natürlich in meinem Blog lesen können.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Cats – Andrew Lloyd Webbers Klassiker im Admiralspalast
(09. August – 19.August 2017 im Admiralspalast)
Die Katzen schnurren wieder in Berlin. Das Musical zählt zu den erfolgreichsten und beliebtesten Musicals aller Zeiten und im August 2017 habt Ihr im Admiralspalast die Gelegenheit, an diesem einzigartigen Ereignis teilzunehmen. Genauso wie „Der Hauptmann von Köpenick“ gehört auch „Cats“ zu dem sommerlichen Programm des Admiralspalastes (SOFA). Natürlich werde ich auch dabei sein und Euch davon in meinem Blog berichten.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Cabaret – das bedeutendste Musical der Berliner Geschichte im Tipi am Kanzleramt
(11. August – 1. Oktober 2017 im Tipi am Kanzleramt)
Cabaret ist eine „Musical-Legende“, die ich bereits zwei Mal gesehen habe, und ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte. Man sollte daher das Musical unbedingt einmal in seinem Leben besucht haben. 2,5 Stunden lang (mit einer 30-minütigen Pause) wird das Publikum auf höchstem Niveau unterhalten und zum Nachdenken gebracht, ohne einen aufdringlich zu belehren. Schließlich unterschätzte man auch damals eine Partei und dachte, dass sich schon alles von alleine regeln wird. Auch damals haben die Leute weggeschaut, wenn Einrichtungen anderer Religionsgemeinschaften beschädigt wurden. Vor allem die Tatsache, dass die Geschichte in Berlin, am Nollendorfplatz, spielt, lässt einen nicht kalt. Dieses Musical ist so aktuell wie nie zuvor und erinnert uns daran, immer wachsam zu bleiben…
Das Musical läuft vom 11. August bis zum 1. Oktober 2017 im Tipi am Kanzleramt!
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Rent – Es zählt nur das Jetzt
(27. November 2017 im Admiralspalast)
Das weltbekannte Broadway-Musical ist jedem Musicalliebhaber ein Begriff und am 27.November 2017 kommt es endlich nach Berlin. Mit den Themen Liebe, Rassismus und Drogenabhängigkeit ist Rent zeitlos und aktuell zugleich. Lieder wie „Seasons of Love“ prägten eine ganze Generation. Leider kommt das Musical nur für einen Tag nach Berlin.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Ghost – Nachricht von Sam im Theater des Westens
(ab dem 7. Dezember 2017 im Theater des Westens)
Jede Frau, egal welchen Alters, kennt den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1990, in dem die Liebe zwischen Sam (Patrick Swayze) und Molly (Demi Moore) tragisch endet. Das Theater des Westens bringt diese tragische Liebesgeschichte im Dezember auf die Bühne und mein Herz pocht jetzt schon bei dem Gedanken, die Interpretation dieses Filmklassikers als Musical zu sehen.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Dirty Dancing – der Kulttanzfilm als Musical im Admiralspalast
(7. Dezember 2017 – 17. Dezember 2017 im Admiralspalast)
„Mein Baby gehört zu mir.“ Wollten wir nicht alle Baby sein und unseren persönlichen Johnny finden?! Den Film habe ich genauso wie viele andere Frauen unzählige Male geschaut und nun kommt der Kulttanzfilm als Musical in den Admiralspalast. Also vielleicht sehen wir uns vom 7. Dezember 2017 bis zum 17. Dezember 2017 auf dem Tanzparkett?
 
Weiteres zum Musical:
 
 
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© E. Günther

 

 

Deutsches Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit 19.09.2015 das Hightech-Museum „Deutsches Spionagemuseum“ verschrieben hat, das ich am Samstag, den 10. Juni 2017, besucht habe.
 
Gleich im Foyer wird die totale Überwachung, der sich jeder von uns nichtsahnend aussetzt, anhand einer Wand aus 80 Monitoren, die Überwachungskamera-Straßenszenen in New York, Moskau, London und in Berlin darstellen, visualisiert.
 
Nach dem Betreten der Dauerausstellung werden wir in die Geschichte der Spionage eingeführt, die weit bis in die Antike reicht. Anhand diverser Wandtafeln erfahren wir Näheres über die Ursprünge der Geheimdienste.
 
