Shiso Burger Kantstrasse​ – Kombination aus asiatischer Küche und saftigen Burgern

Ich liebe die asiatische Küche und esse sehr gerne Fisch und Burger (seit Neustem ohne Fleisch). Der Asia-Burgerladen „Shiso Burger“ kombiniert die drei Welten und serviert den Gästen leckere asiatische Burger, auch mit Fisch. Den Szene-Laden in Mitte (Auguststraße) habe ich noch nicht besucht, habe mich aber mit einer Freundin am Mittwoch, den 17. Juli 2019, in den Shiso Burgerladen in der Kantstraße zum ersten Mal aufgemacht, da dieser für mich näher dran ist.

Bei der freundlichen Servicekraft bestellte ich den Salmon Burger mit Lachsfilet, Tomaten, roten Zwiebeln, Frischkäse, Miso- und Teriyaki-Sauce. Meine Double-Version kostete 11,10 €. Der „normale“ Burger kostet 7,10 €. Meine Freundin aß den Ebi Burger mit knusprig frittierter Garnelenscheibe, Feldsalat, Tomaten, roten Zwiebeln und einer Honig Senf Sauce und Chili Mayo für 7,20 € (Double für 11,20 €).
Alle Burgerbrötchen sind aus Reismehl gemacht, sind nicht zu fettig und die Burger schmecken sehr gut. Als Beilage nahmen wir die Süßkaroffelpommes mit Ketchup und Mayonnaise für 4,50 €. Sehr gut zubereitet! Die erfrischende Shiso Limonade für 4,20 € war genau das Richtige bei dem heißen Wetter.

Mein Fazit: Der Shiso Burgerladen in der Kantstraße hat uns mit seinen fairen Preisen, gut schmeckenden und nicht zu fettigen Burgern und Süßkartoffelpommes und seiner entspannten Atmosphäre überzeugt. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

Adresse: Shiso Burger in der Kantstraße
Kantstr.51, 10625 Berlin

Öffnungszeiten
So-Do 12 Uhr bis 23 Uhr
Fr-Sa 12 Uhr bis 00 Uhr

Den Burgerladen gibt es auch in Berlin-Mitte, Hamburg, Paris und Malmo.

Weitere Informationen:

Shiso Burger


https://www.facebook.com/Shisoburgerkantstrasse/

Text und Fotos © E. Günther

 

 

 

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Crêplala – herzhafte Galettes und süße Crêpes in einem Hexenhäuschen

Jetzt kann ich es ja zugeben. Französisch auf Lehramt habe ich nicht nur wegen der melodischen und poetischen Sprache studiert, sondern auch wegen der vielen Köstlichkeiten, die die französische Küche zu bieten hat. Und während des Studiums bin ich vor allem zwei von ihnen besonders verfallen: Galettes und Crêpes. Eine Galette ist ein Buchweizenpfannkuchen aus der Bretagne und die herzhafte Variante der bei uns bekannteren Crêpes. 
 
In dem roten Hexenhäuschen „Crêplala“ am Amtsgerichtsplatz, das gar nicht zu dem hektischen Stadtleben in Berlin passt, kann man diese wunderbar schmeckenden bretonische Spezialitäten von dem sehr freundlichen Gastgeberpaar serviert bekommen. In dem kleinen Hexenhäuschen findet man hauchdünne Galettes in 15 verschiedene Varianten und genauso hauchdünne und leckere Crêpes in 18 verschiedenen Varianten. Weiterhin kann man dort Salate und im Winter Suppen bestellen.
 
Bei meinem ersten Besuch am 2. Juli 2019 entschied ich mich für die Galette „Avognon“ für 9,60€, zu der folgende Zutaten gehören: Blattspinat, Lachs, Sc.Béarnaise und Käse. Diese sehr reichhaltige Portion war einfach himmlisch gut und ich hätte sie am liebsten noch einmal bestellt, aber auf mich wartete eine weitere Sünde: der Crêpe „Luise“ mit Pflaumenmus und Walnüssen (und wahlweise Zimt) für 5€. Diese Sünde war es auf jeden Fall wert.
 
In „Crêplala“ kann man zudem zu jeder Jahreszeit sehr gut speisen, egal, ob im Sommer draußen oder im Winter neben dem Kamin im Inneren. Allerdings ist das Restaurant klein und man sollte vor allem abends unbedingt reservieren.
 
Mein Fazit: Sehr sympathisches Gastgeberpaar, faire Preise, ein gemütliches Hexenhäuschen und bretonische Liebesgrüße in Form von herzhaften Galettes und süßen Crêpes – das alles findet man in „Crêplala“. Was will man mehr?
 
praktischer Hinweis: Nur Barzahlung möglich!
 
Adresse: Crêplala
Kantstraße 85A
10627 Berlin
 
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 15 – 22 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

Restauranttipp: Mitho Cha! – authentische und köstliche nepalesisch-tibetische Küche

Manche Perlen der Gastronomie hätte ich gerne viel früher entdeckt. Dazu gehört auch das nepalesisch-tibetische Restaurant und Teehaus „Mitho Cha!“ in Prenzlauer Berg, das schon im Oktober 2016 von den Brüdern Naro und Neils Gurung eröffnet wurde.

Mehr als drei Jahre später, am Sonntag, den 3. März 2019, entdeckte ich auch dieses Restaurant mit traditionellen Bodensitzplätzen.
Die Rezepte und Gewürze der im Restaurant servierten Gerichte basieren auf der alten Gesundheitslehre „Ayur“ (Leben) und „Veda“ (Wissen). Die Speisen werden traditionell auf einem Messingteller (Thali) serviert. 
Neben traditionellen Bodensitzplätzen kann man aber auch auf Stühlen Platz nehmen, was wir dann auch taten. Die Servicekräfte waren sehr freundlich und im Hintergrund spielte nepalesische Musik.
 
Als Vorspeise bestellte ich die wunderschön präsentierte vegetarische Vorspeisenplatte für 9,50 €, die Variante mit Fleisch kostet 12,90 €. Meine Begleitung wählte MO:MO, das beliebteste Essen in Nepal und Tibet. Die gedämpften Teigtaschen mit Lammfleisch (kleine Portion für 7,90 €, große Portion für 11,90 €) werden handgemacht und im Wasserkessel gedämpft.
Meine zweite Begleitung entschied sich für SAG TAREKO (Blattspinat angebraten mit Knoblauch und Chili, verfeinert mit Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Ingwer und serviert mit Reis und Salat) für 6,80 €.
Alle Vorspeisen waren dafür, dass es Vorspeisen waren, sehr reichhaltig und sättigten uns schon, bevor unsere Hauptgänge serviert wurden.
 
Als Hauptgang orderte ich LAMB SIZZLER, ein gebratenes Lamm nepalesischer Art mit Paprika und Zwiebeln (Preis:13,90 €).
Meine Begleitung aß das Gericht KHASI SAG für 10,90 €: regionales Lammfleisch mit Blattspinat in typisch nepalesischen Gewürzen gebraten.
Der dritte im Bunde bestellte die scharfe Hauptspeise LAMM FRY für 12,90 €. Dabei handelt es sich um ein 24 Stunden lang mariniertes Lammfleisch, scharf angebraten mit Chilli, Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Die beiden zuletzt genannten Gerichte wurden auf einer heißen Pfanne serviert.
Alle Hauptgänge waren ein kulinarischer Traum und haben vorzüglich geschmeckt.
 
40% der Gerichte im Restaurant sind vegan, aber auch Fleischliebhaber kommen auf ihre Kosten. Coca Cola und Nestlé-Produkte werden aus moralischen Gründen nicht angeboten, es gibt aber sehr erfrischende Alternativen.  Davon konnte ich mich selbst überzeugen, denn ich trank die sehr erfrischende und hausgemachte Himbeer-Limonade für 3,90 €.
 
Mein Fazit: „Mitho Cha!“ bedeutet „Es ist lecker.“ und das sind alle Gerichte im Restaurant. Bei jedem Gericht merkt man, dass es hausgemacht ist und mit frischen Zutaten zubereitet wurde. Die Portionen sind reichhaltig und das Preis-Leistungsniveau stimmt. Die Servicekräfte servieren alle Gänge mit einem sympathischen Lächeln. Im Hintergrund hört man landestypische Lieder. Eine sehr schöne Erfahrung, die ich bereits Mitte März mit anderen Freunden wiederholen werde. Schließlich müssen noch viele Gerichte probiert werden.
 
