Out of Chaos – Gravity & Other Myths im CHAMÄLEON Theater

Schon Albert Einstein hat es gewusst: „Nur das Genie beherrscht das Chaos.“ Dieser Theorie folgend bringt das Chamäleon Theater, meine Lieblingsspielstätte für Akrobatikshows und den Neuen Zirkus, zu seinem 15-jährigen Jubiläum mit der preisgekrönten australischen Kompanie „Gravity & Other Myths“ eine am Anfang chaotisch wirkende Show, die danach für zwei Stunden ihre vollkommene Genialität entfaltet.
 
Ich war bis jetzt fast bei jeder Show im Chamäleon Theater dabei und für mich hat sich relativ früh herauskristallisiert, dass die australischen Artistikkompanien die besten Shows auf die Beine stellen. Unter der Regie von Darcy Grant hat „Gravity & Other Myths“ wieder einmal meine Meinung bestätigt. Mit der Show „Out of Chaos“ haben Martin Schreiber, Simon McClure, Mieke Lizotte, Lewis Rankin, Lewis West, Lisa Goldworthy, Dylan Philips und Amanda Lee etwas Unmenschliches vollbracht und die Gesetze der Schwerkraft vollkommen vernachlässigt. Die Zuschauer im Saal wirkten ungläubig, wie die ästhetischen Körper verbogen wurden und waghalsige Turmfiguren gebildet und in einer unglaublichen Schnelligkeit immer wieder ausgebaut und aufgelöst wurden. Die Zuschauer im Saal blieben sprachlos zurück.
Ich hatte die ganze Zeit Angst, zu blinzeln und damit etwas zu verpassen, was ich bis dato noch nie auf einer Bühne gesehen habe. Wir erlebten zwei Stunden lang eine technische Perfektion verbunden mit einer charismatischen Ausstrahlung und einem australischen Humor, den ich sehr liebe.
 
Doch nicht nur die Grenzen der Schwerkraft wurden aufgebrochen, sondern auch die geschlechterspezifischen Fesseln in der Akrobatik gelöst. Die Frauen in der Kompanie bildeten oft die Basis in der Formation und stemmten Männer. Frauen performten mit Frauen und Männer mit Männern. Es kam nicht auf das Geschlecht an, sondern auf die Genialität des Einzelnen und der Gruppe.
Diese Show war für mich auch die Authentischste, denn obwohl die akrobatischen Elemente perfekt waren, sind solche Programme eine körperliche Anstrengung für die Artisten. Obwohl wir im Zuschauersaal dies nie sahen, erfuhren wir es diesmal durch die witzigen Erzählungen – einem wichtigen Mittel in der Show – der Akrobaten.
 
Aber nicht nur hier gab es eine Innovation auf der Bühne des Chamäleon Theaters, sondern auch in dem Einsatz der Musik in der Show. Der sich zwischen den Artisten dauernd bewegende Sänger und Musiker Ekrem Phoenix hat mit einer Voice-Over-Technik die oft lustigen Geräusche und Sätze der Artisten aufgenommen und damit eine wundervolle Musik in der Show erschaffen. Faszinierend, wie der Musiker mit dem Bogen einer Geige ein normales Xylophon zum Schwingen brachte und ihm Klänge entlockte. Mit seiner orientalisch angehauchten Musik schuf er in meinen Gedanken eine geheimnisvolle Parallelwelt, in der ich mich auf den mystischen Märkten in Marakkesch befand.
 
Als wäre es nicht genug, dass „Gravity & Other Myths“ in der Akrobatik und in der Musik etwas Neues erschaffen haben, setzten sie auch in der Lichttechnik neue Maßstäbe, denn die Artisten positionierten selbst das Licht, indem sie kleine und große Lichtquellen auf dem Boden stationierten oder an Strippen befestigten. Dieser Wechsel zwischen Dunkelheit und Helligkeit sorgte für eine hypnotisierende Show.
 
