CATS – die englischsprachige Musicallegende endlich auf Deutschlandtournee (Berlin, Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln)

Das Musical „Cats“ des Ausnahmetalentes Andrew Lloyd Webber ist bis heute das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Seit der Uraufführung im Jahr 1981 am New London Theatre haben weltweit 73 Millionen Zuschauer „Cats“ gesehen. Und endlich, endlich kam das Musical auf große Deutschlandtournee.
Wie konnte ich mir also dieses Großereignis entgehen lassen?!
Am Samstag, den 12. August 2017, nahmen wir aufgeregt Platz im Admiralspalast und konnten unsere gespannte Vorfreude kaum verbergen.
Das auf der ganzen Welt bekannte Musical nach der Regie von Trevor Nunn basiert auf dem 1939 veröffentlichten „Old Possum’s Book of Practical Cats“ (dt. „Old Possums Katzenbuch“), in dem der englischsprachige Lyriker und Dramatiker T.S. Eliot für seine Patenkinder Katzengedichte geschrieben hatte.
Um 20 Uhr wurden wir ohne Umschweife in das Leben der grazilen Lebewesen eingeführt: Auf einem nächtlichen Schrottplatz bei Vollmond feiern die Jellicle Cats auf einem jährlichen Ball sich selbst. Wie jedes Jahr soll der weise und gutmütige Old Deuteronomy (John Ellis), der Oberhaupt der Katzenfamilie, eine Katze bestimmen, die wiedergeboren werden und damit die Chance auf ein zweites Leben bekommen soll.
Im Folgenden werden die verschiedenen Katzencharaktere vorgestellt, die zu dieser großen Katzenfamilie gehören, darunter der attraktive Draufgänger und Casanova Rum Tum Tugger (John Brannoch), den alle Katzen verehren, das lebensbejahende Pärchen Mungojerrie (Joe Henry) und Rumpelteazer (Meg Astin), das nur Unsinn im Kopf hat, die wunderschöne White Cat (Sophia McAvoy) und der Zauberer Mistoffelees (Robbie McMillian).
Doch wie jeder im Zuschauersaal war ich am meisten berührt von Grizabella (Joanna Ampil), der Glamourkatze, die vor Jahren ihre Familie verließ und nun wieder in den Schoss ihrer Katzenfamilie aufgenommen werden will. Doch die Sippschaft meidet sie und so sind ihre Augen schwer vor Melancholie und Einsamkeit und sie versucht so wie in ihrer Jugend noch einmal zu tanzen, jedoch ohne Erfolg – eine berührende Szene.
Die Musik dieses legendären Musicals umfasst viele Genres, von Jazz bis Soul ist alles vertreten. Das von Grizabella gesungene Lied „Memory“ treibt einem Tränen in die Augen, während das Lied „Macivity“ einen ins Cabaret der Goldenen Zwanziger bringt. Die Lieder und die Musik gehen mitten ins Herz und bleiben noch lange im Ohr.
In jedem Musical lobte ich bis jetzt immer einen Musicaldarsteller besonders für seine gesangliche Leistung, jedoch nicht bei „Cats“. Bei „Cats“ überzeugt jeder mit seiner Stimme und verursacht öfters bei dem Zuschauer Gänsehaut. Manchmal dachte ich, dass ich am Broadway oder in einer Oper sitze.
Doch außer dem Singen müssen die Musicaldarsteller in diesem Musical so viel mehr können: Tanzen, Steppen, Akrobatik und Ballett – und das alles, während sie singen. Eine Glanzleistung der unglaublich talentierten Musicaldarsteller und der Choreografin Gillian Lynne.
Aber auch schauspielerisch überzeugen die Darsteller auf der Bühne, indem die Katzen mit ihrem Fauchen und Anschleichen sehr authentisch dargestellt werden, was aber auch den wunderschönen Kostümen des Designers John Napier zu verdanken ist.
Mein Fazit: Das Musical „Cats“ ist das beste Musical, was je im Admiralspalast gezeigt wurde! Jeder einzelne auf der Bühne verdient eine Auszeichnung, denn die Musicaldarsteller singen großartig, tanzen dabei sowohl grazil als auch schnell und gehen in ihren Rollen förmlich auf.
„Cats“ ist wegen der wunderschönen Darsteller und Kostüme nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein musikalisches Meisterwerk mit Ohrwürmern wie dem weltbekannten Lied „Memory“.
Bis zum 19. August 2017 gastiert das Musical noch in Berlin (Admiralspalast), danach zieht es weiter durch Deutschland (Frankfurt am Main, Baden-Baden, Bremen, Duisburg und Köln).
Weitere Informationen zum Musical:
#Cats #Musical #Broadway #AndrewLloydWebber #Berlin #Katzen #RumTumTigger #JohnBrannoch #Mungojerrie #MegAstin #Rumpleteazer #JoeHenry #WhiteCat #SophiaMcAvoy #MattKrzan #Grizabella #JoannaAmpil #OldDeuteronomy #TSEliot #SOFA #Memory #FrankfurtamMain #BadenBaden #Bremen #Duisburg #Köln #BBPromotion #JohnEllis
#RobbieMcMillian #Macivity #TrevorNunn #GillianLynne #JohnNapier
Text © E. Günther
Fotos © Alessandro Pinna

 

 

 

Advertisements

Der Hauptmann von Köpenick – ein geschichtsträchtiges Musical im Admiralspalast

Wer kennt sie nicht aus dem Deutschunterricht in seiner Schulzeit: die Tragikomödie von Carl Zuckmayer aus dem Jahr 1931?!
Heiko Stang hat diese nur auf den ersten Blick schwerfällige Geschichte als Musical auf die Bühne gebracht. Im Rahmen des Sommerfestivals SOFA kann man nun im Admiralspalast Zeuge dieses geschichtsträchtigen Musicals werden, das ich zur Premierenaufführung besucht habe und nun im Folgenden Euch vorstellen werde.
 
Doch zunächst zur Erinnerung die Handlung: Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit einem Freund in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus.
Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt kommt bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht unter. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert zum wiederholten Male. Er soll ausgewiesen werden.
Also kauft sich Voigt eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält eine Gruppe von Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus und nimmt dort den Bürgermeister gefangen. Voigt muss aber erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.
 
Am meisten als Schauspieler und Sänger hat uns an diesem Abend Maximilian Nowka überzeugt, der perfekt die Rolle des verzweifelten Kleinkriminellen Wilhelm Voigt darstellt. Gefangen in dem strengen Bürokratieteufelskreis wird er immer wieder kriminell, da ihm die Behörden in Preußen keine andere Alternative bieten. Am Ende erleben wir einen erstarkten Voigt, der sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein der Hauptmannsuniform zu verdanken hat. Kleider machen eben doch Leute.
 
Bei den Frauen hat uns besonders Juliane Maria Wolff gefallen, die gleich mehrere Rollen spielt (wie viele Darsteller an diesem Abend), darunter Plörösenmieze und Liesken. Ihre freche Art und ihre dynamische Stimme bringen Frische auf die Bühne.
Aber auch Tobias Berroth, der Voigts Freund Kalle und Ina Wagler-Fendrich, die Voigts herzensgute Schwester Maria Hoprecht spielen, sind wie der gesamte Cast in ihren Rollen sehr überzeugend.
 
