Daddy Cool – eine verbotene Liebe zur legendären Musik von Boney M. – das Boney M. Musical auf Deutschlandtournee

Meine Eltern haben in meiner Jugend die Musik der Band Boney M., die von 1975 bis 1988 38 Top-Ten-Hits hatte und über 55 Millionen Alben weltweit verkaufte, rauf und runter gehört, daher bin ich mit dieser Musik aufgewachsen. Aus diesem Grund habe ich natürlich voller Freude vernommen, dass 40 Jahre nach der Veröffentlichung des Ohrwurms „Daddy Cool“ das gleichnamige Musical, das vor elf Jahren in London Weltpremiere gefeiert hat, nun auch auf Deutschlandtournee kommt.

Am Freitag, den 10. Februar 2017, besuchte ich am ersten Tag des Berlin-Zwischenstopps die moderne Inszenierung von Frank Serr. Um 20 Uhr begann das Musical und es kam ein Mann im „Mambo No.5“-Stil auf die Bühne, der uns in die Welt des Musicals mitnahm und noch später eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen sollte. Zur Geschichte des Musicals gibt es Folgendes zu schreiben:

Sunny, der seinen Vater nie getroffen hat, kommt mit seiner Mutter nach London und lernt dort das Mädchen Rose kennen. Zehn Jahre später treffen sich die beiden wieder und verlieben sich ineinander. Doch ihre junge Liebe steht unter keinem guten Stern, denn beide tanzen in zwei rivalisierenden Tanztruppen, Rose ist vergeben und auch die Mütter der beiden Jugendlichen scheint eine tragische Geschichte zu verbinden.

Zwei Stunden lang feierte das Publikum eine Party und sang oft bei den weltbekannten Hits der Band mit. Vor allem die Lieder „Sunny”, „Rivers of Babylon”oder „Rasputin“ kamen bei den Zuschauern gut an. Aber trotz der Partystimmung und den vielen Tanzszenen in glitzernden Kostümen kamen wichtige Themen nicht zu kurz: der Sinn des Lebens, die Suche nach der eigenen Identität, die große Liebe, die echte und falsche Freundschaft, falscher Stolz und die unterschiedlichen Muttertypen. Während Sunny eine liebe und umsorgende Mutter hat, ist Roses Mutter eine egoistische und rachsüchtige Intrigantin, die sich nicht für ihre Tochter interessiert.

Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass auf der Bühne die Londoner Vielfalt gezeigt wurde. Wir sahen sowohl eine Frau im Hidjab als auch eine afrikanische Frau – die Widerspiegelung der Londoner Gesellschaft.

Und am Ende endete das Musical so, wie es begonnen hat: mit einer großen Party. Die Zuschauer standen von ihren Sitzen auf und tanzten alle ausgelassen zu einem Boney M.-Madley. Aus diesem Grund kann ich Euch das Musical, das am 11. und am 12. Februar noch im Admiralspalast läuft, empfehlen, denn auch 40 Jahre nach dem Evergreen „Daddy Cool“ ist die Musik noch präsent und von keiner Party wegzudenken. Zusätzlich zu Berlin spielt „Daddy Cool“ auch in anderen Städten in Deutschland:

http://www.daddycool-show.com/de/tourdaten/tourtermine/

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© E. Günther

 

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