Scotch&Soda im Chamäleon Theater – eine Reise in die neue Zirkuswelt Australiens

Das Chamäleon Theater schafft es immer wieder, internationale und innovative Zirkusproduktionen nach Berlin zu holen und den Zuschauer in jeder Spielsaison in die neue Zirkuswelt eines anderen Landes zu entführen.

 Nachdem ich bereits die australische Show „Wunderkammer“, die tschechische Produktion „Roots“ und das schwedische Zirkusprogramm „Underart“ im Chamäleon Theater besucht habe, ging es am Sonntag, den 9. April 2017, mal wieder ins Chamäleon.
Im Rahmen des Kulturjahres „Australia now Germany 2017“ gastiert in diesem Jahr wieder eine australische Zirkustruppe in Berlin: Company 2, ein Ensemble bestehend aus Brisbanes Zirkus-Artisten unter der Regie von Chelsea McGuffin und David Carberry. Damit gehört die Show „Scotch&Soda“ der Company 2 zu den zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2017, darunter Konzerte und Ausstellungen, des Festivals „Australia Now“, einer kulturellen Initiative der Australischen Botschaft, die sich zum Ziel setzt, dem deutschen Publikum die australische Kunst und Kultur näher zu bringen.
 
Am 9. April 2017 nahm ich in der ersten Reihe Platz und hatte einen sehr guten Blick auf die Bühnendekoration, die das Flair eines Wanderzirkus der 20er Jahre vermittelte. Als um 18 Uhr die Show begann, befanden wir uns mitten auf einer exzessiven Party in der Prohibitionszeit – zur legendären Jazz-Musik.
 
Fünf Akrobaten (David Carberry, Alice Muntz, James Kingsford Smith, Kate Muntz und Skip Walker-Milne) sorgten für eine wilde und ausgelassene Feier, bei der auf Flaschen und auf einer aus Kisten und Koffern bestehenden Pyramide balanciert und der Zuschauer mit unterschiedlichen Facetten der Partnerakrobatik unterhalten wurde.
Mal wieder traten an diesem Abend sehr talentierte Akrobaten im Chamäleon auf, die dem Zuschauer durch ihre unterschiedlichen Kunststücke an den Strapaten, an dem Chinesischen Mast und auf einem fahrenden Kunstfahrrad den Atem raubten. Die vielen Programmpunkte wurden dabei so schnell und fließend präsentiert, dass ich Angst hatte, zu blinzeln und so etwas zu verpassen.
Allerdings wirkten die vielen Kunststücke in keiner Sekunde angestrengt, denn die australischen Artisten bewiesen viel Humor, indem sie sich nicht zu schade waren, auch über sich selbst zu lachen.
 
Wie schon beim schwedischen Programm „Underart“ standen auch in der australischen Show „Scotch&Soda“ die Musiker in der Mitte der Bühne und waren ein fester Bestandteil der Show. Diese grandiose Partystimmung wäre ohne die Uncanny Carnival Band, bestehend aus fünf Musikern (Lucian McGuiness, Ben Hendry, Chris Odea, Eden Ottington und Matthew Ottingnon), nicht denkbar. Die Band unterhielt das Publikum auf einem sehr hohen Niveau mit einer fröhlichen Jazz-Musik, an manchen Stellen mit den Klängen der neu interpretierten Musik der Aborigines. Jeder einzelne Musiker bewies zudem sein Können in seinem humorvoll inszenierten Solo.
So erlebte der Zuschauer eine Produktion, bei der die beiden Sinne Sehen und Hören gleichermaßen angesprochen wurden und bei der die Artisten zwischendurch auch die Rolle des Musikers und umgekehrt übernommen haben.
 
Mein Fazit: Ich kann Euch die freche und temperamentvolle Show „Scotch&Soda“ wärmstens empfehlen. Company 2 verzaubert mit einer perfekten Symbiose aus Akrobatik, Jazz-Musik und australischem Humor! Bis zum 20. August 2017 könnt Ihr Euch davon noch überzeugen.
 
Weitere Informationen zur Show „Scotch&Soda“ im Chamäleon Theater:
 
Weiteres zur Zirkustruppe Company 2:
 
Weitere Informationen zur The Uncanny Carnival Band inkl. Hörproben:
 
Mehr Informationen zur Australischen Botschaft in Deutschland:
 
 
Kontakt: Chamäleon Theater
Rosenthaler Straße 40/41
in den Hackeschen Höfen
10178 Berlin
030 4000590
 
#Company2 #ScotchandSoda #ChamäleonTheater #Berlin #Australien #Brisbane #AustraliaNow #Akrobatik #Artistik #NeuerZirkus #Zirkus #Chamäleon #ContemporaryCircus #ChelseaMcGuffin #DavidCarberry #UncannyCarnivalBand #LucianMcGuiness #HackescherMarkt #Strapaten #AerialRing #AliceMuntz #StatischesTrapez #Partnerakrobatik #Apachentanz #JamesKingsfordSmith #KateMuntz #Vertikalseil #FlaschenBalance #SkipWalkerMilne #BenHendry #Schlagzeug #ChrisOdea #Saxophon #EdenOttington #Bass #MatthewOttingnon #Kunstrad #Luftakrobatik #CirqueNouveau #NewCircus #AustralianEmbassyGermany #AustralischeBotschaft
 
© E. Günther

 

 

Berlin Nights – Finden in Berlin die besten Parties statt?

Berlin ist mehr als eine Stadt, Berlin ist eine Lebenseinstellung: laut, verrückt, dynamisch und bunt wie seine Bewohner. Dies sieht man jedes Wochenende auf den zahlreichen Parties in der Hauptstadt. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Veranstalter dieses Thema, Berlin bei Nacht, in EIN Showkonzept packen würde.
 
Das intensive Partyleben Berlins inspirierte Samuel Entertainment dazu, „Berlin Nights“ im Theater am Potsdamer am Platz auf die Bühne zu stellen und noch einmal zu zeigen, warum wir das moderne Berlin so sehr lieben (sollten).
Am Samstag, den 25. März 2017, waren wir auch Gäste der „Berlin Nights“. Schon im Foyer erkannten wir das Konzept der Show: Berlins Clubnächte. Das Foyer wurde etwas dunkel gehalten, ein DJ spielte House-Musik und man konnte die von der Knalle Popcornditorei hergestellten und unglaublich leckeren Popcorn mit Schokoladen- und mit Barbecuegeschmack käuflich erwerben. Wir waren also mehr als gespannt darauf, zu erfahren, wie die eigentliche Show und Feier werden würde. Um 20 Uhr war es dann soweit…
 
Es findet eine der vielen legendären Clubnächte in Berlin statt.
Zu Beginn sehen die Zuschauer auf der Bühne eine festliche Gala mit der aus diversen Castingshows bekannten Contemporary Dance-Crew Zanshin. Begleitet wird dieser ästhetische und anmutige Tanz von dem Pianospieler Timothy Thorson. Zu der Musik von Franz Liszt zeigen die verschiedenen Tanzpaare eine Symbiose aus Tanz und Leidenschaft, während es bei einem Paar aber zu einem später tragisch endenden Streit kommt.
 
Nach dieser intensiven Performance darf das Publikum ein wenig durchatmen, denn die Fothamockaz, vier tanzwütige Berliner Jungs, sorgen für einen Umbau direkt auf der Bühne. Aus einer vornehmen Party soll eine Clubatmosphäre mitten auf der Bühne entstehen. Doch die Jungs scheinen ihre Arbeit nicht ganz ernst zu nehmen, denn immer wieder lassen sie sich von der Musik ablenken und machen mit den Arbeitsutensilien ihre eigene Party. Aber wen wundert das schon? Denn Fothamockaz ist eine in Berlin bekannte Urban Entertainment Dance-Crew, die einfach nicht still stehen kann.
 
Die unvergessliche Clubnacht kann nun beginnen. Nachdem man es geschafft hat, an dem Türsteher Sascha Thies vorbeizukommen, ist man mittendrin in dem Partygeschehen. Schöne Gogo-Girls, die Berlin Showgirls, tanzen lasziv zu alten und neuen Hip Hop-Liedern des nicht nur in Berlin bekannten Djs DJ Tomekk. Auch der Showbarkeeper Florent Rabaté zeigt mit seiner schnellen Flaschenakrobatik, warum er zurecht auf dieser Party sein darf.
 
Und was wäre eine fulminante Party in Berlin ohne die richtigen Tanzcrews?! Die Deutschen Meister und Brüder M.I.K.Family (eigentlich sind es vier Brüder) bringen durch ihre Hip Hop- und Krumping-Moves jeden Zuschauer im Saal zum Schwitzen. Samuels (Crew Urban Club Dance) sorgt mit ihrem Streetdance, kombiniert mit lateinamerikanischen Tanzelementen, dafür, dass ich nicht mehr ruhig sitzen kann, sondern auf meinem Sitz mitgrooven muss.
Beim Breakdance, vorgeführt von Tridiculous, Airdit und Pedram, klatscht jeder im Publikum wild mit. Was soll ich sagen?! Dat is halt Berlin…Und um dies zu untermauern, singt der Künstler Renee das Lied „I am Berlin“.
 
Nach der Pause präsentiert uns Lisa Kühn, ein Mitglied der Zanshin-Truppe, tänzerisch, wie zerbrechlich doch eine starke Frau sein kann. Zuvor noch selbstbewusst und zielstrebig zerbricht die junge Frau an den Erwartungen der Gesellschaft. Eine Tanzperformance, die mich zu Tränen rührte.
 
Wenn man etwas Wertvolles verloren hat, dann weiß man es oft erst im Nachinein zu schätzen. So ergeht es auch ihrem „Partner“ in der Show: Rostyslav Hubaydulin (Tridiculous) verarbeitet diesen schweren Verlust mithilfe seines dramatischen Strapaten-Programms, das ihm eine Menge Körperbeherrschung abverlangt.
 
Danach braucht man etwas Entschleunigung und bekommt diese auch: in Form des Erzählers Engelbert von Nordhausen, der Berliner erzählt seine etwas verrückte Geschichte, wie er zur Synchronstimme von Bill Cosby und Samuel L.Jackson wurde.
Nach der notwendigen Pause darf man wieder ausgelassen feiern. Und zwar gemeinsam mit der Live-Band Nader Rahy&Band, die sich sogar des schwierigen und legendären Liedes „Purple Rain“ von Prince annimmt.
Und auch auf dem Live-Konzert dürfen die vorher erwähnten Ausnahmetänzer nicht fehlen. 
 
Und wer an diesem Abend von der unbändigen Freude der Tänzer und Musiker angesteckt wurde, der durfte anschließend auf der Aftershow-Party im „The Grand Club“ weiterfeiern.
 
Mein Fazit: „Berlin Nights“ stellt alles dar, was Berlin so besonders macht: Lebensfreude, Temperament, Vielseitigkeit, Kreativität und Internationalität, auf die wir alle stolz sein können. Wer diese berauschende Party selbst erleben möchte, dem kann ich die nur aus 12 Shows bestehende Veranstaltung „Berlin Nights“ im Theater am Potsdamer Platz nur empfehlen. Bis zum 9. April, dem Tag meines Geburtstages, habt Ihr dazu noch die Gelegenheit…
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Theater am Potsdamer Platz
Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
 
#Berlinnights #Berlin #SamuelEntertainment #TheateramPotsdamerPlatz #PotsdamerPlatz #HipHop #Crumping #Breakdance #Airdit #Pedram #Strapaten #DJTomekk #Popcorn #Blackmusic #Akrobatik #UrbanEntertainmentDance #Fothamockaz #ContemporaryDance #UrbanClubDance #SamuelsCrew #Streetdance #TimothyThorson #FranzLiszt #Zanshin #ChristophViol #RostyslavHubaydulin #FilimatouLim #LisaKühn #FrankaMarleneFoth #ManuelNeubauer #Renee #NaderRahy #LisaKühn #LiveBand #FlorentRabaté #Showbarkeeper #Flaschenakrobatik #EngelbertvonNordhausen #SaschaThies #BerlinShowgirls #Tridiculous #Percussion #EliasCampos #PoppinJunior #RobotDance #Knalle #KnallePopcornditorei #Club #TheGrandClub #Aftershow #Party #Kurfürstendamm
 
Text © E. Günther
Fotos © Henny Steffens und Nicholas Ritter

Salon der Wunder – eine exklusive und persönliche Zauberkunst im Kempinski-Hotel

Salon der Wunder – eine exklusive und persönliche Zauberkunst im Kempinski-Hotel

Manchmal bewundere ich kleine Kinder. Neben ihrer unschuldigen und vorurteilsfreien Seele verfügen sie noch über die Fähigkeit, zu staunen und sich für Kleinigkeiten begeistern zu können. Dies geht uns Erwachsenen leider später in der Hektik des Alltags verloren. Umso wichtiger ist es, dass wir gegen den Verlust unserer Vorstellungskraft ankämpfen und regelmäßig Zaubershows besuchen.

Wie ich bereits am 27. Dezember 2016 an dieser Stelle berichtete, besuchten wir den close-up-club mit den Magiern André Kursch und Axel Hecklau, die nun schon seit 12 Jahren zusammen auf der Bühne stehen. Sofort schlossen wir die beiden in unser Herz und wurden große Fans ihrer hautnahen Zauberkunst. So war es uns sofort klar, dass wir auch ihre andere Show, die exklusive Show im Kempinski-Hotel, besuchen möchten.

Am 27. Januar 2017, nur einen Monat nach der letzten Show, war es dann soweit und wir wurden am Eingang zum Showsaal von einer wunderschönen Harfenspielerin begrüßt. An diesem Abend wurden wir dazu aufgefordert, unsere Alltagsprobleme zu vergessen und in die Welt der Illusionen einzutauchen.

60 Gäste dürfen sich an ausgesuchten Wochenenden von September bis Mai jeweils um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr im Salon der Wunder im Kempinski-Hotel am Kurfürstendamm wieder wie ein Kind fühlen. Genauso wie im close-up-club stehen die in der Show schick gekleideten Zauberer mal zu zweit auf der Bühne, mal alleine und mal holen sie einen oder zwei Zuschauer aus dem Publikum dazu. Auch an diesem Austragungsort werden die Zuschauer von den Zauberern mit ihrem Namen angesprochen, was dem Ganzen einen persönlichen Charakter verleiht.

Neben meinen Lieblingstricks mit der Bowling-Kugel und der zerrisenen Zeitung und den obligatorischen Kartentricks gab es diesmal folgende Tricks zu bewundern: das Greifen durch eine massive Glasplatte und das besondere Gedächtnis-Spiel auf einem Schachbrett. Aber jede Show ist anders und überzeugt durch ein neues Programm. Und natürlich dürfen in der 70 Minuten dauernden Show Humor und Charme nie fehlen, zwei weitere Kennzeichen meiner beiden Lieblingsmagier.

Mein Fazit: André Kursch und Axel Hecklau haben es auch diesmal geschafft, mich ins Staunen zu versetzen – und das obwohl ich in der zweiten Reihe eigentlich jedes Geheimnis hinter dem Trick hätte erkennen müssen- und haben mich begeistert zurückgelassen. Wer also einen Abend voller Magie in der besonderen Atmosphäre des Kempinski-Hotels erleben möchte, dem sei ein Besuch des Salons der Wunder sehr zu empfehlen.

Adresse: Salon der Wunder
Kempinski Hotel Bristol
Kurfürstendamm 27
10719 Berlin

Weitere Informationen:
http://www.close-up-club.de/salon-der-wunder

#SalonderWunder #KempinskiHotel #Kempinski #Hotel #Berlin #AndréKursch #AxelHecklau #Zauber #Zauberkunst #Magie #Zauberstücke #Zaubertricks #magisch #Kurfürstendamm #Illusionen

© E. Günther

„Like Berlin“ im Wintergarten Varieté – Was macht Berlin aus?

„Du bist verrückt, mein Kind, du musst nach Berlin.“ (Franz von Suppé)
Genau aus diesem Grund bin ich mit meiner Familie vor ca. 19 Jahren nach Berlin, Europas Hauptstadt, gekommen.
Keine andere Stadt in Europa versprüht so viel Charme und Lebensgefühl und hat so eine emotionale Geschichte zu erzählen.
Gemeinsam mit der Kreativschmiede BASE Berlin zollt der Wintergarten mit seiner neuen Show von Markus Pabst und Pierre Caesar , „Like Berlin“, dieser facettenreichen Stadt den längst überfälligen Respekt.
 
Am Samstag, den 4. März 2017, kamen wir in den Genuss dieser wilden, nostalgischen und enthusiastischen Show, die Berlins Geschichte bis zur Gegenwart – ohne einen moralischen Zeigefinger, dafür aber mit bunten Bildern auf der Bühne – erzählt. Natürlich dürfen auch aktuelle Themen, die die Berliner beschäftigen, nicht fehlen: Burka, Hipster, der Straßenfeger, BSR und der Berliner Flughafen – alles wird auf der Bühne kunterbunt präsentiert. Die Bühnendekoration ist diesmal einfacher als sonst im Wintergarten üblich gehalten. Es steht der übergroße Buchstabe „B“, stellvertretend für die Hauptstadt, im Vordergrund. Auf dem Buchstaben erscheinen viele Zitate bekannter Persönlichkeiten (darunter David Bowie), die man mit Berlin in Verbindung bringt.
 
Untermalt wird das Ganze von großartiger Musik, die sowohl Berlins bewegende Geschichte („Wind of Change“ von den Scorpions) als auch die morbide Schönheit der Stadt („Schwarz zu Blau“ von Peter Fox) widerspiegelt. In dieser Show des Wintergarten sahen wir ausnahmsweise nur zwei Musiker auf der Bühne: die Sängerin Ena Wild und den Schlagzeuger Lukas Thielecke, die beide in jeder Minute ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten.
 
Die bewegenden und visionären Bilder wurden von sehr talentierten Artisten hervorgerufen, die den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zauberten und deren unterschiedliche Herkunft für Berlins internationales Gesicht steht.
 
Am meisten beeindruckt hat mich der Akrobat Bence, der mit dem Hula Hoop und dem Luftring federleicht schwierige Kunststücke zeigte und sich dabei grazil bewegte.
Der Äthiopier Girma Tsehai begeisterte alle mit seinem Charme und seinen tänzerischen Einlagen beim Jonglieren und an der Pole. Tsehai war eindeutig der Liebling des Abends, ist aber leider nur noch bis zum 30.4.17 im Wintergarten zu bestaunen.
Taris Usman, der an der Pole gemeinsam mit Tsehai künstlerische Höhepunkte zelebrierte, stellte zudem am Cyrwheel sein Können dar.
Marie Oldenbourg hat mich an diesem Abend auch begeistert, indem sie an ihrem Schwungseil dynamisch und voller Lebensfreude turnte.
Der Tänzer Vinzenz Wagner erwies sich mit seinem durchtrainierten Körper als ein echter Augenschmaus.
Aber auch weitere Akrobaten überzeugten das Publikum mit ihrem Programm:
Jakob Vonau und Nathalie Wecker mit ihrer Hand-auf-Hand-Performance, Anissa Elakel und Florian Zumkehr mit ihren Handstand-Showeinlagen und Guillaume Karpowicz, der Diabolo mit einem Roboter-Tanz verband.
 
Mein Fazit: Mal wieder zaubert der Wintergarten eine perfekte Symbiose aus Artistik, Show und Musik auf die Bühne. Die neue Show „Like Berlin“ gehört bis zum 11.06.2017 zu den neuen Sehenswürdigkeiten Berlins und ist für jeden Berlin-Liebhaber ein Pflichtprogramm.
 
Für weitere Informationen:
 
 
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
 
#LikeBerlin #WintergartenVarieté #Berlin #Wiga #Varieté #Akrobatik #Artistik #BaseBerlin #MarkusPabst #PierreCaesar #Tanz #GirmaTsehai #Jonglage #TarisUsman #Cyrwheel #Pole #AnissaElakel #Handstand #MarieOldenbourg #Schwungseil #JakobVonau #NathalieWecker #HandaufHand #Bence #HulaHoop #Luftring #GuillaumeKarpowicz #Diabolo #FlorianZumkehr #VinzenzWagner #EnaWild #LukasThielecke
 
© E. Günther

 

 

 

Blitzverlosung für die Show „Relax!“ – die Akrobatikshow mit den Hits der 80er-Jahre im Wintergarten Berlin –

relax_footer_350x196_acf_cropped
„Relax, take it easy“ – das richtige Motto nach einer anstrengenden Arbeitswoche…
Nachdem uns der Wintergarten bereits musikalisch mit den besten Soulhits („All Night Long“) und den älteren und aktuellen Schlagerliedern („Atemlos“) verwöhnt hat, kann man nun die Show „Relax!“ besuchen, in der man eine musikalische Reise in die 80er-Jahre unternimmt.
Wer weitere Informationen für diese Show benötigt, der sollte sich unbedingt meinen begeisterten Bericht vom 17. September 2016 durchlesen:
Damit meine Blogleser in denselben Genuss kommen können, verlose ich für diesen Mittwoch, den 25. Januar 2017, 2×2 Tickets. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu liken und im Kommentarfeld zu schreiben: „Ich bin dabei!“.
Die Verlosung dauert bis Dienstag, den 24. Januar 2017, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Ich wünsche Euch viel Glück!
Kontakt: Wintergarten Varieté
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
#WintergartenBerlin #Wintergarten #Wiga #Relax #Berlin #Show #Akrobatik #Artistik #Musik #JayKhan #ChristopherCiraulo #Crsto
#FannieLüscher #VanessaStruhler #RianEs #ChillFactor #SkatingNistorov #Rollschuhperformance #HalvesProject #Pantomime #Schwarzlichttheater #Weißclown #CrazyPierrot #TrioThreestyle #Bodenperformance
#HandaufHand #Kontorsion #Antipoden #Handstand #Darkan
 #Strapaten #DuoCerceau #Luftring #AerialHoop #GeraldinePhiladelphia #HulaHoops #DonialKalex #Jonglage
© E. Günther

„The One Grand Show“ im Friedrichstadt-Palast – die momentan glamouröseste Show in Berlin?

Die Sehnsucht nach dem/der Richtigen macht im Grunde die menschliche Existenz aus. Einige von uns haben „The One“ schon gefunden, einige sind der Person schon längst begegnet und haben es nicht erkannt und einige von uns sind noch immer auf der Suche. Genau dieses Thema, die Sehnsucht und Suche nach „The One“ bildet den roten Faden der neusten Megashow im Friedrichstadt-Palast.

Noch nie habe ich eine Show im Friedrichstadt-Palast verpasst und freute mich jedes mal darauf, zu erfahren, wie der Friedrichstadt-Palast es diesmal wieder geschafft hat, die vorherige Show zu übertreffen. Auch in dieser Show hat der Friedrichstadt-Palast seine Budgetkosten erhöht und die teuerste Ensuite-Showproduktion in Europa geschaffen. Und so waren wir auch bei dieser Show dabei und nahmen am Samstag, den 14. Januar 2017, in der 15. Reihe Platz.

Der Zuschauer erlebt ein verlassenes Revuetheater, wo eine wilde Undergroundparty stattfindet. „The One Grand Show“ des Showmachers Roland Welke schafft diesmal viele Traumwelten in der Show. Mal wird es verrückt und lasziv, wenn das Kabinett der vielen Kuriositäten auf der Bühne tanzt: Wir sehen unter anderem eine Frau mit drei Köpfen und eine Frau mit sechs Beinen.
Mal wird es nachdenklich, wenn der Sänger Roman Lob, der Deutschland 2007 beim Eurovision Song Contest vertreten hat, auf der Bühne „rennt“ und das Lied „Glaubst du an die Liebe?“ singt, bei dem mir sogar die Tränen gekommen sind. Mal wird es mystisch, wenn Blüten in einer Tropfsteinhöhle Fabelwesen offenbaren. Auch diesmal bricht die Show mit Tabus und den Grenzen zwischen den Geschlechtern und thematisiert daher auch Homosexualität und Transsexualität.
Wie immer kommen am Ende Frauen mit unmenschlich langen Beinen auf die Bühne und wollen ihren berühmten Revuetanz, das wiederkehrende Element des Friedrichstadt-Palastes, aufführen. Aber in dieser Show machen sie es anders: geheimnisvoller und im Wechsel zwischen langsamen und schnellen Bewegungen.

Diese verschiedenen Traumwelten werden dank der 500 extravaganten Kostüme des Ausnahmedesigners Jean Paul Gaultier hervorgehoben. Überall ist seine Handschrift zu erkennen: Die Männer tragen die berühmten roten Karoröcke, die Frauen die spitzen Büstenhalter, die wir schon bei Madonna gesehen haben. Natürlich dürfen auch keine Matrosenanzüge fehlen.
Weiterhin bekommen die Traumwelten ihre magische Note durch den Einsatz des spektakulären Lichtdesigns des Emmy-Preisträgers Peter Morse.

Mein Fazit: Diese Saison präsentiert sich der Friedrichstadt-Palast wieder mit der glamourösesten Show Berlins. Ein kleines Las Vegas, mitten in Berlin. Die Collagen atemberaubender Showbilder, welche die Traumvisionen des jungen Mannes auf der Suche nach der Richtigen zeigen, haben jeden im Publikum begeistert. Für jeden Berliner und Berlin-Besucher ist diese Show ein Muss. Die Show läuft noch bis Sommer 2018.

Weitere Informationen:
https://www.palast.berlin/de/index/shows/the-one-grand-show/
https://www.facebook.com/friedrichstadt.palast/?fref=ts

Kontakt: Fiedrichstadtpalast
Friedrichstraße 107
10117 Berlin
030 23262326

#TheOne #Friedrichstadtpalast #Berlin #Show #Revue #JeanPaulGaultier #RolandWelke #PeterMorse #RomanLob #MaikeKatrinMerkel #BrigitteOelke

Text © E. Günther
Fotos © Tobias Schwarz / AFP und Sven Darmer

 

 

 

Die satirische Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“ in den Wühlmäusen

Alle zwei Monate am ersten Montag des Monats veranstalten die Wühlmäuse die Kabarett-Mix-Show „7 auf einen Streich“, in der ein Moderator und sechs sowohl bekannte als auch unbekannte Komiker, satirische Musiker und Kabarettisten die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren.
Als ich gelesen habe, dass am Montag, den 2. Januar 2017, der Moderator John Doyle, von dem ich ein großer Fan bin, durch den Abend führen sollte, kaufte ich gleich vier Karten – für meinen Mann, meine Schwiegereltern und mich.
 
John Doyle war also an dem gestrigen Abend der sehr gut besuchten Show unser Gastgeber, der uns durch die Show führte und zwischen den Programmpunkten der übrigen sechs Künstler auftrat.
Doyle ist ein amerikanischer Komiker mit einem amerikanischen Akzent. Das erste Mal fiel mir dieser Ausnahmekünstler im Jahr 2003 auf, als er in der Casting-Show „Star Search“ in der Kategorie Comedy das Finale erreichte. Seitdem gehört er zu meinen Lieblingscomedians in Deutschland. Auch gestern war er der unangefochtene Star des Abends und brachte mit seinen Witzen über aufkommende Eheprobleme und den realitätsfernen Unterrichtsstoff in Deutschkursen generationenübergreifend das Publikum zum tränenreichen Lachen und einem gröhlenden Applaus.
 
Als Nächstes trat Archie Clapp auf, der meinen Mann und mich mit seiner exzentrischen Frisur, seiner Art von Humor und seiner Frische sofort packen konnte. Seine Witze über das Zusammenleben von Arabern, Türken und einem Chinesen in Neukölln und die Wiedergabe seiner niedergeschriebenen Tagebuchgeschichten traf unseren Sinn für Humor. Am Ende des Programms stand Clapp fast nackt auf der Bühne, was zu seinem übrigen Programm hervorragend passte.
Archie Clapp kann man solo am 09.02.17 im Quasimodo bewundern.
 
Die Wühlmäuse ohne politische Satire? Das geht natürlich gar nicht! So kam es uns gelegen, dass gleich danach Helene Mierscheid auf die Bühne kam, die uns ihren bissigen Jahresrückblick präsentierte. Dazu gehörten Themen wie Trump, der Berliner Flughafen, der Krieg zwischen Jemen und Saudi-Arabien sowie die Zeugen Jehovas. Helene Mierscheid spielt vom 16.-18.02.17 in der Ufa-Fabrik.
 
Am Ende der ersten Hälfte gab es mit dem Liedermacher Falk wieder einen Höhepunkt. Der junge Musiker mit einem Gespür für schwarzen Humor sang auf seiner Gitarre über den Vorsatz Joggen, Erziehungskonzepte, die zum Ziel hatten, Illusionen der Kinder zu zerstören, Schwiegereltern und die Erkältung bei Männern. Es war einfach herrlich ironisch!
Falk spielt sein Konzertprogramm am 23.03.17 im Quasimodo.
 
Nach der Pause ging es musikalisch weiter: Christin Henkel sang am Klavier über Hashtags, die übergroße Zahl von geposteten Bildern auf Instagram, junge Leute, die früher Drogen nahmen und nun Ingwer-Tee trinken und über Liebeslieder, die sich beim Älterwerden verändern. Trotz ihrer jugendlichen Themen hörte man auch die ältere Generation im Publikum kichern.
 
Politisch wurde es wieder mit Paco Erhard, der die ganze Welt bereist hat und der verschiedene Themen in seinem Programm witzig verpackte: Pegida, Homosexualität, die unterschiedliche Wertigkeit von englischem und indischem Akzent – alles wurde aufs Korn genommen.
Paco spielt sein Soloprogramm am 02.02.17 im Quasimodo.
 
Den Abschluss des Abends bildete Desimo, der zum Thema seines Programms Ehebetrug, Statistiken und den ständig gestressten Menschen machte. Dabei zeigte er uns Kunststücke mit einer „Yogamatte“ und unterhielt uns abschließend mit weiteren Zaubertricks.
Desimo spielt sein Soloprogramm am 12.03.2017 in den Wühlmäusen.
 
Mein Fazit: Meinem Mann und mir hat dieser Abend außerordentlich gut gefallen und wir konnten bei jedem Künstler herzhaft lachen, genau wie der Großteil der Zuschauer. Wer also einen lustigen und satirischen Abend erleben möchte, dem sei die Show wärmstens zu empfehlen. Die nächste „7 auf einen Streich-Show“ findet am 06.03.17 statt. Der Moderator an diesem Abend wird Pawel Popolski sein und u.a. folgende Gäste begrüßen: Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Friedemann Weise, Onkel Fisch, Yann Yuro und Özgur Cebe.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Berliner Kabarett-Theater DIE WÜHLMÄUSE
Pommernallee 2 – 4 D
14052 Berlin
Tel: 030-30 67 30 10
Fax: 030-30 67 30 30
e-mail: info@wuehlmaeuse.de
 
#SiebenaufeinenStreich #Wühlmäuse #Berlin #Comedy #Kabarett #JohnDoyle #ArchieClapp #HeleneMierscheid #Falk #ChristinHenkel #PacoErhard #Desimo #Satire
 
© E. Günther

 

 

Close-Up-Club – Zauberkunst, erstaunlich, anders

 

Heutzutage gibt es so viele Zauberer, dass man langsam den Überblick verliert und deswegen denkt, schon alles gesehen zu haben. Doch der Close-Up-Club hat sofort mein Interesse geweckt, da die Show als intim und witzig beschrieben wurde. Aus diesem Grund nahmen wir auch am Dienstag, den 20. Dezember 2016, in der ersten Reihe Platz, um ein Teil dieser besonderen Atmosphäre zu werden.
 
Die zwei Hauptprotagonisten der Show sind die zwei Magier André Kursch und Axel Hecklau, die nun schon seit 12 Jahren zusammen auf der Bühne stehen und jede Woche eine neue Show dem Zuschauer bieten. Jede Show dauert 70 Minuten lang und unterscheidet sich in ihrem Programm von der vorherigen Show. Mal stehen die Zauberer zu zweit auf der Bühne, mal alleine und mal holen sie einen oder zwei Zuschauer aus dem Publikum dazu.
 
Der Austragungsort, der Soda-Club in der Kulturbrauerei, in dem die beiden seit dem 7. Oktober 2016 jeden Dienstag um 18 Uhr und um 20 Uhr auftreten, sorgt für einen Lounge-Charakter. Das junge und ältere Publikum sitzt in zwei Reihen, auf der Couch oder an Bartischen und blickt auf eine Disco-Kugel und einen Black-Jack-Tisch. Da die Stühle in einem Halbkreis stehen, hat man einen wundervollen Blick auf die kleine Bühne. Natürlich sieht man trotzdem nicht, wie die Zaubertricks funktionieren, auch wenn man direkt davor sitzt.
 
Die Shows des Close-Up-Clubs sind hautnah und sehr persönlich, da das Publikum ein Teil der Show ist. Einige der ca. 50 Gäste assistieren bei den Zaubertricks und werden von den Zauberern mit ihrem Namen angesprochen, was dem Ganzen auch einen familiären Charakter verleiht. Mein Mann und ich waren auch vorn und durften bei den Zaubertricks mitmachen.
Die weitere Besonderheit der Show ist, dass sich die beiden Herren andauernd gegenseitig necken und nebenbei witzige Geschichten erzählen.
Zu dem Showrepertoire der Zauberer gehören natürlich die obligatorischen Kartentricks,das Erraten der Gedanken der Zuschauer, das Verschmelzen von Gegenständen und vieles mehr. Mein Highlight war der überraschende Moment mit der Bowling-Kugel.
 
Mein Fazit: Möchtet Ihr eine witzige und persönliche Zaubershow erleben, dann besucht unbedingt den Close-Up-Club! Die Tickets in der 1. Reihe kosten 25 Euro, ab der 2. Reihe 20 Euro.
 
Übrigens kann man André Kursch und Axel Hecklau auch an ausgesuchten Wochenenden von September bis Mai jeweils um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr in ihrem Salon der Wunder im Kempinski-Hotel bestaunen.
 
Weitere Informationen:
 
Kontakt: Close-Up-Club
im Soda-Club in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
13435 Berlin
030 40058617
 
#CloseUpClub #AndréKursch #AxelHecklau #SodaClub #Soda #Kulturbrauerei #Berlin #Zauber #Zauberkunst #Magie #Zauberstücke #Zaubertricks #magisch #hautnah #SalonderWunder #Kempinski
 
© E. Günther

 

Gewinnspiel für die Zaubershow der Ehrlich-Brothers

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums verlose ich unter meinen treuen Bloglesern gemeinsam mit Hekticket zweimal zwei Karten für die Zaubershow der Ehrlich Brothers am Freitag, den 21. Januar 2017, in Berlin.

Hekticket ist bestimmt jedem von Euch, der gute Konzerte und Kultur zu schätzen weiß, ein Begriff, denn seit 25 Jahren kann man an den Ticketshops von HEKTICKET an 365 Tagen im Jahr Tickets für über 100 000 Veranstaltungen pro Jahr käuflich erwerben. Für nähere Informationen zu Berlins zentralem Ticketservice geht Ihr bitte auf die folgende Seite: http://www.hekticket.de/hekticket/.bin/index.cgi.

Falls Ihr die Tickets für die magische Show der Ehrlich Brothers am Freitag, den 21. Januar 2017, gewinnen wollt, braucht Ihr nur meinen Beitrag zu liken und im Kommentarfeld zu schreiben, wen Ihr zu diesem Event mitnehmen möchtet.

Mehr Informationen zu den Ehrlich Brothers:
https://www.facebook.com/EhrlichBrothers/?fref=ts
http://www.ehrlich-brothers.com/

Die Verlosung endet am Donnerstag, den 22. Dezember 2016, um 23 Uhr. Ich wünsche Euch viel Erfolg!

#EhrlichBrothers#Hektiket#Berlin#Gewinnspiel#Konzertkasse

© E. Günther

bb7c84370aed91ac0a57e1eb0efe8bd1

Zimt & Zauber – „Die Schneekönigin…und die Suche nach dem kleinen Glück“

An Weihnachten sollte man die Zeit im Kreise seiner Lieben verbringen und den Kleinen zeigen, dass Weihnachten kein reines Konsumfest ist. Dafür ist der Besuch des Familienmusicals „Die Schneekönigin…und die Suche nach dem kleinen Glück“ nahezu prädestiniert.
Hat der Wintergarten noch im letzten Jahr die Show „Aladin und die Wunderlampe“ aufgeführt, so steht in dieser Wintersaison die Schneekönigin auf dem Programm, bei den kalten Temperaturen draußen genau richtig.
 
Am Sonntag, den 20. November 2016, schaute ich mir mit einer Freundin das gemeinsame Programm des Wintergarten mit dem CABUWAZI-Springling Kinderzirkus und den 27. Berliner Märchentagen – im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Zimt & Zauber“ – an.
Schon das Foyer war weihnachtlich geschmückt und bot alle möglichen Leckereien an. Auch die Speisekarte im Saal war auf die Wünsche der kleinen Gäste abgestimmt: So konnte man das Nudelgericht „Pippi Langstrumpf“ oder die Bouletten „ Anna und Elsa“ bestellen. Wir, zwei Naschkatzen, orderten „Biene Maja“ (Eierkuchen mit Waldbeerenfüllung).
 
Und dann ging es schon los: Das Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen handelt von einer abenteuerlichen Reise, in der Anna ihren Freund Kai aus dem Eisschloss der Schneekönigin befreien muss. Über ein Jahr lang sucht Anna ihren Freund und überwindet dabei viele Hindernisse, um zum Eisschloss am kalten Nordpol zu gelangen. Auf der Reise durch die Welt lernt Anna viele verschiedenen Märchenwesen kennen, z.B. die kleine Schneedame Olivia, die Anna auf ihrer Reise begleitet.
 
Das Familienmusical nach der Regie von Fabian Gröger begeistert das große und das kleine Herz, denn es geht um wichtige Werte wie die wahre Freundschaft, Loyalität und Mut. Zur Musik von Bijan Azadian fiebern wir mit Anna und drücken ihr bei der Erfüllung schwieriger Aufgaben die Daumen. Die sechsköpfige Live-Band im Hintergrund, Polkageist, tut ihr Übriges, damit wir gute Laune bekommen.
 
Doch die Show lebt vor allem von ihren bezaubernden Darstellern und Artisten: Die sehr jungen Artisten vom Kinderzirkus CABUWAZI-Springling verdrehen mit ihren vielen Kunststücken dem Zuschauer den Kopf, und das in diesem Alter. Samuel Türksoy (Kai), Elvin Karakurt (Anna) und Jasmin Eberl (Schneedame) spielen wie „alte“ Hasen im Showgeschäft und überzeugen auch mit ihrer Authentizität. Doch am meisten begeistert waren wir von der wunderschönen Schneekönigin, die von Nina De Lianin hervorragend gespielt wurde.
Mein Fazit: Die Wintershow zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Am besten die Show mit der gesamten Familie besuchen! „Die Schneekönigin“ läuft noch bis zum 22. Januar 2017.
Die Spielzeiten sind: So 11 und 14 Uhr; Do 15 Uhr (Ausnahmen: 27., 29.&30.12. – 13&16 Uhr).
 
Preise:
Kinder bis 14 Jahre: ab 12,00 Euro
Erwachsene: ab 17,00 Euro
Familienticket: 4 Personen ab 48,00 Euro
 
Weitere Informationen:
 
 
Kontakt: Wintergarten Berlin
Potsdamer Straße 96
10785 Berlin
030 5884340
 
#WintergartenBerlin #Wiga #Berlin #ZimtundZauber #Zauber #Zimt #DieSchnekönigin #Kinderzirkus #Zirkus #Kinder #Cabuwazi #CABUWAZISpringling #Varieté #Show #Akrobatik #Artistik #Luftakrobatik #Wintershow #Luftartistik #wigazauber #Märchen #Märchenzeit #BijanAzadian #FabianGröger #Polkageist #TatianaLindner #SusanneBurkhardt #NinaDeLianin
#SamuelTürksoy #LisaWissert #ElvinKarakurt #JasminEberl #FriederikeBauer #HansChristianAndersen
 
© E. Günther