Gewinnspiel: 2×2 Eintrittskarten ins Deutsche Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit dem 19.09.2015 das Hightech-Museum „Deutsches Spionagemuseum“ verschrieben hat.
 
In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch selbst agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich bei meinem letzten Besuch die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Deutsche Spionagemuseum
Wann? Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
Wo? Deutsches Spionagemuseum, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
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Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Juni 2020, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Hier die in der Corona-Zeit wichtigen Hinweise für die Besucher:
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Text und Foto © E. Günther

Gewinnspiel: 2×2 Karten für das Computerspielemuseum

imagegroup1997 eröffnet und seit dem 21. Januar 2011 mit einer neuen Dauerausstellung ist das Computerspielemuseum ein Ort für Comuterspielenostalgiker geworden.
Im Museum findet man (Stand: 2015) über ca. 25.000 originale Datenträger mit Computerspielen und Anwendungen, ca. 12.000 Fachmagazine, 120 verschiedene historische Heimcomputer und Konsolensysteme und eine umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten, wie z.B. Videos, Poster und Handbücher. Das Computerspielemuseum verfügt über eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa.
 
Den legendären Pong-Automaten; Nimrod, das erste Computerspiel (auf der Industrieausstellung 1951 in Berlin zu bestaunen gewesen); die Wall of Hardware mit über 50 Lieblings-Maschinen (Apple II. Commodore PET. Atari); Games Meilensteine mit 52 Spielemitschnitten berühmter Videospiele, historische Schätze wie „Poly-Play“, aktuelle 3D-Spiele, Tanz- und Bewegungsspiele und und – all das findet Ihr im Computerspielemuseum im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 2×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Computerspielemuseum
Wann? Die Karten sind bis Ende 2020 gültig.
Wo? Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93A, 10243 Berlin
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Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 3. März 2020, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück und ein schönes Wochenende!
 
Text © E. Günther
Foto „Eingangsbereich des Computerspielemuseums in Berlin“ © Jörg Metzner/​Computerspielemuseum

Illuseum Berlin – Museum der Illusionen in Berlin

Das Wort „Illusion“ stammt vom lateinischen Wort „illusio“ ab und bedeutet „Täuschung“. Der Duden definiert das Wort als „Täuschung durch die Wirkung eines Kunstwerks, das Darstellung als Wirklichkeit erleben lässt“.
 
Seit dem 17. August 2018 kann man im Illuseum, dem Museum der Illusionen in Berlin, sich dieser Täuschung der Sinne hingeben. Am Alexanderplatz, nicht weit vom Fernsehturm entfernt, liegt das Museum, in dem die visuelle Wahrnehmung dem Besucher einen Streich spielt.
Meine Schüler waren dort im Dezember 2019 und haben mir, die diesen Besuch wegen einer Erkältung verpasst hat, davon begeisterte Geschichten erzählt. Also holte ich dieses spannende Erlebnis am Sonntag, den 26. Januar 2020, nach.
 
Über 80 Ausstellungsstücke, zu denen die Sammlung von verschiedenen Hologrammen gehört, zeigen, wie leicht der eigene Verstand zu täuschen ist.
Zu meinen (und der meiner Schüler) Highlights im Museum gehörten der Vortex Tunnel, in dem man das Gefühl hat, dass der Tunnel gleich kippen wird, und der umgekehrte Raum, der einem Flügel verleiht.
Viele Täuschungen sieht man erst auf den Fotos, wie den eigenen Kopf auf der Platte oder das Schrumpfen und Wachsen im Ames-Raum. Verschiedene Fotopunkte im Illuseum animieren den Besucher, an den entsprechenden Stellen ein Foto zu machen. Hat man keine Lust auf ein Selfie, kann man das auch sehr freundliche und kompetente Personal fragen, wenn man nicht schon selbst von diesem hilfsbereit angesprochen wird.
Auch die kleinen Besucher kommen hier voll auf ihre Kosten, wenn sie mit Spielzeug aus Holz und Puzzles ihre motorischen Fähigkeiten trainieren können.
 
Mein Fazit: Das Illuseum ist eine sehr interessante Attraktion in Berlin, in der Jung und Alt ins Staunen kommen und die Besucher erleben können, dass ein Museumsbesuch nicht langweilig sein muss. Wir kommen auf jeden Fall wieder, wenn wir das nächste Mal Besuch in Berlin bekommen.
 
Adresse: Illuseum Berlin
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin
 
Öffnungszeiten: Montag- Sonntag 10 – 22 Uhr
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

Ausstellung Nineties Berlin – eine Hommage an die Neunziger

Wiedervereinigtes Berlin oder doch die Love Parade? Jeder von uns verbindet etwas Anderes mit den Neunzigern. Eins steht aber fest: Dieses Jahrzehnt war legendär.
Kein Wunder also, dass es es seit August 2018 eine ganze Ausstellung – eine Kooperation zwischen dem DDR-Museum und der Münzprägerei – gibt, die sich mit diesem Jahrzehnt befasst. Nineties Berlin in der Alten Münze am Molkenmarkt ehrt diese unglaubliche Zeit mit einer multimedialen Ausstellung und präsentiert echte Mauerteile und Skulpturen. An der Kasse erfährt der Besucher, dass er über eine App zusätzliche Informationen zu den Ausstellungsstücken bekommen kann. 
 
Und wer das Jahrzehnt nicht live miterlebt hat, dem erzählen Zeitzeugen wie Westbam oder Gregor Gysi auf Bildschirmen, wie wild diese Zeit war.
Meine Lieblingsbereiche in der Ausstellung, die ich am Samstag, den 23. November 2019, besucht hatte, waren: a) der Spiegelraum mit dem Plattenspieler, auf dem jedes Jahr einen Knopf hatte, der für dieses Jahr typische Technomusik spielt. Wer da nicht mittanzt…
b) der Souvenirshop mit lustigen Verrücktheiten aus dem Jahrzehnt, wie die Leckmuschel.
Aber bei all dem Spaß erinnern den Besucher Mauerstücke und ein Raum voller Maschinenpistolen daran, dass Berlin auch für eine dunkle Geschichte steht.
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Nineties Berlin
Molkenmarkt 2
 
Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: 2×2 Eintrittskarten ins Deutsche Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit dem 19.09.2015 das Hightech-Museum Deutsches Spionagemuseum verschrieben hat.
 
In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich bei meinem letzten Besuch die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Deutsche Spionagemuseum
Wann? Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
Wo? Deutsches Spionagemuseum, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
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Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 6. Dezember 2019, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
Text und Fotos © E. Günther
 

Gewinnspiel: 2×2 Karten für die Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ in Berliner Unterwelten e.V.

Mythos_Germania-Dauerausstellung_Bild_02_Philipp_DaseDas Jahr 1933 markiert den Aufstieg des Bösen und die Auslöschung jeglicher Werte in dem Land der Dichter und Denker.
Aus der Sicht der Nationalsozialisten stand jedoch das Jahr für den Beginn, den Beginn für unmenschliche Verbrechen und größenwahnsinnige Projekte, die auch in der Architektur verwirklicht werden sollten.
Dabei hatte Albert Speer, der Generalbauinspektor der Nationalsozialisten, Großes für Berlin vor und wollte aus der Stadt (Berlin als Germania) die Welthauptstadt schaffen.
 
Die multimediale Geschichtsausstellung beleuchtet aus der Sicht der Architektur den Städtebau im Berlin der NS-Zeit. Über 20 Autoren waren an diesem Projekt beteiligt und schufen sieben Themenbereiche, in denen bautechnische, soziale und ideologische Hintergründe, darunter auch die Zwangsarbeit und die Deportationen, genau gezeigt werden.
 
Zu den Ausstellungsstücken der Dauerausstellung gehören das zehn Meter lange Modell „Germania als Hauptstadt und Repräsentationsraum“. Das Modell ist aber kein Original, sondern ein Nachbau für den Spielfilm „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel. Doch auch historische Ausstellungsstücke wie ein Säulenfragment der Neuen Reichskanzlei und Artefakte vom Gelände des KZ-Außenlagers „Klinkerwerk“ bei Oranienburg findet man in der Ausstellung.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 2×2 Karten für die Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 2×2 Karten für die Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“
Wo? Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstraße 105, 13355 Berlin
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Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 8. Oktober, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Achtung: Keine Besucher unter 7 Jahren. Die Ausstellung ist für Besucher ab 14 Jahren konzipiert.
 
#Germania #BerlinerUnterwelten #Gewinnspiel #Verlosung #Ausstellung #Berlin #Geschichte #Deutschland #Dauerausstellung #Museum #multimedial
 
Text © E. Günther
Foto © Philipp Dase

Tagesausflug: Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Welterbe der Unesco​

„Hier ists jetzt unendlich schön. Mich hats gestern Abend wie wir durch die Seen Canäle und Wäldgen schlichen sehr gerührt wie die Götter dem Fürsten erlaubt haben einen Traum um sich herum zu schaffen […]“ (Goethe über das Gartenreich Dessau-Wörlitz an Charlotte von Stein, 1778)

Diesen wahrlich schönen, aber zum Glück realen, Traum entdeckten wir mit unseren Freunden bei einem Tagesausflug am Samstag, den 7. September 2019. Nur 1,5 Stunden Fahrt mit dem Auto dauerte es, bis wir bei dem Gartenreich angekommen waren. Das im Biosphärenreservat Mittelelbe eingebettete Gartenreich Dessau-Wörlitz​ erstreckt sich heute auf 142 Quadratkilometern.

Der große und großartige Landschaftspark in Sachsen-Anhalt wurde durch Leopold III. Friedrich Franz, dem aufgeklärten Fürsten und Herzog von Anhalt-Dessau (1740 –1817), gegründet. Als Fürst der Aufklärung wollte er das „Nützliche mit dem Schönen verbinden“ und Landschaftsparks nach englischem Vorbild schaffen. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an der mittleren Elbe und unteren Mulde entstanden und war ab 1765 der erste Landschaftsgarten Kontinentaleuropas.

Seit dem November 2000 gehört es zum UNESCO-Welterbe. Zudem befindet sich das Gartenreich zwischen zwei weiteren UNESCO-Stätten: zwischen der Lutherstadt Wittenberg und der Bauhausstadt Dessau. Im Jahr 2001 wurde das Gartenreich in das Blaubuch aufgenommen (eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland)

Bei unserer Ankunft am 7. September waren wir sofort von dem imposanten Wörlitzer Park, den Gärten, Schlössern, Kanälen und Kunstwerken beeindruckt. Zunächst entdeckten wir das Schloss Wörlitz (1769–1773), das erste klassizistische Bauwerk der deutschen Architekturgeschichte, und besuchten die eindrucksvolle St. Petri Kirche (1804–1809). Das nächste Mal möchten wir unbedingt die Aussicht vom Bibelturm genießen.

Später flanierten wir in der Nähe des Gotischen Hauses (ab 1774), das die Entwicklung der neugotischen Architektur in Mitteleuropa entscheidend beeinflusste.
Die vielen Brücken im Wörlitzer Park mit ihren verschiedenen Formen und Konstruktionen repräsentieren die Entwicklung des Brückenbaus. Oder wir gaben uns einfach der idyllischen Natur und der wunderbaren Luft hin, die uns das hektische Leben in einer Großstadt vergessen lassen haben

Obwohl wir fast den ganzen Tag spazieren waren, konnten wir trotzdem nicht alle Schönheiten im Gartenreich und seiner Umgebung besuchen. Nur sechs Kilometer vom Wörlitzer Park entfernt befindet sich das barocke Schloss Oranienbaum in einem schönen Park. Zudem warten bei unserem nächsten Besuch das Luisium, das Schloss Mosigkau, der Kühnauer Park und der Sieglitzer Berg auf uns. Auch das vor Kurzem eröffnete Bauhaus Museum in Dessau interessiert uns.

