Glaspalast auf dem Pfefferberg – Märchen für kleine und große Kinder

Winterzeit ist Märchenzeit. Winterzeit ist Kuschelzeit. Winterzeit ist Zeit mit guten Freunden bei einem Glas Glühwein verbringen, am besten am Lagerfeuer. Dieses Konzept verfolgt auch der Glaspalast am Pfefferberg, in dem man bis zum 15. Januar 2017 Märchen für Kinder und für Erwachsene neu interpretiert erleben kann.

Wie Ihr schon mehrmals festgestellt habt, liebe ich den Pfefferberg und habe Euch bereits am 12. Juni 2016 in meinem Blog von dem Pfefferberg Theater vorgeschwärmt:
https://www.facebook.com/permalink.php.story_fbid=1632842440375850&id=1520602494933179
Zudem essen wir dort sehr gerne in dem Restaurant Tauro, das tatsächlich den besten Brunch Berlins hat (siehe Blogbeitrag im April 2016):
https://www.facebook.com/permalink.phpstory_fbid=1598112037182224&id=1520602494933179

So stand es außer Frage, dass ich bei der Vorstellung des neu eröffneten Märchenberges am Mittwoch, den 23. November 2016, auch dabei sein werde. Diesem Wunsch folgten offenbar auch viele andere Leute, denn der Glaspalast war an diesem Tag bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Glühwein in einer durch die Laternen gemütlich geschaffenen Atmosphäre machte uns eine Glocke darauf aufmerksam, dass es bald losgehen sollte.

Begonnen wurde das märchenhafte Spektakel mit „Der gestiefelte Kater“, einer Variante für Erwachsene. Der lebenslustige Kater wurde von der ebenso lebensbejahenden Carsta Zimmermann verkörpert und versuchte, den grimmigen Müllerssohn (Torsten Schnier) zu einer Interaktion zu begeistern, was ihm aber selten gelang, da der Müllerssohn an seinem Missfallen keinen Zweifel ließ. Dies änderte aber nichts an der guten Laune des Katers, der nur so vor Energie sprühte.
Das ganze Publikum lag vor Lachen auf dem Boden und fand großes Gefallen an diesen unterschiedlichen Charakteren. Wieder einmal überzeugten mich die beiden Darsteller des Stückes, Torsten Schnier kannte ich bereits von „Der Geizige“.

Nach einer 10-minütigen Pause kam mit „Rotkäppchen“ das zweite Märchen an diesem Abend, das mich sogar mehr packen konnte als „Der gestiefelte Kater“. Vielleicht lag es aber auch daran, dass mit Vlad Chiriac, der den bösen und wilden Wolf an diesem Abend spielte, mein Lieblingsdarsteller des Pfefferberg Theaters auf der Bühne stand. Aber auch Ina Gercke, die ich bisher noch nicht kannte, ging in ihrer Rolle des züchtigen Rotkäppchens auf. Die Mimik dieser beiden Darsteller und die Artikulation (Überspitzung des rollenden R) war einfach nur großartig!
Das Märchen war natürlich eindeutig für Erwachsene konzipiert, da es sexualisiert und derb präsentiert wurde. So wurde das Rotkäppchen von dem Wolf am Ende ins Bett gelegt, allerdings auf die erwachsene Art und Weise.

Mein Fazit: Das ganze Publikum hatte einen sehr lustigen Abend und die Zeit (Jedes Märchen dauert eine halbe Stunde.) verging leider wie im Flug. Die sehr zufriedenen Zuschauer werden sicherlich wiederkommen. Wer mit seinen Kindern kommen möchte, der sollte das Theater nachmittags besuchen, Erwachsene dagegen abends. Wer die Märchen unter Glas erleben möchte, der kann dies noch bis zum 15. Januar 2017 tun. Es werden immer zwei Märchen hintereinander aufgeführt. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder bis zu 13 Jahren 6 Euro. Die Eintrittskarten für die 10 Uhr-Vorstellung kosten übrigens 5 Euro. Also ich wünsche Euch eine märchenhafte Zeit im Glaspalast…

Weiterer Eventtipp: Am Sonntag, den 27. November 2016, findet von 14 Uhr bis 18 Uhr im Glaspalast ein Kinderfest statt, mit dem „Froschkönig“ und „Hans im Glück“ um 15 Uhr und mit „Rapunzel“ und „Der gestiefelte Kater“ um 16.30 Uhr.

Weitere Informationen:

Adresse: Glaspalast auf dem Pfefferberg
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

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Text © E. Günther
Fotos © Daniel Wetzel

 

 

 

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