„STAR DUST – From Bach to Bowie“ in der Komischen Oper Berlin

 – die aktuell angesagteste Tanzcompany auf Deutschlandtournee (Berlin, Köln) –

Tanzen ist die leidenschaftlichste Sprache auf der Welt, die die unterschiedlichsten Menschen verbinden kann, und das intensivste Stilmittel der Kunst. Und keine andere Tanzcompany beherrscht im Moment diese Sprache und dieses Stilmittel so gut wie das US-amerikanische Complexions Contemporary Ballet, das mit seiner Deutschlandtournee sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Im Jahr 1994 gründete der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Starchoreograf Dwight Rhoden, den ich schon in der Tanzshow „The Great Gatsby“ bewundern durfte, und der ebenfalls mit Preisen überhäufte Startänzer Desmond Richardson, der bereits mit mehreren Showgrößen gearbeitet hat, in New York das Complexions Contemporary Ballet. Das Complexions Contemporary Ballet gehört aktuell zu den angesagtesten US-amerikanischen Tanzcompagnien. Die Tänzer der Company kommen aus den USA, Kanada, Australien, Kolumbien sowie aus Japan und Korea.

Und so stand es für mich außer Frage, dass ich am Dienstag, den 9. Juli 2019, zur Premiere in der Komischen Oper gehen würde, um selbst über das außergewöhnliche Können der Tanzcompany des Chefchoreografen Dwight Rhoden und von Desmond Richardson, dem ersten afroamerikanischen Solisten beim American Ballet Theatre, urteilen zu können.

Die Show „STAR DUST – From Bach to Bowie“ soll eine auf den ersten Blick musikalisch und tänzerisch nicht zusammenpassende Verbindung schaffen, zwischen den Tänzen zur Musik des Barockgenies Johann Sebastian Bach und seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach und der Pop-Ikone David Bowie.
Um 20 Uhr öffnete sich der rote Vorhang in der fast auf den letzten Platz ausverkauften Komischen Oper Berlin und mit Bach 25 interpretierten 16 Ausnahmetänzer in der ersten Showhälfte tänzerisch die Musik von Johann Sebastian Bach (z.B. Klavierkonzert, D-Moll: „Adagio“) und die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach.
Zur schweren und imposanten Barockmusik zeigten die grandiosen Talente in Gruppen, Duetten und Soli wunderschöne Choreografien, die eine unmenschliche Körperbeherrschung abverlangten. Diese vertanzte Körperkunst ließ mich sprachlos zurück: Wie kann man zur Barockmusik eine solche atemberaubende Choreografie auf die Beine stellen?!

In der zweiten Showhälfte ging es mit einer innovativen Mischung aus Klassik, Ballett und Popkultur auf der Tanzbühne weiter. Die 16 Tanzgötter widmeten sich nun einem anderen Musikgenie: David Bowie, zu deren Welthits „Space Oddity“ (1969), „Life On Mars“ (1971), „Heroes“ (1977), „Let’s Dance“ (1983) und „Lazarus“ (2016) sie pulsierende Choreografien präsentierten. Vor allem die tänzerische Umsetzung des Liedes „Heroes“ hat mich tief bewegt.
Im Gegensatz zur ersten Hälfte waren die Tänzer jetzt wie die Pop-Ikone David Bowie extravagant geschminkt und tanzten in den farbenfrohen Kostümen von Christine Darch mehr in Gruppen.
Eine tänzerisch unglaublich beeindruckende und vielseitige Hommage an die Pop-Legende David Bowie. Jeder der Tänzer übernahm in der Show die Rolle von David Bowie, dessen Persönlichkeit in jedem von uns widerspiegelt werden kann.

Als Zuschauer bemerkte man, wie die Musik die durchtrainierten Körper der Tänzer durchströmte. Dwight Rhoden und die 16 Tänzer schufen sinnliche und leidenschaftliche Choreografien, die international ihresgleichen suchen. Das Lichtdesign von Michael Korsch verhalf diesen emotionalen Tänzen zu etwas Magischem.

