Wellnessurlaub im Hotel Resort Mark Brandenburg Neuruppin

Sich einfach mal erholen und den ganzen Arbeitsstress hinter sich lassen – das machen wir alle viel zu selten.
Da ich sehr schnell agiere, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, habe ich sofort ein Doppelzimmer mit Seeblick in dem Neuruppiner Vier-Sterne-Hotel „Mark Resort Brandenburg“ gebucht.
Warum gerade dieses Hotel? Weil ich schon vor zwei Jahren von dem Hotel begeistert war, das Hotel direkt am Wasser liegt, weil es über eine eigene Therme verfügt und weil man von Berlin aus nur 1,15 Stunden fahren muss, was wir am Sonntag, den 29. September 2019, schließlich auch taten.
 
1.Tag (Sonntag, der 29. September 2019) – die Erkenntnis, dass sich zum Glück nichts geändert hat:
Das große Hotel „Mark Resort Brandenburg“ liegt direkt am Ruppiner See der Fontane-Stadt Neuruppin. Neben der Fontane-Therme verfügt es über eine Fitness-Fläche und eine Tiefgarage (15 Euro pro Nacht). Das kleine Fitnessstudio, die Teilnahme an den Sport- und Entspannungskursen und die Nutzung der Sauna- und Wasserlandschaft sind im Zimmerpreis enthalten. Zudem gehören zwei Restaurants zum Hotel.
 
Um ca. 11 Uhr kamen wir in dem stilvoll eingerichteten Hotel an und wurden sehr freundlich begrüßt. Obwohl das Zimmer erst um 15 Uhr bezugsfertig war, durften wir gleich die Therme nutzen. Doch wir entschieden uns dazu, trotz Regen die schöne Umgebung zu erkunden und anschließend im hoteleigenen Restaurant „Seewirtschaft“ zu Mittag zu essen.
 
Um 15 Uhr betraten wir unser Zimmer und gingen erst einmal auf den Balkon, von dem man den See bestaunen konnte. Nach diesem wunderschönen Ausblick schauten wir uns unser schnuckliges Doppelzimmer genauer an. Auf unseren Kissen lagen zwei Schokoküsse, auf dem Tisch stand zur Begrüßung eine Flasche Mineralwasser und ein sehr leckeres Brot mit Salz. Die Botschaft des Begrüßungspaketes war offensichtlich: Wir sollten uns sofort wie zu Hause fühlen.
Ein Badepaket (Bademantel, zwei Saunahandtücher) fanden wir nach dem Check-In auch in unserem Zimmer. Im Badezimmer befand sich alles, was eine Frau braucht (Fön, Kosmetikspiegel etc.) und auch die Dusche stach mit ihrer Größe hervor.
Die Kleiderschränke wurden im Innern beim Öffnen beleuchtet. Richtig, Mädels, eine tolle Erfindung.
 
Nachdem wir uns im Hotelzimmer ausgeruht und frisch gemacht hatten, gingen wir am See spazieren und nahmen dann im Restaurant „Parzival“ Platz, um an dem gebuchten Abendessen teilzunehmen. Damit jeder Gast in Ruhe speisen kann, kann er entweder um 17.30 Uhr oder um 20 Uhr zu Abend essen.
Im Sommer bzw. bei gutem Wetter kann man auch draußen auf der Terrasse essen.
 
Das Abendessen besteht aus verschiedenen hausgemachten Salaten, einer Suppe und verschiedenen Hauptgerichten: Fisch- und Fleischgerichte und vegetarische Speisen. Wie die zahlreichen süßen Versuchungen werden die Gerichte in Buffetform angerichtet.
Da ich vor zwei Jahren noch die Gerichte in Menüform serviert bekommen hatte, fragte ich an der Rezeption nach dem Grund für diese Änderung. Mir wurde erklärt, dass im Sommer, wenn nicht so viele wie Gäste wie jetzt (Das Hotel war diesmal ausgebucht.) im Hotel nächtigen, das Abendessen als Menü serviert wird. Im Herbst und Winter kommen mehr Gäste und dann gibt es ein Buffet. Egal, ob Menü oder Buffet – alle Gerichte wurden schön präsentiert und waren sehr gut zubereitet.
 
