Gewinnspiel: 1×2 Karten für „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ im Wintergarten Varieté Berlin

Wenn man mich fragt, in welcher Zeit ich gerne gelebt hätte, dann würde ich sofort die 50-er Jahre nennen. Ich stelle mir schon vor, wie ich in einem Petticoat mit gewelltem Haar und roten Lippen zu Rock ’n‘ Roll tanze und Plakate von Elvis Presley anhimmle.

 
Am Samstag, den 30. März 2019, hatte ich die Gelegenheit, in eine musikalische Zeitmaschine zu steigen und im Wintergarten Berlin mich diesem wilden Gefühl der Fünfziger Jahre für zwei Stunden hinzugeben, denn der Wintergarten Berlin hat mal wieder einen absoluten Kracher auf die Bühne gebracht: „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ unter der Regie von Frank Müller. Die Akrobaten sind atemberaubend und die Sänger grandios. Die Show „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ läuft noch bis zum 30. Juni 2019 im Wintergarten Berlin und man darf sie einfach nicht verpassen!
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Karten für „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“
Wo? Wintergarten Berlin, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Wann? Mittwoch, den 12. Juni 2019, um 20 Uhr
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 30. Mai 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
Text und Fotos (außer 1.Bild) © E. Günther
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Die kulturellen Highlights im Sommer 2019: Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie in Berlin

Im kulturellen Vergleich muss sich die Hauptstadt Berlin nicht mehr hinter New York und London verstecken, denn schon längst kommen die internationalen Shows und die erfolgreichsten Interpreten auf ihren Tourneen nach Berlin – und das oft mehrmals. Auch der Sommer 2019 verspricht wieder, zumindest in kultureller Hinsicht, richtig heiß zu werden. Im Folgenden stellen ich Euch daher meine persönlichen kulturellen Highlights im Sommer 2019 genauer vor:
Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie.
 
„Chicago“ im Admiralspalast (3. bis 13. Juli 2019):
Ich gehöre zu den größten Fans des Original Broadway-Musicals „Chicago“ und habe sowohl schon einmal das Musical als auch die berühmte Verfilmung im Jahr 2002 gesehen. „All That Jazz“ im englischsprachigen Original – das werde ich mir im Juli 2019 nicht entgehen lassen!
 
„West Side Story“ in der Staatsoper Unter den Linden (06. bis 14. Juli 2019):
Der Tanzfilm aus dem Jahr 1961, in dem rivalisierende Gangs um ihre Ehre und Liebe tanzen, ist wieder in aller Munde. Steven Spielberg will diese Erfolgsgeschichte im Jahr 2020 wieder ins Kino bringen und im Juli 2019 kommt die preisgekrönte Inszenierung von Joey McKneely nach fünfzehnmonatiger ausverkaufter Welttournee auch endlich nach Berlin. Darauf freue ich mich jetzt schon!
 
„STAR DUST – From Bach to Bowie“ in der Komischen Oper Berlin (09. bis 14. Juli 2019):
Die angesagte amerikanische Tanzcompany Complexions Contemporary Ballet ist im Juli 2019 auf Tournee in Deutschland und kommt auch nach Berlin. Die Show „STAR DUST – From Bach to Bowie“ ist eine Hommage an die Pop-Ikone David Bowie und begeistert weltweit mit ihrem Mix aus Klassik, Ballett und Pop. Eine sehr vielversprechende Veranstaltung!
 
Weitere Informationen:
© E. Günther
 

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt – „Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft“

„Berlin! Hör‘ ick den Namen bloß, da muss vergnügt ick lachen!“
 
Kein anderes Musikstück steht so für Berlin wie „Frau Luna“ (Texte von Heinz Bolten-Baeckers), die 1899 im Berliner Apollo Theater uraufgeführt wurde. Mit der Aufführung der Operette in zwei Akten schuf der Komponist Paul Lincke die „Berliner Operette“.
Auch 2019 wurde „Frau Luna“ unter der Regie von Bernd Mottl im Tipi am Kanzleramt aufgeführt. Und diesmal, am Freitag, den 29. März 2019, wurde endlich mein Traum wahr und ich konnte die Operette, von der noch immer ganz Berlin spricht, live erleben – in einem ausverkaufen Tipi am Kanzleramt.
 
