Neues Jahr, neues Gewinnspiel, neues Glück

170530_Wintergarten_SayonaraTokyo_Plakat_DinA3_2-page-001Liebe Blogleser,
frohes neues Jahr! Für das Jahr 2018 wünsche ich Euch nur das Beste!
Und um Euch das neue Jahr zu versüßen, verlose ich zusammen mit dem Wintergarten Berlin 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! am Mittwoch, den 24. Januar 2018!
 
Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Und nun habt Ihr die Möglichkeit, die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, zu entdecken. Über zwei Stunden lang erlebt Ihr ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug erscheint, der wird bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der Euch Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher bringen wird.
Natürlich durften auch in dieser schillernden Show des Wintergarten, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint, keine talentierten Artisten fehlen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß!
Wann? Am Mittwoch, den 24. Januar 2018, um 20 Uhr!
Wo? Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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© E. Günther
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Oh Dio Mio – die italienische Dinner-Musical-Komödie im Queens 45 BC

Nachdem ich in den letzten Tagen bereits eine Veranstaltung für mein Herz („Der kleine Prinz“), für meine Augen und Ohren („Ballet Revolución“), für meine Seele („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“) besucht hatte, war es an der Zeit, meinen Gaumen und meine Lachmuskeln zu verwöhnen. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein sehr großer Fan der italienischen Kultur. Ich liebe einfach Italien, die Menschen, die italienische Musik und natürlich das italienische Essen. Es musste also eine himmlische Fügung sein, dass ich am Freitag, den 29. Dezember 2017, die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ besuchen konnte, denn hier wird alles, was ich an Italien liebe, in einer Show vereint.

Doch zuerst muss ich Euch genau den Veranstaltungsort vorstellen, in dem ich gestern zum ersten, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal war:
Das Queens 45 BC ist eine originale 20-er Jahre-Eventlocation in Berlin. In der zugleich sehr edlen aber auch rustikalen Location werden Hochzeiten, Konferenzen, große und kleine Events und Workshops veranstaltet. Quenns 45 BC besteht aus einer rustikalen Berliner Destille mit einem großen Tresenbereich und verschiedenen Bildern aus den Goldenen Zwanzigern und den Dreißigern, darunter von Marlene Dietrich; einer Champagner Bar mit Kronleuchtern im Art-Déco-Stil und lederbezogenen Bänken, einem eleganten Grünen Salon mit Parkettboden und dem großen Saal.
In dem großen Saal, einem originalen 20-er Jahre-Ballsaal mit langen Tafeln, sehr hohen Decken und Kristall-Kronleuchtern fand auch unsere Show statt.

Um 18 Uhr, eine Stunde vor Showbeginn, wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit einer Fliege zu der schön gedeckten Tafel geführt. Wir saßen am Tisch 12 und hatten eine wundervolle Sicht auf die Bühne. Die Vorspeise, eine gegrillte Gemüse-Variation an Rucola-Salat, stand schon für jeden Gast bereit.
Nach der ersten Stärkung setzten wir uns mit der Abfolge des mediterranen Showmenüs des Chefkochs „Signore Matteo“ auseinander: In der Pause sollte es den Hauptgang, Pasta Duo (Penne Bolognese und Ricotta-Spinat Ravioli), geben. Nach der Show würden wir das Dessert Trio (Panna Cotta al Limone mit Mini-Cannolo und Praline) serviert bekommen.
Kurz vor der Show kam Claudio Maniscalco, der Ideengeber für die Show und der Texter der Showsongs, auf die Bühne, begrüßte das Publikum und stimmte es auf die Show ein.

„Oh Dio Mio“ handelt von dem Pfarrer Paolo, der aus dem Vatikan verbannt und in das kleine Dorf Monte Pellegrino strafversetzt wurde, weil er die vatikanischen Regeln nicht konsequent umsetzte. Dort begegnet Paolo Peppina seiner Jugendliebe, die einst sein Herz verschmäht hat und ihn aber jetzt zurückhaben möchte. Wird es ihr gelingen, das Herz des Pfarrers zu erobern? Und welche Rolle spielt dabei das Ehepaar Giuseppe und Isabella?

Padre Paolo wird sehr überzeugend von Claudio Maniscalco, dem Darsteller aus vielen beliebten TV-Formaten, verkörpert. Die Beichten der Dorfbewohner findet er langweilig, während die Beichten im Vatikan höchst interessant waren. Paolo ist nur Pfarrer geworden, um seine Jugendliebe Peppina zu vergessen. Und ausgerechnet jetzt begegnet er ihr. Als Zuschauer nimmt man ihm den inneren Konflikt ab, schließlich ist er nicht nur ein Pfarrer, sondern noch immer ein Mann.

Pascale Camele hat mich in ihrer Rolle der heißblütigen Peppina an diesem Abend begeistert. Sie spielt perfekt die verführerische und kokette Sirene, die mit allen Reizen, die eine Frau zu bieten hat, den „armen“ Paolo verführen möchte. Auch stimmlich beeindruckt Pascale Camele auf ganzer Linie, aber schließlich hat die Darstellerin auch schon viele namhafte Musicalrollen gespielt, darunter Sally Bowles im Musical „Cabaret“.

