Break the Tango – Tango meets Streetdance

Tanzen bedeutet Leidenschaft und völlige Hingabe und wenn zwei auf den ersten Blick nicht zusammen passende Tänze miteinander auf der Bühne verschmelzen sollen, dann versprichst es eine explosive Mischung zu werden.

Das hat sich auch German Cornejo, Tangoweltmeister und Choreograf, vor drei Jahren gedacht, als er auf die Idee kam, Tango und Streetdance in einer Show zu vereinen. Und endlich kam Cornejo mit seiner Tanzshow auch nach Deutschland.
 
Am Freitag, den 22. September 2017, besuchte ich im Admiralspalast, mittlerweile meinem zweiten Zuhause, „Break the Tango“ und spürte von der ersten Minute an die knisternde Erotik auf der Bühne, wenn rassige Männer mit genauso rassigen Frauen mit unglaublich langen Beinen den Argentinischen Tango, der für mich den leidenschaftlichsten Tanz darstellt, dem Zuschauer näher bringen.
 
Am meisten beeindruckt war ich an diesem Abend von der tänzerischen Interpretation der Passion durch die Hauptprotagonisten German und Gisela und von Edgar und Pamela und ihrer temperamentvollen Darstellung des Tangos in der Luft. Die Zuschauer im Saal waren in jeder Minute elektrisiert.
 
Einen weiteren wichtigen tänzerischen Bestandteil der Show stellt das internationale Hip-Hop-Quintett um „Dance Captain“ Henry Monsanto dar, das mit seinen dynamischen Breakdance-Moves des Choreografen Björn «Buz» Meier das Publikum mitriß. Zunächst tanzten die Jungs gegen, danach neben den Tango-Tänzern, um schlussendlich mit ihnen zu einer perfekten Symbiose zu verschmelzen. Es erschien schließlich so, als ob die beiden zunächst kontrastreichen Tänze zu einem Tanzgenre wurden.
 
Dass es gestern ein perfekter Abend wurde, lag aber nicht nur an den Tänzern, sondern auch an der grandiosen Livemusik der vierköpfigen Elektrotango-Band Otros Aires mit dem gesanglichen Ausnahmetalent Gisela Lepio, das uns mit seiner voluminösen Stimme Gänsehautmomente bereitete. Auch der Gitarrist brillierte mit seiner Stimme. Genauso wie zwei verschiedene Tanzstile miteinander gemischt wurden, so hörten wir auch eine musikalische Verschmelzung von klassischen Tangoliedern mit modernen Songs und Hip-Hop-Beats.
 
Mein Fazit: German Cornejo hat eine erstklassige Tanzshow kreiert, in der die beiden Tanzstile Tango und Streetdance zu einer leidenschaftlichen Symbiose verschmelzen, die sich in der mitreißenden Musik der Live-Band widerspiegelt. Die Show läuft noch bis einschließlich Sonntag, den 24. September 2017, im Admiralspalast (Berlin) und zieht dann nach Wien, Zürich und Paris.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther
Fotos © René Tanner

 

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Ein Restauranttipp: Kroatisches Restaurant „Dalmacija“ am Prager Platz

Eigentlich bin ich in meinem Freundeskreis die Restaurantentdeckerin, doch dieses Restaurant hat mir eine langjährige Freundin gezeigt. Seitdem bin ich eine große Liebhaberin der Hausmannskost des Restaurants, das von drei Generationen einer sehr herzlichen Familie geführt wird.

Gestern waren wir dort wieder essen und wie schon beim ersten Besuch habe ich Schnecken bestellt. Früher fand ich Schnecken immer gewöhnungsbedürftig und konnte daran nichts Gutes finden. Doch die diese warme Vorspeise für 8,50 Euro, die mit Speck, Tomaten, Kräutern, Knoblauch und Toastbrot serviert wird, ist unglaublich schmackhaft und ich kann sie jedem empfehlen.

Ich habe mir beim ersten Besuch vorgenommen, diese Vorspeise als doppelte Portion zu ordern, doch entdeckte ich diesmal eine saisonale Pfifferlingkarte und entschied mich daher für den folgenden Hauptgang für 12,90 Euro: Speckpfifferlinge in Rahmsoße mit Rührei und Kartoffelpüree – eine sehr gute Wahl.

Meine zwei Begleitungen an diesem Tag bestellten das Epigramm für 13 Euro. Auf den reichlich gefüllten Teller kommen: ein Schnitzel Wiener Ar, ein Pariser Schnitzel, eine Scheibe Leber, ein Cevapcici auf Reis, dazu Pommes und Salat. Mal wieder bewiesen die Restaurantbesitzer ihre Gastfreundschaft und Flexibilität, indem sie bei einer Begleitung statt Leber einen Rumpsteak servierten.

Mein Fazit: Wer authentische kroatische Küche zu moderaten Preisen und umgeben von gastfreundlichen Restaurantbesitzern genießen möchte, der ist hier genau richtig.

 

Kontakt: Restaurant Dalmacija

Prinzregentenstraße 1

10717 Berlin

030/ 211 72 75

 

Öffnungszeiten: Mo Ruhetag

Di – So 12-22 Uhr

 

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© E. Günther

Social Movie Night – eine deutschlandweit organisierte unvergessliche Kinoveranstaltung

Seit ca. zwei Jahren bin ich ein großer Fan der Social Movie Night, die von dem Youtuber Robert Hofmann in vielen deutschen Städten veranstaltet wird. Robert Hofmann organisiert in verschiedenen Kinos in regelmäßigen Abständen eine Veranstaltung, auf der ein neuer Film vor dem offiziellen Kinostart gezeigt wird. Dazu können die Fans jeweils zwei Karten gewinnen, indem sie das Formular unter Robert Hofmanns Video zu dem jeweiligen Film ausfüllen. In dem Gewinnpaket enthalten sind auch zwei Popcorn Tüten und zwei Freigetränke, die man vor Ort bekommt. Oft werden auch neben bekannten Youtubern (unter anderem LeFloid) Hollywoodstars zu der jeweiligen Vorpremiere eingeladen, so waren auch schon die Superstars Keanu Reeves, Charlize Theron, Emily Blunt und Chris Hemsworth Gast auf Robert Hofmanns Veranstaltung, die immer von Patrice Bouédibéla moderiert wird.

Meine Lieblingsvorpremiere war bis jetzt die zu dem Film „Crimson Peak“, zu der Robert Hofmann die Hollywooddarsteller Tom Hiddleston und Mia Wasikowska eingeladen hat. Ein unvergesslicher Abend, an dem zusätzlich zu den Popcorn und den Freigetränken auch ein Getränk serviert wurde, aus dem Dampf stieg. Auch der Film „Crimson Peak“ war gruselig schön.

Später habe ich noch zwei Karten für den Film „Bad Grandpa“ gewonnen. Die Vorpremiere war entsprechend dem Film wie eine Collegepoolparty gestaltet. Obwohl der Film für unseren Geschmack zu viele flache Witze bot, hat uns der Abend wieder gefallen.

Seitdem habe ich lange nichts mehr gewonnen, aber am Mittwoch, den 30. August 2017, war es wieder soweit und ich habe zwei Karten für den neuen Film mit Tom Hanks und Emma Watson, „The Circle“, gewonnen. Die Vorpremiere fand diesmal im Kino in der Kulturbrauerei statt und der Kinosaal war wieder voll.

In dem Film wird die Entwicklung der sozialen Netzwerke und den damit begründeten Verlust der Privatsphäre kritisch hinterfragt. Obwohl der Film an einigen Stellen etwas langatmig war, hatten wir wieder einen schönen Abend und freuen uns schon auf die nächste Social Movie Night.

Weitere Informationen zur Social Movie Night:

https://www.facebook.com/SocialMovieNight/

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© E. Günther

Wellnessurlaub im Neuruppiner Hotel Mark Resort Brandenburg

Sich einfach mal erholen und den ganzen Arbeitsstress vergessen – das habe ich schon viel zu lange nicht gemacht.

Da ich sehr schnell agiere, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, habe ich sofort ein Doppelzimmer mit Seeblick in dem Neuruppiner Vier-Sterne-Hotel Mark Resort Brandenburg gebucht. Warum gerade dieses Hotel? Weil es direkt am Wasser liegt, weil es über eine eigene Therme verfügt und weil man von Berlin aus nur 1,25 Stunden fahren muss, was wir am Dienstag, den 15. August 2017, schließlich auch taten.
 
Hotel
Das große Hotel liegt direkt am Ruppiner See der Fontane-Stadt Neuruppin. Neben der Fontane-Therme verfügt es über eine Fitness-Fläche und eine Tiefgarage (15 Euro pro Nacht). Das kleine Fitnessstudio, die Teilnahme an den Sport- und Entspannungskursen und die Nutzung der Sauna- und Wasserlandschaft sind im Zimmerpreis enthalten. Zudem gehören drei Restaurants zum Hotel. Auch kann man sich im Hotel Fahrräder und Boote ausleihen. Auf dem Hotelzimmer steht allen Gästen ein kostenfreier Internetzugang zur Verfügung.
 
Um ca. 11 Uhr kamen wir in dem Hotel an und wurden sehr freundlich begrüßt. Obwohl das Zimmer erst um 15 Uhr bezugsfertig war, durften wir gleich die Therme nutzen. Doch wir entschieden uns dazu, zuerst im Restaurant Parzival Platz zu nehmen, den wunderschönen Blick auf den See zu genießen und bei herrlichem Sonnenschein zu Mittag zu essen. Für fast vier Stunden haben wir die Hektik der Stadt vergessen und konnten uns entspannen.
 
Zimmer
Um 15 Uhr betraten wir unser Zimmer. Auf unseren Kissen lagen zwei Schokoküsse, auf dem Tisch stand zur Begrüßung ein erfrischender Apfel-Birnen-Direktsaft, eine Flasche Mineralwasser und ein sehr leckeres Brot mit Salz. Die Botschaft des Begrüßungspaketes war offensichtlich: Wir sollten uns sofort wie zu Hause fühlen.
Ein Badepaket (Bademantel, zwei Saunahandtücher) fanden wir nach dem Check-In auch in unserem Zimmer. Im Badezimmer befand sich alles, was eine Frau braucht (Fön, Kosmetikspiegel etc.) und auch die Dusche stach mit ihrer Größe hervor. Doch wir wollten umgehend die hoteleigene Therme besuchen.
 
Thermenbereich
Die Fontane-Therme liegt in der ersten Etage des Hotels und verfügt im Inneren über einen großen Pool, in dem alle 30 Minuten an der Seite ein kleiner Whirlpool entsteht. Trotz des großen Hotels und der vielen Gäste wirkt der Poolbereich sehr ruhig. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegt gleich daneben ein kleines Bistro (Selbstbedienung).
 
Im Außenbereich findet man zwei Außenpools mit warmem Wasser und einem Blick auf den See. Die vergrößerte Poolterrasse mit Seeblick und die Sommerwiese am See mit Sonnenliegen laden zudem zum Träumen ein. Nach dem Schwimmen gingen wir nach oben und inspizierten die weiteren Bereiche wie das Kaminzimmer, die Fontane-Bibliothek mit über 8.000 Titeln und die erfrischende Eisgrotte, bevor wir uns in die verschiedenen Saunen setzten.
 
Wir begannen mit der „leichten“ Bio-Sauna (ca. 45 Grad), besuchten anschließend die Dampfsauna, die Kräutersauna und die Finnische Sauna (90 Grad).
Da wir allmählich wieder Hunger verspürten, entschieden wir uns, die Seesauna am nächsten Tag aufzusuchen. Die 70 m² große Seesauna mit Seeblick ist bis 14 Uhr täglich als Bio-Sauna mit bis zu 60 Grad, danach als Finnische Sauna mit bis zu 95 Grad benutzbar. Zudem findet man dort auch ein 220 m² großes Sonnendeck in 4 m über dem Seespiegel.
 
Verpflegung
Restaurant Parzival
Nachdem wir uns im Hotelzimmer ausgeruht und frisch gemacht hatten, gingen wir am See spazieren und nahmen dann im Restaurant Parzival Platz, um an dem gebuchten Abendessen teilzunehmen. Damit jeder Gast in Ruhe speisen kann, kann er entweder um 17.30 Uhr oder um 20 Uhr zu Abend essen.
Am ersten Tag aßen wir um 20 Uhr und am zweiten Tag um 17.30 Uhr. Man kann sowohl drinnen als auch draußen essen.
 
Das Abendessen besteht aus verschiedenen hausgemachten Salaten, die als Buffet aufgebaut sind (am zweiten Tag gab es auch eine Suppe), und zwei weiteren Gängen. Bei dem Hauptgang kann man zwischen einem Fisch- und Fleischgericht und einer vegetarischen Speise wählen. Der dritte Gang ist eine süße Versuchung.
 
