„Die Alternative Wahrheit“ in Die Stachelschweine im Europa-Center

 

„Fake News“ war einer der Favoriten auf des Unwort des Jahres 2017. Der Begriff „alternative Fakten“ ist es schließlich geworden – ein Begriff, der von Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conways in der CNN-Sendung „Meet the Press” geprägt wurde. Was ist heutzutage noch wahr und was hat sich die Presse nur ausgedacht?
Die Stachelschweine, das erste politische Nachkriegskabarett in Deutschland, geht wieder mit der Zeit und der politischen und medialen Entwicklung und bringt mit „Die Alternative Wahrheit“ eine Satireshow der Extraklasse auf die Bühne.
 
Am Freitag, den 16. Februar 2018, nahmen wir in dem traditionsreichen Theater im Untergeschoss des Europa-Centers, das 331 Sitzplätze im Parkett und an Tischen bietet, Platz und freuten uns auf die Show von Klaus-Peter Grap und Dirk Bublies und ich darf schon einmal vorab verraten, dass meine großen Erwartungen nicht enttäuscht wurden.
 
Der neue Clou der Stachelschweine beschäftigt sich mit allen Themen, die in Deutschland aktuell sind: Erdogan, Terrorismus, Helikopter-Eltern, Flüchtlinge, Nordkorea, Putin und Trump und die Wohnungsnot.
Björn Geske, Kristin Wolf und Daniel Kröhnert zeigen zwei Stunden lang, was gutes Kabarett bedeutet: Egal, ob musikalisch oder darstellerisch – wir wurden zwei Stunden lang exzellent unterhalten.
 
Zu meinen Lieblingsszenen gehörte die Interaktion zwischen einer Sozialarbeiterin und einem gewaltbereiten Jugendlichen, der viel zu gut davonkommt. Der zweite Höhepunkt befasste sich mit den Flüchtlingen, die „endlich schwimmen lernen müssen“. Ein Blick auf die verschiedenen Schichten und Personengruppen und deren Meinungen zu den Geflüchteten sorgte für viele Lacher und tosenden Applaus. Und die Szene, in der sich Angela Merkel und Ursula von der Leyen ein Zimmer im Altersheim teilen, begeisterte auch das Publikum.
 
Mein Fazit: „Die Alternative Wahrheit“ ist eine sehr gelungene Gesellschaftssatire, die einen Sketch nach dem anderen bringt und das Publikum sehr gut unterhält. Ein Must-See, nicht nur für die politisch Interessierten!
 
Kontakt: Die Stachelschweine
im Europa-Center
Tauentzienstraße 9
10789 Berlin
030/261 47 95
 
Weitere Informationen:
 
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© E. Günther

 

 

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Zwei Gewinnspiele in einem – Cavewoman und Caveman

Schon Charlie Chaplin wusste: „Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.“. Und damit meine treuen Blogleser einen wundervollen Tag erleben können, verlose ich gemeinsam mit dem Admiralspalast Berlin (Studio)

 
2 x 2 Karten für die Show Cavewoman am Donnerstag, den 8. März 2018 (Frauentag)
 
und
 
2 x 2 Karten für die Show Caveman am Sonntag, den 11. März 2018.
 
Cavewoman – Praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners
In der auf Emma Peirsons „Defending the Cavewoman“ basierenden Soloshow klärt CAVEWOMAN Heike (die erste deutsche Cavewoman-Darstellerin Ramona Krönke) auf eine ironische Art und Weise die zu früh erschienenen Hochzeitsgäste über das Funktionieren einer Mann-Frau-Beziehung auf und gibt ihnen praktische Tipps zur Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners. „Wenn Männer so gute Liebhaber wären, wie sie denken, hätten die Frauen gar keine Zeit mehr, sich die Haare zu machen.“
Cavewoman gehört zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows in Deutschland und wird fast zwei Stunden lang deine Lachmuskeln zum Beben bringen.
 
Caveman – „du sammeln, ich jagen“
Witze über die Unterschiede zwischen Frauen und Männern – eigentlich dachte ich, man hätte schon alles zu diesem Thema gehört. Doch als ich die Show „Caveman“ vor einem Jahr besucht habe, wurde ich eines Besseren belehrt.
In der Soloshow CAVEMAN schneidet der Darsteller Karsten Kaie verschiedene Themen an: u.a. die Entwicklung seiner Beziehung zu Heidi, die sich wie jede Beziehung im Laufe der Jahre veränderte, die unterschiedlichen Charaktereigenschaften bei Mann und Frau und die Veränderung des Männerbildes, die noch heute oft zu Identitätsproblemen bei dem männlichen Geschlecht führt. Die genannten Themen versucht der Akteur mit der unterschiedlichen Rollenzuweisung bei Mann und Frau zu Zeiten des Neandertalers zu erklären und spart dabei nicht mit Ironie.
 