Doch wovon handelt diese berühmte Operette, die zur inoffiziellen Berliner Hymne geworden ist?
Der Mechaniker Steppke ist mit Marie verlobt und wohnt bei ihrer Tante, der Witwe Pusebach, zur Untermiete in Berlin. Neben seiner Liebe für Marie hat er eine weitere Leidenschaft: Er möchte zum Mond fliegen und so bastelt er einen Stratosphären-Expressballon für die Mondfahrt, um dort den Mann im Mond zu treffen. Seine besten Freunde Pannecke und Lämmermeier begleiten ihn auf dieser Mission. Doch sind sie nicht alleine und haben einen blinden Passagier an Bord: Da Frau Pusebach gegen diese Mondmission ist und ihren Verlobten Pannecke nicht verlieren möchte, kommt sie ungewollt mit.
Auf dem Mond angekommen stellen die Erdlinge fest, dass der Mond ein einziger Vergnügungspark ist und nicht von einem Mann, sondern von einer Frau, der Frau Luna, regiert wird.
Geben sich die Erdmenschen diesem Vergnügen für immer hin oder ist doch das Heimweh zu stark? Und woher kennt Frau Pusebach Theophil, den Haushofmeister auf dem Mond?
 
Von der Besetzung aus dem Hause Bar jeder Vernunft schwärme ich noch immer. Jede noch so kleine Rolle war sehr gut besetzt.
Benedikt Eichhorn (Piguor & Eichhorn) spielt hervorragend den einfachen Fritz Steppke aus Berlin. Der Mechaniker ist hin- und hergerissen zwischen seiner bodenständigen Liebe zu seiner Verlobten Marie und seinem Traum von einer Mondreise. Zum Schluss erkennt er, dass kein Abenteuer dieser Welt so schön sein kann wie der heimatliche Hafen.
 
Bei jedem seiner abenteuerlichen Schritte wird Steppke von seinen loyalen Freunden begleitet: dem Schneider Lämmermeier (Merten Schroedter) und dem Steuerberater Pannecke (Max Gertsch). Beide Freunde lieben es, aus ihrem gutbürgerlichen und monotonen Leben herauszubrechen – von beiden Darstellern überzeugend dargestellt.
 
Aber vielleicht möchte auch Pannecke nur seiner anderen Rolle entfliehen, der Rolle als Pusebachs Verlobter. Frau Pusebach ist nicht nur Maries Tante, sondern auch Witwe und Steppkes strenge Vermieterin. Mit dem Traum der Männer kann die dominante und zum Teil kontrollsüchtige Frau Pusebach so gar nichts anfangen. Diese Abneigung ist auch damit zu begründen, dass Frau Prusebach Angst davor hat, ihren Verlobten zu verlieren. Schon einmal hatte sie den Verlust eines Verehrers zu beklagen, das darf ihr nicht noch einmal passieren.
In der Rolle der strengen Frau Prusebach kann ich mir keinen besseren als Christoph Marti  (Die Geschwister Pfister) vorstellen, der das Publikum mit seinem vollem Körpereinsatz auf höchstem Niveau unterhalten hat.
 
In „Frau Luna“ prallen zwei Welten aufeinander: die bodenständige Welt der Erdbewohner und die ausschweifende Welt der Mondbewohner. Und dann wird der Mond auch noch von einer Frau regiert – in dieser doch von den Männern dominierten Welt. Das ist zu viel für die prinzipientreuen Berliner.
 
Andreja Schneider (Die Geschwister Pfister) geht in ihrer Rolle der Herrin des Mondes, der Frau Luna, förmlich auf. Die Grande Dame des Mondes singt, tanzt, kokettiert und nimmt sich immer das und jeden, den sie will. Ihr nächstes Ziel ist daher einleuchtend: die Verführung des widerspenstigen und treuen Steppkes.
 
