Taste of Samarkand – Usbekisch essen in Berlin

Ihr erinnert Euch bestimmt noch an den Animationsfilm „Ratatouille“?! Ein ganz strenger Restaurantkritiker wurde endlich glücklich gemacht, als er in einem Restaurant das Gericht seiner Mutter probiert hatte. Diese Kindheitserinnerungen wurden bei mir auch am Samstag, den 4. März 2023, wachgerufen, als ich mit zwei Begleitungen im „Taste of Samarkand“ in Kreuzberg essen war. Da meine Familie in meiner Kindheit mit einer usbekischen Familie befreundet war, hat meine Mutter oft das usbekische Plov-Gericht zubereitet. Und in diese Zeit fühlte ich mich beim Essen in dem Kreuzberger Restaurant zurückversetzt.

Meine zwei Begleitungen und ich bestellten in dem noch nicht so lange in der Oranienstraße existierenden Restaurant, das früher nur mit einem Streetfood-Truck in der Kulturbrauerei seine Fans verwöhnte, drei Samarkand-Platten für jeweils 15€. Auf dem Teller waren angerichtet: Plov (ein traditionelles usbekisches Reisgericht mit Fleisch, Möhren und Zwiebeln), 2 Stück Manty (gedämpfte Teigtaschen mit Spinat), eine Samsa (eine gebackene Teigtasche mit Kürbis) und ein Tomaten-Zwiebeln-Salat. Alles schmeckte gut, aber besonders das Plov-Gericht hat es mir angetan, denn es schmeckte genauso wie bei meiner Mutter.

Mein Fazit: Wer authentische Küche aus Usbekistan essen oder einfach etwas Neues probieren möchte, dem kann ich „Taste of Samarkand“ sehr empfehlen. Die kleine Karte spricht dafür, dass die Gerichte frisch zubereitet werden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr angemessen. Die Kellnerin, die uns an dem Tag bewirtet hat, war sehr freundlich und immer aufgeschlossen. Das nächste Mal werde ich den großen Tisch mit den Teppichen reservieren, um noch mehr das usbekische Gefühl zu verspüren.

Praktischer Hinweis: Im „Taste of Samarkand“ kann man nur bar zahlen.

Adresse: Taste of Samarkand
Oranienstraße 187
10999 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.instagram.com/tasteofsamarkand_berlin/

Text und Fotos © E. Günther

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The Westin Hamburg – eine meisterhafte Architektur und ein atemberaubender Ausblick

Wenn ich früher die zahlreichen Musicals in Hamburg besucht habe, bin ich immer mit dem Schiff zum Musical herübergefahren. Dabei habe ich voller Vorfreude auch auf die Elbphilharmonie Hamburg geschaut. Dass sich in der Elbphilharmonie aber auch ein 5-Sterne-Hotel befindet, war mir nicht bewusst. Dies änderte sich jedoch, als ich Karten für ein Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg am Freitag, den 13. Januar 2023, buchte (siehe mein vorletzter Bericht) und nach einem Hotel suchte.
So kam es, dass ich ein Doppelzimmer für den Zeitraum Donnerstag, den 12.Januar 2023 – Samstag, den 14.Januar 2023, buchte. Eine Erinnerung, die für immer Spuren in meinem Herzen hinterlassen hat.

Das 5-Sterne-Hotel The Westin Hamburg öffnete am 4. November 2016 und befindet sich im außergewöhnlichen Gebäude der Elbphilharmonie. Die Lage ist überwältigend und der Blick direkt auf die Elbe und die HafenCity jeden Stern wert. Auf den Etagen 9 bis 20 gibt es 205 Zimmer und 39 Suiten mit einer Mindesthöhe über der Elbe von 40 Metern. Der Spa-Bereich bietet auf 1.300 Quadratmetern ein 24 Stunden geöffnetes Fitnessstudio mit Personaltrainern und Yoga-Angeboten, einen 20-Meter-Innenpool, zwei Saunen, zwei Dampfbäder, sechs Behandlungsräume und verschiedene Thermal-Einrichtungen. Das Fang & Feld-Restaurant mit authentischer hanseatischer Küche konnten wir leider bei unserem Aufenthalt nicht besuchen, da es gerade renoviert wurde. Dafür haben wir vorzüglich in der BLICK Bar mit Panorama-Blick über die Elbe gespeist: Abendessen mit einem Drei-Gänge-Menü am Donnerstag, den 12. Januar 2023, und ein leichtes Mittagessen (u.a. eine Büsumer Krabben Brioche) am Freitag, den 13. Januar 2023. Die nicht-alkoholischen Getränke (Ich trinke keinen Alkohol.) haben mir genauso wie das Essen sehr gut geschmeckt. Nach dem Essen in der BLICK Bar in der 8.Etage kann man einen erfrischenden Verdauungsspaziergang unternehmen und muss dabei das Hotel nicht verlassen, denn von hier hat man einen Zugang zur Plaza-Ebene um das ganze Gebäude.