Man könnte annehmen, dass dieses Thema über die Unterschiede zwischen Mann und Frau einen nicht mehr packen könnte, doch lagen viele im Publikum – auch ich – oft vor Lachen auf dem Boden. Das liegt daran, dass die Theaterdarsteller sowohl die Frau als auch den Mann perfekt nachahmen und die Situationen darstellen können, mit den wir uns alle identifizieren können.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? Jeweils 2×2 Karten für die Show Cavewoman oder Caveman
Wann? Am Donnerstag, den 8. März 2018 (Cavewoman) oder am Sonntag, den 11. März 2018 (Caveman)
Wo? Admiralspalast (Studio), Friedrichstrasse 101, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag kommentieren, ob Ihr Karten für Cavoman oder Caveman haben wollt!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 28. Februar 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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© E. Günther

Richard O’Brien’s Rocky Horror Show – das schrillste Musical wieder auf Tournee

Strapsen, Konfetti, Wasserpistolen, Toilettenpapier – an was denkt Ihr da sofort? Richtig, an Richard O’Brien’s „Rocky Horror Show“, das Musical mit der verrücktesten und gleichzeitig liebenswertesten Fangemeinde.

Und nun tourt das audiovisuelle Musicalerlebnis wieder durch Deutschland und am Samstag, den 27. Januar 2018, habe auch ich den legendären Time Warp im fast auf den letzten Platz gefüllten Admiralspalast getanzt.
Die Fan-Community war genauso gut vorbereitet wie bei meinem letzten Besuch des Musicals vor vielen Jahren: Spielkarten, Zeitungen, Konfetti, Wasserpistolen, Toilettenpapier – alles hatte sie dabei. Wir gehörten zu den wenigen Fans, die an diesem Abend nicht verkleidet waren. Es versprach also ein schräger und kultiger Abend zu werden.
Der Erzähler an diesem Abend war Sky Du Mont, der charmante Gentleman unter den deutschen Schauspielern. Trotz der obligatorischen „Laaaaangweilig“- und „Buuuuuh“-Rufe, die jeder Rocky Horror Show-Fan perfekt beherrschen muss, blieb Du Mont charmant wie immer und bewies mal wieder mit seinem spontanen und schlagfertigen Humor, warum er zu den beliebtesten Schauspielern Deutschlands gehört.
Er begleitete uns durch die ausgefallenste Geschichte in einem Musical: Das frisch verliebte und verlobte Paar Brad und Janet bleibt in einer regnerischen Novembernacht mit ihrem Auto auf einer einsamen Landstraße liegen und gerät so in das Schloss des exzentrischen und sexbesessenen Dr. Frank’n’Furter vom Planeten Transsexuell der Galaxie Transylvania, der ihnen eine Welt der verbotenen Lüste zeigt, in der sie viel über sich selbst erfahren. Dort lernt das anfangs noch schüchterne Paar viele verrückte Lebewesen kennen, darunter auch den blonden und muskelbepackten Rocky, der von Frank’n’Furter in erster Linie zum sexuellem Vergnügen erschaffen wurde. Wo sind da nur Brad und Janet hineingeraten und können sie ihren Prinzipien und einander treu bleiben?
Die Musik berührte mal wieder jede Pore der eingefleischten Fans: Beim legendären Lied „The Time Warp“ schüttelten wir enthusiastisch unsere Hüften und sangen lautstark mit. Das emotionale Lied „I’m going home!“ entlockte mir die ein oder andere Träne. Es war ein ekstatischer Glam Rock-Abend!
Die treuen Fans wussten den ganzen Abend, was zu tun war, an welchen Stellen man die anderen Fans mit der Wasserpistole nass spritzen und wann man das Toilettenpapier zu werfen hatte. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Der Mitmachkult in diesem Musical findet man nirgendwo sonst so ausgeprägt.
Aber natürlich kann diese schrille Geschichte nur von einem hervorragend ausgesuchten Cast getragen werden und der Cast war bis in die kleinste Rolle perfekt zusammengestellt. Am meisten begeistert haben mich die Hauptdarsteller an diesem Abend: Gary Tushaw, Sophie Isaacs und Felix Mosse.
Für Gary Tushaw scheint die Rolle des exzentrischen Frank’n’Furter wie auf den Leib geschnitten worden zu sein. Mit seinen Strapsen und seinen langen Beinen wirkt der kühle Blonde diabolisch und verführerisch zugleich und überzeugte auch gesanglich in jeder Minute.
Sophie Isaacs hat mich an dem gestrigen Abend vollkommen in ihren Bann gezogen. Die Darstellerin hat nicht nur eine voluminöse Stimme, sondern überzeugt wie Felix Mosse auch darstellerisch. Beide verkörpern sehr glaubwürdig das unschuldige Paar Brad und Janet, das sich im Laufe der Geschichte sexuell befreit.
Das Musical präsentiert eine zeitlose Geschichte der sexuellen Befreiung und der körperlichen Selbstbestimmung. „Don’t dream it – Be it!“ Warum auch nicht?! Du darfst alles sein, was du dir erträumst.
Alles an diesem Musical ist ein Kult: die Fans, die begeistert mitsingen, mittanzen und mitspielen; die Ohrwurmlieder, die bizarre und vulgäre Geschichte und die Darsteller, die in ihren Rollen aufgehen. Das Musical ist ein Phänomen, das man wenigstens einmal in seinem Leben live erleben muss. Bis zum 10. Februar 2018 hast du im Admiralspalast dazu die Gelegenheit. Danach zieht das Musical nach Stuttgart und München weiter.
Weitere Informationen zum Musical:
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Grindhouse-Homemade Burgers – the coolest burger in the jungle