Das absolute Schmuckstück an diesem Abend war für mich Susanna Capurso, die vielen als Sabrina Scholz aus der „Lindenstraße“ bekannt ist. Sie geht in ihrer Rolle der temperamentvollen und eifersüchtigen Ehefrau Isabella auf. Stellt man sich eine typisch italienische Ehefrau vor, so hat man genau diese Figur vor Augen. Nach der Show musste ich daher meine persönliche Begeisterung der Musicaldarstellerin unbedingt mitteilen. In diesem kurzen Gespräch zeigte sich Susanna Capurso von einer sehr sympathischen Seite.

Für viele Lacher an diesem Abend sorgte Santiago Ziesmer in seiner Rolle des stellvertretenden Vize-Stellvertreters Giuseppe, der wie eine „lahme Ente“ läuft, seine Frau Isabella zwar liebt, aber ihre Kochkünste (und das von einer Italienerin) im Geheimen ablehnt. Der Name Santiago Ziesmer ist vielen ein Begriff, denn er ist nicht nur die Synchronstimme von Spongebob, sondern spielt auch in vielen Theaterstücken mit.

Die amüsante Handlung wird von einer vierköpfigen Live-Band musikalisch begleitet.
Zu dem Cannoli Quartett gehören: Tobias Bartholmeß/Bijan Azadian (Piano), Paolo Eleodori (Drums), Matthias Hlebaroff (Bass/Gitarre), Harald Bendzko (Saxophon/Flöte).
Die Kompositionen von Simon Bertling und Christian Hagitte passen zu der musikalischen Show wie die Faust aufs Auge.

Mein Fazit: Es war eine höchst amüsante Show mit überzeugenden Darstellern, einem gut zubereiteten mediterranen Essen, schönen Stimmen und passender Livemusik. Meine Lachmuskeln und mein Gaumen wurden ausreichend verwöhnt. Die Dinnershow könnt Ihr noch am Samstag, den 20. Januar 2018, um 19 Uhr im Queens 45 BC besuchen. Der Eintritt zur Show inklusive einem Drei-Gänge-Menü kostet 49 Euro.

Adresse: Queens 45 BC
Königin-Elisabeth-Strasse 45
14059 Berlin

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort:
https://www.queens45.de/
https://www.facebook.com/queens45bc/

Zusätzliche Informationen zur Show:
https://www.italo-shows.de/

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© E. Günther

 

 

Ballet Revolución – die entfesselte Tanzkunst Kubas wieder auf Tournee

Nach vier umjubelten und ausverkauften Tourneen, bei denen ich diese grandiose Show schon einmal bewundern konnte, kommt Ballet Revolución mit einer neuen Show wieder nach Berlin.
Nach dieser Ankündigung habe ich förmlich gespürt, wie mein Puls gestiegen ist, wie mein Herz schneller geschlagen hat und meine Beine auf einmal ein tänzerisches Eigenleben entwickelt haben. Ich musste also dem Lockruf des Admiralspalastes, dem Austragungsort dieser energiegeladenen Tanzshow, erneut folgen und das tat ich auch am Mittwoch, den 27. Dezember 2017.
 
Bei „Ballet Revolución“ handelt es sich um KEINE Ballettshow. Sicherlich gibt es viele Ballettelemente, die die Tänzer anmutig zeigen, doch besteht die Tanzshow aus vielen anderen Tänzen: Salsa, Tango, Streetdance, Hip Hop, Contemporary, afrikanische Tanzelemente. Mal sind alle Tänzer auf der Bühne und bilden eine synchrones Bild. Mal sind es nur zwei Tanzpaare, die auf den Stühlen eine höchst erotische Stimmung entstehen lassen. Mal tanzen halbnackte und durchtrainierte Männer und lassen dabei die Herzen der Frauen höher schlagen. Jeder Tanz wird von einer unbeschreiblichen Lebensfreude der Tänzer begleitet, die den ganzen Saal ansteckt und das Publikum zum Mitgrooven auf den Stühlen bringt. Alle Tänzer, von denen jeder ein Augenschmaus ist, ergeben das Bild einer tänzerischen Perfektion, die Ihresgleichen sucht.
 
Meine tänzerischen Höhepunkte in dieser Show waren: die leidenschaftlichen Paartänze zum Lied „Roxanne“, bei denen die Frauen in einem roten Kleid verführerisch mit dem Mann tanzten; die sinnlichen Tänze zweier Tanzpaare auf den Stühlen. Diese Performance auf dem Stuhl ist neben der unbändigen Lebensfreude der Tänzer ein weiteres Markenzeichen der Tanzshow „Ballet Revolución“. Und wenn man es einmal live erlebt, weiß man auch, wieso: Die knisternde Erotik überträgt sich auch auf den Zuschauer und man fühlt sich in diesem Moment auch als Zuschauer begehrenswert.
Das weitere tänzerische Highlight war für mich der Tanz zu Ushers Lied „DJ Got Us Fallin‘ In Love“. Die Tänzer zeigten eine dynamische und heiße Tanznummer auf der Bühne. Am liebsten wäre ich an dieser Stelle auch auf die Bühne gesprungen und hätte mitgetanzt.
 
Wie jedes Mal waren auch in dieser Show die Lieder perfekt auf die Tänze abgestimmt. Gleich zu Beginn der Show zeigte ein Musiker der Ballet Revolución- Live-Band auf den Bongos sein ganzes Können, was von den Zuschauern mit einem frenetischen Applaus gewürdigt wurde.
Die beiden Sänger brillierten mit ihren souligen Stimmen und standen oft den berühmten Interpreten in nichts nach. Besonders haben mir die Interpretationen von Prince‘ „Purple Rain“ und James Browns „It’s a Man’s World“ gefallen.
 
Der auch den deutschen Zuschauern bekannte Kostümdesigner Jorge González schuf futuristische und farbenfrohe Kostüme, die das Konzept der Tanzshow unterstützen: Kubanische Lebensfreude trifft auf das neue Zeitalter, das sowohl im Tanz als auch in der Auswahl der Musik widergespiegelt wird.
 
Mein Fazit: „Ballet Revolución“ steht für erotische und hingebungsvolle Tänze, für die Vereinigung von vielen Tanzstilen, für eine anspruchsvolle Choreografie, für perfekte Akrobatik, für Rhythmus, für Sinnlichkeit, für eine gute Musik und für Lebensfreude. Am Ende gab es zurecht Standing Ovations und einen tosenden Applaus für die Tänzer, Sänger und Musiker, was mit einer zweifachen Zugabe beantwortet wurde.
Es war ein perfekter Abend und ich kann jedem diese heiße Tanzshow empfehlen. Bis zum 31. Dezember 2017 läuft „Ballet Revolución“ noch im Admiralspalast und zieht danach nach Essen weiter.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie in der Mercedes-Benz Arena Berlin

Man sagt, dass wenn man jemanden sehr gern hat, man sich dann auch automatisch mit dessen Interessen beschäftigt. Und da sich in meinem Bekanntenkreis ein begeisterter Kickboxer befindet, der immer enthusiastisch von seinen Trainings- und Sparringeinheiten bei seinem Verein Spitfire Berlin erzählt, habe ich angefangen, mich auch mit dieser Sportart zu beschäftigen. Bei meiner Auseinandersetzung mit dem Kampfsport Kickboxen bin ich auf die Sportart MMA gestoßen, die mich auch in ihren Bann gezogen hat.
Und als ich dann erfahren habe, dass Europas größte Mixed Martial Arts-Serie wieder nach Berlin kommt, gab es für mich natürlich kein Halten mehr und ich saß voller Vorfreude und Spannung am Samstag, den 16.Dezember 2017, in der sehr gut gefüllten Mercedes-Benz-Arena.
 
Die 12 Mixed Martial Arts-Kämpfe finden zwischen Kämpfern unterschiedlicher Gewichtsklasse in einem achteckigen Käfig, dem sogenannten Oktagon, mitten in der großen Arena statt. In den Kämpfen vor dem Hauptkampf wird zwei Runden lang gekämpft, dabei dauert jede Runde jeweils fünf Minuten lang.
Mixed Martial Arts (MMA, Gemischte Kampfkünste) ist ein Vollkontaktkampfsport, in dem viele Kampftechniken erlaubt sind, darunter Schlag- und Bodenkampftechniken (z.B Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Kung Fu, Judo, Grappling). Die Sportler dürfen schlagen, treten und ringen. Aber natürlich gibt es auch in dieser Kampfsportart Regeln.
 
Die We love MMA-Veranstaltungen werden unter dem internationalen Regelwerk der United Rules of Mixed Martial Arts durchgeführt. Die Regeln sind, da die Sportart viele Kampftechniken vereint, sogar viel komplexer als beim Boxen. Folgende Handlungen sind dabei verboten: Kopfstöße, Fingerstiche, Beißen, Haare ziehen, Tiefschläge, Hebel/Griffe an den kleinen Gelenken, Treffer am Hinterkopf oder der Wirbelsäule und viele andere.
 
Doch wie ist diese vielschichtige Kampfsportart überhaupt entstanden?
Die Wurzeln von MMA sind im griechischen Pankration („die ganze Kraft“) zu finden. Diese Mischung aus verschiedenen Kampfstilen (Boxen und Ringen) wurde sogar 648 v.Chr. olympisch.
Von Anfang an wurden folgenden Verbote in den Wettkämpfen durchgesetzt: in die Augen stechen, beißen und die Mundwinkel aufreißen.
Zunächst geriet diese Sportart in Europa in Vergessenheit und tauchte 1980 als Free Fight in Holland wieder auf. Zehn Jahre später etablierte sich dieser Kampfsport auch in Deutschland. Später wurde die internationale Bezeichnung MMA auch in Deutschland salonfähig.
Die modernen MMA-Wettkämpfe in den USA, wo die Kämpfe Massen elektrisieren, entstanden mit der Gründung der Ultimate Fighting Championships im Jahre 1993. Seitdem erfreut sich die Sportart auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
 
Diese Faszination für die Sportart konnte ich auch an dem gestrigen Abend spüren. Am meisten haben mich folgende Kämpfe begeistert: Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) gegen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin), der als Sieger in der ersten Minute aus dem Wettkampf hervor
ging. Mir gefiel nicht nur Nikos Ringtechnik, die einer hungrigen Schlange ähnelte, sondern auch seine Bescheidenheit am Ende des Kampfes.
 
Eines der Highlights an diesem Abend war definitiv der Kampf zwischen Michal Rogowski ((MMA Taleo) und Andrej Govoruchin (Hilti BJJ IMAG Berlin). Andrej lag die ganze Zeit auf dem Boden. Es schien so, als ob Michal mit seiner Ringtechnik gewinnen würde. Doch dann gelang es Andrej, sich zu befreien und in den letzten Sekunden des Kampfes Michal einen heftigen Schlag zu verpassen, der ihm den Sieg brachte. Zurecht gab es hier Standing Ovations.
 
Begeistert hat mich auch Maysam Schafie (Fight Center Siegen), dessen Kampfstil (Kicks, Tritte gegen den Kopf) gegen Rahman Magamschapiev (Team TA Force) sehr beeindruckend und schön anzusehen war.
Der Hauptkampf zwischen dem Sieger Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz) und Paul Häcker (Trigoon Berlin) war dann der Höhepunkt für viele begeisterte Fans und war als Hauptkampf für drei Runden à fünf Minuten angesetzt.
 
Was mir neben den Kämpfen und der Atmosphäre in der Mercedes Benz-Arena am meisten gefallen hat, waren die unterschiedlichen Charaktere der Kampfsportler: Wir erlebten an diesem Abend sowohl bescheidene als auch exzentrische Sportler. Auch die Eintrittsmusik war immer nach meinem Geschmack, denn neben harter Hip Hop-Musik wählten einige Kämpfer auch eine Musik in ihrer Landessprache (Russisch, Polnisch, Dari). Besonders hervorzuheben ist die Fairness an diesem Abend, denn alle Kämpfe waren sehr fair und die Teilnehmer haben sich sehr menschlich gezeigt.
 
Am 8.12. 2018 kommt die Veranstaltung wieder nach Berlin und ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein und den Kämpfern zujubeln, denn es war ein einzigartiges Erlebnis gestern!
 
Weitere Informationen zur We love MMA:
 
Falls du die Kampfsport aktiv betreiben möchtest, dann sei dir der Verein Spitfire in Berlin zu empfehlen:
 
 
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Text © E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie stürmt die Mercedes-Benz Arena Berlin

welovemma

Wir haben zwar Winter, doch diesen Samstag werden die Temperaturen steigen und es wird richtig heiß, denn am Samstag, den 16. Dezember 2017, wird die Mercedes-Benz- Arena in Berlin wieder zu einem Kolosseum. Spektakuläre Kämpfe im Oktagon stehen bei „We Love MMA“ auf dem Programm. Zum zweiten Mal kommt die größte europäische MMA-Serie in die größte Halle der Hauptstadt. Die 36. Ausgabe von We Love MMA wird allen Fans des Sports 12 spektakuläre Mixed Martial Arts Fights in den verschiedensten Gewichtsklassen präsentieren.

Den Hauptkampf des Abends liefern sich der Berliner Publikumsliebling Paule „Panter“ Häcker (Trigoon Berlin) und Adrian Zeitner vom Suum Cuique Mainz. Häcker, der seine letzten beiden We Love MMA-Kämpfe gewinnen konnte, will auch seinen sechsten Profi-Kampf gewinnen und sich seinen Titelkampf im Weltergewicht (72,1 kg bis 78 kg) sichern. Das wird ihm der Mainzer Adrian Zeitner jedoch nicht leicht machen, der einen sensationellen Comeback-Sieg in Stuttgart feierte.

Ein weiteres Highlight dürfte auch der Fight zwischen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin) und Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) sein. Da beide erst eine Niederlage in ihrer noch jungen Karrieren einstecken mussten, werden sie nun alles dafür geben, um zu gewinnen.

Im Schwergewicht trifft Philipp Lau vom Bushido Muay Thai & Free Fight Team in Potsdam auf Ivan Kravchuk vom Sambo Combat Gryphon e.V. aus Berlin.

Komplettiert wird die Fightcard mit den Auseinandersetzungen vom Berliner Heiko Schönborn (BJJ Akademie/ Trigoon) und dem Hamburger Lom Ali Hutaev vom Team Ismail/HH Westfight Elite sowie Ebrahim Hosseinpour (Spitfire Berlin) gegen Tomasz Sobczak (MMA Taleo).

We Love MMA ist die größte Serie in Europa und bietet den Sportlern und Fans hierzulande die Chance hochklassige MMA-Kämpfe zu erleben. Seit 2014 ist die hochklassige Mixed Martial Arts-Serie auf erfolgreicher Tour in ganz Deutschland. Im letzten Jahr gab es die ersten We love MMA Events in Wien und Basel. 2017 verfolgen über 20.000 Zuschauer die spektakulären Fights der acht Events. Das große Saisonfinale steigt am 16. Dezember in der Berliner Mercedes-Benz Arena. Hierfür versprechen die Matchmaker packende Kämpfe.

Der Verkauf läuft auf Hochtouren. Karten für das Kampfsportspektakel in Berlin und alle anderen We Love MMA Events gibt es ab 20,00 Euro unter der Tickethotline 01806-570070 oder auf http://www.welovemma.de
Einlass ab 18 Jahren.

Termine 2017/2018:

WE LOVE MMA 36
16.12.2017 – BERLIN Mercedes-Benz Arena

WE LOVE MMA 37
27.01.2018 – HANNOVER Swiss Life Hall

WE LOVE MMA 38
24.02.2018 – MÜNCHEN Kleine Olympiahalle

Karten für die kommenden Events gibt es ab 20,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr)
über http://www.welovemma.de,
allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter:

Bundesweite Ticket Hotline 01806-570070
(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf
inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen.)

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und Fightcards
gibt es auf http://www.welovemma.de und http://www.facebook.com/welovemma.

Übrigens könnt Ihr auf dem Blog „Berliner Ansichtssachen“ 2×2 mal Karten für dieses Event gewinnen!!!!! Viel Glück dabei!
Verlosung!! – We love MMA – Mixed Martial Arts – Mercedes Benz Arena Berlin – 16.12.2017

„Dirty Dancing“ – der Filmklassiker als Musical auf Tournee

 

„Ich habe eine Wassermelone getragen!“; „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?“ – es gibt Sätze, die sich für immer in unser Gedächtnis eingebrannt haben. „Dirty Dancing“ – es gibt Filmklassiker, die für immer jede nachfolgende Generation begeistern werden. Baby und Johnny, es gibt Film-Traumpaare, die auch dreißig Jahre danach uns an die wahre und selbstlose Liebe glauben lassen.
Und jetzt ist dieser Filmklassiker, der das Herz jeder Frau dahinschmelzen lässt, auf Tournee und ich ließ es mir deswegen nicht nehmen, am Samstag, den 9. Dezember 2017, dieses Gefühl der Faszination noch einmal im Admiralspalast zu erleben.

Gleich zu Beginn konnten mir der Regisseur Alex Balga und die Autorin Eleanor Bergstein beweisen, dass meine Erwartungen in den nächsten zwei Stunden nicht enttäuscht werden. „Es war im Sommer ’63. Alle nannten mich Baby und irgendwie hat mir das gefallen.“ Ich verspürte in diesem Moment eine Art Gänsehaut, die nur eine Verliebte beim Anblick ihres Liebsten verspüren kann.

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendjemand die Geschichte dieses großartigen Films nicht kennt, aber um sicher zu gehen, fasse ich diese hiermit kurz zusammen:
Die siebzehnjährige Frances Houseman, genannt „Baby“, verbringt im Sommer 1963 die Ferien mit ihren Eltern und ihrer Schwester Lisa im Ferienresort „Kellerman’s“. Dort lernt sie den aus armen Verhältnissen stammenden Tanzlehrer Johnny Castle kennen.
Johnnys Tanzpartnerin, Penny Johnson, wird nach einer Affäre mit dem Medizinstudenten Robbie, der im Resort als Kellner arbeitet, ungewollt schwanger. Nachdem dieser von Penny nichts mehr wissen will und bereits Interesse an Lisa zeigt, beschließt sie, aus Angst, durch eine Schwangerschaft ihren Job zu verlieren, das Baby abtreiben zu lassen. Da der Arzt, der die Abtreibung vornehmen soll, nur an einem bestimmten Abend Zeit hat, fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt aus, und Baby springt für sie als Johnnys Tanzpartnerin ein.
In den Tagen vor dem Auftritt trainieren Baby und Johnny hart und kommen sich nach vielen Tanzstunden schließlich näher…

Wie nervös war ich doch vor dem Besuch des Musicals, dass die Darsteller mich enttäuschen könnten und wie erleichtert ich endlich war, als ich gemerkt habe, dass man für die Umsetzung eines meiner Lieblingsfilme keinen besseren Cast hätte finden können.
Baby wird einfach nur großartig von Anna-Louise Weihrauch verkörpert. Sie bewegt sich, sie spielt wie Jennifer Grey… und sie spricht genauso wie die deutsche Synchronstimme des Filmklassikers. Auf der Bühne erleben wir, wie aus der weltoffenen, aber sehr schüchternen und unsicheren Tochter des guten Hauses eine selbstbewusste Frau wird, die zu ihrer Liebe steht.

Luciano Mercoli hatte einen sehr schwierigen Part an diesem Abend: Denn wie soll man Johnny überzeugend darstellen, der für die Träume unzähliger Frauen steht? Sowohl vom Aussehen als auch vom Charakter her repräsentiert schließlich Johnny und der legendäre Patrick Swayze alles, was sich eine Frau wünscht. Und Luciano Mercoli gelingt perfekt die Umsetzung dieser Rolle. Zuerst ein arroganter Macho, der kein Interesse an Baby zu haben scheint, wird er immer mehr zum Wachs in ihren Händen, zu ihrem Liebhaber, zu ihrem Beschützer, zu ihrem Freund.

Die Figur Penny habe ich zunächst im Film nicht gemocht und konnte sie erst im Laufe des Films in mein Herz schließen, genauso wie im Musical. Marie-Luisa Kaster hat nicht nur dieselben langen Beine und tanzt atemberaubend schön wie im Film, sie überzeugt auch darstellerisch auf ganzer Linie.

Einer der lustigsten und unsympathischsten Figuren der Geschichte ist der Neffe des Besitzers der Pension „Kellerman’s“, Max Kellerman. Aufgrund seiner Herkunft und seiner Bildung hält er sich für etwas Besseres und glaubt, mit Floskeln bei Baby punkten zu können. Fritz Hille stellt diese Figur sehr authentisch dar und hat uns mit seinen vielen komischen Tanzeinlagen zum Lachen gebracht.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, der Cast des Musicals hat mich unfassbar begeistert. Von Lisa bis zu den Eltern waren alle Rollen hervorragend besetzt, sowohl was das Aussehen als auch die Darstellung der Rolle anging. Die einzelnen Szenen haben also zurecht einen tosenden Applaus bekommen.

Und auch meine geliebte Musik kam keineswegs zu kurz. „I’ve had the Time of my Life“, „Hungry Eyes“, „She is like the wind“ – alle Ohrwürmer fanden ihren Platz in der Geschichte. Konstantin Zander (spielt Johnnys liebevollen Cousin) und die Lead-Sängerin Tertia Bortha haben mit ihren kraftvollen Stimmen dieses Musical auch zu einem auditiven Erlebnis gemacht.

An die wilden und erotischen Tänze muss ich auch noch heute begeistert zurückdenken. Der Choreograph Gilian Bruce hat hier eine fabelhafte Arbeit geleistet – genauso wie Roberto Comottimit mit seinen sich ständig wechselnden und drehenden Bühnenbildern (Ferienanlage der Kellermans, die Angestelltenunterkunft etc.). Selbst meine geliebte Wasserszene, in der Johnny Baby die Leichtigkeit des Tanzens verdeutlichen möchte, wurde eingenaut, wenn auch anders als erwartet.
Auch die Kostüme (Jennifer Irwin) entsprechen den Kostümen im Film. Chapeau!

Mein Fazit: Es war ein wunderschöner Abend voller Magie, der Magie der wahren Liebe, die alle Grenzen überwinden kann, der loyalen Freundschaft und der Familie, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Die perfekt ausgesuchten Darsteller, die wunderschöne Filmmusik, die detailgenauen Kostüme, die sinnlichen Tänze – all das wird Euch begeistern, egal ob Ihr Fan des Filmklassikers seid. Bis zum 17. Dezember 2017 könnt Ihr das Musical noch im Admiralspalast erleben. Danach zieht das Musical nach Frankfurt/Main weiter.

Weitere Informationen zum Musical:
http://www.mehr.de/en/musicals/dirty-dancing-das-original-live-on-tour/dirty-dancing-das-original-live-on-tour
https://www.facebook.com/Admiralspalast/

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© E. Günther

 

 

 

Zimt & Zauber – Die kleine Meerjungfrau, ein Musical für die ganze Familie

Wenn einen eine Show verzaubert, dann sollte man dieses Gefühl unbedingt noch einmal erleben und diesmal am besten mit der Familie. Nachdem ich im Jahr 2016 mit einer Freundin das Musical „Die Schneekönigin“ besucht hatte, entschied ich mich, dieses Jahr noch meine Nichte und ihre Mama mitzunehmen.
 
So nahmen wir zusammen am Sonntag, den 3. Dezember 2017, am diesjährigen Programm des Wintergarten mit dem CABUWAZI-Springling Kinderzirkus und den 28. Berliner Märchentagen – im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Zimt & Zauber“ – teil.
 
Beim Betreten staunten wir nicht schlecht, denn schon eine Stunde vor Showbeginn war das Foyer voll mit kleinen und großen Kindern, die dem Ruf des Wintergarten-Märchenzaubers folgten. Oder lag es vielleicht an dem weihnachtlichen Duft im Foyer? Das Foyer war wieder weihnachtlich geschmückt und bot alle möglichen Leckereien an: Muffins, Popcorn, Brezeln, Kuchen, Baggels.
Doch wir entschieden uns dazu, später im Zuschauersaal von der auf die Wünsche der kleinen Gäste abgestimmten Speisekarte zu probieren. Wie letztes Jahr wählte ich „Biene Maja“ (Eierkuchen mit Waldbeerenfüllung).
 
Um ca. 11 Uhr ging es los und wir tauchten gemeinsam in die magische Unterwasserwelt der kleinen Meerjungfrau ein. Wie letztes Jahr führte auch diesmal Fabian Gröger Regie und für die Idee und die Musik war wieder Bijan Azadian verantwortlich.
 
Zu der Handlung: Die kleine Meerjungfrau Annabelle, der ganze Stolz ihres Vaters, des Königs Triton, sehnt sich danach, ein Mensch zu sein. Dieser Wunsch wird dadurch verstärkt, dass sie sich in einen Prinzen, einen Menschen, verliebt. Und obwohl ihr Wegbegleiter Matti de NouNou sie beschützen soll und vor diesem Wunsch warnt, geht sie zu der Meerhexe Maren Malefikus, die ihr es ermöglicht, ein Mensch zu werden. Im Gegenzug bekommt sie dafür Annabelles Stimme.
Gelingt es der kleinen Meerjungfrau, den Prinzen auch ohne ihre Stimme von sich zu überzeugen? Kann ihr Vater den Zauberspruch brechen? All das erfährt der Zuschauer in der 1,5 Stunden dauernden Show.
 
Wie meine Blogleser bereits wissen, bin ich ein sehr großer Disneyfan und „Arielle, die Meerjungfrau“ gehört nach „Die Schöne und das Biest“ zu meinen Lieblingsdisneygeschichten. Aber da ich meine kleine Nichte diesmal dabei hatte, hatte ich Angst, die Geschichte könnte zu gruselig für sie sein. Doch die Veranstalter haben das Märchen im Wintergarten viel familien- bzw. kinderfreundlicher als Disney gemacht. Es war tatsächlich ein Spaß für die ganze Familie, ohne gruselige Momente. Stattdessen gab es in der farbenfrohen Show viele magische und lustige Momente, z.B. wenn der König Flaschenpost erhält oder Relvis der Live-Band Relvis und die Glips auf der Bühne die Hüfte schwingt.
 
Die Hauptdarsteller (Nicola Kripylo als die unschuldige Annabelle, Rafael Albert als der unbekümmerte Matti de NouNou, Heike Jonca als die rachesüchtige Meerhexe Maren Malefikus und Claudio Maniscalco als der liebende Vater und König Triton) verzauberten uns sowohl als Darsteller als auch Sänger.
 
Und wieder einmal schufen die 30 Nachwuchsartisten vom Kinderzirkus CABUWAZI-Springling mit ihrem Programm bestehend aus Leiter-Akrobatik, Einrad-Artistik, Luft-Akrobatik und einer Schwarzlichtshow ein besonderes Erlebnis.
 
Mein Fazit: Die märchenhafte Wintershow zaubert einem mit der herzzerreißenden Geschichte, der schönen Musik und den begabten Darstellern und Artisten ein Lächeln ins Gesicht. Am besten die Show mit der gesamten Familie besuchen! „Die Schneekönigin“ läuft noch bis zum 21. Januar 2018.
An den Adventssonntagen: 10.12., 17.12. jeweils 11:00 + 14:00 Uhr | sowie Do. 07.12., 14.12. jeweils 15:00 Uhr | Do. 21.12., Fr. 22.12., Mi. 27.12. & Do. 28.12. jeweils 13:00 + 16:00 | So. 14.01. & 21.01.2018 jeweils 11:00 + 14:00 Uhr
 
Weitere Informationen zur Show „Die kleine Meerjungfrau“:
 
Kontakt: Wintergarten Berlin
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
 
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© E. Günther

 

„Parade“ im Chamäleon Theater – die Entdeckung der neuen Zirkuswelt Berlins

Das Chamäleon ist ein Lebewesen, das sich ständig der umgebenden Natur anpassen und dementsprechend immer wieder verwandeln kann. In einigen Kulturen symbolisiert zudem das Chamäleon die Einheit aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Und diese beiden Definitionen treffen definitiv auch auf das Chamäleon Theater, Berlins Spielstätte Nummer 1, wenn es um den Neuen Zirkus geht, zu. Immer wieder erfindet sich das Chamäleon Theater neu und zeigt in jeder Saison immer wieder verblüffende und besondere Shows, die den Zuschauer verblüfft zurücklassen, so auch mit der neuen Show „Parade“.
 
Am Samstag, den 7. Oktober 2017, besuchte ich im Rahmen eines Bloggerevents die Show des Regisseurs Brendan Shelper, der für seine außergewöhnlichen Inszenierungen, wie der Eröffnungszeremonie für die europäische Kulturhauptstadt Aarhus 2017, bekannt ist und seiner internationalen Berliner Artistentruppe battleROYAL, und erwartete zurecht wieder Großes.
 
Wie die Shows davor hatte auch diese Show der achtköpfigen Künstlertruppe einen roten Faden, der sich durch das ganze Programm zog: die Suche nach der eigenen Identität. Genauso wie die Artisten auf der Bühne so maskieren auch wir uns im alltäglichen Leben, um anderen zu gefallen und verlieren uns dabei oft selbst. Zudem wurde dieses Stilmittel von Shelper auch bewusst eingesetzt, damit sich das Publikum auf den Körper der Akrobaten und deren Fähigkeiten konzentriert.
Und das haben wir alle. Wie kleine Kinder saßen wir gespannt und verzaubert von der Leichtigkeit der schweren Nummern auf unseren Stühlen.
 
Am meisten verzaubert war ich an diesem Abend von den anmutigen Performances der Frauen: Egal ob die schöne Beata Surmiak mit ihren kraftvollen Hand-auf-Hand- und Handstandprogrammpunkten oder die freche Emma Serjeant (Handstand, Kontorsion, Akrobatik) oder die sympathische Laurie Marchand (Akrobatik, Partnerakrobatik, Hoop-Diving, Tanztrapez) – alle drei zeigten Unvorstellbares auf der Bühne und wirkten dennoch dabei so leichtfüßig und gefühlvoll.
 
Der dreifache Weltmeister im Breakdance, Àlvaro Medrano Lopez, hat natürlich sofort mein Herz gewonnen, indem er einen nicht nur mit seinem Aussehen zum Schmachten brachte, sondern auch mit seinen komplexen Breakdance-Moves den Zuschauer in seinen Bann zog.
 
Aber auch die anderen Artisten verdienen es, zu den Besten ihres Faches gezählt zu werden: Jamie Swan (Hand auf Hand, Strapaten), Jon Allingham (Akrobatik, Partnerakrobatik, Hoop Diving) und der „Hipster“ Justin Sherry (Akrobatik, Partnerakrobatik, Hoop Diving) überzeugten mit ihrem Charme, ihrem Witz und ihrer akrobatischen Präzision und Stärke.
 
Der Perkussionist Takumi Motokawa und die mit Popmusik gemischte Elektromusik sorgten dafür, dass der Abend auch visuell ein Erlebnis wurde. Die innovativen Videoinstallationen, die von den Künstlern in Echtzeit live animiert wurden, rundeten schließlich dieses auditiv-visuelle Spektakel ab.
 
Mein Fazit: Ich erlebte gestern einen ganz besonderen Abend, an dem die Leidenschaft für den Tanz, die Musik und die Akrobatik durch körperliche Bewegung auf höchstem Niveau, durch charmanten Humor und durch zauberhafte Bilder auf den Zuschauer transportiert wurde. An diesem Abend ist auch der Letzte von der Liebe zum Neuen Zirkus erfasst worden.
Bis zum 18. Februar 2018 habt Ihr noch die Gelegenheit, diese fesselnde Show im Chamäleon Theater zu besuchen.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
Kontakt: Chamäleon Theater
Rosenthaler Straße 40/41
in den Hackeschen Höfen
10178 Berlin
030 4000590
 
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© E. Günther

 

 

Break the Tango – Tango meets Streetdance

Tanzen bedeutet Leidenschaft und völlige Hingabe und wenn zwei auf den ersten Blick nicht zusammen passende Tänze miteinander auf der Bühne verschmelzen sollen, dann versprichst es eine explosive Mischung zu werden.

Das hat sich auch German Cornejo, Tangoweltmeister und Choreograf, vor drei Jahren gedacht, als er auf die Idee kam, Tango und Streetdance in einer Show zu vereinen. Und endlich kam Cornejo mit seiner Tanzshow auch nach Deutschland.
 
Am Freitag, den 22. September 2017, besuchte ich im Admiralspalast, mittlerweile meinem zweiten Zuhause, „Break the Tango“ und spürte von der ersten Minute an die knisternde Erotik auf der Bühne, wenn rassige Männer mit genauso rassigen Frauen mit unglaublich langen Beinen den Argentinischen Tango, der für mich den leidenschaftlichsten Tanz darstellt, dem Zuschauer näher bringen.
 
Am meisten beeindruckt war ich an diesem Abend von der tänzerischen Interpretation der Passion durch die Hauptprotagonisten German und Gisela und von Edgar und Pamela und ihrer temperamentvollen Darstellung des Tangos in der Luft. Die Zuschauer im Saal waren in jeder Minute elektrisiert.
 
Einen weiteren wichtigen tänzerischen Bestandteil der Show stellt das internationale Hip-Hop-Quintett um „Dance Captain“ Henry Monsanto dar, das mit seinen dynamischen Breakdance-Moves des Choreografen Björn «Buz» Meier das Publikum mitriß. Zunächst tanzten die Jungs gegen, danach neben den Tango-Tänzern, um schlussendlich mit ihnen zu einer perfekten Symbiose zu verschmelzen. Es erschien schließlich so, als ob die beiden zunächst kontrastreichen Tänze zu einem Tanzgenre wurden.
 
Dass es gestern ein perfekter Abend wurde, lag aber nicht nur an den Tänzern, sondern auch an der grandiosen Livemusik der vierköpfigen Elektrotango-Band Otros Aires mit dem gesanglichen Ausnahmetalent Gisela Lepio, das uns mit seiner voluminösen Stimme Gänsehautmomente bereitete. Auch der Gitarrist brillierte mit seiner Stimme. Genauso wie zwei verschiedene Tanzstile miteinander gemischt wurden, so hörten wir auch eine musikalische Verschmelzung von klassischen Tangoliedern mit modernen Songs und Hip-Hop-Beats.
 
Mein Fazit: German Cornejo hat eine erstklassige Tanzshow kreiert, in der die beiden Tanzstile Tango und Streetdance zu einer leidenschaftlichen Symbiose verschmelzen, die sich in der mitreißenden Musik der Live-Band widerspiegelt. Die Show läuft noch bis einschließlich Sonntag, den 24. September 2017, im Admiralspalast (Berlin) und zieht dann nach Wien, Zürich und Paris.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther
Fotos © René Tanner

 

Social Movie Night – eine deutschlandweit organisierte unvergessliche Kinoveranstaltung

Seit ca. zwei Jahren bin ich ein großer Fan der Social Movie Night, die von dem Youtuber Robert Hofmann in vielen deutschen Städten veranstaltet wird. Robert Hofmann organisiert in verschiedenen Kinos in regelmäßigen Abständen eine Veranstaltung, auf der ein neuer Film vor dem offiziellen Kinostart gezeigt wird. Dazu können die Fans jeweils zwei Karten gewinnen, indem sie das Formular unter Robert Hofmanns Video zu dem jeweiligen Film ausfüllen. In dem Gewinnpaket enthalten sind auch zwei Popcorn Tüten und zwei Freigetränke, die man vor Ort bekommt. Oft werden auch neben bekannten Youtubern (unter anderem LeFloid) Hollywoodstars zu der jeweiligen Vorpremiere eingeladen, so waren auch schon die Superstars Keanu Reeves, Charlize Theron, Emily Blunt und Chris Hemsworth Gast auf Robert Hofmanns Veranstaltung, die immer von Patrice Bouédibéla moderiert wird.

Meine Lieblingsvorpremiere war bis jetzt die zu dem Film „Crimson Peak“, zu der Robert Hofmann die Hollywooddarsteller Tom Hiddleston und Mia Wasikowska eingeladen hat. Ein unvergesslicher Abend, an dem zusätzlich zu den Popcorn und den Freigetränken auch ein Getränk serviert wurde, aus dem Dampf stieg. Auch der Film „Crimson Peak“ war gruselig schön.

Später habe ich noch zwei Karten für den Film „Bad Grandpa“ gewonnen. Die Vorpremiere war entsprechend dem Film wie eine Collegepoolparty gestaltet. Obwohl der Film für unseren Geschmack zu viele flache Witze bot, hat uns der Abend wieder gefallen.

Seitdem habe ich lange nichts mehr gewonnen, aber am Mittwoch, den 30. August 2017, war es wieder soweit und ich habe zwei Karten für den neuen Film mit Tom Hanks und Emma Watson, „The Circle“, gewonnen. Die Vorpremiere fand diesmal im Kino in der Kulturbrauerei statt und der Kinosaal war wieder voll.

In dem Film wird die Entwicklung der sozialen Netzwerke und den damit begründeten Verlust der Privatsphäre kritisch hinterfragt. Obwohl der Film an einigen Stellen etwas langatmig war, hatten wir wieder einen schönen Abend und freuen uns schon auf die nächste Social Movie Night.

Weitere Informationen zur Social Movie Night:

https://www.facebook.com/SocialMovieNight/

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© E. Günther