Im zweiten Stock schlägt das Herz der Fans von Spionage- und Verschwörungsgeschichten etwas schneller, denn hier geht es um den Zweiten Weltkrieg, den Kalten Krieg und die Gegenwart mit NSA, Edward Snowden, Anonymous, Facebook und Wikileaks.
 
Seltene Objekte wie die Handschuh- und die Lippenstiftpistole, die BH-Kamera, Wanzen in Schuhen, Hitlers Chiffriermaschine Enigma und originale Requisiten aus James Bond-Filmen sind hier zu bestaunen. Zudem steht in der Ausstellung ein von der Stasi umgebauter Trabi, in dessen Türverkleidung Infrarot-Blitzgeräte mit extern ansteuerbarer Kamera für hochauflösende Fotos eingebaut wurden.
 
Mein Fazit: In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch selbst agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.
 
Für den Besuch des Museums müssen Erwachsene 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) zahlen, Kinder unter 6 Jahren haben einen freien Eintritt.
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Deutsches Spionagemuseum
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
 
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© E. Günther

 

 

Premiere des Theaterstücks „Convivium Fabulosum. Eine Tischgesellschaft“ im Theaterschiff Potsdam – eine kulturelle Idylle in Potsdam

Das Theaterschiff Potsdam verbindet zwei meiner Lieblingsbeschäftigungen: Auf der einen Seite sitze ich, wenn ich die Zeit dazu habe, gerne am Wasser, lasse meine Seele baumeln und versuche den Stress der Arbeitswoche zu vergessen. Auf der anderen Seite gehe ich sehr gerne ins Theater und besuche klassische und moderne Theaterstücke. Aus diesem Grund kam es mir wie gerufen, dass das Theaterschiff Potsdam mich zu der Premiere seines neues Theaterstückes, „Convivium Fabulosum. Eine Tischgesellschaft“, am Freitag, den 2. Juni 2017, eingeladen hat.
 
Das Theaterschiff Potsdam ist die einzige schwimmende Kleinkunstbühne Deutschlands und zeigt verschiedene Theaterstücke auf seinem Schiff, in einer traumhaften Atmosphäre am Wasser, die dem stressgeplagten Stadtmenschen eine Gelegenheit zum Ausruhen gibt. Im Schiffsbauch findet man 89 Sitzplätze und 120 Stehplätze im Theatersaal. Zudem gibt es donnerstags von 19 bis 23 Uhr Live-Musik.
 
Im Theaterschiff Potsdam kann man also kulturell viel erleben, denn viele Nachwuchskünstler stellen auf dem Schiff ihre Kunstwerke aus. Junge Nachwuchsmusiker können während der Veranstaltungsreihe „Live in der Bar“ ihre Musik präsentieren.
 
Am Freitag, den 2. Juni 2017, besuchten wir also um 19.30 Uhr eine Theaterpremiere, ein Theaterprojekt in zwei Teilen nach einer Idee von Martina König, in dem es um die Reden und Gedanken Martin Luthers geht. Zu Beginn des Theaterstückes wurden Brezeln und Wein kostenlos verteilt bzw. eingeschenkt.
 
Im ersten Teil hat Christian Klischat in traditioneller Kleidung und unter der Regie von Götz Brandt Martin Luthers Tischreden leidenschaftlich vorgetragen. In der Pause wurde eine geschnittene Wassermelone serviert, eine wundervolle Geste bei den warmen Temperaturen.
Im zweiten Teil unter der Regie von Valentin Werner gingen die Schauspieler Patricia Coridun und Ibrahim El-Akramy den noch immer aktuellen Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Glauben in der Gesellschaft nach.
Sicherlich spricht vielleicht das Theaterstück, das am 6. Juli 2017, wieder aufgeführt wird, in erster Linie Fans von Martin Luther und dessen Reden an, aber das Theaterschiff Potsdam bietet einfach so viel mehr. Doch überzeugt Euch selbst davon:
 
Kontakt: Theaterschiff Potsdam
Schiffbauergasse 9b
14467 Potsdam
0331 2800100
 
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© E. Günther