„Thriller – LIVE“ auf Tournee: eine Hommage an den King of Pop

Am 25. Juni 2009 verstarb einer der größten und begabtesten Künstler aller Zeiten, der wie kein anderer es schaffen konnte, Massen von Fans zu elektrisieren und mit seinen leidenschaftlichen Shows und seinem einzigartigen Tanzstil zu begeistern. Seine Videoclips transportierten eine moralische Botschaft, die ich heute bei sehr vielen Künstlern vermisse.

Die gefeierte Originalshow „Thriller-LIVE“ vom Londoner West End, die dort zu den am längsten laufenden Shows gehört und bereits in über 33 Ländern aufgeführt wurde, setzt mit ihrer Show dieser musikalische Legende ein Denkmal, wovon wir uns am Freitag, den 4. Mai 2018, auch selbst im Admiralspalast überzeugen konnten.

Der Schöpfer, Executive Director und Co-Producer Adrian Grant versucht zum Glück, in seiner Show den King of Pop nicht von einer einzigen Person kopieren zu lassen oder ein Musical mit einer oberflächlichen Geschichte zu schaffen. Nein, ihm geht es darum, ein Konzert auf die Bühne zu bringen, das Michael Jackson beispiellose Karriere würdigt und eine unvergleichliche Stimmung auf die Bühne bringt.

Zu Beginn des zweistündigen Konzerts kommt ein kleiner süßer Junge (Jay-Jay Prince) auf die Bühne und jedem im Saal wird klar, dass wir uns am Anfang Jacksons über 40 Jahre andauernder Karriere befinden, bei seinen ersten Erfolgen mit den Jackson 5.

Fünf überdurchschnittlich begabte Sänger (Britt Quintin, Shaquille Hemmans, Rory Taylor, Anthony Morgan, Adriana Louise) singen Michael Jacksons bekannteste Songs, die bis heute Evergreens, Ohrwürmer und Garanten für eine bebende Stimmung sind: „Bad“, „Smooth Criminal“, „Dirty Diana“ etc. Zehn talentierte Tänzer (Katrina Ridley, Kevin Heatherson, Jony Ben Azouz, Melissa Amy Lye, Antony Morgan, Emily-Jayne Bailey, Gustave Die, Joe Francois, Paris Johnson, Georgina Mannifield, Lee Pratt und Emma-Leigh Rose) geben auf der Bühne alles und zeigen unter anderem auch den berühmten Moonwalk. Die Choreografen Gary Lloyd und LaVelle Smith Jr., der Originalchoreograf des mehrfach ausgezeichneten Videos zu „Dangerous“, schufen eine fantastische Choreografie, die die Zuschauer im Saal von Anfang an zum Tanzen animierte.

Die beste Performance an diesem Abend war für mich die Interpretation des Liedes „Smooth Criminal“. Mehrmals stand ich auf und habe mich begeistert der Musik hingegeben. Doch bei „They don’t care about us“ ist auch beim letzten Zuschauer im Saal der Knoten geplatzt. Bei „Man in the Mirror“ hatte ich Tränen in den Augen. Und wie sollte es anders kommen? Am Ende kam das legendäre „Thriller“ – ein Gänsehautmoment.

Mein Fazit: „Thriller-Live“ ist kein Musical, sondern ein Konzert mit 32 Songs eines der größten Entertainers, den die Musikwelt je gesehen hat. Die zwei Stunden sind eine hinreißende Hommage an das Musikgenie Michael Jackson, die zum Glück das umstrittene Privatleben nicht berücksichtigt, sondern sich nur auf sein musikalisches Werk konzentriert.
Die fünf Sänger haben uns viele besondere Momente geschenkt und mit den leidenschaftlichen zehn Sängern dafür gesorgt, dass ich nicht ruhig sitzen konnte.
Dem Konzert gelingt das, was auch Michael Jackson bis heute gelingt: unterschiedliche Generationen zu entflammen. Selten habe ich eine solche außergewöhnliche Stimmung erlebt!
Bis einschließlich Sonntag, den 6. Mai 2018, läuft die Show „Thriller-Live“ noch im Admiralspalast in Berlin und zieht danach im Oktober nach Frankfurt/Main weiter.

Weitere Informationen zur Show:
http://www.thriller-live.com/
https://www.facebook.com/ThrillerLiveOfficial/

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© E. Günther

 

 

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Gabor Vosteens „The Fluteman Show“ im Pfefferberg Theater – eine Symbiose aus Musik und Komik

Wie ich Euch schon bei meinem Gewinnspiel zur Show Ende März berichtet habe, hatte ich den mehrfach ausgezeichneten Gabor Vosteen zum ersten Mal auf dem Blauen Montag im Jahr 2016 kennen gelernt. Dort spielte er fünf Blockflöten gleichzeitig und überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem komödiantischen Talent, das uns an Charlie Chaplin erinnert hatte.

Jetzt tritt der Ausnahmekünstler, der sich selbst als Blockflötennerd bezeichnet, mit seiner Solo-Show „The Fluteman Show“ in dem Pfefferberg Theater, einem meiner Lieblingstheater in Berlin, auf und wir besuchten am Freitag, den 20. April 2018, die Show.

Wer dachte, dass Blockflötenmusik langweilig ist, den überzeugte der mit roten Flügeln auf die Bühne kommende Musiker vom Gegenteil. In seinem einstündigen Bühnenprogramm strapazierte Vosteen die Lachmuskeln der Zuschauer bis zum Äußersten und das obwohl er fast das ganze Programm nicht sprach. Seine Verkleidung, mal als Rockstar der 80-er Jahre und mal als Indianer mit Blockflötenkopfschmuck, und seine Slapstick-Tanzeinlagen sorgten für viele Lacher an diesem Abend. Und auch musikalisch überzeugte Vosteen auf ganzer Linie, indem er Blockflöte mit allen möglichen Körperöffnungen spielte. Sein Spiel mit fünf Blockflöten gleichzeitig, sein musikalisches Markenzeichen, gehörte auch in dieser Show zu seinem Repertoire.

Mein Fazit: Wer über eine Stunde lang von einer einzigartigen Show gut unterhalten werden will, der ist hier genau richtig. In Gabor Vosteens Solo-Show, einer perfekten Symbiose aus Musik und Komik, lauscht man nicht nur guter Blockflötenmusik, sondern kommt aus dem Lachen kaum raus. Heute, am Sonntag, den 22.April 2018, könnt Ihr Euch selbst davon um 16 Uhr im Pfefferberg Theater überzeugen.

Weitere Informationen:
http://www.gaborvosteen.com/index.php/de/
https://www.facebook.com/gabor.vosteen/

#GaborVosteen #TheFlutemanShow #Blockflöte #Pfefferbergtheater #Berlin #Musik #Komik #Blockflötennerd #Comedy

© E. Günther

Gewinnspiel: Gabor Vosteen – Musiker, Komiker, Blockflötennerd

Den mehrfach ausgezeichneten Gabor Vosteen habe ich zum ersten Mal auf dem Blauen Montag im Jahr 2016 kennen gelernt. Dort spielte er fünf Blockflöten gleichzeitig und überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem komödiantischen Talent, das uns an Charlie Chaplin erinnert hatte.

Jetzt tritt der Ausnahmekünstler vom 19. April bis zum 22. April 2018 mit seiner Solo-Show The Fluteman Show in dem Pfefferberg Theater, einem meiner Lieblingstheater in Berlin, auf und ich freue mich schon darauf, Vosteen am Freitag, den 21. April 2018, alleine auf der Bühne erleben zu dürfen. Doch da sich das Glück bekanntlich verdoppelt, wenn man schöne Momente miteinander teilt, verlose ich an dieser Stelle 1×2 Karten für die Show am selbigen Abend.

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:

Was? 1×2 Eintrittskarten für Gabor Vosteen
Wann? Freitag, den 21. April 2018, um 20 Uhr
Wo? Pfefferberg Theater, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!

Weitere Informationen zu Gabor Vosteen:
http://www.gaborvosteen.com/index.php/de/
https://de-de.facebook.com/gabor.vosteen/

Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 7. April 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!

#GaborVosteen #TheFlutemanShow #Blockflöte #Pfefferbergtheater #Berlin #Gewinnspiel #Verlosung

© E. Günther

TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS – die neue Show im Wintergarten Berlin

Kennt Ihr auch dieses Gefühl, dass Ihr nur noch arbeitet und Euch in einer Art Hamsterrad befindet?! Wir leben in einer Zeit, in der wir die Probleme der Arbeit mit nach Hause nehmen und haben uns die Fesseln der ständigen Erreichbarkeit selbst angelegt.
Die neue Show des Wintergarten Berlin, TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS, verspricht, für zwei Stunden diese Fesseln zu lösen. „Take it easy“, bei diesem Konzept wollten auch wir am Samstag, den 3. März 2018, dabei sein.

Und obwohl wir eine Stunde vor Showbeginn in dem gefüllten Saal Platz nahmen, erlebten wir von erster Minute an den Leitfaden der neuen Show. Während auf der Bühne einer der vier Showsänger ganz ruhig Prince‘ „Puple Rain“ und Britney Spears „Hit me one more time“ sang, vergas ich immer mehr die alltäglichen Probleme, die einen in der Woche quälen. Wir waren also bereit für die Hauptshow.

