Gabor Vosteens „The Fluteman Show“ im Pfefferberg Theater – eine Symbiose aus Musik und Komik

Wie ich Euch schon bei meinem Gewinnspiel zur Show Ende März berichtet habe, hatte ich den mehrfach ausgezeichneten Gabor Vosteen zum ersten Mal auf dem Blauen Montag im Jahr 2016 kennen gelernt. Dort spielte er fünf Blockflöten gleichzeitig und überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem komödiantischen Talent, das uns an Charlie Chaplin erinnert hatte.

Jetzt tritt der Ausnahmekünstler, der sich selbst als Blockflötennerd bezeichnet, mit seiner Solo-Show „The Fluteman Show“ in dem Pfefferberg Theater, einem meiner Lieblingstheater in Berlin, auf und wir besuchten am Freitag, den 20. April 2018, die Show.

Wer dachte, dass Blockflötenmusik langweilig ist, den überzeugte der mit roten Flügeln auf die Bühne kommende Musiker vom Gegenteil. In seinem einstündigen Bühnenprogramm strapazierte Vosteen die Lachmuskeln der Zuschauer bis zum Äußersten und das obwohl er fast das ganze Programm nicht sprach. Seine Verkleidung, mal als Rockstar der 80-er Jahre und mal als Indianer mit Blockflötenkopfschmuck, und seine Slapstick-Tanzeinlagen sorgten für viele Lacher an diesem Abend. Und auch musikalisch überzeugte Vosteen auf ganzer Linie, indem er Blockflöte mit allen möglichen Körperöffnungen spielte. Sein Spiel mit fünf Blockflöten gleichzeitig, sein musikalisches Markenzeichen, gehörte auch in dieser Show zu seinem Repertoire.

Mein Fazit: Wer über eine Stunde lang von einer einzigartigen Show gut unterhalten werden will, der ist hier genau richtig. In Gabor Vosteens Solo-Show, einer perfekten Symbiose aus Musik und Komik, lauscht man nicht nur guter Blockflötenmusik, sondern kommt aus dem Lachen kaum raus. Heute, am Sonntag, den 22.April 2018, könnt Ihr Euch selbst davon um 16 Uhr im Pfefferberg Theater überzeugen.

Weitere Informationen:
http://www.gaborvosteen.com/index.php/de/
https://www.facebook.com/gabor.vosteen/

#GaborVosteen #TheFlutemanShow #Blockflöte #Pfefferbergtheater #Berlin #Musik #Komik #Blockflötennerd #Comedy

© E. Günther

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Gewinnspiel: Gabor Vosteen – Musiker, Komiker, Blockflötennerd

Den mehrfach ausgezeichneten Gabor Vosteen habe ich zum ersten Mal auf dem Blauen Montag im Jahr 2016 kennen gelernt. Dort spielte er fünf Blockflöten gleichzeitig und überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem komödiantischen Talent, das uns an Charlie Chaplin erinnert hatte.

Jetzt tritt der Ausnahmekünstler vom 19. April bis zum 22. April 2018 mit seiner Solo-Show The Fluteman Show in dem Pfefferberg Theater, einem meiner Lieblingstheater in Berlin, auf und ich freue mich schon darauf, Vosteen am Freitag, den 21. April 2018, alleine auf der Bühne erleben zu dürfen. Doch da sich das Glück bekanntlich verdoppelt, wenn man schöne Momente miteinander teilt, verlose ich an dieser Stelle 1×2 Karten für die Show am selbigen Abend.

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:

Was? 1×2 Eintrittskarten für Gabor Vosteen
Wann? Freitag, den 21. April 2018, um 20 Uhr
Wo? Pfefferberg Theater, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!

Weitere Informationen zu Gabor Vosteen:
http://www.gaborvosteen.com/index.php/de/
https://de-de.facebook.com/gabor.vosteen/

Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 7. April 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!

#GaborVosteen #TheFlutemanShow #Blockflöte #Pfefferbergtheater #Berlin #Gewinnspiel #Verlosung

© E. Günther

Analogs „Finale“ im Chamäleon Theater Berlin – mein Kulturhighlight in dem ersten Drittel des Jahres 2018

Seit ich im Jahr 2015 die australische Akrobatikshow „Wunderkammer“ im Chamäleon Theater gesehen hatte, bin ich ein sehr großer Fan des Chamäleon Theaters und der dort stattfindenden internationalen Produktionen geworden, die alle auf ihre Art und Weise einzigartig sind und sich in ihrer Charakteristik voneinander komplett unterscheiden und so immer wieder aufs Neue meine Liebe zum Neuen Zirkus entfachen.

Am Samstag, den 24. März 2018, besuchten wir das neue Showfeuerwerk des Chamäleon Theaters: die Produktion „Finale“ der Berliner Artistentruppe Analog, die von Florian Zumkehr im Jahr 2013 gegründet wurde. Unterstützt wurde dieses Programm von Cirk La Putyka aus Tschechen, dessen Show „Roots“ ich im Jahr 2016 im Chamäleon Theater bewundern durfte.

Das „Finale“ fand auf einer mit Pappkartons und Büchern vollgestellten Bühne, auf der uns acht leidenschaftliche Künstler auf eine ausgelassene Feier mitgenommen haben. Die Stimmung der Show erinnerte mich an eine Abschlussfeier von acht jungen Menschen, die zugleich gute Freunde sind und zusammen noch einmal die Party ihres Lebens feiern möchten, gemeinsam mit dem Publikum. Und wie es sich für eine gute Abschlussfeier gehört, wurde zusammen viel gelacht, getrunken und fröhlich gefeiert. Aber es gab auch ruhige und melancholische Momente, in denen jeder träumen konnte.

Der Gastgeber dieser lebensfrohen Feier war Florian Zumkehr, der vielen Kulturinteressierten bereits aus anderen Shows bekannt sein dürfte. Auch in dieser Show überzeugte uns der kreative Kopf des Programms mit seiner Handstandperformance auf einem großen Bücherstapel und seinem Gitarrenspiel.

Wie auf jeder Party gab es auch hier eine interessante Persönlichkeit, die das Ziel hatte, seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen. Und dies gelang Richie Maguire, einem großen Jean Claude van Damme-Fan, das ganze Programm lang. Allerdings kann Maguire viel mehr, als das Publikum mit seinem komödiantischen Talent zu unterhalten. Auch akrobatisch hat der Künstler viel drauf, was er mit seinem Spagat zwischen den höchsten Regalen – ganz im Stile seines Idols Jean Claude van Damme – unter Beweis stellte.

Die zauberhafte Manda Rydman zeigte uns am Luftring und am Vertikalseil, wie man Anmut mit Kraftleistung kombinieren kann. Einige Male hielten die Zuschauer den Atem an.
Der charmante Ole Lehmkuhl sorgte mit seiner Cyr Wheel-Nummer dafür, dass ich mich vollkommen entspannen und verträumt seinem Programm folgen konnte.
Carlos Zaspel, dessen Fröhlichkeit in der Show auch auf die Zuschauer überging, begeisterte uns mit seinen Salti am Chinese Pole, um einen beweglichen Spinning Pole erweitert. Es war faszinierend zu sehen, wie ein Artist ein körperlich anspruchsvolles Programm so leicht aussehen lassen konnte.

Beim Thema „Jonglage“ bin ich in letzter Zeit skeptisch geworden, schließlich dachte ich bis jetzt, hier nicht mehr überrascht werden zu können. Doch zum Glück wurde ich von dem temperamentvollen Bertan Canbeldek eines Besseren belehrt. Nach einem modernen Tanz in der ersten Showhälfte zeigte uns der Künstler in der zweiten Hälfte der Show, wie man Jonglage modern und spritzig interpretieren kann: Die Bälle während der Jonglage hinterließen Leuchtspuren zu bebenden Schlagzeug-Drums, ein beeindruckender audio-visueller Effekt.

Die Schlagzeugbeats kamen vom Drummer Lukas Thielecke, der gemeinsam mit der Sängerin Ena Wild, mit der er zusammen den größten Teil der Lieder komponiert hatte, für die musikalische Unterhaltung des Abends sorgte. Die urbane Undergroundmusik passte nicht nur perfekt zu der modernen und unbändigen Show „Finale“, sie hat uns auch die ganze Zeit mitgerissen. Das lag nicht nur an der wundervollen, vielleicht auch der besten Musik im Chamäleon Theater, sondern auch an den heißblütigen Persönlichkeiten der beiden Musiker Ena Wild und Lukas Thielecke, die das Publikum in ihren Bann zogen.

Mein Fazit: Das Chamäleon Theater präsentiert mit Analogs „Finale“ eine energiegeladene, lustige und originelle Show, die das Publikum jede Minute gefesselt hat. Am Ende war ich sehr traurig, dass diese lebenslustige Feier schon zu Ende war.
Mit „Finale“ gelingt Zumkehr eine perfekte Symbiose aus den drei gleichwertigen Showelementen Akrobatik, Tanz und Musik, die Ihr noch bis zum 19. August 2018 im Chamäleon Theater erleben könnt.

Weitere Informationen zur Show:
https://chamaeleonberlin.com/de/shows/finale
https://www.facebook.com/chamaeleontheater/
https://www.facebook.com/analogthecompany/

#Chamäleon #Berlin #ChamäleonTheater #Finale #Analog #FlorianZumkehr #Handstand #CirkLaPutyka #RichieMaguire #MandaRydman #Luftring #Vertikalseil #BertanCanbeldek #Jonglage #LukasThielecke #Schlagzeug #EnaWild #OleLehmkuhl #CyrWheel #CarlosZaspel #ChinesePole #Artistik #Akrobatik #NeuerZirkus #JeanClaudevanDamme #HackescheHöfe #NewCircus

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Zauberhaftes Gewinnspiel: Close-Up-Club – Zauberkunst, erstaunlich, anders

Heutzutage gibt es so viele Zauberer, dass man langsam den Überblick verliert und deswegen denkt, schon alles gesehen zu haben. Doch der Close-Up-Club hat sofort mein Interesse geweckt, da die Show als intim und witzig beschrieben wurde.

Da ich nach meinem letzten Besuch der Show begeistert war, verlose ich gemeinsam mit den Zauberern jeweils 2×2 Karten für Dienstag, den 20. März 2018.
 
Die zwei Hauptprotagonisten der Show sind die zwei Magier André Kursch und Axel Hecklau, die nun schon seit 12 Jahren zusammen auf der Bühne stehen und jede Woche eine neue Show dem Zuschauer bieten. Jede Show dauert 70 Minuten lang und unterscheidet sich in ihrem Programm von der vorherigen Show. Mal stehen die Zauberer zu zweit auf der Bühne, mal alleine und mal holen sie einen oder zwei Zuschauer aus dem Publikum dazu.
Am 20. März wird der Zauberer Alex von Felix Wohlfahrt vertreten, der seit Jahren die Jugendgruppe des Magischen Zirkels in Berlin leitet.
 
Die Shows des Close-Up-Clubs sind hautnah und sehr persönlich, da das Publikum ein Teil der Show ist. Die weitere Besonderheit der Show ist, dass sich die beiden Herren andauernd gegenseitig necken und nebenbei witzige Geschichten erzählen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? Jeweils 2×2 Eintrittskarten für den Close-Up-Club
Wann? Dienstag, den 20. März 2018, um 18 Uhr
Wo? Close-Up-Club im Soda-Club in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 13435 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 17. März 2018, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
Weitere Informationen:
 
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© E. Günther
 
 
 

TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS – die neue Show im Wintergarten Berlin

Kennt Ihr auch dieses Gefühl, dass Ihr nur noch arbeitet und Euch in einer Art Hamsterrad befindet?! Wir leben in einer Zeit, in der wir die Probleme der Arbeit mit nach Hause nehmen und haben uns die Fesseln der ständigen Erreichbarkeit selbst angelegt.
Die neue Show des Wintergarten Berlin, TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS, verspricht, für zwei Stunden diese Fesseln zu lösen. „Take it easy“, bei diesem Konzept wollten auch wir am Samstag, den 3. März 2018, dabei sein.

Und obwohl wir eine Stunde vor Showbeginn in dem gefüllten Saal Platz nahmen, erlebten wir von erster Minute an den Leitfaden der neuen Show. Während auf der Bühne einer der vier Showsänger ganz ruhig Prince‘ „Puple Rain“ und Britney Spears „Hit me one more time“ sang, vergas ich immer mehr die alltäglichen Probleme, die einen in der Woche quälen. Wir waren also bereit für die Hauptshow.

Für mich stand jedoch die Show noch unter einem weiteren, persönlichen, Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die vier Sänger der Show kannte ich bereits von anderen Shows. Der Sänger Tim Wilhelm war mir nicht nur als Frontmann der Band Münchner Freiheit bekannt, sondern hat mich schon als ein temperamentvoller Sänger mit kraftvoller Stimme in der Wintergarten-Show „Atemlos“ begeistert. Die zauberhafte Henriette Schreiner verzauberte mich bereits in dem Musical „The Addams Family“ in ihrer Rolle der Wednesday Addams. Die Gesangs- und Entertainmenttalente der quirligen Vanessa S. und des energiegeladenen Sängers Crsto lernte ich bereits in der Wintergarten-Show „Relax“ zu schätzen.

Ich versprach mir also einen gesanglichen Abend der Extraklasse und wurde wieder nicht enttäuscht. Über zwei Stunden lang präsentierten die vier Sänger, unter der Begleitung der Live-Band (Erez Frank, Gidon Carmel, Oded Kaydar und Timothy Hook), Lieder der Musikrichtungen Folk, Country, Rock und Pop und sangen die zeitlosen Evergreens von Johnny Cash, Dolly Parton, James Blunt, den Rolling Stones, Joe Cocker, Nirvana und Ed Sheeran.
Mal standen die Sänger alleine auf der Bühne und gaben eine Art Konzert, bei dem wir uns zurücklehnten und die Ruhe genossen oder begeistert mitgingen, mal begleiteten die vier gesanglich die Programmpunkte der Artisten.

Ja, die Artisten – die Artisten des Wintergarten Berlin schafften auch diesmal ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen und hingerissen von der kraftvollen Schönheit der Akrobaten zurückzulassen.
Mein absolutes Showhighlight waren für mich Dasha und Vadym. Im ersten Teil der Show zeigten sie eine kraftvolle Bodenakrobatik bzw. eher einen kraftvollen Bodenakrobatiktanz, bei dem sie durch anspruchsvolle (Tanz-) Bewegungen, leichtfüßig vorgetragen, bestachen. Im zweiten Teil glänzten sie in ihrem hinreißenden Aerial Silk-Showprogramm zum Lied „You’re beautiful“ von James Blunt. Ein Programmpunkt, der mich zum Weinen brachte, weil er so unglaublich schön war.

Der zweite Höhepunkt waren für mich die durchtrainierten White Gothic, die zu dem Antikriegssong „Brothers in Arm“ von Dire Straits eine dynamische Hand-auf-Hand-Akrobatik demonstrierten, die den Zuschauern den Atem raubte.

Alle Akrobaten der Show „Take it easy“ bewiesen ihr vielseitiges Talent und boten ein akrobatisches Spektakel auf der Bühne: Der Luftakroabat Chris Kiliano war in seiner schwarzen Lederjacke über nackter Haut eine Augenweide und stellte an den Strapaten sein ganzes Können dar.
Melanie Chy ist auch schon so eine Erscheinung, auf der Harley Davidson brachte sie allerdings mit ihrer Handstand-Equilibristik den Saal zum Brennen.

Timothy Trust und Diamond Diaz ließen das Publikum mit ihrer Zauberkunst (Gedankenlesen und das Durchstechen einer Box mit zahlreichen Säbeln, aus der aber Diaz unversehrt wieder herauskam) verblüfft zurück. Mit seiner Bauchredner-Nummer in der zweiten Hälfte bewies Trust wiederum, dass er auch ein großartiger Komödiant ist.
Und auch das Duo Niko Y Vito mit ihrer Springseil-Nummer, die Twin Spin mit ihrer Diabolo- und Jonglageperformance und die Karpovich Brothers auf dem Schleuderbrett agierten in ihren Programmpunkten höchst sehenswert.

Mein Fazit: Für die Show TAKE IT EASY! HITS & ACROBATICS im Wintergarten muss ich ein großes Lob aussprechen. Wir wurden zwei Stunden lang auf höchsten Niveau unterhalten. Die Sänger zeigten eine unglaubliche Bühnenpräsenz und sorgten dafür, dass wir in einigen Momenten unsere Seele baumeln lassen konnten oder in anderen Momenten uns mitgerissen auf unseren Stühlen bewegten. Die Akrobaten waren wieder eine Ausnahmeerscheinung und begeisterten uns über zwei Stunden lang.
„Take it easy“ ist für mich eine Show der guten Laune, bei der das Konzept, die Sehnsucht nach Freiheit und Entschleunigung, vollkommen aufgeht. Bis zum 10. Juni 2018 könnt Ihr Euch noch davon überzeugen.

Weitere Informationen zur Show:
http://www.wintergarten-berlin.de/show/showcafe_take-it-easy/
https://www.facebook.com/WintergartenBerlin/

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© E. Günther

 

 

 

 

Neues Jahr, neues Gewinnspiel, neues Glück

170530_Wintergarten_SayonaraTokyo_Plakat_DinA3_2-page-001Liebe Blogleser,
frohes neues Jahr! Für das Jahr 2018 wünsche ich Euch nur das Beste!
Und um Euch das neue Jahr zu versüßen, verlose ich zusammen mit dem Wintergarten Berlin 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß! am Mittwoch, den 24. Januar 2018!
 
Zu seinem 25. Geburtstag präsentiert der Wintergarten Berlin seit dem 12. Juli 2017 eine außergewöhnliche Show, in der sich alles um das Thema „Japan“ dreht.
Und nun habt Ihr die Möglichkeit, die farbenfrohe Welt der neuen Show des Wintergarten, „Sayonara Tokyo“, nach der Regie von Stephan Prattes und unter der musikalischen Leitung von Jo Roloff, zu entdecken. Über zwei Stunden lang erlebt Ihr ein exotisches, spannendes und exzentrisches Japan mit Pokémon-Figuren, Fernsehshows und deren begeisterten Fans, übergroßen Trommeln, Drachen und Anime-Helden. Und wem das alles nicht verrückt genug erscheint, der wird bestimmt von dem japanischen Jodler, Takeo Ischi, umgehauen, der Euch Unterschiede zwischen dem österreichischen, schweizerischen und amerikanischen Jodeln näher bringen wird.
Natürlich durften auch in dieser schillernden Show des Wintergarten, die die Tradition und Moderne Japans verblüffend gut vereint, keine talentierten Artisten fehlen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 3×2 Karten für die Show Sayonara Tokyo – Geishas! Tamagotchis! Edelweiß!
Wann? Am Mittwoch, den 24. Januar 2018, um 20 Uhr!
Wo? Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken!
 
Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, den 17. Januar 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
 
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© E. Günther

Oh Dio Mio – die italienische Dinner-Musical-Komödie im Queens 45 BC

Nachdem ich in den letzten Tagen bereits eine Veranstaltung für mein Herz („Der kleine Prinz“), für meine Augen und Ohren („Ballet Revolución“), für meine Seele („Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“) besucht hatte, war es an der Zeit, meinen Gaumen und meine Lachmuskeln zu verwöhnen. Wie viele von Euch wissen, bin ich ein sehr großer Fan der italienischen Kultur. Ich liebe einfach Italien, die Menschen, die italienische Musik und natürlich das italienische Essen. Es musste also eine himmlische Fügung sein, dass ich am Freitag, den 29. Dezember 2017, die italienische Dinnershow „Oh Dio Mio“ besuchen konnte, denn hier wird alles, was ich an Italien liebe, in einer Show vereint.

Doch zuerst muss ich Euch genau den Veranstaltungsort vorstellen, in dem ich gestern zum ersten, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal war:
Das Queens 45 BC ist eine originale 20-er Jahre-Eventlocation in Berlin. In der zugleich sehr edlen aber auch rustikalen Location werden Hochzeiten, Konferenzen, große und kleine Events und Workshops veranstaltet. Quenns 45 BC besteht aus einer rustikalen Berliner Destille mit einem großen Tresenbereich und verschiedenen Bildern aus den Goldenen Zwanzigern und den Dreißigern, darunter von Marlene Dietrich; einer Champagner Bar mit Kronleuchtern im Art-Déco-Stil und lederbezogenen Bänken, einem eleganten Grünen Salon mit Parkettboden und dem großen Saal.
In dem großen Saal, einem originalen 20-er Jahre-Ballsaal mit langen Tafeln, sehr hohen Decken und Kristall-Kronleuchtern fand auch unsere Show statt.

Um 18 Uhr, eine Stunde vor Showbeginn, wurden wir von einer freundlichen Servicekraft mit einer Fliege zu der schön gedeckten Tafel geführt. Wir saßen am Tisch 12 und hatten eine wundervolle Sicht auf die Bühne. Die Vorspeise, eine gegrillte Gemüse-Variation an Rucola-Salat, stand schon für jeden Gast bereit.
Nach der ersten Stärkung setzten wir uns mit der Abfolge des mediterranen Showmenüs des Chefkochs „Signore Matteo“ auseinander: In der Pause sollte es den Hauptgang, Pasta Duo (Penne Bolognese und Ricotta-Spinat Ravioli), geben. Nach der Show würden wir das Dessert Trio (Panna Cotta al Limone mit Mini-Cannolo und Praline) serviert bekommen.
Kurz vor der Show kam Claudio Maniscalco, der Ideengeber für die Show und der Texter der Showsongs, auf die Bühne, begrüßte das Publikum und stimmte es auf die Show ein.

„Oh Dio Mio“ handelt von dem Pfarrer Paolo, der aus dem Vatikan verbannt und in das kleine Dorf Monte Pellegrino strafversetzt wurde, weil er die vatikanischen Regeln nicht konsequent umsetzte. Dort begegnet Paolo Peppina seiner Jugendliebe, die einst sein Herz verschmäht hat und ihn aber jetzt zurückhaben möchte. Wird es ihr gelingen, das Herz des Pfarrers zu erobern? Und welche Rolle spielt dabei das Ehepaar Giuseppe und Isabella?

Padre Paolo wird sehr überzeugend von Claudio Maniscalco, dem Darsteller aus vielen beliebten TV-Formaten, verkörpert. Die Beichten der Dorfbewohner findet er langweilig, während die Beichten im Vatikan höchst interessant waren. Paolo ist nur Pfarrer geworden, um seine Jugendliebe Peppina zu vergessen. Und ausgerechnet jetzt begegnet er ihr. Als Zuschauer nimmt man ihm den inneren Konflikt ab, schließlich ist er nicht nur ein Pfarrer, sondern noch immer ein Mann.

Pascale Camele hat mich in ihrer Rolle der heißblütigen Peppina an diesem Abend begeistert. Sie spielt perfekt die verführerische und kokette Sirene, die mit allen Reizen, die eine Frau zu bieten hat, den „armen“ Paolo verführen möchte. Auch stimmlich beeindruckt Pascale Camele auf ganzer Linie, aber schließlich hat die Darstellerin auch schon viele namhafte Musicalrollen gespielt, darunter Sally Bowles im Musical „Cabaret“.

Das absolute Schmuckstück an diesem Abend war für mich Susanna Capurso, die vielen als Sabrina Scholz aus der „Lindenstraße“ bekannt ist. Sie geht in ihrer Rolle der temperamentvollen und eifersüchtigen Ehefrau Isabella auf. Stellt man sich eine typisch italienische Ehefrau vor, so hat man genau diese Figur vor Augen. Nach der Show musste ich daher meine persönliche Begeisterung der Musicaldarstellerin unbedingt mitteilen. In diesem kurzen Gespräch zeigte sich Susanna Capurso von einer sehr sympathischen Seite.

Für viele Lacher an diesem Abend sorgte Santiago Ziesmer in seiner Rolle des stellvertretenden Vize-Stellvertreters Giuseppe, der wie eine „lahme Ente“ läuft, seine Frau Isabella zwar liebt, aber ihre Kochkünste (und das von einer Italienerin) im Geheimen ablehnt. Der Name Santiago Ziesmer ist vielen ein Begriff, denn er ist nicht nur die Synchronstimme von Spongebob, sondern spielt auch in vielen Theaterstücken mit.

Die amüsante Handlung wird von einer vierköpfigen Live-Band musikalisch begleitet.
Zu dem Cannoli Quartett gehören: Tobias Bartholmeß/Bijan Azadian (Piano), Paolo Eleodori (Drums), Matthias Hlebaroff (Bass/Gitarre), Harald Bendzko (Saxophon/Flöte).
Die Kompositionen von Simon Bertling und Christian Hagitte passen zu der musikalischen Show wie die Faust aufs Auge.

Mein Fazit: Es war eine höchst amüsante Show mit überzeugenden Darstellern, einem gut zubereiteten mediterranen Essen, schönen Stimmen und passender Livemusik. Meine Lachmuskeln und mein Gaumen wurden ausreichend verwöhnt. Die Dinnershow könnt Ihr noch am Samstag, den 20. Januar 2018, um 19 Uhr im Queens 45 BC besuchen. Der Eintritt zur Show inklusive einem Drei-Gänge-Menü kostet 49 Euro.

Adresse: Queens 45 BC
Königin-Elisabeth-Strasse 45
14059 Berlin

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort:
https://www.queens45.de/
https://www.facebook.com/queens45bc/

Zusätzliche Informationen zur Show:
https://www.italo-shows.de/

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© E. Günther

 

 

Ballet Revolución – die entfesselte Tanzkunst Kubas wieder auf Tournee

Nach vier umjubelten und ausverkauften Tourneen, bei denen ich diese grandiose Show schon einmal bewundern konnte, kommt Ballet Revolución mit einer neuen Show wieder nach Berlin.
Nach dieser Ankündigung habe ich förmlich gespürt, wie mein Puls gestiegen ist, wie mein Herz schneller geschlagen hat und meine Beine auf einmal ein tänzerisches Eigenleben entwickelt haben. Ich musste also dem Lockruf des Admiralspalastes, dem Austragungsort dieser energiegeladenen Tanzshow, erneut folgen und das tat ich auch am Mittwoch, den 27. Dezember 2017.
 
Bei „Ballet Revolución“ handelt es sich um KEINE Ballettshow. Sicherlich gibt es viele Ballettelemente, die die Tänzer anmutig zeigen, doch besteht die Tanzshow aus vielen anderen Tänzen: Salsa, Tango, Streetdance, Hip Hop, Contemporary, afrikanische Tanzelemente. Mal sind alle Tänzer auf der Bühne und bilden eine synchrones Bild. Mal sind es nur zwei Tanzpaare, die auf den Stühlen eine höchst erotische Stimmung entstehen lassen. Mal tanzen halbnackte und durchtrainierte Männer und lassen dabei die Herzen der Frauen höher schlagen. Jeder Tanz wird von einer unbeschreiblichen Lebensfreude der Tänzer begleitet, die den ganzen Saal ansteckt und das Publikum zum Mitgrooven auf den Stühlen bringt. Alle Tänzer, von denen jeder ein Augenschmaus ist, ergeben das Bild einer tänzerischen Perfektion, die Ihresgleichen sucht.
 
Meine tänzerischen Höhepunkte in dieser Show waren: die leidenschaftlichen Paartänze zum Lied „Roxanne“, bei denen die Frauen in einem roten Kleid verführerisch mit dem Mann tanzten; die sinnlichen Tänze zweier Tanzpaare auf den Stühlen. Diese Performance auf dem Stuhl ist neben der unbändigen Lebensfreude der Tänzer ein weiteres Markenzeichen der Tanzshow „Ballet Revolución“. Und wenn man es einmal live erlebt, weiß man auch, wieso: Die knisternde Erotik überträgt sich auch auf den Zuschauer und man fühlt sich in diesem Moment auch als Zuschauer begehrenswert.
Das weitere tänzerische Highlight war für mich der Tanz zu Ushers Lied „DJ Got Us Fallin‘ In Love“. Die Tänzer zeigten eine dynamische und heiße Tanznummer auf der Bühne. Am liebsten wäre ich an dieser Stelle auch auf die Bühne gesprungen und hätte mitgetanzt.
 
Wie jedes Mal waren auch in dieser Show die Lieder perfekt auf die Tänze abgestimmt. Gleich zu Beginn der Show zeigte ein Musiker der Ballet Revolución- Live-Band auf den Bongos sein ganzes Können, was von den Zuschauern mit einem frenetischen Applaus gewürdigt wurde.
Die beiden Sänger brillierten mit ihren souligen Stimmen und standen oft den berühmten Interpreten in nichts nach. Besonders haben mir die Interpretationen von Prince‘ „Purple Rain“ und James Browns „It’s a Man’s World“ gefallen.
 
Der auch den deutschen Zuschauern bekannte Kostümdesigner Jorge González schuf futuristische und farbenfrohe Kostüme, die das Konzept der Tanzshow unterstützen: Kubanische Lebensfreude trifft auf das neue Zeitalter, das sowohl im Tanz als auch in der Auswahl der Musik widergespiegelt wird.
 
Mein Fazit: „Ballet Revolución“ steht für erotische und hingebungsvolle Tänze, für die Vereinigung von vielen Tanzstilen, für eine anspruchsvolle Choreografie, für perfekte Akrobatik, für Rhythmus, für Sinnlichkeit, für eine gute Musik und für Lebensfreude. Am Ende gab es zurecht Standing Ovations und einen tosenden Applaus für die Tänzer, Sänger und Musiker, was mit einer zweifachen Zugabe beantwortet wurde.
Es war ein perfekter Abend und ich kann jedem diese heiße Tanzshow empfehlen. Bis zum 31. Dezember 2017 läuft „Ballet Revolución“ noch im Admiralspalast und zieht danach nach Essen weiter.
 
Weitere Informationen zur Show:
 
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Text © E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie in der Mercedes-Benz Arena Berlin

Man sagt, dass wenn man jemanden sehr gern hat, man sich dann auch automatisch mit dessen Interessen beschäftigt. Und da sich in meinem Bekanntenkreis ein begeisterter Kickboxer befindet, der immer enthusiastisch von seinen Trainings- und Sparringeinheiten bei seinem Verein Spitfire Berlin erzählt, habe ich angefangen, mich auch mit dieser Sportart zu beschäftigen. Bei meiner Auseinandersetzung mit dem Kampfsport Kickboxen bin ich auf die Sportart MMA gestoßen, die mich auch in ihren Bann gezogen hat.
Und als ich dann erfahren habe, dass Europas größte Mixed Martial Arts-Serie wieder nach Berlin kommt, gab es für mich natürlich kein Halten mehr und ich saß voller Vorfreude und Spannung am Samstag, den 16.Dezember 2017, in der sehr gut gefüllten Mercedes-Benz-Arena.
 
Die 12 Mixed Martial Arts-Kämpfe finden zwischen Kämpfern unterschiedlicher Gewichtsklasse in einem achteckigen Käfig, dem sogenannten Oktagon, mitten in der großen Arena statt. In den Kämpfen vor dem Hauptkampf wird zwei Runden lang gekämpft, dabei dauert jede Runde jeweils fünf Minuten lang.
Mixed Martial Arts (MMA, Gemischte Kampfkünste) ist ein Vollkontaktkampfsport, in dem viele Kampftechniken erlaubt sind, darunter Schlag- und Bodenkampftechniken (z.B Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Kung Fu, Judo, Grappling). Die Sportler dürfen schlagen, treten und ringen. Aber natürlich gibt es auch in dieser Kampfsportart Regeln.
 
Die We love MMA-Veranstaltungen werden unter dem internationalen Regelwerk der United Rules of Mixed Martial Arts durchgeführt. Die Regeln sind, da die Sportart viele Kampftechniken vereint, sogar viel komplexer als beim Boxen. Folgende Handlungen sind dabei verboten: Kopfstöße, Fingerstiche, Beißen, Haare ziehen, Tiefschläge, Hebel/Griffe an den kleinen Gelenken, Treffer am Hinterkopf oder der Wirbelsäule und viele andere.
 
Doch wie ist diese vielschichtige Kampfsportart überhaupt entstanden?
Die Wurzeln von MMA sind im griechischen Pankration („die ganze Kraft“) zu finden. Diese Mischung aus verschiedenen Kampfstilen (Boxen und Ringen) wurde sogar 648 v.Chr. olympisch.
Von Anfang an wurden folgenden Verbote in den Wettkämpfen durchgesetzt: in die Augen stechen, beißen und die Mundwinkel aufreißen.
Zunächst geriet diese Sportart in Europa in Vergessenheit und tauchte 1980 als Free Fight in Holland wieder auf. Zehn Jahre später etablierte sich dieser Kampfsport auch in Deutschland. Später wurde die internationale Bezeichnung MMA auch in Deutschland salonfähig.
Die modernen MMA-Wettkämpfe in den USA, wo die Kämpfe Massen elektrisieren, entstanden mit der Gründung der Ultimate Fighting Championships im Jahre 1993. Seitdem erfreut sich die Sportart auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
 
Diese Faszination für die Sportart konnte ich auch an dem gestrigen Abend spüren. Am meisten haben mich folgende Kämpfe begeistert: Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) gegen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin), der als Sieger in der ersten Minute aus dem Wettkampf hervor
ging. Mir gefiel nicht nur Nikos Ringtechnik, die einer hungrigen Schlange ähnelte, sondern auch seine Bescheidenheit am Ende des Kampfes.
 
Eines der Highlights an diesem Abend war definitiv der Kampf zwischen Michal Rogowski ((MMA Taleo) und Andrej Govoruchin (Hilti BJJ IMAG Berlin). Andrej lag die ganze Zeit auf dem Boden. Es schien so, als ob Michal mit seiner Ringtechnik gewinnen würde. Doch dann gelang es Andrej, sich zu befreien und in den letzten Sekunden des Kampfes Michal einen heftigen Schlag zu verpassen, der ihm den Sieg brachte. Zurecht gab es hier Standing Ovations.
 
Begeistert hat mich auch Maysam Schafie (Fight Center Siegen), dessen Kampfstil (Kicks, Tritte gegen den Kopf) gegen Rahman Magamschapiev (Team TA Force) sehr beeindruckend und schön anzusehen war.
Der Hauptkampf zwischen dem Sieger Adrian Zeitner (Suum Cuique Mainz) und Paul Häcker (Trigoon Berlin) war dann der Höhepunkt für viele begeisterte Fans und war als Hauptkampf für drei Runden à fünf Minuten angesetzt.
 
Was mir neben den Kämpfen und der Atmosphäre in der Mercedes Benz-Arena am meisten gefallen hat, waren die unterschiedlichen Charaktere der Kampfsportler: Wir erlebten an diesem Abend sowohl bescheidene als auch exzentrische Sportler. Auch die Eintrittsmusik war immer nach meinem Geschmack, denn neben harter Hip Hop-Musik wählten einige Kämpfer auch eine Musik in ihrer Landessprache (Russisch, Polnisch, Dari). Besonders hervorzuheben ist die Fairness an diesem Abend, denn alle Kämpfe waren sehr fair und die Teilnehmer haben sich sehr menschlich gezeigt.
 
Am 8.12. 2018 kommt die Veranstaltung wieder nach Berlin und ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein und den Kämpfern zujubeln, denn es war ein einzigartiges Erlebnis gestern!
 
Weitere Informationen zur We love MMA:
 
Falls du die Kampfsport aktiv betreiben möchtest, dann sei dir der Verein Spitfire in Berlin zu empfehlen:
 
 
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Text © E. Günther

 

 

WE LOVE MMA 36 – Europas größte Mixed Martial Arts-Serie stürmt die Mercedes-Benz Arena Berlin

welovemma

Wir haben zwar Winter, doch diesen Samstag werden die Temperaturen steigen und es wird richtig heiß, denn am Samstag, den 16. Dezember 2017, wird die Mercedes-Benz- Arena in Berlin wieder zu einem Kolosseum. Spektakuläre Kämpfe im Oktagon stehen bei „We Love MMA“ auf dem Programm. Zum zweiten Mal kommt die größte europäische MMA-Serie in die größte Halle der Hauptstadt. Die 36. Ausgabe von We Love MMA wird allen Fans des Sports 12 spektakuläre Mixed Martial Arts Fights in den verschiedensten Gewichtsklassen präsentieren.

Den Hauptkampf des Abends liefern sich der Berliner Publikumsliebling Paule „Panter“ Häcker (Trigoon Berlin) und Adrian Zeitner vom Suum Cuique Mainz. Häcker, der seine letzten beiden We Love MMA-Kämpfe gewinnen konnte, will auch seinen sechsten Profi-Kampf gewinnen und sich seinen Titelkampf im Weltergewicht (72,1 kg bis 78 kg) sichern. Das wird ihm der Mainzer Adrian Zeitner jedoch nicht leicht machen, der einen sensationellen Comeback-Sieg in Stuttgart feierte.

Ein weiteres Highlight dürfte auch der Fight zwischen Niko Samsonidse (Spitfire Berlin) und Fabian Weiss (Team King Tay Ultimate Gym) sein. Da beide erst eine Niederlage in ihrer noch jungen Karrieren einstecken mussten, werden sie nun alles dafür geben, um zu gewinnen.

Im Schwergewicht trifft Philipp Lau vom Bushido Muay Thai & Free Fight Team in Potsdam auf Ivan Kravchuk vom Sambo Combat Gryphon e.V. aus Berlin.

Komplettiert wird die Fightcard mit den Auseinandersetzungen vom Berliner Heiko Schönborn (BJJ Akademie/ Trigoon) und dem Hamburger Lom Ali Hutaev vom Team Ismail/HH Westfight Elite sowie Ebrahim Hosseinpour (Spitfire Berlin) gegen Tomasz Sobczak (MMA Taleo).

We Love MMA ist die größte Serie in Europa und bietet den Sportlern und Fans hierzulande die Chance hochklassige MMA-Kämpfe zu erleben. Seit 2014 ist die hochklassige Mixed Martial Arts-Serie auf erfolgreicher Tour in ganz Deutschland. Im letzten Jahr gab es die ersten We love MMA Events in Wien und Basel. 2017 verfolgen über 20.000 Zuschauer die spektakulären Fights der acht Events. Das große Saisonfinale steigt am 16. Dezember in der Berliner Mercedes-Benz Arena. Hierfür versprechen die Matchmaker packende Kämpfe.

Der Verkauf läuft auf Hochtouren. Karten für das Kampfsportspektakel in Berlin und alle anderen We Love MMA Events gibt es ab 20,00 Euro unter der Tickethotline 01806-570070 oder auf http://www.welovemma.de
Einlass ab 18 Jahren.

Termine 2017/2018:

WE LOVE MMA 36
16.12.2017 – BERLIN Mercedes-Benz Arena

WE LOVE MMA 37
27.01.2018 – HANNOVER Swiss Life Hall

WE LOVE MMA 38
24.02.2018 – MÜNCHEN Kleine Olympiahalle

Karten für die kommenden Events gibt es ab 20,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr)
über http://www.welovemma.de,
allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter:

Bundesweite Ticket Hotline 01806-570070
(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf
inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen.)

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und Fightcards
gibt es auf http://www.welovemma.de und http://www.facebook.com/welovemma.

Übrigens könnt Ihr auf dem Blog „Berliner Ansichtssachen“ 2×2 mal Karten für dieses Event gewinnen!!!!! Viel Glück dabei!
Verlosung!! – We love MMA – Mixed Martial Arts – Mercedes Benz Arena Berlin – 16.12.2017