Wellnessurlaub im Hotel Resort Mark Brandenburg Neuruppin

Sich einfach mal erholen und den ganzen Arbeitsstress hinter sich lassen – das machen wir alle viel zu selten.
Da ich sehr schnell agiere, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe, habe ich sofort ein Doppelzimmer mit Seeblick in dem Neuruppiner Vier-Sterne-Hotel „Mark Resort Brandenburg“ gebucht.
Warum gerade dieses Hotel? Weil ich schon vor zwei Jahren von dem Hotel begeistert war, das Hotel direkt am Wasser liegt, weil es über eine eigene Therme verfügt und weil man von Berlin aus nur 1,15 Stunden fahren muss, was wir am Sonntag, den 29. September 2019, schließlich auch taten.
 
1.Tag (Sonntag, der 29. September 2019) – die Erkenntnis, dass sich zum Glück nichts geändert hat:
Das große Hotel „Mark Resort Brandenburg“ liegt direkt am Ruppiner See der Fontane-Stadt Neuruppin. Neben der Fontane-Therme verfügt es über eine Fitness-Fläche und eine Tiefgarage (15 Euro pro Nacht). Das kleine Fitnessstudio, die Teilnahme an den Sport- und Entspannungskursen und die Nutzung der Sauna- und Wasserlandschaft sind im Zimmerpreis enthalten. Zudem gehören zwei Restaurants zum Hotel.
 
Um ca. 11 Uhr kamen wir in dem stilvoll eingerichteten Hotel an und wurden sehr freundlich begrüßt. Obwohl das Zimmer erst um 15 Uhr bezugsfertig war, durften wir gleich die Therme nutzen. Doch wir entschieden uns dazu, trotz Regen die schöne Umgebung zu erkunden und anschließend im hoteleigenen Restaurant „Seewirtschaft“ zu Mittag zu essen.
 
Um 15 Uhr betraten wir unser Zimmer und gingen erst einmal auf den Balkon, von dem man den See bestaunen konnte. Nach diesem wunderschönen Ausblick schauten wir uns unser schnuckliges Doppelzimmer genauer an. Auf unseren Kissen lagen zwei Schokoküsse, auf dem Tisch stand zur Begrüßung eine Flasche Mineralwasser und ein sehr leckeres Brot mit Salz. Die Botschaft des Begrüßungspaketes war offensichtlich: Wir sollten uns sofort wie zu Hause fühlen.
Ein Badepaket (Bademantel, zwei Saunahandtücher) fanden wir nach dem Check-In auch in unserem Zimmer. Im Badezimmer befand sich alles, was eine Frau braucht (Fön, Kosmetikspiegel etc.) und auch die Dusche stach mit ihrer Größe hervor.
Die Kleiderschränke wurden im Innern beim Öffnen beleuchtet. Richtig, Mädels, eine tolle Erfindung.
 
Nachdem wir uns im Hotelzimmer ausgeruht und frisch gemacht hatten, gingen wir am See spazieren und nahmen dann im Restaurant „Parzival“ Platz, um an dem gebuchten Abendessen teilzunehmen. Damit jeder Gast in Ruhe speisen kann, kann er entweder um 17.30 Uhr oder um 20 Uhr zu Abend essen.
Im Sommer bzw. bei gutem Wetter kann man auch draußen auf der Terrasse essen.
 
Das Abendessen besteht aus verschiedenen hausgemachten Salaten, einer Suppe und verschiedenen Hauptgerichten: Fisch- und Fleischgerichte und vegetarische Speisen. Wie die zahlreichen süßen Versuchungen werden die Gerichte in Buffetform angerichtet.
Da ich vor zwei Jahren noch die Gerichte in Menüform serviert bekommen hatte, fragte ich an der Rezeption nach dem Grund für diese Änderung. Mir wurde erklärt, dass im Sommer, wenn nicht so viele wie Gäste wie jetzt (Das Hotel war diesmal ausgebucht.) im Hotel nächtigen, das Abendessen als Menü serviert wird. Im Herbst und Winter kommen mehr Gäste und dann gibt es ein Buffet. Egal, ob Menü oder Buffet – alle Gerichte wurden schön präsentiert und waren sehr gut zubereitet.
 