In dem Musical werden genauso wie in der Tragikomödie die Beamtenmentalität, die strenge Bürokratie (ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung und ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit) und die Hierarchien in einer Militärgesellschaft kritisiert, ohne jedoch ermüdend auf den Zuschauer zu wirken, denn es werden viele lustige Elemente auf die Bühne gebracht, z.B. der Harzer Käse Song „Deftig fein“.
Wer das historische und dennoch noch immer aktuell wirkende Musical besuchen möchte, hat noch bis zum 6. August 2017 dazu die Gelegenheit.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
#DerHauptmannvonKöpenick #Musical #Admiralspalast #Berlin #SOFA #Hauptmann #Köpenick #CarlZuckmayer #HeikoStang #MaximilianNowka #AntjeSchrader #GiselaLämmle #JulianeMariaWolff #Preußen #TobiasBerroth #InaWaglerFendrich #SymphonicPopOrchestra
 
© E. Günther

Berlin im Musicalfieber – die Musicals von Juli bis Dezember 2017 in Berlin

Wer braucht schon New York und London, um die besten Musicals der Welt zu sehen?! Wir leben schließlich in Berlin, der Stadt, die immer mehr zum Zentrum der weltberühmten Musicals wird. Auch dieses Jahr jagt in Berlin ein Musicalhighlight das nächste und im folgenden Bericht stelle ich Euch die Musicalperlen vor, die Ihr aktuell oder demnächst besuchen könnt:
 
Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater des Westens – Disneys erstes erwachsene Musical?
(bis zum 4. November 2017 im Theater des Westens)
 
Bei „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt es sich um ein Musical, das auf allen Ebenen gelungen ist! Das Musical lebt von der darstellerischen, musikalischen und tänzerischen Glanzleistung seiner Darsteller, von dem opulenten Bühnenbild, von der emotionalen Musik und von einer dramatischen Geschichte, die keinen unberührt zurücklässt. Es geht um die Macht der Liebe, die alle Grenzen zu überwinden scheint, um die Akzeptanz von Andersdenkenden und Andersaussehenden, um Loyalität und Menschlichkeit, die Folgen des Krieges für den Einzelnen und ist somit so aktuell wie nie zuvor. 
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Wildes Berlin – das Hauptstadtmusical im BKA-Theater
(Juli und November 2017 im BKA-Theater)
Eine rappende Türkentaube und eine Gras rauchende Füchsin im Görlitzer Park? Ihr meint, dass das zu verrückt für ein Musical wäre? Verrückt ja, aber genau das Richtige für ein Off-Musical im für seine schrägen Shows bekannten BKA.
Das Musical ist lustig und an manchen Stellen vulgär und ich liebe es! Ein Besuch dieses Musicals ist nicht nur für jeden Berliner unabdingbar, da er viele Lacher garantiert. Das Musical könnt Ihr in den Monaten Juli und November 2017 besuchen (immer um 20 Uhr). Für genauere Termine besucht Ihr bitte eine der folgenden Seiten:
 
 
Der Hauptmann von Köpenick – ein echtes Berliner Volkstheater-Musical im Admiralspalast
(19. Juli – 06. August 2017 im Admiralspalast)
Als Deutschlehrerin und begeisterte Berlinerin habe ich das Drama von Carl Zuckmayer mehrere Male gelesen und mir deswegen voller Vorfreude Karten für das Musical, das vom 19. Juli bis zum 06. August 2017 im Admiralspalast im Rahmen des Sommerfestivals SOFA aufgeführt wird, besorgt. Einen ausführlichen Bericht dazu werdet Ihr natürlich in meinem Blog lesen können.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Cats – Andrew Lloyd Webbers Klassiker im Admiralspalast
(09. August – 19.August 2017 im Admiralspalast)
Die Katzen schnurren wieder in Berlin. Das Musical zählt zu den erfolgreichsten und beliebtesten Musicals aller Zeiten und im August 2017 habt Ihr im Admiralspalast die Gelegenheit, an diesem einzigartigen Ereignis teilzunehmen. Genauso wie „Der Hauptmann von Köpenick“ gehört auch „Cats“ zu dem sommerlichen Programm des Admiralspalastes (SOFA). Natürlich werde ich auch dabei sein und Euch davon in meinem Blog berichten.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Cabaret – das bedeutendste Musical der Berliner Geschichte im Tipi am Kanzleramt
(11. August – 1. Oktober 2017 im Tipi am Kanzleramt)
Cabaret ist eine „Musical-Legende“, die ich bereits zwei Mal gesehen habe, und ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte. Man sollte daher das Musical unbedingt einmal in seinem Leben besucht haben. 2,5 Stunden lang (mit einer 30-minütigen Pause) wird das Publikum auf höchstem Niveau unterhalten und zum Nachdenken gebracht, ohne einen aufdringlich zu belehren. Schließlich unterschätzte man auch damals eine Partei und dachte, dass sich schon alles von alleine regeln wird. Auch damals haben die Leute weggeschaut, wenn Einrichtungen anderer Religionsgemeinschaften beschädigt wurden. Vor allem die Tatsache, dass die Geschichte in Berlin, am Nollendorfplatz, spielt, lässt einen nicht kalt. Dieses Musical ist so aktuell wie nie zuvor und erinnert uns daran, immer wachsam zu bleiben…
Das Musical läuft vom 11. August bis zum 1. Oktober 2017 im Tipi am Kanzleramt!
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Rent – Es zählt nur das Jetzt
(27. November 2017 im Admiralspalast)
Das weltbekannte Broadway-Musical ist jedem Musicalliebhaber ein Begriff und am 27.November 2017 kommt es endlich nach Berlin. Mit den Themen Liebe, Rassismus und Drogenabhängigkeit ist Rent zeitlos und aktuell zugleich. Lieder wie „Seasons of Love“ prägten eine ganze Generation. Leider kommt das Musical nur für einen Tag nach Berlin.
 
Weiteres zum Musical:
 
 
Ghost – Nachricht von Sam im Theater des Westens
(ab dem 7. Dezember 2017 im Theater des Westens)
Jede Frau, egal welchen Alters, kennt den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1990, in dem die Liebe zwischen Sam (Patrick Swayze) und Molly (Demi Moore) tragisch endet. Das Theater des Westens bringt diese tragische Liebesgeschichte im Dezember auf die Bühne und mein Herz pocht jetzt schon bei dem Gedanken, die Interpretation dieses Filmklassikers als Musical zu sehen.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Dirty Dancing – der Kulttanzfilm als Musical im Admiralspalast
(7. Dezember 2017 – 17. Dezember 2017 im Admiralspalast)
„Mein Baby gehört zu mir.“ Wollten wir nicht alle Baby sein und unseren persönlichen Johnny finden?! Den Film habe ich genauso wie viele andere Frauen unzählige Male geschaut und nun kommt der Kulttanzfilm als Musical in den Admiralspalast. Also vielleicht sehen wir uns vom 7. Dezember 2017 bis zum 17. Dezember 2017 auf dem Tanzparkett?
 
Weiteres zum Musical:
 
 
#Musical #Berlin #DerGlöcknervonNotreDame #Glöckner #NotreDame #TheaterdesWestens #WildesBerlin #BKATheater #DerHauptmannvonKöpenick #Admiralspalast #Cats #Cabaret #Tipi #TipiamKanzleramt #Ghost #NachrichtvonSam #DirtyDancing #Rent
 
© E. Günther

 

 

Festivalzeit in Berlin – Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival

Es ist endlich Sommer! Die Temperaturen steigen, die Musik wird immer lauter und die Laune immer besser. Zum Glück leben wir in Berlin, der Stadt der kulturellen Vielfalt, in der vor allem im Sommer verschiedene Festivals stattfinden. An dieser Stelle werde ich Euch drei dieser Festivals genauer vorstellen: Performing Arts Festival, SOFA im Admiralspalast und Circus Festival.
 
Performing Arts Festival Berlin (13.-18. Juni 2017):
Künstler der freien Szene zeigen in über 120 Inszenierungen, was Berlin kulturell zu bieten hat. 60 Berliner Spielstätten, darunter Ballhaus Ost, HAU Hebbel am Ufer, Sophiensæle, Theaterdiscounter, ATZE Musiktheater und das ACUD-Theater, zeigen Theaterstücke, Performances, Tanzaufführungen und vieles mehr.
Den Auftakt des Festivals bildet die große Eröffnungsveranstaltung Open up, PAF! am 13. Juni um 20 Uhr im diesjährigen Festivalzentrum in der Alte Münze in Berlin-Mitte. 
 
Kontakt: Performing Arts Festival
Pappelallee 15
10437 Berlin
030 30346628
 
Weitere Informationen:
 
 
 
SOFA – Sommerfestival im Admiralspalast (15. Juli bis 20. August 2017)
Eine meiner Lieblingsspielstätten in Berlin lässt es im Hochsommer auf allen Etagen so richtig krachen und lädt alle Berliner, egal ob Klein oder Groß, ein, um gemeinsam kulturell was zu erleben.
Mit „Der Hauptmann von Köpenick“ (19.07. – 06.08.2017), einem echten Berliner Volkstheater-Musical, und „Cats“
(09.08. – 19.08.2017), einem rekordverdächtigem Klassiker von Andrew Lloyd Webber, werden gleich zwei Musicals gespielt. Als bekannter Musicalfan habe ich natürlich schon für beide Veranstaltungen die Karten geholt.
Märchen sind nicht nur was für kleine Kinder, sondern verzaubern genauso auch große Kinder. Aus diesem Grund erfahren wir bei „Grimm“ (15.07. – 26.07.2017) alles über die wahre Geschichte von Rotkäppchen. Aber SOFA wird natürlich mit Sandtheater, Poetry Slam, Konzerten und Cabaret viel mehr zu bieten haben. Überzeugt Euch selbst davon:
 
Kontakt: Admiralspalast
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
030 22507000
 
 
 
Berlin Circus Festival (25.08.-03.09.2017)
Zum 3. Mal findet auf dem Tempelhofer Feld das Berlin Circus Festival statt, zum dritten Mal wird der zeitgenössische Zirkus zelebriert und das zehn Tage lang. Bei großen Produktionen werdet Ihr Zeuge künstlerischer Symbiosen aus Tanz, Artistik und Performance. Das Festival konnte dieses Jahr das finnische Institut als Partner gewinnen. Finnische Produktionen und finnische Spezialitäten warten auf Euch.
 
Kontakt: Berlin Circus Festival
Tempelhofer Damm 104
12101 Berlin-Mitte
 
Weitere Informationen:
 
 
#Festival #Berlin #SOFA #Admiralspalast #PerformingArtsFestival #CircusFestival #BallhausOst #HAUHebbelamUfer #Sophiensæle #Theaterdiscounter #ATZEMusiktheater #ACUD #LAFT #AlteMütze #TiggerLillies #MartynJacques #Cabaret #Varieté #Vaudeville #Grimm #DerHauptmannvonKöpenick #Musical #Cats #Rotkäppchen #ThomasZaufke #PeterLund #RotkäppchenundderAufschneider #AdaAva #Wanderzirkus #AndrewLloydWebber  #TempelhoferFeld #LondonerWestEndTheater #DerTeufelmitdendreigoldenenHaaren #MärchenausSand #Märchen #PoetrySlam
 
© E. Günther

 

 

The Gentlemen of Musical – Jan Ammann und Kevin Tarte gemeinsam auf Tournee

plakat_Gentlemen_Of_Musical
Was bedeutet der Begriff „Gentleman“? Dazu hat der Duden eine genaue Definition: „Mann von Anstand, Lebensart und Charakter“. Eine Definition, die perfekt auf die beiden Musicaldarsteller Jan Ammann und Kevin Tarte zutrifft.
 
Wie meine Blogleser schon mehrmals mitbekommen haben, bin ich ein sehr großer Fan des Musicals „Tanz der Vampire“ und deswegen stand es für mich von Anfang an fest, dass ich dieses Jahr das Konzert der beiden Grafen von Krolock, Jan Ammann und Kevin Tarte, besuchen muss.
 
Am Samstag, den 3. Juni 2017, kamen um 19.30 Uhr die elegant gekleideten Sänger auf die Bühne des Admiralspalastes (Studio) und präsentierten zwei Stunden lang die größten Hits vieler weltberühmter Musicals. Dabei standen sie zu zweit auf der Bühne oder die zwei präsentierten in einem Solo-Auftritt ihre gewaltige Stimme. Während des Konzerts wurden sie am Flügel von der bezaubernden Marina Komissartchik, „the One Woman Orchester, begleitet.
 
Die beiden Ausnahmetalente gaben Lieder aus Musicals wie „Artus“, „Elisabeth“, „Liebe Stirbt Nie“ und „Mozart!“ zum Besten und trafen viele Zuschauer mit den gefühlvollen Balladen mitten ins Herz. Aber auch andere Evergreens der Popgeschichte hörten wir an diesem Abend, darunter „Somewhere over the rainbow“.
 
Wie ich haben offensichtlich auch viele andere im Publikum sehnsüchtigst auf die Interpretation der Lieder aus dem Musical „Tanz der Vampire“ gewartet. Bei den ersten Tönen des Liedes „Gott ist tot“ brach ein großer Jubel im Saal aus, der nahtlos bei der Darbietung des Songes „Totale Finsternis“, meinem Lieblingslied aus dem Musical, fortgesetzt wurde. Dieses Lied trugen die beiden musikalischen Gentlemen mit der talentierten Sängerin Christina Patten vor, die neben Anna von Gehren, einer weiteren talentierten Sängerin, zu den Special Guests des Abends gehörte. Die beiden Sängerinnen bewiesen im Laufe des Abends noch mehrere Male ihr stimmliches Talent.
 
