Wellnessurlaub im Neuruppiner Hotel Mark Resort Brandenburg

Sich einfach mal erholen und den ganzen Arbeitsstress vergessen – das habe ich schon viel zu lange nicht gemacht.

Da ich sehr schnell agiere, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, habe ich sofort ein Doppelzimmer mit Seeblick in dem Neuruppiner Vier-Sterne-Hotel Mark Resort Brandenburg gebucht. Warum gerade dieses Hotel? Weil es direkt am Wasser liegt, weil es über eine eigene Therme verfügt und weil man von Berlin aus nur 1,25 Stunden fahren muss, was wir am Dienstag, den 15. August 2017, schließlich auch taten.
 
Hotel
Das große Hotel liegt direkt am Ruppiner See der Fontane-Stadt Neuruppin. Neben der Fontane-Therme verfügt es über eine Fitness-Fläche und eine Tiefgarage (15 Euro pro Nacht). Das kleine Fitnessstudio, die Teilnahme an den Sport- und Entspannungskursen und die Nutzung der Sauna- und Wasserlandschaft sind im Zimmerpreis enthalten. Zudem gehören drei Restaurants zum Hotel. Auch kann man sich im Hotel Fahrräder und Boote ausleihen. Auf dem Hotelzimmer steht allen Gästen ein kostenfreier Internetzugang zur Verfügung.
 
Um ca. 11 Uhr kamen wir in dem Hotel an und wurden sehr freundlich begrüßt. Obwohl das Zimmer erst um 15 Uhr bezugsfertig war, durften wir gleich die Therme nutzen. Doch wir entschieden uns dazu, zuerst im Restaurant Parzival Platz zu nehmen, den wunderschönen Blick auf den See zu genießen und bei herrlichem Sonnenschein zu Mittag zu essen. Für fast vier Stunden haben wir die Hektik der Stadt vergessen und konnten uns entspannen.
 
Zimmer
Um 15 Uhr betraten wir unser Zimmer. Auf unseren Kissen lagen zwei Schokoküsse, auf dem Tisch stand zur Begrüßung ein erfrischender Apfel-Birnen-Direktsaft, eine Flasche Mineralwasser und ein sehr leckeres Brot mit Salz. Die Botschaft des Begrüßungspaketes war offensichtlich: Wir sollten uns sofort wie zu Hause fühlen.
Ein Badepaket (Bademantel, zwei Saunahandtücher) fanden wir nach dem Check-In auch in unserem Zimmer. Im Badezimmer befand sich alles, was eine Frau braucht (Fön, Kosmetikspiegel etc.) und auch die Dusche stach mit ihrer Größe hervor. Doch wir wollten umgehend die hoteleigene Therme besuchen.
 
Thermenbereich
Die Fontane-Therme liegt in der ersten Etage des Hotels und verfügt im Inneren über einen großen Pool, in dem alle 30 Minuten an der Seite ein kleiner Whirlpool entsteht. Trotz des großen Hotels und der vielen Gäste wirkt der Poolbereich sehr ruhig. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegt gleich daneben ein kleines Bistro (Selbstbedienung).
 
Im Außenbereich findet man zwei Außenpools mit warmem Wasser und einem Blick auf den See. Die vergrößerte Poolterrasse mit Seeblick und die Sommerwiese am See mit Sonnenliegen laden zudem zum Träumen ein. Nach dem Schwimmen gingen wir nach oben und inspizierten die weiteren Bereiche wie das Kaminzimmer, die Fontane-Bibliothek mit über 8.000 Titeln und die erfrischende Eisgrotte, bevor wir uns in die verschiedenen Saunen setzten.
 
Wir begannen mit der „leichten“ Bio-Sauna (ca. 45 Grad), besuchten anschließend die Dampfsauna, die Kräutersauna und die Finnische Sauna (90 Grad).
Da wir allmählich wieder Hunger verspürten, entschieden wir uns, die Seesauna am nächsten Tag aufzusuchen. Die 70 m² große Seesauna mit Seeblick ist bis 14 Uhr täglich als Bio-Sauna mit bis zu 60 Grad, danach als Finnische Sauna mit bis zu 95 Grad benutzbar. Zudem findet man dort auch ein 220 m² großes Sonnendeck in 4 m über dem Seespiegel.
 
Verpflegung
Restaurant Parzival
Nachdem wir uns im Hotelzimmer ausgeruht und frisch gemacht hatten, gingen wir am See spazieren und nahmen dann im Restaurant Parzival Platz, um an dem gebuchten Abendessen teilzunehmen. Damit jeder Gast in Ruhe speisen kann, kann er entweder um 17.30 Uhr oder um 20 Uhr zu Abend essen.
Am ersten Tag aßen wir um 20 Uhr und am zweiten Tag um 17.30 Uhr. Man kann sowohl drinnen als auch draußen essen.
 