Mein Fazit: Das Chamäleon Theater bringt mit der Show „Out of Chaos“ der zugleich chaotischen und genialen Zirkustruppe Gravity & Other Myths einen Kracher auf die Bühne, die Grenzen in verschiedenen Kunstformen sprengt und neue Maßstäbe setzt. Dieses audiovisuelles Meisterwerk läuft noch bis zum 16. Februar 2020 im Chamäleon Theater und würdigt wieder einmal eine meiner Lieblingskunstformen: den Neuen Zirkus.

Text © E. Günther
Fotos © Andy Phillipson

WOODSTOCK VARIETY SHOW – Festival Hits & Acrobatics – Love, Peace and Happiness im Wintergarten Berlin​ –

Im Jahr 1969 fand das Woodstock-Festival statt und noch heute, 50 Jahre danach, inspiriert es zahlreiche Musiker und ermutigt Jugendliche in ihrem Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit. Damals trafen sich für drei Tage 400.000 zumeist junge Menschen, um gemeinsam die einzigartige Live-Musik von Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Who und vieler anderer zu feiern, aber auch um eine deutliche Message gegen den Vietnam-Krieg zu setzen.

Auf dem Festival entstand zudem der mit einem Oscar ausgezeichnete Film „Woodstock“, der noch immer zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen zählt und den legendären Spirit des Festivals in die ganze Welt transportiert hat. Zum 50-jährigen Jubiläum des Mythos Woodstock veranstaltet der Wintergarten Berlin die musikalische Akrobatikshow „WOODSTOCK VARIETY SHOW – Festival Hits & Acrobatics“, die wir am Samstag, den 30. August 2019, besucht hatten.

Um 20 Uhr ging der Vorhang auf und anwesende Hardcore-Fans der Woodstock-Musik von Santana, Janis Joplin, Joe Cocker und Jimi Hendrix und Gäste, die nur durch Erzählungen und Filmaufnahmen das Festival kennen, bekamen in dem wie fast wie immer ausverkauften Wintergarten Berlin eine explosive Show geboten.

Für mich stand jedoch die Show auch unter einem persönlichen Motto: „Wiedersehen mit alten Bekannten“, denn die fünf Sänger der Show kannte (und liebte) ich bereits von anderen Shows: Die Sängerin Achan Malonda überzeugte mich mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer starken Bühnenpräsenz bereits in dem Musical „Affe“. Henriettes charismatische Art und ihre facettenreiche Stimme fiel mir schon in dem Musical „The Addams Family“ und in der Wintergarten-Show „Take it easy“ positiv auf. Auch in dieser Show war die durch ihren Aufenthalt in Nashville beflügelte
Henriette Schreiner​ eine Bereicherung.

Zu unserer großen Freude stand genauso wie bei den Shows „Take it Easy“ und „Staunen“ wieder der großartige und unverwechselbare Crsto​ (Christopher Ciraulo) auf der Bühne des Wintergarten Berlin. Wir freuen uns jedes Mal wie kleine Kinder, wenn wir ihn auf der Bühne erleben dürfen, denn Crsto ist unser persönlicher „the greatest showman on earth“. Eine beeindruckende Stimme, die jedes Lied auf eine eigene – wunderschöne – Art und Weise interpretieren kann und ein enormes Talent, das Publikum zu unterhalten.
Besonders gefreut hat es mich diesmal, dass der Sänger Jez Green​ nicht wie bei anderen Shows im Hintergrund agierte, sondern diesmal ins Zentrum gerückt wurde. Seine rauchige Stimme und seine Liebe für die Bühne gehören für mich einfach in den Vordergrund jeder Show.

Woodstock bedeutet für mich das Streben nach Freiheit, das in einer guten Rockmusik ausgedrückt wird. Und kein anderer kann das für mich so gut verkörpern wie der Sänger Max Buskohl​, der schon mit Paul McCartney und Bono auf der Bühne stand. Zwar war das für Buskohl die erste Show im Wintergarten Berlin, doch verfolge ich seine musikalische Karriere schon seit dem Jahr 2007, als er einem großen TV-Publikum bekannt wurde. Auch diesmal war die Rockstimme mit der Gitarre abgefahren gut.

Wer schon häufiger im Wintergarten war, der weiß, dass die Musik in den Shows oft eine dienende Funktion für die Akrobatikprogrammpunkte übernimmt. Während die weltbesten Artisten auftreten, singen begnadete Sänger an der Seite der Akrobaten. Doch genauso wie bei der Show „Relax!“ war auch diesmal das Konzept ein wenig anders. Die sehr talentierten Musiker begleiteten zwar auch diesmal die einzelnen Akrobaten musikalisch, doch gaben sie in dieser Show auch eine Art eigenständiges Konzert, das von dem Publikum mit begeisterten Jubelstürmen honoriert wurde.

Von Beginn an konnten die Sänger und die furiose Live-Band Chill Factor Berlin​ (Jan Stolterfoht an der Gitarre, Otto Block am Schlagzeug, der Bass-Gitarrist Lexa Schäfer, Sebastian Düwelt am Keyboard und der oben erwähnte Sänger Jez Green am Keyboard) die Zuschauer begeistern und zum Singen und Klatschen animieren.
Die Filmausschnitte von dem Woodstock-Festival im Hintergrund taten ihr Übriges, um uns endgültig in die Zeit des Festivals zu versetzen.

Doch eine Show im Wintergarten lebt nicht nur von ihren Sängern und Musikern, sondern brilliert auch durch ihre talentierten und international bekannten Akrobaten. Eröffnet wurde die Show durch den Akrobaten Fleeky (Fleeky Flanco), der uns zum Lied „Voodoo Child“ zeigte, wie man seinen Körper unmenschlich und dennoch leicht verbiegen kann. Dabei gab es keinen Gegenstand, in den der Kontorsion-Künstler nicht hineinkriechen konnte. Mit seiner wilden und leicht verrückten Art passte der Künstler perfekt zur Woodstock-Show.

Zu meinen Highlights an dem Abend gehörten zwei Showpaare: Diego und Elena präsentierten uns an den Stapaten einen schnellen Kleiderwechsel in der Luft und voller magischer Momente. Am Ende sorgte das Paar für eine Überraschung in seinem Showprogramm und stand anschließend in Weiß auf der Bühne. „Reason to Believe“ – ein wunderschönes Lied, um diese liebevolle Performance zu begleiten.
Dass eine Beziehung nicht nur gefühlvoll, sondern auch leidenschaftlich sein kann, bewies uns das Artistenpaar Waz’O​ am Trapez. Marie-Christine Fournier und Louis-David Simoneau demonstrierten die Höhen und Tiefen einer Beziehung und die Distanz und Annäherung zwischen zwei Liebenden – und das in einem sehr schwungvollen Showprogramm.

Für zugleich ruhige und mystische Momente in der Show sorgte Simone Al Ani​, der seine Ringe und Kugeln zu etwas Besonderem verwandelte und ihnen Leben einhauchte. Für einen Moment vergaßen die Zuschauer ihre Sorgen und den Alltag. Zum Lied „As tears go by“ belegte der Künstler mein Motto: Mit Gelassenheit und Harmonie kann man man die Herzen der Menschen erreichen.

Aber eine Show kann natürlich nicht ohne temperamentvolle Programmpunkte existieren und davon hat der aus einer berühmten russischen Zirkusfamilie stammende Victor Krachinov (Krachinov Roslyakov Victor​) mehr als genug. Der fröhliche Wirbelwind zauberte mit seiner Jonglage jedem im Zuschauersaal ein Lächeln ins Gesicht.
Auch Valerie Inertie​ brachte mit ihrer feurigen Tanzperformance in, mit und auf dem Cyr Wheel zum Lied „Spinning Wheel“ von Blood, Sweat & Tears die Bühne zum Beben.
Das Duo Ikai erfreute uns nicht nur mit seiner schnellen und waghalsigen Show am Teeterboard, sondern zog das Publikum auch mit seinem komödiantischen Talent auf seine Seite.

Mein Fazit: Wieder eine fantastische Show im Wintergarten Berlin! Phänomenale Stimmen, fabelhafte Akrobaten, charismatische Künstler und das Lebensgefühl des Woodstock-Festivals in einer Show! Nur noch bis zum 27. Oktober 2019 könnt Ihr die Show im Wintergarten erleben.

Weitere Informationen:

WOODSTOCK VARIETY SHOW


https://www.facebook.com/WintergartenBerlin/

Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther

 

„Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ im Wintergarten Varieté Berlin

Wenn man mich fragt, in welcher Zeit ich gerne gelebt hätte, dann würde ich sofort die 50-er Jahre nennen. Ich stelle mir schon vor, wie ich in einem Petticoat mit gewelltem Haar und roten Lippen zu Rock ’n‘ Roll tanze und Plakate von Elvis Presley anhimmle.
 
Am Samstag, den 30. März 2019, hatte ich die Gelegenheit, in eine musikalische Zeitmaschine zu steigen und im Wintergarten Berlin mich dem wilden Gefühl der Fünfziger Jahre für zwei Stunden hinzugeben, denn der Wintergarten Berlin hat mal wieder einen absoluten Kracher auf die Bühne gebracht: „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ unter der Regie von Frank Müller. Zwar muss ich jetzt nicht mehr schreiben, doch tue ich dies an dieser Stelle, weil ich sonst vor Freude platze.
 
Artistisch gesehen habe ich schon alles auf der Bühne erlebt, daher kann mich nichts mehr ins Staunen versetzen – zumindest dachte ich das bis Samstag Abend. Von meinen Berichten über die Shows im Wintergarten Berlin wisst Ihr, dass ich gerne von meinen Highlights in der Show berichte, doch was soll ich nur nach dieser Show als mein Highlight auswählen?! Für mich waren es die besten Akrobaten, die bis jetzt im Wintergarten Berlin gesehen habe, daher gehe ich hier chronologisch vor, um diesen außergewöhnlichen Talenten gerecht zu werden.
 
Als erstes kam mit Konstantin Mouraviev The Great Pretender auf die Bühne, der endlich abnehmen wollte, um wie der Body Builder auf dem Poster auszuschauen. Doch leider ist er ein tollpatschiger Clown, dem wenig zu gelingen scheint. Aber schließlich erlebt der Fat Man Funny am Rhönrad das Unglaubliche: Er nimmt ab…Bis der Jojo-Effekt wieder einsetzt.
Die ganze Show über hat der Comedian uns zum Lachen und Schmunzeln gebracht, ein unglaublich charmanter und witziger Darsteller.
 
Anschließend wurde es verführerisch: Das Duo Tempo Rouge (Tatiana und Sergi) zeigte in der Luft, wie anmutig und kraftvoll man in der Luft gemeinsam tanzen kann. Dass sie auch am Boden hingebungsvoll tanzen können, bewiesen sie in der zweiten Hälfte mit ihrer Bodenakrobatik-Nummer zur „Dirty Dancing“-Melodie. Die berühmte Hebefigur durfte auch hier nicht fehlen. Ein wunderschöner Moment!
 
Sinnlich und erotisch ging es mit Donet Collazo an den Strapaten weiter. Vor allem in der zweiten Showhälfte stieg die Hitze im Zuschauersaal ins Unermessliche, als sich der Akrobat an der Flying Pole auszog. Zu gerne hätten die Zuschauerinnen hier auf Wiederholungstaste gedrückt.
 
Hula Hoop-Artisten habe ich schon unzählige Male live gesehen, aber es waren bis jetzt immer Frauen. Dass auch ein Mann das so wundervoll umsetzen kann, dies habe ich gestern zum ersten Mal erlebt: Igor Boutorine begeisterte mit seinem charmanten Temperament und seiner dynamischen Nummer. Hula Hoop-Programmpunkte will ich nie mehr anders dargeboten bekommen.
 
Und als ich kurz durchatmen wollte, wurde es wieder heiß und akrobatisch sehr anspruchsvoll. Das Trio Essence, in der ersten Hälfte als Duo, vorführte am Chinesischen Mast ein Programm, das den Zuschauer sprachlos zurückließ. In der zweiten Hälfte der Show war das Trio komplett und begeisterte am Boden mit seiner kraftvollen Eleganz.
 
Vladimir Omelchenko überzeugte uns danach mit einer erstklassigen Rockin‘ Rola Rola-Performance. Zu dem Lied „Mambo No 5“ stiegt er auf mehrere übereinander gestapelte Rollen und das mit einer bewundernswerten Leichtigkeit.
 
Mit Marina Tees kam eine Weltmeisterin der Sportakrobatik auf die Bühne. Schade, dass sie mit ihrer wunderschönen Aerial Hoop-Nummer nur bis Ende März auf der Bühne des Wintergarten steht. Spät trat sie noch mit ihrem Partner Chris Tees auf. Ihre atemberaubende Akrobatik mit den Rollschuhen rief zurecht begeisterte Jubelrufe hervor.
 
Michael Evolution zeigte mit einem Basketball Freestyle, dass er ein großartiger Entertainer ist und unterhielt uns hervorragend.
Mit Pavel Stankevych kam wieder ein akrobatischer Augenschmaus auf die Bühne. Mit Hand-auf-Hand-Akrobatik zeigte er zu Amy Winehouses Lied „Back to Black“ sein unglaubliches Talent.
 
Doch die Akrobatikshow wäre nicht so einzigartig gewesen, wenn es die drei Sänger an diesem Abend nicht gegeben hätte. Die Sänger des Abends, Fannie Wilkens, Keye Katcher und Lenard Streicher (Eigentlich sind es vier Sänger, doch die Sängerin Saudia Young ist an dem Abend leider erkrankt.) brannten mit ihrem Gesang und Entertainment die Bühne nieder. Ich hätte mir sie auch alleine auf einem Konzert anhören können. Mit der Live-Band Twisters (Moe Jaksch, Tom Schwoll, Andy Laaf und Martin Gleitze) sangen sie die Evergreens der Musikrichtung Rock ’n‘ Roll und
Rockabilly und Rhythm & Blues und hatten mich mit ihrem Medley aus „Rocky Horror Picture Show“ am Anfang der Show sofort auf ihrer Seite. Ich liebe einfach diese Musik!
 
Mein Fazit: Der Wintergarten Berlin hat eine berauschende Show auf die Bühne gestellt. Die Akrobaten sind atemberaubend und die Sänger grandios. Die Show „Let’s Twist Again! Rockabilly Hits & Acrobatics“ läuft noch bis zum 30. Juni 2019 im Wintergarten Berlin und man darf sie einfach nicht verpassen!
 
Weitere Informationen:
 
 
Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther

 

 

Festivalzeit in Berlin – Performing Arts Festival und Berlin Circus Festival

Ich kann den Sommer schon jetzt – Anfang März – förmlich spüren! Die Temperaturen steigen, die Nächte werden immer länger und die Laune immer besser. Zum Glück leben wir in Berlin, der Stadt der kulturellen Vielfalt, in der vor allem im Sommer verschiedene Festivals stattfinden. An dieser Stelle werde ich Euch zwei dieser Festivals genauer vorstellen: Performing Arts Festival und das Berlin Circus Festival.

 
Performing Arts Festival Berlin (28. Mai 2019 – 02.06.2019):
Künstler/innen der freien Szene zeigen in über 120 Inszenierungen, was Berlin kulturell zu bieten hat. Theater, Musik, Tanz, Performances, Neuer Zirkus – Euch erwarten in zahlreichen Berliner Spielstätten (darunter Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer etc.) viele interessante Veranstaltungen.
 
Kontakt: Performing Arts Festival
Pappelallee 15
10437 Berlin
030 30346628
 
Weitere Informationen:
 
 
Berlin Circus Festival (23.08.2019 – 01.09.2019)
Zum 5. Mal findet auf dem Tempelhofer Feld das Berlin Circus Festival statt, zum fünften Mal wird der zeitgenössische Zirkus zelebriert und das zehn Tage lang. Bei großen Produktionen werdet Ihr Zeuge künstlerischer Symbiosen aus Tanz, Artistik und Performance. Auf dem Festivalgelände kann man zudem eine Kunstausstellung besuchen und bei Livemusik Getränke mit verschiedenen Leckereien genießen. 
 
Kontakt: Berlin Circus Festival
Tempelhofer Damm 104
12101 Berlin-Mitte
 
Weitere Informationen:
 
© E. Günther