Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – November 2017: Neuseeland

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon sechs Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Kanada, Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Neuseeland einen Sonntagsbrunch und so war ich am Sonntag, den 19. November 2017, wieder dabei. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller, aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Neuseelands (z.B. Reissalat mit Avocado, unglaublich leckere mit Hähnchen gefüllte Wraps). Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Hirschragout, Terrine von Ente und Morchel, Neuseeländischer Lammbraten, Gemüsepfanne und „Hangi“ des Maori-Festessens (eine Mischung aus Fisch, Fleisch und Gemüse, in Blättern im Ofen gegart). Für mich waren es bis jetzt die besten warmen Speisen eines Botschaftenbrunches.

Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen.

Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:

Restaurant „Maritim“

im Hotel Maritim

mit Front Cooking

Stauffenbergstraße 26

10785 Berlin

Tel. 030 20650

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© E. Günther

 

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Restauranttipp für Berlin: Restaurant Genazvale – Georgisch essen in Berlin

Familienzeit ist kostbar und deswegen sollte man die Zeit mit seiner Familie bei gutem Essen und in einem schönen Ambiente verbringen. Da ich eine große Liebhaberin der kaukasischen und vor allem der georgischen Küche bin, stand für mich gleich fest, wo wir alle am Freitag, den 27. Oktober 2017, essen werden: im georgischen Restaurant Genazvale.
 
Das große und rustikal eingerichtete Restaurant Genazvale besticht durch seine Lebhaftigkeit und seine familiäre Atmosphäre. An dem Abend, an dem wir dort zu Abend gegessen haben, haben sehr viele mit ihrer Familie und ihren Freunden Geburtstag gefeiert. Es wurde viel gelacht und ausgiebig auf die Gesundheit und die Liebe angestoßen. Da in dem Restaurant viele Servicekräfte arbeiten, kam es dabei nie zum langen Warten auf die Speisen. Wir hatten an dem Abend eine sehr freundliche und kompetente Tamada an unserer Seite, die uns nicht nur immer gut beraten hat, sondern uns immer ein Lächeln schenkte.
 
Aufgrund meiner Kindheit in der Ukraine liebe ich natürlich Gerichte mit roter Beete und so bestellte ich als Vorspeise einen Salat aus roter Beete für 5,50 Euro (rote Beete, frische Kräuter mit Mayonnaise). Da ich weiterhin in Erinnerungen an die Küche der ehemaligen Ostblockstaaten schwelgen wollte, bestellte ich sogar eine zweite Vorspeise: Zungensalat für 8,50 Euro
(Kalbszunge, Radieschen, Meerrettich und Mayonnaise).
Beide Gerichte wurden dafür, dass es Vorspeisen sind, als zwei große Portionen serviert und haben sehr gut geschmeckt, wie bei Mama und Oma.
 
Die anderen Familienmitglieder entschieden sich für folgende Vorspeisen:
rote Beete mit Walnüssen und Gewürzen – 2 Stück für 3,50 Euro und „Mjawe“ – ein eingelegter Weißkohl mit roter Beete für 3,50 Euro.
Das Fazit zu den Gerichten war: „Die Speisen klingen zwar einfach, aber schmecken einfach vorzüglich.“
 
Und dann kamen die Hauptgerichte, die uns in den kulinarischen Himmel brachten…
Vier von uns entschieden sich für Lammfleisch und die fünfte Person wählte ein Gericht mit Kalbsfleisch. Zu den vier unterschiedlichen Gerichten kann man nur eins sagen: Das Fleisch war sehr zart, köstlich zubereitet und fantastisch gewürzt – mit den dazugehörigen Zutaten waren die im Folgenden erwähnten Gerichte ein Traum.
 
Zwei von uns bestellten das sehr zu empfehlende Gericht Chanakhi für 14,50 Euro, das aus
Lammfleisch mit Kartoffeln, Auberginen, frischen Tomaten und Kräutern besteht und mit Teig überbacken aus dem Ofen gebracht wird.
 
Weiterhin gehörten zu unseren Hauptgängen Lammrippen mit Adjika (5 Stück für 16,50 Euro): Lammrippen mit pikanter Sauce und Zwiebel auf „Ketsi“ gebraten; Mtsvadi – Lammfleisch am Spieß für 15,50 Euro und Ostri – würziges Kalbfleisch in Tomatensauce (scharf) für 14,50 Euro.
 
Wie man sich vorstellen kann, waren wir alle nach dem Essen nicht nur sehr glücklich, sondern auch satt, so dass wir leider keinen Platz für ein Dessert hatten. Aber da ein Familienmitglied im Gegensatz zu uns keine Vorspeise bestellt hatte, konnte sie noch den Schokokuchen „Genazvale“ für 6,50 Euro essen. Für den Preis war die Portion sehr groß und wie mir versichert wurde, hat der Kuchen köstlich geschmeckt.
 
Mein Fazit: In dem Restaurant Genazvale stimmt einfach alles: das Essen, das Ambiente, der Preis und das Personal! Wir können das georgische Restaurant jedem empfehlen. Auch die Vielfalt an georgischen Weinen ist besonders hervorzuheben.
 
Adresse / Kontakt: Restaurant Genazvale
Hohenzollerndamm 33
10713 Berlin
030 23578292
 
Weitere Informationen zum Restaurant:
 
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Ein Restauranttipp: Kroatisches Restaurant „Dalmacija“ am Prager Platz

Eigentlich bin ich in meinem Freundeskreis die Restaurantentdeckerin, doch dieses Restaurant hat mir eine langjährige Freundin gezeigt. Seitdem bin ich eine große Liebhaberin der Hausmannskost des Restaurants, das von drei Generationen einer sehr herzlichen Familie geführt wird.

Gestern waren wir dort wieder essen und wie schon beim ersten Besuch habe ich Schnecken bestellt. Früher fand ich Schnecken immer gewöhnungsbedürftig und konnte daran nichts Gutes finden. Doch die diese warme Vorspeise für 8,50 Euro, die mit Speck, Tomaten, Kräutern, Knoblauch und Toastbrot serviert wird, ist unglaublich schmackhaft und ich kann sie jedem empfehlen.

Ich habe mir beim ersten Besuch vorgenommen, diese Vorspeise als doppelte Portion zu ordern, doch entdeckte ich diesmal eine saisonale Pfifferlingkarte und entschied mich daher für den folgenden Hauptgang für 12,90 Euro: Speckpfifferlinge in Rahmsoße mit Rührei und Kartoffelpüree – eine sehr gute Wahl.

Meine zwei Begleitungen an diesem Tag bestellten das Epigramm für 13 Euro. Auf den reichlich gefüllten Teller kommen: ein Schnitzel Wiener Ar, ein Pariser Schnitzel, eine Scheibe Leber, ein Cevapcici auf Reis, dazu Pommes und Salat. Mal wieder bewiesen die Restaurantbesitzer ihre Gastfreundschaft und Flexibilität, indem sie bei einer Begleitung statt Leber einen Rumpsteak servierten.

Mein Fazit: Wer authentische kroatische Küche zu moderaten Preisen und umgeben von gastfreundlichen Restaurantbesitzern genießen möchte, der ist hier genau richtig.

 

Kontakt: Restaurant Dalmacija

Prinzregentenstraße 1

10717 Berlin

030/ 211 72 75

 

Öffnungszeiten: Mo Ruhetag

Di – So 12-22 Uhr

 

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© E. Günther

Restauranttipp: „Grüne Lampe“ in Berlin – der Brunch mit dem besten Preis-Leistungsniveau der Stadt

Als jemand, der in der Ukraine geboren ist, liebe ich natürlich die ukrainische und russische Küche und wie jede Frau mit ukrainischen Wurzeln bin ich natürlich der Meinung, dass keiner so gut kochen kann wie meine Mama und meine Oma. Aber vor einem Jahr habe ich ein Restaurant entdeckt, das sehr gute und frische ukrainische, russische und georgische Hausmannskost anbietet und mich zu seinen Stammgästen zählen kann: das nach einem Elite-Club in St. Petersburg, in dem unter anderem Puschkin dinierte, benannte und im Jahr 2005 eröffnete Restaurant „Grüne Lampe“.

Am liebsten besuche ich mit Familie und/oder Freunden das Mittagsbuffet von Montag bis Freitag von 12 Uhr bis 16 Uhr für 8 Euro! Trotz des günstigen Preises ist das Mittagsbuffet unglaublich reichlich und frisch. Zu den Speisen gehören immer zwei warme Suppen (Bortsch und Lammfleischsuppe am 3.8.17), diverse kalte Vorspeisen, zwei warme Speisen (Bouletten mit Champignons und Buchweizen, Hähnchen mit Reis am 3.8.17) und Nachspeisen (Schokokuchen und Bienenstich am 3.8.17).

Zu den Vorspeisen gehören verschiedene Salate, die jede Frau aus den Ostblock-Staaten liebt: Olivier (Salat bestehend aus Fleisch, Kartoffeln, Erbsen, Salzgurken und Mayonnaise), Vinaigrette (Salat aus roter Beete, Kartoffeln, Zwiebeln und grünen Erbsen), ein Möhrensalat und ein Rote-Beete-Salat mit getrockneten Pflaumen und Walnüssen. Am 3.8.17 konnte man sich auch Blinis mit Quark und Zucchini-Puffer holen.

Manchmal gibt es auch Hering oder andere Fisch-Vorspeisen. Alle Speisen werden regelmäßig nachgefüllt. Auch die Bedienung ist sehr freundlich und unaufdringlich.

Die „Grüne Lampe“ bietet das gleiche Buffet auch donnerstags und samstags von 18 Uhr bis 22 Uhr an, allerdings für 14 Euro, was bei der Menge und Frische auch ein sehr fairer Preis ist. Aus diesem Grund haben wir hier auch schon einmal Geburtstag an einem Samstag gefeiert.

Sonntags findet hier das bei den Gästen sehr beliebte Kaviar-Buffet für 14 Euro statt: von 10 Uhr bis 15.30 Uhr. Auch habe ich in dem Restaurant schon einzelne Gerichte von der Speisekarte bestellt und war von deren Zubereitung mehr als angetan. Neben den oben genannten Salaten habe ich z.B. die georgische Spezialität Tschanachi (Lammfleisch mit Auberginen, Tomaten, Zucchini und Kartoffeln) für 13,50 Euro und die georgische Hauptspeise Tschachochbili (Hähnchenfleisch ohne Knochen, geschmort in Rotweintomatensauce) für ebenfalls 13,50 Euro gegessen – zwei sehr zu empfehlende Hauptspeisen.

Mein Fazit: Wer ukrainische, russische und georgische Küche liebt oder schon immer sehr gute Hausmannskost der Ostblock-Staaten probieren wollte, dem ich kann das Restaurant „Grüne Lampe“ mit voller Überzeugung empfehlen.

Weitere Informationen zum Restaurant:

http://www.gruene-lampe.de/start/

https://www.facebook.com/pages/Caf%C3%A9-Gr%C3%BCne-Lampe/1002093973223596

 

Kontakt: Grüne Lampe

Uhlandstr. 51

10719 Berlin–Wilmersdorf

Tel.: (030) 887 193 93

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© E. Günther

 

 

 

 

Restaurant Laila – Persisch essen in Potsdam

Ostern ist Familienzeit und Familienzeit bedeutet gutes Essen. Aus diesem Grund sind wir dieses Jahr an Ostersonntag in das viel gepriesene Restaurant Laila gegangen, das für seine sehr gute und frisch zubereitete persische Küche mit afghanischen und tadschikischen Einflüssen bekannt ist. An diesem Tag waren wir aber nicht die einzigen mit dieser Idee, so war das Restaurant sehr gut gefüllt.
 
Als Vorspeise bestellten wir eine Linsensuppe nach persischer Art (4,90 Euro) und einen kleinen Salat mit Walnuss-Creme und frischem Koriander (4,50 Euro), beide Vorspeisen waren geschmacklich hervorragend, doch unser kulinarisches Highlight bildete die Hauptspeise, von der ich noch tagelang meinen Verwandten und Kollegen erzählte:
Ich bestellte Lammfleisch in Spinat, gewürzt nach persischer Art mit frischem Ingwer und Knoblauch, dazu Safranreis (14,50 Euro), dieses Gericht verursachte eine geschmackliche Explosion in meinem Mund und so bestellte ich noch eine Portion zum Mitnehmen.
Meine Begleitung bestellte die persische Überraschungsplatte für zwei Personen mit verschiedenen persischen Köstlichkeiten (29,90 Euro), die ich auch empfehlen kann, da das Fleisch sehr zart und die Teigtaschen perfekt gewürzt waren.
Diesen wundervollen Abend rundeten wir mit einem sehr schön präsentierten Mocca ab, der traditionell zubereitet wird.
 
Mein Fazit: Das Restaurant „Laila“ ist auf jeden Fall einen Besuch wert, da man hier in einem gemütlichen Ambiente sehr lecker speisen kann und die Preise nicht überzogen sind. Auch das Servicepersonal nimmt sich für die Gäste Zeit und wirkt sehr freundlich. Abends kann man zudem im Restaurant eine Shisha rauchen und Cocktails trinken.
 
Kontakt: Restaurant Laila
Lindenstraße 56
14467 Potsdam
0176 56374337
 
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10 Uhr bis 22 Uhr
 
Weitere Informationen zum Restaurant:
 
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© E. Günther

 

 

Restaurant Pastis – Essen wie in Frankreich

Im Westteil Berlins (Schmargendof) befindet sich ein kleines französisches Restaurant, dessen Küche mehrfach ausgezeichnet wurde. Da wir gute Küche zu schätzen wissen, haben wir natürlich in diesem Restaurant gespeist und konnten Folgendes feststellen:
Das Servicepersonal in dem Restaurant ist sehr zuvorkommend und nimmt sich für die individuelle Beratung des Gastes genügend Zeit. Die Servicekräfte haben französische Wurzeln, sprechen aber auch einwandfrei Deutsch.
 
Auf der Karte stehen viele typisch französische Gerichte (z.B. Blutwurst), Wir haben uns für die folgende Speisenreihenfolge entschieden: Als Vorspeise wählte ich, eine Liebhaberin von Fischsuppen, die Fischsuppe „Marseille“ mit Croûtons, Rouille und geriebenem Käse für 8,90 Euro. Die Fischsuppe war püriert und schmeckte sehr originell und anders, als ich es dahin gewohnt war. Mein Mann bestellte als ersten Gang sechs Burgunderschnecken mit Kräuterbutter für 6,90 Euro. Ich probierte selbstverständlich eine und obwohl ich kein Fan von Schnecken bin, hat mir die Zubereitung sehr gefallen.
 
Als Hauptgang orderte ich das Gericht „Ossobuco vom Seeteufel auf Tomaten-Orangen-Reduktion an Gnocchi mit Zucchini und Oliven“ für 24,90 Euro. Der Preis war vollkommen angebracht, da der Fisch sehr zart und das Gemüse sehr frisch waren. Mit der perfekt abgeschmeckten Soße war das Gericht ein Gedicht.
Mein Mann entschied sich bei seinem Hauptgang für eine ganze Dorade mit Kartoffeln und Gemüse (21,90 Euro), die ihm auch sehr gut schmeckte.
 
Um das Geschmackserlebnis abzurunden, durfte natürlich ein Dessert nicht fehlen. Wie sollte es anders sein, bestellte ich ein Gericht mit Schokolade: ein warmes Valrhona-Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern aus Praliné und Pekannuss (7,90 Euro) – für mich das beste Schokoladenküchlein, das ich je gegessen habe.
Mein Mann trank wie immer zum Schluss einen Kaffee und aß dazu kleine Patisserie-Köstlichkeiten, die zusammen mit dem Kaffee 7,90 Euro kosteten.
 
Mein Fazit: Wer französische Küche liebt und einen schönen Abend bei qualitativ hochwertigem Essen und in einer entspannten Atmosphäre verbringen möchte, der sollte unbedingt einen Tisch im Restaurant Pastis reservieren. Natürlich bietet das Restaurant in der Woche auch eine Mittagskarte an (12-16 Uhr). Das Restaurant ist täglich von 12 Uhr bis 23 Uhr geöffnet (warme Küche bis 22 Uhr).
 
 
Kontakt: Restaurant Pastis
Rüdesheimer Str. 9
14197 Berlin
030 81055769
 
Weitere Informationen:
 
 
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© E. Günther

 

 

 

Restaurant Hanok – unser Lieblingskoreaner

Als mein Mann vor zwei Jahren von seiner Geschäftsreise aus Südkorea zurückgekommen ist, hat er fast täglich begeistert von der koreanischen Küche berichtet. So habe ich nach einem Restaurant mit authentisch koreanischer Küche in Berlin gesucht und wurde aufgrund der sehr guten Bewertungen schnell fündig, und das auch noch in unserer Nähe. Das Restaurant Hanok am Ku’damm versprach sehr gut zu sein.
Seitdem gehen wir sehr gerne dort essen und haben schon viele Verwandte und Freunde zu begeisterten Stammgästen gemacht. Das Restaurant wirkt zwar sowohl außen als auch innen sehr unscheinbar, wird aber von vielen Koreanern besucht und bietet typisch koreanische Küche an. Also das, was im Grunde zählt!
Von Montag bis Samstag kann man in der Zeit von 12 Uhr bis 17 Uhr die preiswerteren Mittagsspeisen essen. Alle Gerichte kosten ca. 8 Euro und wir haben schon fast alle probiert. Dazu wird vorab eine warme Suppe und zu jeder Speise drei typisch koreanische Beilagen (wie z.B. ein eingelegter Kimchi) serviert.
Das Koreanische Curry mit Huhn (Nummer 410) für 8 Euro zählt zum Lieblingsessen meines Mannes, ich bestelle sehr gerne die Ente in Misopaste, mariniert mit Reis (Nummer 414) für 8,50 Euro.
Abends kann man viele weitere Speisen zu ebenfalls moderaten Preisen ordern. Unser Ziel ist es, einmal unbedingt an dem Koreanischen Barbecue teilzunehmen.
Mein Fazit: Wer schon immer typisch koreanische Gerichte probieren und nicht zu tief ins Portemonnaie greifen wollte, dem sei das Hanok sehr zu empfehlen, sowohl mittags als auch abends. Das Restaurant hat von Montag bis Samstag von 12 bis 22.30 Uhr und sonntags von 12 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen:
Kontakt: Restaurant Hanok
Kurfürstendamm 134
10711 Berlin
030 89541892
© E. Günther

 

 

Eßkultur in Berlin und Köln – Literatur in Verbindung mit Essen

Die Kultur einer Nation lebt von folgenden Bereichen: Literatur, Musik, bildende Kunst und Essen. Und zwei davon – Literatur und Essen – werden von der Eßkultur miteinander verbunden.

Ich stelle Euch in dem heutigen Bericht die Eßkultur allgemein, in den Städten Berlin und Köln und anschließend die Veranstaltung „Orientalisches Märchenfrühstück in einem Beduinenzelt“ speziell, einer der zahlreichen Veranstaltungen der Eßkultur, die wir am Samstag, den 22. Oktober 2016, besucht haben, vor.

Die Eßkultur existiert seit 1998 in Berlin (Museumskomplex Berlin-Dahlem) und seit 2002 in Köln (verschiedene Austragungsorte) und organisiert in diesen beiden Großstädten zweimal im Monat kulinarische Lesungen zu einem bestimmten (meistens literarischen) Thema (Literatur zum Essen). Das Motto lautet: „Gegessen wird, was im Buche steht“. Ungefähr 40 solche Programme zählen bis jetzt zum Repertoire der Eßkultur. So gab es zum Beispiel einmal in Berlin eine Lesung aus dem Roman „Maria, ihm schmeckts nicht“ von Jan Weiler. Dazu wurden italienische Köstlichkeiten serviert. Zudem werden in Berlin regelmäßig Orientalische und Armenische Märchenfrühstücke in einem Beduinen“zelt“ veranstaltet, dazu später mehr.

Neben den Lesungen bietet die Eßkultur Themen-Caterings und verschiedene Kochkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an: In Sushi-, Schokoladen-, Nudel- und Orientalischen Kochkursen können maximal zwölf Teilnehmer in drei Stunden ihre Kochfähigkeiten verbessern und mehr über die Kultur des Essens erfahren.

Die nächste kulinarische und literarische Veranstaltung findet in Köln am Samstag, den 5. November 2016, und in Berlin am Freitag, den 18. November 2016, statt:

° Köln: „Zum Dinner bei Sherlock Holmes“ im Glasmuseum Rheinbach
Die Lesung zum Essen, darunter Orangenlachs mit Pickles, kostet 37 Euro pro Person. Übrigens kann am Sonntag, den 20. November 2016, die kulinarische Lesung zu Süsskinds Roman „Das Parfum“ besucht werden.

° Berlin: „Die Entdeckung des Kaffees“ im Kaffeehaus Europa (ein neuer Austragungsort der Eßkultur)
Der Kaffeeklatsch zum Kaffee und Kuchen kostet 6 Euro.

Wer in Berlin Appetit auf ein großes Buffet hat, kann an bestimmten Samstagen und Sonntagen um 11 Uhr das Armenische oder Orientalische Märchenfrühstück besuchen, das ich im Folgenden genauer vorstellen werde:

Am Samstag, den 22. Oktober 2016, besuchte ich mit meinem Mann und einer langjährigen Freundin das Orientalische Märchenfrühstück in einem Beduinen“zelt“. Wir betraten – selbstverständlich ohne Schuhe – einen gemütlichen und mit Kelim-Kissen und Teppichen dekorierten Raum. Man konnte sowohl auf dem Boden (Kissen) als auch auf den bequemen Sofas Platz nehmen.

Der Märchenerzähler Michael Leese begrüßte uns und kündigte ein aus drei Teilen bestehendes orientalisches Märchen über den Prinzen Khalaf an. Vor allem der letzte Teil des Märchens weckte mein Interesse. Es ging um die Reise des Prinzen nach China, wo eine wunderschöne Kaiserstochter jungen Bewerbern, die um ihre Hand anhielten, drei Fragen stellte. Löste einer der Bewerber nicht das Rätsel, drohte ihm der Tod. Konnte ein junger Mann jedoch alle drei Fragen richtig beantworten, durfte er als Belohnung die Kaiserstochter heiraten.

Zwischen den Teilen durften sich die Gäste am Orientalischen Buffet bedienen. Auf dem Buffettisch standen warme und kalte Speisen: Hommus, Falafel, Pita, Hähnchenragout, Gemüseauflauf mit Schafskäse, Köfte, Lammfleisch, Weinblätter und Couscous. Danach gab es noch ein Dessert, eine Mangocreme. Dazu gab es zweierlei Tee aus dem Samowar.

Das nächste Armenische Märchenfrühstück in Berlin findet am Sonntag, den 6. November 2016, und das nächste Orientalische Märchenfrühstück am Sonntag, den 13. November 2016, statt. Die Preise lauten: 18 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder unter 12 Jahren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt also auf jeden Fall.

Adresse Märchenfrühstück Berlin:
eßkultur Restaurant im Museum Dahlem
Takustraße 38/40
14195 Berlin

Weitere Informationen zur Eßkultur in Berlin:
http://www.esskultur-berlin.de/catering/berlin/home.php
https://www.facebook.com/esskulturberlin/?fref=ts

Weitere Informationen zur Eßkultur in Köln:
http://www.esskultur-koeln.de/
https://www.facebook.com/EsskulturKoeln/?fref=ts

Mein Fazit: Wer gerne liest (oder sich gerne vorlesen lässt), gutes Essen schätzt und auch Speisen anderer Kulturen probieren möchte, der sollte sich die Eßkultur unbedingt auf seine to do-Liste setzen.

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© E. Günther

 

 

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – Oktober 2016: Kanada

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon fünf Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Kanada einen Sonntagsbrunch und so bin ich am Sonntag, den 2. Oktober 2016, mit meinem Mann und unseren Freunden aus Bayern wieder dahin gegangen. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, fünf Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller (früher auch Sushi-Teller), aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Kanada. Diesmal gab es unter anderem einen Krabbensalat, einen Kürbissalat und viel Fisch. Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Kürbiscremesuppe, Ente, Ofenkartoffel und Elchfleisch.
Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen. Ihr habt noch den ganzen Monat für das Land Kanada Zeit. Im November und Dezember 2016 ist dann das Land Tschechien an der Reihe.
Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:
Restaurant „Maritim“
im Hotel Maritim
mit Front Cooking
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin
Tel. 030 20650

Weitere Informationen: https://www.maritim.de/…/deut…/hotel-berlin/restaurants-bars

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© E. Günther

 

 

Zhou’s Five

Vor ca. vier Jahren entdeckten mein Mann und ich das asiatische Restaurant „Zhou’s Five“ in dem Moa-Bogen in Berlin-Moabit. Seitdem gehört es zu unseren Lieblingsrestaurants und wird regelmäßig von uns besucht. In den letzten vier Jahren wurden viele unserer Familienmitglieder und Freunde auch zu begeisterten Gästen des Restaurants. Und nun sollt Ihr es auch werden.
Zhou’s Five bietet ein 50m langes Buffet (im Victoria Center sogar 60 m lang) mit den Köstlichkeiten und Spezialitäten der folgenden fünf Länder: Japan, Mongolei, Thailand, Vietnam und China. Um von dieser kulinarischen Vielfalt und Reichhaltigkeit profitieren zu können, haben wir eine chronologische Vorgehensweise entwickelt, die wir im Laufe der Jahre perfektioniert haben:
Bei unserer Ankunft im Restaurant gehen wir sofort zum Tisch der Mongolei, wo wir frischen Fisch (Lachs, Thunfisch, Pangasius etc.), frische Meeresfrüchte (Garnelen, Muscheln) und frisches Fleisch (darunter Lamm) vorfinden. Alle Lebensmittel werden gut gekühlt. Mit dem vollen Teller gehen wir dann zu der Theke des Mongolischen Barbecue mit Live Cooking und stellen unseren Teller wie die anderen Gäste ab. Damit die Servicekraft weiß, wem welcher Teller gehört, gibt es an jedem Tisch eine Klammer mit der Nummer des jeweiligen Tisches, die man vorher an den Teller heftet.
Während des Grillvorgangs gehen wir zum Land Japan, wo uns zahlreiche Sushis, leckere Salate und andere Köstlichkeiten erwarten. Und wenn wir mit dem japanischen Teller fertig sind, dann wird schon der Teller mit dem Essen aus der Mongolei gebracht. Obwohl die Tische der Mongolei und Japans unsere Lieblingsbereiche darstellen, versuchen wir meistens anschließend auch Thailand, Vietnam und China zu „besuchen“. Und wenn man am Ende noch Platz in seinem Magen hat, dann kann man sich auch Obst und Kuchen holen.
Natürlich gibt es auch eine „normale“ Speisekarte mit den Spezialitäten der fünf Länder, aber wir haben uns bisher immer für das Buffet entschieden.
Mein Fazit: Wenn Ihr die kulinarische Vielfalt und Reichhaltigkeit Asiens erleben möchtet, dann empfehle ich Euch den Besuch in dem asiatischen Restaurant im Moa Bogen oder im Victoria Center (neu), das sowohl durch das gut zubereitete und frische Essen als auch durch das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.
Preise:
Mittags-Buffet
All You Can Eat für 9,90 Euro pro Person (ohne Getränke)
Mo. – Fr. 12:00 – 16:30 Uhr
Erlebnis-Buffet mit mongolischer Show-Küche
All You Can Eat für 17,90 Euro pro Person (ohne Getränke)
Mo. – Fr. 17:30 – 22:00 Uhr Sa., So., Feiertag 12:00 – 22:00 Uhr
Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren zahlen nur die Hälfte.
Kontakt:
MOA Bogen Center
Stephanstraße 41
10559 Berlin-Moabit
Tel. 030 / 49 20 07 89
U-Bahn Birkenstraße
Victoria Center
Marktstraße 6
10317 Berlin-Lichtenberg
Tel. 030 / 679 521 00
S + U Bahn Ostkreuz
täglich von 12.00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet
Wichtige Information für die Gäste mit Auto: Das Parken im Parkhaus ist die ersten 2 Stunden frei!
Weitere Informationen:
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© E. Günther