2.Tag (Montag, der 30. September 2019) – sehr reichhaltiges Frühstück und Ausflug zum Hafendorf Rheinsberg
Im Restaurant „Parzival“ findet auch das Frühstück in Buffetform ab 6.30 Uhr statt. Das sehr reichhaltige Frühstück lässt absolut keine Wünsche offen: hausgemachte Salate, Kaffee- und Teespezialitäten, frisch gepresste Säfte, diverse Wurst- und Käsesorten, Aufstriche, Brot aus der Bäckerei um die Ecke, Räucherlachs, geräucherter Fisch, Zerealien, Obst, Süßes und und.
 
So gestärkt konnte uns nichts mehr aufhalten und das sah auch der Wettergott ein und bescherte uns an dem Tag ein schönes Wetter mit Sonnenschein. Aus diesem Grund entschieden wir uns dazu, in die Stadt Rheinsberg zu fahren und das Schloss und das Hafendorf Rheinsberg zu besuchen. Doch dazu in einem anderen Bericht mehr.
 
3.Tag (Dienstag, der 1. Oktober 2019) – Entspannung in der Therme:
Da das Wetter an unserem dritten Tag alles Andere als schön war, wollten wir es uns unbedingt in der Therme gemütlich machen.
Die Fontane-Therme erreicht man von einem Übergang in der ersten Etage und verfügt im Inneren über einen großen Pool, in dem alle 30 Minuten an der Seite ein kleiner Whirlpool entsteht. Das heißt, man kann im hoteleigenen Bademantel direkt in den Thermenberich laufen. Trotz des großen Hotels und der vielen Gäste wirkt der Poolbereich sehr ruhig. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegt gleich daneben ein kleines Bistro (Selbstbedienung).
Im Außenbereich findet man zwei Außenpools mit warmem Wasser (35 Grad) und Blick auf den See. Die vergrößerte Poolterrasse mit Seeblick und die Sommerwiese am See mit Sonnenliegen laden bei gutem Wetter zum Träumen ein.
Nach dem Schwimmen gingen wir nach oben und inspizierten die weiteren Bereiche wie das Kaminzimmer, die Fontane-Bibliothek mit über 8.000 Titeln und die erfrischende Eisgrotte, bevor wir uns in die verschiedenen Saunen setzten.
 
Wir begannen mit der „leichten“ Bio-Sauna (ca. 45 Grad), besuchten anschließend die Dampfsauna, die Kräutersauna und die Finnische Sauna (90 Grad).
Da wir allmählich wieder Hunger verspürten, entschieden wir uns, die Seesauna etwas später aufzusuchen. Die 70 m² große Seesauna mit Seeblick ist bis 14 Uhr täglich als Bio-Sauna mit bis zu 60 Grad, danach als Finnische Sauna mit bis zu 95 Grad benutzbar. Zudem findet man dort auch ein 220 m² großes Sonnendeck in 4 m über dem Seespiegel.
Zu der Seesauna – die größte Seesauna in Deutschland – auf dem schwimmenden Boot kann man über einen Steg erreichen und man kann von dort aus in den See springen.
 
Mein Fazit: Auch wenn wir nur drei Tage in dem Hotel waren, so konnte sich unsere Seelen und unsere Körper vollständig erholen. Die Verpflegung ist ein Traum, der Service sehr aufmerksam und die Therme bringt jeden stressgeplagten Stadtmenschen zum Entspannen! Ich kann einen (Kurz-) Urlaub in diesem traumhaft schön gelegenen Hotel jedem wärmstens empfehlen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!
 
Adresse: Resort Mark Brandenburg
An der Seepromenade 20
16816 Neuruppin
 
Weitere Informationen zum Hotel:
 
Text und Fotos © E. Günther

 

 

 

 

Ausflüge in der Uckermark – Himmelpfort, Weihnachtsmannpostamt, Gedenkstätte Ravensbrück und Schloss Rheinsberg

In meinem letzten Bericht habe ich Euch von dem Seehotel Lindenhof Lychen in der Uckermark vorgeschwärmt. In diesem Hotel findet Ihr alles, was Eure von der Hektik geplagte Seele braucht: Erholung, Natur und hervorragende Küche. Doch das Hotel ist auch dafür prädestiniert, um schnell schöne und interessante Orte in Uckermark zu erreichen.
 
Am Montag, den 27. Mai 2019, besuchten wir das schnucklige Städtchen Himmelpfort. Himmelpfort ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Norden des Landes Brandenburg und seit 2003 ein Ortsteil der Stadt Fürstenberg/Havel. Das Städtchen ist vor allem für sein Weihnachtspostamt bekannt. Da ich dieses Jahr sehr brav gewesen bin, wollte ich mir diesen Ort nicht entgehen lassen und daher schon im Mai meine Wünsche dem Weihnachtsmann überreichen.
Viele Touristen machen jedoch den Fehler, dass sie das bunte Haus mit dem Weihnachtsmannaufkleber für das Weihnachtspostamt halten. Doch bei diesem bunten Haus handelt es sich lediglich um eine Pension.
 
Der Weihnachtsmann hat nämlich eine andere Adresse. Das Postamt liegt auf einem Gelände neben der Klosterruine, auf dem man sich auch in einem Café stärken kann. Von November bis Heiligabend ist der Weihnachtsmann persönlich im Weihnachtspostamt anzutreffen. Ich habe mir jedoch nur das Gelände und seine Behausung angeschaut und meine Wünsche in Briefform hinterlassen.
Zusammen mit seinen Helfern beantwortet der Weihnachtsmann jährlich ca. 300 000 Briefe.
 
Weihnachtspostamt Himmelpfort
Klosterstraße 23
16798 Fürstenberg/Havel
 
Zudem habe ich mir in dem Ort die Ruine des Klosters „Coeli Porta“ (Himmelspforte) für die Mönche des Zisterzienserordens in der Uckermark angeschaut.
 
Ruine des Zisterzienserklosters Himmelpfort
Kirchweg, 16798 Fürstenberg/Havel
 
Auf unserem Weg zurück zum Hotel haben wir einen Halt bei der Gedenkstätte Ravensbrück gemacht.
Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ist eine Gedenkstätte in der Stadt Fürstenberg/Havel für die Opfer mehrerer NS-Lager des Konzentrationslagers Ravensbrück und des KZ Uckermark für weibliche jugendliche Häftlinge. Montags ist die Gedenkstätte, die man kostenfrei besuchen kann, leider geschlossen.
Ein komisches und beklemmendes Gefühl, an so einem idyllischen Ort zu stehen und zu wissen, welche Verbrechen gegen die Menschlichkeit hier begangen wurden.
 
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Straße der Nationen
16798 Fürstenberg/Havel
 
Am Dienstag, den 28. Mai 2019, gab es ein Kontrastprogramm, da die Besichtigung des Schlosses Rheinsberg am Grienericksee auf unserem Programm stand. Nachdem wir in der wunderschönen und gepflegten Parkanlage spazieren waren, besuchten wir mit einem Audioguide das pompöse Schloss auch im Inneren. Friedrich der Große verbrachte als Kronprinz die glücklichste Zeit seines Lebens in Rheinsberg. Sein jüngerer Bruder, Prinz Heinrich von Preußen, schuf hier anschließend einen bedeutenden Musenhof und prägte nachhaltig das Schloss und den Garten im Stil des frühen Klassizismus.
 
Schloss Rheinsberg
Schloß Rheinsberg 2
16831 Rheinsberg
 
Mein Fazit: Die Uckermark hat so viel zu bieten: Erholung, Natur und ganz viel Kultur. Wenn ich das nächste Mal wieder das Seehotel Lindenhof in Lychen besuchen werde, werde ich mir noch unbedingt die Städte Neustrelitz und Templin anschauen.
Text und Fotos © E. Günther
 

Seehotel Lindenhof Lychen – meine Perle der Erholung in der Uckermark

„In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.“
Dieses Zitat von Kurt Tucholsky steht auf der Visitenkarte des Seehotels Lindenhof Lychen. Und für drei Tage habe ich tatsächlich nicht nur die vollkommene Stille, sondern auch den für mich vollkommenen Ort gefunden.
 
Eigentlich habe ich diesen Ort schon im Jahr 2014 gefunden, als ich mal wieder die Sendung „Mein himmlisches Hotel“ auf VOX geschaut habe.
In dieser Sendung traten vier Hotels einer Region gegeneinander auf. Sofort habe ich mich in den Gewinner der damaligen Sendung, das Seehotel Lindenhof Lychen auf der Halbinsel im Würlsee, verliebt und wollte dort wie viele andere Paare auch heiraten. Zwar heiratete ich dann wegen der Familie doch in Berlin, doch das Hotel ging mir seitdem nie wieder aus dem Kopf.
Doch erst nach fünf Jahren meldete sich meine überarbeitete Seele zu Wort und erinnerte mich an diese Perle der Erholung in der Uckermark.
 
Um am Sonntag, den 26. Mai 2019, war es endlich soweit und ich fuhr mit einer Begleitung in einen Kurzurlaub mit dem Auto, nur 80 km nördlich von Berlin entfernt. Das Hotel liegt in der Flößerstadt Lychen, auf einer 30.000 Quadratmeter großen und in den Naturpark Uckermärkische Seen eingebetteten Halbinsel. Das Wasser kommt dort aus unterirdischen Quellen und ist daher sehr sauber und klar.
 
Während meiner 1,5 Stunden dauernden Fahrt in den Norden Brandenburgs war ich sehr aufgeregt, schließlich waren meine Erwartungen an das Hotel, die Umgebung und an das Gastgeberpaar sehr groß, doch darf ich an dieser Stelle schon vorwegnehmen, dass meine Erwartungen sogar übertroffen wurden. Doch lest bitte selbst.
 
1.Tag (Sonntag, der 26. Mai 2019) – Ankunft im Paradies:
Auf einer Straße, die durch den Wald führt, fuhren wir auf das Gelände des Seehotels Lindenhof Lychen und stellten unser Auto auf einem der kostenfreien Parkplätze direkt vor dem Hotel ab. Und als wir ausstiegen, hörten wir nur eins: ein Konzert der Vögel. Und wir sahen nur Grün und Wasser, das das Hotel förmlich umarmte. Hier würde sich meine Seele in den nächsten Tagen endlich erholen können.
 
Nachdem wir uns im Restaurant gemeldet hatten (Eine klassische Rezeption gibt es nicht.), setzten wir uns ins hoteleigene Tilia-Restaurant, um dort zu Mittag zu essen und auf unser Zimmer zu warten. Egal, wo man sich im Restaurant hinsetzte, man hatte einen wundervollen Blick auf das Wasser. Wir bestellten das hervorragend zubereitete Gericht „Grüner und weißer Spargel“ mit pochiertem Ei und cremigem Kartoffelpüree für 17,30 €.
 
Nach dem Essen schauten wir uns das Hotelgelände genauer an: gepflegte Liegen und Sitzbänke direkt am Wasser, ein schnuckliges Bootshaus mit einem Elektroboot und Ruderbooten, eine ungestört im ehemaligen Gartenhaus gelegene und im Preis inbegriffene Sauna und sehr viel angenehme Stille, in der man nur das Vogelgezwitscher wahrnimmt.
 
Obwohl Check-In erst um 15 Uhr ist, wurde unsere Suite schon früher fertig, die wir dann sogleich auch bezogen. Das Hotel bietet 12 Appartements und eine Suite, deren Preise natürlich von der Saison abhängen.
Da wir ursprünglich zu dritt kommen wollten, buchten wir im Vorfeld die Suite und werden es die nächsten Male immer wieder so machen.
Unsere 80 Quadratmeter große Suite lag im kleinen Nebengebäude, das sogar noch näher am Wasser gelegen war. Die stilvoll und mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtete Suite verfügte über ein großes Wohnzimmer mit einer kuscheligen Couch und einem großen Esstisch, eine Küchenzeile mit allen notwendigen Küchenutensilien und einer Kaffeemaschine, zwei Schlafzimmern, ein Badezimmer mit Dusche, Fön und Kosmetikspiegel und ein sehr großzügiger Balkon, auf dem wir die folgenden Abende auf den bequemen Sitzmöbeln saßen und einfach auf das Wasser blickten.
Falls wir das nächste Mal wieder nur zu zweit seit sein sollten, werden wir wieder nur allein wegen des Balkons und des Ausblicks diese Suite buchen.
 
Um 18 Uhr gingen wir zum Abendessen in das Tilia-Restaurant. Da die Küche des Restaurants einen hervorragenden Ruf genießt und die Gäste wegen des Essens auch längere Anfahrten in Kauf nehmen, sollte man abends unbedingt einen Tisch reservieren.
 
Im Vorfeld bestellten wir ein eigens für uns vorbereitete Drei-Gänge-Menü, das mit einem Gruß der Küche eröffnet wurde. Als Vorspeise wurde uns eine wundervoll schmeckende Spragelcremesuppe serviert. Unser Hauptgang war ein gebratener Seeteufel mit einem Spargel-, Erdbeerragout, einem Süßkartoffelpüree und einer Kokos-Currysauce. Und als ob das nicht genug wäre, bestellten wir als Dessert: ein Schokoladensouflee mit einem flüssigem Kern und einem Casiss-Sorbet. Auf mich, eine überzeugte Naschkatze, hat das Dessert einen bleibenden Eindruck gemacht, wie Ihr noch später lesen werdet.
 
Auf jeden Fall konnten wir nach diesem Essen sagen, dass nicht nur dieses Hotel die Bezeichnung „Mein himmlisches Hotel“ verdient, sondern das Restaurant die Bezeichnung „Meine himmlische Küche“ beanspruchen sollte. Zudem sei an dieser Stelle sehr positiv zu betonen, dass die Getränke im Restaurant mit einem Glashalm serviert werden. So schmeckte mir meine erfrischende Erdbeerbowle noch besser.
 
Unseren wundervollen Abend beendeten wir schließlich in dem hoteleigenen Bademantel auf dem Balkon.
 
2.Tag (Montag, der 27. Mai 2019) – reichhaltiges Frühstück und zwei Ausflüge:
Eigentlich kann ich in der ersten Nacht in einem fremden Bett nie gut schlafen, doch in der Nacht habe ich wie ein Baby geschlafen, was für ein gutes Bett in der Suite spricht. Um 8.30 Uhr gingen wir zu dem im Preis inbegriffenen Frühstück, das von 8 bis 10.30 Uhr in dem Restaurant stattfindet. Wie nicht anders zu erwarten, war das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig. Räucherlachs, Hering, verschiedene Salate, Tomate-Mozzarella, Eierspeisen, verschiedene Brote und vieles mehr – all das fanden wir auf dem Buffettisch.
 
Beim Frühstück lernten wir auch endlich das sehr herzliche Gastgeberpaar Monique Tomacka und Michael Stein näher kennen, das ich schon aus der Sendung kannte. Und beide waren auch privat genauso zuvorkommend und in großer Liebe für das Hotel wie im Fernsehen. Überhaupt stellten wir in unserem Kurzurlaub fest, dass sich Frau Tomacka viel Zeit für ihre Gäste nimmt, ein weiterer Grund für den Urlaub im Seehotel Lindenhof.
 
Nach dem Frühstück fuhren wir ca. 30 min.lang in die kleine Stadt Himmelpfort, wo wir das Haus des Weihnachtsmannes und die Klosterruine besucht haben. Danach gab es ein Kontrastprogramm, weil wir auf dem Rückweg zum Hotel bei der Gedenkstätte Ravensbrück, einem ehemaligen Konzentrationslager für Frauen, angehalten haben. Ein beklemmendes Gefühl, auf dem Gelände, auf dem sich jetzt eine Jugendherberge befindet, den Kindern beim Spielen zuzuschauen.
 
Nach den kurzen, aber interessanten Ausflügen kamen wir in unser Hotel zurück. Als zwei große Fischfans bestellten wir abends die Fischplatte für 2 Personen, auf der sich Folgendes befand: verschiedene gebratene Edelfische, Riesengarnelen, Grünschalenmuscheln mit Seealgensalat, frischer Spargel, Sauce Hollandaise, Feigensenfsauce, Neue Kartoffeln und ein Bärlauchrisotto. Diese himmlische Fischplatte kostete nur 38,90 € (für zwei Personen!) – ein sehr moderater Preis, der in Berlin so nicht zu finden ist.
 
Unser kulinarisch und kulturell gelungener Abend endete wieder auf dem Balkon, diesmal bei einem Sonnenuntergang.
 
3.Tag (Dienstag, der 28. Mai 2019) – Schloss Rheinsberg:
Mal wieder stimmte auf dem Gelände des Hotels alles: Die Vögel zwitscherten, die Enten schwammen friedlich, die wie immer zuvorkommenden Servicekräfte schenkten einem ein freundliches Lächeln und das Frühstück war wieder reichhaltig.
 
Diesmal zog es uns nach dem Frühstück in das Schloss Rheinsberg, wo wir in der Parkanlage spaziert sind und uns das pompöse Schloss von innen angeschaut haben. Doch Fotos und nähere Informationen wird es erst in einem anderen Bericht geben.
 
Abends bestellten wir in dem Restaurant zart geschmorte Ochsenbacken mit Spargel, zartem Frühlingsgemüse und einem cremigen Kartoffelpüree für 19 €. Da ich noch immer voller Sehnsucht an das Dessert vom ersten Abend zurückdenken musste, bestellten wir als Nachspeise wieder das Schokoladensouflee mit einem flüssigem Kern und einem Casiss-Sorbet für 5,60 €. Unglaublich, dass es unser vorerst letztes Abendessen sein sollte!
 
4.Tag (Mittwoch, der 29. Mai 2019) – Zeit des Abschiednehmens:
Wir wollten es nicht wahr haben, aber unser Kurzurlaub endete an diesem Tag. Nach unserem Frühstück machten wir uns leider schweren Herzens Richtung Berlin.
 
Mein Fazit: Das Seehotel Lindenhof ist ein Traum und eine Perle der Erholung! Die Vegetation auf dem Hotelgelände ist sehr grün und gepflegt, das Wasser, das man von allen Seiten sieht, kristallklar und ruhig und das Zwitschern der Vögel lässt einen daran erinnern, was wichtig im Leben ist und lässt die Gäste die Hektik der Großstadt vergessen. Die Gastgeber und das Servicepersonal sind sehr herzlich und zuvorkommend und gehen auf die individuellen Wünsche der Gäste ein. Die Zimmer sind großzügig und liebevoll eingerichtet. Die Küche im hoteleigenen Restaurant ist himmlisch gut. Ein traumhafter Kurzurlaub, den ich bald wieder wiederholen werde.
 
Praktische Informationen: ° Im Haus gibt es kostenfreies
W-Lan.
° Das Hotel bietet auch
Massage und
Wellnessbehandlungen an.
° Haustiere sind nach
vorheriger Absprache in dem
Hotel willkommen.
° Die Parkplätze sind kostenfrei.
° Man kann auch mit der EC-
Karte bezahlen.
 
Weitere Informationen:
 
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Text und Fotos © E. Günther