Gewinnspiel für ein Dinner und ein anschließendes Konzert: 1×2 Karten für „Vivaldi und Bach – Meisterwerke des Barocks“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte 

Schon immer hat mich die prachtvolle Epoche Barock (1575-1770) mit ihren ausufernden Kleidern und wunderschönen Gebäuden fasziniert. Und da ich zudem eine große Liebhaberin von Opern und klassischer Musik bin, stand es für mich außer Frage, dass ich irgendwann die Berliner Residenz Konzerte im Schloss Charlottenburg besuchen werde.
 
Unsere Wahl fiel am Samstag, den 21. Juli 2018, auf die „Barocke Operngala – Zauber der Klassik“. Zwischen drei Arrangements konnten wir entscheiden: nur Konzert oder Dinner und Konzert oder Schlossbesichtigung, Dinner und Konzert. Wir wählten das Arrangement Dinner und Konzert.
 
Um 19.30 Uhr machten wir uns nach dem wundervoll schmeckenden Drei-Gänge-Menü und einer während des Essens live vorgetragenen Komposition des Barocks mit dem Zeremonienmeister und den übrigen Gästen auf den Weg zum Austragungsort des Barocken Konzerts.
 
Um 20 Uhr begann das Konzert und ein neunköpfiges Orchester spielte bekannte Kompositionen des Barocks. Begleitet wurde das Konzert von zwei sehr talentierten Solistinnen.
 
Wir fühlten uns an dem Abend in die Zeit des Barocks versetzt. Das sehr gut zubereitete Essen in Form eines Drei-Gänge-Menüs, der wunderschöne Ort, die originalgetreuen Kostüme – alles schuf eine unvergessliche Atmosphäre.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
Was? 1×2 Karten für „Vivaldi und Bach – Meisterwerke des Barocks“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte – MENÜ UND KONZERT!!!
 
Wann? Am Mittwoch, den 18. September 2019, um 20 Uhr Uhr
Wo? Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 22, 14059 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 5. September 2019, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!
Text © E. Günther
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Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“ – internationales Opernfest der Berlin Opera Academy im Theater im Delphi

Ich liebe Opern. Ich liebe diese tragischen Liebesgeschichten, bei denen die Operndarsteller bei jedem einzelnen Ton ihre Seele offenbaren. Und so war es für mich eine sehr erfreuliche Nachricht, dass das internationale Opernfest der Berlin Opera Academy dieses Jahr wieder in Berlin stattfindet – diesmal in dem berühmten Theater im Delphi.
 
Das Opernfest der Berlin Opera Academy ist ein internationales Festival junger Opernsänger, das sich zum dritten Mal in Berlin ereignet. Junge Talente aus 27 verschiedenen Ländern, von denen viele von einigen der besten Ausbildungsstätten im Bereich der klassischen Musik (u.a. Juilliard School New York, Royal College of Music London oder Indiana University) kommen, präsentieren an außergewöhnlichen Orten beliebte Opern. Einige von diesen jungen Talenten sind entweder gerade mit ihrem Studium fertig geworden oder noch in der Ausbildung.
 
Doch vor dem Opernfestival müssen die jungen Operndarsteller ein vierwöchiges Intensivprogramm an der Berlin Opera Academy absolvieren. Hier werden sie umfassend in Gesang, Theater und Musik unterrichtet und studieren eine vollszenische Opernproduktion ein. Auf dem Opernfest präsentieren sie anschließend ihre Ergebnisse.
 
Davon konnte ich mich am Samstag, den 10. August 2019, selbst in dem ausverkauften Theater im Delphi überzeugen. An diesem Abend wurde die im Italienischen vorgetragene Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Die Oper „Don Giovanni“ ist eine Oper in zwei Akten nach einem Libretto von Lorenzo Da Ponte und gehört zu den Meisterwerken der Oper.
 
Die Oper „Don Giovanni“ handelt von dem Frauenhelden Don Giovanni, einem Meister der Verführung, der Frauenherzen reihenweise bricht und dabei auch nicht vor einem Mord zurückschreckt – so auch nicht vor dem Mord am Komtur und dem Vater von Donna Anna. Donna Anna und ihr Verlobter Don Ottavio schwören daraufhin Rache. Aber auch weitere Frauen wünschen sich eine Bestrafung für den seelenlosen Verführer. Kommt Don Giovanni erneut davon oder wird er diesmal für seine Vergehen bezahlen müssen?
 
Die Inszenierung von Marcin Lakomicki hält viele Überraschungen für den erfahrenen Opernliebhaber bereit. Die Handlung spielt nicht die ganze Zeit auf der Bühne, sondern die meiste Zeit im Zuschauersaal. Da die Darsteller ständig ihre Position im Zuschauersaal wechseln, befindet sich der Zuschauer mitten im Geschehen und die Geschichte wirkt dadurch noch dynamischer.
 
Unter der musikalischen Leitung von Kevin Class und einer wunderschönen Klavierbegleitung (Bradley Kunda, Carolina Rodriguez de Guzman und Cristina Battistella) entfalten die neuen Sterne am Opernhimmel ihr ganzes Talent sowohl im gesanglichen als auch im schauspielerischen Bereich. Bei allen Stimmen hatte ich oft Gänsehaut und es gab zurecht auch zwischendurch begeisterten Applaus.
 
Die Figurenzeichnung war sehr gelungen in dieser Umsetzung der weltbekannten Oper. Die Rolle des charmanten, aber seelenlosen Frauenverführers Don Giovanni, für den Frauen nur Trophäen sind, wurde hervorragend von Marko Erzar (Bariton) interpretiert. Sehr gut gesungen und geschauspielert!
 
Doch es gibt eine Konstante in Don Giovannis Leben: sein treuer, aber ängstlicher Diener Leporello. Theo Magongoma spielte sich sofort mit seinem Charisma und sang sich mit seiner Bass-Stimme in die Herzen der Zuschauer.
 
Die drei weiblichen Hauptfiguren der Oper glänzten dank der stimmlich sehr starken Opernsängerinnen an diesem Abend. Dilara Kaymak verkörperte die tragische Figur Donna Anna. Ob Don Giovanni es geschafft hat, die Verlobte von Don Ottavio zu verführen, sieht der Zuschauer nicht, allerdings ahnt er dies. Doch Donna Anna verliert so viel mehr, da Don Giovanni ihren Vater ermordet. Der Zuschauer litt mit der Figur und nahm ihr den ganzen Schmerz ab, der sich auch in der herzergreifenden Sopran-Stimme von Dilara Kaymak widerspiegelte.
 
Eine weitere Frauenfigur ist Donna Elvira, die von Don Giovanni verführt und verletzt wurde, ihn aber trotzdem noch liebt. Aber als sie von Leporello die Zahl der Eroberungen des Frauenheldes erfährt und von der Tatsache Kenntnis nimmt, dass Don Giovanni plant, die junge Braut Zerlina am Tag ihrer Hochzeit mit Masetto zu verführen, will sie ihm das Handwerk legen. Diese gleichzeitig liebende und nach Rache sinnende Frauenfigur wurde hervorragend von Ilijana Korác Teklic interpretiert, deren Sopranstimme zurecht auch mitten in der Oper gewürdigt wurde.
 
Die dritte Frau ist Zerlina, das neue Opfer von Don Giovanni. Zerlina steht vor der Hochzeit mit Masetto und erkennt durch ihre Leichtgläubigkeit nicht die Gefahr, die ihr durch Don Giovanni blüht. Courtney McPhail überzeugte mit ihrer Rolle der naiven Zerlina und ihrer grandiosen Sopran-Stimme.
 
Aber auch die anderen Operndarsteller wurden mit einem langanhaltenden Applaus am Ende der Oper verabschiedet, weil sie sowohl sehr authentisch gespielt als auch fabelhaft gesungen haben: James Hutchings in seiner Rolle des Don Ottavio (Tenor), dem nach Rache an Don Giovanni sinnenden Verlobten von Donna Anna; Will Esch (Bass) mit seiner kurzen und dennoch sehr starken Umsetzung der Rolle des Vaters von Donna Anna und William Weidner (ebenfalls Bass) in seiner Rolle als Masetto, dem eifersüchtigen Verlobten von Zerlina.
Selbst die kleinen Rollen im Chor waren außerordentlich gut besetzt.
 
Mein Fazit: Das Opernfest der Berlin Opera Academy ist ein herausragendes Ereignis für jeden Opernliebhaber, das den Zuschauern zeigt, dass neue begnadete Talente nur darauf warten, die Opernwelt zu erobern.
Die Oper „Don Giovanni“ wird noch einmal heute (Sonntag, den 11. August 2019) um 13:00 Uhr und um 18:30 Uhr aufgeführt. Am Donnerstag, den 15. August 2019, kann man zudem Robert Wards Oper „The Crucible“ um 19:30 Uhr und am Freitag, den 16. August 2019, um 13:00 Uhr und um 19:30 Uhr im Theater im Delphi besuchen.
 
Weitere Informationen:
 
Text und Fotos (außer Titelbild) © E. Günther
 

„STAR DUST – From Bach to Bowie“ in der Komischen Oper Berlin

 – die aktuell angesagteste Tanzcompany auf Deutschlandtournee (Berlin, Köln) –

Tanzen ist die leidenschaftlichste Sprache auf der Welt, die die unterschiedlichsten Menschen verbinden kann, und das intensivste Stilmittel der Kunst. Und keine andere Tanzcompany beherrscht im Moment diese Sprache und dieses Stilmittel so gut wie das US-amerikanische Complexions Contemporary Ballet, das mit seiner Deutschlandtournee sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Im Jahr 1994 gründete der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Starchoreograf Dwight Rhoden, den ich schon in der Tanzshow „The Great Gatsby“ bewundern durfte, und der ebenfalls mit Preisen überhäufte Startänzer Desmond Richardson, der bereits mit mehreren Showgrößen gearbeitet hat, in New York das Complexions Contemporary Ballet. Das Complexions Contemporary Ballet gehört aktuell zu den angesagtesten US-amerikanischen Tanzcompagnien. Die Tänzer der Company kommen aus den USA, Kanada, Australien, Kolumbien sowie aus Japan und Korea.

Und so stand es für mich außer Frage, dass ich am Dienstag, den 9. Juli 2019, zur Premiere in der Komischen Oper gehen würde, um selbst über das außergewöhnliche Können der Tanzcompany des Chefchoreografen Dwight Rhoden und von Desmond Richardson, dem ersten afroamerikanischen Solisten beim American Ballet Theatre, urteilen zu können.

Die Show „STAR DUST – From Bach to Bowie“ soll eine auf den ersten Blick musikalisch und tänzerisch nicht zusammenpassende Verbindung schaffen, zwischen den Tänzen zur Musik des Barockgenies Johann Sebastian Bach und seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach und der Pop-Ikone David Bowie.
Um 20 Uhr öffnete sich der rote Vorhang in der fast auf den letzten Platz ausverkauften Komischen Oper Berlin und mit Bach 25 interpretierten 16 Ausnahmetänzer in der ersten Showhälfte tänzerisch die Musik von Johann Sebastian Bach (z.B. Klavierkonzert, D-Moll: „Adagio“) und die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach.
Zur schweren und imposanten Barockmusik zeigten die grandiosen Talente in Gruppen, Duetten und Soli wunderschöne Choreografien, die eine unmenschliche Körperbeherrschung abverlangten. Diese vertanzte Körperkunst ließ mich sprachlos zurück: Wie kann man zur Barockmusik eine solche atemberaubende Choreografie auf die Beine stellen?!

In der zweiten Showhälfte ging es mit einer innovativen Mischung aus Klassik, Ballett und Popkultur auf der Tanzbühne weiter. Die 16 Tanzgötter widmeten sich nun einem anderen Musikgenie: David Bowie, zu deren Welthits „Space Oddity“ (1969), „Life On Mars“ (1971), „Heroes“ (1977), „Let’s Dance“ (1983) und „Lazarus“ (2016) sie pulsierende Choreografien präsentierten. Vor allem die tänzerische Umsetzung des Liedes „Heroes“ hat mich tief bewegt.
Im Gegensatz zur ersten Hälfte waren die Tänzer jetzt wie die Pop-Ikone David Bowie extravagant geschminkt und tanzten in den farbenfrohen Kostümen von Christine Darch mehr in Gruppen.
Eine tänzerisch unglaublich beeindruckende und vielseitige Hommage an die Pop-Legende David Bowie. Jeder der Tänzer übernahm in der Show die Rolle von David Bowie, dessen Persönlichkeit in jedem von uns widerspiegelt werden kann.

Als Zuschauer bemerkte man, wie die Musik die durchtrainierten Körper der Tänzer durchströmte. Dwight Rhoden und die 16 Tänzer schufen sinnliche und leidenschaftliche Choreografien, die international ihresgleichen suchen. Das Lichtdesign von Michael Korsch verhalf diesen emotionalen Tänzen zu etwas Magischem.

Was mich an dem gestrigen Abend besonders inspirierte, war, dass in der Tanzcompagny unterschiedliche Menschen tanzten: Afroamerikaner (u.a.Jared Brunson), früher im Ballett undenkbar große Frauen (Jillian Davis), kleine Männer (Thomas Dilley), Asiatinnen (Eriko Sugimura), Lateinamerikaner (Miguel Solano), Tänzer in ihrer ersten Saison (u.a. Maxfield Haynes) oder in ihrem fünften Jahr (Shanna Irwin). Dieser Zeitgenössische Tanz verband die unterschiedlichsten Individuen zu einem poetischen Ganzen – so wie es David Bowie gewollt hätte – und bestätigte meine Eingangsthese, dass Tanzen verbindet.

Mein Fazit: „STAR DUST – From Bach to Bowie“ ist eine überwältigende Tanzshow, die zurecht mit Beifallsstürmen quittiert wurde. Tänzerische und musikalische Grenzen wurden auf dem tänzerisch höchsten Niveau von 16 Tänzern und deren begnadeten Choreografen an diesem Abend gesprengt. Bis zum 14. Juli 2019 könnt Ihr diese Ausnahmeshow noch in der Komischen Oper Berlin besuchen, danach läuft sie in Köln (16.7.-21.07.19).

Weitere Informationen:
https://www.komische-oper-berlin.de/programm/a-z/stardust/
https://www.facebook.com/komischeoperberlin/
https://www.facebook.com/complexionsdance/

#STARDUST #ComplexionsContemporaryBallet #DwightRhoden#DesmondRichardson #JaredBrunson #JillianDavis #ThomasDilley#ErikoSugimura #MiguelSolano #MaxfieldHaynes #ShannaIrwin #Bach#DavidBowie #MichaelKorsch #ChristineDarch #KomischeOper #Berlin#Klassik #Ballett #Popkultur #Barock

Text © E. Günther

 

 

Die kulturellen Highlights im Sommer 2019: Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie in Berlin

Im kulturellen Vergleich muss sich die Hauptstadt Berlin nicht mehr hinter New York und London verstecken, denn schon längst kommen die internationalen Shows und die erfolgreichsten Interpreten auf ihren Tourneen nach Berlin – und das oft mehrmals. Auch der Sommer 2019 verspricht wieder, zumindest in kultureller Hinsicht, richtig heiß zu werden. Im Folgenden stellen ich Euch daher meine persönlichen kulturellen Highlights im Sommer 2019 genauer vor:
Chicago, West Side Story und STAR DUST – From Bach to Bowie.
 
„Chicago“ im Admiralspalast (3. bis 13. Juli 2019):
Ich gehöre zu den größten Fans des Original Broadway-Musicals „Chicago“ und habe sowohl schon einmal das Musical als auch die berühmte Verfilmung im Jahr 2002 gesehen. „All That Jazz“ im englischsprachigen Original – das werde ich mir im Juli 2019 nicht entgehen lassen!
 
„West Side Story“ in der Staatsoper Unter den Linden (06. bis 14. Juli 2019):
Der Tanzfilm aus dem Jahr 1961, in dem rivalisierende Gangs um ihre Ehre und Liebe tanzen, ist wieder in aller Munde. Steven Spielberg will diese Erfolgsgeschichte im Jahr 2020 wieder ins Kino bringen und im Juli 2019 kommt die preisgekrönte Inszenierung von Joey McKneely nach fünfzehnmonatiger ausverkaufter Welttournee auch endlich nach Berlin. Darauf freue ich mich jetzt schon!
 
„STAR DUST – From Bach to Bowie“ in der Komischen Oper Berlin (09. bis 14. Juli 2019):
Die angesagte amerikanische Tanzcompany Complexions Contemporary Ballet ist im Juli 2019 auf Tournee in Deutschland und kommt auch nach Berlin. Die Show „STAR DUST – From Bach to Bowie“ ist eine Hommage an die Pop-Ikone David Bowie und begeistert weltweit mit ihrem Mix aus Klassik, Ballett und Pop. Eine sehr vielversprechende Veranstaltung!
 
Weitere Informationen:
© E. Günther
 

Oscars der Filmmusik in der Philharmonie Berlin

Was wäre der Angriff des weißen Hais im gleichnamigen Film ohne die berühmte Musik von John Williams? Bestimmt weniger bedrohlich. Die zeitlose Liebesgeschichte zwischen dem Jurastudenten Oliver und der Musikstudentin Jennifer in dem Film „Love Story“ wäre ohne die wunderschöne Musik von Francis Lai bestimmt nicht so herzzerreißend. Die beiden Kunstformen Film und Musik können nicht mehr ohne einander existieren und oft ist die Filmmusik sogar interessanter als der Film und häufig ein Grund, sich einen Film überhaupt erst anzuschauen oder sich an diesen zu erinnern.

Da Filmmusik ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden ist, nahm ich voller Vorfreude am Sonntag, den 21. April 2019, um 20 Uhr im Großen Saal der Philharmonie Berlin Platz.
Der Dirigent des Sinfonie Orchesters Berlin und der Moderater an diesem Abend war Scott Lawton, der seine Sache sehr gut machte, denn er dirigierte nicht nur mit Enthusiasmus und Begeisterung für die Filmmusik, sondern erzählte vor jeder Komposition, von wem die Musik stammt und in welchem Film sie gespielt wird. Sicherlich konnte jeder im Saal die Filmmusik den großen Filmproduktionen zuordnen, doch war ich bei einigen Filmmusik-Stücken (darunter die „Cinema Paradiso“-Musik von Ennio Morricone und die „Il Postino“-Musik von Luis Bacalov) froh, eine Information vorab zu bekommen.
 
Die großartig von dem Sinfonie Orchester Berlin gespielte Filmmusik ließ mich für über zwei Stunden lang die Realität vergessen und schuf vor meinem inneren Auge Furcht einflößende (die „Gladiator“- Musik von Hans Zimmer), harmonische (die „La La Land“- Musik von Justin Hurwitz), romantische (die „Love Story“-Musik von Francis Lai) und nervenaufreibende Bilder (die „Exodus“-Musik von Ernest Gold).
 
Bei zwei Filmen drehte sich eine meiner fünf Begleitungen an diesem Abend zu mir um und erzählte mir, dass sie den folgenden Film zwar nicht gesehen habe, aber die Filmmusik sehr gut kenne, was meine einleitende These nur bestätigt. Die Musik eines Filmes ist oft bekannter und einprägsamer als der Film selbst.
Auch ich wurde während des Konzerts von der Filmmusik dazu inspiriert, mir bald einige Filme anzuschauen: „Moon River“ mit Audrey Hepburn (Musik von Henry Mancini) und „Reise nach Indien“ (Musik von Maurice Jarre).
 
Mein Fazit: Es war gestern ein wunderschöner Abend mit einem sehr talentierten Dirigenten und brillanten Orchester, die jeden Fan von Filmmusik begeisterten. Legendäre Filmmusik-Stücke, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind – z.B. die Filmmusik von Nono Rota in „Der Pate“-Trilogie und die Filmmusik von Howard Shore in „Der Herr der Ringe-Die Gefährten“ – wurden an diesem Abend hervorragend gespielt.
Am Ende wollte das Publikum den Dirigenten und das Sinfonie Orchester Berlin nicht gehen lassen und bekam dafür als Zugabe die Filmmusik aus „James Bond“ (David Arnold) und „Fluch der Karibik (Klaus Badelt und Hans Zimmer). Ich hoffe auf ein weiteres Konzert dieser Art, vielleicht dann mit der Musik aus „Star Wars“.
 
Hier noch einmal die ganze Filmmusik, die in der folgenden Reihenfolge am gestrigen Abend gespielt wurde:
1. Teil
Anatevka – John Williams
Cinema Paradiso – Ennio Morricone
Gladiator – Hans Zimmer
Moon River – Henry Mancini
Exodus – Ernest Gold
Il Postino – Luis Bacalov
Reise nach Indien – Maurice Jarre
Der Pate – Nono Rota
Star Trek – Jerry Goldsmith
 
2. Teil
Da Vinvi Code – Hans Zimmer
Love Story – Francis Lai
Der weiße Hai – John Williams
Herr der Ringe (Die Gefährten) – Howard Shore
Casablanca – Max Steiner
Die Stunde des Siegers – Vangelis
La La Land – Justin Hurwitz
Jurassic Park – John Williams
 
Zugabe: James Bond – David Arnold
Fluch der Karibik – Klaus Badelt und Hans Zimmer
 
Weitere Informationen:
 
 Text und Fotos © E. Günther

 

Gewinnspiel: 1×2 Karten (Dinner UND Konzert!) für die „Meisterwerke des Barocks – Vivaldi, Pergolesi, Bach“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte

Schon immer hat mich die prachtvolle Epoche Barock (1575-1770) mit ihren ausufernden Kleidern und wunderschönen Gebäuden fasziniert. Und da ich zudem eine große Liebhaberin von Opern und klassischer Musik bin, stand es für mich außer Frage, dass ich irgendwann die Berliner Residenz Konzerte im Schloss Charlottenburg besuchen werde.
 
Unsere Wahl fiel am Samstag, den 21. Juli 2018, auf die „Barocke Operngala – Zauber der Klassik“. Zwischen drei Arrangements konnten wir entscheiden: nur Konzert oder Dinner und Konzert oder Schlossbesichtigung, Dinner und Konzert. Wir wählten das Arrangement Dinner und Konzert.
 
Um 19.30 Uhr machten wir uns nach dem wundervoll schmeckenden Drei-Gänge-Menü und einer während des Essens live vorgetragenen Komposition des Barock mit dem Zeremonienmeister und den übrigen Gästen auf den Weg zum Austragungsort des Barocken Konzerts.
 
Um 20 Uhr begann das Konzert und ein neunköpfiges Orchester spielte bekannte Kompositionen des Barock. Begleitet wurde das Konzert von zwei sehr talentierten Solistinnen.
 
Wir fühlten uns an dem Abend in die Zeit des Barock versetzt. Das sehr gut zubereitete Essen, der wunderschöne Ort, die originalgetreuen Kostüme – alles schuf eine unvergessliche Atmosphäre.
Seit dem 22. September 2018 gibt es ein neues Projekt der Berliner Residenz Konzerte: die „Meisterwerke des Barocks – Vivaldi, Pergolesi, Bach“, die bis zum 29.12.2018 ins Programm übernommen wurden und wieder Großartiges versprechen.
 
Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann fasse ich noch einmal alles Wichtige zusammen:
 
Was? 1×2 Karten für die „Meisterwerke des Barocks – Vivaldi, Pergolesi, Bach“ im Schloss Charlottenburg – Berliner Residenz Konzerte – DINNER UND KONZERT!!!
 
Wann? Am Samstag, den 1. Dezember 2018
Wo? Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 22, 14059 Berlin
Was muss ich dafür machen? Die Blogseite „Mein Event-Tipp“ und diesen Beitrag liken und unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen!
 
Das Gewinnspiel endet am Dienstag, den 27. November 2018, um 16 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!
© E. Günther