2.Tag (Montag, der 30. September 2019) – sehr reichhaltiges Frühstück und Ausflug zum Hafendorf Rheinsberg
Im Restaurant „Parzival“ findet auch das Frühstück in Buffetform ab 6.30 Uhr statt. Das sehr reichhaltige Frühstück lässt absolut keine Wünsche offen: hausgemachte Salate, Kaffee- und Teespezialitäten, frisch gepresste Säfte, diverse Wurst- und Käsesorten, Aufstriche, Brot aus der Bäckerei um die Ecke, Räucherlachs, geräucherter Fisch, Zerealien, Obst, Süßes und und.
 
So gestärkt konnte uns nichts mehr aufhalten und das sah auch der Wettergott ein und bescherte uns an dem Tag ein schönes Wetter mit Sonnenschein. Aus diesem Grund entschieden wir uns dazu, in die Stadt Rheinsberg zu fahren und das Schloss und das Hafendorf Rheinsberg zu besuchen. Doch dazu in einem anderen Bericht mehr.
 
3.Tag (Dienstag, der 1. Oktober 2019) – Entspannung in der Therme:
Da das Wetter an unserem dritten Tag alles Andere als schön war, wollten wir es uns unbedingt in der Therme gemütlich machen.
Die Fontane-Therme erreicht man von einem Übergang in der ersten Etage und verfügt im Inneren über einen großen Pool, in dem alle 30 Minuten an der Seite ein kleiner Whirlpool entsteht. Das heißt, man kann im hoteleigenen Bademantel direkt in den Thermenberich laufen. Trotz des großen Hotels und der vielen Gäste wirkt der Poolbereich sehr ruhig. Für den kleinen Hunger zwischendurch liegt gleich daneben ein kleines Bistro (Selbstbedienung).
Im Außenbereich findet man zwei Außenpools mit warmem Wasser (35 Grad) und Blick auf den See. Die vergrößerte Poolterrasse mit Seeblick und die Sommerwiese am See mit Sonnenliegen laden bei gutem Wetter zum Träumen ein.
Nach dem Schwimmen gingen wir nach oben und inspizierten die weiteren Bereiche wie das Kaminzimmer, die Fontane-Bibliothek mit über 8.000 Titeln und die erfrischende Eisgrotte, bevor wir uns in die verschiedenen Saunen setzten.
 
Wir begannen mit der „leichten“ Bio-Sauna (ca. 45 Grad), besuchten anschließend die Dampfsauna, die Kräutersauna und die Finnische Sauna (90 Grad).
Da wir allmählich wieder Hunger verspürten, entschieden wir uns, die Seesauna etwas später aufzusuchen. Die 70 m² große Seesauna mit Seeblick ist bis 14 Uhr täglich als Bio-Sauna mit bis zu 60 Grad, danach als Finnische Sauna mit bis zu 95 Grad benutzbar. Zudem findet man dort auch ein 220 m² großes Sonnendeck in 4 m über dem Seespiegel.
Zu der Seesauna – die größte Seesauna in Deutschland – auf dem schwimmenden Boot kann man über einen Steg erreichen und man kann von dort aus in den See springen.
 
Mein Fazit: Auch wenn wir nur drei Tage in dem Hotel waren, so konnte sich unsere Seelen und unsere Körper vollständig erholen. Die Verpflegung ist ein Traum, der Service sehr aufmerksam und die Therme bringt jeden stressgeplagten Stadtmenschen zum Entspannen! Ich kann einen (Kurz-) Urlaub in diesem traumhaft schön gelegenen Hotel jedem wärmstens empfehlen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!
 
Adresse: Resort Mark Brandenburg
An der Seepromenade 20
16816 Neuruppin
 
Weitere Informationen zum Hotel:
 
Text und Fotos © E. Günther

 

 

 

 

Seehotel Lindenhof Lychen – meine Perle der Erholung in der Uckermark

„In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.“
Dieses Zitat von Kurt Tucholsky steht auf der Visitenkarte des Seehotels Lindenhof Lychen. Und für drei Tage habe ich tatsächlich nicht nur die vollkommene Stille, sondern auch den für mich vollkommenen Ort gefunden.
 
Eigentlich habe ich diesen Ort schon im Jahr 2014 gefunden, als ich mal wieder die Sendung „Mein himmlisches Hotel“ auf VOX geschaut habe.
In dieser Sendung traten vier Hotels einer Region gegeneinander auf. Sofort habe ich mich in den Gewinner der damaligen Sendung, das Seehotel Lindenhof Lychen auf der Halbinsel im Würlsee, verliebt und wollte dort wie viele andere Paare auch heiraten. Zwar heiratete ich dann wegen der Familie doch in Berlin, doch das Hotel ging mir seitdem nie wieder aus dem Kopf.
Doch erst nach fünf Jahren meldete sich meine überarbeitete Seele zu Wort und erinnerte mich an diese Perle der Erholung in der Uckermark.
 