Das Abendessen besteht aus verschiedenen hausgemachten Salaten, die als Buffet aufgebaut sind (am zweiten Tag gab es auch eine Suppe), und zwei weiteren Gängen. Bei dem Hauptgang kann man zwischen einem Fisch- und Fleischgericht und einer vegetarischen Speise wählen. Der dritte Gang ist eine süße Versuchung.
 
Im selben Restaurant findet auch das Frühstück in Buffetform ab 6.30 Uhr statt, das absolut keine Wünsche offen lässt: hausgemachte Salate, Kaffee- und Teespezialitäten, frisch gepresste Säfte, diverse Wurst- und Käsesorten, Aufstriche, Brot aus der Bäckerei um die Ecke, Räucherlachs, geräucherter Fisch, Zerealien, Obst, Süßes und und.
Nach dem reichhaltigen Frühstück konnten wir erst abends was essen und aus diesem Grund mitags nichts mehr in dem hoteleigenen Restaurant Seewirtschaft am See probieren.
 
Mein Fazit: Auch wenn wir nur drei Tage in dem Hotel waren, so konnte sich unsere Seele und unser Körper vollständig erholen. Die Verpflegung ist ein Traum, der Service sehr aufmerksam und die Therme bringt jeden stressgeplagten Stadtmenschen zum Entspannen! Ich kann einen (Kurz-) Urlaub in diesem traumhaft schön gelegenen Hotel jedem wärmstens empfehlen.
 
Adresse: Resort Mark Brandenburg
An der Seepromenade 20
16816 Neuruppin
 
Weitere Informationen zum Hotel:
 
© E. Günther

 

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Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – Oktober 2016: Kanada

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon fünf Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Kanada einen Sonntagsbrunch und so bin ich am Sonntag, den 2. Oktober 2016, mit meinem Mann und unseren Freunden aus Bayern wieder dahin gegangen. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, fünf Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller (früher auch Sushi-Teller), aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Kanada. Diesmal gab es unter anderem einen Krabbensalat, einen Kürbissalat und viel Fisch. Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Kürbiscremesuppe, Ente, Ofenkartoffel und Elchfleisch.
Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen. Ihr habt noch den ganzen Monat für das Land Kanada Zeit. Im November und Dezember 2016 ist dann das Land Tschechien an der Reihe.
Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:
Restaurant „Maritim“
im Hotel Maritim
mit Front Cooking
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin
Tel. 030 20650

Weitere Informationen: https://www.maritim.de/…/deut…/hotel-berlin/restaurants-bars

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© E. Günther

 

 

Hotel Poppenbüttelerer Hof – ein schönes Hotel in Hamburg

Am Samstag, den 16. April 2016, fuhren wir nach Hamburg, um das Musical Aladdin (siehe Bericht in diesem Blog) zu besuchen und um in dem 4-Sterne-Hotel Poppenbütteler Hof zu übernachten.

Das Hotel liegt im Alstertal, bei gutem Wetter kann man also einen schönen Spaziergang rund um das Hotel machen. Der Alsterwanderweg ist nur 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Desweiteren verfügt der Poppenbütteler Hof über einen kostenfreien Parkplatz – direkt vor der Tür. Da das Hotel nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb liegt, ist es ein großer Pluspunkt, den wir bei unserem nächsten Aufenthalt nutzen möchten. Zudem gibt es zwei weitere gastfreundliche Punkte von Seiten des Hotelmanagements: Man kann schon um 14 Uhr einchecken und muss erst um 12 Uhr das Hotelzimmer wieder verlassen – für Langschläfer perfekt. Das Hotel bietet dem Gast auch einen Wasch- und Bügelservice an, vor allem bei einem längeren Aufenthalt kann man davon profitieren. Will man mit seinem geliebten Haustier im Hotel übernachten, dann wird man auch willkommen geheißen und muss 15 Euro pro Übernachtung und Haustier zahlen.

Das Hotel verfügt über 33 Nichtraucher-Zimmer, davon 1 Suite, 1 Apartment, 2 großzügige Familienzimmer, 3 komfortable Einzelzimmer und 26 gemütliche Doppelzimmer. Auch für Tagungen gibt es Platz in diesem Hotel, in dem sich 3 Tagungsräume befinden. Jeder Gast erhält außerdem beim Check In einen kostenlosen WLAN-Zugang.

