Jazz-Livemusik, Oldtimer-Dauerausstellung und Sonntagsbrunch in der Classic Remise (Berlin und Düsseldorf)

Über die Weihnachtsfeiertage 2019 kam eine liebe Freundin mit ihrem Mann und ihrem 12-jährigen Sohn nach Berlin zu Besuch. Um sie, ihren Mann und ihr Kind zu beeindrucken, habe ich nach einem besonderen Ort für ein Treffen gesucht und wurde schnell fündig: Classic Remise.
 
In einem liebevoll restaurierten wilhelminischen Straßenbahndepot in Moabit können kostenlos 300 historische und klassische Fahrzeuge bewundert und einer der 100 Oldtimer käuflich erworben werden. Doch um die drei Berlinbesucher vollkommen zu begeistern, reservierte ich zudem einen Tisch für vier Personen im Restaurant Trofeo
in der Classic Remise Berlin.
Sonntags findet nämlich zwischen 10.00 und 14.00 Uhr im Restaurant Trofeo in der Classic Remise Berlin ein Sonntagsbrunch mit Jazz-Livemusik statt. Der Jazz-Brunch kostet 24,60 Euro pro Person (ohne Getränke), was ich sehr fair finde, da wir an dem Tag noch einer wunder- und schwungvollen Jazz-Livemusik lauschen durften, bei der uns die Sängerin begeisterte.
Nachdem wir von dem reichhaltigen Sonntagsbrunch gegessen und uns der Musik hingegeben hatten, schauten wir uns die beeindruckende Oldtimer-Ausstellung genauer an. Vor allem die Männer waren hin und weg und ab und zu in dem Männerparadies verschwunden.
 
Mein Fazit: Möchte man eine hochwertige Jazz-Livemusik hören, dabei genüsslich essen und danach oder davor oder währenddessen polierte Oldtimer betrachten, dann ist man in der Classic Remise genau richtig.
Adresse: Jazz-Brunch in der Classic Remise Berlin
Wiebestraße 36 – 37
10553 Berlin
 
Weitere Informationen:
 
Auch in Düsseldorf findet man in einem denkmalgeschützten und liebevoll restaurierten Ringlokschuppen die Classic Remise.
 
Text und Fotos © E. Günther

Illuseum Berlin – Museum der Illusionen in Berlin

Das Wort „Illusion“ stammt vom lateinischen Wort „illusio“ ab und bedeutet „Täuschung“. Der Duden definiert das Wort als „Täuschung durch die Wirkung eines Kunstwerks, das Darstellung als Wirklichkeit erleben lässt“.
 
Seit dem 17. August 2018 kann man im Illuseum, dem Museum der Illusionen in Berlin, sich dieser Täuschung der Sinne hingeben. Am Alexanderplatz, nicht weit vom Fernsehturm entfernt, liegt das Museum, in dem die visuelle Wahrnehmung dem Besucher einen Streich spielt.
Meine Schüler waren dort im Dezember 2019 und haben mir, die diesen Besuch wegen einer Erkältung verpasst hat, davon begeisterte Geschichten erzählt. Also holte ich dieses spannende Erlebnis am Sonntag, den 26. Januar 2020, nach.
 
Über 80 Ausstellungsstücke, zu denen die Sammlung von verschiedenen Hologrammen gehört, zeigen, wie leicht der eigene Verstand zu täuschen ist.
Zu meinen (und der meiner Schüler) Highlights im Museum gehörten der Vortex Tunnel, in dem man das Gefühl hat, dass der Tunnel gleich kippen wird, und der umgekehrte Raum, der einem Flügel verleiht.
Viele Täuschungen sieht man erst auf den Fotos, wie den eigenen Kopf auf der Platte oder das Schrumpfen und Wachsen im Ames-Raum. Verschiedene Fotopunkte im Illuseum animieren den Besucher, an den entsprechenden Stellen ein Foto zu machen. Hat man keine Lust auf ein Selfie, kann man das auch sehr freundliche und kompetente Personal fragen, wenn man nicht schon selbst von diesem hilfsbereit angesprochen wird.
Auch die kleinen Besucher kommen hier voll auf ihre Kosten, wenn sie mit Spielzeug aus Holz und Puzzles ihre motorischen Fähigkeiten trainieren können.
 
Mein Fazit: Das Illuseum ist eine sehr interessante Attraktion in Berlin, in der Jung und Alt ins Staunen kommen und die Besucher erleben können, dass ein Museumsbesuch nicht langweilig sein muss. Wir kommen auf jeden Fall wieder, wenn wir das nächste Mal Besuch in Berlin bekommen.
 
Adresse: Illuseum Berlin
Karl-Liebknecht-Str. 9
10178 Berlin
 
Öffnungszeiten: Montag- Sonntag 10 – 22 Uhr
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos © E. Günther

Ausstellung Nineties Berlin – eine Hommage an die Neunziger

Wiedervereinigtes Berlin oder doch die Love Parade? Jeder von uns verbindet etwas Anderes mit den Neunzigern. Eins steht aber fest: Dieses Jahrzehnt war legendär.
Kein Wunder also, dass es es seit August 2018 eine ganze Ausstellung – eine Kooperation zwischen dem DDR-Museum und der Münzprägerei – gibt, die sich mit diesem Jahrzehnt befasst. Nineties Berlin in der Alten Münze am Molkenmarkt ehrt diese unglaubliche Zeit mit einer multimedialen Ausstellung und präsentiert echte Mauerteile und Skulpturen. An der Kasse erfährt der Besucher, dass er über eine App zusätzliche Informationen zu den Ausstellungsstücken bekommen kann. 
 
Und wer das Jahrzehnt nicht live miterlebt hat, dem erzählen Zeitzeugen wie Westbam oder Gregor Gysi auf Bildschirmen, wie wild diese Zeit war.
Meine Lieblingsbereiche in der Ausstellung, die ich am Samstag, den 23. November 2019, besucht hatte, waren: a) der Spiegelraum mit dem Plattenspieler, auf dem jedes Jahr einen Knopf hatte, der für dieses Jahr typische Technomusik spielt. Wer da nicht mittanzt…
b) der Souvenirshop mit lustigen Verrücktheiten aus dem Jahrzehnt, wie die Leckmuschel.
Aber bei all dem Spaß erinnern den Besucher Mauerstücke und ein Raum voller Maschinenpistolen daran, dass Berlin auch für eine dunkle Geschichte steht.
 
Weitere Informationen:
 
Adresse: Nineties Berlin
Molkenmarkt 2
 
Text und Fotos © E. Günther

Gewinnspiel: 2×2 Eintrittskarten ins Deutsche Spionagemuseum – Erlebnis-Ausstellung um die Welt der Spione

Die Glienicker Brücke ist nicht erst seit dem Film „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks ein Mythos. Ganze drei Mal wurden auf der legendären Brücke im Kalten Krieg Spione zwischen Ost und West ausgetauscht. Seitdem wird Berlin auch die „Hauptstadt der Spione“ genannt, ein Konzept, dem sich seit dem 19.09.2015 das Hightech-Museum Deutsches Spionagemuseum verschrieben hat.
 
In dem Deutschen Spionagemuseum kommen nicht nur James Bond-Fans voll auf ihre Kosten, auch Verschwörungstheoretiker und Hobbydetektive können hier viel nachlesen (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch), bestaunen (viele Originalstücke aus dem Leben der Spione), aber auch agieren, denn Besucher können im Museum ihre Nachrichten selbst codieren.
Besonders interessant fand ich bei meinem letzten Besuch die vielen Ausstellungsstücke und die Geschichten über die verschiedenen Tiere, die zur Spionage eingesetzt wurden, darunter Hauskatzen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 2×2 Eintrittskarten für das Deutsche Spionagemuseum
Wann? Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet
Wo? Deutsches Spionagemuseum, Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und kommentieren!
 
Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 6. Dezember 2019, um 17 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Viel Glück!
Text und Fotos © E. Günther