Zu meinen weiteren Höhepunkten an diesem Abend gehörte auch: die Interpretation des weltberühmten Liedes aus dem Musical „Das Phantom der Oper“, das Kevin Tarte, Jan Ammann und Anna von Gehren als Trio dargeboten haben; das Lied „Ich hab geträumt“ aus „Les Misérables“ (von Anna von Gehren und Christina Patten gemeinsam gesungen), das wie immer Gänsehaut bei mir erzeugte, und die Zugabe „Hallelujah“, bei der alle vier Sänger auf der Bühne standen.
 
Mein Fazit: Ich hatte gestern einen wunderschönen und emotionalen Abend, der den voluminösen Stimmen der vier Sänger und den gefühlvollen Liedern zu verdanken ist! Das Konzert sollte bei jedem Musicalliebhaber auf der to do-Liste stehen. Aus diesem Grund solltet Ihr Euch folgendes Datum in den Kalender eintragen: Die beiden Herren geben am 5. November 2017 wieder ein Konzert in Berlin (Admiralspalast), diesmal als Winter Special.
 
Zudem treten die beiden am Freitag, den 16. Juni 2017, in der Philharmonie Filderstadt und am Samstag, den 17. Juni 2017, in Oberhausen auf.
 
Weitere Informationen
…zur Konzertreihe „The Gentlemen of Musical“: https://www.facebook.com/events/289069108206205/
 
…zum Admiralspalast:
 
…zum Sänger Jan Ammann:
 
…zum Sänger Kevin Tarte:
 
…zur Pianistin Marina Komissartchik:
 
…zur Sängerin Christina Patten:
 
…zur Sängerin Anna von Gehren:
 
#TheGentlemenofMusical #Berlin #Musical #KevinTarte #JanAmmann #MarinaKomissartchik #Admiralspalast #Artus #Dracula #Elisabeth #DerGrafvonMontoChristo #JekyllundHyde #LiebeStirbtNie #LesMisérables #Mozart! #DasPhantomderOper #TanzderVampire #Gentlemen #SoundofMusic #AndreasLuketa #MarkusTüpke #ChristinaPatten #AnnavonGehren #PhilharmonieFilderstadt #Oberhausen
 
© E. Günther

FALCO – die große Musical-Europatournee

Kein anderer (deutschsprachiger) Künstler vereint so sehr die beiden Extreme Genie und Wahnsinn in nur einer Person. Man bewundert oder hasst ihn, aber seine Lieder sind bis heute legendär und den Menschen jedes Alters bekannt. Am 19. Februar 2017 wäre Falco 60 Jahre alt geworden.
Der Regisseur Peter Rein und Produzent Oliver Forster haben diesem Ausnahmekünstler ein musikalisches Denkmal gesetzt und Falcos Leben auf die Bühnen Europas gebracht.
Aus persönlichen Gründen konnten wir leider das Musical nicht im Februar besuchen, aber zum Glück gab es am Dienstag, den 30. Mai 2017, einen Zusatztermin im Admiralspalast.
 
Das Musical in einem fast ausverkauften Zuschauersaal beginnt mit Interviewausschnitten des exzentrischen Künstlers, der mit bürgerlichem Namen Hans Hölzel hieß. Die Geschichte wird aus der Sicht von Falcos Manager erzählt, der ihn bei einem Auftritt mit seiner damaligen Band entdeckt und aufgebaut hat.
Mit einer außergewöhnlichen Sprache aus Deutsch, Englisch und dem Wiener Dialekt gelangte Falco schließlich zum Weltruhm. Das Lied „Rock me Amadeus“ machte ihn in allen Ländern bekannt und wurde zu seinem größten Hit. 1986 hielt sich das Lied drei Wochen lang auf Platz 1 der amerikanischen Charts, was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war. Auch im Publikum des Admiralspalastes sorgte dieser Song für einen tosenden Applaus. Doch wie viele andere talentierte Künstler zuvor hat sich auch Falco selbst zerstört. Am 6. Februar 1998 starb der dem Alkohol verfallene Falco bei einem Autounfall  in der Dominikanischen Republik.
 
Alexander Kerbst interpretiert auf eine brillante Art und Weise die exzentrische Figur Falco. Mimik und Gestik, alles imitiert der Musicaldarsteller detailgetreu und zeigt einen etwas verrückten Musiker, der im Grunde seines Herzens einsam und zerbrechlich war. Falco war ein talentierter Zyniker, der von dem Weltruhm gleichermaßen angezogen und abgestoßen wurde und sich nach dem Tod sehnte. Seine Selbstzweifel und die unerfüllte Liebe ertrank er in Alkohol. Kerbst ist die Rolle des talentierten, aber zerrissenen Mannes auf den Leib geschnitten. Wenn der Musicaldarsteller Falcos größte Hits performt, bekommt man häufig Gänsehaut, weil man glaubt, den echten Falco auf der Bühne singen und sehen zu hören. Eine grandiose musikalische und schauspielerische Leistung!
 
Mein Fazit: Das Musical ist für jeden Falco-Fan und Liebhaber guter Musik ein Muss! „Falco“ stellt nicht nur Falcos umstrittene Privatleben ohne einen moralischen Zeigefinger auf der Bühne dar, sondern bringt unter der musikalischen Leitung von Thomas Rabitsch alle bekannten Welthits auf die Bühne, darunter auch das Skandallied „Jeanny“. Zurecht gab es am Ende einen minutenlangen Applaus und Standing Ovations.
Wegen der großen Nachfrage geht die Tournee nicht nur in diesem Jahr weiter, sondern wird auch 2018 fortgesetzt.
 
Weitere Informationen und die deutschland- und europaweiten Tourtermine findet Ihr hier:
 
#Falco #Musical #Berlin #Admiralspalast #OliverForster #RockmeAmadeus #HansHölzel #Egoist #PeterRein #AlexanderKerbst #Jeanny #Outofthedark #StefanieKock #SebastianAchilles #ClaudiaMüllerKretschmer #MaxTschida #FlorianKoch #FlorianFuss #FabianHoloubek #AmyShareKissiov #ThomasRabitsch #ValentinBröderbauer
 
© E. Günther

 

 
 
 
 
 
 

The Addams Family – das schaurig schöne Broadway-Musical in Berlin

Die Addams Familie, die geheimnisvolle Kultfamilie, zum ersten Mal 1938 als Cartoon im „New Yorker“ erwähnt und später durch eine Fernsehserie, einen Kinofilm und auch als Musical weltweit bekannt geworden, gastiert nun endlich im Admiralspalast in Berlin.
 
Am Freitag, den 19. Mai 2017, wurden auch wir von dieser auf den ersten Blick Furcht erregenden Familie zu einem Gastmahl der anderen Art eingeladen und erlebten über zwei Stunden lang das Musical von Andrew Lippa, zu dem viele Besucher entsprechend verkleidet kamen – und das trotz der Hitze an diesem Tag.
 
Gleich zu Beginn, wenn die ersten Töne der weltbekannten Musik erklingen, gehen die Zuschauer begeistert mit und klatschen begeistert zur Musik.
Die Handlung dürfte sicherlich jeden Vater einer erwachsenen Tochter angesprochen haben: Der glückliche Ehemann und Familienvater Gomez erfährt von seiner Tochter Wednesday, dass sich diese nicht nur verliebt habe, sondern auch ihren Liebsten, einen ganz normalen jungen Mann, heiraten möchte. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, muss er dieses Geheimnis für sich behalten und darf seiner Frau nichts davon erzählen, eine unglaubliche Herausforderung für den liebenden Ehemann! Um das Ganze noch komplizierter zu machen, hat sich die Familie des Auserwählten zu einem Dinner angekündigt. Ein Abend voller kleiner und großer Katastrophen kann beginnen…
 
Unter der Regie von Andreas Gergen lernen wir die unterschiedlichen Familien mit den liebevoll auf der Bühne umgesetzten Figuren, die auf den kultigen Cartoons von Charles Addams beruhen, kennen.
Zum einen ist da Gomez Alonzo Lupold Addams, der mit seiner Familie in einer verfallenen Villa im Central Park wohnende spanische Exzentriker. Gomez vergöttert seine Ehefrau und seine beiden Kinder und kann ihnen keinen Wunsch abschlagen, was die drei an einigen Stellen auch durchaus ausnutzen. Seine Frau Morticia findet er auch noch nach so vielen Ehejahren körperlich anziehend, was er ihr in jeder Sekunde zeigt. Aus diesem Grund wird das Geheimnis seiner Tochter für ihn zu einer unmöglichen Prüfung.
Uwe Kröger setzt diese Figur mit einem starken Akzent und einem unbändigen Temperament perfekt um und lässt dem Zuschauer keine Zeit zum Durchatmen.
 
Am meisten begeistert an diesem Abend waren wir von Edda Petri als Morticia A. Addams, die die Rolle der stolzen Ehefrau und strengen Mutter verinnerlicht hat. Ihren Mann und ihre Kinder liebt sie bedingungslos und erwartet dasselbe von ihnen. Morticia hat das morbide Leben in der Villa kultiviert: Blumen schneidet sie den Kopf ab, andere Farben als Schwarz lehnt sie kategorisch ab.
Auf den ersten Blick wirkt die große Frau düster und unnahbar, doch trägt sie ihr Herz am rechten Fleck. Dass ihr Ehemann ein Geheimnis vor ihr hat, verletzt sie dementsprechend zutiefst.
 
Ein weiterer schauspielerischer (und gesanglicher) Stern an diesem Abend war für uns Henriette Schreiner, die Wednesday Addams, die schwer verliebte Tochter, verkörpert. Auch sie liebt ihre Familie über alles und geht ihrem Hobby, ihren Bruder zu foltern und mit einer Armbrust im Central Park auf Jagd zu gehen, leidenschftlich nach. Genau bei einem dieser Streifzüge lernt sie auch Lucas, ihre erste und große Liebe, kennen. Diese Liebe verändert sie: Sie beginnt, gelbe Kleider zu tragen und herzlich zu lachen, was sowohl ihrer Mutter als auch ihrem Bruder Pugsley Angst macht.
 
Pugsley (André Haedicke) hat Angst, seine Schwester an Lucas für immer zu verlieren, denn nur zu gerne spielt er mit ihr und lässt sich mit großer Begeisterung von ihr foltern. Diese Angst lässt ihn deswegen auch zu einer egoistischen Tat verleiten, die ungeahnte Folgen nach sich zieht.
 
Eine weitere Figur, von der das ganze Publikum im Saal begeistert war, ist Alice Beineke, Lucas‘ Mutter. Alice reimt nicht nur mit großer Passion, sondern unterstützt im Gegensatz zu ihrem überforderten Ehemann auch die Liebe ihres Sohnes. Franziska Becker brilliert in ihrer Rolle der liebenden Hausfrau, die sich im Laufe des Abends zu einer erotischen und emanzipierten Frau verwandelt.
 
Aber auch die weiteren Figuren und deren Darsteller bekommen zurecht einen tosenden Applaus an diesem Abend: Egal ob die verrückte Granny (Petra Lamy), der überdurchschnittlich langsame Hausdiener Lurch (Gerhard Karzel), der exzentrische und an die Liebe glaubende Onkel Fester (Oliver Mülich), der sture Mal Beineke (Andreas Zaron) oder der sehr verliebte Lucas (Benedict Ivo) – alle haben an diesem Abend schauspielerisch überzeugt.
 
Die Moral der Geschichte ist perfekt: Die Familie erscheint zwar als verrückt und nicht in die Gesellschaft passend, doch verkörpert sie mit ihrem starken Zusammenhalt und ihrer bedingungslosen Liebe zueinander die perfekte Familie, nach der sich jeder Einzelne sehnt. Das lehrt uns, immer hinter die Fassade zu schauen und nicht auf das Äußere zu achten.
 
Mein Fazit: Wir hatten gestern einen wundervollen Abend, an dem wir durchweg herzlich gelacht und applaudiert haben. Der Cast ist liebevoll zusammengestellt und erfreut sowohl jeden Fan der Kultfamilie als auch Besucher, die die Serie und den Film nie zuvor gesehen haben. Das Musical könnt Ihr noch am Samstag, den 20. Mai 2017, und am Sonntag, den 21. Mai 2017, im Admiralspalast (Berlin) sehen.
Im Oktober (25.-29. Oktober 2017) zieht das Musical dann nach Wien weiter.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
#DieAddamsFamilie #TheAddamsFamily #Musical #Broadway #Berlin #Admiralspalast #AndrewLippa #UweKröger #EddaPetri #MarchallBrickman #RickElice #AnjaHauptmann #CharlesAddams #GallissasVerlagBerlin #JoachimArnold #AndreasGergen #ScottLawton #DannyCostello #ChristianFloeren #UlliKremer #WolfgangWernerEntertainment #HenrietteSchreiner #OliverMülich #PetraLamy #AndréHaedicke #GerhardKarzel #AndreasZaron #FranziskaBecker #BenediktIvo #SteffenPaesler #ThomasPlötzer #WolfgangWehner #PatriceLerech #PhilippSchug #JohannesMüller #DamienPrudHomme #MichaelBedersdorfer #DiegoHernandezSuarez #DavidKiefer #DanielWeber #JochenLauer
 
Text © E. Günther
Fotos © Rolf Ruppenthal
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater des Westens – Disneys erstes erwachsene Musical?

Als ich erfahren habe, dass der Theater des Westens, ein Garant für beeindruckende Musicals, das Musical „Der Glöckner von Notre Dame“ in sein Programm aufnehmen würde, war ich ganz aus dem Häuschen und konnte diesen Tag kaum mehr abwarten, schließlich bin ich ein sehr großer Musical- und Disneyfan und habe den Zeichentrickfilm von 1996 schon unzählige Male geschaut.
Am Freitag, den 21. April 2017, hatte das Warten endlich ein Ende und wir wurden Zeugen dieser einzigartigen Neuinszenierung von Peter Parnell, die sich sehr stark am Roman von Victor Hugo orientierte und unter der Regie von Scott Schwartz endlich wieder nach Berlin gebracht wurde.

 
Gleich beim Betreten des Zuschauersaales wurde uns klar, dass uns hier ein opulentes und gewaltiges Bühnenbild erwarten würde. Alexander Dodge transportiert hervorragend die düstere Atmosphäre von Paris des 15. Jahrhunderts auf die Bühne und schafft ein beeindruckendes Bild der weltbekannten Kathedrale mit ihrem Rosenfenster, einem gewaltigen Gerüst aus Holz und den riesigen sieben Glocken.
 
Eigentlich dürfte Quasimodos tragische Geschichte jedem bekannt sein, doch sei sie hier zur Sicherheit noch einmal wiederholt:
Claude Frollo, der strenge Erzdiakon der Kathedrale von Notre Dame, zieht Quasimodo, den entstellten Sohn seines verstorbenen Bruders und einer Zigeunerin, in der Kathedrale von Notre Dame auf. Da Quasimodo hässlich ist, darf er nur im Glockenturm wohnen und darf sich nicht der Öffentlichkeit zeigen. 20 Jahre später kann es Quasimodo nicht länger im Turm aushalten und widersetzt sich daher den Befehlen seines Onkels, indem er das jährliche Fest der Narren auf dem Marktplatz besucht, wo er aufgrund seiner Hässlichkeit einer unmenschlichen Tortur durch die Marktbesucher ausgesetzt wird. Er wird jedoch von Esmeralda, einer wunderschönen Zigeunerin, gerettet. Zwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, die bei Quasimodo zum ersten Mal das Gefühl der Liebe weckt.
Doch Quasimodo ist nicht der einzige, der sich in die schöne Esmeralda verliebt. Auch der Hauptmann Phoebus hat ein Auge auf die Zigeunerin geworfen. Aber viel gefährlicher als die Liebe Quasimodos und Phoebus‘ zu Esmeralda, erscheint Frollos Interesse für die Frau, da er in seinem Hass auf alle Zigeuner besessen ist.
 
Passend zu dieser tragischen Geschichte haben auch die beiden Musikgenies Alan Menken und Stephen Schwartz eine dramatische Musik geschrieben, die unter die Haut geht und oft Tränen in die Augen treibt. Dank der musikalischen Leitung von Bernhard Volk, der klaren Stimmen der im Folgenden genau vorgestellten Musicaldarsteller und dem stimmgewaltigen 24-köpfigen Chor (ORSO – Choral Society Berlin) hatte ich fast das ganze Musical über Gänsehaut.
 
Auch bei der Vorstellung ihrer Figuren geht die Stage Entertainment-Produktion diesmal andere Wege und wählt diesmal einen auktorialen Erzählstil. Die Charaktervorstellung wird durch alle Darsteller zusammen übernommen, was selbst denjenigen, die den Roman nicht gelesen und den Zeichentrickfilm nicht geschaut haben, einen detaillierten Einblick in die Handlung ermöglicht.
 
Neben der imposanten Musik bleibt Stage Entertainment aber wieder einer Sache treu: dem bis in die kleinste Rolle hervorragend besetzten Cast.
Am meisten hat uns an diesem Abend der Musicaldarsteller Felix Martin in seiner Rolle des Claude Frollo, Erzbischof von Notre Dame, Ziehvater und Onkel von Quasimodo, überzeugt. Beeindruckend, wie Martin es schafft, die Rolle des skrupellosen, machtbesessenen und strengen Erzbischofs auszufüllen, der von seinem Hass auf Zigeuner besessen ist. Quasimodo hat er nie wirklich geliebt und sperrt ihn in den Mauern der Kathedrale ein, um sich selbst die öffentliche Demütigung zu ersparen. Seine spätere Zerrissenheit, weil er sich zu der Zigeunerin Esmeralda körperlich hingezogen fühlt, nahm ich dem Darsteller in jeder Sekunde ab.
 
Zurecht bekam David Jakobs als Quasimodo an diesem Abend den größten Applaus und Zuspruch. Jakobs kann nicht nur wundervoll singen, sondern spielt klischeefrei den unglücklichen und einsamen Buckligen, der nur Steinfiguren als Freunde hat. Die Rolle des entstellten und fast tauben Jungen wird von dem Darsteller sowohl körperlich als auch emotional perfekt umgesetzt.
Obwohl Quasimodo so viel Leid in seinem jungen Leben erfahren musste, hat er sich trotzdem seine Güte und Unschuld bewahrt, eine Tatsache, die mich im Musical oft zum Weinen brachte. So ist auch seine Liebe zu Esmeralda frei von Egoismus.
 
Auf Sarah Bowden habe ich mich vor dem Musical besonders gefreut, schließlich kannte ich sie bereits aus vielen anderen Musicalproduktionen. Und ich wurde von Sarah Bowden wieder nicht enttäuscht. Die schöne Zigeunerin Esmeralda spielt sie mit viel Leidenschaft und zeigt sie als eine auf der einen Seite starke und mutige, auf der anderen Seite einfühlsame und loyale Frau. Auch mit ihrer bewundernswerten Tanzleistung und ihrer kräftigen Stimme brilliert sie wieder auf der Bühne.
 
Ein weiterer schauspielerischer Coup gelingt der Musicalproduktion mit Maximilian Mann, der den Hauptmann Phoebus überzeugend spielt. Zunächst ein Mann, der nach dem Krieg endlich dem Vergnügen nachgehen möchte, entwickelt er sich im Laufe der Handlung zu einem ehrenhaften Mann, der für seine Prinzipien und seine Liebe kämpft.
 
Mein Fazit: Bei „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt es sich um ein Musical, das auf allen Ebenen gelungen ist! Das Musical lebt von der darstellerischen, musikalischen und tänzerischen Glanzleistung seiner Darsteller, von dem opulenten Bühnenbild, von der emotionalen Musik und von einer dramatischen Geschichte, die keinen unberührt zurücklässt. Es geht um die Macht der Liebe, die alle Grenzen zu überwinden scheint, um die Akzeptanz von Andersdenkenden und Andersaussehenden, um Loyalität und Menschlichkeit, die Folgen des Krieges für den Einzelnen und ist somit so aktuell wie nie zuvor.
Allerdings sollte man bei einem Besuch mit kleinen Kindern vorher bedenken, dass die Atmosphäre im Musical oft düster ist und die Unmenschlichkeit der Gesellschaft in manchen Szenen auf eine extreme Art und Weise offenbart wird. Allen anderen kann ich dieses Musical uneingeschränkt empfehlen, denn „Der Glöckner von Notre Dame“ berührt das Herz jedes Musicalliebhabers.
Das Musical läuft noch bis zum 4. November 2017 im Theater des Westens in Berlin und zieht anschließend nach München weiter.
 
Weitere Informationen zum Musical:
 
 
Adresse: Stage Theater des Westens
Kantstraße 12
10623 Berlin
 
#DerGlöcknervonNotreDame #TheaterdesWestens #Musical #Disney #Berlin #StageEntertainment #DerGlöckner #NoteDame #PeterParnell #VictorHugo #AlanMenken #StephenSchwartz #ScottSchwartz #MichaelKunze #OrsoOrchestraundChoralSociety #BerlinerKonzertChor
#Quasimodo #Frollo #Esmeralda #JensJanke #DavidJakobs #FelixMartin #SarahBowden #TimReichwein #MaximilianMann #ChaseBrock #Zigeuner #BernhardVolk #AlexanderDodge #HowellBinkley #AlejoVietti
 
© E. Günther

 

Daddy Cool – eine verbotene Liebe zur legendären Musik von Boney M. – das Boney M. Musical auf Deutschlandtournee

Meine Eltern haben in meiner Jugend die Musik der Band Boney M., die von 1975 bis 1988 38 Top-Ten-Hits hatte und über 55 Millionen Alben weltweit verkaufte, rauf und runter gehört, daher bin ich mit dieser Musik aufgewachsen. Aus diesem Grund habe ich natürlich voller Freude vernommen, dass 40 Jahre nach der Veröffentlichung des Ohrwurms „Daddy Cool“ das gleichnamige Musical, das vor elf Jahren in London Weltpremiere gefeiert hat, nun auch auf Deutschlandtournee kommt.

Am Freitag, den 10. Februar 2017, besuchte ich am ersten Tag des Berlin-Zwischenstopps die moderne Inszenierung von Frank Serr. Um 20 Uhr begann das Musical und es kam ein Mann im „Mambo No.5“-Stil auf die Bühne, der uns in die Welt des Musicals mitnahm und noch später eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen sollte. Zur Geschichte des Musicals gibt es Folgendes zu schreiben:

Sunny, der seinen Vater nie getroffen hat, kommt mit seiner Mutter nach London und lernt dort das Mädchen Rose kennen. Zehn Jahre später treffen sich die beiden wieder und verlieben sich ineinander. Doch ihre junge Liebe steht unter keinem guten Stern, denn beide tanzen in zwei rivalisierenden Tanztruppen, Rose ist vergeben und auch die Mütter der beiden Jugendlichen scheint eine tragische Geschichte zu verbinden.

Zwei Stunden lang feierte das Publikum eine Party und sang oft bei den weltbekannten Hits der Band mit. Vor allem die Lieder „Sunny”, „Rivers of Babylon”oder „Rasputin“ kamen bei den Zuschauern gut an. Aber trotz der Partystimmung und den vielen Tanzszenen in glitzernden Kostümen kamen wichtige Themen nicht zu kurz: der Sinn des Lebens, die Suche nach der eigenen Identität, die große Liebe, die echte und falsche Freundschaft, falscher Stolz und die unterschiedlichen Muttertypen. Während Sunny eine liebe und umsorgende Mutter hat, ist Roses Mutter eine egoistische und rachsüchtige Intrigantin, die sich nicht für ihre Tochter interessiert.

Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass auf der Bühne die Londoner Vielfalt gezeigt wurde. Wir sahen sowohl eine Frau im Hidjab als auch eine afrikanische Frau – die Widerspiegelung der Londoner Gesellschaft.

Und am Ende endete das Musical so, wie es begonnen hat: mit einer großen Party. Die Zuschauer standen von ihren Sitzen auf und tanzten alle ausgelassen zu einem Boney M.-Madley. Aus diesem Grund kann ich Euch das Musical, das am 11. und am 12. Februar noch im Admiralspalast läuft, empfehlen, denn auch 40 Jahre nach dem Evergreen „Daddy Cool“ ist die Musik noch präsent und von keiner Party wegzudenken. Zusätzlich zu Berlin spielt „Daddy Cool“ auch in anderen Städten in Deutschland:

http://www.daddycool-show.com/de/tourdaten/tourtermine/

#AnjaHauptmann #Sunny #RiversofBabylon #Rasputin #Bremen #Düsseldorf #Capitol #DaddyCool #BoneyM #Musical #Berlin #Admiralspalast #FrankSerr #FrankFarian

© E. Günther

 

„My fair lady“ in der Komischen Oper Berlin – ein Klassiker par excellence?

 