Berlin ist ein Großstadtdschungel, ein Dschungel voller cooler Burgerläden. Doch es gibt immer einen Burgerladen, der on the top ist und diesen habe ich am Samstag, den 6.Januar 2018, gefunden: Grindhouse-Homemade Burgers in der Kollwitzstraße.
 
Zum Glück haben wir reserviert, denn auch andere hatten dieselbe Idee wie wir. Im Laden befanden sich Menschen aus unterschiedlichen Gruppen: Familien, junge Männer, Pärchen und englischsprachige Touristen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung – und das schon zur Mittagszeit.
 
Wir bestellten alle den Burger Trüffel Heaven für 11,90 Euro, der folgende himmlische Zutaten beinhaltet:
Trüffel Entrecôte Beef, Tomate, Babyspinat, Zwiebeln, sautierte Champignons, Gruyère, Grindhouse Sauce, getrüffeltes Brötchen.
Das Fleisch war genau richtig zubereitet (wir bestellten medium und durch) und die Zutaten waren frisch. Zusätzlich orderten wir noch knusprige Pommes mit Trüffel Öl und mit Parmesan für 5,90 Euro. Unser Essen war nicht nur geschmacklich ein Gedicht, sondern auch visuell ein Hingucker.
Und auch die Servicekraft war sehr freundlich und geduldig.
 
Mein Fazit: Wir haben the coolest burger in the jungle gefunden und kommen definitiv wieder. Es müssen schließlich noch weitere Burger probiert werden, denn man kann noch unzählige andere Burgerkreationen à la carte bestellen oder selbst zusammenstellen. Eine Reservierung ist unabdingbar.
 
Adresse: Grindhouse-Homemade Burgers
Kollwitzstraße 50
10405 Berlin
030 44308353
 
Weitere Informationen zum Burgerladen:
 
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© E. Günther

 

Sticks’n’Sushi – der kulinarische Hotspot in der Potsdamer Straße (Berlin)

Wie meine fleißigen Blogleser bereits wissen, esse ich sehr gerne Sushi und Fisch und erkenne daher recht schnell, ob es sich bei dem servierten Sushi um eine gute Qualität handelt. Da bereits viele meiner Bekannten von dem Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße geschwärmt hatten, schlug ich meinem Papa vor, seinen Geburtstag im November dort zu feiern, um herausfinden, ob das Restaurant zurecht ein Hotspot ist.

Das Restaurant Sticks’n’Sushi ist auch in Kopenhagen und in London vertreten und erfreut sich auch in den anderen beiden Städten sehr großer Beliebtheit. Im Jahr 2017 eröffneten die Dänen Kim Rahbek und Thor Andersen schließlich ihr Restaurant auch endlich in Berlin und blieben ihrem Konzept treu, indem sie japanisches Essen mit nordischen Aromen und einem eleganten, aber schlichten, Design im Restaurant verbinden. Song Lee aus Seoul (Südkorea) ist für die Zubereitung der innovativen Speisekreationen verantwortlich. Das Restaurant erstreckt sich auf zwei Etagen, die Räume sind sehr groß. Die Servicekräfte sind sehr zuvorkommend, nehmen gleich beim Eintritt die Garderobe entgegen, bringen ein frisches Handtuch mit Zitrusduft für jeden Gast an den Tisch und sind auch so jederzeit ansprechbar.

