Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! – eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns –

Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Am Samstag, den 29. Juli 2017, gingen auch wir auf eine Reise ins Land der Kontraste und des Lächelns und wurden Zeuge eines bis ins kleinste Detail durchdachten Konzeptes.
Unsere Reise begann im Foyer, wo überall rote Lampenschirme hingen und japanische Musik im Hintergrund lief. Nachdem wir unsere Reisetickets eingelöst haben, wurden wir von einer in einem Kimono gekleideten Servicekraft zu unserem Platz, einem Tisch in der zweiten Reihe, geführt.
Aber eine Reise in ein fernes Land funktioniert natürlich nicht ohne die Entdeckung der kulinarischen Köstlichkeiten des Gastgeberlandes. Dies hat auch der Wintergarten Berlin verstanden und serviert deswegen zur Show verschiedene japanische Speisen.
Nachdem uns eine Wasabi-Butter mit einem Brotkorb gebracht wurde, freuten wir uns schon auf unsere Vorspeisen. Als bekennende Sushi-Liebhaberin entschied ich mich natürlich für den Vorspeisenteller „Onigri meets Maki“ für 11,50 Euro: Reissnack – Lachs-Wasabi und Lachs-scharfe Pflaume – im gerösteten Nori-Algenblatt, Maki (Paprika, Gurke, Rettich) und Inside Out, serviert mit einer Sojasauce, Ingwer und Wasabi. Meine Begleitung wählte den Wakamesalat mit Garnelen für 13,50 Euro (Wakamealgen abgeschmeckt mit Ingwer, Koriander und Chili, dazu gerösteter Sesam und Tempuragarnelen). Beide Vorspeisen schmeckten vorzüglich.
Zum Essen wurden wir von einer traditioneller Live-Musik begleitet und auf die kommende Show eingestimmt, die gleich nach unseren japanischen Hauptspeisen begann: Ich aß eine mit Sojasauce gelackte Hühnchenbrust auf Reisnudeln mit Wokgemüse für 17,50 Euro, eine perfekt abgeschmeckte Hauptspeise. Meine Begleitung orderte das Gericht „Gyudon“ für 17,50 Euro (karamellisierte Rindfleischstreifen, gebraten mit Lauch und Sesam, serviert auf Reis mit Koriander und einem Spiegelei) – eine zu empfehlende Hauptspeise.
Um 20 Uhr konnten wir dann gesättigt und gestärkt die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, entdecken. Unsere Reiseführerinnen waren drei bezaubernde Sängerinnen: Yuri Yoshimura (Japan), Jacqueline Macaulay (Deutschland) und Gina Marie Hudson (USA), die den ganzen Abend japanisch- und englischsprachige Hits zum Thema „Japan“ zum Besten gaben. Dabei waren sie sowohl elegant, verführerisch oder als Mangas auf der Bühne gekleidet.
Zu den Liedern des Abends gehörten Hits wie „Big in Japan“ der Band Alphaville, „Hiroshima“, eine Ballade des britischen One-Hit-Wunders Wishful Thinking, oder die Titelmelodie des Nintendo-Konsolen-Klassikers „Super Mario“.
Über zwei Stunden lang erlebten wir ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug war, der wurde bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der uns Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher brachte.
Natürlich durften auch in dieser Show des Wintergarten keine talentierten Artisten fehlen. Mein Gänsehautmoment an diesem Abend war der Geisha-Tanz der Akrobatin Arisa Meguro, die grazil mit ihrem weißen Schirm tanzte und sich zum Lied „Big in Japan“ von den Zwängen ihrer Geisha-Rolle befreite. Ein Moment, der mir Tränen in die Augen trieb und auch bei den anderen Zuschauern Jubelrufe hervorlockte!
Aber auch weitere Artisten sorgten für eine hervorragende Unterhaltung: der exzentrische Jongleur Senmaru, der mit dem Jojo spielende Naoto und die „Super Mario“-Tanztruppe, die Tokyo Jumpz, die mit ihrem Springseil rasend schnell sprangen und tanzten.
Nach zwei Stunden war leider diese schillernde Show zu Ende und wir brauchten ein wenig, um die vielen verschiedenen Eindrücke dieses Abends zu realisieren.
Mein Fazit: „Sayonara Tokyo“ ist eine originelle und schillernde Show, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint. Wer diese künstlerische und gesangliche Extravaganz selbst erleben und auf eine Reise in ein atemberaubend interessantes Land voller Kontraste gehen möchte, der kann dies bis zum 11. Februar 2018 im Wintergarten Berlin tun.
Weitere Informationen zur Show:
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
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© E. Günther

 

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Festivalzeit in Berlin – Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival

Es ist endlich Sommer! Die Temperaturen steigen, die Musik wird immer lauter und die Laune immer besser. Zum Glück leben wir in Berlin, der Stadt der kulturellen Vielfalt, in der vor allem im Sommer verschiedene Festivals stattfinden. An dieser Stelle werde ich Euch drei dieser Festivals genauer vorstellen: Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival.
 
