The Poutine Kitchen – Kanadische Pommes in der Arminiusmarkthalle

Wie meine treuen Blogleser wissen, probiere ich gerne verschiedene kulinarische Spezialitäten diverser Länder und im Sommer 2019 habe ich wieder sehr weit über den Tellerrand geschaut und zwar nach Kanada, um genau zu sein nach Québec. Seit April 2018 findet man nämlich in der Arminiusmarkthalle den neuen Foodtrend aus Québec, denn dort verwöhnt „The Poutine Kitchen“ mit kanadischen Pommes. Doch was ist das Besondere an diesen Pommes, die in einem roten VW-Bulli zubereitet werden?
 
Die kanadische Spezialität Poutine wurde zum ersten Mal Mitte der 50-er Jahre in Québec serviert und ist seitdem in ganz Kanada beliebt. Bei den kanadischen Pommes wird Gravy, eine Art heiße Bratensoße, über die Pommes gegossen und zudem werden darüber die Cheese Curds (kleine frische Käsestückchen, die beim Essen quietschen) gegeben. 
 
Mit „The Poutine Kitchen“ kam endlich die kanadische Delikatesse auch nach Deutschland. Der Gravy bei „The Poutine Kitchen“ ist vegetarisch und kommt von einer Saucenmanufaktur in der Region. Gemeinsam mit der Brandenburger Bauernkäserei Wolters werden in der Uckermark die für das Gericht wichtigen Cheese Curds produziert.
Da ich es im Juli 2019 sehr eilig hatte, nahm ich zwei Spezialitäten mit nach Hause und trotz der Hitze schmeckten sie nach dem langen Fahrtweg noch immer besonders, besonders gut: „Québec Classic“ für 5,50 € und „Spicy Chicken“ für 6,90 €.
 
Ihr könnt dort aber nicht nur lecker essen, sondern auch beim Shop nebenan kanadische Spezialitäten – Ahornsirup, Craft Beer, Muschelsaft (die kanadische Bloody Mary), Cider – kaufen.
 
Mein Fazit: Der Foodtrend aus Québec hat das Potential, auch in Deutschland einer zu werden. Mit „The Poutine Kitchen“ gibt es nicht nur in der Arminiusmarkthalle, sondern in ganz Berlin eine kulinarische Bereicherung. Die Preise sind sehr fair und die Bedienung freundlich. Ich freue mich schon darauf, bald weitere Köstlichkeiten wie andere Pommesgerichte und die Pancakes zu probieren. „The Poutine Kitchen“ hat täglich von 12 bis 21 Uhr, Donnerstags bis Samstags auch bis 22 Uhr, geöffnet.
 
Adresse: The Poutine Kitchen (in der Arminiusmarkthalle)
Arminiusstraße 2-4
Berlin
Text und Fotos © E. Günther
 
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Tagesausflug: Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Welterbe der Unesco​

„Hier ists jetzt unendlich schön. Mich hats gestern Abend wie wir durch die Seen Canäle und Wäldgen schlichen sehr gerührt wie die Götter dem Fürsten erlaubt haben einen Traum um sich herum zu schaffen […]“ (Goethe über das Gartenreich Dessau-Wörlitz an Charlotte von Stein, 1778)

Diesen wahrlich schönen, aber zum Glück realen, Traum entdeckten wir mit unseren Freunden bei einem Tagesausflug am Samstag, den 7. September 2019. Nur 1,5 Stunden Fahrt mit dem Auto dauerte es, bis wir bei dem Gartenreich angekommen waren. Das im Biosphärenreservat Mittelelbe eingebettete Gartenreich Dessau-Wörlitz​ erstreckt sich heute auf 142 Quadratkilometern.

Der große und großartige Landschaftspark in Sachsen-Anhalt wurde durch Leopold III. Friedrich Franz, dem aufgeklärten Fürsten und Herzog von Anhalt-Dessau (1740 –1817), gegründet. Als Fürst der Aufklärung wollte er das „Nützliche mit dem Schönen verbinden“ und Landschaftsparks nach englischem Vorbild schaffen. Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an der mittleren Elbe und unteren Mulde entstanden und war ab 1765 der erste Landschaftsgarten Kontinentaleuropas.

Seit dem November 2000 gehört es zum UNESCO-Welterbe. Zudem befindet sich das Gartenreich zwischen zwei weiteren UNESCO-Stätten: zwischen der Lutherstadt Wittenberg und der Bauhausstadt Dessau. Im Jahr 2001 wurde das Gartenreich in das Blaubuch aufgenommen (eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland)

Bei unserer Ankunft am 7. September waren wir sofort von dem imposanten Wörlitzer Park, den Gärten, Schlössern, Kanälen und Kunstwerken beeindruckt. Zunächst entdeckten wir das Schloss Wörlitz (1769–1773), das erste klassizistische Bauwerk der deutschen Architekturgeschichte, und besuchten die eindrucksvolle St. Petri Kirche (1804–1809). Das nächste Mal möchten wir unbedingt die Aussicht vom Bibelturm genießen.

Später flanierten wir in der Nähe des Gotischen Hauses (ab 1774), das die Entwicklung der neugotischen Architektur in Mitteleuropa entscheidend beeinflusste.
Die vielen Brücken im Wörlitzer Park mit ihren verschiedenen Formen und Konstruktionen repräsentieren die Entwicklung des Brückenbaus. Oder wir gaben uns einfach der idyllischen Natur und der wunderbaren Luft hin, die uns das hektische Leben in einer Großstadt vergessen lassen haben

Obwohl wir fast den ganzen Tag spazieren waren, konnten wir trotzdem nicht alle Schönheiten im Gartenreich und seiner Umgebung besuchen. Nur sechs Kilometer vom Wörlitzer Park entfernt befindet sich das barocke Schloss Oranienbaum in einem schönen Park. Zudem warten bei unserem nächsten Besuch das Luisium, das Schloss Mosigkau, der Kühnauer Park und der Sieglitzer Berg auf uns. Auch das vor Kurzem eröffnete Bauhaus Museum in Dessau interessiert uns.

Weitere Informationen zum Gartenreich Dessau-Wörlitz:
https://www.gartenreich.de
https://www.facebook.com/GartenreichDessauWoerlitz/

Text und Fotos © E. Günther

WOODSTOCK VARIETY SHOW – Festival Hits & Acrobatics – Love, Peace and Happiness im Wintergarten Berlin​ –

Im Jahr 1969 fand das Woodstock-Festival statt und noch heute, 50 Jahre danach, inspiriert es zahlreiche Musiker und ermutigt Jugendliche in ihrem Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit. Damals trafen sich für drei Tage 400.000 zumeist junge Menschen, um gemeinsam die einzigartige Live-Musik von Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Who und vieler anderer zu feiern, aber auch um eine deutliche Message gegen den Vietnam-Krieg zu setzen.

Auf dem Festival entstand zudem der mit einem Oscar ausgezeichnete Film „Woodstock“, der noch immer zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen zählt und den legendären Spirit des Festivals in die ganze Welt transportiert hat. Zum 50-jährigen Jubiläum des Mythos Woodstock veranstaltet der Wintergarten Berlin die musikalische Akrobatikshow „WOODSTOCK VARIETY SHOW – Festival Hits & Acrobatics“, die wir am Samstag, den 30. August 2019, besucht hatten.

Um 20 Uhr ging der Vorhang auf und anwesende Hardcore-Fans der Woodstock-Musik von Santana, Janis Joplin, Joe Cocker und Jimi Hendrix und Gäste, die nur durch Erzählungen und Filmaufnahmen das Festival kennen, bekamen in dem wie fast wie immer ausverkauften Wintergarten Berlin eine explosive Show geboten.

Für mich stand jedoch die Show auch unter einem persönlichen Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die fünf Sänger der Show kannte (und liebte) ich bereits von anderen Shows: Die Sängerin Achan Malonda überzeugte mich mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz bereits in dem Musical „Affe“. Henriettes charismatische Art und ihre facettenreiche Stimme fiel mir schon in dem Musical „The Addams Family“ und in der Wintergarten-Show „Take it easy“ positiv auf. Auch in dieser Show war die durch ihren Aufenthalt in Nashville beflügelte
Henriette Schreiner​ eine Bereicherung.

Zu unserer großen Freude stand genauso wie bei den Shows „Take it Easy“ und „Staunen“ wieder der großartige und unverwechselbare Crsto​ (Christopher Ciraulo) auf der Bühne des Wintergarten Berlin. Wir freuen uns jedes Mal wie kleine Kinder, wenn wir ihn auf der Bühne erleben dürfen, denn Crsto ist unser persönlicher „the greatest showman on earth“. Eine beeindruckende Stimme, die jedes Lied auf eine eigene – wunderschöne – Art und Weise interpretieren kann und ein enormes Talent, das Publikum zu unterhalten.
Besonders gefreut hat es mich diesmal, dass der Sänger Jez Green​ nicht wie bei anderen Shows im Hintergrund agierte, sondern diesmal ins Zentrum gerückt wurde. Seine rauchige Stimme und seine Liebe für die Bühne gehören für mich einfach in den Vordergrund jeder Show.

Woodstock bedeutet für mich das Streben nach Freiheit, das in einer guten Rockmusik ausgedrückt wird. Und kein anderer kann das für mich so gut verkörpern wie der Sänger Max Buskohl​, der schon mit Paul McCartney und Bono auf der Bühne stand. Zwar war das für Buskohl die erste Show im Wintergarten Berlin, doch verfolge ich seine musikalische Karriere schon seit dem Jahr 2007, als er einem großen TV-Publikum bekannt wurde. Auch diesmal war die Rockstimme mit der Gitarre abgefahren gut.

Wer schon häufiger im Wintergarten war, der weiß, dass die Musik in den Shows oft eine dienende Funktion für die Akrobatikprogrammpunkte übernimmt. Während die weltbesten Artisten auftreten, singen begnadete Sänger an der Seite der Akrobaten. Doch genauso wie bei der Show „Relax!“ war auch diesmal das Konzept ein wenig anders. Die sehr talentierten Musiker begleiteten zwar auch diesmal die einzelnen Akrobaten musikalisch, doch gaben sie in dieser Show auch eine Art eigenständiges Konzert, das von dem Publikum mit begeisterten Jubelstürmen honoriert wurde.

Von Beginn an konnten die Sänger und die furiose Live-Band Chill Factor Berlin​ (Jan Stolterfoht an der Gitarre, Otto Block am Schlagzeug, der Bass-Gitarrist Lexa Schäfer, Sebastian Düwelt am Keyboard und der oben erwähnte Sänger Jez Green am Keyboard) die Zuschauer begeistern und zum Singen und Klatschen animieren.
Die Filmausschnitte von dem Woodstock-Festival im Hintergrund taten ihr Übriges, um uns endgültig in die Zeit des Festivals zu versetzen.

Doch eine Show im Wintergarten lebt nicht nur von ihren Sängern und Musikern, sondern brilliert auch durch ihre talentierten und international bekannten Akrobaten. Eröffnet wurde die Show durch den Akrobaten Fleeky (Fleeky Flanco), der uns zum Lied „Voodoo Child“ zeigte, wie man seinen Körper unmenschlich und dennoch leicht verbiegen kann. Dabei gab es keinen Gegenstand, in den der Kontorsion-Künstler nicht hineinkriechen konnte. Mit seiner wilden und leicht verrückten Art passte der Künstler perfekt zur Woodstock-Show.

Zu meinen Highlights an dem Abend gehörten zwei Showpaare: Diego und Elena präsentierten uns an den Stapaten einen schnellen Kleiderwechsel in der Luft und voller magischer Momente. Am Ende sorgte das Paar für eine Überraschung in seinem Showprogramm und stand anschließend in Weiß auf der Bühne. „Reason to Believe“ – ein wunderschönes Lied, um diese liebevolle Performance zu begleiten.
Dass eine Beziehung nicht nur gefühlvoll, sondern auch leidenschaftlich sein kann, bewies uns das Artistenpaar Waz’O​ am Trapez. Marie-Christine Fournier und Louis-David Simoneau demonstrierten die Höhen und Tiefen einer Beziehung und die Distanz und Annäherung zwischen zwei Liebenden – und das in einem sehr schwungvollen Showprogramm.

Für zugleich ruhige und mystische Momente in der Show sorgte Simone Al Ani​, der seine Ringe und Kugeln zu etwas Besonderem verwandelte und ihnen Leben einhauchte. Für einen Moment vergaßen die Zuschauer ihre Sorgen und den Alltag. Zum Lied „As tears go by“ belegte der Künstler mein Motto: Mit Gelassenheit und Harmonie kann man man die Herzen der Menschen erreichen.

Aber eine Show kann natürlich nicht ohne temperamentvolle Programmpunkte existieren und davon hat der aus einer berühmten russischen Zirkusfamilie stammende Victor Krachinov (Krachinov Roslyakov Victor​) mehr als genug. Der fröhliche Wirbelwind zauberte mit seiner Jonglage jedem im Zuschauersaal ein Lächeln ins Gesicht.
Auch Valerie Inertie​ brachte mit ihrer feurigen Tanzperformance in, mit und auf dem Cyr Wheel zum Lied „Spinning Wheel“ von Blood, Sweat & Tears die Bühne zum Beben.
Das Duo Ikai erfreute uns nicht nur mit seiner schnellen und waghalsigen Show am Teeterboard, sondern zog das Publikum auch mit seinem komödiantischen Talent auf seine Seite.

Mein Fazit: Wieder eine fantastische Show im Wintergarten Berlin! Phänomenale Stimmen, fabelhafte Akrobaten, charismatische Künstler und das Lebensgefühl des Woodstock-Festivals in einer Show! Nur noch bis zum 27. Oktober 2019 könnt Ihr die Show im Wintergarten erleben.

Weitere Informationen:

WOODSTOCK VARIETY SHOW


https://www.facebook.com/WintergartenBerlin/

Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther

 

Shiso Burger Kantstrasse​ – Kombination aus asiatischer Küche und saftigen Burgern

Ich liebe die asiatische Küche und esse sehr gerne Fisch und Burger (seit Neustem ohne Fleisch). Der Asia-Burgerladen „Shiso Burger“ kombiniert die drei Welten und serviert den Gästen leckere asiatische Burger, auch mit Fisch. Den Szene-Laden in Mitte (Auguststraße) habe ich noch nicht besucht, habe mich aber mit einer Freundin am Mittwoch, den 17. Juli 2019, in den Shiso Burgerladen in der Kantstraße zum ersten Mal aufgemacht, da dieser für mich näher dran ist.

Bei der freundlichen Servicekraft bestellte ich den Salmon Burger mit Lachsfilet, Tomaten, roten Zwiebeln, Frischkäse, Miso- und Teriyaki-Sauce. Meine Double-Version kostete 11,10 €. Der „normale“ Burger kostet 7,10 €. Meine Freundin aß den Ebi Burger mit knusprig frittierter Garnelenscheibe, Feldsalat, Tomaten, roten Zwiebeln und einer Honig Senf Sauce und Chili Mayo für 7,20 € (Double für 11,20 €).
Alle Burgerbrötchen sind aus Reismehl gemacht, sind nicht zu fettig und die Burger schmecken sehr gut. Als Beilage nahmen wir die Süßkaroffelpommes mit Ketchup und Mayonnaise für 4,50 €. Sehr gut zubereitet! Die erfrischende Shiso Limonade für 4,20 € war genau das Richtige bei dem heißen Wetter.

Mein Fazit: Der Shiso Burgerladen in der Kantstraße hat uns mit seinen fairen Preisen, gut schmeckenden und nicht zu fettigen Burgern und Süßkartoffelpommes und seiner entspannten Atmosphäre überzeugt. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

Adresse: Shiso Burger in der Kantstraße
Kantstr.51, 10625 Berlin

Öffnungszeiten
So-Do 12 Uhr bis 23 Uhr
Fr-Sa 12 Uhr bis 00 Uhr

Den Burgerladen gibt es auch in Berlin-Mitte, Hamburg, Paris und Malmo.

Weitere Informationen:

Shiso Burger


https://www.facebook.com/Shisoburgerkantstrasse/

Text und Fotos © E. Günther

 

 

 

Gewinnspiel für ein Dinner und ein anschließendes Konzert: 1×2 Karten für „Vivaldi und Bach – Meisterwerke des Barocks“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte 

Schon immer hat mich die prachtvolle Epoche Barock (1575-1770) mit ihren ausufernden Kleidern und wunderschönen Gebäuden fasziniert. Und da ich zudem eine große Liebhaberin von Opern und klassischer Musik bin, stand es für mich außer Frage, dass ich irgendwann die Berliner Residenz Konzerte im Schloss Charlottenburg besuchen werde.
 
Unsere Wahl fiel am Samstag, den 21. Juli 2018, auf die „Barocke Operngala – Zauber der Klassik“. Zwischen drei Arrangements konnten wir entscheiden: nur Konzert oder Dinner und Konzert oder Schlossbesichtigung, Dinner und Konzert. Wir wählten das Arrangement Dinner und Konzert.
 
Um 19.30 Uhr machten wir uns nach dem wundervoll schmeckenden Drei-Gänge-Menü und einer während des Essens live vorgetragenen Komposition des Barocks mit dem Zeremonienmeister und den übrigen Gästen auf den Weg zum Austragungsort des Barocken Konzerts.
 
Um 20 Uhr begann das Konzert und ein neunköpfiges Orchester spielte bekannte Kompositionen des Barocks. Begleitet wurde das Konzert von zwei sehr talentierten Solistinnen.
 
Wir fühlten uns an dem Abend in die Zeit des Barocks versetzt. Das sehr gut zubereitete Essen in Form eines Drei-Gänge-Menüs, der wunderschöne Ort, die originalgetreuen Kostüme – alles schuf eine unvergessliche Atmosphäre.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 1×2 Karten für „Vivaldi und Bach – Meisterwerke des Barocks“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte – MENÜ UND KONZERT!!!
 
Wann? Am Mittwoch, den 18. September 2019, um 20 Uhr Uhr
Wo? Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 22, 14059 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 5. September 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!
Text © E. Günther
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„Charlys Tante“ im Schlosspark Theater Berlin – das aktuell lustigste Theaterstück in Berlin

„Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune.“ (Charles Dickens)
Und dies könnt Ihr in dem im Moment für mich lustigsten Theaterstück auf Berlins Theaterbühnen erleben: „Charlys Tante“ im Schlosspark Theater.

Die im Jahr 1892 erschienene Travestiekomödie „Charleys Tante“ (Originaltitel „Charley’s Aunt“) vom britischen Autor Brandon Thomas wurde in mehr als 100 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt. René Heinersdorff, dessen Regiearbeit ich zuletzt im Jahr 2016 beim Theaterstück „Honig im Kopf“ im Schlosspark Theater bewundern durfte, bringt dieses schon Anfang des 20. Jahrhunderts viel gespielte Bühnenstück in Deutschland auf die Bühne des Schlosspark Theaters.

Die Interpretation von René Heinersdorff handelt von den Freunden Charly und Jack, die sich in die beiden türkischen Schwestern Sema und Aishe verlieben. Doch die beiden Schwestern haben einen sehr strengen Vater: den türkischen Geschäftsmann Spittigül, der sich um die Ehre seiner Töchter sorgt. Um sich mit Aishe und Sema ungestört treffen zu können, brauchen die beiden Freunde eine Anstandsdame. Da kommt der angekündigte Besuch von Charlys reicher Tante aus Brasilien wie gerufen. Doch leider verzögert sich der Besuch und es muss eine neue Tante her. Wie gut, dass die beiden diesen Ersatz in dem Hausmeister Babbs finden. Das chaotische Verwirrspiel kann beginnen.

Nicht nur die beiden Freunde finden in dem Hausmeister Babbs die perfekte Besetzung für die Täuschung ihres zukünftigen Schwiegervaters Spittigül. Auch dem Schlosspark Theater gelingt mit dem im deutschen Sprachraum sehr bekannten Schauspieler Markus Majowski ein unvergleichlicher Coup. Die Rollen des Hausmeisters Babbs und der falschen Tante aus Brasilien sind Majowski wie auf den Leib geschnitten worden. Herrlich, wie Babbs als die falsche Tante Männerherzen erobert und in jeder Szene versucht, seine immer wieder aufkommende Männlichkeit zu verstecken. Lacher am laufenden Band sind garantiert, was der grandiosen Darstellung des Markus Majowski zu verdanken ist.

Der bereits auf den Theaterbühnen erfahrene Daniel Wobetzky schlüpft in die Rolle des Charly, der die Schönheit Aishe feurig liebt. Genauso wie sein Freund Jack nutzt er auch gerne das Gewächshaus im Zoo und belohnt den Hausmeister mit falschen Zigarren. Er hat große Angst vor dem türkischen Vater seiner Auserwählten und freut sich daher sehr auf den Besuch seiner Tante aus Brasilien.
Ich freue mich schon darauf, den in seiner Rolle überzeugend agierenden Daniel Wobetzky in weiteren Theaterstücken erleben zu dürfen.

Johannes Hallervorden durfte ich schon zwei Mal auf der Bühne des Schlosspark Theaters sehen: in den Theaterstücken „Was zählt, ist die Familie!“ und „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“. Und auch die Rolle des von seinem Vater verwöhnten Jack Chesney, der die Worte „Arbeit“ und „Schulden“ nicht kennt, interpretiert Hallervorden wieder hervorragend. Genauso wie sein Freund Charly liebt er eine Türkin (Sema) und hat Angst vor ihrem leidenschaftlichen Vater. Unvergessen bleibt hier der Tanz von Hallervorden und Wobetzky zum Lied „Kiss kiss“ des türkischen Sängers Tarkan.

Gibt es den typischen Türken? Nein, genauso wenig wie den typischen Deutschen. Allerdings gibt es ein Bild, das andere Nationen von einem Türken haben: temperamentvoll, liebt seine Familie über alles, verteidigt die Ehre seiner Familie bis aufs Blut und betreibt einen Späti (Abkürzung für eine Spätverkaufsstelle). Und genau diesem Bild entspricht Herr Mustafa Spittigül, der Vater von Aishe und Sema. Der Witwer und Geschäftsmann von „Import, Export, Elektrowaren“ vergöttert seine beiden Töchter und sorgt sich sehr um ihre Ehre („Mein Herz blütet.“). Die Hände des eifrigen Geschäftsmannes können sowohl Gutes vollbringen als auch das Leben von aufdringlichen Verehrern seiner Töchter „auspüsteln“.
Aykut Kayacik, den ich bereits aus der Operette „Frau Luna“ kannte, spielt diesen liebenden und cholerischen Vater und Geschäftsmann. Nein, er spielt nicht bloß diese Rolle, er lebt sie. Und zwar so überzeugend, dass ich oft vergaß, dass es sich dabei nur um eine fiktive Rolle handelt – so überzeugend war Aykut Kayacik. Zurecht gab es dafür einen frenetischen Applaus.

Oliver Nitsche, den ich schon in den Theaterstücken „Der Stellvertreter“ und „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“ im Schlosspark Theater gesehen hatte, verkörpert auch die Rolle von Jacks Vater und Colonel Francis sehr glaubhaft. Jacks Vater hat seinen Sohn zu sehr verwöhnt und braucht jetzt eine reiche Frau, die die Familienschulden tilgen kann. Eine Hochzeit mit der reichen Tante scheint hier die Lösung zu sein. Schade, dass sie nun gar nicht seinen Vorstellungen von einer hübschen Frau entspricht. Der Zuschauer fand es sehr komisch zu sehen, wie sich das Pokerface des Colonel Francis immer beim Anblick der Tante verändert hat. Zum Glück kommt bald die echte Tante aus Brasilien und erlöst Jacks Vater von seinem Leiden.

Die Figur der echten Tante Lucia aus Brasilien wird authentisch von der im deutschen Fernsehen sehr bekannten Claudia Neidig dargestellt. Donna Lucia ist das komplette Gegenteil der falschen Tante. Sie ist elegant, eloquent und weiß sich zu benehmen.

Auch die anderen drei Frauenrollen wurden sehr gut vom Schlosspark Theater besetzt: Aishe Spittigül (Kim Zarah Langner) und Sema Spittigül (Alice Zikeli) lieben verbotenerweise nicht die Männer, die ihr Vater für sie ausgesucht hat. Die leidenschaftlichen Schwestern halten aber bis zum Schluss zusammen. Auch Katharina Hadem ist in ihrer Rolle der Ella, der Adoptivtochter von Tante Lucia, die gerne eine Französin wäre und früher sehr innig einen Zoo-Angestellten geliebt hat, für das Theaterstück sehr gewinnend.

Thomas Pekny sorgt für ein sehr gelungenes Bühnenbild in dem Theaterstück. Das auf die Bühne gestellte gläserne Gewächshaus mit dem Kreischen der Affen und der Zwitschern der Vögel unterstreicht die wilde Atmosphäre von „Charlys Tante“.

Mein Fazit: Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich mit Tränen in den Augen bei einem Theaterstück so viel gelacht habe. Als Zuschauer hat man keine Zeit zum Durchschnaufen und kommt aus dem Lachen nicht mehr raus – und das zwei Stunden lang nicht. Eine geniale Umsetzung der literarischen Vorlage mit einem bis in die kleinste Rolle fabelhaft besetzten Cast! Das Publikum hat zurecht am Ende begeistert applaudiert und wollte die Darsteller nicht mehr weggehen lassen. Nur noch bis zum 29. August 2019 könnt Ihr das für mich im Moment lustigste Theaterstück in Berlin im Schlosspark Theater sehen.

Weitere Informationen:
https://www.schlossparktheater.de/produktionen/charlys-tante.html
https://www.facebook.com/Schlosspark-Theater-Berlin-Offizielle-Seite-332467151990/

Text © E. Günther
Fotos © DERDEHMEL/Urbschat
Titelbild © ConceptZone.de

 

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“ – internationales Opernfest der Berlin Opera Academy im Theater im Delphi

Ich liebe Opern. Ich liebe diese tragischen Liebesgeschichten, bei denen die Operndarsteller bei jedem einzelnen Ton ihre Seele offenbaren. Und so war es für mich eine sehr erfreuliche Nachricht, dass das internationale Opernfest der Berlin Opera Academy dieses Jahr wieder in Berlin stattfindet – diesmal in dem berühmten Theater im Delphi.
 
Das Opernfest der Berlin Opera Academy ist ein internationales Festival junger Opernsänger, das sich zum dritten Mal in Berlin ereignet. Junge Talente aus 27 verschiedenen Ländern, von denen viele von einigen der besten Ausbildungsstätten im Bereich der klassischen Musik (u.a. Juilliard School New York, Royal College of Music London oder Indiana University) kommen, präsentieren an außergewöhnlichen Orten beliebte Opern. Einige von diesen jungen Talenten sind entweder gerade mit ihrem Studium fertig geworden oder noch in der Ausbildung.
 
Doch vor dem Opernfestival müssen die jungen Operndarsteller ein vierwöchiges Intensivprogramm an der Berlin Opera Academy absolvieren. Hier werden sie umfassend in Gesang, Theater und Musik unterrichtet und studieren eine vollszenische Opernproduktion ein. Auf dem Opernfest präsentieren sie anschließend ihre Ergebnisse.
 
Davon konnte ich mich am Samstag, den 10. August 2019, selbst in dem ausverkauften Theater im Delphi überzeugen. An diesem Abend wurde die im Italienischen vorgetragene Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Die Oper „Don Giovanni“ ist eine Oper in zwei Akten nach einem Libretto von Lorenzo Da Ponte und gehört zu den Meisterwerken der Oper.
 
Die Oper „Don Giovanni“ handelt von dem Frauenhelden Don Giovanni, einem Meister der Verführung, der Frauenherzen reihenweise bricht und dabei auch nicht vor einem Mord zurückschreckt – so auch nicht vor dem Mord am Komtur und dem Vater von Donna Anna. Donna Anna und ihr Verlobter Don Ottavio schwören daraufhin Rache. Aber auch weitere Frauen wünschen sich eine Bestrafung für den seelenlosen Verführer. Kommt Don Giovanni erneut davon oder wird er diesmal für seine Vergehen bezahlen müssen?
 
Die Inszenierung von Marcin Lakomicki hält viele Überraschungen für den erfahrenen Opernliebhaber bereit. Die Handlung spielt nicht die ganze Zeit auf der Bühne, sondern die meiste Zeit im Zuschauersaal. Da die Darsteller ständig ihre Position im Zuschauersaal wechseln, befindet sich der Zuschauer mitten im Geschehen und die Geschichte wirkt dadurch noch dynamischer.
 
Unter der musikalischen Leitung von Kevin Class und einer wunderschönen Klavierbegleitung (Bradley Kunda, Carolina Rodriguez de Guzman und Cristina Battistella) entfalten die neuen Sterne am Opernhimmel ihr ganzes Talent sowohl im gesanglichen als auch im schauspielerischen Bereich. Bei allen Stimmen hatte ich oft Gänsehaut und es gab zurecht auch zwischendurch begeisterten Applaus.
 
Die Figurenzeichnung war sehr gelungen in dieser Umsetzung der weltbekannten Oper. Die Rolle des charmanten, aber seelenlosen Frauenverführers Don Giovanni, für den Frauen nur Trophäen sind, wurde hervorragend von Marko Erzar (Bariton) interpretiert. Sehr gut gesungen und geschauspielert!
 
Doch es gibt eine Konstante in Don Giovannis Leben: sein treuer, aber ängstlicher Diener Leporello. Theo Magongoma spielte sich sofort mit seinem Charisma und sang sich mit seiner Bass-Stimme in die Herzen der Zuschauer.
 
Die drei weiblichen Hauptfiguren der Oper glänzten dank der stimmlich sehr starken Opernsängerinnen an diesem Abend. Dilara Kaymak verkörperte die tragische Figur Donna Anna. Ob Don Giovanni es geschafft hat, die Verlobte von Don Ottavio zu verführen, sieht der Zuschauer nicht, allerdings ahnt er dies. Doch Donna Anna verliert so viel mehr, da Don Giovanni ihren Vater ermordet. Der Zuschauer litt mit der Figur und nahm ihr den ganzen Schmerz ab, der sich auch in der herzergreifenden Sopran-Stimme von Dilara Kaymak widerspiegelte.
 
Eine weitere Frauenfigur ist Donna Elvira, die von Don Giovanni verführt und verletzt wurde, ihn aber trotzdem noch liebt. Aber als sie von Leporello die Zahl der Eroberungen des Frauenheldes erfährt und von der Tatsache Kenntnis nimmt, dass Don Giovanni plant, die junge Braut Zerlina am Tag ihrer Hochzeit mit Masetto zu verführen, will sie ihm das Handwerk legen. Diese gleichzeitig liebende und nach Rache sinnende Frauenfigur wurde hervorragend von Ilijana Korác Teklic interpretiert, deren Sopranstimme zurecht auch mitten in der Oper gewürdigt wurde.
 
Die dritte Frau ist Zerlina, das neue Opfer von Don Giovanni. Zerlina steht vor der Hochzeit mit Masetto und erkennt durch ihre Leichtgläubigkeit nicht die Gefahr, die ihr durch Don Giovanni blüht. Courtney McPhail überzeugte mit ihrer Rolle der naiven Zerlina und ihrer grandiosen Sopran-Stimme.
 
Aber auch die anderen Operndarsteller wurden mit einem langanhaltenden Applaus am Ende der Oper verabschiedet, weil sie sowohl sehr authentisch gespielt als auch fabelhaft gesungen haben: James Hutchings in seiner Rolle des Don Ottavio (Tenor), dem nach Rache an Don Giovanni sinnenden Verlobten von Donna Anna; Will Esch (Bass) mit seiner kurzen und dennoch sehr starken Umsetzung der Rolle des Vaters von Donna Anna und William Weidner (ebenfalls Bass) in seiner Rolle als Masetto, dem eifersüchtigen Verlobten von Zerlina.
Selbst die kleinen Rollen im Chor waren außerordentlich gut besetzt.
 
Mein Fazit: Das Opernfest der Berlin Opera Academy ist ein herausragendes Ereignis für jeden Opernliebhaber, das den Zuschauern zeigt, dass neue begnadete Talente nur darauf warten, die Opernwelt zu erobern.
Die Oper „Don Giovanni“ wird noch einmal heute (Sonntag, den 11. August 2019) um 13:00 Uhr und um 18:30 Uhr aufgeführt. Am Donnerstag, den 15. August 2019, kann man zudem Robert Wards Oper „The Crucible“ um 19:30 Uhr und am Freitag, den 16. August 2019, um 13:00 Uhr und um 19:30 Uhr im Theater im Delphi besuchen.
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther
 

Saturday Five – Die Erwachsenen-Impro-Show im Improtheater Paternoster Kesselhaus & Maschinenhaus (Kulturbrauerei)

Improvisationstheater (Improtheater) stellt für mich die höchste Kunst der Comedy und allgemein der Schauspielkunst dar, denn es werden Szenen ohne eine vorgeschriebene Handlung dargestellt. Die Schauspieler müssen auf die Beiträge der Zuschauer sofort reagieren und um sie herum eine Geschichte bilden, auch wenn die hereingerufenen Wörter absurd erscheinen.
 
Paternoster gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Improtheathern in Berlin. Seit 15 Jahren spielen die zehn professionellen Schauspieler des Improtheater Paternoster, die aus verschiedenen künstlerischen Bereichen wie Theater, Comedy oder Pantomime kommen, jede Woche dienstags („Der Spielekönig“) und mittwochs („Dein Held – Deine Geschichte“) vor einem ebenso spontanen und immer wieder begeisterten Publikum.
 
Ab dem 04. Mai 2019 an jedem 1. Samstag im Monat um 19:00 Uhr gibt es für das Training der Lachmuskeln eine brandneue Show im Maschinenhaus der Kulturbrauerei: „Saturday Five – Die Erwachsenen-Impro-Show“! Am Samstag, den 3. August 2019, nahm ich eine Freundin mit zu der Show, die ich für ihre Spontanität und ihre witzige Art schätze und erhoffte mir dadurch viele interessante Herausforderungen für die Schauspieler.
 
Um 19 Uhr stellten die drei Schauspieler (eine Frau und zwei Männer) an diesem Abend ihr folgendes Programm vor: Fünf improvisierte Szenen sollten nach den Zurufen der Zuschauer im gut gefüllten Maschinenhaus von den drei Darstellern präsentiert werden. An dem gestrigen Abend gab es Geschichten zu Kevin, der nicht wie sein Vater Metzger, sondern Astronaut werden wollte; eine Kriminalgeschichte in Japan; eine Geschichte im Kreißsaal und eine auf dem Wacken-Festival und sogar eine Oper mit dem Titel „Das große Zittern“ (ein Zuruf meiner Begleitung).
 
Nach den fünf Szenen konnte dann das Publikum anhand der Lautstärke seines Beifalls bestimmen, welche drei Szenen weiter improvisiert werden sollten. Nach der Pause wurden die ausgewählten drei Szenen weiter gespielt, bis es am Schluss nur eine Szene gab. Diese Szene, in unserem Fall die auch von mir favorisierte Kriminalgeschichte in Japan, wurde anschließend von den Darstellen bis zum Ende gespielt.
 
Am Ende der Show gab es zusätzlich zu den gelungenen fünf Szenen noch etwas Anderes zu gewinnen: Wer am Anfang der Show schon wusste, welche der fünf Szenen gewinnen wird und seinen Namen in den richtigen Topf der vorhandenen fünf Töpfe getan hat, der hatte die Chance, zwei Karten für eine weitere Show „Saturday Five“ zu gewinnen.
 
Mein Fazit: Die gestrigen drei Darsteller und der Musiker des Improtheaters Paternoster überzeugten durch ihre Spontanität, sympathische Art und ihr Improvisationstalent. Wir haben sehr viel gelacht und fanden die fünf entstandenen Geschichten in der Show „Saturday Five“ sehr amüsant.
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: 1×2 Karten für The Big Band Battle – Die Revanche! – Doppelter Big Band Sound im Wintergarten Berlin

Swing ist eine sehr bekannte Stilrichtung des Jazz. Ihre Wurzeln liegen in der Zeit der 1920er- bis 1930er-Jahre in den USA. Mit der Bekanntmachung des Swing etablierte sich auch die Big Band („Jazzorchester“) in der Musikszene. Ich persönlich liebe es, zu dieser Musik das Tanzbein zu schwingen.
 
Die Swing- und Jazzliebhaber unter meinen Bloglesern müssen sich nun dieses Gewinnspiel ganz genau anschauen und das Datum in ihrem Kalender markieren, denn im Wintergarten Berlin findet ein Big Band Battle statt, so wie man es erstmals in den 30-er Jahren in den USA erleben konnte. Der Pianist Andrej Hermlin und das von ihm gegründete Swing Dance Orchestra treten in einem musikalischen Wettstreit der Extraklasse gegen den englischen Sänger Robin Merrill, der 1978 am Prince Edward Theatre in London zur Originalbesetzung des Musicals „Evita“ von Andrew Lloyd Webber gehörte, und das Savoy Dance Orchestra an. Es werden insgesamt knapp 40 Musiker auf der Wintergarten-Bühne stehen. Am Ende entscheidet das Publikum, wer am besten die große Swing-Ära wiederaufleben lassen konnte.

Der Special Guest an diesem Abend ist Martina Barta, eine tschechische Jazz-Sängerin. 
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann verlose ich hiermit 1×2 Karten für The Big Band Battle – Die Revanche! und fasse noch einmal das Wichtigste zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für The Big Band Battle – Die Revanche!
Wann? Dienstag, den 17.09.2019, um 20 Uhr
Wo? Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 13. August 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Text © E. Günther

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Crêplala – herzhafte Galettes und süße Crêpes in einem Hexenhäuschen

Jetzt kann ich es ja zugeben. Französisch auf Lehramt habe ich nicht nur wegen der melodischen und poetischen Sprache studiert, sondern auch wegen der vielen Köstlichkeiten, die die französische Küche zu bieten hat. Und während des Studiums bin ich vor allem zwei von ihnen besonders verfallen: Galettes und Crêpes. Eine Galette ist ein Buchweizenpfannkuchen aus der Bretagne und die herzhafte Variante der bei uns bekannteren Crêpes. 
 
In dem roten Hexenhäuschen „Crêplala“ am Amtsgerichtsplatz, das gar nicht zu dem hektischen Stadtleben in Berlin passt, kann man diese wunderbar schmeckenden bretonische Spezialitäten von dem sehr freundlichen Gastgeberpaar serviert bekommen. In dem kleinen Hexenhäuschen findet man hauchdünne Galettes in 15 verschiedene Varianten und genauso hauchdünne und leckere Crêpes in 18 verschiedenen Varianten. Weiterhin kann man dort Salate und im Winter Suppen bestellen.
 
Bei meinem ersten Besuch am 2. Juli 2019 entschied ich mich für die Galette „Avognon“ für 9,60€, zu der folgende Zutaten gehören: Blattspinat, Lachs, Sc.Béarnaise und Käse. Diese sehr reichhaltige Portion war einfach himmlisch gut und ich hätte sie am liebsten noch einmal bestellt, aber auf mich wartete eine weitere Sünde: der Crêpe „Luise“ mit Pflaumenmus und Walnüssen (und wahlweise Zimt) für 5€. Diese Sünde war es auf jeden Fall wert.
 
In „Crêplala“ kann man zudem zu jeder Jahreszeit sehr gut speisen, egal, ob im Sommer draußen oder im Winter neben dem Kamin im Inneren. Allerdings ist das Restaurant klein und man sollte vor allem abends unbedingt reservieren.
 
Mein Fazit: Sehr sympathisches Gastgeberpaar, faire Preise, ein gemütliches Hexenhäuschen und bretonische Liebesgrüße in Form von herzhaften Galettes und süßen Crêpes – das alles findet man in „Crêplala“. Was will man mehr?
 
praktischer Hinweis: Nur Barzahlung möglich!
 
Adresse: Crêplala
Kantstraße 85A
10627 Berlin
 
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 15 – 22 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther