Das französische Restaurant „Juliette“

Ein Restauranttipp für Potsdam

Am Sonntag, den 31. Januar 2016, war ich mit meinem Mann und meinen Schwiegereltern schick essen. Dazu haben uns meine Schwiegereltern in das französische Restaurant „Juliette“ eingeladen. Pünktlich um 18 Uhr trafen wir uns in einer Potsdamer Seitenstraße mit vielen urigen Häuschen. Das Restaurant selbst befindet sich in einem unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus zwei Etagen, auf denen die Gäste an elegant dekorierten Tischen Platz nehmen können. In der ersten Etage hat man zudem die Möglichkeit, direkt vor einem Kamin zu dinieren – an kalten Wintertagen unbezahlbar.

Wir wurden zu einem schönen Tisch in der zweiten Etage geführt und begannen gleich damit, die Speisekarte zu studieren. Die Speisekarte war nicht überladen und man konnte neben verschiedenen Menüs (sowohl drei als auch fünf Gänge) seine Speiseabfolge selbst bestimmen. Bevor unser Essen serviert wurde, bekamen wir – wie alle Gäste des Restaurants – einen Gruß der Küche, der aus kleinen Köstlichkeiten bestand.

Als Vorspeise wählten wir vier anschließend eine Suppe mit Ravioli vom Bretonischen Hummer (12 Euro). Die Suppe schmeckte uns, hatte jedoch einen außergewöhnlichen Geschmack. Mein Schwiegervater erkannte sogar eine schokoladige Note in der Suppe. Beim Hauptgang bestellten wir aber wieder unterschiedliche Speisen: Mein Mann und ich entschieden uns für die wirklich sehr gut gemachte geschmorte Ochsenbacke auf Schnittlauch – Kartoffelpüree, Perlzwiebeljus und Wintertrüffel (26 Euro). Meine Schwiegermutter bestellte einen vegetarischen Hauptgang, den Krapfen vom Risotto mit Muskatkürbis und geschmortem Fenchel (22 Euro) und mein Schwiegervater aß Crepinette von der Taube mit Zweierlei vom Sellerie und Kartoffelgratin (28 Euro). Die Taube probierte auch mein Mann und war von der Zubereitung begeistert.

Obwohl wir schon alle gesättigt waren, freuten wir uns auch auf den dritten Gang. Mein Mann und meine Schwiegereltern, drei überzeugte Käseliebhaber, ließen sich eine Käseplatte mit sechs verschiedenen Käsesorten zusammenstellen (5 Käsesorten für 14 Euro, in diesem Fall aber für drei Personen). Ich bekam die lauwarme Apfeltarte mit Karamellcreme und Eis von karamellisierten Walnüssen für 12 Euro. Meine Wahl hat sich mehr als gelohnt, denn es war die beste Apfeltarte, die ich je in meinem Leben gegessen hatte. Und als wir schon dachten, nichts mehr essen zu können, servierte uns das Servicepersonal einen süßen Abschiedsgruß des Hauses, eine Auswahl an leckeren Pralinen.

Um 21.30 Uhr verließen wir glücklich das Restaurant „Juliette“. Zwar sind einige Speisen etwas teuer, aber deren exquisite Zubereitung rechtfertigt diesen Preis. Wir hatten einen sehr schönen Abend und ich kann dieses Restaurant vor allem für schöne Anlässe empfehlen.

 

Adresse: Restaurant Juliette
Jägerstrasse 39
14467 Potsdam

Öffnungszeiten: Mo-So 12-15.30 Uhr und 18-22 Uhr (Dienstag geschlossen)
Reservierung unter Telefon 0331 / 270 17 91 oder potsdam@restaurant-juliette.de

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© E. Günther

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