Weitere Informationen zum Gartenreich Dessau-Wörlitz:
https://www.gartenreich.de
https://www.facebook.com/GartenreichDessauWoerlitz/

Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: Eine große Familienkarte im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum

„Bitte nicht anfassen, bitte nur anschauen!“
Wie oft muss man das vor allem den kleinen Museumsbesuchern sagen – nur, um dann in traurige Augen zu schauen?! Im Labyrinth Kindermuseum ist das alles ganz anders, hier wird das Anfassen und Anprobieren sogar ausdrücklich gewünscht, denn das Museum versteht sich als ein außerschulischer Lern- und Kulturort für Kinder.
Das Museum wurde im Jahr 1997 eröffnet, hat seitdem über 1,5 Mio. Besucher begrüßt und wurde 2018 mit dem European Design Award ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Labyrinth Kindermuseums stehen interaktive Ausstellungen für Kinder von 3 bis 11 Jahren.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit eine große Familienkarte im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? Eine große Familienkarte (bis zu 6 Personen, max. 2 Erwachsene) im Wert von 19 € für das Labyrinth Kindermuseum
Wann? Bis zum 1. September 2019
Wo? Labyrinth Kindermuseum, Osloer Str. 12, 13359 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 16. April 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Weitere Informationen zum Museum:
© E. Günther
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Ausflugstipp: Russische Kolonie in Potsdam und Restauranttipp: „Alexandrowka“ in der Russischen Kolonie

Um andere Kulturen kennen zu lernen und um auf eine kulinarische Reise zu gehen, muss man nicht weit fahren. Im Norden Potsdams findet man einen Ort, in dem die Zeit stehen zu sein scheint und wo man glaubt, sich in einem russischen Märchen zu befinden. Im folgenden Beitrag werde ich Euch diesen Ort und sein bei den Touristen beliebtes Restaurant, das „Alexandowka“, genauer vorstellen.
 
Dreizehn unter Denkmal stehende Holzhäuschen verleihen der Kolonie, die man sofort mit Mütterchen Russland assoziiert, einen urigen und einen märchenhaften Charme. Die Holzhäuser mit gepflegten Gärten wurden im Jahr 1826 auf Wunsch Friedrich Wilhelms III, dem preußischen König, im russischen Stil erbaut und wurden früher von den russischen Sängern des ersten preußischen Garderegiments bewohnt – wenn sie verheiratet waren. 1999 hat die UNESCO die Kolonie als ein Teil des Weltkulturerbes erklärt.
 
Gleich neben dem Restaurant „Alexandrowka“, zu dem ich noch später kommen werde, befindet sich das im Jahr 2005 eröffnete Museum Alexandrowka mit einem Café mit 40 Sitzplätzen. In einer Dauerausstellung wird auf die kulturellen Besonderheiten und auf die Geschichte der Russischen Kolonie eingegangen. Das Museum verfügt auch über einen Shop, in dem man Souvenirs und Literatur käuflich erwerben kann.
 
Auf einem kleinen Hügel, dem nördlich angrenzenden Kapellenberg (früher Minenberg genannt) , kann man mit der Alexander-Newski-Gedächtniskirche eine schöne und kleine Russisch-Orthodoxe Kirche besuchen, in der man zur Ruhe kommen und den hektischen Alltag vergessen kann. Mit einer kleinen Spende kann man für den weiteren Erhalt dieses Rückzugsortes sorgen.
 
Viele Touristen erkunden die Russische Kolonie mit dem Fahrrad oder zu Fuß und machen anschließend Pause in dem beliebten russischen Restaurant „Alexandrowka“. Matröschkas und Bilder von Russland im Winter gehören zum Inventar des Restaurants. Das Servicepersonal, das auch sehr gut Deutsch spricht, serviert in traditioneller Kleidung. Draußen kann man auf Holzbänken bei schönem Wetter in einem Garten dinieren, von einem anderen Holzhäuschen mit einer Hexenpuppe umgeben.
 
Schon mehrere Male habe ich in dem Restaurant gespeist und dabei mehrere Gerichte probiert. Alle Gerichte entstammen der typisch russischen-ukrainischen Küche. Meine Eltern und ich bestellen in dem Restaurant sehr gerne die sehr erfrischende Birkenlimonade, die uns an früher erinnert.
 