Um am Sonntag, den 26. Mai 2019, war es endlich soweit und ich fuhr mit einer Begleitung in einen Kurzurlaub mit dem Auto, nur 80 km nördlich von Berlin entfernt. Das Hotel liegt in der Flößerstadt Lychen, auf einer 30.000 Quadratmeter großen und in den Naturpark Uckermärkische Seen eingebetteten Halbinsel. Das Wasser kommt dort aus unterirdischen Quellen und ist daher sehr sauber und klar.
 
Während meiner 1,5 Stunden dauernden Fahrt in den Norden Brandenburgs war ich sehr aufgeregt, schließlich waren meine Erwartungen an das Hotel, die Umgebung und an das Gastgeberpaar sehr groß, doch darf ich an dieser Stelle schon vorwegnehmen, dass meine Erwartungen sogar übertroffen wurden. Doch lest bitte selbst.
 
1.Tag (Sonntag, der 26. Mai 2019) – Ankunft im Paradies:
Auf einer Straße, die durch den Wald führt, fuhren wir auf das Gelände des Seehotels Lindenhof Lychen und stellten unser Auto auf einem der kostenfreien Parkplätze direkt vor dem Hotel ab. Und als wir ausstiegen, hörten wir nur eins: ein Konzert der Vögel. Und wir sahen nur Grün und Wasser, das das Hotel förmlich umarmte. Hier würde sich meine Seele in den nächsten Tagen endlich erholen können.
 
Nachdem wir uns im Restaurant gemeldet hatten (Eine klassische Rezeption gibt es nicht.), setzten wir uns ins hoteleigene Tilia-Restaurant, um dort zu Mittag zu essen und auf unser Zimmer zu warten. Egal, wo man sich im Restaurant hinsetzte, man hatte einen wundervollen Blick auf das Wasser. Wir bestellten das hervorragend zubereitete Gericht „Grüner und weißer Spargel“ mit pochiertem Ei und cremigem Kartoffelpüree für 17,30 €.
 
Nach dem Essen schauten wir uns das Hotelgelände genauer an: gepflegte Liegen und Sitzbänke direkt am Wasser, ein schnuckliges Bootshaus mit einem Elektroboot und Ruderbooten, eine ungestört im ehemaligen Gartenhaus gelegene und im Preis inbegriffene Sauna und sehr viel angenehme Stille, in der man nur das Vogelgezwitscher wahrnimmt.
 
Obwohl Check-In erst um 15 Uhr ist, wurde unsere Suite schon früher fertig, die wir dann sogleich auch bezogen. Das Hotel bietet 12 Appartements und eine Suite, deren Preise natürlich von der Saison abhängen.
Da wir ursprünglich zu dritt kommen wollten, buchten wir im Vorfeld die Suite und werden es die nächsten Male immer wieder so machen.
Unsere 80 Quadratmeter große Suite lag im kleinen Nebengebäude, das sogar noch näher am Wasser gelegen war. Die stilvoll und mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtete Suite verfügte über ein großes Wohnzimmer mit einer kuscheligen Couch und einem großen Esstisch, eine Küchenzeile mit allen notwendigen Küchenutensilien und einer Kaffeemaschine, zwei Schlafzimmern, ein Badezimmer mit Dusche, Fön und Kosmetikspiegel und ein sehr großzügiger Balkon, auf dem wir die folgenden Abende auf den bequemen Sitzmöbeln saßen und einfach auf das Wasser blickten.
Falls wir das nächste Mal wieder nur zu zweit seit sein sollten, werden wir wieder nur allein wegen des Balkons und des Ausblicks diese Suite buchen.
 
Um 18 Uhr gingen wir zum Abendessen in das Tilia-Restaurant. Da die Küche des Restaurants einen hervorragenden Ruf genießt und die Gäste wegen des Essens auch längere Anfahrten in Kauf nehmen, sollte man abends unbedingt einen Tisch reservieren.
 
Im Vorfeld bestellten wir ein eigens für uns vorbereitete Drei-Gänge-Menü, das mit einem Gruß der Küche eröffnet wurde. Als Vorspeise wurde uns eine wundervoll schmeckende Spragelcremesuppe serviert. Unser Hauptgang war ein gebratener Seeteufel mit einem Spargel-, Erdbeerragout, einem Süßkartoffelpüree und einer Kokos-Currysauce. Und als ob das nicht genug wäre, bestellten wir als Dessert: ein Schokoladensouflee mit einem flüssigem Kern und einem Casiss-Sorbet. Auf mich, eine überzeugte Naschkatze, hat das Dessert einen bleibenden Eindruck gemacht, wie Ihr noch später lesen werdet.
 
Auf jeden Fall konnten wir nach diesem Essen sagen, dass nicht nur dieses Hotel die Bezeichnung „Mein himmlisches Hotel“ verdient, sondern das Restaurant die Bezeichnung „Meine himmlische Küche“ beanspruchen sollte. Zudem sei an dieser Stelle sehr positiv zu betonen, dass die Getränke im Restaurant mit einem Glashalm serviert werden. So schmeckte mir meine erfrischende Erdbeerbowle noch besser.
 
Unseren wundervollen Abend beendeten wir schließlich in dem hoteleigenen Bademantel auf dem Balkon.
 
2.Tag (Montag, der 27. Mai 2019) – reichhaltiges Frühstück und zwei Ausflüge:
Eigentlich kann ich in der ersten Nacht in einem fremden Bett nie gut schlafen, doch in der Nacht habe ich wie ein Baby geschlafen, was für ein gutes Bett in der Suite spricht. Um 8.30 Uhr gingen wir zu dem im Preis inbegriffenen Frühstück, das von 8 bis 10.30 Uhr in dem Restaurant stattfindet. Wie nicht anders zu erwarten, war das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig. Räucherlachs, Hering, verschiedene Salate, Tomate-Mozzarella, Eierspeisen, verschiedene Brote und vieles mehr – all das fanden wir auf dem Buffettisch.
 
Beim Frühstück lernten wir auch endlich das sehr herzliche Gastgeberpaar Monique Tomacka und Michael Stein näher kennen, das ich schon aus der Sendung kannte. Und beide waren auch privat genauso zuvorkommend und in großer Liebe für das Hotel wie im Fernsehen. Überhaupt stellten wir in unserem Kurzurlaub fest, dass sich Frau Tomacka viel Zeit für ihre Gäste nimmt, ein weiterer Grund für den Urlaub im Seehotel Lindenhof.
 
Nach dem Frühstück fuhren wir ca. 30 min.lang in die kleine Stadt Himmelpfort, wo wir das Haus des Weihnachtsmannes und die Klosterruine besucht haben. Danach gab es ein Kontrastprogramm, weil wir auf dem Rückweg zum Hotel bei der Gedenkstätte Ravensbrück, einem ehemaligen Konzentrationslager für Frauen, angehalten haben. Ein beklemmendes Gefühl, auf dem Gelände, auf dem sich jetzt eine Jugendherberge befindet, den Kindern beim Spielen zuzuschauen.
 
Nach den kurzen, aber interessanten Ausflügen kamen wir in unser Hotel zurück. Als zwei große Fischfans bestellten wir abends die Fischplatte für 2 Personen, auf der sich Folgendes befand: verschiedene gebratene Edelfische, Riesengarnelen, Grünschalenmuscheln mit Seealgensalat, frischer Spargel, Sauce Hollandaise, Feigensenfsauce, Neue Kartoffeln und ein Bärlauchrisotto. Diese himmlische Fischplatte kostete nur 38,90 € (für zwei Personen!) – ein sehr moderater Preis, der in Berlin so nicht zu finden ist.
 
Unser kulinarisch und kulturell gelungener Abend endete wieder auf dem Balkon, diesmal bei einem Sonnenuntergang.
 
3.Tag (Dienstag, der 28. Mai 2019) – Schloss Rheinsberg:
Mal wieder stimmte auf dem Gelände des Hotels alles: Die Vögel zwitscherten, die Enten schwammen friedlich, die wie immer zuvorkommenden Servicekräfte schenkten einem ein freundliches Lächeln und das Frühstück war wieder reichhaltig.
 
Diesmal zog es uns nach dem Frühstück in das Schloss Rheinsberg, wo wir in der Parkanlage spaziert sind und uns das pompöse Schloss von innen angeschaut haben. Doch Fotos und nähere Informationen wird es erst in einem anderen Bericht geben.
 
Abends bestellten wir in dem Restaurant zart geschmorte Ochsenbacken mit Spargel, zartem Frühlingsgemüse und einem cremigen Kartoffelpüree für 19 €. Da ich noch immer voller Sehnsucht an das Dessert vom ersten Abend zurückdenken musste, bestellten wir als Nachspeise wieder das Schokoladensouflee mit einem flüssigem Kern und einem Casiss-Sorbet für 5,60 €. Unglaublich, dass es unser vorerst letztes Abendessen sein sollte!
 
4.Tag (Mittwoch, der 29. Mai 2019) – Zeit des Abschiednehmens:
Wir wollten es nicht wahr haben, aber unser Kurzurlaub endete an diesem Tag. Nach unserem Frühstück machten wir uns leider schweren Herzens Richtung Berlin.
 
Mein Fazit: Das Seehotel Lindenhof ist ein Traum und eine Perle der Erholung! Die Vegetation auf dem Hotelgelände ist sehr grün und gepflegt, das Wasser, das man von allen Seiten sieht, kristallklar und ruhig und das Zwitschern der Vögel lässt einen daran erinnern, was wichtig im Leben ist und lässt die Gäste die Hektik der Großstadt vergessen. Die Gastgeber und das Servicepersonal sind sehr herzlich und zuvorkommend und gehen auf die individuellen Wünsche der Gäste ein. Die Zimmer sind großzügig und liebevoll eingerichtet. Die Küche im hoteleigenen Restaurant ist himmlisch gut. Ein traumhafter Kurzurlaub, den ich bald wieder wiederholen werde.
 
Praktische Informationen: ° Im Haus gibt es kostenfreies
W-Lan.
° Das Hotel bietet auch
Massage und
Wellnessbehandlungen an.
° Haustiere sind nach
vorheriger Absprache in dem
Hotel willkommen.
° Die Parkplätze sind kostenfrei.
° Man kann auch mit der EC-
Karte bezahlen.
 
Weitere Informationen:
 
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Text und Fotos © E. Günther

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – November 2017: Neuseeland

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon sechs Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Kanada, Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Neuseeland einen Sonntagsbrunch und so war ich am Sonntag, den 19. November 2017, wieder dabei. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller, aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Neuseelands (z.B. Reissalat mit Avocado, unglaublich leckere mit Hähnchen gefüllte Wraps). Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Hirschragout, Terrine von Ente und Morchel, Neuseeländischer Lammbraten, Gemüsepfanne und „Hangi“ des Maori-Festessens (eine Mischung aus Fisch, Fleisch und Gemüse, in Blättern im Ofen gegart). Für mich waren es bis jetzt die besten warmen Speisen eines Botschaftenbrunches.

Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen.

Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:

Restaurant „Maritim“

im Hotel Maritim

mit Front Cooking

Stauffenbergstraße 26

10785 Berlin

Tel. 030 20650

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© E. Günther

 

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin) – Oktober 2016: Kanada

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon fünf Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Schweiz, USA, Brasilien, Thailand und Ungarn.

In diesem Monat veranstaltet Kanada einen Sonntagsbrunch und so bin ich am Sonntag, den 2. Oktober 2016, mit meinem Mann und unseren Freunden aus Bayern wieder dahin gegangen. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Servicekraft begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, fünf Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller (früher auch Sushi-Teller), aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Kanada. Diesmal gab es unter anderem einen Krabbensalat, einen Kürbissalat und viel Fisch. Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag gesättigt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. An diesem Tag habe ich Folgendes probiert: Kürbiscremesuppe, Ente, Ofenkartoffel und Elchfleisch.
Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.

Mein Fazit: Wer einmal die Spezialitäten eines Landes probieren und in einem eleganten Umfeld speisen möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen. Ihr habt noch den ganzen Monat für das Land Kanada Zeit. Im November und Dezember 2016 ist dann das Land Tschechien an der Reihe.
Man muss aber unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Kontakt:
Restaurant „Maritim“
im Hotel Maritim
mit Front Cooking
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin
Tel. 030 20650

Weitere Informationen: https://www.maritim.de/…/deut…/hotel-berlin/restaurants-bars

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© E. Günther

 

 

Hotel Poppenbüttelerer Hof – ein schönes Hotel in Hamburg

Am Samstag, den 16. April 2016, fuhren wir nach Hamburg, um das Musical Aladdin (siehe Bericht in diesem Blog) zu besuchen und um in dem 4-Sterne-Hotel Poppenbütteler Hof zu übernachten.

Das Hotel liegt im Alstertal, bei gutem Wetter kann man also einen schönen Spaziergang rund um das Hotel machen. Der Alsterwanderweg ist nur 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Desweiteren verfügt der Poppenbütteler Hof über einen kostenfreien Parkplatz – direkt vor der Tür. Da das Hotel nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb liegt, ist es ein großer Pluspunkt, den wir bei unserem nächsten Aufenthalt nutzen möchten. Zudem gibt es zwei weitere gastfreundliche Punkte von Seiten des Hotelmanagements: Man kann schon um 14 Uhr einchecken und muss erst um 12 Uhr das Hotelzimmer wieder verlassen – für Langschläfer perfekt. Das Hotel bietet dem Gast auch einen Wasch- und Bügelservice an, vor allem bei einem längeren Aufenthalt kann man davon profitieren. Will man mit seinem geliebten Haustier im Hotel übernachten, dann wird man auch willkommen geheißen und muss 15 Euro pro Übernachtung und Haustier zahlen.

Das Hotel verfügt über 33 Nichtraucher-Zimmer, davon 1 Suite, 1 Apartment, 2 großzügige Familienzimmer, 3 komfortable Einzelzimmer und 26 gemütliche Doppelzimmer. Auch für Tagungen gibt es Platz in diesem Hotel, in dem sich 3 Tagungsräume befinden. Jeder Gast erhält außerdem beim Check In einen kostenlosen WLAN-Zugang.

Wir haben vom 16. auf den 17. April in dem Hotel übernachtet und bekamen eine wunderschöne Suite, zu der uns das sehr freundliche Personal an der Rezeption die Zimmerkarte gab. Die Suite war auch genauso wie auf den Bildern und entsprach meinem Einrichtungsstil, da sie sehr stilsicher und modern eingerichtet war. Wir hatten ein geräumiges Wohnzimmer mit einem Fernseher und einem Schreibtisch. In dem Wohnzimmer befand sich auch eine sehr gut ausgestattete Minibar mit vielen Knabbereien und alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Das Schlafzimmer hatte einen großen Gemütlichkeitsfaktor und verfügte über einen zweiten Fernseher und einen großen Kleiderschrank – ideal für jede Frau. Das Bett war groß und sehr bequem. Mein Mann und ich haben meistens das Problem, dass wir nicht besonders gut in Hotelbetten schlafen können, aber in dem guten Boxspringbett schliefen wir wie kleine Babies.
Zwar war das Badezimmer nicht besonders groß, doch hatte es alles, was man braucht: Fön, eine schöne Dusche und einen beleuchteten Spiegel.
Die Fußbodenheizung ist im Winter bestimmt ein großer Vorteil für die Hotelgäste.

Am darauffolgenden Tag (Sonntag, den 17.4.) kamen wir dann in den Genuss des reichhaltigen Hotelfrühstücks, das 14,50 Euro kostet. Die Frühstückszeiten sind am Wochenende auch sehr gastfreundlich: 7.30 Uhr – 11 Uhr (in der Woche: 6.30 Uhr – 10 Uhr). Wir fanden im Frühstückssaal alles, was man zum Frühstück braucht: zwei Salate, verschiedene Wurst-und Käsesorten, Räucherlachs, Säfte, warme Speisen, eine gute Brotauswahl, Croissants, Marmeladen, Milchprodukte, Süßes, frisches Obst und einen Obstsalat.

Zwar waren wir nur eine Nacht in dem Hotel, doch fühlten wir uns sehr wohl und willkommen. Leider konnten wir nicht das hoteleigene Restaurant „Mazza“ (syrische Küche) besuchen, da es am Wochenende erst um 17 Uhr öffnet. Dies wollen wir bei unserem nächsten Besuch nachholen.

Weitere Informationen zu Hotel sind hier zu finden:
http://www.poppenbuetteler-hof.de/
https://www.facebook.com/hotelph/?fref=ts

Kontakt: Hotel Poppenbütteler Hof

22399 Hamburg
040 608780

 

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© E. Günther

Sonntagsbrunch der Botschaften im Maritim-Hotel (Berlin)

Jedes Jahr (außer im Juli und im August) veranstaltet das Maritim-Hotel am Potsdamer Platz einen Sonntagsbrunch der Botschaft eines bestimmten Landes. Für 33 Euro pro Person kann der Gast die Spezialitäten dieses Landes drei Stunden lang verköstigen. Der Sonntagsbrunch findet immer sonntags von 12 bis 15 Uhr statt. Wir haben schon vier Mal an dem Sonntagsbrunch der Botschaften teilgenommen und waren bis jetzt bei folgenden Ländern dabei: Schweiz, USA, Brasilien und Thailand.

Dieses Jahr haben wir die Spezialitäten Ungarns probert. Wie bei jedem Sonntagsbrunch werden die Gäste, die vorher reserviert haben (unabdingbar), mit einem Glas Sekt oder einem Glas Orangensaft begrüßt und dann zu ihrem schön gedeckten Tisch von einer freundlichen Kellnerin begleitet. In den 33 Euro pro Person sind neben den verschiedenen Gerichten, zu den ich noch kommen werde, fünf Säfte, Mineralwasser, Kaffee und Tee inbegriffen. Alkoholische Getränke und Softdrinks müssen extra bezahlt werden.

Man sollte unbedingt gleich um 12 Uhr da sein, da man es sonst nicht schafft, alles zu probieren. Um 12 Uhr gehe ich sofort zum Tisch, wo die ganzen Vorspeisen wunderschön präsentiert werden. Wie immer gibt es sowohl „internationale“ (Vor)Speisen wie einen Fischsteller (früher auch Sushi-Teller), aber auch Vorspeisen des jeweiligen Landes, also in diesem Fall Ungarn. Für die Verköstigung aller Vorspeisen brauche ich immer genau eine Stunde.

Nach den Vorspeisen und wenn man schon eigentlich für den ganzen Tag satt ist, gehe ich zu den warmen Speisen in der Mitte des Bereiches mit dem Essen. Wie jeden Monat stehen mehrere Gerichte des jeweiligen Landes zur Auswahl. Diesmal habe ich unter anderem eine sehr leckere Ente mit einem ungarischen Kartoffelgratin probiert.
Auch für die Hauptgänge rechne ich immer eine Stunde ein, da man ja auch kleine Verdauungspausen zwischendurch machen muss;)

Und die letzte Stunde bleibt natürlich für mein absolutes Highlight: die Nachspeisen. Die Auswahl überfordert einen immer, da es neben dem frischen Obst verschiedene Nachspeisen gibt, die einen visuell und geschmacklich ansprechen.
Wer mal die Spezialitäten eines Landes probieren möchte, dem kann ich den Sonntagsbrunch der Botschaften nur empfehlen. Man muss unbedingt vorher einen Tisch reservieren, da jeden Sonntag volles Haus ist.

Tischreservierung unter: 030 2065-1091

Kontakt:
Restaurant „Maritim“
im Hotel Maritim
Stauffenbergstraße 26
10785 Berlin

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© E. Günther

Heikotel – Hotel am Stadtpark

Im Rahmen unseres Besuchs des Musicals „Phantom der Oper“ (Bericht folgt) im April 2015 haben wir in dem 3,5 Sterne-Hotel „Heikotel – Hotel am Stadtpark“ eingecheckt.

Das Hotel liegt in einer sehr guten Lage: zentral, aber durch die kleine Seitenstraße und die Nähe zum Stadtpark auch ruhig gelegen. In dem Hotelgebäude befindet sich ein sehr gut ausgestattetes Fitnesscenter mit Kardiogeräten und eine Tiefgarage. Die Doppelzimmer in unterschiedlichen Kategorien zeichnen sich durch ein klares Design und absolute Sauberkeit aus.

Wir hatten zwar die kleinste Kategorie, Kategorie S (Wozu brauchst man ein großes Zimmer, wenn man eine Städtereise macht?), doch hatten wir in dem Zimmer alles, was man braucht (Kofferablage, geräumiger Schrank, komfortables Bad).

Doch der größte Pluspunkt des Hotels stellt das sehr variationsreiche und frische Frühstück dar, das dem Standard eines 4 Sterne-Hotels entspricht und das die Erwartungen an ein 9,50 Euro-Frühstück in allen Bereichen übertrifft. Die vielen Salate waren alle frisch und hausgemacht. Bei den Zerealien, den Wurst- und Käsesorten, dem Gemüse und dem Obst hatte man die Qual der Wahl. Auch an Warmspeisen fehlte es nicht.

Als überzeugte Naschkatze hätte ich mir nur noch mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht.

Das Hotel eignet sich vor allem für Städtereisen, Musicalbesuche und Geschäftsreisen.

Kontakt: Heikotel – Hotel am Stadtpark

                  Flüggestraße 5

                 22303 Hamburg

http://www.heikotel.de/hotels/hotel-am-stadtpark/home.html

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© E. Günther

Wasserschloss Mellenthin – ein schönes Hotel in Mellenthin (Usedom)

Von dem Wasserschloss Mellenthin habe ich durch die Sendung „Mein himmlisches Hotel“ erfahren. Sofort haben mich die sympathischen Gastgeber und ihr Hotelkonzept, zu dem ich noch kommen werde, interessiert. Und so habe ich mich entschieden, zwei schöne Tage mit meinem Mann im Wasserschloss Mellenthin zu verbringen. Wir haben das Arrangement für zwei Nächte mit Frühstück gebucht.

Dort angekommen (3 Stunden Fahrt mit dem Auto von Berlin aus) habe ich gleich festgestellt: Es war genauso wie im Fernsehen! Das Wasserschloss sieht wie ein mittelalterliche Burg aus. Es verwundert also nicht, dass man eine kleine Brücke überqueren muss, wenn man zum Hotelgelände will. Auf der Brücke müssen die Nicht-Hotelgäste auch einen Brückenzoll von ca. 2 Euro zahlen.

Nachdem wir die Koffer in unserem wunderschönen, sauberen und großen Hotelzimmer abgestellt hatten, sind wir gleich in die hoteleigene Waffelbäckerei und Konditorei gegangen, um zu schlemmen. Wir haben eine leckere Waffel mit Kirschen und Sahne bestellt, alles war selbstgemacht. Nach der kleinen Stärkung haben wir uns im Ort umgeschaut und haben unser Ausflugprogramm für den nächsten Tag festgelegt. Dazu muss man sagen, dass die Stadt Mellenthin selbst nicht viele Ausflugmöglichkeiten zu bieten hat und man auf sein Auto oder ein Fahrrad angewiesen ist, um die vielen interessanten Städte in der Umgebung zu erkunden.

Abends haben wir an einem sehr reichhaltigen und deftigen Buffet teilgenommen. Das Essen erinnerte an ein mittelalterliches Abendessen. Während wir gegessen haben, spielte eine Country Band live im Hintergrund. Mein Mann war im 7. Himmel, da es Spanferkel etc. gab. Für mich war es jedoch zu deftig und so entschied ich mich, dass wir am Abend darauf lieber ein Menüessen buchen. An dem Abend kamen wir aber in den Genuss des selbstgemachten Bieres aus der hoteleigenen Brauerei. Wir haben ein Probierset mit vier verschiedenen Biersorten bestellt und waren begeistert (vor allem von dem Bier mit der rauchigen Note).

Das Frühstück am nächsten Morgen bot alles, was einen Gaumen erfreut: selbstgemachte Salate, selbstgemachte Marmeladen, selbstgemachte Limonade, selbstgemachter Kaffee. Eigentlich bin ich kein Fan von Marmeladen, aber diese schmeckten auch mir vorzüglich.

Nach dem Frühstück haben wir uns die kleine, aber feine Hafenstadt Karlshagen angeschaut und sind dann in die Stadt Pennemünde gefahren, wo wir das größte U-Boot-Museum der Welt, ein ehemaliges russisches U-Boot, von innen gesehen haben. Es war wirklich bedrückend, zu sehen, unter welchen Umständen (Enge, kein Sauerstoff, kein Tageslicht) die Besatzung monatelang leben musste. Dieser Ausflug war eine sehr interessante Erfahrung.
Anschließend haben wir das ehemalige Gelände der Versuchsanstalt der Wehrmacht besucht. Da es anfing, stärker zu regnen, sind wir wieder ins Hotel gefahren und haben uns in dem Saunabereich des Hotels aufgewärmt.

Der kleine, aber sehr feine Wellnessbereich hat uns zum Entspannen gebracht. Es gibt dort zwei Saunen, Duschen mit einem Duscheimer und einen Ruhebereich. Handtücher und Bademäntel standen natürlich zur Verfügung.

Diesmal hat auch mich das Abendessen, das aus drei Gängen bestand, überzeugt. Nach einem Spaziergang sind wir dann glücklich, aber erschöpft in die bequemen Betten gefallen.

Das Frühstück am Sonntag war sogar noch reichhaltiger als das Frühstück am Samstag und hatte keine Wünsche offen gelassen.

Will man auf Usedom mit dem Auto oder dem Fahrrad schöne Ausflüge unternehmen und in einem Hotel seinen Gaumen verwöhnen, dem kann ich das Wasserschloss Mellenthin empfehlen. Wir jedenfalls hatten ein schönes Wochenende.

Adresse: Wasserschloss Mellenthin
Dorfstraße 25
17429 Mellenthin / Usedom

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