Verführung, damit kennt sich Theophil, der Haushofmeister auf dem Mond, genau aus. Auf dem Mond von seiner Verlobten und den Mondelfen angehimmelt hat er auch das Herz einer einsamen Frau auf der Erde gebrochen. Und nun steht seine Affäre auf der Erde vor ihm auf dem Mond und bedroht sein himmlisches Leben. Tobias Bonn (Die Geschwister Pfister) verkörpert auf eine wunderbare Art und Weise den schelmischen Casanova, der reihenweise Frauenherzen bricht, auch das seiner Verlobten Stella.
 
Wer kann Stella, Lunas Zofe und Theophils Verlobter, ihre ständige Eifersucht übel nehmen? Schließlich lässt ihr Verlobter nichts anbrennen. Sie fühlt sich als Frau nicht wertgeschätzt. Stellas Rolle wird von der Perle der Bar jeder Vernunft dargeboten, von der Darstellerin Anna Mateur (Anna Maria Scholz). Anna Mateur singt sich mit ihrer voluminösen Stimme und ihrer variationsreichen Mimik in das Herz jedes Zuschauers im ausverkaufen Zuschauersaal und bekommt völlig zurecht einen frenetischen Applaus für ihre Rolle.
 
Gustav Peter Wöhler liefert mit seiner Rolle des Prinzen Sternschnuppe eine perfekte Persiflage auf einen verwöhnten und verweichlichten Prinzen, der schon lange in Frau Luna verliebt ist und mit Steppke einen Konkurrenten bekommt, der ganz anders als der eitle Prinz ist.
 
Auch Venus (Cora Frost) und Mars (Aykut Kayacik) interessieren sich nur für Äußerlichkeiten.
Weitere Mondbewohner sind: die ständig grimmig schauende Mongroom, Frau Groom (genial gespielt von Ades Zabel), und die chaotischen und andauernd singenden Mondelfen, die alles für Theophil machen würden.
 
Wie gut, dass es im Gegensatz zu diesem ausschweifenden Chaos auch etwas Beständiges im Universum gibt. Da sich Prinz Sternschnuppe von Steppke bedroht fühlt, holt er Marie, Steppkes Verlobte, auf den Mond. Marie erinnert ihren Verlobten daran, was wichtig im Leben ist und dass es zu Hause doch am schönsten ist. Die Rolle der Marie wird von Sharon Brauner authentisch interpretiert. Das erste Mal habe ich Sharon Brauner auf der Aidsgala im Theater des Westens (2018) singen hören und habe mich sofort in ihre starke Stimme verliebt.
 
Mein Fazit:
Der ganze Cast macht „Frau Luna“ schon so viele Jahre zu etwas ganz Besonderem. Alle singen hervorragend, setzen die Choreografie von Christopher Tölle perfekt um und liefern einen Gag nach dem anderen. Die Berliner Mondharmoniker unter der musikalischen Leitung von Johannes Roloff bringen alle musikalischen Klassiker der Operette auf die Bühne: „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“ und „Schlösser, die im Monde liegen“. Zu „Das macht die Berliner Luft“ stehen alle im Publikum auf, singen und klatschen euphorisch mit – eine Gänsehautstimmung im Tipi am Kanzleramt.
Man geht mit einem Ohrwurm schlafen, wenn man es nach dieser gelungenen Vorstellung überhaupt kann.
Das Bühnenbild Friedrich Eggert und die Kostüme von Heike Seidler sind detailverliebt und authentisch.
Lustig und mitreißend, das ist „Frau Luna“! Eine rundum mehr als gelungene Vorstellung, die völlig zurecht noch immer so viele Menschen begeistert.
 