Für mich stand jedoch die Show noch unter einem weiteren, persönlichen, Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die vier Sänger der Show kannte ich bereits von anderen Shows. Der Sänger Tim Wilhelm war mir nicht nur als Frontmann der Band Münchner Freiheit bekannt, sondern hat mich schon als ein temperamentvoller Sänger mit kraftvoller Stimme in der Wintergarten-Show „Atemlos“ begeistert. Die zauberhafte Henriette Schreiner verzauberte mich bereits in dem Musical „The Addams Family“ in ihrer Rolle der Wednesday Addams. Die Gesangs- und Entertainmenttalente der quirligen Vanessa S. und des energiegeladenen Sängers Crsto lernte ich bereits in der Wintergarten-Show „Relax“ zu schätzen.

Ich versprach mir also einen gesanglichen Abend der Extraklasse und wurde wieder nicht enttäuscht. Über zwei Stunden lang präsentierten die vier Sänger, unter der Begleitung der Live-Band (Erez Frank, Gidon Carmel, Oded Kaydar und Timothy Hook), Lieder der Musikrichtungen Folk, Country, Rock und Pop und sangen die zeitlosen Evergreens von Johnny Cash, Dolly Parton, James Blunt, den Rolling Stones, Joe Cocker, Nirvana und Ed Sheeran.
Mal standen die Sänger alleine auf der Bühne und gaben eine Art Konzert, bei dem wir uns zurücklehnten und die Ruhe genossen oder begeistert mitgingen, mal begleiteten die vier gesanglich die Programmpunkte der Artisten.

Ja, die Artisten – die Artisten des Wintergarten Berlin schafften auch diesmal ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen und hingerissen von der kraftvollen Schönheit der Akrobaten zurückzulassen.
Mein absolutes Showhighlight waren für mich Dasha und Vadym. Im ersten Teil der Show zeigten sie eine kraftvolle Bodenakrobatik bzw. eher einen kraftvollen Bodenakrobatiktanz, bei dem sie durch anspruchsvolle (Tanz-) Bewegungen, leichtfüßig vorgetragen, bestachen. Im zweiten Teil glänzten sie in ihrem hinreißenden Aerial Silk-Showprogramm zum Lied „You’re beautiful“ von James Blunt. Ein Programmpunkt, der mich zum Weinen brachte, weil er so unglaublich schön war.

Der zweite Höhepunkt waren für mich die durchtrainierten White Gothic, die zu dem Antikriegssong „Brothers in Arm“ von Dire Straits eine dynamische Hand-auf-Hand-Akrobatik demonstrierten, die den Zuschauern den Atem raubte.

Alle Akrobaten der Show „Take it easy“ bewiesen ihr vielseitiges Talent und boten ein akrobatisches Spektakel auf der Bühne: Der Luftakroabat Chris Kiliano war in seiner schwarzen Lederjacke über nackter Haut eine Augenweide und stellte an den Strapaten sein ganzes Können dar.
Melanie Chy ist auch schon so eine Erscheinung, auf der Harley Davidson brachte sie allerdings mit ihrer Handstand-Equilibristik den Saal zum Brennen.

Timothy Trust und Diamond Diaz ließen das Publikum mit ihrer Zauberkunst (Gedankenlesen und das Durchstechen einer Box mit zahlreichen Säbeln, aus der aber Diaz unversehrt wieder herauskam) verblüfft zurück. Mit seiner Bauchredner-Nummer in der zweiten Hälfte bewies Trust wiederum, dass er auch ein großartiger Komödiant ist.
Und auch das Duo Niko Y Vito mit ihrer Springseil-Nummer, die Twin Spin mit ihrer Diabolo- und Jonglageperformance und die Karpovich Brothers auf dem Schleuderbrett agierten in ihren Programmpunkten höchst sehenswert.

Mein Fazit: Für die Show TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS im Wintergarten muss ich ein großes Lob aussprechen. Wir wurden zwei Stunden lang auf höchsten Niveau unterhalten. Die Sänger zeigten eine unglaubliche Bühnenpräsenz und sorgten dafür, dass wir in einigen Momenten unsere Seele baumeln lassen konnten oder in anderen Momenten uns mitgerissen auf unseren Stühlen bewegten. Die Akrobaten waren wieder eine Ausnahmeerscheinung und begeisterten uns über zwei Stunden lang.
„Take it easy“ ist für mich eine Show der guten Laune, bei der das Konzept, die Sehnsucht nach Freiheit und Entschleunigung, vollkommen aufgeht. Bis zum 10. Juni 2018 könnt Ihr Euch noch davon überzeugen.

Weitere Informationen zur Show:
http://www.wintergarten-berlin.de/show/showcafe_take-it-easy/
https://www.facebook.com/WintergartenBerlin/

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© E. Günther

 

 

 

 

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – der alljährliche Märchenklassiker im Friedrichstadt-Palast

Was gehört für Euch zum Winter in Deutschland? Im Schnee spielen? Kekse backen? Einen Weihnachtsmarkt besuchen? Glühwein trinken? Oder mit der Familie zusammen sitzen und bei interessanten Gesprächen üppig essen? Für mich ist es der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nach der gleichnamigen Erzählung der tschechischen Schriftstellerin und Märchensammlerin Božena Němcová , der immer pünktlich zur Winterzeit im Fernsehen läuft. Und wie letztes Jahr machte der Friedrichstadt-Palast aus dieser Tradition auch dieses Jahr etwas Besonderes. Aber diesmal, am Donnerstag, den 28. Dezember 2017, durfte ich ein Teil dieses besonderen Erlebnisses sein.
 
Um 18.30 Uhr wurden die Türen des Friedrichstadt-Palastes geöffnet und gleich strömten begeisterte Liebhaber des Films ins Foyer, mit glitzernden Augen und rosa Wangen, was sicherlich an der Freude auf ihren Lieblingsfilm lag.
Und um 19.30 Uhr war es endlich soweit: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf einer großen Leinwand, ca. 1,5 Stunden lang.
 
Doch worum geht es eigentlich in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, dem tschechischen Märchenklassiker aus 1973, der noch heute ein Teil der deutschen Kultur ist?
Die Waise Aschenbrödel wohnt nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer strengen und kaltherzigen Stiefmutter, die das Gut von Aschenbrödels Vater an sich gerissen hat. Die Stiefmutter und ihre leibliche Tochter Dora behandeln Aschenbrödel wie eine Magd und geben ihr stets körperlich anstrengende Arbeiten.
Im Winter kommen der König und die Königin zu Besuch auf das Gut. Doch der Prinz, den Dora unbedingt heiraten will, geht lieber währenddessen auf die Jagd. Dort begegnet Aschenbrödel dem Prinzen zum ersten Mal, in ihrer zerrissenen Arbeitskleidung.
 
Dora und ihre Mutter wurden nach einer List der Mutter auf den Hofball eingeladen und wollen Aschenbrödel nicht mitnehmen. Knecht Vinzek wird in die Stadt geschickt, um für die Damen teure Kleider und Schmuck zu besorgen. Auf der Rückfahrt fallen ihm drei Haselnüsse in den Schoß. Die Nüsse bringt er Aschenbrödel mit, da sie sich von ihm gewünscht hat mitzubringen, was ihm „auf dem Weg vor die Nase kommt“. Doch die Nüsse sind verzaubert. Schafft es Aschenbrödel mit ihrem wunderschönen und freundlichen Wesen, mit den drei verzauberten Nüssen und ihren tierischen Freunden das Herz des Prinzen zu erobern?
 
Das Besondere an diesem Abend war, dass der Film auf der Kinoleinwand von dem großen Orchester „Deutsches Filmorchester Babelsberg“ unter der Leitung des international bekannten Filmmusikspezialisten Helmut Imig begleitet wurde, der unsere vom Tschechen Karel Svoboda komponierten Lieblingsmelodien aus dem Filmklassiker live spielte, ein Gänsehautgefühl.
Vor allem die Melodie, zu der Aschenbrödel auf ihrem Pferd durch den Schnee reitet, zauberte dem Publikum ein glückseliges Lächeln ins Gesicht. Und einige wischten sich bei der Melodie des Liedes „Küss mich, halt mich, lieb mich“ ihre Tränen weg, denn das Märchen erzählt von der einen wahren Liebe und daran glauben wir schließlich alle.
 
Am 29.12.2017 könnt Ihr in Essen und am 13.03.2018 in Frankfurt/Main diesen märchenhaften Abend erleben. Und die Berliner dürfen jetzt ein Jahr warten, bis sie wieder das folgende Rätsel lösen dürfen:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“
 
Hier könnt Ihr die Tickets für die nächsten Veranstaltungen bestellen:
 
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© E. Günther

Festivalzeit in Berlin – Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival

Es ist endlich Sommer! Die Temperaturen steigen, die Musik wird immer lauter und die Laune immer besser. Zum Glück leben wir in Berlin, der Stadt der kulturellen Vielfalt, in der vor allem im Sommer verschiedene Festivals stattfinden. An dieser Stelle werde ich Euch drei dieser Festivals genauer vorstellen: Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival.
 
Performing Arts Festival Berlin (13.-18. Juni 2017):
Künstler der freien Szene zeigen in über 120 Inszenierungen, was Berlin kulturell zu bieten hat. 60 Berliner Spielstätten, darunter Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle, Theaterdiscounter, ATZE Musiktheater und das ACUD-Theater, zeigen Theaterstücke, Performances, Tanzaufführungen und vieles mehr.
Den Auftakt des Festivals bildet die große Eröffnungsveranstaltung Open up, PAF! am 13. Juni um 20 Uhr im diesjährigen Festivalzentrum in der Alte Münze in Berlin-Mitte. 
 