Die Sprechübung „Es grünt so grün, wenn Spaniens Gärten blühen“ ist bis heute auf der ganzen Welt bekannt und wird sofort mit dem umjubelten Musical „My fair lady“ in Verbindung gebracht. Und endlich kam Frederick Loewes Erfolgsmusical wieder nach Berlin.
Am Samstag, den 6. Januar 2017, besuchten wir das Musical nach dem Buch von Alan Jay Lerner. Wie vor jeder Aufführung in der Komischen Oper fand eine halbe Stunde zuvor in dem Foyer in der zweiten Etage eine Einführung in das Werk statt. Genauso wie das spätere Musical war auch diese Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. In den 15 Minuten erfuhren wir sehr viele interessante Hintergrundinformationen zum Musical, von denen einige mir bereits aus meinem Profilkurs Englisch in der Schule bekannt waren.
Die literarische Vorlage zum Musical bietet das gesellschaftskritische Werk „Pygmalion“ von George Bernard Shaw, das wiederum auf dem antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich in eine von ihm aus Elfenbein selbst geschnitzte Traumfrau verliebt hat, beruht.
Nach der Informationsaufnahme gingen alle Besucher zu ihren Plätzen und freuten sich umso mehr auf das Musical in zwei Akten. Wir nahmen in der vierten Reihe Platz und hatten einen sehr guten Blick auf das folgende Bühnengeschehen.
Auf der Bühne befand sich ein kleines Grammophon, das im Folgenden ein wichtiges Element der Handlung bilden sollte, doch dazu später mehr.
Zur Handlung dieses musikalischen Evergreens sei Folgendes zu schreiben: Higgins, ein besessener Professor der Phonetik, wettet mit seinem Freund Oberst Pickering, dass er aus dem ungebildeten und vulgären Blumenmädchen Eliza Doolittle eine Dame der Gesellschaft machen kann. Nach sechs Monaten soll sie jeder auf dem Diplomatenball für eine Prinzessin halten.
Andreas Homoki hält sich bei seiner Inszenierung exakt an die literarische Vorlage, nur spricht hier die Arbeiterklasse den Berliner Jargon, der sie von der englischen Upper Class sprachlich abgrenzt.
Ganz besonders freute ich mich im Vorfeld auf die weltbekannten Ohrwürmer des Musicals und wurde dank der musikalischen Leitung von Kristiina Poska und Peter Christian Feigel nicht enttäuscht. Lieder wie „Ich hätt‘ getanzt heut’ Nacht“, „Es grünt so grün“ und “Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht” wurden voller Inbrunst auf der Bühne gesungen und begleiteten mich noch nachts in meinen Träumen.
Das Bühnenbild von Frank Philipp Schlößmann war zwar ein wenig spartanisch, doch passte es sehr gut zum Musical, da man sich so besser auf die Handlung und die wundervollen Protagonisten konzentrieren konnte. Zwei Vorhänge in Gold und Blau-Gold ermöglichten einen Szenenwechsel auf der Bühne, bei dem uns Grammophone in verschiedener Größe präsentiert wurden. Der Einsatz der vielen Grammophone als Requisiten war hervorragend gewählt, denn schließlich stand hier die Arbeit eines Phonetikers im Vordergrund.
Auch die Kostüme von Mechthild Seipel waren sehr gut ausgewählt, denn sie machten den Gegensatz zwischen der Oberschicht mit ihren Roben und ihren großen Hütten und der
Arbeiterschicht, in der Latzhosen und Schiebermützen getragen wurden, in der Zeit um 1920 deutlich.
Aber das Musical lebte vor allem von seinem exzellenten Cast, der uns alle im Saal verzauberte.
Professor Henry Higgins wird von dem fabelhaften Max Hopp gespielt, der perfekt den sprachbesessenen Professor verkörpert. Für Higgins existieren keine Gefühle, nur die Sprache zählt. So quält er die arme Eliza und vergisst es, sie für ihre sprachlichen Erfolge zu loben. Da sich die Inszenierung an Shaws Vorlage orientiert, beschimpft Higgins manchmal Eliza mit sehr derben Ausdrücken (z.B. „Gassenschlampe“), was im Gegensatz zu seinem Bestreben, ein sprachlich hoch angesehener Mann zu sein, steht.
Higgins ist ein überzeugter Junggeselle, der noch nie eine Frau in sein Herz gelassen hat. So ist seine Frage „Warum kann eine Frau nicht so sein wie ein Mann?” -als Lied vorgetragen – symbolisch für seine Einstellung zu Frauen. Er ist ein Rationalist, der nur seine Liebe zur Sprache zum Ausdruck bringen kann. Doch am Ende stellt auch Higgins selbst fest, dass er doch nicht der gefühlskalte Mann bleiben will, für den immer die anderen gehalten haben.
Katharine Mehrling, die Eliza Doolittle-Darstellerin, hat mich von der ersten Minuten an begeistert. Zuerst sieht der Zuschauer in ihr nur ein Blumenmädchen in Latzhose und Karohemd, das derb spricht und berlinert und keine Manieren zu haben scheint, doch dann erkennt man ihr hartes Leben: Als Tochter eines Alkoholikers muss sie diesen immer finanziell unterstützen. Ihre vulgäre Sprache steht im Gegensatz zu ihrem großen Herz. Sie ist eine freche, aber ehrliche Frau.
Eliza will ihr Leben verbessern und aus sich etwas machen, so will sie für den Unterricht sogar selbst bezahlen, arbeitet sehr hart daran, sich sprachlich besser auszudrücken und lässt die Qualen, die der Sprachunterricht mit sich bringt, über sich ergehen. Auch die sprachlichen Rückschritte während des Pferderennens können sie nicht entmutigen.
Mehrling geht in ihrer Rolle auf und man nimmt ihr die Entwicklung zu einer starken Frau, die sich nun auch artikulieren kann, ab. Auch gesanglich hat sie mich sehr überzeugt.
Oberst Pickering (Christoph Späth) ist der Weiche von den beiden Herren und redet Eliza und dem Professor immer gut zu. Auf ihn kann sich Eliza verlassen, denn er sieht in Eliza nicht nur eine Marionette.
Zu weiteren Darstellern, die das Publikum begeistern konnten, gehörte Jens Larsen, der Darsteller von Elizas Vater, Alfred P. Doolittle. Elizas Vater ist ein Alkoholiker, der sich nichts aus dem Wohl seiner Tochter macht und diese sogar „verkauft“. Er lässt sich von Eliza aushalten und als es ihm finanziell gut geht, hilft er ihr nicht. Obwohl Larsen eine unsympathische Figur spielt, bekommt er neben den Hauptdarstellern den größten Applaus von den Zuschauern, was an seiner gesanglichen und schauspielerischen Leistung lag.
Mrs. Pearce (Christiane Oertel), Higgins‘ Hausdame, ist das gute Herz des Hauses. Trotz ihres strengen Auftretens steht sie der armen Eliza bei. Zu den weiteren Lieblingsfiguren im Musical gehört Mrs. Higgins (Susanne Häusler), die ein angespanntes Verhältnis zu ihrem Sohn hat und sein dominantes Verhalten nicht nachvollziehen kann. Trotz ihrer anfänglicher Skepsis gegenüber Eliza, kann sich Eliza am Ende voll und ganz auf sie verlassen.
Aber auch die die Leistung von Freddy Eynsford-Hill  (Adrian Strooper), eher einer „Randfigur“ bei „My fair lady“, wird am Ende honoriert. Strooper kann nicht nur besonders gut singen, sondern spielt auch sehr überzeugend den verliebten Dandy.
In dem Musical prahlen zwei Gesellschaften aufeinander, die durch ihre Sprache und ihre Kleidung rigide voneinander abgegrenzt werden. So steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern die Kritik an der Herrschaft der Oberschicht, die sich für etwas Besseres hält. Will man in die Oberschicht aufsteigen, so muss man sich verbiegen und seinen Hintergrund verleugnen.
Auch das Wort „fair“ kann auf zwei verschiedene Weisen übersetzt werden. Zum einen bedeutet das Wort „schön“, zum Anderen steht „my fair lady“ auch für „meine Marktfrau“. Doch Eliza bemerkt richtig: Der Unterschied zwischen einem Blumenmädchen und einer Lady liegt nicht in dem Verhalten der beiden Frauen, sondern in dem Benehmen der anderen ihnen gegenüber.
Mein Fazit: Ich war von dem Musical mehr als begeistert, da hier alles zusammenpasst. Die Musik, die Handlung und die Darsteller ergeben ein grandioses Gesamtkunstwerk. Selbst die drei Stunden (mit Pause) wirkten nie zu lange, ein sehr gutes Zeichen! Das ganze Musical über hat das Publikum gelacht und euphorisch applaudiert, was an der Schärfe der Dialoge und an den vielen komischen Szenen im Musical lag.
„My fair lady“ ist ein Klassiker par excellence und muss von jedem Musicalliebhaber besucht werden. An folgenden Tagen könnt Ihr, nein müsst Ihr, dies machen: 13. und 15. Januar 2017, 18. und 28. Februar 2017, 11. und 19. März 2017, 1. und 15. April 2017
Kontakt: Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
030 47997400
Weitere Informationen:
#Myfairlady #KomischeOper #Musical #Berlin #AlanJayLerner #FrederickLoewe #GeorgeBernardShaw #Pygmalion #GabrielPascal #AudreyHepburn #KristiinaPoska #PeterChristianFeigel #AndreasHomoki #ArturoGama #FrankPhilippSchlößmann #MechthildSeipel #JohannaWall #DavidCavelius #FranckEvin #MaxHopp #KatharineMehrling #JensLarsen #ChristophSpäth #SusanneHäusler #ChristianeOertel #AdrianStrooper #ZoltanFakete
Text © E. Günther
Fotos © Iko Freese | drama-berlin.de