Im selben Restaurant findet auch das Frühstück in Buffetform ab 6.30 Uhr statt, das absolut keine Wünsche offen lässt: hausgemachte Salate, Kaffee- und Teespezialitäten, frisch gepresste Säfte, diverse Wurst- und Käsesorten, Aufstriche, Brot aus der Bäckerei um die Ecke, Räucherlachs, geräucherter Fisch, Zerealien, Obst, Süßes und und.
Nach dem reichhaltigen Frühstück konnten wir erst abends was essen und aus diesem Grund mitags nichts mehr in dem hoteleigenen Restaurant Seewirtschaft am See probieren.
 
Mein Fazit: Auch wenn wir nur drei Tage in dem Hotel waren, so konnte sich unsere Seele und unser Körper vollständig erholen. Die Verpflegung ist ein Traum, der Service sehr aufmerksam und die Therme bringt jeden stressgeplagten Stadtmenschen zum Entspannen! Ich kann einen (Kurz-) Urlaub in diesem traumhaft schön gelegenen Hotel jedem wärmstens empfehlen.
 
Adresse: Resort Mark Brandenburg
An der Seepromenade 20
16816 Neuruppin
 
Weitere Informationen zum Hotel:
 
© E. Günther

 

CATS – die englischsprachige Musicallegende endlich auf Deutschlandtournee (Berlin, Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln)

Das Musical „Cats“ des Ausnahmetalentes Andrew Lloyd Webber ist bis heute das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Seit der Uraufführung im Jahr 1981 am New London Theatre haben weltweit 73 Millionen Zuschauer „Cats“ gesehen. Und endlich, endlich kam das Musical auf große Deutschlandtournee.
Wie konnte ich mir also dieses Großereignis entgehen lassen?!
Am Samstag, den 12. August 2017, nahmen wir aufgeregt Platz im Admiralspalast und konnten unsere gespannte Vorfreude kaum verbergen.
Das auf der ganzen Welt bekannte Musical nach der Regie von Trevor Nunn basiert auf dem 1939 veröffentlichten „Old Possum’s Book of Practical Cats“ (dt. „Old Possums Katzenbuch“), in dem der englischsprachige Lyriker und Dramatiker T.S. Eliot für seine Patenkinder Katzengedichte geschrieben hatte.
Um 20 Uhr wurden wir ohne Umschweife in das Leben der grazilen Lebewesen eingeführt: Auf einem nächtlichen Schrottplatz bei Vollmond feiern die Jellicle Cats auf einem jährlichen Ball sich selbst. Wie jedes Jahr soll der weise und gutmütige Old Deuteronomy (John Ellis), der Oberhaupt der Katzenfamilie, eine Katze bestimmen, die wiedergeboren werden und damit die Chance auf ein zweites Leben bekommen soll.
Im Folgenden werden die verschiedenen Katzencharaktere vorgestellt, die zu dieser großen Katzenfamilie gehören, darunter der attraktive Draufgänger und Casanova Rum Tum Tugger (John Brannoch), den alle Katzen verehren, das lebensbejahende Pärchen Mungojerrie (Joe Henry) und Rumpelteazer (Meg Astin), das nur Unsinn im Kopf hat, die wunderschöne White Cat (Sophia McAvoy) und der Zauberer Mistoffelees (Robbie McMillian).
Doch wie jeder im Zuschauersaal war ich am meisten berührt von Grizabella (Joanna Ampil), der Glamourkatze, die vor Jahren ihre Familie verließ und nun wieder in den Schoss ihrer Katzenfamilie aufgenommen werden will. Doch die Sippschaft meidet sie und so sind ihre Augen schwer vor Melancholie und Einsamkeit und sie versucht so wie in ihrer Jugend noch einmal zu tanzen, jedoch ohne Erfolg – eine berührende Szene.
Die Musik dieses legendären Musicals umfasst viele Genres, von Jazz bis Soul ist alles vertreten. Das von Grizabella gesungene Lied „Memory“ treibt einem Tränen in die Augen, während das Lied „Macivity“ einen ins Cabaret der Goldenen Zwanziger bringt. Die Lieder und die Musik gehen mitten ins Herz und bleiben noch lange im Ohr.
In jedem Musical lobte ich bis jetzt immer einen Musicaldarsteller besonders für seine gesangliche Leistung, jedoch nicht bei „Cats“. Bei „Cats“ überzeugt jeder mit seiner Stimme und verursacht öfters bei dem Zuschauer Gänsehaut. Manchmal dachte ich, dass ich am Broadway oder in einer Oper sitze.
Doch außer dem Singen müssen die Musicaldarsteller in diesem Musical so viel mehr können: Tanzen, Steppen, Akrobatik und Ballett – und das alles, während sie singen. Eine Glanzleistung der unglaublich talentierten Musicaldarsteller und der Choreografin Gillian Lynne.
Aber auch schauspielerisch überzeugen die Darsteller auf der Bühne, indem die Katzen mit ihrem Fauchen und Anschleichen sehr authentisch dargestellt werden, was aber auch den wunderschönen Kostümen des Designers John Napier zu verdanken ist.
Mein Fazit: Das Musical „Cats“ ist das beste Musical, was je im Admiralspalast gezeigt wurde! Jeder einzelne auf der Bühne verdient eine Auszeichnung, denn die Musicaldarsteller singen großartig, tanzen dabei sowohl grazil als auch schnell und gehen in ihren Rollen förmlich auf.
„Cats“ ist wegen der wunderschönen Darsteller und Kostüme nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein musikalisches Meisterwerk mit Ohrwürmern wie dem weltbekannten Lied „Memory“.
Bis zum 19. August 2017 gastiert das Musical noch in Berlin (Admiralspalast), danach zieht es weiter durch Deutschland (Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln).
Weitere Informationen zum Musical:
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Text © E. Günther
Fotos © Alessandro Pinna

 

 

 

Restauranttipp: „Grüne Lampe“ in Berlin – der Brunch mit dem besten Preis-Leistungsniveau der Stadt

Als jemand, der in der Ukraine geboren ist, liebe ich natürlich die ukrainische und russische Küche und wie jede Frau mit ukrainischen Wurzeln bin ich natürlich der Meinung, dass keiner so gut kochen kann wie meine Mama und meine Oma. Aber vor einem Jahr habe ich ein Restaurant entdeckt, das sehr gute und frische ukrainische, russische und georgische Hausmannskost anbietet und mich zu seinen Stammgästen zählen kann: das nach einem Elite-Club in St. Petersburg, in dem unter anderem Puschkin dinierte, benannte und im Jahr 2005 eröffnete Restaurant „Grüne Lampe“.

Am liebsten besuche ich mit Familie und/oder Freunden das Mittagsbuffet von Montag bis Freitag von 12 Uhr bis 16 Uhr für 8 Euro! Trotz des günstigen Preises ist das Mittagsbuffet unglaublich reichlich und frisch. Zu den Speisen gehören immer zwei warme Suppen (Bortsch und Lammfleischsuppe am 3.8.17), diverse kalte Vorspeisen, zwei warme Speisen (Bouletten mit Champignons und Buchweizen, Hähnchen mit Reis am 3.8.17) und Nachspeisen (Schokokuchen und Bienenstich am 3.8.17).

Zu den Vorspeisen gehören verschiedene Salate, die jede Frau aus den Ostblock-Staaten liebt: Olivier (Salat bestehend aus Fleisch, Kartoffeln, Erbsen, Salzgurken und Mayonnaise), Vinaigrette (Salat aus roter Beete, Kartoffeln, Zwiebeln und grünen Erbsen), ein Möhrensalat und ein Rote-Beete-Salat mit getrockneten Pflaumen und Walnüssen. Am 3.8.17 konnte man sich auch Blinis mit Quark und Zucchini-Puffer holen.

Manchmal gibt es auch Hering oder andere Fisch-Vorspeisen. Alle Speisen werden regelmäßig nachgefüllt. Auch die Bedienung ist sehr freundlich und unaufdringlich.

Die „Grüne Lampe“ bietet das gleiche Buffet auch donnerstags und samstags von 18 Uhr bis 22 Uhr an, allerdings für 14 Euro, was bei der Menge und Frische auch ein sehr fairer Preis ist. Aus diesem Grund haben wir hier auch schon einmal Geburtstag an einem Samstag gefeiert.

Sonntags findet hier das bei den Gästen sehr beliebte Kaviar-Buffet für 14 Euro statt: von 10 Uhr bis 15.30 Uhr. Auch habe ich in dem Restaurant schon einzelne Gerichte von der Speisekarte bestellt und war von deren Zubereitung mehr als angetan. Neben den oben genannten Salaten habe ich z.B. die georgische Spezialität Tschanachi (Lammfleisch mit Auberginen, Tomaten, Zucchini und Kartoffeln) für 13,50 Euro und die georgische Hauptspeise Tschachochbili (Hähnchenfleisch ohne Knochen, geschmort in Rotweintomatensauce) für ebenfalls 13,50 Euro gegessen – zwei sehr zu empfehlende Hauptspeisen.

Mein Fazit: Wer ukrainische, russische und georgische Küche liebt oder schon immer sehr gute Hausmannskost der Ostblock-Staaten probieren wollte, dem ich kann das Restaurant „Grüne Lampe“ mit voller Überzeugung empfehlen.

Weitere Informationen zum Restaurant:

http://www.gruene-lampe.de/start/

https://www.facebook.com/pages/Caf%C3%A9-Gr%C3%BCne-Lampe/1002093973223596

 

Kontakt: Grüne Lampe

Uhlandstr. 51

10719 Berlin–Wilmersdorf

Tel.: (030) 887 193 93

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© E. Günther

 

 

 

 

Bärliner Autokino – die neusten Filme in einer relativ privaten Atmosphäre

Was soll ich sagen? Ich bin ein sehr großer Filmfan und eine begeisterte Kinogängerin. Aber kennt Ihr das auch? Man möchte einen neuen Film auf einer großen Kinoleinwand sehen, dennoch möchte man ein wenig Privatsphäre haben und auf die manchmal unqualifizierten Kommentare der anderen Kinogänger verzichten.

Genau das bietet das Bärliner Autokino, das ich am Samstag, den 22. Juli 2017, bereits zum vierten Mal besucht habe. Auf einer 180qm großen Leinwand und mit einem 4k-Projektor wird dabei für zwei bis drei Wochen ein neuer Film gezeigt, den man dann aus seinem Auto entspannt sehen kann. An dem besagten Tag war es der Film „Spiderman: Homecoming“.

Wie die drei Male zuvor habe ich auch diesmal im Vorfeld einen Groupon-Gutschein für 20 Euro für 2 Personen gekauft. In diesem Gutschein ist neben dem Kinobesuch für zwei Personen in einem Auto Folgendes enthalten: 2 Burger, 2 Portionen Pommes, 2 Cola-Flaschen und 2 kleine Popcorntüten – ein unschlagbar günstiges Angebot! Das Autokino bietet übrigens auch ein weiteres faires Angebot an: Für 10 € erhält eine Person neben dem Eintritt eine Flasche Cola 0,33l.

Nach dem Erwerb des Groupon-Gutscheins schaue ich immer online, welcher Film demnächst im Bärliner Autokino läuft und reserviere den Tag entsprechend.

Bei der Ankunft erhält man gleich zwei kleine Popcorntüten und zwei Marken, eine fürs Essen und eine für die Getränke. Nachdem man geparkt hat, kann man es sich in der Outdoor-Lounge gemütlich machen und dort seine Essens- und Getränkemarke einlösen. Selbstverständlich gibt es dort auch eine reguläre Speisekarte und man kann unabhängig von seinen Gutscheinen Essen, Getränke, Snacks und Cocktails ordern. Die Lounge ist sehr gemütlich und es läuft Chartsmusik im Hintergrund.

Hat man keine Lust auf die Lounge, kann das Essen von einer netten Servicekraft direkt zum Auto gebracht werden. Und dann genießt man einfach den Film. Übrigens wird die Lautstärke des Films über das autoeigene Radio reguliert. Die Radiofrequenz erfährt man vor Ort.

Als Nächstes läuft der Film „Planet der Affen 3 – Survival“ im Bärliner Autokino (03.08. – 23.08.17 ab 21:00 Uhr)! Dabei wünsche ich Euch jetzt schon viel Spaß:)

Eine praktische Information für die Autofahrer: Falls Euer Auto nicht mehr starten sollte, dann gibt es vor Ort auch einen kostenlosen und netten Notstartservice.

Weitere Informationen zum Bärliner Autokino:

http://www.berliner-autokino.de/

https://www.facebook.com/berliner.autokino.gmbh/?hc_ref=ARRV6O_8Y4xSa-2rG7L4X3LT5jwDn8x_pAhi3Tl_RGe36uxmOEG0G2WV0k0piF3Oj8k&pnref=story

 

Kontakt: Bärliner Autokino

Kurt Schumacher Damm 207

13405 Berlin – Reinickendorf

030/36203255

 

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Texte und Fotos © E. Günther

 

Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! – eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns –

Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Am Samstag, den 29. Juli 2017, gingen auch wir auf eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns und wurden Zeuge eines bis ins kleinste Detail durchdachten Konzeptes.
Unsere Reise begann im Foyer, wo überall rote Lampenschirme hingen und japanische Musik im Hintergrund lief. Nachdem wir unsere Reisetickets eingelöst haben, wurden wir von einer in einem Kimono gekleideten Servicekraft zu unserem Platz, einem Tisch in der zweiten Reihe, geführt.
Aber eine Reise in ein fernes Land funktioniert natürlich nicht ohne die Entdeckung der kulinarischen Köstlichkeiten des Gastgeberlandes. Dies hat auch der Wintergarten Berlin verstanden und serviert deswegen zur Show verschiedene japanische Speisen.
Nachdem uns eine Wasabi-Butter mit einem Brotkorb gebracht wurde, freuten wir uns schon auf unsere Vorspeisen. Als bekennende Sushi-Liebhaberin entschied ich mich natürlich für den Vorspeisenteller „Onigri meets Maki“ für 11,50 Euro: Reissnack – Lachs-Wasabi und Lachs-scharfe Pflaume – im gerösteten Nori-Algenblatt, Maki (Paprika, Gurke, Rettich) und Inside Out, serviert mit einer Sojasauce, Ingwer und Wasabi. Meine Begleitung wählte den Wakamesalat mit Garnelen für 13,50 Euro (Wakamealgen abgeschmeckt mit Ingwer, Koriander und Chili, dazu gerösteter Sesam und Tempuragarnelen). Beide Vorspeisen schmeckten vorzüglich.
Zum Essen wurden wir von einer traditioneller Live-Musik begleitet und auf die kommende Show eingestimmt, die gleich nach unseren japanischen Hauptspeisen begann: Ich aß eine mit Sojasauce gelackte Hühnchenbrust auf Reisnudeln mit Wokgemüse für 17,50 Euro, eine perfekt abgeschmeckte Hauptspeise. Meine Begleitung orderte das Gericht „Gyudon“ für 17,50 Euro (karamellisierte Rindfleischstreifen, gebraten mit Lauch und Sesam, serviert auf Reis mit Koriander und einem Spiegelei) – eine zu empfehlende Hauptspeise.
Um 20 Uhr konnten wir dann gesättigt und gestärkt die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, entdecken. Unsere Reiseführerinnen waren drei bezaubernde Sängerinnen: Yuri Yoshimura (Japan), Jacqueline Macaulay (Deutschland) und Gina Marie Hudson (USA), die den ganzen Abend japanisch- und englischsprachige Hits zum Thema „Japan“ zum Besten gaben. Dabei waren sie sowohl elegant, verführerisch oder als Mangas auf der Bühne gekleidet.
Zu den Liedern des Abends gehörten Hits wie „Big in Japan“ der Band Alphaville, „Hiroshima“, eine Ballade des britischen One-Hit-Wunders Wishful Thinking, oder die Titelmelodie des Nintendo-Konsolen-Klassikers „Super Mario“.
Über zwei Stunden lang erlebten wir ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug war, der wurde bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der uns Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher brachte.
Natürlich durften auch in dieser Show des Wintergarten keine talentierten Artisten fehlen. Mein Gänsehautmoment an diesem Abend war der Geisha-Tanz der Akrobatin Arisa Meguro, die grazil mit ihrem weißen Schirm tanzte und sich zum Lied „Big in Japan“ von den Zwängen ihrer Geisha-Rolle befreite. Ein Moment, der mir Tränen in die Augen trieb und auch bei den anderen Zuschauern Jubelrufe hervorlockte!
Aber auch weitere Artisten sorgten für eine hervorragende Unterhaltung: der exzentrische Jongleur Senmaru, der mit dem Jojo spielende Naoto und die „Super Mario“-Tanztruppe, die Tokyo Jumpz, die mit ihrem Springseil rasend schnell sprangen und tanzten.
Nach zwei Stunden war leider diese schillernde Show zu Ende und wir brauchten ein wenig, um die vielen verschiedenen Eindrücke dieses Abends zu realisieren.
Mein Fazit: „Sayonara Tokyo“ ist eine originelle und schillernde Show, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint. Wer diese künstlerische und gesangliche Extravaganz selbst erleben und auf eine Reise in ein atemberaubend interessantes Land voller Kontraste gehen möchte, der kann dies bis zum 11. Februar 2018 im Wintergarten Berlin tun.
Weitere Informationen zur Show:
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
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© E. Günther

 

Der Hauptmann von Köpenick – ein geschichtsträchtiges Musical im Admiralspalast

Wer kennt sie nicht aus dem Deutschunterricht in seiner Schulzeit: die Tragikomödie von Carl Zuckmayer aus dem Jahr 1931?!
Heiko Stang hat diese nur auf den ersten Blick schwerfällige Geschichte als Musical auf die Bühne gebracht. Im Rahmen des Sommerfestivals SOFA kann man nun im Admiralspalast Zeuge dieses geschichtsträchtigen Musicals werden, das ich zur Premierenaufführung besucht habe und nun im Folgenden Euch vorstellen werde.
 
Doch zunächst zur Erinnerung die Handlung: Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit einem Freund in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus.
Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt kommt bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht unter. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert zum wiederholten Male. Er soll ausgewiesen werden.
Also kauft sich Voigt eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält eine Gruppe von Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus und nimmt dort den Bürgermeister gefangen. Voigt muss aber erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.
 
Am meisten als Schauspieler und Sänger hat uns an diesem Abend Maximilian Nowka überzeugt, der perfekt die Rolle des verzweifelten Kleinkriminellen Wilhelm Voigt darstellt. Gefangen in dem strengen Bürokratieteufelskreis wird er immer wieder kriminell, da ihm die Behörden in Preußen keine andere Alternative bieten. Am Ende erleben wir einen erstarkten Voigt, der sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein der Hauptmannsuniform zu verdanken hat. Kleider machen eben doch Leute.
 
Bei den Frauen hat uns besonders Juliane Maria Wolff gefallen, die gleich mehrere Rollen spielt (wie viele Darsteller an diesem Abend), darunter Plörösenmieze und Liesken. Ihre freche Art und ihre dynamische Stimme bringen Frische auf die Bühne.
Aber auch Tobias Berroth, der Voigts Freund Kalle und Ina Wagler-Fendrich, die Voigts herzensgute Schwester Maria Hoprecht spielen, sind wie der gesamte Cast in ihren Rollen sehr überzeugend.
 
In dem Musical werden genauso wie in der Tragikomödie die Beamtenmentalität, die strenge Bürokratie (ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung und ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit) und die Hierarchien in einer Militärgesellschaft kritisiert, ohne jedoch ermüdend auf den Zuschauer zu wirken, denn es werden viele lustige Elemente auf die Bühne gebracht, z.B. der Harzer Käse Song „Deftig fein“.
Wer das historische und dennoch noch immer aktuell wirkende Musical besuchen möchte, hat noch bis zum 6. August 2017 dazu die Gelegenheit.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
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© E. Günther

The Art of Banksy – die Motive des weltberühmten Streetart-Künstlers endlich in Berlin

 

Das erste Mal habe ich in London von dem britischen Straßen- und Graffitikünstler Banksy erfahren. Seine oft politischen und gesellschaftskritischen Werke haben mich sofort angesprochen und so habe ich die Kopie eines seiner bekanntesten Werke, „Girl With Balloon“, käuflich erworben.
In Berlin angekommen habe ich mich dann auch genauer mit dem Künstler Banksy beschäftigt. Banksy ist bis heute ein Mysterium, keiner hat den Künstler (ein Künstlerkollektiv?) je live gesehen oder kennt seinen richtigen Namen. Nur so viel weiß man: In kurzer Zeit hat es Banksy von einem unbekannten Graffitikünstler zu einem weltweit gefeierten Streetart-Künstler geschafft. Und nun kann man seine Werke in Berlin bewundern, was wir am Samstag, den 15. Juli 2017, dann schließlich auch getan haben.
 
Über 80 Kunstwerke mit einem Gesamtwert von über 20 Millionen Pfund werden in der Berliner Ausstellung „The Art of Banksy“ im Felix Clubrestaurant präsentiert. Die Bilder stammen aus privaten Sammlungen aus der ganzen Welt. Steve Lazarides, Banksys ehemaliger Manager, tritt dabei als Kurator auf.
Auf zwei Etagen kann man den Aufstieg des Streetart-Künstlers zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit verfolgen. Mit seinen Bildern übt Banksy Kritik an der Konsumgesellschaft, dem Kriegstreiben der USA, der Ausbeutung des einfachen Menschen und der fanatischen Ausübung der Religionen.
 
Mein Fazit: Die Ausstellung kann ich jedem Banksy-Liebhaber und Liebhaber gesellschaftskritischer Kunst empfehlen! Bis zum 30. Oktober 2017 könnt Ihr noch die Bilder der Streetart-Ikone bewundern, täglich von 10 bis 20 Uhr (Kassenschluss: 19.30 Uhr).
 
Weitere Informationen:
 
Adresse:
Felix
Behrenstrasse 72
10117 Berlin
 
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© E. Günther