Performing Arts Festival Berlin (13.-18. Juni 2017):
Künstler der freien Szene zeigen in über 120 Inszenierungen, was Berlin kulturell zu bieten hat. 60 Berliner Spielstätten, darunter Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle, Theaterdiscounter, ATZE Musiktheater und das ACUD-Theater, zeigen Theaterstücke, Performances, Tanzaufführungen und vieles mehr.
Den Auftakt des Festivals bildet die große Eröffnungsveranstaltung Open up, PAF! am 13. Juni um 20 Uhr im diesjährigen Festivalzentrum in der Alte Münze in Berlin-Mitte. 
 
Kontakt: Performing Arts Festival
Pappelallee 15
10437 Berlin
030 30346628
 
Weitere Informationen:
 
 
 
SOFA – Sommerfestival im Admiralspalast (15. Juli bis 20. August 2017)
Eine meiner Lieblingsspielstätten in Berlin lässt es im Hochsommer auf allen Etagen so richtig krachen und lädt alle Berliner, egal ob Klein oder Groß, ein, um gemeinsam kulturell was zu erleben.
Mit „Der Hauptmann von Köpenick“ (19.07. – 06.08.2017), einem echten Berliner Volkstheater-Musical, und „Cats“
(09.08. – 19.08.2017), einem rekordverdächtigem Klassiker von Andrew Lloyd Webber, werden gleich zwei Musicals gespielt. Als bekannter Musicalfan habe ich natürlich schon für beide Veranstaltungen die Karten geholt.
Märchen sind nicht nur was für kleine Kinder, sondern verzaubern genauso auch große Kinder. Aus diesem Grund erfahren wir bei „Grimm“ (15.07. – 26.07.2017) alles über die wahre Geschichte von Rotkäppchen. Aber SOFA wird natürlich mit Sandtheater, Poetry Slam, Konzerten und Cabaret viel mehr zu bieten haben. Überzeugt Euch selbst davon:
 
Kontakt: Admiralspalast
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
030 22507000
 
 
 
Berlin Circus Festival (25.08.-03.09.2017)
Zum 3. Mal findet auf dem Tempelhofer Feld das Berlin Circus Festival statt, zum dritten Mal wird der zeitgenössische Zirkus zelebriert und das zehn Tage lang. Bei großen Produktionen werdet Ihr Zeuge künstlerischer Symbiosen aus Tanz, Artistik und Performance. Das Festival konnte dieses Jahr das finnische Institut als Partner gewinnen. Finnische Produktionen und finnische Spezialitäten warten auf Euch.
 
Kontakt: Berlin Circus Festival
Tempelhofer Damm 104
12101 Berlin-Mitte
 
Weitere Informationen:
 
 
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Madi – ein Erlebnis aus 1001 Nacht im Zelt der Sinne

„Wer die Perlen seiner Gegenwart auf Schnüre ziehen will, erhält als Lohn nicht Ketten der Vergangenheit, sondern ein Lichtgeschmeide der Erinnerung, das auch vom Anblick aus der Zukunft her sich immer ändern lässt.“ (Christa Schyboll)

Die Zeit vergeht so schnell, dass wir endlich lernen sollten, diese mit schönen Erinnerungen zu füllen. Dafür eignet sich der Besuch der Orientalischen Dinnershow „Karawans“, die wir am Samstag, den 6. Mai 2017, erlebt haben, hervorragend.

Unsere Reise ins Morgenland begann damit, dass uns im Eingangsbereich von traditionell gekleideten Mitarbeitern des Zeltes kleine Brotstückchen angeboten wurden, die wir ins Öl und anschließend in den Sesam tunken sollten. Anschließend wurden unsere Hände mit Rosenwasser gereinigt. Zudem hat man die Möglichkeit, sich im Foyer die Hände mit Henna bemalen zu lassen, eine Gelegenheit, die ich mir sicherlich beim nächsten Besuch nicht entgehen lassen werde.
Natürlich darf auch ein Fotograf nicht fehlen, der von dir und deiner Begleitung Fotos macht, die man am Ende der Show käuflich erwerben kann.

Nach der langen Reise im Foyer wurden wir natürlich noch neugieriger auf unser Reiseziel und bekamen langsam Hunger. So betraten wir ein wie von Beduinen eingerichtetes Zelt und nahmen mit vier anderen Gästen Platz an dem wunderschön dekorierten Tisch, auf dem schon die Vorspeisen auf unsere Verköstigung warteten: arabisches Brot, Falafel, Hummus, Teigtaschen gefüllt mit Spinat und Käse und Labane (Frischkäse aus Joghurt und Ruccola). Um mein Interesse für die kulinarischen Traditionen der arabischen Halbinsel noch mehr zu unterstreichen, habe ich die Vorspeisen mit den Händen gegessen.

Im Laufe der fast dreistündigen Show wurden noch drei weitere Gänge serviert:
° Harira-Suppe mit Feigen, nach marokkanischer Art zubereitet
° als Hauptgang Whaleema Arabique, eine arabische Festspeisenplatte mit Couscous, Fleisch und gedünstetem Gemüse.
Hier fand ich es besonders toll, dass es eine große Platte war, aus der wir mit den anderen Gästen uns Essen auf unseren Teller gelegt haben, was zur Kommunikation am Tisch sehr viel beigetragen hat.
° am Ende des Abends Mocca mit einem orientalischen Gebäck.

Doch das sehr gut zubereitete Essen wurde in die Show, durch die uns der sehr freundliche Gastgeber Joey Bozat geführt hat, eingebettet. Überhaupt waren das ganze Personal und die Artisten sehr freundlich und zuvorkommend.
Die Artisten wurden an dem Abend von einer Live-Band begleitet, die orientalische Musik gespielt, aber nie statisch an nur einem Platz gesessen hat, was die gute Stimmung auch noch zusätzlich gesteigert hat.

Was ich sehr interessant fand, war, das obwohl es ein arabischer-nordafrikanischer-orientalischer Abend war, die Akrobaten aus verschiedenen Ländern kamen, darunter Italien, Brasilien und den USA. Uns wurde eine artistisch gesehen eine sehr abwechslungsreiche Show dargeboten: Wunderschöne Frauen (und Männer) tanzten Bauchtanz, wir sahen Luftakrobatik, heiße Feuerdarbietungen und grazile Kunststücke mit einem Stock.
Auch habe ich mich sehr darüber gefreut, etwas von dem Unterschied zwischen den Beduinen (Nomaden der arabischen Länder) und Tuareg (Nomaden der nordafrikanischen Länder) erfahren zu haben.

Am Ende des Abends waren wir alle traurig, dass die Reise zu Ende war! Einige Gäste sind dann noch in die hauseigene Shisha-Lounge gezogen.
Mein Fazit: Im Zelt der Sinne vergisst man die Zeit und fühlt sich an einen geheimnisvollen Ort gebracht! Diese Reise kann ich jedem empfehlen. Die Reisetickets kosten:

Show-Tickets für freitags und samstags für 64 Euro (Kinder bis 12 Jahre zahlen den halben Preis).
Das 4-Gänge-Menü kostet 15 Euro, was ich sogar als sehr günstig empfinde.
Auch kann man Getränke-Arrangement für ca. 3,5 Stunden buchen (26 Euro). Wir haben jedoch Getränke von der Karte bestellt.
Als Nächstes möchte ich unbedingt den Orientalischen Märchenbrunch im Zelt der Sinne besuchen, der jeden 1. und 3. Sonntag im Monat stattfindet.

Weitere Informationen zu Madi:
http://www.madi-zelt.de/
https://www.facebook.com/madizelt/

Madi – Zelt der Sinne
Bernhard-Lichtenberg-Platz 1
13507 Berlin-Tegel

#Madi #ZeltderSinne #Zelt #Sinne #Karawans #Bauchtanz #orientalischeMusik #Artistik #Akrobatik #Luftakrobatik #Jonglage #Orient #Dinner #Show #Dinnershow #Sommerfest #Morgenland #JoeyBozat #Märchenbrunch #Märchen #Brunch #Mocca #Feuershow #WhaleemaArabique #Couscous #Falafel #Hummus #Sandbad #Labane #HariraSuppe #Rosenwasser #Henna #Shisha

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Henning Schmidtke mit seinem Programm „Egoland“ in der ufaFabrik – Sind wir alle egoistische Schweine?

