Comedy Café – „Berlins erste internationale, alternative Comedy Bühne“

 Was macht man in diesen schwierigen Zeiten, in denen man das Gefühl hat, dass die Welt zugrunde geht? Genau, man lacht sehr viel und das am besten mit anderen Kulturen und Nationalitäten, denn Lachen verbindet die Menschen. Und Berlin, der Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen, scheint dafür prädestiniert zu sein.

 Am Donnerstag, den 11. August 2016, hatte ich die Möglichkeit, mit einer langjährigen Freundin eine für uns neue Berliner Lokalität zu entdecken und damit einen kulturell verbindenden Ort zu unterstützen: das Comedy Café.
Das im Jahr 2015 eröffnete Comedy Café besteht aus zwei Teilen: In dem ersten Teil befindet sich das Restaurant/Café, in dem man leckere Sandwiches, Kuchen und den im Internet gepriesenen Pulled Pork-Burger bestellen kann. Die meisten Mitarbeiter sprechen entweder nur Englisch oder Deutsch und Englisch. Im hinteren Teil befindet sich der Showroom mit 70 Sitzplätzen und einer kleinen Bühne, auf der noch unbekannte und frische Künstler die Lachmuskeln der Zuschauer reizen können.
 
Der größte Teil der Programme findet in englischer Sprache statt. Freitags kann man eine Improvisationsshow besuchen und samstags Stand-Up Comedy sehen. Der Sonntag ist für besondere Projekte wie Podcasts reserviert. Diesen Sonntag (14. August 2016) kann man z.B. ein Teil des Projektes „Tatort auf Englisch“ werden. Nur donnerstags finden die Comedyshows auf Deutsch statt. Die Eintrittspreise variieren zwischen 5 und 8 Euro. Weiterhin bietet das Comedy Café auch Kurse an, in denen man in die Kunst der Improvisation und der Stand-Up Comedy eingeführt wird.
 
Ausnahmsweise fand aber an diesem Donnerstag keine Show in deutscher Sprache statt, sondern die CCB Impro Jam-Show, ein Improvisationstheater mit drei verschiedenen Teams, die in englischer Sprache auf der Bühne improvisieren und von einer Szene in die andere springen.
 
Um 19 Uhr traf ich meine sehr gute Freundin, die ein Jahr lang in England gelebt und gearbeitet hat und daher über sehr gute Englischkenntnisse verfügt, in dem Restaurant/Café und gemeinsam nutzten wir die eine Stunde bis zur Show, um interessante Gespräche beim Essen zu führen. Ich probierte den oben erwähnten und den tatsächlich schmackhaften Burger, der mir mit Grillkartoffeln und einem Krautsalat für 7 Euro serviert wurde, meine Freundin bestellte einen Kuchen für 3 Euro.
 
Um 20 Uhr begann nach einer Aufwärmübung für alle und der Verkündung der sieben „Regeln“ während des Schauspiels (u.a.„relax“) das Improvisationstheater und wir sahen drei verschiedene Teams auf der Bühne, die unterschiedliche Alltagssituationen schauspielerisch darstellten und uns mit ihrer Darbietung zum Lachen brachten. Die Darsteller wurden zu unserem Glück nicht einfach so aus dem Publikum willkürlich bestimmt, sondern haben sich vor der Show in eine Liste eingetragen.
 
Ein kleiner Tipp: Diese Liste darf nicht mit der Anforderung eines Newsletters verwechselt werden. Nur so kann ich mir das erklären, warum sich eine „Elena“ zuerst in die Liste eingetragen hat und dann sich aber während der Show nicht zu erkennen gegeben hat. Bis heute weiß keiner, wer diese geheimnisvolle Elena war…
 
Zwei Stunden lang haben wir geschmunzelt und gelacht und dabei auch fast alles verstanden. Der zweite Teil der Show, in dem noch einmal alle Teams zusammen auf der Bühne spielten und so ein künstlerisches Chaos entstehen ließen, hat mir am besten gefallen. Auch der Moderator an diesem Abend hat uns mit seinem Charme überzeugt.
 
Mein Fazit: Den ganzen Abend fühlte ich mich wie in einem Studentenwohnheim in Großbritannien, in dem ich gemeinsam mit Freunden lachte und unkompliziert Spaß hatte – und das war für mich die schönste Botschaft an dem gestrigen Abend. Also geht hin und habt auch Spaß! Bedenkt aber, dass Ihr Englisch verstehen solltet, sonst bleibt Euch nur der deutschsprachige Donnerstag.
 
Weitere Informationen:
 
 
Kontakt: Comedy Café
Roseggerstraße 17
12059 Berlin
01521 4660257
 
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© E. Günther
 
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