Katies Blue Cat – anglo-amerikanische Versuchungen in Berlin

„Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob diese wiederkommen.“ (Oscar Wilde)
 
Das ist mein Motto, wenn es um Süßes geht und diesem Motto bin ich auch am Samstag, den 15. Juni 2019, gefolgt, als ich mich auf den Weg machte, endlich das bei den bewusst lebenden Naschkatzen beliebte „Katies Blue Cat“ zu besuchen.
 
Das kleine Café „Katies Blue Cat“ wurde im Jahr 2011 von Ngoc Duong und Olivia Wood in Neukölln eröffnet. Kanadische, australische, schottische, neuseeländische, englische und amerikanische Köstlichkeiten begeistern seitdem die Berliner Schleckermäuler. Aber auch international hat das Café schon von sich reden gemacht, schließlich hat sogar die New York Times darüber berichtet.
 
In dem Café wird aber nicht nur gesündigt, sondern auch auf die Gesundheit der vielen (Stamm-) Gäste geachtet. Es wird meistens zuckerreduziert gebacken und Veganer finden hier auch sehr schmackhafte Alternativen.
Die hausgemachten Spezialitäten kann man zudem einzeln oder in Geschenkeboxen auch nach Hause bestellen.
 
Am Samstag, den 15. Juni 2019, habe ich eine Cinnamon Roll (Zimtschnecke) für 2,50 € und einen Whoopie Pie (ein Kürbisküchlein mit einer Vanillefüllung) für 2,90 € bestellt. Die beiden Versuchungen schmeckten wirklich sündhaft gut und so musste ich zu reinen Recherchezwecken am Ende noch einen Mini Brownie für 0,90 € essen.
Als Getränk orderte ich einen selbstgemachten und zuckerfreien Eistee für 3,50 € – die perfekte Erfrischung an diesem heißen Tag.
 
Mein Fazit: Die hausgemachten Spezialitäten aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum schmecken unglaublich gut. Das internationale Personal ist sehr freundlich und berät die Kunden kompetent. Die Preise sind sehr fair. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und noch den Karottenkuchen meiner Begleitung und den viel gelobten Cappuccino mit Bio-Milch probieren.
Praktische Hinweise: Manche Servicekräfte sprechen vorwiegend Englisch, man findet aber auch deutschsprachiges Personal. In dem sehr gut besuchten Café ist keine Reservierung und keine Bezahlung mit Kreditkarte möglich.
 
Adresse: Katies Blue Cat
Friedelstraße 31
12047 Berlin
 
Weitere Informationen:
Text und Fotos © E. Günther
 
 
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Avocado Club Berlin – ein Schlaraffenland für Avocadoliebhaber

Da meine Frollegin (Kollegin und Freundin) sehr gerne Avocado ißt, bin ich mit ihr am Sonntag, den 2. Juni 2019, in den Avocado Club in Berlin-Friedrichshain gegangen, in dem es nur Gerichte mit Avocado gibt.
 
Gleich beim Eintreten begrüßte mich die Servicekraft auf eine sehr herzliche Art und das obwohl ich vor der Ladeneröffnung um 10 Uhr ins Café hinreingegangen bin, um in Ruhe Fotos machen zu können. Mir fielen sofort die hellen Farben und das viele Grün im Café auf.
 
Um 10 Uhr kam dann auch meine Frollegin und zur Einstimmung auf das folgende Essen bestellte ich einen Avocado- und sie einen Spinatsmoothie. Mein Avocado-Smoothie mit vietnamesischer Kondensmilch und Mandelmilch für 4,50 € schmeckte etwas süß, der Spinat-Smoothie mit Gurke, Avocado, Zitrone und Sojamilch für ebenfalls 4,50 € sehr erfrischend. Und da das bei dem heißen Wetter genau das Richtige war, orderte ich noch einen Spinat-Smoothie für mich.
 
Als warme Hauptspeise entschied ich mich für die hausgemachten Avocado-Gnocchi mit Pak Choi, Kräuterseitlingen, Kirschtomaten und Safransauce für 11,90 € – eine sehr gute Wahl, die ich jedem (auch den „Avocado-Einsteigern“) empfehlen kann. Meine Begleitung wählte die hausgemachte Avocado-Falafel gefüllt mit Edamame und rotem Beete-Couscous und einem Feldsalat für 10,90 €. Sie war von dem Hauptgang so begeistert, dass sie ihrem Mann sofort ein Foto von dem Essen geschickt hat, was eigentlich nicht ihre Art ist.
 
Mein Fazit: Eine sehr innovative und kreative Küche in dem Avocado-Club, die von einem sehr herzlichen Service getragen wird! Auch Nicht-Avocado-Liebhaber werden hier überzeugt. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und beim nächsten Mal die Avocado-Falafel und die Avocado-Pancakes probieren.
 
Adresse: Avocado Club
Holteistraße 13
10245 Berlin
 
Weitere Informationen:
 

Haferkater (Berlin, Dresden, Köln) – Porridge in verschiedenen Variationen

Seit fast drei Jahren beobachte ich nun, wie sich meine Kollegin täglich Porridge zum Frühstück macht. Und da auch platonische Liebe durch den Magen geht, bin ich am Sonntag, den 28. Oktober 2018, mit meiner Kollegin im „Haferkater“ frühstücken gegangen.
„Haferkater“ gibt es zwei Mal in Berlin – in Prenzlauer Berg und in der Friedrichstrasse – und jeweils einmal in Köln und in Dresden und dort kann man die schottische Spezialität Porridge in verschiedenen Variationen essen. Die Menüs basieren immer nur auf frisch geflocktem Hafer, Wasser und Salz. Doch die Toppings variieren. Die große Schüssel kostet 4,30 Euro, die kleine 3,80 Euro.
Ihr werdet Euch bestimmt wundern, aber diesmal habe ich, ein überzeugter Schokofan, mich gegen die schokoladenhaltige Variante, den Naschkater (mit Zartbitterschokolade, Banane, Ahornsirup) und für den Knusperkater (mit Mandeln, Cashews, Zedernkernen, Crunchy, Ahornsirup) entschieden. Eine Wahl, die sich geschmacklich mehr als gelohnt, mich von innen gewärmt und für lange Zeit gesättigt hat. Meine Kollegin wählte den Apfelkater (mit hausgemachtem Apfelmus, Walnüssen, Zimt) und war genauso begeistert.
Ich werde hier noch öfters vorbeikommen, denn ich möchte noch unbedingt die anderen Porridge-Kreationen probieren. Zudem bietet „Haferkater“ auch verschiedene Salate, Kuchen und Bananenbrot an – natürlich alles selbstgemacht.
Weitere Informationen:
© E. Günther

 

 

 

Spooning Cookie Dough – Keksteig zum Löffeln

Hast du dich auch als Kind in die Küche geschlichen und hast von Mamas oder Omas Teig genascht? Ich habe das regelmäßig gemacht und die Konsequenzen – Mamas Kopfschütteln und anschließende Bauchschmerzen – in Kauf genommen, denn das war es mir wert.
Offenbar kannte Diana, die Gründerin von Spooning Cookie Dough und die Mutter von Zwillingen, auch dieses Problem und eröffnete deswegen im Juli 2017 Spooning Cookie Dough in der Kollwitzstrasse. Nun haben alle leidenschaftliche Naschkatzen einen Ort, an dem sie hemmungslos und ohne schlechtes Gewissen vom Teig naschen können, denn Dianas Teig wird ohne rohe Eier und ohne Backpulver, dafür mit speziellem, hitzebehandeltem Mehl zubereitet.
Was soll ich Euch sagen? Am Montag, den 10. September 2018, befand ich mich mit meiner Begleitung im Himmel, denn in dem kleinen und pinken Café findet man verschiedene Teigsorten und diverse Toppings.
Ich entschied mich für einen kleinen Becher für 2,40 Euro und – wie sollte es sein – für einen klassischen Schokoteig, den Classic Choco (Cookie Dough mit Schokochips aus feinster belgischer Schokolade), mit Schokobällchen als Topping. Es war einfach unbeschreiblich lecker und so holte ich mir natürlich Nachschlag.
Meine Begleitung wählte den Teig Caramel Overload mit Marshmallows und einer Erdbeersauce als Topping. Auch ihr hatte es vorzüglich geschmeckt.
Bauchschmerzen hatten wir danach nicht, dafür aber wundervolle Erinnerungen.
Man kann sowohl drinnen als auch draußen (in Liegestühlen) naschen. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Leckereien kann man dort auch Cookie Dough Pops, Cup Cakes und im Sommer Cookie Dough Icecream verputzen.
Mein Fazit: Mit deiner Diät kannst du auch morgen beginnen, denn Spooning Cookie Dough ist jede Sünde wert! Der Teig (mindestens in sieben Geschmacksrichtungen) ist sehr lecker, die Bedienung sehr freundlich und der Preis stimmt auch! Ich komme also so schnell wie möglich wieder!
Übrigens werden sich die Gründer von Spooning Cookie Dough – Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn – heute (Dienstag, den 11. September 2018) um 20.15 Uhr in der Erfindershow „Höhle der Löwen“ auf VOX vorstellen. Ich schalte auf jeden Fall ein.
Weitere Informationen:
Adresse:
Spooning Cookie Dough
Kollwitzstrasse 56
10405 Berlin
Text UND Fotos © E. Günther