Adresse: Mitho Cha!
Rykestraße 40
10405 Berlin
 
Weitere Informationen:
 
 Text und Fotos © E. Günther

 

 

Oishii Hot Dog – Hot Dog meets Japan

Da ich mich gerne geschmacklich überraschen lasse und es liebe, kulinarische Innovationen zu probieren, bin ich am Freitag, den 6. Mai 2016, zum ersten Mal ins Oishii im Prenzlauer Berg essen gegangen, um bei dem neuen kulinarischen Trend – Hot Dogs mit japanischen Zutaten – mitsprechen zu können.
 
Der Inhaber des kleinen Restaurants, Herr Tran, ist sehr freundlich und ein zuvorkommender Gastgeber. Jeder Hot Dog kostet ca.5,50 €. Die Würste werden aus Geflügel -und Rindfleisch gemacht. Aber auch Vegetarier und Veganer kommen hier auf ihre Kosten (Aufpreis von 40 Cent).
Man kann aber auch ein Menü für 8,50 Euro, das einen Hot Dog, Pommes und ein Getränk beinhaltet, bestellen. Da ich im Vorfeld gelesen habe, dass der Hot Dog Zilla der Renner in dem Restaurant ist, bestellten wir diesen Hot Dog in einer Menüform.
 
Zuerst wurden uns die Pommes in einem kleinen Boot, das wir von den vielen Sushi-Restaurants kennen, gebracht. Die Pommes schmeckten sehr knusprig und waren nicht pappig und nicht zu fettig. Der bestellte Hot Dog (auch in einem schwarzen Boot) wurde uns kurz darauf mit Sauerkraut als Beilage in einem kleinen Schälchen gebracht. Dog Zilla besteht aus folgenden Komponenten: hausgemachte japanische Bolognese, würzig flambierter Käse und frischer Schnittlauch.
 
Da uns der erste Hot Dog aber nicht außergewöhnlich genug schmeckte, bestellten wir noch einen zweiten Hot Dog (diesmal ohne Menü): Ebi Dog mit Meeresfrüchten, genau das Richtige für Meeresfrüchte-Liebhaber. Der Hot Dog wird mit zwei Crunchy Tempura Garnelen, einem knackigen Salat, einer japanischen Seafood-Sauce, Masago und Sesam serviert. Diesen Hot Dog fanden wir unglaublich lecker und exotisch.
 
Seit dem 6. Mai 2016 ist es zur Tradition geworden, vor dem Besuch des nahe liegenden Kinos Colosseum vorher im Oishii essen zu gehen. So war es auch am Samstag, den 17. Februar 2019, der Fall.
Vor dem mit Spannung erwarteten Film „Alita“ trafen wir uns im Oishii zum Abendessen. Die Hälfte von uns bestellte den Ebi Dog in Menüform, die andere den Dog Zilla in Menüform.
Doch diesmal wollte ich mal wieder einen für mich neuen Hot Dog probieren und orderte anschließend noch den Wakame Dog für 4,80 €. Der Wakame Dog, der vorzüglich schmeckte, besteht aus einem Wakame-Gurkensalat, einer Tayaki-Sauce und einer Wasabi-Mayo. Die durch die Wasabi-Mayo vorhandene Schärfe war das Richtige für meine Erkältung.
 
Mein Fazit: Das Konzept, Hot Dogs mit japanischen Zutaten zu servieren, ist auf jeden Fall gelungen und kann von unserer Seite empfohlen werden. „Oishii“ bedeutet auf Japanisch schmackhaft und das waren die beiden Hot Dogs und die Beilagen auch. Da wir Mitte März erneut ins Kino im Prenzlauer Berg gehen werden, werden wir den Kinobesuch erneut mit einem Besuch bei Oishii kombinieren, um diesmal eine neue Hot Dog-Kreation zu probieren.
 
Weitere Informationen findet Ihr hier:
 
Kontakt: Oishii Hot Dog
Schönhauser Allee 65
10437 Berlin
030 33859394
 
Text und Fotos © E. Günther