Was mich an dem gestrigen Abend besonders inspirierte, war, dass in der Tanzcompagny unterschiedliche Menschen tanzten: Afroamerikaner (u.a.Jared Brunson), früher im Ballett undenkbar große Frauen (Jillian Davis), kleine Männer (Thomas Dilley), Asiatinnen (Eriko Sugimura), Lateinamerikaner (Miguel Solano), Tänzer in ihrer ersten Saison (u.a. Maxfield Haynes) oder in ihrem fünften Jahr (Shanna Irwin). Dieser Zeitgenössische Tanz verband die unterschiedlichsten Individuen zu einem poetischen Ganzen – so wie es David Bowie gewollt hätte – und bestätigte meine Eingangsthese, dass Tanzen verbindet.

Mein Fazit: „STAR DUST – From Bach to Bowie“ ist eine überwältigende Tanzshow, die zurecht mit Beifallsstürmen quittiert wurde. Tänzerische und musikalische Grenzen wurden auf dem tänzerisch höchsten Niveau von 16 Tänzern und deren begnadeten Choreografen an diesem Abend gesprengt. Bis zum 14. Juli 2019 könnt Ihr diese Ausnahmeshow noch in der Komischen Oper Berlin besuchen, danach läuft sie in Köln (16.7.-21.07.19).

Weitere Informationen:
https://www.komische-oper-berlin.de/programm/a-z/stardust/
https://www.facebook.com/komischeoperberlin/
https://www.facebook.com/complexionsdance/

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Text © E. Günther

 

 

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Die kulturellen Highlights im Sommer 2019: Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie in Berlin

Im kulturellen Vergleich muss sich die Hauptstadt Berlin nicht mehr hinter New York und London verstecken, denn schon längst kommen die internationalen Shows und die erfolgreichsten Interpreten auf ihren Tourneen nach Berlin – und das oft mehrmals. Auch der Sommer 2019 verspricht wieder, zumindest in kultureller Hinsicht, richtig heiß zu werden. Im Folgenden stellen ich Euch daher meine persönlichen kulturellen Highlights im Sommer 2019 genauer vor:
Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie.
 
„Chicago“ im Admiralspalast (3. bis 13. Juli 2019):
Ich gehöre zu den größten Fans des Original Broadway-Musicals „Chicago“ und habe sowohl schon einmal das Musical als auch die berühmte Verfilmung im Jahr 2002 gesehen. „All That Jazz“ im englischsprachigen Original – das werde ich mir im Juli 2019 nicht entgehen lassen!
 
„West Side Story“ in der Staatsoper Unter den Linden (06. bis 14. Juli 2019):
Der Tanzfilm aus dem Jahr 1961, in dem rivalisierende Gangs um ihre Ehre und Liebe tanzen, ist wieder in aller Munde. Steven Spielberg will diese Erfolgsgeschichte im Jahr 2020 wieder ins Kino bringen und im Juli 2019 kommt die preisgekrönte Inszenierung von Joey McKneely nach fünfzehnmonatiger ausverkaufter Welttournee auch endlich nach Berlin. Darauf freue ich mich jetzt schon!
 
„STAR DUST – From Bach to Bowie“ in der Komischen Oper Berlin (09. bis 14. Juli 2019):
Die angesagte amerikanische Tanzcompany Complexions Contemporary Ballet ist im Juli 2019 auf Tournee in Deutschland und kommt auch nach Berlin. Die Show „STAR DUST – From Bach to Bowie“ ist eine Hommage an die Pop-Ikone David Bowie und begeistert weltweit mit ihrem Mix aus Klassik, Ballett und Pop. Eine sehr vielversprechende Veranstaltung!
 
Weitere Informationen:
© E. Günther
 

Memories of Fools – Cirk La Putykas neuer Geniestreich im Chamäleon

Was haben Elvis Presley, ein Hase und ein Torero gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, doch haben sie sich am Samstag, den 6. April 2019, im Chamäleon versammelt, um mit uns das 15-jährige Bestehen des Hotspots für den zeitgenössischen Zirkus unzähliger internationaler Kompanien zu feiern. Seit Jahren gehöre ich zu den begeisterten Stammgästen und habe jede internationale Show besucht, denn schließlich bietet jede Show im Chamäleon dem Zuschauer etwas ganz Besonderes und manche Kompanien kommen ein erneutes Mal wieder, so auch Cirk La Putyka aus Tschechien, die ich bereits im Jahr 2016 mit ihrer Show „Roots“ erleben durfte.

 
Diesmal hatten die neun Darsteller von Cirk La Putyka eine neue Show in ihrem großen Gepäck mit: „Memories of Fools“. In der Show wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der davon träumt, auf den Mond zu fliegen. Der Zuschauer weiß aber nie ganz genau, ob es sich dabei um Traumsequenzen oder Erinnerungen handelt. Aber die Botschaft der Show ist eindeutig: Man sollte allen Widerständen trotzen und seine Träume nicht aufgeben. Die Show „Memories of Fools“ wird wie jede Show im Chamäleon von atemberaubender Akrobatik begleitet.
 
Der vom Mond träumende (oder doch sich an die Mondmission erinnernde) kleine Junge wird von dem Schauspieler Vojtěch Fülep gespielt, der in der Show so viele wichtige Funktionen erfüllt: Schauspiel, Clowning und Puppenspiel. Den Artisten, der im Jahr 2017 für den tschechischen Theaterpreis Thalia für seine außergewöhnliche Performance in der Cirk La Putyka-Produktion „Batacchio“ in der Kategorie „Ballett, Pantomime“ nominiert war, kannte ich bereits aus der Chamäleon-Show „Roots“.
 
Die Frauen waren an diesem Abend zwar in der Unterzahl, doch Solenne Baily (Hand auf Hand, Vertikalseil, Trapez, Flyer) und Šárka Fülep Bočková (Luftring, Strapaten, Tuch, Tanz, Flyer) überstrahlten mit ihrer anmutigen Körperkunst und ihrem Charisma in der Show alles.
Drei weitere Akrobaten habe ich bereits in der Show „Roots“ erleben dürfen. Michal Boltnar (Teeterboard, Paarakrobatik, Gymnastikringe), Daniel Komarov (Teeterboard, Base, Schauspiel) und Jiří Weissmann (Teeterboard, Walking Globe, Paarakrobatik, Tanz) überzeugten mich auch in dieser Show.
Mit Romuald Solesse (Hand auf Hand, Trapez, Zauberei, Clowning, Base, Catcher), Filip Zahradnický (Jonglage, Objektmanipulation, Tanz) und Alexnadr Volný (Cyr Wheel, Walking Globe, Strapaten, Tanz) lernte ich neue talentierte Akrobaten kennen.
 
Die Show war wie jede Show im Chamäleon keine reine Akrobatikshow, Slapstick, modernes Theater, Puppenspiel, Filmsequenzen und die Musik standen genauso im Vordergrund.
Die von Jan Balcar eigens für die Show komponierte Musik passte wie die Faust aufs Auge und bescherte uns viele magische Momente.
 
Mein Fazit: Die Show „Memories of Fools“ ist verspielt, bunt, an einigen Stellen hervorragend überdreht und lädt einen zum Träumen ein. Die Rebellen des tschechischen Zirkus sind wieder da und zwar bis zum 18. August 2019 im Chamäleon.
 
Weitere Informationen zu „Memories of Fools“:
 
Text und Fotos © E. Günther

Flashdance – What A Feeling! im Admiralspalast Berlin

„[…] Take your passion
And make it happen […]“
 
Das Lied „What A Feeling!“ von Irene Cara, der Titelsong zum Tanzfilm „Flashdance“, wurde nicht nur mit einem Oscar ausgezeichnet, sondern ist bis heute ein Klassiker.
35 Jahre nach der Kinopremiere im Jahre 1983 kommt mit „Flashdance“ der Disco-Klassiker der 80er-Jahre, der neben „Dirty Dancing“, „Footloose“ und „Fame“ Millionen von Jugendlichen zum Tanzen brachte und auch die späteren Generationen prägte, auf seiner Deutschlandtournee endlich nach Berlin (Admiralspalast).
 
Am Samstag, den 15. Dezember 2018, ging auch ich mit einer Dauerwelle und viel Tanzbegeisterung im Herzen in den Admiralspalast und konnte es kaum erwarten, die Bühnenadaption des Films von Adrian Lyne – unter der Regie von Anders Albien – mit Songs von Produzent Giorgio Moroder und Keith Forsey zu erleben.
Der Sänger und Songschreiber Tom Hadley und der Filmregisseur Robert Cary verfassten das Buch zu dem Musical „Flashdance“, Robbie Roth war für die ergänzend komponierte Musik verantwortlich.
 
Wer jedoch einen der größten Tanzfilme der Filmgeschichte bis heute noch nicht geschaut hat, dem sei an dieser Stelle die Handlung des Kultfilms erzählt:
Alexandra „Alex“ Owens hat große Träume: Während sie tagsüber als Schweißerin arbeitet, tanzt sie nachts in einem Club und träumt von einer großen Karriere als Tänzerin. Dafür muss sie aber eine klassische Tanzausbildung an der Shipley Tanzakademie in Pittsburgh absolvieren, was für sie, eine Arbeiterin aus der Mittelschicht, unmöglich erscheint.
Als ob sie nicht schon genug Probleme hätte, geht sie mit ihrem Chef Nick eine Liebesbeziehung voller Stolpersteine und Missverständnisse ein und muss ihre Freundin Gloria aus einer unglücklichen Lage retten. Schafft es Alex trotzdem, ihren großen Traum zu verwirklichen?
 
Es gibt im Filmgeschäft DIE Filmrollen, die mit einer bestimmten Schauspielerin/ einem bestimmten Schauspieler verbunden sind, die es unmöglich machen, diese Rolle mit einer anderen Darstellerin/einem anderen Darsteller zu besetzen. Diese Sorge hatte ich auch bei der Figur Alex, die im Film großartig von Jennifer Beals gespielt wird. Doch zum Glück wurde ich im Musical „Flashdance“ eines Besseren belehrt.
 
Hannah Leser wird in dem Musical zur Figur Alex und lässt einen vergessen, dass diese Rolle im Film von jemand Anderen verkörpert wurde. Die Musicaldarstellerin Hannah Leser zeigt das ganze Spektrum einer sehr guten Musicaldarstellerin: Sie spielt sehr glaubhaft die auf den ersten Blick selbstbewusste und ihre Freiheit liebende Alex, die ihren Prinzipien treu bleiben und alles alleine schaffen will, doch im Grunde ihres Herzens zerbrechlich ist und von Selbstzweifeln geplagt wird. Hannah Leaser legt ihre ganze Seele in ihre leidenschaftlichen und kraftvollen Tanzszenen und den starken Gesang. Eine großartige Leistung!
 
Zunächst war ich bei der Besetzung der Figur des Nick Hurley durch Sasha Di Capri sehr skeptisch. Schließlich sah der Musicaldarsteller der Filmfigur gar nicht ähnlich, doch meine Skepsis legte sich gleich in der ersten Minute, als ich den Musicaldarsteller in seiner Rolle überzeugend agieren und mit seiner rockigen Stimme habe singen hören.
Sasha Di Capri stellte authentisch Nick Hurley dar, der trotz seines Reichtums auch mit Problemen zu kämpfen hat. So muss er sich immer wieder für sein Familienerbe entschuldigen, seine Menschlichkeit beweisen und fast täglich um seine Liebe zu Alex kämpfen. Doch Sasha Di Capri ist nicht nur eine Augenweide, die die weiblichen Zuschauer in einer bestimmten Szene zum Kreischen brachte, sondern auch ein sehr überzeugender Darsteller und Sänger.
 
Zu den hellsten Sternen an dem gestrigen Abend gehörte für mich Ann Sophie Dürmeyer, die im Jahr 2015 am Eurovision Song Contest teilgenommen hatte. Ann Sophie Dürmeyer übernimmt die Rolle der Gloria, Alex‘ bester Freundin, und zeigt, dass Frauen zu jeder Zeit sexuell ausgebeutet wurden. Genauso wie Alex träumt auch sie von einer Karriere als Tänzerin, doch vertraut sie dem falschen Mann und landet schließlich in einem Stripclub, wo sie mit Kokain gefügig gemacht wird.
Sophie Dürmeyer beweist eine enorme Bühnenpräsenz und bringt den Zuschauer mit ihrer herzzerreißenden Interpretation des Liedes „Gloria“ von Laura Branigan zum Weinen. Am Ende sang sie zudem voller Inbrunst den Klassiker „What A Feeling“ – ein Gänsehautmoment.
 
Weiterhin hat mich an dem gestrigen Abend der Musicaldarsteller Konstantin Busack in seiner Rolle des Jimmy begeistert. Jimmy träumt davon, ein berühmter Komiker zu werden, doch leider fehlt ihm das nötige Talent dazu. In seinem beruflichen Eifer stößt er seine Liebe Gloria von sich und treibt sie in die Hände des skrupellosen C.C. Zuerst dachte ich, dass die Rolle Jimmy nur dafür da ist, um die Zuschauer zum Lachen zu bringen, doch dann sang der Musicaldarsteller und stellte auch gesanglich sein Talent unter Beweis.
 
Auch weitere Darsteller waren in ihren Rollen ein echter Gewinn für die Musicaladaption: Gitte Haenning wickelt mit ihrer herzhaften Darstellung von Hannahs Mentorin die Zuschauer um den Finger. Michael Sattler bringt mit seiner Rolle des Antagonisten C.C., der die naive Gloria ausnutzt, das Publikum gegen sich auf.
 
Die Musik im Musical war genauso mitreißend wie im Film. Die sechsköpfige Live-Band mit ihrem Dirigenten Damian Omansen interpretierte live die bekannten Hits des Films, darunter „What A Feeling“, „Maniac“ und „Gloria“. Die Choreographien (Jennie Widegren) – Modern Dance, Arebok, Ballett etc.- rissen jeden Filmfan von seinem Stuhl. Auch das Bühnenbild (Andreas Bini) mit blitzschnellem Bühnenwechsel und der LED-Technik war hervorragend konzipiert
 
An dem Film bemängelten einige Filmkritiker, dass er zu wenig Handlung biete, doch dem muss ich nach dem Besuch des Musicals erneut widersprechen, denn es werden sehr viele wichtige Themen im Leben angesprochen: Liebe, Freundschaft, Loyalität, Hingabe, ein falsches Frauenbild, die Überwindung der gesellschaftlichen Hindernisse und die Tatsache, dass man immer an seine Träume glauben muss.
 
Mein Fazit: What A Feeling! Egal, ob Ihr den Film gesehen habt oder nicht, das Musical wird euch von den Socken hauen, denn hier stimmt einfach alles: der Cast, die Lieder und die Choreografie. Am Ende sprang ich auf und tanzte begeistert. Bis zum 23 Dezember 2018 läuft das Musical „Flashdance“ noch im Admiralspalast Berlin.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
Text © E. Günther