 

 

 

 

 

Das Besondere an Berlin ist, dass die Stadt trotz ihres urbanen und manchmal etwas chaotischen Charakters viele Rückzugsorte bietet, in denen man zur Ruhe kommen kann. Einer dieser Rückzugsorte ist die ufaFabrik, die wir, zwei Berliner, endlich am Freitag, den 31. März 2017, besucht haben.

Die ökologische Kulturoase in Berlin-Tempelhof steht seit 1972 nicht nur für Kultur und Unterhaltung, sondern ist auch für ihr soziales Engagement und ihr Ökologie-Konzept bekannt.
Schon beim Betreten des Geländes ist uns aufgefallen, wie viel dieses große Gelände zu bieten hat: Neben dem Café Olé, das hausgemachte Speisen anbietet und in dem wir dann auch lecker zu Abend gegessen haben, gibt es einen Bioladen, in dem ich meine geliebte Birkenlimonade gekauft habe, eine Bio-Konditorei, eine Freilichtbühne, eine Kinderzirkusschule, einen Kinderbauernhof mit verschiedenen Tieren und viele andere Säle, in denen Konzerte und Shows stattfinden und Comedians auftreten.

Einer dieser Comedians war an diesem Abend Henning Schmidtke, der im Wolfgang Neuss-Saal sein neues Programm, „Egoland“, vorstellte.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Comedian vorher nicht kannte, jedoch hat mich sein gesellschaftskritisches Programm im Vorfeld überzeugt.
Und wir wurden nicht enttäuscht, sondern sind ganz im Gegenteil an diesem Abend Fans des Satirikers geworden. Fast zwei Stunden lang, an seinem Piano – wie es sich für einen echten Kabarettisten gehört – und mit seiner Mundharmonika, bot Schmidtke ein vielfältiges Programm, in dem wir über verschiedene aktuelle und gesellschaftskritische Themen lachten: die egositische und geizige Gesellschaft, die Afd, Esoteriker, das Schulleben, die Deutschen mit ihren Handtüchern im Urlaub und die Ausbeutung der Armen durch große Bekleidungskonzerne und Discounter. Das Programm regt einen auf jeden Fall auch zum Nachdenken an: Im Grunde besteht die Gesellschaft vorwiegend aus Egoisten, die in erster Linie nur an sich denken.
Henning Schmidtke tritt noch heute, den 1. April 2017, mit der Vorpremiere seines Programms im Wolfgang Neuss-Saal der ufaFabrik um 20 Uhr auf. Eine Karte kostet 15 Euro (ermäßigt: 12 Euro).

Weitere Informationen zum Comedian Henning Schmidtke:
http://henning-schmidtke.de/
https://www.facebook.com/henningschmidtke.de/?fre

Ein kleiner Hinweis für das Café Olé: Dort kann man nur bar zahlen, da das Café damit ein Statement setzt und gegen die Totalüberwachung des Staates, die durch die Zahlung mit Karte gefördert wird, ankämpft.

Das war auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass wir die ufaFabrik besucht haben. Vor allem den Kinderbauernhof möchte ich nächstes Mal unbedingt sehen und mich mit den zahlreichen sozialen Projekten genauer auseinadersetzen. Zudem interessiert mich das seit 1997 regelmäßig veranstaltete Festival in der ufaFabrik, das Jazz Meeting Berlin, bei dem alternative Künstler und Musiker über mehrere Tage Shows und Konzerte geben.

Weitere Informationen zur ufaFabrik:
http://www.ufafabrik.de/de
https://www.facebook.com/ufafabrik/?fref=ts

Kontakt: ufaFabrik
Viktoriastraße 10-18
12105 Berlin
030 755030

#UfaFabrik #Ufa #Kulturzentrum #Kultur #Bildung #HenningSchmidtke #Egoland #Comedy #Satire #Berlin #Kabarett #schwarzerHumor #Piano #Mundharmonika #CaféOlé #JazzMeetingBerlin

© E. Günther

 

 

Blitzverlosung für die Show „Relax!“ – die Akrobatikshow mit den Hits der 80er-Jahre im Wintergarten Berlin –

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„Relax, take it easy“ – das richtige Motto nach einer anstrengenden Arbeitswoche…
Nachdem uns der Wintergarten bereits musikalisch mit den besten Soulhits („All Night Long“) und den älteren und aktuellen Schlagerliedern („Atemlos“) verwöhnt hat, kann man nun die Show „Relax!“ besuchen, in der man eine musikalische Reise in die 80er-Jahre unternimmt.
Wer weitere Informationen für diese Show benötigt, der sollte sich unbedingt meinen begeisterten Bericht vom 17. September 2016 durchlesen:
Damit meine Blogleser in denselben Genuss kommen können, verlose ich für diesen Mittwoch, den 25. Januar 2017, 2×2 Tickets. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu liken und im Kommentarfeld zu schreiben: „Ich bin dabei!“.
Die Verlosung dauert bis Dienstag, den 24. Januar 2017, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Ich wünsche Euch viel Glück!
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
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Blitzverlosung zu meinem 100. Beitrag – „Wer früher zockt ist länger reich“ im Kabarett-Theater DISTEL

In Kooperation mit dem Kabarett-Theater DISTEL verlose ich für diesen Donnerstag, den 19. Januar 2017, 3×2 Karten für die 20 Uhr-Vorstellung der Satire über die Merkel-Zeit: „Wer früher zockt ist länger reich“.
Zur Handlung des Satirestücks über den Kapitalismus in Deutschland: Der Verschönerungsverein in dem 900-Seelen-Dorf Ehmte ist erschüttert, denn seine Schwarzkasse droht, aufzufliegen. Und zu allem Überfluss verfällt die Vereinsspitze nach der letzten Vorstandsklausur dem Glücksspiel, aus den paar Mäusen werden schnell 133.465,27 EUR.
Das Finanzamt kann sich aber nur schwer dem Problem widmen, denn mit den Flüchtlingen und der Griechenlandhilfe hat man schließlich genug zu tun.
Ich war schon häufig in dem Kabarett-Theater und konnte bis jetzt immer herzhaft lachen. Wenn auch du mal wieder richtig über die aktuellen Probleme Deutschlands lachen möchtest, dann mach unbedingt bei der Verlosung mit. Dazu musst du einfach bis Mittwoch, den 18. Januar 2017, um 12 Uhr den Beitrag liken und in dem Kommentarfeld schreiben, mit wem du in das Satirestück gehen möchtest.
Wie immer wünsche ich Euch viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Adresse: Kabarett-Theater DISTEL
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
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Die satirische Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“ in den Wühlmäusen

Alle zwei Monate am ersten Montag des Monats veranstalten die Wühlmäuse die Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“, in der ein Moderator und sechs sowohl bekannte als auch unbekannte Komiker, satirische Musiker und Kabarettisten die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren.
Als ich gelesen habe, dass am Montag, den 2. Januar 2017, der Moderator John Doyle, von dem ich ein großer Fan bin, durch den Abend führen sollte, kaufte ich gleich vier Karten – für meinen Mann, meine Schwiegereltern und mich.
 
John Doyle war also an dem gestrigen Abend der sehr gut besuchten Show unser Gastgeber, der uns durch die Show führte und zwischen den Programmpunkten der übrigen sechs Künstler auftrat.
Doyle ist ein amerikanischer Komiker mit einem amerikanischen Akzent. Das erste Mal fiel mir dieser Ausnahmekünstler im Jahr 2003 auf, als er in der Casting-Show „Star Search“ in der Kategorie Comedy das Finale erreichte. Seitdem gehört er zu meinen Lieblingscomedians in Deutschland. Auch gestern war er der unangefochtene Star des Abends und brachte mit seinen Witzen über aufkommende Eheprobleme und den realitätsfernen Unterrichtsstoff in Deutschkursen generationenübergreifend das Publikum zum tränenreichen Lachen und einem gröhlenden Applaus.
 
Als Nächstes trat Archie Clapp auf, der meinen Mann und mich mit seiner exzentrischen Frisur, seiner Art von Humor und seiner Frische sofort packen konnte. Seine Witze über das Zusammenleben von Arabern, Türken und einem Chinesen in Neukölln und die Wiedergabe seiner niedergeschriebenen Tagebuchgeschichten traf unseren Sinn für Humor. Am Ende des Programms stand Clapp fast nackt auf der Bühne, was zu seinem übrigen Programm hervorragend passte.
Archie Clapp kann man solo am 09.02.17 im Quasimodo bewundern.
 
Die Wühlmäuse ohne politische Satire? Das geht natürlich gar nicht! So kam es uns gelegen, dass gleich danach Helene Mierscheid auf die Bühne kam, die uns ihren bissigen Jahresrückblick präsentierte. Dazu gehörten Themen wie Trump, der Berliner Flughafen, der Krieg zwischen Jemen und Saudi-Arabien sowie die Zeugen Jehovas. Helene Mierscheid spielt vom 16.-18.02.17 in der Ufa-Fabrik.
 
Am Ende der ersten Hälfte gab es mit dem Liedermacher Falk wieder einen Höhepunkt. Der junge Musiker mit einem Gespür für schwarzen Humor sang auf seiner Gitarre über den Vorsatz Joggen, Erziehungskonzepte, die zum Ziel hatten, Illusionen der Kinder zu zerstören, Schwiegereltern und die Erkältung bei Männern. Es war einfach herrlich ironisch!
Falk spielt sein Konzertprogramm am 23.03.17 im Quasimodo.
 
Nach der Pause ging es musikalisch weiter: Christin Henkel sang am Klavier über Hashtags, die übergroße Zahl von geposteten Bildern auf Instagram, junge Leute, die früher Drogen nahmen und nun Ingwer-Tee trinken und über Liebeslieder, die sich beim Älterwerden verändern. Trotz ihrer jugendlichen Themen hörte man auch die ältere Generation im Publikum kichern.
 
Politisch wurde es wieder mit Paco Erhard, der die ganze Welt bereist hat und der verschiedene Themen in seinem Programm witzig verpackte: Pegida, Homosexualität, die unterschiedliche Wertigkeit von englischem und indischem Akzent – alles wurde aufs Korn genommen.
Paco spielt sein Soloprogramm am 02.02.17 im Quasimodo.
 
Den Abschluss des Abends bildete Desimo, der zum Thema seines Programms Ehebetrug, Statistiken und den ständig gestressten Menschen machte. Dabei zeigte er uns Kunststücke mit einer „Yogamatte“ und unterhielt uns abschließend mit weiteren Zaubertricks.
Desimo spielt sein Soloprogramm am 12.03.2017 in den Wühlmäusen.
 
Mein Fazit: Meinem Mann und mir hat dieser Abend außerordentlich gut gefallen und wir konnten bei jedem Künstler herzhaft lachen, genau wie der Großteil der Zuschauer. Wer also einen lustigen und satirischen Abend erleben möchte, dem sei die Show wärmstens zu empfehlen. Die nächste „7 auf einen Streich-Show“ findet am 06.03.17 statt. Der Moderator an diesem Abend wird Pawel Popolski sein und u.a. folgende Gäste begrüßen: Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Friedemann Weise, Onkel Fisch, Yann Yuro und Özgur Cebe.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Berliner Kabarett-Theater DIE WÜHLMÄUSE
Pommernallee 2 – 4 D
14052 Berlin
Tel: 030-30 67 30 10
Fax: 030-30 67 30 30
e-mail: info@wuehlmaeuse.de
 
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Close-Up-Club – Zauberkunst, erstaunlich, anders

 

Heutzutage gibt es so viele Zauberer, dass man langsam den Überblick verliert und deswegen denkt, schon alles gesehen zu haben. Doch der Close-Up-Club hat sofort mein Interesse geweckt, da die Show als intim und witzig beschrieben wurde. Aus diesem Grund nahmen wir auch am Dienstag, den 20. Dezember 2016, in der ersten Reihe Platz, um ein Teil dieser besonderen Atmosphäre zu werden.
 
Die zwei Hauptprotagonisten der Show sind die zwei Magier André Kursch und Axel Hecklau, die nun schon seit 12 Jahren zusammen auf der Bühne stehen und jede Woche eine neue Show dem Zuschauer bieten. Jede Show dauert 70 Minuten lang und unterscheidet sich in ihrem Programm von der vorherigen Show. Mal stehen die Zauberer zu zweit auf der Bühne, mal alleine und mal holen sie einen oder zwei Zuschauer aus dem Publikum dazu.
 
Der Austragungsort, der Soda-Club in der Kulturbrauerei, in dem die beiden seit dem 7. Oktober 2016 jeden Dienstag um 18 Uhr und um 20 Uhr auftreten, sorgt für einen Lounge-Charakter. Das junge und ältere Publikum sitzt in zwei Reihen, auf der Couch oder an Bartischen und blickt auf eine Disco-Kugel und einen Black-Jack-Tisch. Da die Stühle in einem Halbkreis stehen, hat man einen wundervollen Blick auf die kleine Bühne. Natürlich sieht man trotzdem nicht, wie die Zaubertricks funktionieren, auch wenn man direkt davor sitzt.
 
Die Shows des Close-Up-Clubs sind hautnah und sehr persönlich, da das Publikum ein Teil der Show ist. Einige der ca. 50 Gäste assistieren bei den Zaubertricks und werden von den Zauberern mit ihrem Namen angesprochen, was dem Ganzen auch einen familiären Charakter verleiht. Mein Mann und ich waren auch vorn und durften bei den Zaubertricks mitmachen.
Die weitere Besonderheit der Show ist, dass sich die beiden Herren andauernd gegenseitig necken und nebenbei witzige Geschichten erzählen.
Zu dem Showrepertoire der Zauberer gehören natürlich die obligatorischen Kartentricks,das Erraten der Gedanken der Zuschauer, das Verschmelzen von Gegenständen und vieles mehr. Mein Highlight war der überraschende Moment mit der Bowling-Kugel.
 
Mein Fazit: Möchtet Ihr eine witzige und persönliche Zaubershow erleben, dann besucht unbedingt den Close-Up-Club! Die Tickets in der 1. Reihe kosten 25 Euro, ab der 2. Reihe 20 Euro.
 
Übrigens kann man André Kursch und Axel Hecklau auch an ausgesuchten Wochenenden von September bis Mai jeweils um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr in ihrem Salon der Wunder im Kempinski-Hotel bestaunen.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Close-Up-Club
im Soda-Club in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
13435 Berlin
030 40058617
 
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© E. Günther

 

Die 7 Leben des Fräuleins B. – die neue Show von und mit Lena Binski

Wie ich bereits an dieser Stelle Euch berichtet habe, war ich am Samstag, den 8. Oktober 2016, mit meinem Mann und meiner langjährigen Freundin auf der 25 Jahre-Jubiläumsfeier des ACUD-Theaters: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1709255296067897&id=1520602494933179
 
Auf dieser Jubiläumsfeier ist uns besonders ein Programmpunkt positiv aufgefallen: der Showausschnitt von und mit Lena Binski. Diese Begeisterung für die Künstlerin führte dazu, dass mein Mann und ich am Samstag, den 3. Dezember 2016, ihre neue Show im ACUD-Theater, „Die 7 Leben des Fräuleins B.“, besuchten.
 
Lena Binski ist Komikerin, Dozentin im Bereich Physical Theater, Clownerie und Pantomime und bereits eine feste Größe im ACUD-Theater. Zudem bietet Binski auch sehr viele Workshops an, in denen man lernt, seine komische Seite (auf der Bühne) zum Vorschein zu bringen.
Ihre Vorliebe für alte Stummfilme Anfang des 20. Jahrhunderts kann man in allen ihren Shows erkennen. Binskis Shows sind nahezu nonverbal und das ist eines der Gründe, warum ihr Publikum an diesem Abend deutsch-, russisch- und französischsprachig war.
 
In ihrem 50-minütigen Stück, das eine Mischung aus Theater und Comedy ist, verkörpert sie im Grunde eine einsame Frau, die sich selbst Briefe schreibt, und ihre Einsamkeit mit einem Selbstmord beenden möchte. Doch alle Selbstmordversuche scheitern: Das Gift macht sie nur betrunken und wieder lebensfroh. Den Strick kann sie nirgendwo anbringen und nützt ihn daher zum Seilspringen. Der Zug fährt doch nicht über die Gleise, auf denen sie liegt.
 
Man bekommt von dem schauspielerischen Talent der Lena Binski nicht genug, der Wechsel zwischen Zynismus und Lebensfreude begeistert. Die Themen Einsamkeit, Glück und Hoffnung auf Erlösung wirken in keiner Minuten schwer, denn Lena Binski bringt alle mit ihrer facettenreichen Mimik und Gestik und ihrem Gespür für Situationskomik zum Lachen. Am Ende bekommen alle im Saal Blumen und werfen diese am Ende Lena Binski auf die Bühne – wie zu früheren Zeiten, als große Diven noch mehr gewürdigt wurden.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: ACUD
Veteranenstraße 21
10119 Berlin
030 44359497
 
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© E. Günther

 

Glaspalast auf dem Pfefferberg – Märchen für kleine und große Kinder

Winterzeit ist Märchenzeit. Winterzeit ist Kuschelzeit. Winterzeit ist Zeit mit guten Freunden bei einem Glas Glühwein verbringen, am besten am Lagerfeuer. Dieses Konzept verfolgt auch der Glaspalast am Pfefferberg, in dem man bis zum 15. Januar 2017 Märchen für Kinder und für Erwachsene neu interpretiert erleben kann.

Wie Ihr schon mehrmals festgestellt habt, liebe ich den Pfefferberg und habe Euch bereits am 12. Juni 2016 in meinem Blog von dem Pfefferberg Theater vorgeschwärmt:
https://www.facebook.com/permalink.php.story_fbid=1632842440375850&id=1520602494933179
Zudem essen wir dort sehr gerne in dem Restaurant Tauro, das tatsächlich den besten Brunch Berlins hat (siehe Blogbeitrag im April 2016):
https://www.facebook.com/permalink.phpstory_fbid=1598112037182224&id=1520602494933179

So stand es außer Frage, dass ich bei der Vorstellung des neu eröffneten Märchenberges am Mittwoch, den 23. November 2016, auch dabei sein werde. Diesem Wunsch folgten offenbar auch viele andere Leute, denn der Glaspalast war an diesem Tag bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Glühwein in einer durch die Laternen gemütlich geschaffenen Atmosphäre machte uns eine Glocke darauf aufmerksam, dass es bald losgehen sollte.

Begonnen wurde das märchenhafte Spektakel mit „Der gestiefelte Kater“, einer Variante für Erwachsene. Der lebenslustige Kater wurde von der ebenso lebensbejahenden Carsta Zimmermann verkörpert und versuchte, den grimmigen Müllerssohn (Torsten Schnier) zu einer Interaktion zu begeistern, was ihm aber selten gelang, da der Müllerssohn an seinem Missfallen keinen Zweifel ließ. Dies änderte aber nichts an der guten Laune des Katers, der nur so vor Energie sprühte.
Das ganze Publikum lag vor Lachen auf dem Boden und fand großes Gefallen an diesen unterschiedlichen Charakteren. Wieder einmal überzeugten mich die beiden Darsteller des Stückes, Torsten Schnier kannte ich bereits von „Der Geizige“.

Nach einer 10-minütigen Pause kam mit „Rotkäppchen“ das zweite Märchen an diesem Abend, das mich sogar mehr packen konnte als „Der gestiefelte Kater“. Vielleicht lag es aber auch daran, dass mit Vlad Chiriac, der den bösen und wilden Wolf an diesem Abend spielte, mein Lieblingsdarsteller des Pfefferberg Theaters auf der Bühne stand. Aber auch Ina Gercke, die ich bisher noch nicht kannte, ging in ihrer Rolle des züchtigen Rotkäppchens auf. Die Mimik dieser beiden Darsteller und die Artikulation (Überspitzung des rollenden R) war einfach nur großartig!
Das Märchen war natürlich eindeutig für Erwachsene konzipiert, da es sexualisiert und derb präsentiert wurde. So wurde das Rotkäppchen von dem Wolf am Ende ins Bett gelegt, allerdings auf die erwachsene Art und Weise.

Mein Fazit: Das ganze Publikum hatte einen sehr lustigen Abend und die Zeit (Jedes Märchen dauert eine halbe Stunde.) verging leider wie im Flug. Die sehr zufriedenen Zuschauer werden sicherlich wiederkommen. Wer mit seinen Kindern kommen möchte, der sollte das Theater nachmittags besuchen, Erwachsene dagegen abends. Wer die Märchen unter Glas erleben möchte, der kann dies noch bis zum 15. Januar 2017 tun. Es werden immer zwei Märchen hintereinander aufgeführt. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder bis zu 13 Jahren 6 Euro. Die Eintrittskarten für die 10 Uhr-Vorstellung kosten übrigens 5 Euro. Also ich wünsche Euch eine märchenhafte Zeit im Glaspalast…

Weiterer Eventtipp: Am Sonntag, den 27. November 2016, findet von 14 Uhr bis 18 Uhr im Glaspalast ein Kinderfest statt, mit dem „Froschkönig“ und „Hans im Glück“ um 15 Uhr und mit „Rapunzel“ und „Der gestiefelte Kater“ um 16.30 Uhr.

Weitere Informationen:

Adresse: Glaspalast auf dem Pfefferberg
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

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Text © E. Günther
Fotos © Daniel Wetzel