Das Phantom der Oper

 

„Armes Geschöpf, welch ein Leben
Ewig im Dunkeln zu sein.
Gott, gib mir Kraft, dir zu zeigen,
Du bist nicht allein.“ (Christine)

Jeder, egal, ob er das Musical kennt oder nicht, hat die Titelmelodie des Musicals schon einmal gehört und war von ihr ergriffen. Für mich als Musical-Fan war es immer ein Traum, die beiden Musicals Phantom der Oper und Les Misérables – für mich zwei Klassiker – live zu sehen. Und da Hamburg näher liegt als London (damals spielte Phantom der Oper noch in Hamburg), war mir klar: Wir müssen dahin…

Das Musical entsprach genau den Vorstellungen, die ich von dem Musical hatte. Die Bühnenkulisse war sehr imposant und pompös. Manche würden bestimmt sagen, dass in dem Musical alles zu dunkel ist, aber genau diese bedrückende Stimmung soll ja auch das Musical transportieren. Alle Künstler hatten wundervolle Stimmen, besonders die Christine-Darstellerin stach mit ihrer einzigartigen Stimme hervor, die Gänsehaut bei dem Zuschauer/Zuhörer produzierte.

Das Musical verarbeitet die Themen Liebe, Qual, Zweifel, Hass, Eifersucht und Verzweiflung – Themen, welche die Zuschauer, sowohl früher als auch jetzt, in ihren Bann ziehen.

Ich hatte zunächst Angst, dass es meinen Mann stören könnte, dass in dem Musical einige Opern-Elemente vorkommen, doch war meine Angst unbegründet, da es auch ihm sehr gefallen hat. Sicherlich ist es kein Musical mit einer positiven Stimmung, doch wer Wert auf einzigartige Stimmen und imposante Kulissen legt, der muss diesen Musical-Klassiker besuchen.

Zur Handlung des Musicalklassikers „Phantom der Oper“:
Erzählt wird die Geschichte eines düsteren Wesens, welches in den dunklen Katakomben der riesigen Pariser Oper lebt – dem Phantom der Oper. Durch Gewalt und Erpressung verbreitet es Angst und Schrecken. Die Direktoren der Oper stehen vor unlösbaren Rätseln.
In den unterirdischen Gewölben der riesigen Pariser Oper treibt ein Phantom sein Unwesen, das vor Erpressungen und Verbrechen nicht zurückschreckt. Die Direktoren der Oper stehen vor unlösbaren Rätseln.Christine Daaé, die junge Opernsängerin, hat als einzige die Zuneigung des Phantoms, mit dessen Hilfe sie Karriere machen soll, auch gegen den Widerstand der regierenden Primadonna Carlotta, die eifersüchtig den Aufstieg Christines verhindern will. Dann passiert etwas Ungeheuerliches: während einer Vorstellung der Oper „Die Perlenfischer“ von G. Bizet, mit Carlotta als Star auf der Bühne, stürzt der große Kronleuchter in den Zuschauerraum. Ein furchtbares Chaos entsteht, aus dem Christine vom Phantom in seine Behausung in der Tiefe entführt wird. Sie sieht sich einem Wesen gegenüber, dessen Gesicht von einer Maske bedeckt ist. Als das Phantom ihr erklärt, dass Liebe – zur Kunst und zu ihr – die treibende Kraft all der Verbrechen ist, reißt sie ihm die Maske herunter. Für das grauenhaft entstellte Gesicht des Phantoms empfindet sie dennoch Mitleid.
Christines Freund, der junge Graf Raoul de Chagny, merkt, dass es Veränderungen in ihrem Verhalten gibt. Er bittet sie, nicht den Verlockungen eines Phantoms nachzugeben Die Polizei versucht, die unerfreulichen Vorgänge im Opernhaus aufzuklären, doch ohne Erfolg. Als Christine die Chance erhält, statt der abgereisten Carlotta die Hauptrolle in den „Perlenfischern“ zu singen, kommt es wieder zum Eklat: Christine ist plötzlich von der Bühne unauffindbar verschwunden, die Vorstellung muss abgebrochen werden. Raoul, die Polizei und das Opernpersonal suchen Christine.
Das Phantom hat sie mit Gewalt in sein tiefes Gewölbe gebracht. Die Liebe, die er von Christine fordert, kann sie ihm nicht geben, denn Raoul ist es, den sie liebt. Tief enttäuscht muss das Phantom erkennen, dass die Liebe der jungen Frau unerreichbar für ihn ist. Als Raoul und das Suchkommando in das Versteck eindringen, kann Christine nur noch sagen: „Es gibt kein Phantom mehr!“

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© E. Günther

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