Das Wellendesign der Außenfassade des Hotels und der Elbphilharmonie spiegelt sich auch auch auf den Fluren wider: Die Gänge führen in Form eines U zu den Zimmern nach Norden mit Stadtsicht, nach Osten mit Blick auf die Hafencity und zur Südseite über der Elbe. Das absolute WOW-Gefühl erlebt man dann auf seinem Zimmer. Die raumhohen Fenster bieten eine atemberaubende Aussicht. Die Fenstersäulen in den Zimmern sind verspiegelt. Will man frische Hanseluft schnuppern, muss man die kleinen Bullaugen öffnen. Es gehörte morgens zu meinem Highlight die Vorhänge durch einen Knopfdruck öffnen zu lassen und dabei jedes Mal überrascht die Aussicht zu genießen.
Die Zimmer eignen sich auch sehr für frisch verheiratete oder frisch verliebte Paare, denn aus dem Schlafzimmer kann man ins Badezimmer blicken und umgekehrt. Wer aber auf seine Privatsphäre besteht, den darf ich beruhigen: Im Badezimmer befindet sich Jalousien, die man bedienen kann.

Nach dem unvergesslichen Ausblick aus dem Fenster ging dann der Genuss am Frühstückstisch mit Elbblick auf der Restaurant-Ebene im 7. Stock weiter. Das Frühstück überzeugte mit Frische und Reichhaltigkeit. Ich war vor allem von der Omelette- und Spiegeleistation begeistert und ließ mir ein Omelette mit Krabben zubereiten.
Das Hotel bietet zudem einen Wäsche-, einen Concierge- und einen Gepäckservice an.

Mein Fazit: Das Hotel The Westin Hamburg sorgte dafür, dass wir zwei unvergessliche Tage hatten. Wir wurden gastronomisch zum Frühstück, Mittag- und Abendessen verwöhnt. Das Hotelpersonal ist geduldig, kompetent, überaus freundlich und sehr aufmerksam. Die Zimmer bestechen durch ihren puristischen Luxus, damit der Ausblick aus dem Fenster für immer unvergessen bleibt. Wir kommen auf jeden Fall wieder und freuen schon jetzt auf den Spa-Bereich und auf das Fang & Feld-Restaurant.

Adresse: The Westin Hotel
Platz d. Deutschen Einheit 2
20457 Hamburg

Weitere Informationen:
https://www.marriott.com/en-us/hotels/hamwi-the-westin-hamburg/overview/?scid=f2ae0541-1279-4f24-b197-a979c79310b0
https://www.facebook.com/westinhamburg

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Das Kaffeehaus Dallmayr – stilvoller Brunch mit möglicher Kinderbetreuung

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, am Montag, den 26. Dezember 2022, haben wir es uns richtig gut gehen und uns verwöhnen lassen. Wir besuchten den stilvollen Brunch im Kaffeehaus Dallmayr. Seit 2009 gibt es das Kaffeehaus Dallmayr auch in Berlin. Das Kaffeehaus Dallmayr befindet sich im Museum für Kommunikation, das wir leider noch nicht besucht haben.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag serviert das Kaffeehaus von 10 bis 14 Uhr ein edles Brunchbuffet. Wenn man den Brunch mit der ganzen Familie besuchen möchte, aber etwas Zeit für sich braucht, kann man sich während des Besuches auf die kostenfreie Kinderbetreuung von Nikis Kinderclub verlassen – wie übrigens das ganze Jahr über jeden ersten Sonntag (10-16 Uhr) im Monat.

Das Kaffehaus Dallmayr bietet im Innenbereich 80 Sitzplätze. Die Stuckdecke von 1704 verleiht der Lokalität etwas Herrschaftliches. Am Klavier wurde an dem Tag Livemusik gespielt. Die Tische waren mit viel Liebe gedeckt. Jeder hatte an seinem Platz eine Dallmayr-Schokolade.
Das Buffet war sehr schön angerichtet, wir konnten uns vor lauter Gerichte nicht entscheiden und probierten uns durch. Viele Gerichte waren in einem Gläschen. Dazu gehörten: Tafelspitzsülze mit Sauce Tatar, Blumenkohlcreme mit Forellenkaviar, Eismeergarnelen-Cocktail, Spinatsalat mit Honigdressing und Pinienkernen, Bircher Müsli und Obstsalat.
Zudem gab es noch: Räucherlachs, frische Brötchen, Aufschnitt (Salami, Pastrami, Schinken), Cremesuppe von der Schwarzwurzel, Dips, Marmeladen, Schokocreme, Mini-Pecantasche, Plundergebäck (Schoko), Mini-Buttercroissants, Käseplatte und vieles mehr. Rühr- oder Spiegelei (im Preis inbegriffen) gab es auf Bestellung. Im Preis inbegriffen waren auch ein Glas Meistercuvée und Filterkaffee. Das wirklich sehr zuvorkommende und aufmerksame Personal war immer ansprechbar und präsent und hat in zeitlichen Abständen neue Gerichte hingestellt und das Buffet aufgefüllt.

Leider waren wir noch vom dem Weihnachtsessen am Tag zuvor gesättigt und verließen schon um 12 Uhr den Brunch. Um diese Zeit wurde aber gerade der Brunch mit den warmen Gerichten aufgebaut. Wir bekamen nur die ersten Gerichte mit: Weißwurst mit Senf und Hähnchen für die kleinen Besucher. Das nächste Mal werden wir besser vorbereitet sein und länger bleiben, um auch die warmen Speisen zu probieren.

Mein Fazit: Wir waren von der Präsentation der Gerichte, der Vielfältigkeit und dem Service sehr angetan und möchten auf jeden Fall wiederkommen. Außerdem beeindruckt das Kaffeehaus Dallmayr mit einer edlen Kaffeehaus-Atmosphäre und einem österreichischem Charme.
Das nächste Mal möchten wir aber den Brunchausflug mit einem Besuch im Museum für Kommunikation verbinden. Zudem möchten wir unbedingt auch zum Frühstück kommen und/oder bei sonnigem Wetter auf der schönen Terrasse die Kuchen der ansehnlichen Patisserie schlemmen.

Adresse: Kaffeehaus Dallmyr
Leipziger Str. 16
10117 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.dallmayr.com/de/das-kaffeehaus/

Text und Fotos © E. Günther

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Sakari Oramo und Alina Pogostkina in der Elbphilharmonie Hamburg

Meine treuen Blogleser haben es schon längst bemerkt: Ich liebe die Stadt Hamburg und besuche in der Stadt jedes der dort aufgeführten Musicals (u.a. „König der Löwen“, „Die Eiskönigin“, „Pretty Woman“ und „Marry Poppins“). Doch immer, wenn ich in Hamburg war, habe ich auch voller Sehnsucht zur Elbphilharmonie geschaut und ihr versprochen, dass ich sie bald besuchen werde. Und am Freitag, den 13. Januar 2023, habe ich dieses Versprechen eingelöst.

Das Konzerthaus Elbphilharmonie wurde im November 2016 fertiggestellt und wurde sofort zum neuen Wahrzeichen Hamburgs. Die von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfene „Elphi“ (So wird die Elbphilharmonie auch liebevoll genannt.) ist 110 m hoch und liegt in der HafenCity an der Elbe. Auf einem Sockel wurde ein modernes und elegantes Gebäude mit einer unglaublichen Glasfassade errichtet. Die Glasfassade erinnert an Wellen.

In 37 m Höhe kann der Besucher der Elbphilharmonie oder einfach nur ein Bewunderer der außergewöhnlichen Architektur die Plaza besuchen, die für alle öffentlich zugänglich ist. Die Plaza ist sowohl die Zugangsebene für das Foyer der Konzertsäle und als auch für das Hotel Westin, zu dem ich in meinem übernächsten Bericht ausführlich kommen werde.
Man kommt zu der Plaza über eine ca. 80 Meter lange und 21 Meter hohe Rolltreppe (Tube) und eine zweite, kürzere Rolltreppe. Außen bietet die Plaza einen wunderschönen Blick auf Hamburgs Hafen und die Elbe.

In der Elbphilharmonie gibt es einen großen und einen kleinen Konzertsaal und das Kaistudio 1.
Der große und 25 m hohe Konzertsaal liegt zwischen dem 12. und 16. Stock und hat 2100 Sitzplätze und folgt dem Prinzip einer „Weinberg-Architektur“, die auf dem Architekten Hans Scharoun und seinen Entwurf der Berliner Philharmonie basiert. Das bedeutet, dass sich die Bühne leicht versetzt in der Mitte des Konzertsaales befindet. Die oberen Ränge liegen weinbergartig um die Bühne herum. Kein Sitzplatz ist weiter als 30 m vom Dirigentenpult entfernt. Das Orchester spielt mitten im Saal. Im Konzertsaal wird die bestmögliche Klangwirkung dem Besucher geboten.

Am Freitag, den 13. Januar 2023, besuchte ich das Konzert des Dirigenten Sakari Oramo – Chefdirigent des BBC Symphony Orchestra – und der Geigerin Alina Pogostkina. Da ich letztes Jahr die Ballettaufführung „Romeo&Julia“ zu Prokofjews Musik besuchte und von der Musik angetan war, entschied ich mich für dieses Konzert. Außer Sergej Prokofjews Erstes Violinkonzert spielte das Orchester auch die Musik von Dmitrij Schostakowitsch und Leos Janacek. Janáčeks Sinfonietta und Schostakowitschs Kammersinfonie bildeten einen musikalischen und bewegenden Hell-Dunkel-Kontrast.

Mein Fazit: Sakari Oramo und Alina Pogostkina und dem ganzen Orchester merkte man an, dass sie für die Musik und ihre Arbeit brennen. Alle Musiker waren sehr talentiert und spielten mit vollem Körpereinsatz
Zudem ist ein Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg ein besonderes akustisches Erlebnis. Man hört nicht nur die Musik, sondern man spürt sie auch. Auch visuell überzeugt das architektonische Meisterwerk sowohl innen als auch außen. Es war bestimmt nicht mein letztes Konzert in der Elphi.

Adresse: Elbphilharmonie Hamburg
Platz d. Deutschen Einheit 4
20457 Hamburg

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/elbphilharmonie.hamburgEN
https://www.elbphilharmonie.de/de/

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Futurium – Das Haus der Zukünfte

„Wie wollen wir leben?“ Das ist nicht nur eine Leitfrage in unserem Leben, sondern auch das zentrale Thema des Futuriums, dem Haus der Zukünfte, das wir am Samstag, den 7.Januar 2023, mit Freunden aus München besucht haben.
Das Futurium mit dem kostenfreien Eintritt wurde im Jahr 2019 eröffnet und letztes Jahr von mehr als 500.000 Menschen besucht. Direkt an der Spree, zwischen Hauptbahnhof und Reichstagsgebäude, findet Ihr das offene Gebäude mit klaren skulpturalen Formen.
Die Prestigeobjekt der Berliner Architekten Richter und Musikowski entspricht dem Standard eines Niedrigstenergiehauses mit Sonnenkollektoren auf dem Dach.
Das Futurium ist das neue Aushängeschild Berlins und ein Forum für Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Politik in der Hauptstadt. Der Initiator des Projektes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

In dem Haus der Zukünfte findet der Besucher interaktive Ausstellungen zu wichtigen Themen unserer Zukunft: Nachhaltigkeit, Technologie, Klima, Wohnen und Ernährung. In den Ausstellungen kann man sich mit den unterschiedlichsten Zukunftsentwürfen auseinandersetzen. Auf drei Etagen und auf rund 3.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche befindet sich eine Ausstellung mit lebendigen Szenarien, ein Lab zum Ausprobieren und ein Forum für den gemeinsamen Dialog. Im Futurium Lab kann man mit 3D-Druckern, Lötkolben, Lasercuttern etc. selbst experimentieren.

Die interaktive Ausstellung lädt den Besucher zum Nachdenken ein, denn hier hat er die Möglichkeit, seine Zukunftsvisionen zu den Themen Mensch, Arbeitswelt, Städtebau, Natur und Technik zu beleuchten und zu hinterfragen. Wie werden wir später wohnen? Wie werden wir uns in der Zukunft ernähren? Wird eine weitere Zoonose unser Leben dominieren? Welche nachhaltigen Rohstoffe wollen wir zukünftig nutzen?

Mein Fazit: Das Futurium ist ein lehrreiches und spannendes Museum, das innovative und interessante Zukunftsvisionen aufzeigt. In dem Haus der Zukünfte gibt es sehr viel zu entdecken. Die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit und freundlich.
Im Jahr 2022 stand die Mobilität im Zentrum der Dauerausstellung. Ab März 2023 wird sich das Futurium vordergründig mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Demokratie beschäftigen. Welche Auswirkungen werden die Klimakrise, soziale Ungleichheiten, der demografische Wandel und die Globalisierung auf die Demokratie haben? Ich werde also in der zweiten Jahreshälfte das Futurium erneut besuchen und diesmal mir auch den Skywalker, der im Januar wetterbedingt geschlossen war, anschauen. Auch bei meinem nächsten Besuch werde ich anschließend auf jeden Fall einen Kuchen in dem hauseigenen Café schlemmen und später an der Spree spazieren.

Praktische Hinweise: Der Besuch des Futuriums ist weiterhin kostenfrei. Für den Besuch sind keine Zeitfenstertickets notwendig. Dienstags ist das Museum geschlossen. Ich persönlich empfehle das Museum für Kinder ab 10 Jahren.

Adresse: Futurium
Alexanderufer 2
10117 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/futuriumD
https://futurium.de/

Text und Fotos © E. Günther

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Coccodrillo – der hippste Italiener in Berlin

Der 1.Januar ist ein besonderer Tag. An diesem Tag schreiben wir das 1.Kapitel unseres neuen Buches. Also muss man das Neujahr auch besonders begrüßen. Dies taten wir auch am 1.Januar 2023 in dem hippsten Italiener in Berlin: dem Coccodrillo im Weinbergpark.
Schon, bevor wir das Restaurant betraten, wussten wir, dass wir hier richtig sind. Schließlich standen in Großbuchstaben die Wörter „Wild“ und „Sexy“ auf einem Fahnenmast.

Nach dem Betreten des Restaurants kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie Alice im Wunderland fühlt man sich. Wohin soll man hier nur zuerst schauen? Das Coccodrillo wird durch die rote Farbe ganz durchzogen und besticht durch ein extraordinäres Design, das laut den Inhabern an das Norditalien der 60-er Jahre, gepaart mit einem Space Age, erinnern soll. Überall hängen Spiegel und Vintage-Poster, das Geschirr ist mit der Hand bemalen. Leoparden aus Porzellan, ein Bücherregal, detailverliebte Tischlampen – alles wirkt wie nicht von dieser Welt und ist außergewöhnlich.
Selbst die Toiletten stellen eine abgespacede Welt dar. Wir werden von zwei sexuell aktiven Kaninchen mit der Aufschrift „Down the rabbit hole“ begrüßt. Und auch drinnen macht man ganz große Augen. Instagram-Models dürften hier ein paar Stunden verbringen.

Die Speisekarte, von den Coccodrillo-Mitarbeitern liebevoll das „Rocket Menü“ genannt, ist ein Mix aus typisch italienischen Gerichten und aus innovativen Speisen. Antipasti, Pasta, Pizza – hier kommt jeder Liebhaber der italienischen Küche dank des Chefkochs Fabio Fisicaro auf seine Kosten. Die Pizzen im Coccodrillo werden nach neapolitanischer Art und nach 72 Stunden Ruhen des Teigs bei 350 Grad zubereitet. Alle Zutaten sind frisch und die Gerichte hausgemacht. Zudem sind die Preise moderat.

Obwohl wir am liebsten alles probiert hätten, entschieden wir uns für folgende Vorspeisen: Ich aß die sizilianische Vorspeise Arancini di Riso (drei frittierte Risotto-Bällchen mit mildem Caciocavallo-Käse und einer cremiger Trüffelsauce) für 10€. Göttlich, einfach nur göttlich! Meine beiden Begleitungen waren von ihren Vorspeisen ebenfalls ganz angetan: Bruschetta Invernale (geröstetes Brot belegt mit geschmolzenem Provola-Käse und gegrillten Kräuterseitlingen, garniert mit Petersilie und Knoblauchsauce) für 8,50 € und Il Carpaccione (Rindercarpaccio mit Rucola, hausgemachter Balsamico-Essig-Reduktion, Kirschtomaten-Konfit und Parmigiano-Flocken) für 16 €, wobei das eher aufgrund der Portionsgröße als die 1.Hauptspeise meiner Begleitung zu zählen ist.

Und dann kam der Hauptgang, den wir alle drei bestellten: „the famous truffle pasta“, Coccodrillos berühmte Trüffelpasta, mit Trüffel-Mascarpone-Soße und frischem Trüffel aus Italien für 19,50 €. Ein Loblied wäre hier noch untertrieben. Mein Gaumen wurde verwöhnt! Natürlich konnte ich es mir als überzeugte Naschkatze nicht nehmen lassen, den Abend süß abzurunden und zwar mit einem Tiramisu (8 €), das von der Servicekraft mit einem Löffel aus der Form in ein Schälchen gelegt wurde.

Mein Fazit: Das Restaurant Coccodrillo ist ein visuelles Erlebnis. Die Servicekräfte sind sehr zuvorkommend. Das Essen ist fabelhaft und die Preise sind angemessen. Es war ein herzlicher, kulinarisch wertvoller und besonderer Abend am 1. Januar 2023 – so wie es zu Beginn eines neuen Jahres auch sein sollte!
Ich habe schon sehr viele weitere Besuche im Restaurant Coccodrillo in diesem Jahr geplant. Das nächste Mal möchte ich entweder an einem Samstag oder einem Sonntag den Brunch mit den Eggs Benedict, Pfannkuchen und Trüffeleierspeisen besuchen. Zudem möchte ich im Coccodrillo auch mal eine Pizza probieren, vielleicht die Pizza Yung Truffle, und unbedingt die für die Lokalität berühmten Cocktails in busenförmigen Cocktailgläsern schlürfen.

Adresse: Coccodrillo
Veteranenstraße 9
10119 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.bigsquadra.com/
https://www.facebook.com/trattoriacoccodrillo

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Schwanensee, der beliebteste Ballettklassiker aller Zeiten – Kiew Grand Ballett auf Tournee durch Deutschland und Schweiz

Da ich ein sehr großer Liebhaber des Balletts und ein großer Bewunderer von Tschaikowskys Musik bin, stand es für mich sofort klar, dass ich „Schwanensee“ des Kiew Grand Ballett besuchen möchte und dies tat ich auch am Samstag, den 28. Januar 2023, im Admiralspalast Berlin.
Das Kiew Grand Ballett aus der Ukraine gehört zu den erfolgreichsten Tourneetanzkompanien im internationalen Ballett. Unter dem künstlerischen Direktor Alexander Stoyanov beeindruckt das Kiew Grand Ballett seit 2014 auf Tourneen durch die USA, China und Europa. In diesem Jahr ging es nach Deutschland und in die Schweiz und hier zeigte das aufstrebende Tanzensemble Tschaikowskys Meisterwerke „Der Nussknacker“ und „Schwanensee“.

Doch wovon handelt das weltweit berühmte und beliebte Ballettklassiker „Schwanensee“?
Die Geschichte erzählt von dem Prinzen Siegfried, der seinen 21. Geburtstag feiert und nach dem Willen seiner Mutter sich endlich eine Braut suchen soll. Nach dem Fest entdeckt Siegfried im Schlosspark eine Gruppe wilder Schwäne. Besonders angetan ist der Prinz von der Schwanenkönigin. Diese verwandelt sich um Mitternacht in die wunderschöne Prinzessin Odette. Odette wurde vom Zauberer Rotbart verwunschen und kann nur durch den Schwur ewiger Treue und aufrichtiger Liebe befreit werden. Der Prinz schwört ihr daraufhin seine ewige Treue und Liebe. Doch der böse Zauberer Rotbart hat das Paar beim Gespräch belauscht und taucht auf dem Ball mit seiner Tochter Odile in Gestalt der (nun schwarzgekleideten) Schwanenkönigin auf. Der ahnungslose Siegfried hält Odile für Odette und schwört seiner vermeintlichen Liebsten erneut seine Treue. Dies hat zur Folge, dass sein Schwur im Schlosspark aufgehoben wird.
Bedeutet das, dass Odette nun für immer ein Schwan bleiben muss? Oder wird Siegfried seine wahre Liebe noch retten können?

Mie Nagasawa verkörperte in der Ballettaufführung Odette und deren Gegenspielerin Odile. Nagasawa tanzte grazil und anmutig und transportierte mit ihrem gleichzeitig durchtrainierten und zerbrechlichen Körper die Gefühle der verwunschenen Prinzessin Odette. So blieb dem Zuschauer nichts Anderes übrig, als den Schmerz der verzweifelten Liebenden nachzuempfinden. Dass Nagasawa schauspielerisches Talent hat, sah man auch an ihrem Wandel zu Odette. Trat sie als Odile noch unschuldig und zart auf, so war sie als Odette verführerisch und dämonisch.

Die Rolle des verliebten Prinzen Siegfried, der sich von dem bösen Zauberer täuschen lässt, wurde von Viktor Tomashek tänzerisch perfekt umgesetzt. Hohe Sprünge untermalten seine Verliebtheit, die später ohne sein Verschulden falsch gelenkt wurde. Er und Nagasawa waren tänzerisch ein sehr harmonisches Paar.
Auch war ich in der gestrigen Ballettvorstellung sehr von Vitalii Herasymenko, der seine Rolle des Hofnarrs hervorragend ausfüllte, und von Kostiantyn Tsapryka, der den omnipräsenten teuflischen Zauberer tanzte, sehr begeistert.

Das ganze Ballettensemble hat mich an dem gestrigen Abend beeindruckt. Ich durfte eine technische Perfektion und tänzerische Glanzleistung live erleben.
Pas de Trois (Taras Kovshun, Ilona Voloshko, Ide Yumeko), der berühmte Tanz der vier kleinen Schwäne (Mariia Bozhko, Marta Kaliandryk, Polina Makarenko, Ide Yumeko), der spanische Tanz (Oleksandr Lipko, Kseniia Savchenko), der italienische Tanz (Victoria Patronas, Polina Makarenko, Marta Kaliandryk, Maria Bondarenko, Taras Kovshun) und der polnische Tanz (Mykyta Todorevich, Sviatoslav Lipko, Vlad Surdu, Yana Sourkis, Iryna Kharacheban, Ilona Voloshko) – alles wurde mit einer bemerkenswerten Hingabe und einem hohen tänzerischen Anspruch getanzt. Die Choreografien wurden mehr als würdig umgesetzt.

Mein Fazit: Das Kiew Grand Ballet ist eine wirkliche Augenweide und die Balletttänzer besonders talentiert. Tänzerische Höchstleistung gepaart mit einer tragischen Liebesgeschichte im „Schwanensee“ – das werde ich auch bei der nächsten Tournee des Kiew Grand Ballett wieder live erleben wollen.

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/kiewgrandballett
https://kyiv-grand-ballet.business.site/?utm_source=gmb&utm_medium=referral

Text und Applausbilder © E. Günther
Titelbild / 1. Bild © Ksenia Orlova

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Candlelight Concerts by Fever – Hans Zimmers Filmmusik im Meistersaal am Potsdamer Platz

Meine treuen Blogleser wissen, dass ich die Musik von Hans Zimmer, Streichinstrumente und Livemusik liebe. Am Samstag, den 21. Januar 2023, habe ich ein herausragendes Konzert in einer besonderen Location besucht, in dem alle drei Bereiche auf zauberhafte Weise miteinander vereint wurden: das Candlelight Konzert zu Hans Zimmers Filmmusik im Meistersaal.

Die international erfolgreichen Candlight-Konzerte der weltweit führenden Plattform für Live-Entertainment, Fever Originals, fanden schon in über 100 Städten (unter anderem in Paris, New York, Sidney) und auf verschiedenen Kontinenten statt und begeisterten über 3 Millionen Besucher weltweit.
In einem Meer aus Kerzen zeigen die Candlelight-Konzerte ein audiovisuelles Ereignis, mit dem die klassische Musik das Herz jeder Generation erreicht. Dabei spielen die Streichquartette oder die Pianisten – manchmal von Luftakrobaten oder Balletttänzern begleitet – immer an einem außergewöhnlichen Ort und beeindrucken mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen auf ihren Konzerten: moderne Popmusik wie die von Coldplay, Adele und Ed Sheeran; Klassikmusik wie die von Tchaikowsky und Vivaldi; Filmmusik wie die von Hans Zimmer, Jazz und Anime-Soundtracks, und das alles in einer intimen und romantischen Stimmung bei Kerzenschein.

Aus den anfangs genannten Gründen entschied ich mich für das Konzert zu Hans Zimmers Filmmusik. Das Raso Streichquartett um den Cellisten Juan Raso (Juan María Raso Llarás) trat gestern im ehrwürdigen Meistersaal neben dem Potsdamer Platz auf. Der Meistersaal mit seiner langen Tradition war wie geschaffen für diesen wunderschönen Abend. Denn bei dem neoklassizistischen Saal mit Kronleuchtern, einer Deckenhöhe von sieben Metern und Stuckornamenten handelt es sich um das ehemalige Tonstudio von David Bowie, U2, Depeche Mode und Iggy Pop. Bis 300 Personen finden in dem Saal einen Sitzplatz und an dem gestrigen Abend war das Konzert ausverkauft.

Das Raso Streichquartett interpretierte gestern Abend folgende Filmmusikstücke von Hans Zimmer: Time aus „Inception“, Zoosters Breakout aus „Madagascar“, Supermarine aus „Dunkirk“, Honor aus „The Pacific“, A Dark Knight aus „Batman: The Dark Knight“, Wonder Woman Suite, Gladiator Suite, Cornfield Chase aus „Interstellar“, Man of Steel, The Da Vinci Code, Discombobulate aus „Sherlock Holmes“ und am Ende die Fluch der Karibik Suite. Zu meinen musikalischen Höhepunkten zählten A Dark Knight aus „Batman: The Dark Knight“ und die Fluch der Karibik Suite.

Mein Fazit: Das Candlelight-Konzert schuf in einem Meer aus Kerzen eine romantische und intime Atmosphäre und bot den Besuchern eine multisensorische Veranstaltung. Das Publikum war dem talentierten Raso Streichquartett sehr nah und vergaß für 65 Minuten alles um sich herum. Es wurden sehr viele Meisterwerke des musikalischen Genies Hans Zimmer von den vier Musikern gespielt, die mit viel Leidenschaft die Musikstücke interpretierten. Zwischen den einzelnen Stücken kündigte Juan Raso die nächsten Musikstücke an und bewies dabei sehr viel Humor und Charme. Die Zeit ging leider viel zu schnell um.
Am 5. Februar, um 18:00 Uhr und um 20:00 Uhr, spielt das Streichquartett erneut die Filmmusik von Hans Zimmer.

Das war auf jeden Fall nicht das letzten Candlelight-Konzert, das wir besucht haben. Die gestrige Zugabe hat unser Interesse an einem weiteren Konzert geweckt. Mehr wird aber nicht verraten.

Praktische Hinweise: Das Konzert dauert 65 Minuten, ohne Pause. Der Einlass ist 30 Minuten vor Beginn des Konzerts. Ein verspäteter Einlass nach Konzertbeginn ist nicht möglich!

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/concertsbycandlelight
https://candlelightexperience.com/de/

Text und Fotos © E. Günther

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Gewinnspiel: 2×2 Karten für „Der Blaue Montag“ am 6. Februar 2023 – die einzigartige Comedyshow in Die Wühlmäuse

„Die Wühlmäuse“ ist ein 1960 von Dieter Hallervorden und einigen Schauspielkollegen, wie z.B. von Wilfried Herbst, gegründetes Kabarett-Theater, das an einem Montag die Show „Der Blaue Montag“- „das lebende Stadtmagazin“ – veranstaltet, in der Comedians, Kabarettisten, Literaten, Sänger, Satiriker und Akrobaten auftreten.

Am Montag, den 6. Februar 2023, wird es bereits den 212. „Blauen Montag“ geben. Auch diesmal wird Arnulf Rating, der 2019 den Bayrischen Kabarettpreis für sein Lebenswerk erhalten hat, den Abend moderieren. Folgende Acts werden an diesem Abend auch dabei sein: die Lenard Streicher Band, die fetzigen Jazz und Rock’n’Roll spielt; Ü 53, die selbstironischen Artisten beweisen, dass Alter nur eine Zahl ist; Anatoli Akerman, der Starclown im Roncalli-Zirkus, viele kennen ihn aus Tim Burtons „Dumbo“-Neuverfilmung;
Christoph Kuch – Mentalist, der Weltmeister-Mentalmagier; Gordon Brettsteiger, ein Meister des norddeutschen Humors; Christof Spörk, der auf witzige Art und Weise verrückte Musikkaberretist;
Der Wolli, Hamburgs Comedy-Stern und C.Heiland, der musikalische Komiker mit dem Omnichord.
Es verspricht ein krachend lustiger und unterhaltsamer Abend zu werden!

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:

Was? 2×2 Eintrittskarten für den „Blauen Montag“ in den Wühlmäusen
Wann? Montag, den 6.Februar 2023, um 20 Uhr
Wo? Die Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, 14052 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 29. Januar 2023, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!

Text © E. Günther
Foto © Maulhelden Büro

„Hedwig and the angry Inch“ im Renaissance-Theater Berlin – das grenzüberschreitende Kultstück

Das Stück „Hedwig and the Angry Inch“ ist Kult. Am Off-Broadway von Peter Askin, Susann Brinkley und James B. Freydberg am Jane Street Theatre produziert und dort am 14. Februar 1998 uraufgeführt, hat es schon längst auch in Deutschland unter der Regie von Guntbert Warns einen Legendenstatus erreicht. Davon konnte ich mich am Freitag, den 30.12.2022, im Renaissance-Theater selbst überzeugen.

Doch wovon handelt „Hedwig and the angry Inch“?
Das Stück handelt von dem jungen und homosexuellen Hansel, der in der DDR aufwächst. Hansel verliebt sich in einen amerikanischen Soldaten und begleitet ihn in die USA. Doch vorher muss sich Hansel zu Hedwig umoperieren lassen. Aber die OP misslingt, ein kleines Überbleibsel bleibt: the angry Inch. In den USA trennt sich das Paar.
Erneut verliebt sich Hedwig, diesmal in Tommy. Hedwig greift Tommy unter die Arme und lehrt ihn alles über den Rock und das Schreiben von Songs. Mit Hedwigs Unterstützung und ihren Songs wird Tommy ein Star und verlässt daraufhin Hedwig.
Hedwig gibt nicht auf und geht mit ihrer Punk-Band „The Angry Inch“ und ihrem neuen Mann Yittzhak auf Tournee.

Sven Ratzke spielt Hedwig. Oder ist Sven Ratzke Hedwig? Das konnte ich nicht mehr eindeutig beantworten, denn Sven Ratzke spielt nicht diese Rolle, er lebt sie. Mit blonder Mähne und viel Schminke, in einem schwarzen Minikleid, mit lauter und rockiger Stimme und mit einem vulgären Mundwerk begeisterte die Kunstfigur Hedwig jede Generation im Saal. Wir erlebten ein bombastisches Rockkonzert und schmunzelten über obszöne Gesten und Witze. Dabei wurde Hedwig von Itzhak (Noelle Haeseling) und ihrer Band „The Angry Inch“ begleitet. Punk, Glamrock und sehr viel gute Laune – Hedwigs „Schnecken“ konnten auf ihren Stühlen nicht still sitzen. Die Botschaft war klar: Wir alle, unabhängig von unserem Geschlecht, unserer Religion, unserer Hautfarbe und unserer sexuellen Orientierung, suchen nach Anerkennung und nach der bedingungslosen Liebe.

Mein Fazit: Ein Musical? Ein Rock-Konzert? Auf jeden Fall ein Kultstück! Geschlechtsspezifische und sexuelle Grenzen werden einfach gesprengt, denn wir sind alle eins: Menschen, die in „Hedwig and the angry Inch“ nicht nur eine fetzige Musik erleben, sondern eine Kultfigur, die von dem Kultdarsteller Sven Ratzke verkörpert wird. Das nächste Mal könnt Ihr Hedwig am 28. April 2023 live im Renaissance-Theater erleben.

Adresse: Renaissance-Theater
Knesebeckstraße 100
10623 Berlin

Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/RenaissanceTheater
https://renaissance-theater.de/

Text und Fotos © E. Günther

Foto © E. Günther
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