Kontakt: Performing Arts Festival
Pappelallee 15
10437 Berlin
030 30346628
 
Weitere Informationen:
 
 
 
SOFA – Sommerfestival im Admiralspalast (15. Juli bis 20. August 2017)
Eine meiner Lieblingsspielstätten in Berlin lässt es im Hochsommer auf allen Etagen so richtig krachen und lädt alle Berliner, egal ob Klein oder Groß, ein, um gemeinsam kulturell was zu erleben.
Mit „Der Hauptmann von Köpenick“ (19.07. – 06.08.2017), einem echten Berliner Volkstheater-Musical, und „Cats“
(09.08. – 19.08.2017), einem rekordverdächtigem Klassiker von Andrew Lloyd Webber, werden gleich zwei Musicals gespielt. Als bekannter Musicalfan habe ich natürlich schon für beide Veranstaltungen die Karten geholt.
Märchen sind nicht nur was für kleine Kinder, sondern verzaubern genauso auch große Kinder. Aus diesem Grund erfahren wir bei „Grimm“ (15.07. – 26.07.2017) alles über die wahre Geschichte von Rotkäppchen. Aber SOFA wird natürlich mit Sandtheater, Poetry Slam, Konzerten und Cabaret viel mehr zu bieten haben. Überzeugt Euch selbst davon:
 
Kontakt: Admiralspalast
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
030 22507000
 
 
 
Berlin Circus Festival (25.08.-03.09.2017)
Zum 3. Mal findet auf dem Tempelhofer Feld das Berlin Circus Festival statt, zum dritten Mal wird der zeitgenössische Zirkus zelebriert und das zehn Tage lang. Bei großen Produktionen werdet Ihr Zeuge künstlerischer Symbiosen aus Tanz, Artistik und Performance. Das Festival konnte dieses Jahr das finnische Institut als Partner gewinnen. Finnische Produktionen und finnische Spezialitäten warten auf Euch.
 
Kontakt: Berlin Circus Festival
Tempelhofer Damm 104
12101 Berlin-Mitte
 
Weitere Informationen:
 
 
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© E. Günther

 

 

The Gentlemen of Musical – Jan Ammann und Kevin Tarte gemeinsam auf Tournee

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Was bedeutet der Begriff „Gentleman“? Dazu hat der Duden eine genaue Definition: „Mann von Anstand, Lebensart und Charakter“. Eine Definition, die perfekt auf die beiden Musicaldarsteller Jan Ammann und Kevin Tarte zutrifft.
 
Wie meine Blogleser schon mehrmals mitbekommen haben, bin ich ein sehr großer Fan des Musicals „Tanz der Vampire“ und deswegen stand es für mich von Anfang an fest, dass ich dieses Jahr das Konzert der beiden Grafen von Krolock, Jan Ammann und Kevin Tarte, besuchen muss.
 
Am Samstag, den 3. Juni 2017, kamen um 19.30 Uhr die elegant gekleideten Sänger auf die Bühne des Admiralspalastes (Studio) und präsentierten zwei Stunden lang die größten Hits vieler weltberühmter Musicals. Dabei standen sie zu zweit auf der Bühne oder die zwei präsentierten in einem Solo-Auftritt ihre gewaltige Stimme. Während des Konzerts wurden sie am Flügel von der bezaubernden Marina Komissartchik, „the One Woman Orchester, begleitet.
 
Die beiden Ausnahmetalente gaben Lieder aus Musicals wie „Artus“, „Elisabeth“, „Liebe Stirbt Nie“ und „Mozart!“ zum Besten und trafen viele Zuschauer mit den gefühlvollen Balladen mitten ins Herz. Aber auch andere Evergreens der Popgeschichte hörten wir an diesem Abend, darunter „Somewhere over the rainbow“.
 
Wie ich haben offensichtlich auch viele andere im Publikum sehnsüchtigst auf die Interpretation der Lieder aus dem Musical „Tanz der Vampire“ gewartet. Bei den ersten Tönen des Liedes „Gott ist tot“ brach ein großer Jubel im Saal aus, der nahtlos bei der Darbietung des Songes „Totale Finsternis“, meinem Lieblingslied aus dem Musical, fortgesetzt wurde. Dieses Lied trugen die beiden musikalischen Gentlemen mit der talentierten Sängerin Christina Patten vor, die neben Anna von Gehren, einer weiteren talentierten Sängerin, zu den Special Guests des Abends gehörte. Die beiden Sängerinnen bewiesen im Laufe des Abends noch mehrere Male ihr stimmliches Talent.
 
Zu meinen weiteren Höhepunkten an diesem Abend gehörte auch: die Interpretation des weltberühmten Liedes aus dem Musical „Das Phantom der Oper“, das Kevin Tarte, Jan Ammann und Anna von Gehren als Trio dargeboten haben; das Lied „Ich hab geträumt“ aus „Les Misérables“ (von Anna von Gehren und Christina Patten gemeinsam gesungen), das wie immer Gänsehaut bei mir erzeugte, und die Zugabe „Hallelujah“, bei der alle vier Sänger auf der Bühne standen.
 
Mein Fazit: Ich hatte gestern einen wunderschönen und emotionalen Abend, der den voluminösen Stimmen der vier Sänger und den gefühlvollen Liedern zu verdanken ist! Das Konzert sollte bei jedem Musicalliebhaber auf der to do-Liste stehen. Aus diesem Grund solltet Ihr Euch folgendes Datum in den Kalender eintragen: Die beiden Herren geben am 5. November 2017 wieder ein Konzert in Berlin (Admiralspalast), diesmal als Winter Special.
 
Zudem treten die beiden am Freitag, den 16. Juni 2017, in der Philharmonie Filderstadt und am Samstag, den 17. Juni 2017, in Oberhausen auf.
 
Weitere Informationen
…zur Konzertreihe „The Gentlemen of Musical“: https://www.facebook.com/events/289069108206205/
 
…zum Admiralspalast:
 
…zum Sänger Jan Ammann:
 
…zum Sänger Kevin Tarte:
 
…zur Pianistin Marina Komissartchik:
 
…zur Sängerin Christina Patten:
 
…zur Sängerin Anna von Gehren:
 
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© E. Günther

The Milestones Project – eine musikalische Reise durch die Meilensteine der Popgeschichte

 

Seitdem ich Jan Ammann und Mark Seibert in ihren Rollen als Graf Krolock im weltberühmten Musical „Tanz der Vampire“ gesehen habe, bin ich ein sehr großer Fan der beiden Sänger geworden und versuche, keine Show mit ihnen zu verpassen. Umso erfreuter war ich, dass die beiden dieses Jahr im Rahmen ihrer The Milestones Project-Tournee wieder nach Berlin kamen. Und auch diesmal waren Volkan Baydar, Sänger der Band „Orange Blue“ und vielen aus der Serie „Gute Zeiten schlechte Zeiten“ bekannt, und Andreas Bieber, auch ein sehr angesehener Musicalsänger, dabei.
 
Das Konzert am Samstag, den 29. April 2017, im Admiralspalast war ausverkauft und ich bemerkte an der Begeisterung und Vorfreude der Konzertbesucher, dass sie auch schon im Jahr 2015 dabei waren. Um 19.30 Uhr kamen dann endlich die vier sehr schick, aber dennoch leger angezogenen Augenweiden auf die Bühne. Und sofort entstand eine unverwechselbare Stimmung, die im Laufe des Konzerts ins Ekstatische gestiegen ist.
 
Zur Live-Musik von fünf talentierten Musikern erinnerten uns die vier Sänger über zwei Stunden lang an die Perlen der Musikgeschichte, beginnend mit den 60er- und endend mit den 90er-Jahren.
Dabei wurden alle musikalischen Genres bedient, egal ob Pop, Rock, Soul oder auch Country, alles wurde auf der Bühne gesungen.
Die Sänger standen sowohl zu viert auf der Bühne (oder saßen bei den Balladen auf ihren Hockern) oder sangen Duette (zu meinen Lieblingsduetten gehörte an diesem Abend das Duett von Jan Ammann und Volkar Baydar, die gemeinsam Metallicas Hit „Nothing Else Matters“ performten) oder die vier präsentierten in einem Solo-Auftritt ihr ganzes musikalische Können.
 
Die größte musikalische Bandbreite wurde dabei in dem Block der 80er- und 90er-Hits geboten. Im 80s- Block erklangen Lieder wie „Forever Young“ von Youth Group, Michael Jacksons „Man in The Mirror“ und ein Medley zu Madonnas bekanntesten Liedern aus dieser Zeit („Like A Virgin“, „Material Girl“, „Isla Bonita“, „Holiday“).
 
Doch die explosivste Stimmung kam in dem 90er-Jahre-Block auf: Zum Boygroup – Medley („Love Is All Around“, „Quit Playing Games“, „I’m Too Sexy“, „Back For Good“, „Relight My Fire“) stand auch der letzte im Publikum auf und tanzte sich die Füße wund. Eigentlich dachte ich in dieser Phase, dass nichts mehr die Stimmung toppen könnte, doch wurde ich eines Besseren belehrt, als wir zusammen mit den Jungs die Hits des Deutschen Pops sangen. Unvergessen bleibt hier für mich Andreas Biebers Interpretation des Liedes „I Sing A Liad Für Di“.
 
Am Ende gab es bei der Zugabe („I Have A Dream“, „Imagine“, „Thank You For The Music“, „We Are The World“) einen frenetischen Applaus und sehr viele glückliche Menschen. 
 
Mein Fazit: An diesem Abend verließ ich das Konzert verschwitzt, heiser und taub und war gerade deswegen überglücklich, denn diese Stimmung muss man einfach live erlebt haben. Die vier Jungs sind nicht nur Ausnahmesänger, sondern versprühen viel Charme und Lebensfreude: Also bei der nächsten Tour solltest auch du unbedingt dabei sein!
 
Weitere Informationen zu The Milestones Project:
 
Weiteres zu den einzelnen Sängern:
 
Jan Ammann
 
Andreas Bieber
 
Volkan Baydar
 
Mark Seibert
 
 
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© E. Günther

 

Naturally 7 – die beste Band der Welt – endlich wieder auf Deutschlandtournee

Das erste Mal bin ich im Jahr 2010 auf die Band Naturally 7 aufmerksam geworden, als die Jungs als die Vorband von Michael Bublé in der Mercedes Benz-Arena aufgetreten sind. Nach dem Konzert ging es mir genauso wie vielen anderen Zuschauern: Wir konnten es kaum erwarten, bis die Band für ihr eigenes Konzert nach Deutschland kommt. Die folgenden Jahre bin ich ein sehr großer Fan geworden und war auf jedem Konzert der Ausnahmesänger dabei.
Und im Mai 2017 ist es endlich wieder soweit und die Band kommt im Rahmen ihrer Both Sides Now-Tour nach Deutschland.
 
Falls einige von Euch diese Ausnahmeerscheinung am Musikhimmel noch immer nicht kennen sollten, hier einige Informationen zu der Band: Naturally 7 ist eine A cappella-Gruppe aus New York, die bei ihren Konzerten nicht nur singt, sondern auch alle Instrumente und Töne mit ihrer Stimme nachahmt. Aus diesem Grund nennt man die sieben Jungs auch die „Band ohne Band“. Nicht einmal die größten Musikkenner sind in der Lage, dabei einen Unterschied zu echten Instrumenten zu erkennen. Zu ihrem Repertoire gehören: Beatbox, Trompete, der höchste Tenor, der tiefste Bass, Schlagzeug, E-Gitarre.
Die Band besteht aus sieben talentierten und überaus charmanten Männern:
Rod Eldridge (Tenor, Trompete), Roger Thomas (Bariton, Rap, Arrangements), Dwight Stewart (Bariton), Garfield Buckley (Tenor, Harmonika), Jamal Reed (Tenor, Bariton, Keyboards, Geigen), Roger Thomas (Bariton, Rap, Arrangements), Marcus Davis (Bass) und Warren Thomas (Percussion, Gitarre, Tenor).
Für ihre Tour hat die Band ein achtes Mitglied dazugeholt: Andrew Lefkowits, ein berühmter Sound-A-Capella-Engineer.
 
Die Gruppe trat schon mit Michael Bublé, Coldplay, Xavier Naidoo und Sarah Connor auf. Doch richtige Gänsehaut bekomme ich immer wieder auf den Konzerten der Band, die sich durch eine bombastische Stimmung auszeichnen. Naturally 7 schafft es, dass wirklich jeder – egal ob Jung oder Alt – im Publikum ausflippt.
 
Weitere Informationen zur Band:
 
Tourdaten:
 
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© E. Günther

 

 

Berlin Nights – Finden in Berlin die besten Parties statt?

Berlin ist mehr als eine Stadt, Berlin ist eine Lebenseinstellung: laut, verrückt, dynamisch und bunt wie seine Bewohner. Dies sieht man jedes Wochenende auf den zahlreichen Parties in der Hauptstadt. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Veranstalter dieses Thema, Berlin bei Nacht, in EIN Showkonzept packen würde.
 
Das intensive Partyleben Berlins inspirierte Samuel Entertainment dazu, „Berlin Nights“ im Theater am Potsdamer am Platz auf die Bühne zu stellen und noch einmal zu zeigen, warum wir das moderne Berlin so sehr lieben (sollten).
Am Samstag, den 25. März 2017, waren wir auch Gäste der „Berlin Nights“. Schon im Foyer erkannten wir das Konzept der Show: Berlins Clubnächte. Das Foyer wurde etwas dunkel gehalten, ein DJ spielte House-Musik und man konnte die von der Knalle Popcornditorei hergestellten und unglaublich leckeren Popcorn mit Schokoladen- und mit Barbecuegeschmack käuflich erwerben. Wir waren also mehr als gespannt darauf, zu erfahren, wie die eigentliche Show und Feier werden würde. Um 20 Uhr war es dann soweit…
 
Es findet eine der vielen legendären Clubnächte in Berlin statt.
Zu Beginn sehen die Zuschauer auf der Bühne eine festliche Gala mit der aus diversen Castingshows bekannten Contemporary Dance-Crew Zanshin. Begleitet wird dieser ästhetische und anmutige Tanz von dem Pianospieler Timothy Thorson. Zu der Musik von Franz Liszt zeigen die verschiedenen Tanzpaare eine Symbiose aus Tanz und Leidenschaft, während es bei einem Paar aber zu einem später tragisch endenden Streit kommt.
 
Nach dieser intensiven Performance darf das Publikum ein wenig durchatmen, denn die Fothamockaz, vier tanzwütige Berliner Jungs, sorgen für einen Umbau direkt auf der Bühne. Aus einer vornehmen Party soll eine Clubatmosphäre mitten auf der Bühne entstehen. Doch die Jungs scheinen ihre Arbeit nicht ganz ernst zu nehmen, denn immer wieder lassen sie sich von der Musik ablenken und machen mit den Arbeitsutensilien ihre eigene Party. Aber wen wundert das schon? Denn Fothamockaz ist eine in Berlin bekannte Urban Entertainment Dance-Crew, die einfach nicht still stehen kann.
 
Die unvergessliche Clubnacht kann nun beginnen. Nachdem man es geschafft hat, an dem Türsteher Sascha Thies vorbeizukommen, ist man mittendrin in dem Partygeschehen. Schöne Gogo-Girls, die Berlin Showgirls, tanzen lasziv zu alten und neuen Hip Hop-Liedern des nicht nur in Berlin bekannten Djs DJ Tomekk. Auch der Showbarkeeper Florent Rabaté zeigt mit seiner schnellen Flaschenakrobatik, warum er zurecht auf dieser Party sein darf.
 
Und was wäre eine fulminante Party in Berlin ohne die richtigen Tanzcrews?! Die Deutschen Meister und Brüder M.I.K.Family (eigentlich sind es vier Brüder) bringen durch ihre Hip Hop- und Krumping-Moves jeden Zuschauer im Saal zum Schwitzen. Samuels (Crew Urban Club Dance) sorgt mit ihrem Streetdance, kombiniert mit lateinamerikanischen Tanzelementen, dafür, dass ich nicht mehr ruhig sitzen kann, sondern auf meinem Sitz mitgrooven muss.
Beim Breakdance, vorgeführt von Tridiculous, Airdit und Pedram, klatscht jeder im Publikum wild mit. Was soll ich sagen?! Dat is halt Berlin…Und um dies zu untermauern, singt der Künstler Renee das Lied „I am Berlin“.
 
Nach der Pause präsentiert uns Lisa Kühn, ein Mitglied der Zanshin-Truppe, tänzerisch, wie zerbrechlich doch eine starke Frau sein kann. Zuvor noch selbstbewusst und zielstrebig zerbricht die junge Frau an den Erwartungen der Gesellschaft. Eine Tanzperformance, die mich zu Tränen rührte.
 
Wenn man etwas Wertvolles verloren hat, dann weiß man es oft erst im Nachinein zu schätzen. So ergeht es auch ihrem „Partner“ in der Show: Rostyslav Hubaydulin (Tridiculous) verarbeitet diesen schweren Verlust mithilfe seines dramatischen Strapaten-Programms, das ihm eine Menge Körperbeherrschung abverlangt.
 
Danach braucht man etwas Entschleunigung und bekommt diese auch: in Form des Erzählers Engelbert von Nordhausen, der Berliner erzählt seine etwas verrückte Geschichte, wie er zur Synchronstimme von Bill Cosby und Samuel L.Jackson wurde.
Nach der notwendigen Pause darf man wieder ausgelassen feiern. Und zwar gemeinsam mit der Live-Band Nader Rahy&Band, die sich sogar des schwierigen und legendären Liedes „Purple Rain“ von Prince annimmt.
Und auch auf dem Live-Konzert dürfen die vorher erwähnten Ausnahmetänzer nicht fehlen. 
 
Und wer an diesem Abend von der unbändigen Freude der Tänzer und Musiker angesteckt wurde, der durfte anschließend auf der Aftershow-Party im „The Grand Club“ weiterfeiern.
 
Mein Fazit: „Berlin Nights“ stellt alles dar, was Berlin so besonders macht: Lebensfreude, Temperament, Vielseitigkeit, Kreativität und Internationalität, auf die wir alle stolz sein können. Wer diese berauschende Party selbst erleben möchte, dem kann ich die nur aus 12 Shows bestehende Veranstaltung „Berlin Nights“ im Theater am Potsdamer Platz nur empfehlen. Bis zum 9. April, dem Tag meines Geburtstages, habt Ihr dazu noch die Gelegenheit…
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Theater am Potsdamer Platz
Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
 
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Text © E. Günther
Fotos © Henny Steffens und Nicholas Ritter