Als Vorspeisen habe ich bis jetzt Folgendes bestellt und kann es deswegen Euch empfehlen:
° Rote-Beete-Salat für 6,00€: Dabei handelt es sich um einen Salat aus roter Beete, Frühlingszwiebeln, Backpflaumen und Walnüssen.
 
° ukrainischer Bortsch für 6,50€: gehaltvoller Rote Beete-Kohleintopf mit Rind- und Schweinefleisch (auch eine vegetarische Variante möglich)
 
° Salat nach Schuba-Art für 8,50€: ein Salat mit roter Beete, Kartoffeln, Möhren, Ei, Salzgurken, Hering und Mayonnaise.
 
Folgende Hauptgerichte kann ich Euch zudem ans Herz legen:
° Béouf Stroganoff für 13,70 €: Streifen vom Entrécôte zusammen mit Pilzen, Zwiebeln, Salzgurken und roter Beete kräftig gebraten, mit Rotwein abgelöscht und frischer Sahne verfeinert. Als Beilage werden gekochte Kartoffeln empfohlen.
 
° Lachsfilet nach „Zarenart“ für 14,20 €: im Kräutersud gedünstetes Lachsfilet an feiner Kaviar-Hollandaise und Salatbeilage, dazu Basmati-Reis
 
Desserts:
° Die Eierkuchen sind ein geschmacklicher Traum und können entweder mit Heidelbeerkonfitüre, Schokostreuseln und Schlagsahne oder mit Rosinenquark, Waldhonig und Schlagsahne bestellt werden. Beide Varianten kosten jeweils 6 Euro. Zudem kann man auch einen glutenfeien Eierkuchen für 7,30 Euro ordern.
 
° Hat man jedoch nicht mehr so einen großen Hunger, bestellt man die Moskauer Nüsse für 2,80 Euro. Es handelt sich hierbei um ein handgemachtes Mürbeteiggebäck, gefüllt mit karamellisierter Milchcreme.
 
Fazit: Obwohl wir schon mehrmals im „Alexandrowka“ gespeist haben, werden wir dem Restaurant weiterhin als Stammgäste erhalten bleiben. Das Restaurant wird zurecht aufgrund seiner authentischen Küche und seinem herzlichen Charme sehr gut besucht. Eine Tischreservierung ist daher unabdingbar.
 
Kontaktdaten: Restauarant Alexandrowka
Russische Kolonie 2
14469 Potsdam
0331 8170203
 
Weitere Informationen zum Restaurant findet Ihr auch auf:
 
Text und Fotos © E. Günther

 

 

Harry Potter: The Exhibition im Filmpark Babelsberg – die Ausstellung in der Caligarihalle

Wichtiger Hinweis: Muggel ohne Zauberkräfte können den folgenden Bericht nicht sehen.
 
Endlich. Er ist angekommen. Nach so vielen Jahren Verspätung ist er endlich angekommen. Der Brief, auf den ich schon so lange warten musste. Der Brief aus Hogwarts.
Am Samstag, den 26 Januar 2019, sollte mein erstes Schuljahr beginnen. Auch drei andere Personen aus meinem Umfeld haben verspätet diesen Brief erhalten. So nahm ich die drei anderen Zaubereranwärter in meinem Auto (leider kein fliegendes Auto) mit und wir fuhren nach Potsdam, wo für uns die Reise nach Hogwarts beginnen sollte.
 
Dort angekommen mussten wir feststellen, dass sehr viele andere – aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands – offenbar auch den lang ersehnten Brief erhalten haben. Um diesen vielen vor der etwa 1.600 Quadratmeter umfassenden Wanderausstellung wartenden zukünftigen Hogwarts-Schülern gerecht zu werden, wurden sie nach der Einlasszeit, die auf ihrem Brief angegeben war, eingeteilt.
Vor der Einlasszeit konnten man die Halle nicht betreten und so warteten wir im Auto, da unsere noch rudimentär vorhandenen Zauberkräfte gegen Kälte und Regen nicht ausreichten.
 
Um 17.15 Uhr wurden wir endlich eingelassen. Trotz der geregelten Einlasszeit waren wir dennoch sehr viele in der Gruppe, gingen aber alle sehr respektvoll miteinander um. Die Liebe zu Hogwarts verbindet nun einmal.
Zu Beginn sollte uns der Sprechende Hut traditionsgemäß in eines der vier Häuser einteilen. Wer mein Leben bis dahin genau verfolgt hat, weiß, dass ich natürlich nach Gryffindor zugeteilt werden musste.
 
In der Halle sahen wir den Zug, der einen nach Hogwarts bringen soll, und verschiedene Requisiten und Schauplätze, die einen auf das Leben in Hogwarts vorbereiten. So fand ich dort auch Harry Potters und Rons Schlafbetten und zahlreiche Kleidungsstücke, die die Schüler Harry, Hermine, Ron und Neville und deren Lehrer getragen haben. Auch die wunderschönen Zauberstäbe der einzelnen Protagonisten und weitere besondere Gegenstände (Harrys Brille, Hermines berühmte Tasche, der Schnatz, die Rumtreiberkarte etc.) konnten bewundert werden.
 
Doch mich haben vor allem die Schauplätze des Hogwarts-Geländes fasziniert. Besonders wohl fühlte ich mich in Hagrids Hütte mit dem riesigen Sessel, in den ich mich auch sofort gesetzt habe, und dem Drachen-Ei, das sich bewegt und knackt, als ob gleich ein Drachenbaby schlüpfen würde.
Eines meiner Highlights war Professor Sprouts Gewächshaus mit den kreischenden Alraunen. Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen, die Alraunen herauszuholen und mich dabei fotografieren zu lassen.
 
Da Licht nur geschätzt werden kann, wenn es auch Dunkelheit gibt, entschied ich mich, auch den Verbotenen Wald und die dunkle Welt von Voldemort, Bellatrix, den Malfoys und den übrigen Todessern zu besuchen. Ein Gänsehautmoment.
Doch da in Hogwarts am Ende doch das Gute siegt, betrat ich danach Hogwarts Gemeinschaftssaal mit sehr vielen Besonderheiten wie der Dobby-Figur oder Hermines Weihnachtsball-Kleid.
Am Ende der Reise warteten im Fan-Shop viele Leckereien, darunter die berühmten Schokofrösche, auf uns. Die Ausstellung verweist zudem mit den drei Kostümen der originalen Londoner Bühnenproduktion auf das preisgekrönte Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das ab Frühjahr 2020 in Hamburg zu sehen sein wird. Außerdem sind dort auch die Kostüme aus „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” ausgestellt.
 
Die Reise durch die Welt von Hogwarts mit unzähligen authentischen Schauplätzen, Kreaturen, Kostümen und Requisiten war für die Anwesenden etwas ganz Besonderes und zauberte mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.
Bis zum 10. März 2019 läuft noch die Wanderausstellung in der Caligari Halle am Filmpark Babelsberg.
Geöffnet hat die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis samstags bis 19 Uhr. Der Einlass endet eine Stunde vor Ende der Öffnungszeiten.
Der Eintritt kostet für Erwachsene in der Woche 19,95 €, am Wochenende 23,95 €- was natürlich vor allem für Familien mit Kindern zu teuer ist.
 
Für mein zweites Schuljahr in Hogwarts wünsche ich mir, dass die Ausstellung und die Fan-Artikel (die Bertie Botts Bohnen für einen stolzen Preis von 10 € und 100 g Schokofrösche für 15 €) nicht mehr so teuer sind und es in der Ausstellung mehr Interaktivitäten gibt (Vor allem für Kinder ist das Herausziehen der Alraunen und das Werfen der Quidditch-Bälle einfach zu wenig.). Schade fand ich es, dass die Filmsequenzen auf Englisch mit deutschen Untertiteln waren. Für die kleinen Fans müssten die Filmszenen in der Sprache des jeweiligen Landes mit englischen Untertitel gezeigt werden.
Ansonsten erfreut die Ausstellung das Herz jedes Fans. Ich werde mir sehr bald wieder alle Teile angucken.
 
Weitere Informationen:
 
 
Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther