Grindhouse-Homemade Burgers – the coolest burger in the jungle

Berlin ist ein Großstadtdschungel, ein Dschungel voller cooler Burgerläden. Doch es gibt immer einen Burgerladen, der on the top ist und diesen habe ich am Samstag, den 6.Januar 2018, gefunden: Grindhouse-Homemade Burgers in der Kollwitzstraße.
 
Zum Glück haben wir reserviert, denn auch andere hatten dieselbe Idee wie wir. Im Laden befanden sich Menschen aus unterschiedlichen Gruppen: Familien, junge Männer, Pärchen und englischsprachige Touristen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung – und das schon zur Mittagszeit.
 
Wir bestellten alle den Burger Trüffel Heaven für 11,90 Euro, der folgende himmlische Zutaten beinhaltet:
Trüffel Entrecôte Beef, Tomate, Babyspinat, Zwiebeln, sautierte Champignons, Gruyère, Grindhouse Sauce, getrüffeltes Brötchen.
Das Fleisch war genau richtig zubereitet (wir bestellten medium und durch) und die Zutaten waren frisch. Zusätzlich orderten wir noch knusprige Pommes mit Trüffel Öl und mit Parmesan für 5,90 Euro. Unser Essen war nicht nur geschmacklich ein Gedicht, sondern auch visuell ein Hingucker.
Und auch die Servicekraft war sehr freundlich und geduldig.
 
Mein Fazit: Wir haben the coolest burger in the jungle gefunden und kommen definitiv wieder. Es müssen schließlich noch weitere Burger probiert werden, denn man kann noch unzählige andere Burgerkreationen à la carte bestellen oder selbst zusammenstellen. Eine Reservierung ist unabdingbar.
 
Adresse: Grindhouse-Homemade Burgers
Kollwitzstraße 50
10405 Berlin
030 44308353
 
Weitere Informationen zum Burgerladen:
 
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© E. Günther

 

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Sticks’n’Sushi – der kulinarische Hotspot in der Potsdamer Straße (Berlin)

Wie meine fleißigen Blogleser bereits wissen, esse ich sehr gerne Sushi und Fisch und erkenne daher recht schnell, ob es sich bei dem servierten Sushi um eine gute Qualität handelt. Da bereits viele meiner Bekannten von dem Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße geschwärmt hatten, schlug ich meinem Papa vor, seinen Geburtstag im November dort zu feiern, um herausfinden, ob das Restaurant zurecht ein Hotspot ist.

Das Restaurant Sticks’n’Sushi ist auch in Kopenhagen und in London vertreten und erfreut sich auch in den anderen beiden Städten sehr großer Beliebtheit. Im Jahr 2017 eröffneten die Dänen Kim Rahbek und Thor Andersen schließlich ihr Restaurant auch endlich in Berlin und blieben ihrem Konzept treu, indem sie japanisches Essen mit nordischen Aromen und einem eleganten, aber schlichten, Design im Restaurant verbinden. Song Lee aus Seoul (Südkorea) ist für die Zubereitung der innovativen Speisekreationen verantwortlich. Das Restaurant erstreckt sich auf zwei Etagen, die Räume sind sehr groß. Die Servicekräfte sind sehr zuvorkommend, nehmen gleich beim Eintritt die Garderobe entgegen, bringen ein frisches Handtuch mit Zitrusduft für jeden Gast an den Tisch und sind auch so jederzeit ansprechbar.

An dem Abend bestellten wir folgende Gerichte als Vorspeisen: Kobu Kataifi für 13 Euro (Wolfsbarsch, Chunky Wafu, Kataifi und Frühlingszwiebeln), Mixed Emotions für 25 Euro (Nigiri: Lachs, Tuna, Gelbflossenmakrele und Garnele; Maki: Pink Alaska, Spicey Tuna und Gypsy Roll; Sticks: Schweinebauch, Hähnchen mit Chili und Teriyaki und Hähnchenfleischbällchen; Edamame mit Meersalz) und Black Cod Daikon für 16 Euro (misomarinierter schwarzer Kabeljau, Avocado, Frischkäse, rote Zwiebel, Masagno, Shiso, Spargel und Rettich).

Alle Vorspeisen waren sehr gut und frisch zubereitet und waren ihren Preis wert. Nach diesen interessanten Kreationen waren wir eigentlich schon gesättigt, doch erwartete uns noch das Hauptgericht: Jungle Fish für 19,80 Euro. Die große Portion Salat überzeugte durch die Frische und durch die Kombination vieler leckerer Komponenten, die zusammen eine Geschmacksexplosion ergaben: gegrillter Lachs, flambierter Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame, Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und Miso Senf Dressing.

Der geschmacklich hochwertige Abend wurde von dem Marcel Chocolate Cake für 13,50 Euro abgerundet, der mit Scholadenperlen garniert war.

Mein Fazit: Das Restaurant ist zurecht ein Hotspot. Wir waren an dem Abend so von den innovativen und sehr gut zubereiteten Gerichten und dem freundlichen Service begeistert, dass wir auch Mamas Geburtstag im Januar in diesem Restaurant feierten. Allerdings sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren.

Weitere Informationen zum Restaurant:
http://www.sticksnsushi.berlin/
https://www.facebook.com/sticksnsushide/

Kontakt: Sticks’n’Sushi
Potsdamer Straße 85
10785 Berlin
030 88789416

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© E. Günther

 

 

 

Neues Jahr, neues Gewinnspiel, neues Glück

170530_Wintergarten_SayonaraTokyo_Plakat_DinA3_2-page-001Liebe Blogleser,
frohes neues Jahr! Für das Jahr 2018 wünsche ich Euch nur das Beste!
Und um Euch das neue Jahr zu versüßen, verlose ich zusammen mit dem Wintergarten Berlin 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! am Mittwoch, den 24. Januar 2018!
 
Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Und nun habt Ihr die Möglichkeit, die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, zu entdecken. Über zwei Stunden lang erlebt Ihr ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug erscheint, der wird bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der Euch Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher bringen wird.
Natürlich durften auch in dieser schillernden Show des Wintergarten, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint, keine talentierten Artisten fehlen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß!
Wann? Am Mittwoch, den 24. Januar 2018, um 20 Uhr!
Wo? Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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© E. Günther

Oh Dio Mio – die italienische Dinner-Musical-Komödie im Queens 45 BC

Nachdem ich in den letzten Tagen bereits eine Veranstaltung für mein Herz („Der kleine Prinz“), für meine Augen und Ohren („Ballet Revolución“), für meine Seele („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“) besucht hatte, war es an der Zeit, meinen Gaumen und meine Lachmuskeln zu verwöhnen. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein sehr großer Fan der italienischen Kultur. Ich liebe einfach Italien, die Menschen, die italienische Musik und natürlich das italienische Essen. Es musste also eine himmlische Fügung sein, dass ich am Freitag, den 29. Dezember 2017, die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ besuchen konnte, denn hier wird alles, was ich an Italien liebe, in einer Show vereint.

Doch zuerst muss ich Euch genau den Veranstaltungsort vorstellen, in dem ich gestern zum ersten, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal war:
Das Queens 45 BC ist eine originale 20-er Jahre-Eventlocation in Berlin. In der zugleich sehr edlen aber auch rustikalen Location werden Hochzeiten, Konferenzen, große und kleine Events und Workshops veranstaltet. Quenns 45 BC besteht aus einer rustikalen Berliner Destille mit einem großen Tresenbereich und verschiedenen Bildern aus den Goldenen Zwanzigern und den Dreißigern, darunter von Marlene Dietrich; einer Champagner Bar mit Kronleuchtern im Art-Déco-Stil und lederbezogenen Bänken, einem eleganten Grünen Salon mit Parkettboden und dem großen Saal.
In dem großen Saal, einem originalen 20-er Jahre-Ballsaal mit langen Tafeln, sehr hohen Decken und Kristall-Kronleuchtern fand auch unsere Show statt.

Um 18 Uhr, eine Stunde vor Showbeginn, wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit einer Fliege zu der schön gedeckten Tafel geführt. Wir saßen am Tisch 12 und hatten eine wundervolle Sicht auf die Bühne. Die Vorspeise, eine gegrillte Gemüse-Variation an Rucola-Salat, stand schon für jeden Gast bereit.
Nach der ersten Stärkung setzten wir uns mit der Abfolge des mediterranen Showmenüs des Chefkochs „Signore Matteo“ auseinander: In der Pause sollte es den Hauptgang, Pasta Duo (Penne Bolognese und Ricotta-Spinat Ravioli), geben. Nach der Show würden wir das Dessert Trio (Panna Cotta al Limone mit Mini-Cannolo und Praline) serviert bekommen.
Kurz vor der Show kam Claudio Maniscalco, der Ideengeber für die Show und der Texter der Showsongs, auf die Bühne, begrüßte das Publikum und stimmte es auf die Show ein.

„Oh Dio Mio“ handelt von dem Pfarrer Paolo, der aus dem Vatikan verbannt und in das kleine Dorf Monte Pellegrino strafversetzt wurde, weil er die vatikanischen Regeln nicht konsequent umsetzte. Dort begegnet Paolo Peppina seiner Jugendliebe, die einst sein Herz verschmäht hat und ihn aber jetzt zurückhaben möchte. Wird es ihr gelingen, das Herz des Pfarrers zu erobern? Und welche Rolle spielt dabei das Ehepaar Giuseppe und Isabella?

Padre Paolo wird sehr überzeugend von Claudio Maniscalco, dem Darsteller aus vielen beliebten TV-Formaten, verkörpert. Die Beichten der Dorfbewohner findet er langweilig, während die Beichten im Vatikan höchst interessant waren. Paolo ist nur Pfarrer geworden, um seine Jugendliebe Peppina zu vergessen. Und ausgerechnet jetzt begegnet er ihr. Als Zuschauer nimmt man ihm den inneren Konflikt ab, schließlich ist er nicht nur ein Pfarrer, sondern noch immer ein Mann.

Pascale Camele hat mich in ihrer Rolle der heißblütigen Peppina an diesem Abend begeistert. Sie spielt perfekt die verführerische und kokette Sirene, die mit allen Reizen, die eine Frau zu bieten hat, den „armen“ Paolo verführen möchte. Auch stimmlich beeindruckt Pascale Camele auf ganzer Linie, aber schließlich hat die Darstellerin auch schon viele namhafte Musicalrollen gespielt, darunter Sally Bowles im Musical „Cabaret“.

Das absolute Schmuckstück an diesem Abend war für mich Susanna Capurso, die vielen als Sabrina Scholz aus der „Lindenstraße“ bekannt ist. Sie geht in ihrer Rolle der temperamentvollen und eifersüchtigen Ehefrau Isabella auf. Stellt man sich eine typisch italienische Ehefrau vor, so hat man genau diese Figur vor Augen. Nach der Show musste ich daher meine persönliche Begeisterung der Musicaldarstellerin unbedingt mitteilen. In diesem kurzen Gespräch zeigte sich Susanna Capurso von einer sehr sympathischen Seite.

Für viele Lacher an diesem Abend sorgte Santiago Ziesmer in seiner Rolle des stellvertretenden Vize-Stellvertreters Giuseppe, der wie eine „lahme Ente“ läuft, seine Frau Isabella zwar liebt, aber ihre Kochkünste (und das von einer Italienerin) im Geheimen ablehnt. Der Name Santiago Ziesmer ist vielen ein Begriff, denn er ist nicht nur die Synchronstimme von Spongebob, sondern spielt auch in vielen Theaterstücken mit.

Die amüsante Handlung wird von einer vierköpfigen Live-Band musikalisch begleitet.
Zu dem Cannoli Quartett gehören: Tobias Bartholmeß/Bijan Azadian (Piano), Paolo Eleodori (Drums), Matthias Hlebaroff (Bass/Gitarre), Harald Bendzko (Saxophon/Flöte).
Die Kompositionen von Simon Bertling und Christian Hagitte passen zu der musikalischen Show wie die Faust aufs Auge.

Mein Fazit: Es war eine höchst amüsante Show mit überzeugenden Darstellern, einem gut zubereiteten mediterranen Essen, schönen Stimmen und passender Livemusik. Meine Lachmuskeln und mein Gaumen wurden ausreichend verwöhnt. Die Dinnershow könnt Ihr noch am Samstag, den 20. Januar 2018, um 19 Uhr im Queens 45 BC besuchen. Der Eintritt zur Show inklusive einem Drei-Gänge-Menü kostet 49 Euro.

Adresse: Queens 45 BC
Königin-Elisabeth-Strasse 45
14059 Berlin

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort:
https://www.queens45.de/
https://www.facebook.com/queens45bc/

Zusätzliche Informationen zur Show:
https://www.italo-shows.de/

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© E. Günther

 

 

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – der alljährliche Märchenklassiker im Friedrichstadt-Palast

Was gehört für Euch zum Winter in Deutschland? Im Schnee spielen? Kekse backen? Einen Weihnachtsmarkt besuchen? Glühwein trinken? Oder mit der Familie zusammen sitzen und bei interessanten Gesprächen üppig essen? Für mich ist es der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nach der gleichnamigen Erzählung der tschechischen Schriftstellerin und Märchensammlerin Božena Němcová , der immer pünktlich zur Winterzeit im Fernsehen läuft. Und wie letztes Jahr machte der Friedrichstadt-Palast aus dieser Tradition auch dieses Jahr etwas Besonderes. Aber diesmal, am Donnerstag, den 28. Dezember 2017, durfte ich ein Teil dieses besonderen Erlebnisses sein.
 
Um 18.30 Uhr wurden die Türen des Friedrichstadt-Palastes geöffnet und gleich strömten begeisterte Liebhaber des Films ins Foyer, mit glitzernden Augen und rosa Wangen, was sicherlich an der Freude auf ihren Lieblingsfilm lag.
Und um 19.30 Uhr war es endlich soweit: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf einer großen Leinwand, ca. 1,5 Stunden lang.
 
Doch worum geht es eigentlich in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, dem tschechischen Märchenklassiker aus 1973, der noch heute ein Teil der deutschen Kultur ist?
Die Waise Aschenbrödel wohnt nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer strengen und kaltherzigen Stiefmutter, die das Gut von Aschenbrödels Vater an sich gerissen hat. Die Stiefmutter und ihre leibliche Tochter Dora behandeln Aschenbrödel wie eine Magd und geben ihr stets körperlich anstrengende Arbeiten.
Im Winter kommen der König und die Königin zu Besuch auf das Gut. Doch der Prinz, den Dora unbedingt heiraten will, geht lieber währenddessen auf die Jagd. Dort begegnet Aschenbrödel dem Prinzen zum ersten Mal, in ihrer zerrissenen Arbeitskleidung.
 
Dora und ihre Mutter wurden nach einer List der Mutter auf den Hofball eingeladen und wollen Aschenbrödel nicht mitnehmen. Knecht Vinzek wird in die Stadt geschickt, um für die Damen teure Kleider und Schmuck zu besorgen. Auf der Rückfahrt fallen ihm drei Haselnüsse in den Schoß. Die Nüsse bringt er Aschenbrödel mit, da sie sich von ihm gewünscht hat mitzubringen, was ihm „auf dem Weg vor die Nase kommt“. Doch die Nüsse sind verzaubert. Schafft es Aschenbrödel mit ihrem wunderschönen und freundlichen Wesen, mit den drei verzauberten Nüssen und ihren tierischen Freunden das Herz des Prinzen zu erobern?
 
Das Besondere an diesem Abend war, dass der Film auf der Kinoleinwand von dem großen Orchester „Deutsches Filmorchester Babelsberg“ unter der Leitung des international bekannten Filmmusikspezialisten Helmut Imig begleitet wurde, der unsere vom Tschechen Karel Svoboda komponierten Lieblingsmelodien aus dem Filmklassiker live spielte, ein Gänsehautgefühl.
Vor allem die Melodie, zu der Aschenbrödel auf ihrem Pferd durch den Schnee reitet, zauberte dem Publikum ein glückseliges Lächeln ins Gesicht. Und einige wischten sich bei der Melodie des Liedes „Küss mich, halt mich, lieb mich“ ihre Tränen weg, denn das Märchen erzählt von der einen wahren Liebe und daran glauben wir schließlich alle.
 
Am 29.12.2017 könnt Ihr in Essen und am 13.03.2018 in Frankfurt/Main diesen märchenhaften Abend erleben. Und die Berliner dürfen jetzt ein Jahr warten, bis sie wieder das folgende Rätsel lösen dürfen:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.“
 
Hier könnt Ihr die Tickets für die nächsten Veranstaltungen bestellen:
 
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© E. Günther

Ballet Revolución – die entfesselte Tanzkunst Kubas wieder auf Tournee

Nach vier umjubelten und ausverkauften Tourneen, bei denen ich diese grandiose Show schon einmal bewundern konnte, kommt Ballet Revolución mit einer neuen Show wieder nach Berlin.
Nach dieser Ankündigung habe ich förmlich gespürt, wie mein Puls gestiegen ist, wie mein Herz schneller geschlagen hat und meine Beine auf einmal ein tänzerisches Eigenleben entwickelt haben. Ich musste also dem Lockruf des Admiralspalastes, dem Austragungsort dieser energiegeladenen Tanzshow, erneut folgen und das tat ich auch am Mittwoch, den 27. Dezember 2017.
 
Bei „Ballet Revolución“ handelt es sich um KEINE Ballettshow. Sicherlich gibt es viele Ballettelemente, die die Tänzer anmutig zeigen, doch besteht die Tanzshow aus vielen anderen Tänzen: Salsa, Tango, Streetdance, Hip Hop, Contemporary, afrikanische Tanzelemente. Mal sind alle Tänzer auf der Bühne und bilden eine synchrones Bild. Mal sind es nur zwei Tanzpaare, die auf den Stühlen eine höchst erotische Stimmung entstehen lassen. Mal tanzen halbnackte und durchtrainierte Männer und lassen dabei die Herzen der Frauen höher schlagen. Jeder Tanz wird von einer unbeschreiblichen Lebensfreude der Tänzer begleitet, die den ganzen Saal ansteckt und das Publikum zum Mitgrooven auf den Stühlen bringt. Alle Tänzer, von denen jeder ein Augenschmaus ist, ergeben das Bild einer tänzerischen Perfektion, die Ihresgleichen sucht.
 
Meine tänzerischen Höhepunkte in dieser Show waren: die leidenschaftlichen Paartänze zum Lied „Roxanne“, bei denen die Frauen in einem roten Kleid verführerisch mit dem Mann tanzten; die sinnlichen Tänze zweier Tanzpaare auf den Stühlen. Diese Performance auf dem Stuhl ist neben der unbändigen Lebensfreude der Tänzer ein weiteres Markenzeichen der Tanzshow „Ballet Revolución“. Und wenn man es einmal live erlebt, weiß man auch, wieso: Die knisternde Erotik überträgt sich auch auf den Zuschauer und man fühlt sich in diesem Moment auch als Zuschauer begehrenswert.
Das weitere tänzerische Highlight war für mich der Tanz zu Ushers Lied „DJ Got Us Fallin‘ In Love“. Die Tänzer zeigten eine dynamische und heiße Tanznummer auf der Bühne. Am liebsten wäre ich an dieser Stelle auch auf die Bühne gesprungen und hätte mitgetanzt.
 
Wie jedes Mal waren auch in dieser Show die Lieder perfekt auf die Tänze abgestimmt. Gleich zu Beginn der Show zeigte ein Musiker der Ballet Revolución- Live-Band auf den Bongos sein ganzes Können, was von den Zuschauern mit einem frenetischen Applaus gewürdigt wurde.
Die beiden Sänger brillierten mit ihren souligen Stimmen und standen oft den berühmten Interpreten in nichts nach. Besonders haben mir die Interpretationen von Prince‘ „Purple Rain“ und James Browns „It’s a Man’s World“ gefallen.
 
Der auch den deutschen Zuschauern bekannte Kostümdesigner Jorge González schuf futuristische und farbenfrohe Kostüme, die das Konzept der Tanzshow unterstützen: Kubanische Lebensfreude trifft auf das neue Zeitalter, das sowohl im Tanz als auch in der Auswahl der Musik widergespiegelt wird.
 
Mein Fazit: „Ballet Revolución“ steht für erotische und hingebungsvolle Tänze, für die Vereinigung von vielen Tanzstilen, für eine anspruchsvolle Choreografie, für perfekte Akrobatik, für Rhythmus, für Sinnlichkeit, für eine gute Musik und für Lebensfreude. Am Ende gab es zurecht Standing Ovations und einen tosenden Applaus für die Tänzer, Sänger und Musiker, was mit einer zweifachen Zugabe beantwortet wurde.
Es war ein perfekter Abend und ich kann jedem diese heiße Tanzshow empfehlen. Bis zum 31. Dezember 2017 läuft „Ballet Revolución“ noch im Admiralspalast und zieht danach nach Essen weiter.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther

 

 

„Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry – ein literarisches Meisterwerk auf der Bühne des Admiralspalastes

Seit 1943 begeistert „Der kleine Prinz“ Kinder und Erwachsene und lehrt sie, was wirklich wichtig im Leben ist: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Ich habe die Erzählung bereits mehrere Male auf Deutsch und Französisch gelesen und kann mich ihr noch immer nicht entziehen. So habe ich mich sehr gefreut, dass die Drehbühne Berlin dieses literarische Meisterwerk unter der Regie von Lorenz Christian Köhler wieder auf die Bühne des
Admiralspalastes (Studio) brachte. Die Tatsache, dass 2 EUR jeder verkauften Karte seit der Premiere an das Kinderhilfswerk UNICEF geht, bestärkte mich weiterhin in dem Entschluss, den kleinen Prinzen am Freitag, den 22. Dezember 2017, als Bühnenfassung zu erleben.
 
Doch zuerst fasse ich an dieser Stelle die Handlung der Erzählung zusammen:
Ein Pilot muss in der Sahara wegen technischer Probleme mit seinem Flugzeug notlanden..
Am Morgen wird er von einem kleinen Kerl geweckt, der von einem winzigen Planeten kommt und vor seiner Rose floh. Er hatte sich in sie verliebt, doch wollte er sich nicht mehr mit ihren eitlen und seltsamen Gefühlen befassen. So begab er sich auf eine Reise zu sechs anderen Planeten, um Erfahrungen zu sammeln und neue Freunde zu finden. Doch auf diesen Planeten begegnete der kleine Prinz nur merkwürdigen Charakteren:
Ein König will über das ganze Universum herrschen und glaubt, dass ihm jeder gehorchen müsse. Ein eitler Mann will als der wundervollste Mensch auf der Welt von allen Menschen bewundert werden. Ein Säufer trinkt vor Scham und will damit vergessen, dass er trinkt. Ein Geschäftsmann glaubt, die Sterne zu besitzen und lebt besessen in seiner Zahlenwelt. Ein Laternenanzünder folgt einer irrsinnig gewordenen Arbeitsanweisung und ein Geograph reichert Wissen mit fragwürdigen Methoden an.
So gelangt der kleine Prinz auf Empfehlung schließlich auf die Erde, die voller solcher Typen ist.
Auf der Erde begegnet der kleine Prinz zunächst der Schlange, die dem Prinzen ihre Hilfe anbietet. Zudem entdeckt er Tausende von Rosen, die seiner Rose gleichen. Die Erkenntnis, dass seine Rose ihn über ihre Einzigartigkeit belogen hat, stürzt ihn in ein Gefühlschaos. Da erscheint ein wilder Fuchs, der sich vom kleinen Prinzen zähmen lässt, weil auch er sich einsam fühlt und einen Freund benötigt. So weiht der Fuchs seinen neuen Gefährten in das Geheimnis von Freundschaft und Liebe ein. Das Wesentliche ist unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut, lehrt der Fuchs. Der kleine Prinz lernt allmählich die Einzigartigkeit der Dinge zu schätzen und versteht: Seine Rose ist doch einzigartig, weil er sich auf seinem Planeten hingebungsvoll um sie gekümmert hatte. Die anderen Rosen haben für ihn keine Bedeutung. Er entscheidet sich also, auf seinen Planeten zu seiner geliebten Rose zurückzukehren.
 
Trotz der Einfachheit der Erzählung auf den ersten Blick erscheint der Inhalt doch sehr komplex, wenn es um das Verständnis der moralischen Aussagen und der Umsetzung auf der Bühne geht. Doch dies wird auf der Bühne perfekt umgesetzt, indem man das Theaterstück mit dem Puppenspiel und dem Medium Film (Leinwand) verbindet. Unterstützt wird das Ganze von einer zweiköpfigen Live-Band, die arabisch-orientalische Livemusik spielt.
 
Der kleine Prinz wird von der Berliner Schauspielerin Nanda Ben Chaabane bzw. Ina Gercke gespielt. Von der Bühne aus, die die Wüste Sahara und damit die Erde darstellen soll, begegnet der kleine Prinz den anderen Planetenbewohnern, die auf einer großen Leinwand erscheinen.
Die auf der großen Leinwand erscheinenden Planetenbewohner werden von sehr namhaften deutschsprachigen Film- und Theaterschauspieler gespielt: Bruno Ganz (Geograf), Horst Krause (Säufer), Florian Lukas (Laternenanzünder), Dieter Mann (Geschäftsmann), Michael Mendl (König) und Armin Rohde (der eitle Mann). Die Rolle des Piloten spielen Lorenz Chr. Köhler, bzw. Matthias Zeeb.
Pierre Filliez und Jessica Nicholls begeisterten mit ihrer Darstellung der Ganzkörper-Puppen (die Schlange, der Fuchs und die dazu erfundenen Figuren Ratte und die Aasgeier) an diesem Abend vor allem die kleinen Zuschauer im Publikum.
 
Das Theaterstück schafft es sehr gut, die moralischen Aussagen der Erzählung auf die Bühne zu bringen: Die Erwachsenen verlieren im Laufe ihres Lebens die Fantasie und vergessen durch ihre Arbeit und die Hektik des Alltags, was wirklich im Leben zählt: Liebe und Freundschaft. Dies macht sie einsam und verbittert, da sie nur materiellen Dingen nacheifern.
 
Mein Fazit: Dieses Theaterstück eignet sich sehr gut, um kleine und große Kinder an die Besonderheit der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry heranzuführen, denn durch den Einsatz des Puppenspiels, das an dem Abend viele Kinder zum Lachen brachte, wirkt das Theaterstück nie zu ernst, obwohl es wichtige Themen behandelt. Bis zum 14. Januar 2017 könnt Ihr noch „Der kleine Prinz“ als Theaterstück auf der Bühne des Admiralspalastes erleben.
 
Weitere Informationen zum Theaterstück „Der kleine Prinz“:
 
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© E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie in der Mercedes-Benz Arena Berlin

Man sagt, dass wenn man jemanden sehr gern hat, man sich dann auch automatisch mit dessen Interessen beschäftigt. Und da sich in meinem Bekanntenkreis ein begeisterter Kickboxer befindet, der immer enthusiastisch von seinen Trainings- und Sparringeinheiten bei seinem Verein Spitfire Berlin erzählt, habe ich angefangen, mich auch mit dieser Sportart zu beschäftigen. Bei meiner Auseinandersetzung mit dem Kampfsport Kickboxen bin ich auf die Sportart MMA gestoßen, die mich auch in ihren Bann gezogen hat.
Und als ich dann erfahren habe, dass Europas größte Mixed Martial Arts-Serie wieder nach Berlin kommt, gab es für mich natürlich kein Halten mehr und ich saß voller Vorfreude und Spannung am Samstag, den 16.Dezember 2017, in der sehr gut gefüllten Mercedes-Benz-Arena.
 
Die 12 Mixed Martial Arts-Kämpfe finden zwischen Kämpfern unterschiedlicher Gewichtsklasse in einem achteckigen Käfig, dem sogenannten Oktagon, mitten in der großen Arena statt. In den Kämpfen vor dem Hauptkampf wird zwei Runden lang gekämpft, dabei dauert jede Runde jeweils fünf Minuten lang.
Mixed Martial Arts (MMA, Gemischte Kampfkünste) ist ein Vollkontaktkampfsport, in dem viele Kampftechniken erlaubt sind, darunter Schlag- und Bodenkampftechniken (z.B Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Kung Fu, Judo, Grappling). Die Sportler dürfen schlagen, treten und ringen. Aber natürlich gibt es auch in dieser Kampfsportart Regeln.
 
Die We love MMA-Veranstaltungen werden unter dem internationalen Regelwerk der United Rules of Mixed Martial Arts durchgeführt. Die Regeln sind, da die Sportart viele Kampftechniken vereint, sogar viel komplexer als beim Boxen. Folgende Handlungen sind dabei verboten: Kopfstöße, Fingerstiche, Beißen, Haare ziehen, Tiefschläge, Hebel/Griffe an den kleinen Gelenken, Treffer am Hinterkopf oder der Wirbelsäule und viele andere.
 
Doch wie ist diese vielschichtige Kampfsportart überhaupt entstanden?
Die Wurzeln von MMA sind im griechischen Pankration („die ganze Kraft“) zu finden. Diese Mischung aus verschiedenen Kampfstilen (Boxen und Ringen) wurde sogar 648 v.Chr. olympisch.
Von Anfang an wurden folgenden Verbote in den Wettkämpfen durchgesetzt: in die Augen stechen, beißen und die Mundwinkel aufreißen.
Zunächst geriet diese Sportart in Europa in Vergessenheit und tauchte 1980 als Free Fight in Holland wieder auf. Zehn Jahre später etablierte sich dieser Kampfsport auch in Deutschland. Später wurde die internationale Bezeichnung MMA auch in Deutschland salonfähig.
Die modernen MMA-Wettkämpfe in den USA, wo die Kämpfe Massen elektrisieren, entstanden mit der Gründung der Ultimate Fighting Championships im Jahre 1993. Seitdem erfreut sich die Sportart auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
 
Diese Faszination für die Sportart konnte ich auch an dem gestrigen Abend spüren. Am meisten haben mich folgende Kämpfe begeistert: Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) gegen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin), der als Sieger in der ersten Minute aus dem Wettkampf hervor
ging. Mir gefiel nicht nur Nikos Ringtechnik, die einer hungrigen Schlange ähnelte, sondern auch seine Bescheidenheit am Ende des Kampfes.
 
Eines der Highlights an diesem Abend war definitiv der Kampf zwischen Michal Rogowski ((MMA Taleo) und Andrej Govoruchin (Hilti BJJ IMAG Berlin). Andrej lag die ganze Zeit auf dem Boden. Es schien so, als ob Michal mit seiner Ringtechnik gewinnen würde. Doch dann gelang es Andrej, sich zu befreien und in den letzten Sekunden des Kampfes Michal einen heftigen Schlag zu verpassen, der ihm den Sieg brachte. Zurecht gab es hier Standing Ovations.
 
Begeistert hat mich auch Maysam Schafie (Fight Center Siegen), dessen Kampfstil (Kicks, Tritte gegen den Kopf) gegen Rahman Magamschapiev (Team TA Force) sehr beeindruckend und schön anzusehen war.
Der Hauptkampf zwischen dem Sieger Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz) und Paul Häcker (Trigoon Berlin) war dann der Höhepunkt für viele begeisterte Fans und war als Hauptkampf für drei Runden à fünf Minuten angesetzt.
 
Was mir neben den Kämpfen und der Atmosphäre in der Mercedes Benz-Arena am meisten gefallen hat, waren die unterschiedlichen Charaktere der Kampfsportler: Wir erlebten an diesem Abend sowohl bescheidene als auch exzentrische Sportler. Auch die Eintrittsmusik war immer nach meinem Geschmack, denn neben harter Hip Hop-Musik wählten einige Kämpfer auch eine Musik in ihrer Landessprache (Russisch, Polnisch, Dari). Besonders hervorzuheben ist die Fairness an diesem Abend, denn alle Kämpfe waren sehr fair und die Teilnehmer haben sich sehr menschlich gezeigt.
 
Am 8.12. 2018 kommt die Veranstaltung wieder nach Berlin und ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein und den Kämpfern zujubeln, denn es war ein einzigartiges Erlebnis gestern!
 
Weitere Informationen zur We love MMA:
 
Falls du die Kampfsport aktiv betreiben möchtest, dann sei dir der Verein Spitfire in Berlin zu empfehlen:
 
 
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Text © E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie stürmt die Mercedes-Benz Arena Berlin

welovemma

Wir haben zwar Winter, doch diesen Samstag werden die Temperaturen steigen und es wird richtig heiß, denn am Samstag, den 16. Dezember 2017, wird die Mercedes-Benz- Arena in Berlin wieder zu einem Kolosseum. Spektakuläre Kämpfe im Oktagon stehen bei „We Love MMA“ auf dem Programm. Zum zweiten Mal kommt die größte europäische MMA-Serie in die größte Halle der Hauptstadt. Die 36. Ausgabe von We Love MMA wird allen Fans des Sports 12 spektakuläre Mixed Martial Arts Fights in den verschiedensten Gewichtsklassen präsentieren.

Den Hauptkampf des Abends liefern sich der Berliner Publikumsliebling Paule „Panter“ Häcker (Trigoon Berlin) und Adrian Zeitner vom Suum Cuique Mainz. Häcker, der seine letzten beiden We Love MMA-Kämpfe gewinnen konnte, will auch seinen sechsten Profi-Kampf gewinnen und sich seinen Titelkampf im Weltergewicht (72,1 kg bis 78 kg) sichern. Das wird ihm der Mainzer Adrian Zeitner jedoch nicht leicht machen, der einen sensationellen Comeback-Sieg in Stuttgart feierte.

Ein weiteres Highlight dürfte auch der Fight zwischen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin) und Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) sein. Da beide erst eine Niederlage in ihrer noch jungen Karrieren einstecken mussten, werden sie nun alles dafür geben, um zu gewinnen.

Im Schwergewicht trifft Philipp Lau vom Bushido Muay Thai & Free Fight Team in Potsdam auf Ivan Kravchuk vom Sambo Combat Gryphon e.V. aus Berlin.

Komplettiert wird die Fightcard mit den Auseinandersetzungen vom Berliner Heiko Schönborn (BJJ Akademie/ Trigoon) und dem Hamburger Lom Ali Hutaev vom Team Ismail/HH Westfight Elite sowie Ebrahim Hosseinpour (Spitfire Berlin) gegen Tomasz Sobczak (MMA Taleo).

We Love MMA ist die größte Serie in Europa und bietet den Sportlern und Fans hierzulande die Chance hochklassige MMA-Kämpfe zu erleben. Seit 2014 ist die hochklassige Mixed Martial Arts-Serie auf erfolgreicher Tour in ganz Deutschland. Im letzten Jahr gab es die ersten We love MMA Events in Wien und Basel. 2017 verfolgen über 20.000 Zuschauer die spektakulären Fights der acht Events. Das große Saisonfinale steigt am 16. Dezember in der Berliner Mercedes-Benz Arena. Hierfür versprechen die Matchmaker packende Kämpfe.

Der Verkauf läuft auf Hochtouren. Karten für das Kampfsportspektakel in Berlin und alle anderen We Love MMA Events gibt es ab 20,00 Euro unter der Tickethotline 01806-570070 oder auf http://www.welovemma.de
Einlass ab 18 Jahren.

Termine 2017/2018:

WE LOVE MMA 36
16.12.2017 – BERLIN Mercedes-Benz Arena

WE LOVE MMA 37
27.01.2018 – HANNOVER Swiss Life Hall

WE LOVE MMA 38
24.02.2018 – MÜNCHEN Kleine Olympiahalle

Karten für die kommenden Events gibt es ab 20,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr)
über http://www.welovemma.de,
allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter:

Bundesweite Ticket Hotline 01806-570070
(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf
inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen.)

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und Fightcards
gibt es auf http://www.welovemma.de und http://www.facebook.com/welovemma.

Übrigens könnt Ihr auf dem Blog „Berliner Ansichtssachen“ 2×2 mal Karten für dieses Event gewinnen!!!!! Viel Glück dabei!
Verlosung!! – We love MMA – Mixed Martial Arts – Mercedes Benz Arena Berlin – 16.12.2017

„Dirty Dancing“ – der Filmklassiker als Musical auf Tournee

 

„Ich habe eine Wassermelone getragen!“; „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?“ – es gibt Sätze, die sich für immer in unser Gedächtnis eingebrannt haben. „Dirty Dancing“ – es gibt Filmklassiker, die für immer jede nachfolgende Generation begeistern werden. Baby und Johnny, es gibt Film-Traumpaare, die auch dreißig Jahre danach uns an die wahre und selbstlose Liebe glauben lassen.
Und jetzt ist dieser Filmklassiker, der das Herz jeder Frau dahinschmelzen lässt, auf Tournee und ich ließ es mir deswegen nicht nehmen, am Samstag, den 9. Dezember 2017, dieses Gefühl der Faszination noch einmal im Admiralspalast zu erleben.

Gleich zu Beginn konnten mir der Regisseur Alex Balga und die Autorin Eleanor Bergstein beweisen, dass meine Erwartungen in den nächsten zwei Stunden nicht enttäuscht werden. „Es war im Sommer ’63. Alle nannten mich Baby und irgendwie hat mir das gefallen.“ Ich verspürte in diesem Moment eine Art Gänsehaut, die nur eine Verliebte beim Anblick ihres Liebsten verspüren kann.

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendjemand die Geschichte dieses großartigen Films nicht kennt, aber um sicher zu gehen, fasse ich diese hiermit kurz zusammen:
Die siebzehnjährige Frances Houseman, genannt „Baby“, verbringt im Sommer 1963 die Ferien mit ihren Eltern und ihrer Schwester Lisa im Ferienresort „Kellerman’s“. Dort lernt sie den aus armen Verhältnissen stammenden Tanzlehrer Johnny Castle kennen.
Johnnys Tanzpartnerin, Penny Johnson, wird nach einer Affäre mit dem Medizinstudenten Robbie, der im Resort als Kellner arbeitet, ungewollt schwanger. Nachdem dieser von Penny nichts mehr wissen will und bereits Interesse an Lisa zeigt, beschließt sie, aus Angst, durch eine Schwangerschaft ihren Job zu verlieren, das Baby abtreiben zu lassen. Da der Arzt, der die Abtreibung vornehmen soll, nur an einem bestimmten Abend Zeit hat, fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt aus, und Baby springt für sie als Johnnys Tanzpartnerin ein.
In den Tagen vor dem Auftritt trainieren Baby und Johnny hart und kommen sich nach vielen Tanzstunden schließlich näher…

Wie nervös war ich doch vor dem Besuch des Musicals, dass die Darsteller mich enttäuschen könnten und wie erleichtert ich endlich war, als ich gemerkt habe, dass man für die Umsetzung eines meiner Lieblingsfilme keinen besseren Cast hätte finden können.
Baby wird einfach nur großartig von Anna-Louise Weihrauch verkörpert. Sie bewegt sich, sie spielt wie Jennifer Grey… und sie spricht genauso wie die deutsche Synchronstimme des Filmklassikers. Auf der Bühne erleben wir, wie aus der weltoffenen, aber sehr schüchternen und unsicheren Tochter des guten Hauses eine selbstbewusste Frau wird, die zu ihrer Liebe steht.

Luciano Mercoli hatte einen sehr schwierigen Part an diesem Abend: Denn wie soll man Johnny überzeugend darstellen, der für die Träume unzähliger Frauen steht? Sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter her repräsentiert schließlich Johnny und der legendäre Patrick Swayze alles, was sich eine Frau wünscht. Und Luciano Mercoli gelingt perfekt die Umsetzung dieser Rolle. Zuerst ein arroganter Macho, der kein Interesse an Baby zu haben scheint, wird er immer mehr zum Wachs in ihren Händen, zu ihrem Liebhaber, zu ihrem Beschützer, zu ihrem Freund.

Die Figur Penny habe ich zunächst im Film nicht gemocht und konnte sie erst im Laufe des Films in mein Herz schließen, genauso wie im Musical. Marie-Luisa Kaster hat nicht nur dieselben langen Beine und tanzt atemberaubend schön wie im Film, sie überzeugt auch darstellerisch auf ganzer Linie.

Einer der lustigsten und unsympathischsten Figuren der Geschichte ist der Neffe des Besitzers der Pension „Kellerman’s“, Max Kellerman. Aufgrund seiner Herkunft und seiner Bildung hält er sich für etwas Besseres und glaubt, mit Floskeln bei Baby punkten zu können. Fritz Hille stellt diese Figur sehr authentisch dar und hat uns mit seinen vielen komischen Tanzeinlagen zum Lachen gebracht.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, der Cast des Musicals hat mich unfassbar begeistert. Von Lisa bis zu den Eltern waren alle Rollen hervorragend besetzt, sowohl was das Aussehen als auch die Darstellung der Rolle anging. Die einzelnen Szenen haben also zurecht einen tosenden Applaus bekommen.

Und auch meine geliebte Musik kam keineswegs zu kurz. „I’ve had the Time of my Life“, „Hungry Eyes“, „She is like the wind“ – alle Ohrwürmer fanden ihren Platz in der Geschichte. Konstantin Zander (spielt Johnnys liebevollen Cousin) und die Lead-Sängerin Tertia Bortha haben mit ihren kraftvollen Stimmen dieses Musical auch zu einem auditiven Erlebnis gemacht.

An die wilden und erotischen Tänze muss ich auch noch heute begeistert zurückdenken. Der Choreograph Gilian Bruce hat hier eine fabelhafte Arbeit geleistet – genauso wie Roberto Comottimit mit seinen sich ständig wechselnden und drehenden Bühnenbildern (Ferienanlage der Kellermans, die Angestelltenunterkunft etc.). Selbst meine geliebte Wasserszene, in der Johnny Baby die Leichtigkeit des Tanzens verdeutlichen möchte, wurde eingenaut, wenn auch anders als erwartet.
Auch die Kostüme (Jennifer Irwin) entsprechen den Kostümen im Film. Chapeau!

Mein Fazit: Es war ein wunderschöner Abend voller Magie, der Magie der wahren Liebe, die alle Grenzen überwinden kann, der loyalen Freundschaft und der Familie, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Die perfekt ausgesuchten Darsteller, die wunderschöne Filmmusik, die detailgenauen Kostüme, die sinnlichen Tänze – all das wird Euch begeistern, egal ob Ihr Fan des Filmklassikers seid. Bis zum 17. Dezember 2017 könnt Ihr das Musical noch im Admiralspalast erleben. Danach zieht das Musical nach Frankfurt/Main weiter.

Weitere Informationen zum Musical:
http://www.mehr.de/en/musicals/dirty-dancing-das-original-live-on-tour/dirty-dancing-das-original-live-on-tour
https://www.facebook.com/Admiralspalast/

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© E. Günther