An dem Abend bestellten wir folgende Gerichte als Vorspeisen: Kobu Kataifi für 13 Euro (Wolfsbarsch, Chunky Wafu, Kataifi und Frühlingszwiebeln), Mixed Emotions für 25 Euro (Nigiri: Lachs, Tuna, Gelbflossenmakrele und Garnele; Maki: Pink Alaska, Spicey Tuna und Gypsy Roll; Sticks: Schweinebauch, Hähnchen mit Chili und Teriyaki und Hähnchenfleischbällchen; Edamame mit Meersalz) und Black Cod Daikon für 16 Euro (misomarinierter schwarzer Kabeljau, Avocado, Frischkäse, rote Zwiebel, Masagno, Shiso, Spargel und Rettich).

Alle Vorspeisen waren sehr gut und frisch zubereitet und waren ihren Preis wert. Nach diesen interessanten Kreationen waren wir eigentlich schon gesättigt, doch erwartete uns noch das Hauptgericht: Jungle Fish für 19,80 Euro. Die große Portion Salat überzeugte durch die Frische und durch die Kombination vieler leckerer Komponenten, die zusammen eine Geschmacksexplosion ergaben: gegrillter Lachs, flambierter Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame, Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und Miso Senf Dressing.

Der geschmacklich hochwertige Abend wurde von dem Marcel Chocolate Cake für 13,50 Euro abgerundet, der mit Scholadenperlen garniert war.

Mein Fazit: Das Restaurant ist zurecht ein Hotspot. Wir waren an dem Abend so von den innovativen und sehr gut zubereiteten Gerichten und dem freundlichen Service begeistert, dass wir auch Mamas Geburtstag im Januar in diesem Restaurant feierten. Allerdings sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren.

Weitere Informationen zum Restaurant:
http://www.sticksnsushi.berlin/
https://www.facebook.com/sticksnsushide/

Kontakt: Sticks’n’Sushi
Potsdamer Straße 85
10785 Berlin
030 88789416

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© E. Günther

 

 

 

Neues Jahr, neues Gewinnspiel, neues Glück

170530_Wintergarten_SayonaraTokyo_Plakat_DinA3_2-page-001Liebe Blogleser,
frohes neues Jahr! Für das Jahr 2018 wünsche ich Euch nur das Beste!
Und um Euch das neue Jahr zu versüßen, verlose ich zusammen mit dem Wintergarten Berlin 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! am Mittwoch, den 24. Januar 2018!
 
Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Und nun habt Ihr die Möglichkeit, die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, zu entdecken. Über zwei Stunden lang erlebt Ihr ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug erscheint, der wird bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der Euch Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher bringen wird.
Natürlich durften auch in dieser schillernden Show des Wintergarten, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint, keine talentierten Artisten fehlen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß!
Wann? Am Mittwoch, den 24. Januar 2018, um 20 Uhr!
Wo? Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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© E. Günther

Oh Dio Mio – die italienische Dinner-Musical-Komödie im Queens 45 BC

Nachdem ich in den letzten Tagen bereits eine Veranstaltung für mein Herz („Der kleine Prinz“), für meine Augen und Ohren („Ballet Revolución“), für meine Seele („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“) besucht hatte, war es an der Zeit, meinen Gaumen und meine Lachmuskeln zu verwöhnen. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein sehr großer Fan der italienischen Kultur. Ich liebe einfach Italien, die Menschen, die italienische Musik und natürlich das italienische Essen. Es musste also eine himmlische Fügung sein, dass ich am Freitag, den 29. Dezember 2017, die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ besuchen konnte, denn hier wird alles, was ich an Italien liebe, in einer Show vereint.

Doch zuerst muss ich Euch genau den Veranstaltungsort vorstellen, in dem ich gestern zum ersten, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal war:
Das Queens 45 BC ist eine originale 20-er Jahre-Eventlocation in Berlin. In der zugleich sehr edlen aber auch rustikalen Location werden Hochzeiten, Konferenzen, große und kleine Events und Workshops veranstaltet. Quenns 45 BC besteht aus einer rustikalen Berliner Destille mit einem großen Tresenbereich und verschiedenen Bildern aus den Goldenen Zwanzigern und den Dreißigern, darunter von Marlene Dietrich; einer Champagner Bar mit Kronleuchtern im Art-Déco-Stil und lederbezogenen Bänken, einem eleganten Grünen Salon mit Parkettboden und dem großen Saal.
In dem großen Saal, einem originalen 20-er Jahre-Ballsaal mit langen Tafeln, sehr hohen Decken und Kristall-Kronleuchtern fand auch unsere Show statt.

Um 18 Uhr, eine Stunde vor Showbeginn, wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit einer Fliege zu der schön gedeckten Tafel geführt. Wir saßen am Tisch 12 und hatten eine wundervolle Sicht auf die Bühne. Die Vorspeise, eine gegrillte Gemüse-Variation an Rucola-Salat, stand schon für jeden Gast bereit.
Nach der ersten Stärkung setzten wir uns mit der Abfolge des mediterranen Showmenüs des Chefkochs „Signore Matteo“ auseinander: In der Pause sollte es den Hauptgang, Pasta Duo (Penne Bolognese und Ricotta-Spinat Ravioli), geben. Nach der Show würden wir das Dessert Trio (Panna Cotta al Limone mit Mini-Cannolo und Praline) serviert bekommen.
Kurz vor der Show kam Claudio Maniscalco, der Ideengeber für die Show und der Texter der Showsongs, auf die Bühne, begrüßte das Publikum und stimmte es auf die Show ein.

„Oh Dio Mio“ handelt von dem Pfarrer Paolo, der aus dem Vatikan verbannt und in das kleine Dorf Monte Pellegrino strafversetzt wurde, weil er die vatikanischen Regeln nicht konsequent umsetzte. Dort begegnet Paolo Peppina seiner Jugendliebe, die einst sein Herz verschmäht hat und ihn aber jetzt zurückhaben möchte. Wird es ihr gelingen, das Herz des Pfarrers zu erobern? Und welche Rolle spielt dabei das Ehepaar Giuseppe und Isabella?

Padre Paolo wird sehr überzeugend von Claudio Maniscalco, dem Darsteller aus vielen beliebten TV-Formaten, verkörpert. Die Beichten der Dorfbewohner findet er langweilig, während die Beichten im Vatikan höchst interessant waren. Paolo ist nur Pfarrer geworden, um seine Jugendliebe Peppina zu vergessen. Und ausgerechnet jetzt begegnet er ihr. Als Zuschauer nimmt man ihm den inneren Konflikt ab, schließlich ist er nicht nur ein Pfarrer, sondern noch immer ein Mann.

Pascale Camele hat mich in ihrer Rolle der heißblütigen Peppina an diesem Abend begeistert. Sie spielt perfekt die verführerische und kokette Sirene, die mit allen Reizen, die eine Frau zu bieten hat, den „armen“ Paolo verführen möchte. Auch stimmlich beeindruckt Pascale Camele auf ganzer Linie, aber schließlich hat die Darstellerin auch schon viele namhafte Musicalrollen gespielt, darunter Sally Bowles im Musical „Cabaret“.

Das absolute Schmuckstück an diesem Abend war für mich Susanna Capurso, die vielen als Sabrina Scholz aus der „Lindenstraße“ bekannt ist. Sie geht in ihrer Rolle der temperamentvollen und eifersüchtigen Ehefrau Isabella auf. Stellt man sich eine typisch italienische Ehefrau vor, so hat man genau diese Figur vor Augen. Nach der Show musste ich daher meine persönliche Begeisterung der Musicaldarstellerin unbedingt mitteilen. In diesem kurzen Gespräch zeigte sich Susanna Capurso von einer sehr sympathischen Seite.

Für viele Lacher an diesem Abend sorgte Santiago Ziesmer in seiner Rolle des stellvertretenden Vize-Stellvertreters Giuseppe, der wie eine „lahme Ente“ läuft, seine Frau Isabella zwar liebt, aber ihre Kochkünste (und das von einer Italienerin) im Geheimen ablehnt. Der Name Santiago Ziesmer ist vielen ein Begriff, denn er ist nicht nur die Synchronstimme von Spongebob, sondern spielt auch in vielen Theaterstücken mit.

Die amüsante Handlung wird von einer vierköpfigen Live-Band musikalisch begleitet.
Zu dem Cannoli Quartett gehören: Tobias Bartholmeß/Bijan Azadian (Piano), Paolo Eleodori (Drums), Matthias Hlebaroff (Bass/Gitarre), Harald Bendzko (Saxophon/Flöte).
Die Kompositionen von Simon Bertling und Christian Hagitte passen zu der musikalischen Show wie die Faust aufs Auge.

Mein Fazit: Es war eine höchst amüsante Show mit überzeugenden Darstellern, einem gut zubereiteten mediterranen Essen, schönen Stimmen und passender Livemusik. Meine Lachmuskeln und mein Gaumen wurden ausreichend verwöhnt. Die Dinnershow könnt Ihr noch am Samstag, den 20. Januar 2018, um 19 Uhr im Queens 45 BC besuchen. Der Eintritt zur Show inklusive einem Drei-Gänge-Menü kostet 49 Euro.

Adresse: Queens 45 BC
Königin-Elisabeth-Strasse 45
14059 Berlin

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort:
https://www.queens45.de/
https://www.facebook.com/queens45bc/

Zusätzliche Informationen zur Show:
https://www.italo-shows.de/

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© E. Günther

 

 

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – der alljährliche Märchenklassiker im Friedrichstadt-Palast

Was gehört für Euch zum Winter in Deutschland? Im Schnee spielen? Kekse backen? Einen Weihnachtsmarkt besuchen? Glühwein trinken? Oder mit der Familie zusammen sitzen und bei interessanten Gesprächen üppig essen? Für mich ist es der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nach der gleichnamigen Erzählung der tschechischen Schriftstellerin und Märchensammlerin Božena Němcová , der immer pünktlich zur Winterzeit im Fernsehen läuft. Und wie letztes Jahr machte der Friedrichstadt-Palast aus dieser Tradition auch dieses Jahr etwas Besonderes. Aber diesmal, am Donnerstag, den 28. Dezember 2017, durfte ich ein Teil dieses besonderen Erlebnisses sein.
 
Um 18.30 Uhr wurden die Türen des Friedrichstadt-Palastes geöffnet und gleich strömten begeisterte Liebhaber des Films ins Foyer, mit glitzernden Augen und rosa Wangen, was sicherlich an der Freude auf ihren Lieblingsfilm lag.
Und um 19.30 Uhr war es endlich soweit: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf einer großen Leinwand, ca. 1,5 Stunden lang.
 
Doch worum geht es eigentlich in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, dem tschechischen Märchenklassiker aus 1973, der noch heute ein Teil der deutschen Kultur ist?
Die Waise Aschenbrödel wohnt nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer strengen und kaltherzigen Stiefmutter, die das Gut von Aschenbrödels Vater an sich gerissen hat. Die Stiefmutter und ihre leibliche Tochter Dora behandeln Aschenbrödel wie eine Magd und geben ihr stets körperlich anstrengende Arbeiten.
Im Winter kommen der König und die Königin zu Besuch auf das Gut. Doch der Prinz, den Dora unbedingt heiraten will, geht lieber währenddessen auf die Jagd. Dort begegnet Aschenbrödel dem Prinzen zum ersten Mal, in ihrer zerrissenen Arbeitskleidung.
 
Dora und ihre Mutter wurden nach einer List der Mutter auf den Hofball eingeladen und wollen Aschenbrödel nicht mitnehmen. Knecht Vinzek wird in die Stadt geschickt, um für die Damen teure Kleider und Schmuck zu besorgen. Auf der Rückfahrt fallen ihm drei Haselnüsse in den Schoß. Die Nüsse bringt er Aschenbrödel mit, da sie sich von ihm gewünscht hat mitzubringen, was ihm „auf dem Weg vor die Nase kommt“. Doch die Nüsse sind verzaubert. Schafft es Aschenbrödel mit ihrem wunderschönen und freundlichen Wesen, mit den drei verzauberten Nüssen und ihren tierischen Freunden das Herz des Prinzen zu erobern?
 
Das Besondere an diesem Abend war, dass der Film auf der Kinoleinwand von dem großen Orchester „Deutsches Filmorchester Babelsberg“ unter der Leitung des international bekannten Filmmusikspezialisten Helmut Imig begleitet wurde, der unsere vom Tschechen Karel Svoboda komponierten Lieblingsmelodien aus dem Filmklassiker live spielte, ein Gänsehautgefühl.
Vor allem die Melodie, zu der Aschenbrödel auf ihrem Pferd durch den Schnee reitet, zauberte dem Publikum ein glückseliges Lächeln ins Gesicht. Und einige wischten sich bei der Melodie des Liedes „Küss mich, halt mich, lieb mich“ ihre Tränen weg, denn das Märchen erzählt von der einen wahren Liebe und daran glauben wir schließlich alle.
 
Am 29.12.2017 könnt Ihr in Essen und am 13.03.2018 in Frankfurt/Main diesen märchenhaften Abend erleben. Und die Berliner dürfen jetzt ein Jahr warten, bis sie wieder das folgende Rätsel lösen dürfen:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“
 
Hier könnt Ihr die Tickets für die nächsten Veranstaltungen bestellen:
 
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© E. Günther

Ballet Revolución – die entfesselte Tanzkunst Kubas wieder auf Tournee

Nach vier umjubelten und ausverkauften Tourneen, bei denen ich diese grandiose Show schon einmal bewundern konnte, kommt Ballet Revolución mit einer neuen Show wieder nach Berlin.
Nach dieser Ankündigung habe ich förmlich gespürt, wie mein Puls gestiegen ist, wie mein Herz schneller geschlagen hat und meine Beine auf einmal ein tänzerisches Eigenleben entwickelt haben. Ich musste also dem Lockruf des Admiralspalastes, dem Austragungsort dieser energiegeladenen Tanzshow, erneut folgen und das tat ich auch am Mittwoch, den 27. Dezember 2017.
 
Bei „Ballet Revolución“ handelt es sich um KEINE Ballettshow. Sicherlich gibt es viele Ballettelemente, die die Tänzer anmutig zeigen, doch besteht die Tanzshow aus vielen anderen Tänzen: Salsa, Tango, Streetdance, Hip Hop, Contemporary, afrikanische Tanzelemente. Mal sind alle Tänzer auf der Bühne und bilden eine synchrones Bild. Mal sind es nur zwei Tanzpaare, die auf den Stühlen eine höchst erotische Stimmung entstehen lassen. Mal tanzen halbnackte und durchtrainierte Männer und lassen dabei die Herzen der Frauen höher schlagen. Jeder Tanz wird von einer unbeschreiblichen Lebensfreude der Tänzer begleitet, die den ganzen Saal ansteckt und das Publikum zum Mitgrooven auf den Stühlen bringt. Alle Tänzer, von denen jeder ein Augenschmaus ist, ergeben das Bild einer tänzerischen Perfektion, die Ihresgleichen sucht.
 
Meine tänzerischen Höhepunkte in dieser Show waren: die leidenschaftlichen Paartänze zum Lied „Roxanne“, bei denen die Frauen in einem roten Kleid verführerisch mit dem Mann tanzten; die sinnlichen Tänze zweier Tanzpaare auf den Stühlen. Diese Performance auf dem Stuhl ist neben der unbändigen Lebensfreude der Tänzer ein weiteres Markenzeichen der Tanzshow „Ballet Revolución“. Und wenn man es einmal live erlebt, weiß man auch, wieso: Die knisternde Erotik überträgt sich auch auf den Zuschauer und man fühlt sich in diesem Moment auch als Zuschauer begehrenswert.
Das weitere tänzerische Highlight war für mich der Tanz zu Ushers Lied „DJ Got Us Fallin‘ In Love“. Die Tänzer zeigten eine dynamische und heiße Tanznummer auf der Bühne. Am liebsten wäre ich an dieser Stelle auch auf die Bühne gesprungen und hätte mitgetanzt.
 
Wie jedes Mal waren auch in dieser Show die Lieder perfekt auf die Tänze abgestimmt. Gleich zu Beginn der Show zeigte ein Musiker der Ballet Revolución- Live-Band auf den Bongos sein ganzes Können, was von den Zuschauern mit einem frenetischen Applaus gewürdigt wurde.
Die beiden Sänger brillierten mit ihren souligen Stimmen und standen oft den berühmten Interpreten in nichts nach. Besonders haben mir die Interpretationen von Prince‘ „Purple Rain“ und James Browns „It’s a Man’s World“ gefallen.
 
Der auch den deutschen Zuschauern bekannte Kostümdesigner Jorge González schuf futuristische und farbenfrohe Kostüme, die das Konzept der Tanzshow unterstützen: Kubanische Lebensfreude trifft auf das neue Zeitalter, das sowohl im Tanz als auch in der Auswahl der Musik widergespiegelt wird.
 
Mein Fazit: „Ballet Revolución“ steht für erotische und hingebungsvolle Tänze, für die Vereinigung von vielen Tanzstilen, für eine anspruchsvolle Choreografie, für perfekte Akrobatik, für Rhythmus, für Sinnlichkeit, für eine gute Musik und für Lebensfreude. Am Ende gab es zurecht Standing Ovations und einen tosenden Applaus für die Tänzer, Sänger und Musiker, was mit einer zweifachen Zugabe beantwortet wurde.
Es war ein perfekter Abend und ich kann jedem diese heiße Tanzshow empfehlen. Bis zum 31. Dezember 2017 läuft „Ballet Revolución“ noch im Admiralspalast und zieht danach nach Essen weiter.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther

 

 

„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry – ein literarisches Meisterwerk auf der Bühne des Admiralspalastes

Seit 1943 begeistert „Der kleine Prinz“ Kinder und Erwachsene und lehrt sie, was wirklich wichtig im Leben ist: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Ich habe die Erzählung bereits mehrere Male auf Deutsch und Französisch gelesen und kann mich ihr noch immer nicht entziehen. So habe ich mich sehr gefreut, dass die Drehbühne Berlin dieses literarische Meisterwerk unter der Regie von Lorenz Christian Köhler wieder auf die Bühne des
Admiralspalastes (Studio) brachte. Die Tatsache, dass 2 EUR jeder verkauften Karte seit der Premiere an das Kinderhilfswerk UNICEF geht, bestärkte mich weiterhin in dem Entschluss, den kleinen Prinzen am Freitag, den 22. Dezember 2017, als Bühnenfassung zu erleben.
 
Doch zuerst fasse ich an dieser Stelle die Handlung der Erzählung zusammen:
Ein Pilot muss in der Sahara wegen technischer Probleme mit seinem Flugzeug notlanden..
Am Morgen wird er von einem kleinen Kerl geweckt, der von einem winzigen Planeten kommt und vor seiner Rose floh. Er hatte sich in sie verliebt, doch wollte er sich nicht mehr mit ihren eitlen und seltsamen Gefühlen befassen. So begab er sich auf eine Reise zu sechs anderen Planeten, um Erfahrungen zu sammeln und neue Freunde zu finden. Doch auf diesen Planeten begegnete der kleine Prinz nur merkwürdigen Charakteren:
Ein König will über das ganze Universum herrschen und glaubt, dass ihm jeder gehorchen müsse. Ein eitler Mann will als der wundervollste Mensch auf der Welt von allen Menschen bewundert werden. Ein Säufer trinkt vor Scham und will damit vergessen, dass er trinkt. Ein Geschäftsmann glaubt, die Sterne zu besitzen und lebt besessen in seiner Zahlenwelt. Ein Laternenanzünder folgt einer irrsinnig gewordenen Arbeitsanweisung und ein Geograph reichert Wissen mit fragwürdigen Methoden an.
So gelangt der kleine Prinz auf Empfehlung schließlich auf die Erde, die voller solcher Typen ist.
Auf der Erde begegnet der kleine Prinz zunächst der Schlange, die dem Prinzen ihre Hilfe anbietet. Zudem entdeckt er Tausende von Rosen, die seiner Rose gleichen. Die Erkenntnis, dass seine Rose ihn über ihre Einzigartigkeit belogen hat, stürzt ihn in ein Gefühlschaos. Da erscheint ein wilder Fuchs, der sich vom kleinen Prinzen zähmen lässt, weil auch er sich einsam fühlt und einen Freund benötigt. So weiht der Fuchs seinen neuen Gefährten in das Geheimnis von Freundschaft und Liebe ein. Das Wesentliche ist unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut, lehrt der Fuchs. Der kleine Prinz lernt allmählich die Einzigartigkeit der Dinge zu schätzen und versteht: Seine Rose ist doch einzigartig, weil er sich auf seinem Planeten hingebungsvoll um sie gekümmert hatte. Die anderen Rosen haben für ihn keine Bedeutung. Er entscheidet sich also, auf seinen Planeten zu seiner geliebten Rose zurückzukehren.
 
Trotz der Einfachheit der Erzählung auf den ersten Blick erscheint der Inhalt doch sehr komplex, wenn es um das Verständnis der moralischen Aussagen und der Umsetzung auf der Bühne geht. Doch dies wird auf der Bühne perfekt umgesetzt, indem man das Theaterstück mit dem Puppenspiel und dem Medium Film (Leinwand) verbindet. Unterstützt wird das Ganze von einer zweiköpfigen Live-Band, die arabisch-orientalische Livemusik spielt.
 
Der kleine Prinz wird von der Berliner Schauspielerin Nanda Ben Chaabane bzw. Ina Gercke gespielt. Von der Bühne aus, die die Wüste Sahara und damit die Erde darstellen soll, begegnet der kleine Prinz den anderen Planetenbewohnern, die auf einer großen Leinwand erscheinen.
Die auf der großen Leinwand erscheinenden Planetenbewohner werden von sehr namhaften deutschsprachigen Film- und Theaterschauspieler gespielt: Bruno Ganz (Geograf), Horst Krause (Säufer), Florian Lukas (Laternenanzünder), Dieter Mann (Geschäftsmann), Michael Mendl (König) und Armin Rohde (der eitle Mann). Die Rolle des Piloten spielen Lorenz Chr. Köhler, bzw. Matthias Zeeb.
Pierre Filliez und Jessica Nicholls begeisterten mit ihrer Darstellung der Ganzkörper-Puppen (die Schlange, der Fuchs und die dazu erfundenen Figuren Ratte und die Aasgeier) an diesem Abend vor allem die kleinen Zuschauer im Publikum.
 
Das Theaterstück schafft es sehr gut, die moralischen Aussagen der Erzählung auf die Bühne zu bringen: Die Erwachsenen verlieren im Laufe ihres Lebens die Fantasie und vergessen durch ihre Arbeit und die Hektik des Alltags, was wirklich im Leben zählt: Liebe und Freundschaft. Dies macht sie einsam und verbittert, da sie nur materiellen Dingen nacheifern.
 
Mein Fazit: Dieses Theaterstück eignet sich sehr gut, um kleine und große Kinder an die Besonderheit der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry heranzuführen, denn durch den Einsatz des Puppenspiels, das an dem Abend viele Kinder zum Lachen brachte, wirkt das Theaterstück nie zu ernst, obwohl es wichtige Themen behandelt. Bis zum 14. Januar 2017 könnt Ihr noch „Der kleine Prinz“ als Theaterstück auf der Bühne des Admiralspalastes erleben.
 
Weitere Informationen zum Theaterstück „Der kleine Prinz“:
 
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© E. Günther