Souldance – eine sensationelle Tanzshow im Admiralspalast

Seit 2016 bin ich eine sehr große Liebhaberin der Tanzshow „Let’s Dance“ auf RTL und saß bisher bei jeder der elf Staffeln gespannt vor dem Fernseher und erlebte, wie professionelle Tänzer mit deutschsprachigen Prominenten über das Tanzparkett schwebten.

Das Jahr 2016 war ein ganz besonderes Jahr für mich, denn in der Staffel sah ich zum ersten Mal Robert Beitsch, der bis jetzt mein absoluter Lieblingstänzer in der Show ist. Kein anderer Tänzer kann so eine Spannung in seinem Körper aufbauen und so einzigartige Choreografien zaubern.
Und so freute ich mich schon seit Monaten auf die Tanzshow „Souldance“ im Admiralspalast – eine Tanzshow, die Robert Beitsch drei Jahre lang entwickelt hat, die er produzierte und das Beste: eine Show, in der er selbst tanzt!
Zur Weltpremiere am Freitag, den 21. September 2018, stand ich mit vielen anderen Tanzbegeisterten unterschiedlichen Alters im Foyer des Admiralspalastes, dem Austragungsort des ersten deutschen Tanzturniers vor über 100 Jahren. Ich hörte die Herzen der Zuschauer schneller schlagen, etwas Großartiges sollte gleich stattfinden.
Um ca. 20 Uhr strömten die Zuschauer dann in den Zuschauersaal, der fast auf den letzten Platz gefüllt war. Keiner wollte nur eine Minute von der Show mit den 20 Profitänzern mit 124 Meistertiteln – davon 3 Weltmeister – verpassen.
Der Moderator an diesem Abend war Thomas Herrmanns, der für viele Lacher an dem Abend sorgte und der bereits dieses Jahr in der 11.Staffel von „Let’s Dance“ sein tänzerisches Können unter Beweis stellte. So war es kaum verwunderlich, dass er sich nicht nur mit der Geschichte des Tanzens auskannte, sondern auch an diesem Abend getanzt hat – aber lasst Euch überraschen, an welcher Stelle in der Tanzshow und mit wem.
In der ersten Hälfte der Show ging es um die Entwicklung der Turniertänze und deren Darstellung auf der Bühne. Mein erster Höhepunkt in der ersten Hälfte war die sinnliche Rumba von Heinrich Popow. Heinrich Popow ist nicht nur Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in London und Rio de Janeiro gewesen, sondern berührte uns alle bei Let’s Dance 2017 mit seiner Lebensgeschichte und zeigte uns, dass Tanzen nicht Perfektion, sondern Leidenschaft bedeutet. Aus diesem Grund und weil Rumba zu meinen Lieblingstänzen gehört, hatte ich bei seinem Tanz Gänsehaut.
Wer mich privat kennt, weiß, dass neben der Rumba ich noch zwei weitere Lieblingstänze habe, zu denen Paso Doble gehört. Dieses Temperament, diese Hingabe – kein anderer Tanz kann es so gut verkörpern. Und wer sollte diesen Tanz besser tanzen als Robert Beitsch?! Dabei tanzte er nicht nur mit einer Frau und einem Mann, sondern auch mit alltäglichen Gegenständen.
Die zweite Hälfte spiegelte den Tanz der Gegenwart wider. Und es begann genauso heiß, wie die erste Hälfte endete: mit einer modernen Version des Flamenco, getanzt von den zwei heißblütigen Tänzerinnen Anastasia Bodnar und Raha Nejad.
Und ich glaube, ich spreche jedem an diesem Abend aus dem Herzen, wenn ich schreibe, dass Raha Nejad („Persian Hair“), Background-Tänzerin bei Katy Perry, ein weiterer Höhepunkt auf der Bühne war. Diese Tänzerin ist eine Granate auf der Bühne, mit einer ungeheuren Bühnenpräsenz. Was für eine tänzerische Ausnahmeerscheinung!
Der Contemporary Tanz von Robert Beitsch zur Musik aus dem Film „Fifty Shades of Grey“ war mein krönender Abschluss. Den Tanz hat Robert Beitsch bereits in der neunten Staffel von „Let’s Dance“ mit Sarah Lombardi getanzt und dabei die volle Punktzahl erhalten. Bei der leidenschaftlichen Performance kein Wunder. Schade, dass Robert diesen Tanz nicht wieder mit Sarah tanzte. Aber alle Sarah Lombardi-Fans dürfen sich trotzdem entspannt zurücklehnen, denn am Ende wartet auf alle eine wunderschöne Überraschung von der Sängerin.
Tänzerisch wurde an dem Freitag Abend das Beste vom Besten geboten: Sergey und Viktoria Tatarenko – Weltmeister in Showdance und Vizeweltmeister der Lateinamerikanischen Tänze, Gergely Darabos – Weltmeister im Equality Dance, Anastasia Bodnar – Choreographin und Tänzerin in TV-Produktionen wie Kudamm 56 und GottoDance, Oliver Tienken – Weltmeister im Formationstanz Latein und und.
Aber auch aus gesanglicher Sicht war dies ein fantastischer Abend, denn das SoulDance Orchester unter der Leitung von Genya Ginzburg mit 12 Musikern und begnadeten Sängern wie Keith Tynes, der Stimme der Platters, Daniel Keeling (Harlem Gospel Chor) und der phänomenalen Tutu Tutani sorgten für viele großartige Momente im Publikum.
Überhaupt war die Stimmung im Publikum genauso explosiv und besonders wie die Show selbst. Die Zuschauer applaudierten begeistert bei den Tänzern, dem Moderator, den Tänzen und verlangten nach einer Zugabe. Am Ende standen alle oder tanzten begeistert wie ich mit den Tänzern um die Wette.
Mein Fazit: Die Show „Souldance“ bewies wieder, dass Tanzen keine Frage des Alters ist und alle Generationen vereint, denn mit Tanzen drückt man seine Emotionen und seine Leidenschaft aus. Tanzen begeistert jedes Alter und jedes Geschlecht. Robert Beitsch ist mit „Souldance“ eine sensationelle Show gelungen, die jeden im Saal begeistert hat. Und bestimmt haben viele danach einen Tanzkurs belegt. Diese Show darf man auf keinen Fall verpassen. Heute, am Sonntag, den 23. September 2018, um 18 Uhr läuft sie noch einmal im Admiralspalast.
Weitere Informationen zur Show:
© E. Günther

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