Avocado Club Berlin – ein Schlaraffenland für Avocadoliebhaber

Da meine Frollegin (Kollegin und Freundin) sehr gerne Avocado ißt, bin ich mit ihr am Sonntag, den 2. Juni 2019, in den Avocado Club in Berlin-Friedrichshain gegangen, in dem es nur Gerichte mit Avocado gibt.
 
Gleich beim Eintreten begrüßte mich die Servicekraft auf eine sehr herzliche Art und das obwohl ich vor der Ladeneröffnung um 10 Uhr ins Café hinreingegangen bin, um in Ruhe Fotos machen zu können. Mir fielen sofort die hellen Farben und das viele Grün im Café auf.
 
Um 10 Uhr kam dann auch meine Frollegin und zur Einstimmung auf das folgende Essen bestellte ich einen Avocado- und sie einen Spinatsmoothie. Mein Avocado-Smoothie mit vietnamesischer Kondensmilch und Mandelmilch für 4,50 € schmeckte etwas süß, der Spinat-Smoothie mit Gurke, Avocado, Zitrone und Sojamilch für ebenfalls 4,50 € sehr erfrischend. Und da das bei dem heißen Wetter genau das Richtige war, orderte ich noch einen Spinat-Smoothie für mich.
 
Als warme Hauptspeise entschied ich mich für die hausgemachten Avocado-Gnocchi mit Pak Choi, Kräuterseitlingen, Kirschtomaten und Safransauce für 11,90 € – eine sehr gute Wahl, die ich jedem (auch den „Avocado-Einsteigern“) empfehlen kann. Meine Begleitung wählte die hausgemachte Avocado-Falafel gefüllt mit Edamame und rotem Beete-Couscous und einem Feldsalat für 10,90 €. Sie war von dem Hauptgang so begeistert, dass sie ihrem Mann sofort ein Foto von dem Essen geschickt hat, was eigentlich nicht ihre Art ist.
 
Mein Fazit: Eine sehr innovative und kreative Küche in dem Avocado-Club, die von einem sehr herzlichen Service getragen wird! Auch Nicht-Avocado-Liebhaber werden hier überzeugt. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und beim nächsten Mal die Avocado-Falafel und die Avocado-Pancakes probieren.
 
Adresse: Avocado Club
Holteistraße 13
10245 Berlin
 
Weitere Informationen:
 

Restauranttipp: Mitho Cha! – authentische und köstliche nepalesisch-tibetische Küche

Manche Perlen der Gastronomie hätte ich gerne viel früher entdeckt. Dazu gehört auch das nepalesisch-tibetische Restaurant und Teehaus „Mitho Cha!“ in Prenzlauer Berg, das schon im Oktober 2016 von den Brüdern Naro und Neils Gurung eröffnet wurde.

Mehr als drei Jahre später, am Sonntag, den 3. März 2019, entdeckte ich auch dieses Restaurant mit traditionellen Bodensitzplätzen.
Die Rezepte und Gewürze der im Restaurant servierten Gerichte basieren auf der alten Gesundheitslehre „Ayur“ (Leben) und „Veda“ (Wissen). Die Speisen werden traditionell auf einem Messingteller (Thali) serviert. 
Neben traditionellen Bodensitzplätzen kann man aber auch auf Stühlen Platz nehmen, was wir dann auch taten. Die Servicekräfte waren sehr freundlich und im Hintergrund spielte nepalesische Musik.
 
Als Vorspeise bestellte ich die wunderschön präsentierte vegetarische Vorspeisenplatte für 9,50 €, die Variante mit Fleisch kostet 12,90 €. Meine Begleitung wählte MO:MO, das beliebteste Essen in Nepal und Tibet. Die gedämpften Teigtaschen mit Lammfleisch (kleine Portion für 7,90 €, große Portion für 11,90 €) werden handgemacht und im Wasserkessel gedämpft.
Meine zweite Begleitung entschied sich für SAG TAREKO (Blattspinat angebraten mit Knoblauch und Chili, verfeinert mit Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Ingwer und serviert mit Reis und Salat) für 6,80 €.
Alle Vorspeisen waren dafür, dass es Vorspeisen waren, sehr reichhaltig und sättigten uns schon, bevor unsere Hauptgänge serviert wurden.
 
Als Hauptgang orderte ich LAMB SIZZLER, ein gebratenes Lamm nepalesischer Art mit Paprika und Zwiebeln (Preis:13,90 €).
Meine Begleitung aß das Gericht KHASI SAG für 10,90 €: regionales Lammfleisch mit Blattspinat in typisch nepalesischen Gewürzen gebraten.
Der dritte im Bunde bestellte die scharfe Hauptspeise LAMM FRY für 12,90 €. Dabei handelt es sich um ein 24 Stunden lang mariniertes Lammfleisch, scharf angebraten mit Chilli, Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Die beiden zuletzt genannten Gerichte wurden auf einer heißen Pfanne serviert.
Alle Hauptgänge waren ein kulinarischer Traum und haben vorzüglich geschmeckt.
 
40% der Gerichte im Restaurant sind vegan, aber auch Fleischliebhaber kommen auf ihre Kosten. Coca Cola und Nestlé-Produkte werden aus moralischen Gründen nicht angeboten, es gibt aber sehr erfrischende Alternativen.  Davon konnte ich mich selbst überzeugen, denn ich trank die sehr erfrischende und hausgemachte Himbeer-Limonade für 3,90 €.
 
Mein Fazit: „Mitho Cha!“ bedeutet „Es ist lecker.“ und das sind alle Gerichte im Restaurant. Bei jedem Gericht merkt man, dass es hausgemacht ist und mit frischen Zutaten zubereitet wurde. Die Portionen sind reichhaltig und das Preis-Leistungsniveau stimmt. Die Servicekräfte servieren alle Gänge mit einem sympathischen Lächeln. Im Hintergrund hört man landestypische Lieder. Eine sehr schöne Erfahrung, die ich bereits Mitte März mit anderen Freunden wiederholen werde. Schließlich müssen noch viele Gerichte probiert werden.
 
Adresse: Mitho Cha!
Rykestraße 40
10405 Berlin
 
Weitere Informationen:
 
 Text und Fotos © E. Günther

 

 

Ausflugstipp: Russische Kolonie in Potsdam und Restauranttipp: „Alexandrowka“ in der Russischen Kolonie

Um andere Kulturen kennen zu lernen und um auf eine kulinarische Reise zu gehen, muss man nicht weit fahren. Im Norden Potsdams findet man einen Ort, in dem die Zeit stehen zu sein scheint und wo man glaubt, sich in einem russischen Märchen zu befinden. Im folgenden Beitrag werde ich Euch diesen Ort und sein bei den Touristen beliebtes Restaurant, das „Alexandowka“, genauer vorstellen.
 
Dreizehn unter Denkmal stehende Holzhäuschen verleihen der Kolonie, die man sofort mit Mütterchen Russland assoziiert, einen urigen und einen märchenhaften Charme. Die Holzhäuser mit gepflegten Gärten wurden im Jahr 1826 auf Wunsch Friedrich Wilhelms III, dem preußischen König, im russischen Stil erbaut und wurden früher von den russischen Sängern des ersten preußischen Garderegiments bewohnt – wenn sie verheiratet waren. 1999 hat die UNESCO die Kolonie als ein Teil des Weltkulturerbes erklärt.
 
Gleich neben dem Restaurant „Alexandrowka“, zu dem ich noch später kommen werde, befindet sich das im Jahr 2005 eröffnete Museum Alexandrowka mit einem Café mit 40 Sitzplätzen. In einer Dauerausstellung wird auf die kulturellen Besonderheiten und auf die Geschichte der Russischen Kolonie eingegangen. Das Museum verfügt auch über einen Shop, in dem man Souvenirs und Literatur käuflich erwerben kann.
 
Auf einem kleinen Hügel, dem nördlich angrenzenden Kapellenberg (früher Minenberg genannt) , kann man mit der Alexander-Newski-Gedächtniskirche eine schöne und kleine Russisch-Orthodoxe Kirche besuchen, in der man zur Ruhe kommen und den hektischen Alltag vergessen kann. Mit einer kleinen Spende kann man für den weiteren Erhalt dieses Rückzugsortes sorgen.
 
Viele Touristen erkunden die Russische Kolonie mit dem Fahrrad oder zu Fuß und machen anschließend Pause in dem beliebten russischen Restaurant „Alexandrowka“. Matröschkas und Bilder von Russland im Winter gehören zum Inventar des Restaurants. Das Servicepersonal, das auch sehr gut Deutsch spricht, serviert in traditioneller Kleidung. Draußen kann man auf Holzbänken bei schönem Wetter in einem Garten dinieren, von einem anderen Holzhäuschen mit einer Hexenpuppe umgeben.
 
Schon mehrere Male habe ich in dem Restaurant gespeist und dabei mehrere Gerichte probiert. Alle Gerichte entstammen der typisch russischen-ukrainischen Küche. Meine Eltern und ich bestellen in dem Restaurant sehr gerne die sehr erfrischende Birkenlimonade, die uns an früher erinnert.
 
Als Vorspeisen habe ich bis jetzt Folgendes bestellt und kann es deswegen Euch empfehlen:
° Rote-Beete-Salat für 6,00€: Dabei handelt es sich um einen Salat aus roter Beete, Frühlingszwiebeln, Backpflaumen und Walnüssen.
 
° ukrainischer Bortsch für 6,50€: gehaltvoller Rote Beete-Kohleintopf mit Rind- und Schweinefleisch (auch eine vegetarische Variante möglich)
 
° Salat nach Schuba-Art für 8,50€: ein Salat mit roter Beete, Kartoffeln, Möhren, Ei, Salzgurken, Hering und Mayonnaise.
 
Folgende Hauptgerichte kann ich Euch zudem ans Herz legen:
° Béouf Stroganoff für 13,70 €: Streifen vom Entrécôte zusammen mit Pilzen, Zwiebeln, Salzgurken und roter Beete kräftig gebraten, mit Rotwein abgelöscht und frischer Sahne verfeinert. Als Beilage werden gekochte Kartoffeln empfohlen.
 
° Lachsfilet nach „Zarenart“ für 14,20 €: im Kräutersud gedünstetes Lachsfilet an feiner Kaviar-Hollandaise und Salatbeilage, dazu Basmati-Reis
 
Desserts:
° Die Eierkuchen sind ein geschmacklicher Traum und können entweder mit Heidelbeerkonfitüre, Schokostreuseln und Schlagsahne oder mit Rosinenquark, Waldhonig und Schlagsahne bestellt werden. Beide Varianten kosten jeweils 6 Euro. Zudem kann man auch einen glutenfeien Eierkuchen für 7,30 Euro ordern.
 
° Hat man jedoch nicht mehr so einen großen Hunger, bestellt man die Moskauer Nüsse für 2,80 Euro. Es handelt sich hierbei um ein handgemachtes Mürbeteiggebäck, gefüllt mit karamellisierter Milchcreme.
 
Fazit: Obwohl wir schon mehrmals im „Alexandrowka“ gespeist haben, werden wir dem Restaurant weiterhin als Stammgäste erhalten bleiben. Das Restaurant wird zurecht aufgrund seiner authentischen Küche und seinem herzlichen Charme sehr gut besucht. Eine Tischreservierung ist daher unabdingbar.
 
Kontaktdaten: Restauarant Alexandrowka
Russische Kolonie 2
14469 Potsdam
0331 8170203
 
Weitere Informationen zum Restaurant findet Ihr auch auf:
 
Text und Fotos © E. Günther

 

 

Der Kretaner – moderne und traditionelle Küche Kretas in Berlin – Restaurantbesuch 2019 –

Ich weiß, was Ihr jetzt denkt: „Jetzt schreibt sie schon über ein griechisches Restaurant. Dabei gibt es doch griechische Restaurants in Berlin wie Sand am Meer!“ Und da stimme ich Euch auch zu, es gibt sehr viele griechische Restaurants in Berlin, in denen das Essen zudem auch gleich schmeckt.
 
Umso erfreuter war ich, als wir im Jahr 2016 das Restaurant „Der Kretaner“ mit typisch kretischer Küche entdeckt haben. Das Restaurant besteht aus zwei großen Speisesälen und einem Weinkeller. Wir haben in einem sehr modern eingerichteten Raum mit klarem Design und einem Kamin, das dem Ganzen eine gemütliche Note gab, gegessen. Der Speisesaal nebenan mit seinen rot-weiß-karierten Tischdecken wirkt dagegen rustikaler und zeigt die traditionelle Seite des Restaurants. Natürlich konnte ich mir es nicht nehmen lassen, den eindrucksvollen Weinkeller gezeigt zu bekommen. In dem Weinkeller werden über 7000 Weinflaschen gelagert und es werden dort Weinseminare veranstaltet.
 
Am Samstag, den 9. Februar 2019, besuchten wir vier erneut das Restaurant. Die Servicekraft war unglaublich sympathisch und auch sehr kompetent. Sie hat uns bei der Auswahl der Gerichte sehr gut beraten und hat auf jede Situation aufmerksam reagiert.
 
Als Vorspeise haben wir zwei gemischte Vorspeisenplatten aus kalten und warmen Vorspeisedelikatessen bestellt. Die Vorspeisenplatte für eine Person kostet 14,50 €, für zwei Personen 27,50 €. Trotz des sehr reichhaltigen Vorspeisentellers haben wir alles aufgegessen, da die Kombination der Vorspeisen unglaublich lecker geschmeckt hat.
 
Zum Hauptgang wählte ich das Gericht „Papoutsaki“ für 16,50 € von der Extrakarte und bekam zwei sehr gut zubereitete Auberginenhälften, die mit Hackfleisch gefüllt und mit Schafskäse überbacken waren. Das traditionelle griechische Gericht wurde mit Rosmarinkartoffeln serviert.
Meine Begleitungen entschieden sich für den Hauptgang „Arni Ofto“ für 19,90 € – zartes Lammfleisch nach traditioneller Art des Hauses, zubereitet im Backofen und mit einem Kartoffel-Sellerie-Püree serviert.
Vor jedem Fleischgericht gab es noch einen frischen Salat. Das Fleisch war auf jedem Teller auf den Punkt gebraten und von hochwertiger Qualität. Überhaupt merkt man, dass in dem Restaurant frisch und ohne Geschmacksverstärker gekocht wird.
 
Zum Abschluss aßen wir den traditionellen saftigen kretischen Nusskuchen mit einer Kugel Vanilleeis und Sahne (5,50 Euro). Der Kuchen hat vorzüglich geschmeckt und hat das Mittagessen abgerundet.
 
Nach dem sehr üppigem Essen zu moderaten Preisen meinte ich noch scherzhaft zu der Oberkellnerin, dass wir jetzt einen Schlafplatz bräuchten. Und da wurde ich daran erinnert, dass „Der Kretaner“ über dem Restaurant noch eine Pension mit sieben gemütlichen Zimmern betreibt.
 
Mein Fazit: Sehr gute Küche zu moderaten Preisen, sehr freundliche und kompetente Servicekräfte und ein Essen, das sehr gut schmeckt und nicht fettig ist. „Der Kretaner“ bleibt auch im Jahr 2019 mein Lieblingsgrieche.
 
Weitere Informationen:
 
Kontaktdaten: Der Kretaner
Riemeisterstraße 129
14169 Berlin – Zehlendorf
Tel.: 030 / 84719117
 
Text und Fotos (außer erstes Foto) © E. Günther

 

 

 

Haferkater (Berlin, Dresden, Köln) – Porridge in verschiedenen Variationen

Seit fast drei Jahren beobachte ich nun, wie sich meine Kollegin täglich Porridge zum Frühstück macht. Und da auch platonische Liebe durch den Magen geht, bin ich am Sonntag, den 28. Oktober 2018, mit meiner Kollegin im „Haferkater“ frühstücken gegangen.
„Haferkater“ gibt es zwei Mal in Berlin – in Prenzlauer Berg und in der Friedrichstrasse – und jeweils einmal in Köln und in Dresden und dort kann man die schottische Spezialität Porridge in verschiedenen Variationen essen. Die Menüs basieren immer nur auf frisch geflocktem Hafer, Wasser und Salz. Doch die Toppings variieren. Die große Schüssel kostet 4,30 Euro, die kleine 3,80 Euro.
Ihr werdet Euch bestimmt wundern, aber diesmal habe ich, ein überzeugter Schokofan, mich gegen die schokoladenhaltige Variante, den Naschkater (mit Zartbitterschokolade, Banane, Ahornsirup) und für den Knusperkater (mit Mandeln, Cashews, Zedernkernen, Crunchy, Ahornsirup) entschieden. Eine Wahl, die sich geschmacklich mehr als gelohnt, mich von innen gewärmt und für lange Zeit gesättigt hat. Meine Kollegin wählte den Apfelkater (mit hausgemachtem Apfelmus, Walnüssen, Zimt) und war genauso begeistert.
Ich werde hier noch öfters vorbeikommen, denn ich möchte noch unbedingt die anderen Porridge-Kreationen probieren. Zudem bietet „Haferkater“ auch verschiedene Salate, Kuchen und Bananenbrot an – natürlich alles selbstgemacht.
Weitere Informationen:
© E. Günther

 

 

 

Grindhouse-Homemade Burgers – the coolest burger in the jungle

Berlin ist ein Großstadtdschungel, ein Dschungel voller cooler Burgerläden. Doch es gibt immer einen Burgerladen, der on the top ist und diesen habe ich am Samstag, den 6.Januar 2018, gefunden: Grindhouse-Homemade Burgers in der Kollwitzstraße.
 
Zum Glück haben wir reserviert, denn auch andere hatten dieselbe Idee wie wir. Im Laden befanden sich Menschen aus unterschiedlichen Gruppen: Familien, junge Männer, Pärchen und englischsprachige Touristen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung – und das schon zur Mittagszeit.
 
Wir bestellten alle den Burger Trüffel Heaven für 11,90 Euro, der folgende himmlische Zutaten beinhaltet:
Trüffel Entrecôte Beef, Tomate, Babyspinat, Zwiebeln, sautierte Champignons, Gruyère, Grindhouse Sauce, getrüffeltes Brötchen.
Das Fleisch war genau richtig zubereitet (wir bestellten medium und durch) und die Zutaten waren frisch. Zusätzlich orderten wir noch knusprige Pommes mit Trüffel Öl und mit Parmesan für 5,90 Euro. Unser Essen war nicht nur geschmacklich ein Gedicht, sondern auch visuell ein Hingucker.
Und auch die Servicekraft war sehr freundlich und geduldig.
 
Mein Fazit: Wir haben the coolest burger in the jungle gefunden und kommen definitiv wieder. Es müssen schließlich noch weitere Burger probiert werden, denn man kann noch unzählige andere Burgerkreationen à la carte bestellen oder selbst zusammenstellen. Eine Reservierung ist unabdingbar.
 
Adresse: Grindhouse-Homemade Burgers
Kollwitzstraße 50
10405 Berlin
030 44308353
 
Weitere Informationen zum Burgerladen:
 
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© E. Günther

 

Sticks’n’Sushi – der kulinarische Hotspot in der Potsdamer Straße (Berlin)

Wie meine fleißigen Blogleser bereits wissen, esse ich sehr gerne Sushi und Fisch und erkenne daher recht schnell, ob es sich bei dem servierten Sushi um eine gute Qualität handelt. Da bereits viele meiner Bekannten von dem Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße geschwärmt hatten, schlug ich meinem Papa vor, seinen Geburtstag im November dort zu feiern, um herausfinden, ob das Restaurant zurecht ein Hotspot ist.

Das Restaurant Sticks’n’Sushi ist auch in Kopenhagen und in London vertreten und erfreut sich auch in den anderen beiden Städten sehr großer Beliebtheit. Im Jahr 2017 eröffneten die Dänen Kim Rahbek und Thor Andersen schließlich ihr Restaurant auch endlich in Berlin und blieben ihrem Konzept treu, indem sie japanisches Essen mit nordischen Aromen und einem eleganten, aber schlichten, Design im Restaurant verbinden. Song Lee aus Seoul (Südkorea) ist für die Zubereitung der innovativen Speisekreationen verantwortlich. Das Restaurant erstreckt sich auf zwei Etagen, die Räume sind sehr groß. Die Servicekräfte sind sehr zuvorkommend, nehmen gleich beim Eintritt die Garderobe entgegen, bringen ein frisches Handtuch mit Zitrusduft für jeden Gast an den Tisch und sind auch so jederzeit ansprechbar.

An dem Abend bestellten wir folgende Gerichte als Vorspeisen: Kobu Kataifi für 13 Euro (Wolfsbarsch, Chunky Wafu, Kataifi und Frühlingszwiebeln), Mixed Emotions für 25 Euro (Nigiri: Lachs, Tuna, Gelbflossenmakrele und Garnele; Maki: Pink Alaska, Spicey Tuna und Gypsy Roll; Sticks: Schweinebauch, Hähnchen mit Chili und Teriyaki und Hähnchenfleischbällchen; Edamame mit Meersalz) und Black Cod Daikon für 16 Euro (misomarinierter schwarzer Kabeljau, Avocado, Frischkäse, rote Zwiebel, Masagno, Shiso, Spargel und Rettich).

Alle Vorspeisen waren sehr gut und frisch zubereitet und waren ihren Preis wert. Nach diesen interessanten Kreationen waren wir eigentlich schon gesättigt, doch erwartete uns noch das Hauptgericht: Jungle Fish für 19,80 Euro. Die große Portion Salat überzeugte durch die Frische und durch die Kombination vieler leckerer Komponenten, die zusammen eine Geschmacksexplosion ergaben: gegrillter Lachs, flambierter Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame, Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und Miso Senf Dressing.

Der geschmacklich hochwertige Abend wurde von dem Marcel Chocolate Cake für 13,50 Euro abgerundet, der mit Scholadenperlen garniert war.

Mein Fazit: Das Restaurant ist zurecht ein Hotspot. Wir waren an dem Abend so von den innovativen und sehr gut zubereiteten Gerichten und dem freundlichen Service begeistert, dass wir auch Mamas Geburtstag im Januar in diesem Restaurant feierten. Allerdings sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren.

Weitere Informationen zum Restaurant:
http://www.sticksnsushi.berlin/
https://www.facebook.com/sticksnsushide/

Kontakt: Sticks’n’Sushi
Potsdamer Straße 85
10785 Berlin
030 88789416

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© E. Günther

 

 

 

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – November 2017: Neuseeland

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon sechs Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Kanada, Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Neuseeland einen Sonntagsbrunch und so war ich am Sonntag, den 19. November 2017, wieder dabei. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller, aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Neuseelands (z.B. Reissalat mit Avocado, unglaublich leckere mit Hähnchen gefüllte Wraps). Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Hirschragout, Terrine von Ente und Morchel, Neuseeländischer Lammbraten, Gemüsepfanne und „Hangi“ des Maori-Festessens (eine Mischung aus Fisch, Fleisch und Gemüse, in Blättern im Ofen gegart). Für mich waren es bis jetzt die besten warmen Speisen eines Botschaftenbrunches.

Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen.

Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:

Restaurant „Maritim“

im Hotel Maritim

mit Front Cooking

Stauffenbergstraße 26

10785 Berlin

Tel. 030 20650

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© E. Günther

 

Restauranttipp für Berlin: Restaurant Genazvale – Georgisch essen in Berlin

Familienzeit ist kostbar und deswegen sollte man die Zeit mit seiner Familie bei gutem Essen und in einem schönen Ambiente verbringen. Da ich eine große Liebhaberin der kaukasischen und vor allem der georgischen Küche bin, stand für mich gleich fest, wo wir alle am Freitag, den 27. Oktober 2017, essen werden: im georgischen Restaurant Genazvale.
 
Das große und rustikal eingerichtete Restaurant Genazvale besticht durch seine Lebhaftigkeit und seine familiäre Atmosphäre. An dem Abend, an dem wir dort zu Abend gegessen haben, haben sehr viele mit ihrer Familie und ihren Freunden Geburtstag gefeiert. Es wurde viel gelacht und ausgiebig auf die Gesundheit und die Liebe angestoßen. Da in dem Restaurant viele Servicekräfte arbeiten, kam es dabei nie zum langen Warten auf die Speisen. Wir hatten an dem Abend eine sehr freundliche und kompetente Tamada an unserer Seite, die uns nicht nur immer gut beraten hat, sondern uns immer ein Lächeln schenkte.
 
Aufgrund meiner Kindheit in der Ukraine liebe ich natürlich Gerichte mit roter Beete und so bestellte ich als Vorspeise einen Salat aus roter Beete für 5,50 Euro (rote Beete, frische Kräuter mit Mayonnaise). Da ich weiterhin in Erinnerungen an die Küche der ehemaligen Ostblockstaaten schwelgen wollte, bestellte ich sogar eine zweite Vorspeise: Zungensalat für 8,50 Euro
(Kalbszunge, Radieschen, Meerrettich und Mayonnaise).
Beide Gerichte wurden dafür, dass es Vorspeisen sind, als zwei große Portionen serviert und haben sehr gut geschmeckt, wie bei Mama und Oma.
 
Die anderen Familienmitglieder entschieden sich für folgende Vorspeisen:
rote Beete mit Walnüssen und Gewürzen – 2 Stück für 3,50 Euro und „Mjawe“ – ein eingelegter Weißkohl mit roter Beete für 3,50 Euro.
Das Fazit zu den Gerichten war: „Die Speisen klingen zwar einfach, aber schmecken einfach vorzüglich.“
 
Und dann kamen die Hauptgerichte, die uns in den kulinarischen Himmel brachten…
Vier von uns entschieden sich für Lammfleisch und die fünfte Person wählte ein Gericht mit Kalbsfleisch. Zu den vier unterschiedlichen Gerichten kann man nur eins sagen: Das Fleisch war sehr zart, köstlich zubereitet und fantastisch gewürzt – mit den dazugehörigen Zutaten waren die im Folgenden erwähnten Gerichte ein Traum.
 
Zwei von uns bestellten das sehr zu empfehlende Gericht Chanakhi für 14,50 Euro, das aus
Lammfleisch mit Kartoffeln, Auberginen, frischen Tomaten und Kräutern besteht und mit Teig überbacken aus dem Ofen gebracht wird.
 
Weiterhin gehörten zu unseren Hauptgängen Lammrippen mit Adjika (5 Stück für 16,50 Euro): Lammrippen mit pikanter Sauce und Zwiebel auf „Ketsi“ gebraten; Mtsvadi – Lammfleisch am Spieß für 15,50 Euro und Ostri – würziges Kalbfleisch in Tomatensauce (scharf) für 14,50 Euro.
 
Wie man sich vorstellen kann, waren wir alle nach dem Essen nicht nur sehr glücklich, sondern auch satt, so dass wir leider keinen Platz für ein Dessert hatten. Aber da ein Familienmitglied im Gegensatz zu uns keine Vorspeise bestellt hatte, konnte sie noch den Schokokuchen „Genazvale“ für 6,50 Euro essen. Für den Preis war die Portion sehr groß und wie mir versichert wurde, hat der Kuchen köstlich geschmeckt.
 
Mein Fazit: In dem Restaurant Genazvale stimmt einfach alles: das Essen, das Ambiente, der Preis und das Personal! Wir können das georgische Restaurant jedem empfehlen. Auch die Vielfalt an georgischen Weinen ist besonders hervorzuheben.
 
Adresse / Kontakt: Restaurant Genazvale
Hohenzollerndamm 33
10713 Berlin
030 23578292
 
Weitere Informationen zum Restaurant:
 
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Ein Restauranttipp: Kroatisches Restaurant „Dalmacija“ am Prager Platz

Eigentlich bin ich in meinem Freundeskreis die Restaurantentdeckerin, doch dieses Restaurant hat mir eine langjährige Freundin gezeigt. Seitdem bin ich eine große Liebhaberin der Hausmannskost des Restaurants, das von drei Generationen einer sehr herzlichen Familie geführt wird.

Gestern waren wir dort wieder essen und wie schon beim ersten Besuch habe ich Schnecken bestellt. Früher fand ich Schnecken immer gewöhnungsbedürftig und konnte daran nichts Gutes finden. Doch die diese warme Vorspeise für 8,50 Euro, die mit Speck, Tomaten, Kräutern, Knoblauch und Toastbrot serviert wird, ist unglaublich schmackhaft und ich kann sie jedem empfehlen.

Ich habe mir beim ersten Besuch vorgenommen, diese Vorspeise als doppelte Portion zu ordern, doch entdeckte ich diesmal eine saisonale Pfifferlingkarte und entschied mich daher für den folgenden Hauptgang für 12,90 Euro: Speckpfifferlinge in Rahmsoße mit Rührei und Kartoffelpüree – eine sehr gute Wahl.

Meine zwei Begleitungen an diesem Tag bestellten das Epigramm für 13 Euro. Auf den reichlich gefüllten Teller kommen: ein Schnitzel Wiener Ar, ein Pariser Schnitzel, eine Scheibe Leber, ein Cevapcici auf Reis, dazu Pommes und Salat. Mal wieder bewiesen die Restaurantbesitzer ihre Gastfreundschaft und Flexibilität, indem sie bei einer Begleitung statt Leber einen Rumpsteak servierten.

Mein Fazit: Wer authentische kroatische Küche zu moderaten Preisen und umgeben von gastfreundlichen Restaurantbesitzern genießen möchte, der ist hier genau richtig.

 

Kontakt: Restaurant Dalmacija

Prinzregentenstraße 1

10717 Berlin

030/ 211 72 75

 

Öffnungszeiten: Mo Ruhetag

Di – So 12-22 Uhr

 

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© E. Günther