Weitere Informationen:
 
Text © E. Günther
Fotos © Barbara Braun

#Tipi #Operette #Berlin #dieMondelfen #HeinzBoltenBaeckers

 
Text © E. Günther
Fotos © Barbara Braun

Gewinnspiel: 2×2 Karten für das „Sandtheater – Berlin, ick liebe dir“ im Pfefferberg Theater

Spätestens seit Natalya Netselya mit ihrer Sandmalerei-Show im Jahr 2010 ins Finale der Castingshow „Das Supertalent“ gekommen ist, kennt jeder diese wunderschöne Kunstform.
Unter der künstlerischen Leitung von Dimitrij Sacharow schafft das Sandart-Kollektiv „Sandartisten“ auf Sand übergehende und nostalgische Bilder, die auf einer großen Leinwand erscheinen.
In der Show „Berlin, ick liebe dir“, für die ich an dieser Stelle Karten verlose, kreieren talentierte Sandartisten eine wunderschöne Hommage an die Hauptstadt. Der Zuschauer erlebt eine Symbiose aus Kunst, Licht, Musik und Theater.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 2×2 Karten für das Sandtheater und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 2×2 Karten für das „Sandtheater – Berlin, ick liebe dir“
Wann? Samstag, den 18. Mai 2019, um 20 Uhr
Wo? Pfefferberg Theater, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 14. Mai 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
© E. Günther
 

Malafemmena – Pizza wie in Neapel?

Ich liebe Pizza und ich liebe Italien. Das weiß inzwischen jeder, der mich kennt und/oder fleißig meine Blogberichte liest. Aus diesem Grund wollte ich am Sonntag, den 7. April 2019, natürlich herausfinden, ob es wahr ist, was die kulinarischen Spatzen von den Dächern pfeifen: In „Malafemmena“ wird eine genauso gute Pizza wie in Neapel serviert.

 
An diesem Tag herrschte ein wundervolles Wetter, einige der Gäste nahmen bereits Platz auf der 100 Plätze umfassenden Terrasse. Auch drinnen herrschte das pure Leben, so wie ich es in und an Italien liebe.
 
Meine Begleitung und ich entschiedenen uns für die Pizza mit geräuchertem Mozzarella, Tomaten und selbstgemachtem Pesto für 11,50 €, denn in dem Restaurant „Malafemmena“ wird die Pizza traditionell zwei Minuten im 420 Grad warmen, lizensierten neapolitanischen „Forni Valoriani“-Ofen gebacken. Zudem ist das Restaurant Mitglied der „Associazione Verace Pizza napoletana“, einer Organisation mit dem Ziel, die „echte neapolitanische Pizza“ zu schützen.
 
Und dann kam unsere sehnlichst erwartete Pizza mit dünnem Boden und frischen Zutaten, die wir in dieser Form noch nie in Berlin gegessen hatten und uns ein Stückchen Neapel näher brachte.
 
„In Bufala we trust“  – das Motto des Restaurants, „In Malafemmena we trust“ – unser Motto seit diesem Tag. Wir kommen auf jeden Fall wieder, um die anderen Pizzen, andere neapolitanische Spezialitäten und den Mittagstisch in der Woche von 12 bis 16 Uhr zu probieren.
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Malafemmena
Hauptstraße 85
12159 Berlin
 
#Malafemmena #Pizzeria #Pizza #Neapel #Pasta #Friedenau #Hauptstrasse #Berlin
 
Text und Fotos © E. Günther

Oscars der Filmmusik in der Philharmonie Berlin

Was wäre der Angriff des weißen Hais im gleichnamigen Film ohne die berühmte Musik von John Williams? Bestimmt weniger bedrohlich. Die zeitlose Liebesgeschichte zwischen dem Jurastudenten Oliver und der Musikstudentin Jennifer in dem Film „Love Story“ wäre ohne die wunderschöne Musik von Francis Lai bestimmt nicht so herzzerreißend. Die beiden Kunstformen Film und Musik können nicht mehr ohne einander existieren und oft ist die Filmmusik sogar interessanter als der Film und häufig ein Grund, sich einen Film überhaupt erst anzuschauen oder sich an diesen zu erinnern.

Da Filmmusik ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden ist, nahm ich voller Vorfreude am Sonntag, den 21. April 2019, um 20 Uhr im Großen Saal der Philharmonie Berlin Platz.
Der Dirigent des Sinfonie Orchesters Berlin und der Moderater an diesem Abend war Scott Lawton, der seine Sache sehr gut machte, denn er dirigierte nicht nur mit Enthusiasmus und Begeisterung für die Filmmusik, sondern erzählte vor jeder Komposition, von wem die Musik stammt und in welchem Film sie gespielt wird. Sicherlich konnte jeder im Saal die Filmmusik den großen Filmproduktionen zuordnen, doch war ich bei einigen Filmmusik-Stücken (darunter die „Cinema Paradiso“-Musik von Ennio Morricone und die „Il Postino“-Musik von Luis Bacalov) froh, eine Information vorab zu bekommen.
 
Die großartig von dem Sinfonie Orchester Berlin gespielte Filmmusik ließ mich für über zwei Stunden lang die Realität vergessen und schuf vor meinem inneren Auge Furcht einflößende (die „Gladiator“- Musik von Hans Zimmer), harmonische (die „La La Land“- Musik von Justin Hurwitz), romantische (die „Love Story“-Musik von Francis Lai) und nervenaufreibende Bilder (die „Exodus“-Musik von Ernest Gold).
 
Bei zwei Filmen drehte sich eine meiner fünf Begleitungen an diesem Abend zu mir um und erzählte mir, dass sie den folgenden Film zwar nicht gesehen habe, aber die Filmmusik sehr gut kenne, was meine einleitende These nur bestätigt. Die Musik eines Filmes ist oft bekannter und einprägsamer als der Film selbst.
Auch ich wurde während des Konzerts von der Filmmusik dazu inspiriert, mir bald einige Filme anzuschauen: „Moon River“ mit Audrey Hepburn (Musik von Henry Mancini) und „Reise nach Indien“ (Musik von Maurice Jarre).
 
Mein Fazit: Es war gestern ein wunderschöner Abend mit einem sehr talentierten Dirigenten und brillanten Orchester, die jeden Fan von Filmmusik begeisterten. Legendäre Filmmusik-Stücke, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind – z.B. die Filmmusik von Nono Rota in „Der Pate“-Trilogie und die Filmmusik von Howard Shore in „Der Herr der Ringe-Die Gefährten“ – wurden an diesem Abend hervorragend gespielt.
Am Ende wollte das Publikum den Dirigenten und das Sinfonie Orchester Berlin nicht gehen lassen und bekam dafür als Zugabe die Filmmusik aus „James Bond“ (David Arnold) und „Fluch der Karibik (Klaus Badelt und Hans Zimmer). Ich hoffe auf ein weiteres Konzert dieser Art, vielleicht dann mit der Musik aus „Star Wars“.
 
Hier noch einmal die ganze Filmmusik, die in der folgenden Reihenfolge am gestrigen Abend gespielt wurde:
1. Teil
Anatevka – John Williams
Cinema Paradiso – Ennio Morricone
Gladiator – Hans Zimmer
Moon River – Henry Mancini
Exodus – Ernest Gold
Il Postino – Luis Bacalov
Reise nach Indien – Maurice Jarre
Der Pate – Nono Rota
Star Trek – Jerry Goldsmith
 
2. Teil
Da Vinvi Code – Hans Zimmer
Love Story – Francis Lai
Der weiße Hai – John Williams
Herr der Ringe (Die Gefährten) – Howard Shore
Casablanca – Max Steiner
Die Stunde des Siegers – Vangelis
La La Land – Justin Hurwitz
Jurassic Park – John Williams
 
Zugabe: James Bond – David Arnold
Fluch der Karibik – Klaus Badelt und Hans Zimmer
 
Weitere Informationen:
 
 Text und Fotos © E. Günther

 

Memories of Fools – Cirk La Putykas neuer Geniestreich im Chamäleon

Was haben Elvis Presley, ein Hase und ein Torero gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, doch haben sie sich am Samstag, den 6. April 2019, im Chamäleon versammelt, um mit uns das 15-jährige Bestehen des Hotspots für den zeitgenössischen Zirkus unzähliger internationaler Kompanien zu feiern. Seit Jahren gehöre ich zu den begeisterten Stammgästen und habe jede internationale Show besucht, denn schließlich bietet jede Show im Chamäleon dem Zuschauer etwas ganz Besonderes und manche Kompanien kommen ein erneutes Mal wieder, so auch Cirk La Putyka aus Tschechien, die ich bereits im Jahr 2016 mit ihrer Show „Roots“ erleben durfte.

 
Diesmal hatten die neun Darsteller von Cirk La Putyka eine neue Show in ihrem großen Gepäck mit: „Memories of Fools“. In der Show wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der davon träumt, auf den Mond zu fliegen. Der Zuschauer weiß aber nie ganz genau, ob es sich dabei um Traumsequenzen oder Erinnerungen handelt. Aber die Botschaft der Show ist eindeutig: Man sollte allen Widerständen trotzen und seine Träume nicht aufgeben. Die Show „Memories of Fools“ wird wie jede Show im Chamäleon von atemberaubender Akrobatik begleitet.
 
Der vom Mond träumende (oder doch sich an die Mondmission erinnernde) kleine Junge wird von dem Schauspieler Vojtěch Fülep gespielt, der in der Show so viele wichtige Funktionen erfüllt: Schauspiel, Clowning und Puppenspiel. Den Artisten, der im Jahr 2017 für den tschechischen Theaterpreis Thalia für seine außergewöhnliche Performance in der Cirk La Putyka-Produktion „Batacchio“ in der Kategorie „Ballett, Pantomime“ nominiert war, kannte ich bereits aus der Chamäleon-Show „Roots“.
 
Die Frauen waren an diesem Abend zwar in der Unterzahl, doch Solenne Baily (Hand auf Hand, Vertikalseil, Trapez, Flyer) und Šárka Fülep Bočková (Luftring, Strapaten, Tuch, Tanz, Flyer) überstrahlten mit ihrer anmutigen Körperkunst und ihrem Charisma in der Show alles.
Drei weitere Akrobaten habe ich bereits in der Show „Roots“ erleben dürfen. Michal Boltnar (Teeterboard, Paarakrobatik, Gymnastikringe), Daniel Komarov (Teeterboard, Base, Schauspiel) und Jiří Weissmann (Teeterboard, Walking Globe, Paarakrobatik, Tanz) überzeugten mich auch in dieser Show.
Mit Romuald Solesse (Hand auf Hand, Trapez, Zauberei, Clowning, Base, Catcher), Filip Zahradnický (Jonglage, Objektmanipulation, Tanz) und Alexnadr Volný (Cyr Wheel, Walking Globe, Strapaten, Tanz) lernte ich neue talentierte Akrobaten kennen.
 
Die Show war wie jede Show im Chamäleon keine reine Akrobatikshow, Slapstick, modernes Theater, Puppenspiel, Filmsequenzen und die Musik standen genauso im Vordergrund.
Die von Jan Balcar eigens für die Show komponierte Musik passte wie die Faust aufs Auge und bescherte uns viele magische Momente.
 
Mein Fazit: Die Show „Memories of Fools“ ist verspielt, bunt, an einigen Stellen hervorragend überdreht und lädt einen zum Träumen ein. Die Rebellen des tschechischen Zirkus sind wieder da und zwar bis zum 18. August 2019 im Chamäleon.
 
Weitere Informationen zu „Memories of Fools“:
 
Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: Eine große Familienkarte im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum

„Bitte nicht anfassen, bitte nur anschauen!“
Wie oft muss man das vor allem den kleinen Museumsbesuchern sagen – nur, um dann in traurige Augen zu schauen?! Im Labyrinth Kindermuseum ist das alles ganz anders, hier wird das Anfassen und Anprobieren sogar ausdrücklich gewünscht, denn das Museum versteht sich als ein außerschulischer Lern- und Kulturort für Kinder.
Das Museum wurde im Jahr 1997 eröffnet, hat seitdem über 1,5 Mio. Besucher begrüßt und wurde 2018 mit dem European Design Award ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Labyrinth Kindermuseums stehen interaktive Ausstellungen für Kinder von 3 bis 11 Jahren.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit eine große Familienkarte im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? Eine große Familienkarte (bis zu 6 Personen, max. 2 Erwachsene) im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum
Wann? Bis zum 1. September 2019
Wo? Labyrinth Kindermuseum, Osloer Str. 12, 13359 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 16. April 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Weitere Informationen zum Museum:
© E. Günther
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„Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ im Wintergarten Varieté Berlin

Wenn man mich fragt, in welcher Zeit ich gerne gelebt hätte, dann würde ich sofort die 50-er Jahre nennen. Ich stelle mir schon vor, wie ich in einem Petticoat mit gewelltem Haar und roten Lippen zu Rock ’n‘ Roll tanze und Plakate von Elvis Presley anhimmle.
 
Am Samstag, den 30. März 2019, hatte ich die Gelegenheit, in eine musikalische Zeitmaschine zu steigen und im Wintergarten Berlin mich dem wilden Gefühl der Fünfziger Jahre für zwei Stunden hinzugeben, denn der Wintergarten Berlin hat mal wieder einen absoluten Kracher auf die Bühne gebracht: „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ unter der Regie von Frank Müller. Zwar muss ich jetzt nicht mehr schreiben, doch tue ich dies an dieser Stelle, weil ich sonst vor Freude platze.
 
Artistisch gesehen habe ich schon alles auf der Bühne erlebt, daher kann mich nichts mehr ins Staunen versetzen – zumindest dachte ich das bis Samstag Abend. Von meinen Berichten über die Shows im Wintergarten Berlin wisst Ihr, dass ich gerne von meinen Highlights in der Show berichte, doch was soll ich nur nach dieser Show als mein Highlight auswählen?! Für mich waren es die besten Akrobaten, die bis jetzt im Wintergarten Berlin gesehen habe, daher gehe ich hier chronologisch vor, um diesen außergewöhnlichen Talenten gerecht zu werden.
 
Als erstes kam mit Konstantin Mouraviev The Great Pretender auf die Bühne, der endlich abnehmen wollte, um wie der Body Builder auf dem Poster auszuschauen. Doch leider ist er ein tollpatschiger Clown, dem wenig zu gelingen scheint. Aber schließlich erlebt der Fat Man Funny am Rhönrad das Unglaubliche: Er nimmt ab…Bis der Jojo-Effekt wieder einsetzt.
Die ganze Show über hat der Comedian uns zum Lachen und Schmunzeln gebracht, ein unglaublich charmanter und witziger Darsteller.
 
Anschließend wurde es verführerisch: Das Duo Tempo Rouge (Tatiana und Sergi) zeigte in der Luft, wie anmutig und kraftvoll man in der Luft gemeinsam tanzen kann. Dass sie auch am Boden hingebungsvoll tanzen können, bewiesen sie in der zweiten Hälfte mit ihrer Bodenakrobatik-Nummer zur „Dirty Dancing“-Melodie. Die berühmte Hebefigur durfte auch hier nicht fehlen. Ein wunderschöner Moment!
 
Sinnlich und erotisch ging es mit Donet Collazo an den Strapaten weiter. Vor allem in der zweiten Showhälfte stieg die Hitze im Zuschauersaal ins Unermessliche, als sich der Akrobat an der Flying Pole auszog. Zu gerne hätten die Zuschauerinnen hier auf Wiederholungstaste gedrückt.
 
Hula Hoop-Artisten habe ich schon unzählige Male live gesehen, aber es waren bis jetzt immer Frauen. Dass auch ein Mann das so wundervoll umsetzen kann, dies habe ich gestern zum ersten Mal erlebt: Igor Boutorine begeisterte mit seinem charmanten Temperament und seiner dynamischen Nummer. Hula Hoop-Programmpunkte will ich nie mehr anders dargeboten bekommen.
 
Und als ich kurz durchatmen wollte, wurde es wieder heiß und akrobatisch sehr anspruchsvoll. Das Trio Essence, in der ersten Hälfte als Duo, vorführte am Chinesischen Mast ein Programm, das den Zuschauer sprachlos zurückließ. In der zweiten Hälfte der Show war das Trio komplett und begeisterte am Boden mit seiner kraftvollen Eleganz.
 
Vladimir Omelchenko überzeugte uns danach mit einer erstklassigen Rockin‘ Rola Rola-Performance. Zu dem Lied „Mambo No 5“ stiegt er auf mehrere übereinander gestapelte Rollen und das mit einer bewundernswerten Leichtigkeit.
 
Mit Marina Tees kam eine Weltmeisterin der Sportakrobatik auf die Bühne. Schade, dass sie mit ihrer wunderschönen Aerial Hoop-Nummer nur bis Ende März auf der Bühne des Wintergarten steht. Spät trat sie noch mit ihrem Partner Chris Tees auf. Ihre atemberaubende Akrobatik mit den Rollschuhen rief zurecht begeisterte Jubelrufe hervor.
 
Michael Evolution zeigte mit einem Basketball Freestyle, dass er ein großartiger Entertainer ist und unterhielt uns hervorragend.
Mit Pavel Stankevych kam wieder ein akrobatischer Augenschmaus auf die Bühne. Mit Hand-auf-Hand-Akrobatik zeigte er zu Amy Winehouses Lied „Back to Black“ sein unglaubliches Talent.
 
Doch die Akrobatikshow wäre nicht so einzigartig gewesen, wenn es die drei Sänger an diesem Abend nicht gegeben hätte. Die Sänger des Abends, Fannie Wilkens, Keye Katcher und Lenard Streicher (Eigentlich sind es vier Sänger, doch die Sängerin Saudia Young ist an dem Abend leider erkrankt.) brannten mit ihrem Gesang und Entertainment die Bühne nieder. Ich hätte mir sie auch alleine auf einem Konzert anhören können. Mit der Live-Band Twisters (Moe Jaksch, Tom Schwoll, Andy Laaf und Martin Gleitze) sangen sie die Evergreens der Musikrichtung Rock ’n‘ Roll und
Rockabilly und Rhythm & Blues und hatten mich mit ihrem Medley aus „Rocky Horror Picture Show“ am Anfang der Show sofort auf ihrer Seite. Ich liebe einfach diese Musik!
 
Mein Fazit: Der Wintergarten Berlin hat eine berauschende Show auf die Bühne gestellt. Die Akrobaten sind atemberaubend und die Sänger grandios. Die Show „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ läuft noch bis zum 30. Juni 2019 im Wintergarten Berlin und man darf sie einfach nicht verpassen!
 
Weitere Informationen:
 
 
Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther

 

 

Gewinnspiel: 2×2 Karten für „Der Blaue Montag“ – die Comedyshow in den Wühlmäusen

Am Montag, den 3. Oktober 2016, besuchte ich mit einer langjährigen Freundin die Comedyshow „Der Blaue Montag“ in den Wühlmäusen am Theodor-Heuss-Platz.
Den ausführlichen Bericht zu diesem Abend findet Ihr noch einmal hier:
 
„Die Wühlmäuse“ ist ein 1960 von Dieter Hallervorden und einigen Schauspielkollegen, wie z.B. von Wilfried Herbst, gegründetes Kabarett-Theater, das alle zwei Monate an einem Montag die Show „Der Blaue Montag“ veranstaltet, in der Comedians, Kabarettisten, Literaten, Sänger, Satiriker und Akrobaten auftreten.
 
Am Montag, den 1. April 2019, wird es bereits den 199. „Blauen Montag“ geben. Diesmal dabei sein werden: Kaatie Akstinat (Tanz am Seil), The Flying Barbers (Barbershop-Singing, ein meist vierstimmiger à capella-Gesang), Mai Horlemann (Gesang), Markus Jeroch (Literarieté), Klaus Nothnagel (der „Florian Silbereisen des Heimat-Dia-Vortrages“), Yann Yuro (Gedankenleser und Zauberer) und die Hanno Bruhn Gang, die Band des Abends.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 2×2 Eintrittskarten für den „Blauen Montag“ in den Wühlmäusen
Wann? Montag, den 1. April 2019, um 20 Uhr
Wo? Die Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, 14052 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 29. März 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Weitere Informationen:
 
© E. Günther