Wir haben vom 16. auf den 17. April in dem Hotel übernachtet und bekamen eine wunderschöne Suite, zu der uns das sehr freundliche Personal an der Rezeption die Zimmerkarte gab. Die Suite war auch genauso wie auf den Bildern und entsprach meinem Einrichtungsstil, da sie sehr stilsicher und modern eingerichtet war. Wir hatten ein geräumiges Wohnzimmer mit einem Fernseher und einem Schreibtisch. In dem Wohnzimmer befand sich auch eine sehr gut ausgestattete Minibar mit vielen Knabbereien und alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Das Schlafzimmer hatte einen großen Gemütlichkeitsfaktor und verfügte über einen zweiten Fernseher und einen großen Kleiderschrank – ideal für jede Frau. Das Bett war groß und sehr bequem. Mein Mann und ich haben meistens das Problem, dass wir nicht besonders gut in Hotelbetten schlafen können, aber in dem guten Boxspringbett schliefen wir wie kleine Babies.
Zwar war das Badezimmer nicht besonders groß, doch hatte es alles, was man braucht: Fön, eine schöne Dusche und einen beleuchteten Spiegel.
Die Fußbodenheizung ist im Winter bestimmt ein großer Vorteil für die Hotelgäste.

Am darauffolgenden Tag (Sonntag, den 17.4.) kamen wir dann in den Genuss des reichhaltigen Hotelfrühstücks, das 14,50 Euro kostet. Die Frühstückszeiten sind am Wochenende auch sehr gastfreundlich: 7.30 Uhr – 11 Uhr (in der Woche: 6.30 Uhr – 10 Uhr). Wir fanden im Frühstückssaal alles, was man zum Frühstück braucht: zwei Salate, verschiedene Wurst-und Käsesorten, Räucherlachs, Säfte, warme Speisen, eine gute Brotauswahl, Croissants, Marmeladen, Milchprodukte, Süßes, frisches Obst und einen Obstsalat.

Zwar waren wir nur eine Nacht in dem Hotel, doch fühlten wir uns sehr wohl und willkommen. Leider konnten wir nicht das hoteleigene Restaurant „Mazza“ (syrische Küche) besuchen, da es am Wochenende erst um 17 Uhr öffnet. Dies wollen wir bei unserem nächsten Besuch nachholen.

Weitere Informationen zu Hotel sind hier zu finden:
http://www.poppenbuetteler-hof.de/
https://www.facebook.com/hotelph/?fref=ts

Kontakt: Hotel Poppenbütteler Hof

22399 Hamburg
040 608780

 

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© E. Günther

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin)

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon vier Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Schweiz, USA, Brasilien und Thailand.

Dieses Jahr haben wir die Spezialitäten Ungarns probert. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Kellnerin begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, fünf Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller (früher auch Sushi-Teller), aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Ungarn. Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag satt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. Diesmal habe ich unter anderem eine sehr leckere Ente mit einem ungarischen Kartoffelgratin probiert.
Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.
Wer mal die Spezialitäten eines Landes probieren möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen. Man muss unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Tischreservierung unter: 030 2065-1091

Kontakt:
Restaurant „Maritim“
im Hotel Maritim
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin

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© E. Günther

Heikotel – Hotel am Stadtpark

Im Rahmen unseres Besuchs des Musicals „Phantom der Oper“ (Bericht folgt) im April 2015 haben wir in dem 3,5 Sterne-Hotel „Heikotel – Hotel am Stadtpark“ eingecheckt.

Das Hotel liegt in einer sehr guten Lage: zentral, aber durch die kleine Seitenstraße und die Nähe zum Stadtpark auch ruhig gelegen. In dem Hotelgebäude befindet sich ein sehr gut ausgestattetes Fitnesscenter mit Kardiogeräten und eine Tiefgarage. Die Doppelzimmer in unterschiedlichen Kategorien zeichnen sich durch ein klares Design und absolute Sauberkeit aus.

Wir hatten zwar die kleinste Kategorie, Kategorie S (Wozu brauchst man ein großes Zimmer, wenn man eine Städtereise macht?), doch hatten wir in dem Zimmer alles, was man braucht (Kofferablage, geräumiger Schrank, komfortables Bad).

Doch der größte Pluspunkt des Hotels stellt das sehr variationsreiche und frische Frühstück dar, das dem Standard eines 4 Sterne-Hotels entspricht und das die Erwartungen an ein 9,50 Euro-Frühstück in allen Bereichen übertrifft. Die vielen Salate waren alle frisch und hausgemacht. Bei den Zerealien, den Wurst- und Käsesorten, dem Gemüse und dem Obst hatte man die Qual der Wahl. Auch an Warmspeisen fehlte es nicht.

Als überzeugte Naschkatze hätte ich mir nur noch mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht.

Das Hotel eignet sich vor allem für Städtereisen, Musicalbesuche und Geschäftsreisen.

Kontakt: Heikotel – Hotel am Stadtpark

                  Flüggestraße 5

                 22303 Hamburg

http://www.heikotel.de/hotels/hotel-am-stadtpark/home.html

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© E. Günther

Wasserschloss Mellenthin – ein schönes Hotel in Mellenthin (Usedom)

Von dem Wasserschloss Mellenthin habe ich durch die Sendung „Mein himmlisches Hotel“ erfahren. Sofort haben mich die sympathischen Gastgeber und ihr Hotelkonzept, zu dem ich noch kommen werde, interessiert. Und so habe ich mich entschieden, zwei schöne Tage mit meinem Mann im Wasserschloss Mellenthin zu verbringen. Wir haben das Arrangement für zwei Nächte mit Frühstück gebucht.

Dort angekommen (3 Stunden Fahrt mit dem Auto von Berlin aus) habe ich gleich festgestellt: Es war genauso wie im Fernsehen! Das Wasserschloss sieht wie ein mittelalterliche Burg aus. Es verwundert also nicht, dass man eine kleine Brücke überqueren muss, wenn man zum Hotelgelände will. Auf der Brücke müssen die Nicht-Hotelgäste auch einen Brückenzoll von ca. 2 Euro zahlen.

Nachdem wir die Koffer in unserem wunderschönen, sauberen und großen Hotelzimmer abgestellt hatten, sind wir gleich in die hoteleigene Waffelbäckerei und Konditorei gegangen, um zu schlemmen. Wir haben eine leckere Waffel mit Kirschen und Sahne bestellt, alles war selbstgemacht. Nach der kleinen Stärkung haben wir uns im Ort umgeschaut und haben unser Ausflugprogramm für den nächsten Tag festgelegt. Dazu muss man sagen, dass die Stadt Mellenthin selbst nicht viele Ausflugmöglichkeiten zu bieten hat und man auf sein Auto oder ein Fahrrad angewiesen ist, um die vielen interessanten Städte in der Umgebung zu erkunden.

Abends haben wir an einem sehr reichhaltigen und deftigen Buffet teilgenommen. Das Essen erinnerte an ein mittelalterliches Abendessen. Während wir gegessen haben, spielte eine Country Band live im Hintergrund. Mein Mann war im 7. Himmel, da es Spanferkel etc. gab. Für mich war es jedoch zu deftig und so entschied ich mich, dass wir am Abend darauf lieber ein Menüessen buchen. An dem Abend kamen wir aber in den Genuss des selbstgemachten Bieres aus der hoteleigenen Brauerei. Wir haben ein Probierset mit vier verschiedenen Biersorten bestellt und waren begeistert (vor allem von dem Bier mit der rauchigen Note).

Das Frühstück am nächsten Morgen bot alles, was einen Gaumen erfreut: selbstgemachte Salate, selbstgemachte Marmeladen, selbstgemachte Limonade, selbstgemachter Kaffee. Eigentlich bin ich kein Fan von Marmeladen, aber diese schmeckten auch mir vorzüglich.

Nach dem Frühstück haben wir uns die kleine, aber feine Hafenstadt Karlshagen angeschaut und sind dann in die Stadt Pennemünde gefahren, wo wir das größte U-Boot-Museum der Welt, ein ehemaliges russisches U-Boot, von innen gesehen haben. Es war wirklich bedrückend, zu sehen, unter welchen Umständen (Enge, kein Sauerstoff, kein Tageslicht) die Besatzung monatelang leben musste. Dieser Ausflug war eine sehr interessante Erfahrung.
Anschließend haben wir das ehemalige Gelände der Versuchsanstalt der Wehrmacht besucht. Da es anfing, stärker zu regnen, sind wir wieder ins Hotel gefahren und haben uns in dem Saunabereich des Hotels aufgewärmt.

Der kleine, aber sehr feine Wellnessbereich hat uns zum Entspannen gebracht. Es gibt dort zwei Saunen, Duschen mit einem Duscheimer und einen Ruhebereich. Handtücher und Bademäntel standen natürlich zur Verfügung.

Diesmal hat auch mich das Abendessen, das aus drei Gängen bestand, überzeugt. Nach einem Spaziergang sind wir dann glücklich, aber erschöpft in die bequemen Betten gefallen.

Das Frühstück am Sonntag war sogar noch reichhaltiger als das Frühstück am Samstag und hatte keine Wünsche offen gelassen.

Will man auf Usedom mit dem Auto oder dem Fahrrad schöne Ausflüge unternehmen und in einem Hotel seinen Gaumen verwöhnen, dem kann ich das Wasserschloss Mellenthin empfehlen. Wir jedenfalls hatten ein schönes Wochenende.

Adresse: Wasserschloss Mellenthin
Dorfstraße 25
17429 Mellenthin / Usedom

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